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Pawel Myszkier – DSKC auf Rang vier

Mach1 Motorsport beendet DSKC-Saison auf Rang vier
Marco Zanchetta feiert Debüt für deutschen Hersteller

Im belgischen Genk fand am vergangenen Wochenende das Finale der Deutschen Kart-Meisterschaft statt. Mach1 Motorspot ging mit fünf Fahrern an den Start und gehört wieder zu den Top-Teams. Am Sonntagabend freute sich der einzige deutsche Karthersteller über einen vierten Gesamtrang von Pawel Myszkier im DMSB Schaltkart-Cup.

Nach zuletzt großen Erfolgen in der IAME X30 Euro Series und der polnischen X30 Meisterschaft war Mach1-Kart zurück in der Deutschen Kart-Meisterschaft. 184 Teilnehmer aus über 20 Nationen gingen beim Finale im belgischen Genk an den Start. Zwei Wochen vor der Kart-Weltmeisterschaft an gleicher Stelle waren die Klassen hochkarätig besetzt.

Neu im Team war der italienische Top-Pilot Marco Zanchetta. Er nutzte die Rennen in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft zur WM-Vorbereitungen und lieferte prompt im ersten Vorlauf mit Rang zwei einen guten Einstand ab. In den folgenden Rennen lief aber nicht alles glatt, so dass er im zweiten Finale vom Ende des Feldes startete. Innerhalb der 19 Rennrunden kämpfte er sich aber durch das hochkarätige Feld und wurde hervorragender 13. „Marco hat sich sehr gut in unser Team eingefunden und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Seine Erfahrung ist sehr groß und hilft uns auch bei der Weiterentwicklung“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Neuzugang.

Im DMSB Schaltkart-Cup gehörte Pawel Myszkier zu den Top-Fahrern und wurde dieser Rolle auch in Genk gerecht. Abgesehen von einem Ausfall im zweiten Vorlauf, lag er immer innerhalb der Top-Fünf und beendete beide Finals als Vierter. Selbigen Platz hatte er auch in der Gesamtwertung inne. Sein Teamkollege Tim Schröder zeigte eine tolle Entwicklung und wurde im Verlauf der beiden Tage immer schneller. Am Ende landete er als 16. in den Punkterängen.

Stark besetzt war beim Finale auch die Deutsche Kart-Meisterschaft. David Liwinski und Tim Tröger stellten sich der Herausforderung und beide erlebten ein schwieriges Qualifying. Als 25. und 26. lag das Duo hinter seinen Erwartungen. Im Verlauf der Heats kämpfte sich aber Liwinski nach vorne und qualifizierte sich als Zehnter für die Finals. Mit Platz sieben legte er nochmals nach, musste aber leider im zweiten Durchgang einen Ausfall verzeichnen. Teamkollege Tim Tröger hatte es Samstag noch schwer den passenden Rhythmus zu finden, fuhr dann aber im Finale von Rang 18 auf acht nach vorne.

Abschließend war Teamchef Martin Hetschel zufrieden mit der Vorstellung seines Teams: „Wir haben in allen Klassen unseren Speed unterstrichen. Mit etwas mehr Glück wäre es dann auch dort bis in die Top-Fünf nach vorne gegangen. Ein großes Lob geht auch an unser Supported Team DS Kartsport, die auf dem fünften Rang in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft landeten.“

Weiter geht es für die Mannschaft schon in wenigen Tagen mit dem Finale des ADAC Kart Masters im Prokart Raceland Wackersdorf.

Mach1 Motorsport in Ampfing auf Top-Kurs!

Mach1 Motorsport in Ampfing auf Top-Kurs – Daniel Stell holt erneut Pokal für deutschen Hersteller

Das Halbzeitrennen der Deutschen Kart-Meisterschaft stand am vergangenen Wochenende im Fokus des Chassisherstellers Mach1. Mit sechs Fahrern im Gepäck machte sich das Team auf den Weg ins bayerische Ampfing und mischte in den Wertungsläufen fünf und sechs vorne mit. Insbesondere Daniel Stell setzte sich stark in Szene und fuhr in der DKSM bis in die Pokalränge.

Zur Saisonhalbzeit der Deutschen Kart-Meisterschaft begrüßte die renommierte Rennserie insgesamt 165 Fahrerinnen und Fahrer aus aller Welt auf dem 1.063 Meter langen Schweppermanring südöstlich von München. Hochsommerliche Temperaturen auf und neben der Strecke machten das Event für Fahrer, Teams und Zuschauer zu einer kleinen Herausforderung, die Mach1 Motorsport aber mit Bravour meisterte.

Bei den Senioren in der DKM hielt David Liwinski die Mach1-Fahne hoch. Zwei Wochen vor der anstehenden Europameisterschaft auf selbiger Strecke hatte der Youngster dabei besonders viel zu tun – diverse Fahrer nutzten die Gelegenheit zur Generalprobe. Davon ließ sich der Niederländer jedoch nicht verunsichern und startete nach dem Zeittraining und gelungenen Vorläufen als Zwölfter in das erste Finale. Dort schrammte David als Sechster um Haaresbreite am Pokal vorbei, ehe er im zweiten Lauf aufgrund einer Spoilerstrafe leider nur als 15. gewertet wurde.

Tim Tröger hinkte seiner gewohnten Performance leider etwas hinterher. Nichtsdestotrotz kämpfte er sich von Rang 26 im Zeittraining bis auf Platz 17 im ersten Wertungslauf nach vorne. Im zweiten Durchgang folgte leider ein Ausfall des Plaueners.

