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Mach1 Motorsport startet erfolgreich ins Jahr – Erster Einsatz bei der Tropheo Andrea Margutti

Vom 09.-11. März wartete auf Mach1 Motorsport in Italien der erste Einsatz des Jahres. Im Fokus stand dabei das neue Mach1-Chassis und die neu homologierte HRP Bremsanlage. Am Ende durfte der einzige deutsche Karthersteller ein positives Fazit ziehen. Alle drei Fahrer mischten in dem internationalen Feld auf den Spitzenrängen mit.
Langeweile kam bei Mach1 Kart in den Wintermonaten nicht auf. Der Hersteller aus Schwaben entwickelte die aktuellen FIA5 Chassis für die kommende Homologationsphase weiter und verpflichtete mit Tim Tröger einen neuen Werksfahrer für die OK-Kategorie.
Zum ersten Schlagabtausch kam es nun bei der traditionsreichen Tropheo Andrea Margutti in Lonato. Auf dem 1.250 Meter langen Kurs am Rande des Gardasees trafen über 250 Fahrer aus aller Welt aufeinander. Mach1 Motorsport war mit drei Piloten in den Klasse OK und KZ2 vertreten. Dabei sorgte das Wetter für zusätzliche Spannung. Während der Vorläufe und Rennen regnete es stark und brachte Mensch und Maschine an die Grenzen.
Neuling Tim Tröger kam in der OK-Klasse schnell in Fahrt und behauptete sich bereits in den Vorläufen in den Top-Ten. Daran hielt er auch im Pre-Finale fest und wurde trotz einer Zeitstrafe als Siebter gewertet. Im großen Finale war der Sachse dann auf Podiumskurs, musste das Rennen letztlich aber auf Rang drei liegend wegen eines unverschuldeten Rennunfalls vorzeitig beenden.
Sein Teamkollege David Liwinski war ebenfalls gut unterwegs, hatte aber in einem Vorlauf Pech und rutschte dadurch von Zeittrainingsposition zehn auf Rang 18 im Zwischenklassement ab. Im Pre-Finale kämpfte er sich aber wieder nach vorne und sah die Zielflagge als Zwölfter. Wegen Vergaserproblemen endete jedoch das Finale auch für ihn frühzeitig.
Bei den Schaltkarts gehörte Daniel Stell durchweg zu den schnellsten Fahrern. Bereits im Zeittraining ließ er die Konkurrenz als Achter aufhorchen und knüpfte daran auch in den drei Vorläufen an. Als Zweiter, Dritter und Vierter war seine Ausgangsposition für die Finals ideal. Aus der dritten Startreihe nahm er den ersten Durchgang in Angriff. Doch eine Kollision und Zeitstrafe im Prefinale warfen ihn für das Finale weit zurück. Hier zeigte er jedoch unter widrigsten Wetterbedingungen seine Qualitäten und fuhr noch in die Top15.
Trotz der Rückschläge am Sonntag, zeigte sich Teamchef Martin Hetschel mit dem Auftakt zufrieden: „Wir können ein positives Fazit ziehen. Die Neuentwicklungen am Chassis und den Anbauteilen funktionieren sehr gut. Das Feedback der Fahrer ist positiv. Leider hat uns am Sonntag das Rennglück etwas verlassen, alle drei Piloten waren Podiumskandidaten. Für die nächsten Rennen werden wir jedoch wieder hochmotiviert an den Start gehen.“
Auf deutschem Boden fällt für das Team vom 6.-8. April der Startschuss. Dann findet in Ampfing das erste Rennen des ADAC Kart Masters statt.