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Mach1 Kart-Fahrer punkten in Genk – Aufregende Halbzeit der Deutschen Kart Meisterschaft

Nur eine Woche nach dem ADAC Kart Masters in Kerpen, reisten die Mach1 Kart-Fahrer weiter in das belgischen Genk. Bei der Halbzeit der Deutschen Kart Meisterschaft trafen sie auf starke Teilnehmerfelder mit insgesamt 187 Piloten aus mehr als 25 Nationen. Am Ende sammelte das Team wichtige Meisterschaftspunkte, obwohl es nicht für alle Piloten wie geplant lief.

Mit acht Fahrern war Mach1 Motorsport zum dritten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem 1.360 Meter langen Kurs in Belgien vertreten. Zwei Wochen vor dem Finale der Kart Europameisterschaft nutzten zahlreiche internationale Top-Fahrer die Rennen zur Vorbereitung und sorgten für ein Weltklasse-Feld, daher war die Herausforderung deutlich höher wie sonst.

In der DSKM wollte der deutsche Chassishersteller wieder auf den Top-Rängen mitfahren und schickte die Fahrer Douglas Lundberg, Pawel Myszkier und Jordi van Moorsel ins Feld. Der Schwede Douglas Lundberg reiste, nach einem starken Auftritt in der schwedischen Meisterschaft, hochmotiviert nach Genk und beeindruckte bereits in den freien Trainings mit Top-Zeiten. Doch im Zeittraining warf ihn leichter Nieselregen zurück und Douglas wurde nur als 45. gewertet. Im Verlauf der Heats kämpfte er sich aber nach vorne und schaffte als 26. den direkten Finaleinzug. „In diesem starken Feld ist mit einem so schlechten Zeittrainingsergebnis eigentlich ein direkter Finaleinzug schon fast unmöglich. Douglas hat eine starke Vorstellung abgeliefert, so darf es morgen weiter gehen“, kommentierte Teamchef Martin Hetschel.

Doch in den Finals hatte Douglas Pech. Im ersten Lauf startete er mit vier gebrauchten Reifen und fuhr immerhin bis auf Rang 21 nach vorne. Den Angriff plante der Schwede im zweiten Durchgang. Nun mit vier neuen Reifen am Start, machte er direkt Boden gut. Doch noch in der ersten Runde stoppte ihn ein Kontrahent. „Das war sehr schade, Douglas wäre ein sicherer Kandidat für die Top-Ten gewesen. Für die Europameisterschaft haben wir weitere Erkenntnisse gewonnen und möchten uns noch einmal steigern“, fuhr Hetschel fort.

Neben Lundberg waren in der DSKM auch Jordi van Moorsel und Pawel Myskier vertreten. Der Pole Myskier war im Zeittraining als 24. der beste Mach1-Fahrer. Jedoch kostete ihn ein Ausfall in einem Vorlauf die sichere Qualifikation zu den Finalrennen. Im Hoffnungslauf verlor er dann durch eine Startunfall alle Chancen auf die Qualifikation. Auch Jordi van Moorsel unterstrich in den Vorläufen das Potential des Mach1-Kart-Materials. Mit einem neunten Rang lag er in Schlagdistanz zur Spitze. Leider reichte es am Ende aber nicht zum Finale. „Die Beiden haben ebenfalls eine gute Vorstellung abgeliefert. Jedoch trotz vollem Einsatz das erste Mal nicht im Finale, was sehr bitter ist.“, verriet Hetschel.

Gleich fünf Mach1-Schützlinge gingen im DMSB Schaltkart Cup auf die Reise. Die schnellsten Fahrer im Team waren Marco Forrer und Julian Müller – beide mischten in den Finals in den Top-Ten mit. Im zweiten Lauf verpasste Forrer als Sechster die Pokalränge nur ganz knapp. Müller knüpfte zu Beginn nahtlos an seine Performance des ADAC Kart Masters an. Leider wurde er in den Finalrennen durch technische Probleme eingebremst und verbuchte nur Rang sieben und acht. „Marcos Wochenende verlief perfekt. Er hat sich im Laufe der Meisterschaft permanent gesteigert und in Genk sein bestes Saisonergebnis abgeliefert. Leider kämpfte Julian mit technischen Problemen und konnte in den Rennen nur mit seinem Trainingsmotor antreten“, ergänzte Hetschel.