In der DSKC war Pawel Myszkier schnell unterwegs. Nach Rang elf im Zeittraining hatte der Pole allerdings viel Pech. Auf einen dritten Rang im ersten Heat folgte ein Ausfall und somit Rang 18 in der Zwischenwertung. Gleiche Position belegte er dann auch im ersten Finale. Seine Aufholjagd im zweiten Durchgang endete jedoch mit einem unfreiwilligen Ausfall.

Marcel Schultheiß und Tim Schröder präsentierten sich nach anfänglichen Strapazen gut. Tim kämpfte im Zeittraining mit technischen Problemen und fand sich dadruch nur am Ende des Feldes wieder. Unbeirrt zeigte der Niedersachse anschließend einen erfreulichen Aufwärtstrend und landete am Ende auf dem 21. Rang. Marcel verzeichnete in den Vorläufen einen Doppelausfall, brachte danach jedoch seinen wahren Kampfgeist zum Vorschein und landete letztlich sogar auf der 16. Position.

Daniel Stell machte sich als Hoffnungsträger in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft auf die Reise. Als Vierter des Zeittrainings präsentierte sich der Mach1-Pilot prompt auf Augenhöhe mit der internationalen Konkurrenz. Auch in den Vorläufen verteidigte er seine Position souverän, ließ mit einer schnellsten Rennrunde aufhorchen und ging am Ende aus der zweiten Startreihe heraus in das erste Finale. Rangeleien warfen Daniel dort zeitweise bis in das Mittelfeld zurück, von wo aus der Routinier es als guter Neunter noch bis in die Top-Ten nach vorne schaffte. Im zweiten Finale unterstrich der Mach1-Schützling sein Potential einmal mehr und landete als Fünfter in den Pokalrängen.

Teamchef Martin Hetschel blickte am Abend mit zwei Gesichtern auf die vergangenen Geschehnisse: „Die Bedingungen an diesem Wochenende haben es uns nicht einfach gemacht. Nach zuversichtlichen Trainings und schnellen Runden haben wir uns in der Endabrechnung etwas mehr versprochen. Unsere Pace hätte bei den OK sowie bei den KZ sicher für Podestplatzierungen gereicht – but that’s racing. Zwei Veranstaltungen sind noch zu bestreiten. Daniel hat als Fünfter in der DSKM noch alle Möglichkeiten.“

Weiter geht es für das Team in drei Wochen mit dem ADAC Kart Masters in Oschersleben. Die überregionale Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt läutet dann ebenfalls ihre Saisonhalbzeit ein.

Mach1 Motorsport wieder auf dem Podium

DKM Wackersdorf: Mach1 Motorsport auf dem Podium- Wetterkapriolen in der Oberpfalz

Nach einem überaus erfolgreichen Auftakt der Deutschen Kart-Meisterschaft im italienischen Lonato ging es für Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende zur nächsten Station des hochkarätigen Championats auf deutschem Boden. Im bayerischen Wackersdorf ging die Rennmannschaft des Traditionsherstellers mit sechs Fahrern an den Start und stellte sich der internationalen Konkurrenz.

Knapp vier Wochen nach dem Startschuss der Deutschen Kart-Meisterschaft dröhnten am zurückliegenden Wochenende im oberpfälzischen Wackersdorf die Motoren. Über 160 Fahrerinnen und Fahrer aus mehr als 25 Nationen versammelten sich an einer der modernsten Kartbahnen Europas und lieferten sich packende Rennen. Nach Daniel Stells Auftaktsieg in Italien ging die Mannschaft um Martin Hetschel entsprechend motiviert auf die Reise und wurde ihren Erwartungen trotz etwas Rennpech durchweg gerecht.

Bei den Senioren in der DKM drehte Tim Tröger voll auf. In Lonato unfallbedingt noch vorzeitig ausgeschieden, ließ er in Wackersdorf nichts anbrennen. Vom soliden 24. Platz nach dem Zeittraining aus gab der Sachse Vollgas und verbesserte sich stetig. Auf Position 19 im Zwischenranking ließ der Mach1-Schützling Platz elf im ersten Wertungslauf folgen. Im zweiten Rennen rangierte Tim zwischenzeitlich sogar auf dem tollen dritten Rang, hatte in Rangeleien jedoch das Nachsehen und schrammte letztlich als Elfter nur knapp an einer Top-Ten-Platzierung vorbei.

David Liwinski erlebte in Wackersdorf leider ein schwarzes Wochenende. Nach einem verhaltenen Zeittraining folgte ein Heat-Ausfall, welcher dem Niederländer am Ende den ersehnten Finaleinzug kostete.

Eine Berg – und Talfahrt zeichnete sich für Pawel Myszkier anfangs im DMSB Schaltkart-Cup ab. Auf Rang 13 im Qualifying folgte ein beeindruckender dritter Rang im ersten Vorlauf, der mit einem ernüchternden Ausfall im zweiten Durchgang einen harten Dämpfer erhielt. Nichtsdestotrotz feierte der Pole in den Wertungsläufen aus dem Mittelfeld heraus ein starkes Comeback, setzte sich gegen seine Kontrahenten durch und wurde letztlich als überzeugender Dritter abgewinkt.

Auch Marcel Schultheiß behauptete sich im starken Fahrerfeld mit Bravour. Im ersten Rennen lag der Routinier als Neunter sogar noch vor seinem Teamkollegen. Eine Zeitstrafe im zweiten Durchlauf warf den Mach1-Piloten anschließend jedoch auf Rang 14 zurück und machte die Hoffnung auf eine weitere Platzierung unter den besten Zehn zunichte. Tim Schröder kämpfte in den Vorläufen mit etwas Pech, fand in den Rennen jedoch in seinen Rhythmus zurück und landete im zweiten Finale trotz Reifenschaden auf Platz 24.
Daniel Stell hatte bei den Schaltkarts in der DSKM wieder alle Hände voll zu tun. Im Zeittraining sowie in den Vorläufen auf trockener Strecke bewies der erfahrene Pilot seine Konkurrenzfähigkeit, mischte konsequent an der Spitze mit und startete letztlich als Neunter in das erste Finale. Dort klassierte Daniel sich auf Grund einer Spoilerstrafe als 14., ehe im zweiten Rennen wieder neue Herausforderungen auf den Routinier warteten. Ähnlich wie in Lonato stellte einsetzender Regen Fahrer und Teams vor die Qual der Reifenwahl. Am Ende entschied sich Stell für Slicks und lag damit erneut richtig. Zu Rennende war er eine der schnellsten im Feld und kämpfte um einen Podestplatz. Eine kleine Kollision und spätere Zeitstrafe warfen ihn aber bis auf Platz 16 zurück.

„Natürlich haben wir uns im Hinblick auf die Pokalausbeute an diesem Wochenende noch ein wenig mehr erhofft. Unglückliche Situationen auf der Strecke haben unsere Fahrer teilweise leider etwas zurückgeworfen – vom Speed her wäre noch deutlich mehr möglich gewesen. Beim Halbzeitrennen in Ampfing folgt die Revanche – Pawel hat gezeigt, wohin wir uns bewegen wollen“, gab sich Martin Hetschel am Abend ehrgeizig.
In drei Wochen stehen die Fahrer dann beim Halbzeitrennen der DKM auf dem Schweppermannring in Ampfing am Start.

Fulminanter Mach1 Motorsport-Sieg in Lonato

Einen Einstand nach Maß feierte Mach1 Motorsport am zurückliegenden Wochenende in Lonato. Zum Saisonauftakt der Deutschen Kart-Meisterschaft reiste das Team um Martin Hetschel mit sieben Fahrern im Gepäck zum South Garda Karting Circuit nach Italien und erlebte ein erfolgreiches Event. In turbulenten Rennen behaupteten sich die schnellen Deutschen in den einzelnen Klassements ganz vorne – Daniel Stell raste im Renn-Krimi der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft sogar zu einem
eindrucksvollen Sieg.

Mit einem Rekordstarterfeld von 174 Fahrerinnen und Fahrer startete die Deutsche Kart Meisterschaft am vergangenen Wochenende im italienischen Lonato in die neue Saison. Bei überwiegend guten Streckenverhältnissen schickte der deutsche Chassishersteller seine Speerspitze in den vier Kategorien des prestigeträchtigen Championats auf die Reise und sorgte für reichlich Gesprächsstoff.

Unter der Bewerbung von DS Kartsport unterwegs, griff Luca Voncken als Mach1 Factory Supported-Fahrer ins Lenkrad. Im hochkarätigen Feld der Deutschen Junioren-Kart- Meisterschaft lieferte der Youngster prompt eine beachtliche Vorstellung ab. Als Achter des Zeittrainings behauptete sich der Mach1-Pilot als bester Deutscher. Im Zwischenranking fiel Luca durch einen Ausfall auf Rang 32 zurück, kämpfte sich anschließend jedoch mit tollen Manövern bis auf Platz 19 im zweiten Rennen vor.

David Liwinski stellte sein Können bei den Senioren in der DKM unter Beweis. Als 16. im Qualifying des 47-köpfigen Fahrerfeldes ließ der Niederländer erstmals aufhorchen. In den Vorläufen behauptete sich der Nachwuchspilot ebenfalls im vorderen Drittel und ging ambitioniert in die Finals. Nach Platz 18 im ersten Wertungslauf, gab der Mach1-Schützling noch einmal alles und raste als Zehnter bis in die Top-Ten nach vorne.

Teamkollege Tim Tröger hatte leider weniger Glück. Nach einem hartem Unfall im Warm-Up am Sonntagmorgen musste er vorzeitig aufgeben.

Pawel Myszkier hielt im DMSB Schalt-Kart- Cup die Fahnen hoch. Im Zeittraining noch Neunter, drehte der Pole in den Vorläufen richtig auf und sicherte sich nach zwei zweiten Plätzen, Rang drei in
der Zwischenwertung. Ebensolche Position verteidigte der Routinier auch in den Rennen und sorgte so mit einem doppelten Pokalerfolg für großes Grinsen im Teamzelt.

Auch Marcel Schultheiß und Tim Schröder mischten gut mit. Marcel kämpfte sich nach einem verhaltenen Zeittraining durch das komplette Feld und landete am Ende im zweiten Rennen mit Rang
neun unter den besten Zehn der Kategorie. Tim überzeugte anfangs in den Heats als Zwölfter respektive 13., büßte in den Rennen allerdings etwas an Speed ein und kam auf den Positionen 24
und 22 in das Ziel.

Eine phänomenale Performance lieferte Daniel Stell in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft ab. Mit der drittschnellsten Zeit im Qualifying setzte der ambitionierte Racer das erste Ausrufezeichen. In den Vorläufen und auch mit Position zehn im ersten Rennen zeigte sich Daniel stetig auf Augenhöhe mit der höchst internationalen Konkurrenz. Ein wahres Spektakel folgte dann im zweiten Wertungslauf. Nach einem Rennabbruch aufgrund von einsetzendem Regen entschied sich Daniel als einer der wenigen Piloten für den Restart auf Regenreifen. Fortan setzte sich der Mach1-Fahrer an die Spitze – hatte in Phasen von Trockenheit und wiederkehrender Nässe jedoch alle Hände voll zu tun. Am Ende behielt er die Oberhand und raste mit beachtlichem Vorsprung zu seinem ersten DSKM-Sieg.

Teamchef Martin Hetschel bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. „Das war ein Auftakt nach Maß. Solch ein dramatisches Rennen wie Daniel es gefahren ist, habe ich lange nicht gesehen.
Im Moment des Pokerns haben wir uns genau richtig entschieden – der Sieg macht mich wahnsinnig stolz. Ein großer Dank gilt aber auch all meinen anderen Schützlingen. An diesem Wochenende haben wir unser Potential einmal mehr unter Beweis gestellt. Alles Gute wünschen wir Tim und hoffen er ist schnell wieder fit.“

Schon in zwei Wochen geht es für Mach1 Motorsport wieder auf den Weg zur Rennstrecke. Am 28. und 29. April stehen dann die Wertungsläufe drei und vier des ADAC Kart Masters in Wackersdorf auf dem Programm.

Weltklasse Leistung…

Weltklasse Leistung von Mach1 Kart in Wackersdorf – Daniel Stell mischt Elite des Kartsports auf

Vor heimischem Publikum wusste der deutsche Karthersteller Mach1-Kart bei der Weltmeisterschaft in Wackersdorf zu überzeugen. Daniel Stell gehörte von Beginn zu den Spitzenfahrern im CIK-FIA International KZ2 Super Cup und beendete das Wochenende als beeindruckender Siebter.

Die Schaltkart Weltmeisterschaft 2017 wurde zu einem großen Kartsport-Festival in Deutschland. Über 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 23 Nationen gingen in den Kampf um die höchsten internationalen Karttitel. Mach1-Motorsport schickte mit Daniel Stell, Pawel Myszkier und Thierry Delre ein Trio ins Rennen.

Im CIK-FIA International KZ2 Super Cup wartete auf die drei harte Konkurrenz. Im Verlauf des Qualifying und jeweils sechs Vorläufen galt bei 113 Teilnehmern den Sprung unter die besten 34 zu schaffen. Die Bedingungen auf dem 1.190 Meter langen Kurs des Prokart Raceland waren teilweise herausfordernd. Vor allem am Samstagnachmittag sorgte Regen für veränderte Bedingungen.

Einen perfekten Start erwischte Lokalmatador Daniel Stell, als Zweiter nach dem Zeittraining hatte er eine gute Ausgangslage für die späteren Heats. „Das Feld hängt unglaublich eng zusammen. Die ersten 104 Fahrer trennen weniger als eine Sekunde“, fasste Teamchef Martin Hetschel zusammen. Doch Daniel ließ sich nicht einschüchtern. Mit zwei Vorlaufsiegen, drei zweiten und einem vierten Rang behauptete er sich unter den besten Fahrern der Welt und startete als Vierter in das große Finale über 26 Runden.

Mehr als 3.000 Zuschauer erlebten in der Oberpfalz ein Kartsport-Spektakel der Extraklasse. Die Fahrer lieferten sich in dem Finale unglaubliche Fights und zögerten die Entscheidungen bis zum Ende heraus. Daniel verteidigte seine Stellung als bester deutscher Fahrer und wurde im Ziel als Siebter abgewinkt. „Zusammenfassend war das eine super Woche für uns. Daniel hat bewiesen, dass man mit unserem Material um den Sieg kämpfen kann. Er ist ein starker Fahrer und hat großen Ehrgeiz. Im Finale hatten wir nicht das perfekte Reifensetup, mit der drittschnellsten Rennrunde gehörten wir trotzdem zu den Besten. Ein großes Lob an Daniel, der über die gesamten drei Tage dem Druck standgehalten hat“, lobte Teamchef
Martin Hetschel am Abend.

Die beiden Teamkollegen schafften nach schwierigen Heats nicht den Sprung unter die besten 34. Die Performance konnte sich trotzdem sehen lassen. Thierry Delre unterstrich
wiederholt seine Fahrkünste im Regen. In einem Vorlauf fuhr er von Startposition 26 bis auf Rang drei nach vorne. Auch Pawel Myszkier stellte mehrmals den Anschluss zu den Top-Ten her.

Nach der Weltmeisterschaft, geht es für Mach1 Motorsport mit Vollgas weiter. Vom 30. September bis 01. Oktober ist das ADAC Kart Masters ebenfalls zum Finale in Wackersdorf zu Gast. Die letzten Wertungsläufe der Deutschen Kart Meisterschaft finden
vom vorletzten Oktober-Wochenende (20.-22.10.) im italienischen Lonato statt.
Zwischendurch ist der Hersteller noch bei den X30 International Finals in LeMans (Frankreich) vertreten.

Gelungenes Wochenende für Mach 1-Fahrer in Oschersleben – Deutscher Chassishersteller unterstreicht Leistungsfähigkeit

Mach1 Kart-Fahrer waren auch bei vierten Rennen des ADAC Kart Masters in Oschersleben höchst erfolgreich und feierten gleich mehrere Podestplätze. Das offizielle Werksteam war mit drei Fahrern vertreten.

Bei überwiegend strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fanden sich neben den 145 Teilnehmern auch wieder etliche Zuschauer rund um das Gelände an der Motorsportarena ein. Auf der 1.018 Meter langen Piste duellierten sich die besten Piloten Deutschlands – darunter trugen Douglas Lundberg und Julian Müller bei den KZ2-Piloten, sowie Pawel Myszkier in der X30 Senior-Klasse die Farben von Mach1 Motorsport. Alle drei Fahrer erlebten ein insgesamt gelungenes Wochenende.

Douglas Lundberg stach bei den Schaltkart-Piloten besonders hervor und sorgte für zufriedene Gesichter beim gesamten Team. Lundberg trat die Reise als Gaststarter zur Vorbereitung auf den Lauf der Deutschen Kart Meisterschaft in Oschersleben an und feierte seine persönliche Premiere auf der Rennstrecke in Sachsen-Anhalt. Zunächst hatte er mit der regennassen Fahrbahn im Zeittraining zu kämpfen und belegte dort den siebten Rang.
Im anschließenden Heat beklagte er einen technischen Ausfall und schied aus. Auch in der Folgezeit lief es noch nicht so rund: Douglas erwischte einen chaotischen Start im zweiten Vorlauf, kämpfte sich dann jedoch nach vorne und wurde starker Zweiter. Mit viel Selbstvertrauen startete er im ersten Finale eine Aufholjagd, welche mit dem tollen dritten Platz belohnt wurde. Selbigen belegte er dann auch im zweiten Rennen.

Sein Teamkollege Julian Müller startete verheißungsvoll in das Wochenende. Mit der schnellsten Rennrunde im Warm-Up setzte er gleich ein deutliches Zeichen an die Konkurrenten. Doch mit Einsetzen des starken Regenschauers verlor er seinen Rhythmus. Im Qualifying wurde er noch Neunter, musste sich in den Heats aufgrund einer Zeitstrafe und mehreren Kollisionen aber letztlich mit dem 15. Startplatz begnügen. Im ersten Rennen verbesserte sich Julian auf den elften Platz und sicherte sich trotz Motorschaden im zweiten Wertungslauf den achten Rang in der Meisterschaftswertung.

Für den Solisten Pawel Myszkier hielt das Wochenende einige Hochs und Tiefs bereit. Zu Beginn zeigte er in den freien Trainings, dass er ganz vorne mitfahren kann und wurde Fünfter. Im Zeittraining fiel er jedoch etwas zurück und wurde lediglich 22. „Die Motorpower war leider einfach nicht so da, wie geplant“, führte er den Grund an. In der Vorbereitung auf die beiden Heats arbeitete das Team an den Problemen und drehte an den nötigen Stellschrauben. Folglich verbesserte sich Pawel und ging von Platz zwölf aus in die Rennen. Gleich im ersten Finale gelang ihm als Zehnter der Sprung in die Top-Ten und auch im zweiten Wertungslauf unterstrich er mit der schnellsten Rennrunde die Leistungsstärke von Mach1 Motorsport.

Auch Teamchef Martin Hetschel war sichtlich angetan von der Leistung seiner Schützlinge: „Die Jungs haben einen guten Job gemacht. Neben unseren drei Fahrern haben auch wieder die Piloten unserer Factory Supported Teams DS Kartsport und LS-Kart eine gute Vorstellung abgeliefert. Die Ergebnisse unterstreichen die Möglichkeiten unseres Chassis.“

Das nächste Rennwochenende für den deutschen Rennstall wartet Anfang September. Dann ist Mach1 Kart im schwedischen Kristianstad zur Kart Weltmeisterschaft zu Gast.

Mach1 Kart-Fahrer punkten in Genk – Aufregende Halbzeit der Deutschen Kart Meisterschaft

Nur eine Woche nach dem ADAC Kart Masters in Kerpen, reisten die Mach1 Kart-Fahrer weiter in das belgischen Genk. Bei der Halbzeit der Deutschen Kart Meisterschaft trafen sie auf starke Teilnehmerfelder mit insgesamt 187 Piloten aus mehr als 25 Nationen. Am Ende sammelte das Team wichtige Meisterschaftspunkte, obwohl es nicht für alle Piloten wie geplant lief.

Mit acht Fahrern war Mach1 Motorsport zum dritten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem 1.360 Meter langen Kurs in Belgien vertreten. Zwei Wochen vor dem Finale der Kart Europameisterschaft nutzten zahlreiche internationale Top-Fahrer die Rennen zur Vorbereitung und sorgten für ein Weltklasse-Feld, daher war die Herausforderung deutlich höher wie sonst.

In der DSKM wollte der deutsche Chassishersteller wieder auf den Top-Rängen mitfahren und schickte die Fahrer Douglas Lundberg, Pawel Myszkier und Jordi van Moorsel ins Feld. Der Schwede Douglas Lundberg reiste, nach einem starken Auftritt in der schwedischen Meisterschaft, hochmotiviert nach Genk und beeindruckte bereits in den freien Trainings mit Top-Zeiten. Doch im Zeittraining warf ihn leichter Nieselregen zurück und Douglas wurde nur als 45. gewertet. Im Verlauf der Heats kämpfte er sich aber nach vorne und schaffte als 26. den direkten Finaleinzug. „In diesem starken Feld ist mit einem so schlechten Zeittrainingsergebnis eigentlich ein direkter Finaleinzug schon fast unmöglich. Douglas hat eine starke Vorstellung abgeliefert, so darf es morgen weiter gehen“, kommentierte Teamchef Martin Hetschel.

Doch in den Finals hatte Douglas Pech. Im ersten Lauf startete er mit vier gebrauchten Reifen und fuhr immerhin bis auf Rang 21 nach vorne. Den Angriff plante der Schwede im zweiten Durchgang. Nun mit vier neuen Reifen am Start, machte er direkt Boden gut. Doch noch in der ersten Runde stoppte ihn ein Kontrahent. „Das war sehr schade, Douglas wäre ein sicherer Kandidat für die Top-Ten gewesen. Für die Europameisterschaft haben wir weitere Erkenntnisse gewonnen und möchten uns noch einmal steigern“, fuhr Hetschel fort.

Neben Lundberg waren in der DSKM auch Jordi van Moorsel und Pawel Myskier vertreten. Der Pole Myskier war im Zeittraining als 24. der beste Mach1-Fahrer. Jedoch kostete ihn ein Ausfall in einem Vorlauf die sichere Qualifikation zu den Finalrennen. Im Hoffnungslauf verlor er dann durch eine Startunfall alle Chancen auf die Qualifikation. Auch Jordi van Moorsel unterstrich in den Vorläufen das Potential des Mach1-Kart-Materials. Mit einem neunten Rang lag er in Schlagdistanz zur Spitze. Leider reichte es am Ende aber nicht zum Finale. „Die Beiden haben ebenfalls eine gute Vorstellung abgeliefert. Jedoch trotz vollem Einsatz das erste Mal nicht im Finale, was sehr bitter ist.“, verriet Hetschel.

Gleich fünf Mach1-Schützlinge gingen im DMSB Schaltkart Cup auf die Reise. Die schnellsten Fahrer im Team waren Marco Forrer und Julian Müller – beide mischten in den Finals in den Top-Ten mit. Im zweiten Lauf verpasste Forrer als Sechster die Pokalränge nur ganz knapp. Müller knüpfte zu Beginn nahtlos an seine Performance des ADAC Kart Masters an. Leider wurde er in den Finalrennen durch technische Probleme eingebremst und verbuchte nur Rang sieben und acht. „Marcos Wochenende verlief perfekt. Er hat sich im Laufe der Meisterschaft permanent gesteigert und in Genk sein bestes Saisonergebnis abgeliefert. Leider kämpfte Julian mit technischen Problemen und konnte in den Rennen nur mit seinem Trainingsmotor antreten“, ergänzte Hetschel.

Die weiteren drei Fahrer erlebten ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Tim Schröder steigerte sich im Verlauf der drei Renntage und schloss die Lücke zu den Führenden. Mit Position 19 und 16 sammelte er Meisterschaftspunkte. Thomas Neumann war nach den Heats auf dem Weg in die Top-Ten. Doch im ersten Rennen folgte ein herber Rückschlag, Untergewicht bei der technischen Nachkontrolle kostete sein Ergebnis. Anstatt den Kopf hängen zu lassen, gab er im zweiten Lauf noch einmal Vollgas und fuhr vom Ende des Feldes bis auf Position 15 vor. Der dritte im Bunde Toni Greif tat sich das gesamte Wochenende schwer den passenden Rhythmus zu finden und landete weit hinter seinen Möglichkeiten. Dem nächsten Rennen in Oschersleben blickt Hetschel aber zuversichtlich entgegen: „Bei acht Fahrern kann nicht immer alles glatt laufen. Wir haben aber in beiden Klassen unser Potential gezeigt. Ohne die technischen Probleme, wäre auch Julian ein Kandidat für das Podium gewesen. Mit Toni, Tommi und Tim werden wir hart arbeiten, dass sie beim nächsten Rennen ihr Potential besser umsetzen können!“

In zwei Wochen reist das Team wieder nach Genk. Dann findet dort das Finale der CIK-FIA Kart Europameisterschaft statt, bei der wieder fünf Mach1 Fahrer in zwei Klassen an den Start gehen.

Mach1 Kart Fahrer mit zahlreichen Erfolgen

Dank starker Leistung der Mach1-Kart-Fahrer war der deutsche Chassishersteller am vergangenen Wochenende gleich auf mehreren Schauplätzen erfolgreich. Bei der schwedischen Meisterschaft in Kristanstad wurde Douglas Lundberg starker Vierter, Julian Müller überzeugte beim ADAC Kart Masters und auch im ACV Rhein-Main Kart-Cup mischte Mach1 an der Spitze mit.

Werkspilot Douglas Lundberg startete vor heimischem Publikum bei der schwedischen Meisterschaft in Kristianstad und gehörte von Beginn zu den Top-Fahrern. Im Qualifying sicherte er sich die Pole-Position in der Schaltkart-Klasse KZ2. Doch 200 Gramm Untergewicht warfen ihn an das Ende des Feldes zurück. Aus der 73. Position kämpfte er sich im Verlauf der Heats aber nach vorne und beendete das große Finale als hervorragender Vierter. „Douglas hat eine sensationelle Vorstellung abgeliefert. Nach diesem Riesenpech im Qualifying so stark zurück zu kommen, ist eine super Leistung. Unser Material hat perfekt gearbeitet. Bis zur Weltmeisterschaft werden wir aber weiter hart arbeiten und noch stärker zurück kehren“, fasste Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Parallel gingen Julian Müller und Pawel Myszkier beim Halbzeitrennen des ADAC Kart Masters in Kerpen auf die Reise. Auf seiner Heimstrecke hatte Müller endlich keine Probleme und erlebte zwei perfekte Renntage. Bereits im Zeittraining und den Vorläufen mischte er vorne mit und knüpfte daran auch in den Finals an. Als Dritter und Fünfter landete er in den Pokalrängen und erlebte sein bisher bestes Rennwochenende in Deutschlands stärkster Kartrennserie. In der Gesamtwertung machte er damit einen Sprung nach vorne und ist nun Achter.

Ein gegenteiliges Wochenende erlebte der Pole Pawel Myszkier bei den X30 Senioren. Im Zeittraining noch Zehnter, fiel er in den Heats komplett aus und startete als Letzter in das erste Finale. Trotzt der hohen Leistungsdichte bei den X30 Senioren kämpfte er sich mit einer starken Performance von Position 33 bis auf Rang 14 nach vorne. Sein positiver Trend wurde leider im zweiten Umlauf mit einem erneuten Ausfall gestoppt.

Stark unterwegs waren auch wieder die Mach1 Factory Supported Teams DS Kartsport und LS-Racing. Bei den Bambini mischten die Mach1-Piloten ganz vorne mit und stellten gleich drei Fahrer in den Top-Fünf. Bei den Schaltkarts waren die Piloten von DS in den Top-Zehn zu finden. LS-Fahrer Lucas Speck war bei den Schaltkarts schnell unterwegs und wurde dort Dritter und Vierter.

„Das war wieder ein gutes Wochenende für die Mach1-Kart Piloten. Bei den Schaltkarts lagen teilweise drei Mach1-Karts auf den vorderen Rängen. Ein ähnliches Bild auch bei den Bambini. Leider hatte Pawel bei de X30 Senioren Pech, er wäre sonst auch ein sicherer Kandidat für die Top-Fünf gewesen“, fasste Hetschel zusammen.

Beim ACV Rhein-Main Kart-Cup erwischten der Rotax DD2-Fahrer Marco Göttler sowie der Rotax Micro Fahrer Jonas Teichmann in Wittgenborn einen perfekte Renntag und sicherten sich jeweils mit Doppelsiegen auch den verdienten Triumph in der Tageswertung.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für Mach1-Kart weiter. Dann startet in Genk die Deutsche Kart Meisterschaft in die dritte von fünf Veranstaltungen. Zwei Wochen vor der Kart Europameisterschaft, an gleicher Stelle, sind die Starterfelder hochkarätig besetzt.

Pole-Position für Mach1 Motorsport in Ampfing

Mit einem Großaufgebot von neun Fahrern startete Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Ampfing. Das Team um Martin Hetschel trotze dabei den zum Teil sehr schwierigen Wetterverhältnissen und platzierte sich trotz viel Pech auf den vorderen Rängen in Deutschlands höchster Kartrennserie.

Der Schweppermannring im oberbayerischen Ampfing war am zurückliegenden Wochenende Austragungsort des zweiten Laufes der Deutschen Kart Meisterschaft. Starke Regenfälle sorgten dabei für stark wechselnde Streckenbedingungen des 1.063 Meter langen Kurses und machten das internationale Aufeinandertreffen zu einem anspruchsvollen Unterfangen für Fahrer und Teams.

Nichtsdestotrotz stellten sich insgesamt 141 Fahrerinnen und Fahrer aus verschiedensten Nationen den Herausforderungen auf und neben der Strecke und sorgten für spannenden Kartsport auf höchstem Niveau. Das Mach1 Motorsport Team war dabei ebenfalls mit von der Partie und startete mit seinen Fahrern in der DJKM, DSKM und dem neu geschaffenen DMSB Schalt Kart Cup.

Als Solist ging Cameron Boedler in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft an den Start und sorgte dabei zu Beginn des Wochenendes für eine Sensation. Als Schnellster seiner Gruppe landete er im Zeittraining auf Position zwei und blickte den Heats hochmotiviert entgegen. „Trotz der schwierigen Bedingungen auf der Strecke kam ich super zurecht – das Kart macht genau was ich will.“, erklärte der Deutschbrasilianer. Nach technischen Problemen in den Heats qualifizierte sich Cameron daraufhin noch über den Hoffnungslauf für die Finals. Doch auch dort war das Glück nicht auf seiner Seite – vorzeitig musste der Mach1-Werkspilot sein Kart im Aus abstellen. Dennoch gab der Youngster im Anschluss Vollgas und schaffte es vom Ende des Feldes bis auf Rang 16 nach vorne.

In der heiß umkämpften Deutschen Schalt Kart Meisterschaft starteten drei Fahrer unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport. Pawel Myskier lieferte dabei eine gute Vorstellung ab. Der Pole qualifizierte sich als 18. und stand nach den Vorläufen, trotz Zeitstrafe im Heat, bereits auf dem erfreulichen elften Rang. Im wahnsinnig leistungshomogenen Feld der DSKM überquerte Pawel das Ziel in den Finalläufen zwei Mal als Zwölfter und fuhr dabei im ersten Durchgang sogar die schnellste Rennrunde.

Routinier Douglas Lundberg gab bereits mit Rang fünf im Zeittraining des 46-köpfigen Klassements kräftig Gas. Die anschließenden Heats beendete er als guter zweiter und nach einem Rennunfall elfter, daher fiel er auf Rang acht im Zwischenklassement zurück. Nach den Positionen 13 und elf in den Rennen liegt der Schwede nun weiterhin auf Rang sechs in der Gesamtwertung und hat im weiteren Saisonverlauf noch alle Chancen bis in die Pokalränge nach vorne zu rasen.

Jordi van Moorsel hatte leider mit etwas mehr Pech zu kämpfen. Nach den Heats musste er im Hoffnungslauf Vollgas geben, um noch eines der letzten Tickets zur Finalteilnahme zu ergattern. Mit Rang zwei tat Jordi dies mit Bravour und ging daraufhin als 30. in den ersten Wertungslauf. Mit tollen Überholmanövern kämpfte er sich dort bis auf den 18. Rang nach vorne. Mit Platz 21 im zweiten Lauf schrammte der Mach1 Motorsport-Schützling im Anschluss nur knapp an einem Top 20-Resultat vorbei.

Fünf Fahrer hielten die Fahnen für den deutschen Chassishersteller im DMSB Schalt Kart Cup hoch. Ein perfektes Wochenende begann dabei für Toni Greif. Nach zwei tollen Vorläufen ging Toni als Dritter in das erste Rennen und verbesserte sich dort bis auf Position zwei. Im Ziel folgte dann jedoch ein herber Rückschlag. Ein Montagefehler nach der Überprüfung des Motors am Samstag sorgte für einen Wertungsausschluss und resultierte in einem Startplatz am Ende des Feldes für den zweiten Durchgang. Dort gab Toni noch einmal alles und preschte bis auf Position 22 nach vorne.

Thomas Neumann zeigte eine konstante Performance. Als guter Sechster nach den Heats klassierte sich der Bayreuther in den Rennläufen auf den Positionen acht und neun und sammelte so wichtige Punkte für die Meisterschaft. Auch Marco Forrer konnte überzeugen. Eine Aufholjagd von Platz 18 bis auf Rang sieben im ersten Rennen verdeutlichte die Leistungsfähigkeit des Mach1-Materials. Im zweiten Rennen musste Marco eine Zeitstrafe in Kauf nehmen, wurde aber dennoch als guter Zwölfter in den Ergebnislisten notiert.

Julian Müller absolvierte im international besetzten DSKC einen Gaststart und präsentierte sich dabei in guter Form. In den freien Trainings und im Warm-up war Julian immer unter den Topfahrern zu finden, das Zeittraining im Regen warf ihn dann jedoch auf den 17. Platz zurück. Im Heat musste Julian dann nach noch einer fehlgedeuteten Rennleiter-Geste einen Wertungsausschluss hinnehmen. Von Platz 26 fuhr Julian im ersten Wertungslauf bis auf Position 13 nach vorne und stellte sein Können unter Beweis. Im zweiten Durchgang musste er sein Kart allerdings vorzeitig im Aus abstellen.

Teamkollege Tim Schröder erlebte ein schwarzes Wochenende. Ein Ausfall im ersten Rennen machte alle Hoffnungen auf ein gutes Resultat zunichte und erschwerten das Vorankommen im zweiten Lauf. Mit Platz 29 rangierte der Bad Oldesloer dort noch hinter seinen Möglichkeiten.

„Das Wetter an diesem Wochenende hat uns wirklich strapaziert. Leider war in den Rennen das Glück nicht immer auf unserer Seite. Dennoch konnten wir durch die vielen starken Einzelergebnisse unsere Konkurrenzfähigkeit beweisen und blicken den nächsten Rennen optimistisch entgegen. Wir werden uns weiterhin bemühen, um in Deutschlands höchster Kartrennserie ganz vorne mitmischen zu können “, resümierte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Mach1 Motorsport überzeugt in Ampfing

Zur zweiten Saisonstation des ADAC Kart Masters ging es für das Mach1 Motorsport Team am zurückliegenden Wochenende ins bayerische Ampfing. Bei der Rennveranstaltung des zweitgrößten Automobilclubs der Welt startete der deutsche Chassishersteller mit drei Piloten und unterstrich dabei seine Konkurrenzfähigkeit.
Ein perfektes Kartsport-Wochenende erlebten Fahrer, Zuschauer und Teams auf dem Schweppermannring in Ampfing. Hochsommerliche Temperaturen und größtenteils blauer Himmel waren vom 27. bis 29. Mai – ein Garant für spannende Rennaction auf dem 1.063 Meter langen Kurs. 176 Teilnehmer versammelten sich dazu an der Strecke in Oberbayern und kämpften um die nächsten Meisterschaftspunkte in Deutschlands größter Kartrennserie. Mach1 Motorsport trat dabei in drei verschiedenen Kategorien an und stellte sein Potenzial unter Beweis.
Bei den OK Junioren ging Cameron Boedler mit einem Mach1-Chassis und erstmalig mit einem Motor des deutschen Herstellers Rexon an den Start. Im samstäglichen Zeittraining haderte der Deutschbrasilianer auf Platz 18 noch mit den schwierigen Streckenbedingungen. „Kurzzeitig einsetzender Regen hat die Verhältnisse komplett verändert – ich war zum ersten Mal in Ampfing auf nasser Fahrbahn unterwegs und fand dabei leider nicht schnell genug meinen Rhythmus“, erklärte der Youngster. Auf Slickreifen zeigte Cameron im Anschluss jedoch einen starken Aufwärtstrend. Als 14. ging er nach den Heats in das erste Rennen und raste dort bis auf Rang elf nach vorne. Im zweiten Durchgang schaffte es der Nachwuchsrennfahrer sogar auf Position acht und sammelte damit wichtige Zähler für das Championat.
Pawel Myszkier feierte sein Debüt in der X30 Senior-Kategorie. Normalerweise im Schaltkartbereich aktiv, wagte der Pole am vergangenen Wochenende einen Gaststart in der Klasse mit den getriebelosen IAME-Motoren und zeigte dabei eine tolle Vorstellung. Nach dem Zeittraining lag Pawel noch auf Position 23 im 32-köpfigen Fahrerfeld und hing damit deutlich hinter seinen Erwartungen zurück. Doch schon in den Vorläufen kam der Mach1-Werkspilot immer besser zurecht. Mit Rang acht und elf lag er auf Position acht im Zwischenklassement und ging von dort aus in die Wertungsläufe. Im ersten Rennen büßte Pawel in einem turbulenten Rennen noch eine Position ein, gab daraufhin jedoch noch einmal alles und beendete seine X30-Premiere auf einem eindrucksvollen fünften Platz.
Ebenfalls als Solist startete Julian Müller bei den Schaltkarts. Nach einem verkorksten ADAC Kart Masters-Auftakt in Hahn, mit vorzeitigem Ausscheiden, lief es für den Kölner in Ampfing wesentlich besser. Im Zeittraining auf Platz 15, qualifizierte sich Julian nach den Heats als Zehnter direkt für die Finalrennen. Auf ebensolcher Position beendete der Mach1 Motorsport-Schützling auch den ersten Wertungslauf. Im zweiten Durchgang musste er jedoch einen Ausfall verzeichnen und machte damit alle Hoffnungen auf ein weiteres Top-Ten-Resultat zunichte.
Dennoch zog Teamchef Martin Hetschel nach dem Event ein durchweg positives Fazit: „Meine Piloten konnten an diesem Wochenende auf ganzer Linie überzeugen. Cameron und Pawel haben sich toll nach vorne gekämpft und die Leistungsfähigkeit unserer Chassis verdeutlicht. Auch Julian war super unterwegs. Ohne den Ausfall im zweiten Lauf wäre es für ihn mit Sicherheit auch noch weiter nach vorne gegangen. Daumen hoch auf für die Mach1 factory supported Teams. DS Kartsport und LS Kart mischten in allen Klassen im vorderen Feld mit und unterstreichen einmal mehr das Potential unserer Chassis.“