Die weiteren drei Fahrer erlebten ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Tim Schröder steigerte sich im Verlauf der drei Renntage und schloss die Lücke zu den Führenden. Mit Position 19 und 16 sammelte er Meisterschaftspunkte. Thomas Neumann war nach den Heats auf dem Weg in die Top-Ten. Doch im ersten Rennen folgte ein herber Rückschlag, Untergewicht bei der technischen Nachkontrolle kostete sein Ergebnis. Anstatt den Kopf hängen zu lassen, gab er im zweiten Lauf noch einmal Vollgas und fuhr vom Ende des Feldes bis auf Position 15 vor. Der dritte im Bunde Toni Greif tat sich das gesamte Wochenende schwer den passenden Rhythmus zu finden und landete weit hinter seinen Möglichkeiten. Dem nächsten Rennen in Oschersleben blickt Hetschel aber zuversichtlich entgegen: „Bei acht Fahrern kann nicht immer alles glatt laufen. Wir haben aber in beiden Klassen unser Potential gezeigt. Ohne die technischen Probleme, wäre auch Julian ein Kandidat für das Podium gewesen. Mit Toni, Tommi und Tim werden wir hart arbeiten, dass sie beim nächsten Rennen ihr Potential besser umsetzen können!“

In zwei Wochen reist das Team wieder nach Genk. Dann findet dort das Finale der CIK-FIA Kart Europameisterschaft statt, bei der wieder fünf Mach1 Fahrer in zwei Klassen an den Start gehen.

Pole-Position für Mach1 Motorsport in Ampfing

Mit einem Großaufgebot von neun Fahrern startete Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Ampfing. Das Team um Martin Hetschel trotze dabei den zum Teil sehr schwierigen Wetterverhältnissen und platzierte sich trotz viel Pech auf den vorderen Rängen in Deutschlands höchster Kartrennserie.

Der Schweppermannring im oberbayerischen Ampfing war am zurückliegenden Wochenende Austragungsort des zweiten Laufes der Deutschen Kart Meisterschaft. Starke Regenfälle sorgten dabei für stark wechselnde Streckenbedingungen des 1.063 Meter langen Kurses und machten das internationale Aufeinandertreffen zu einem anspruchsvollen Unterfangen für Fahrer und Teams.

Nichtsdestotrotz stellten sich insgesamt 141 Fahrerinnen und Fahrer aus verschiedensten Nationen den Herausforderungen auf und neben der Strecke und sorgten für spannenden Kartsport auf höchstem Niveau. Das Mach1 Motorsport Team war dabei ebenfalls mit von der Partie und startete mit seinen Fahrern in der DJKM, DSKM und dem neu geschaffenen DMSB Schalt Kart Cup.

Als Solist ging Cameron Boedler in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft an den Start und sorgte dabei zu Beginn des Wochenendes für eine Sensation. Als Schnellster seiner Gruppe landete er im Zeittraining auf Position zwei und blickte den Heats hochmotiviert entgegen. „Trotz der schwierigen Bedingungen auf der Strecke kam ich super zurecht – das Kart macht genau was ich will.“, erklärte der Deutschbrasilianer. Nach technischen Problemen in den Heats qualifizierte sich Cameron daraufhin noch über den Hoffnungslauf für die Finals. Doch auch dort war das Glück nicht auf seiner Seite – vorzeitig musste der Mach1-Werkspilot sein Kart im Aus abstellen. Dennoch gab der Youngster im Anschluss Vollgas und schaffte es vom Ende des Feldes bis auf Rang 16 nach vorne.

In der heiß umkämpften Deutschen Schalt Kart Meisterschaft starteten drei Fahrer unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport. Pawel Myskier lieferte dabei eine gute Vorstellung ab. Der Pole qualifizierte sich als 18. und stand nach den Vorläufen, trotz Zeitstrafe im Heat, bereits auf dem erfreulichen elften Rang. Im wahnsinnig leistungshomogenen Feld der DSKM überquerte Pawel das Ziel in den Finalläufen zwei Mal als Zwölfter und fuhr dabei im ersten Durchgang sogar die schnellste Rennrunde.

Routinier Douglas Lundberg gab bereits mit Rang fünf im Zeittraining des 46-köpfigen Klassements kräftig Gas. Die anschließenden Heats beendete er als guter zweiter und nach einem Rennunfall elfter, daher fiel er auf Rang acht im Zwischenklassement zurück. Nach den Positionen 13 und elf in den Rennen liegt der Schwede nun weiterhin auf Rang sechs in der Gesamtwertung und hat im weiteren Saisonverlauf noch alle Chancen bis in die Pokalränge nach vorne zu rasen.

Jordi van Moorsel hatte leider mit etwas mehr Pech zu kämpfen. Nach den Heats musste er im Hoffnungslauf Vollgas geben, um noch eines der letzten Tickets zur Finalteilnahme zu ergattern. Mit Rang zwei tat Jordi dies mit Bravour und ging daraufhin als 30. in den ersten Wertungslauf. Mit tollen Überholmanövern kämpfte er sich dort bis auf den 18. Rang nach vorne. Mit Platz 21 im zweiten Lauf schrammte der Mach1 Motorsport-Schützling im Anschluss nur knapp an einem Top 20-Resultat vorbei.

Fünf Fahrer hielten die Fahnen für den deutschen Chassishersteller im DMSB Schalt Kart Cup hoch. Ein perfektes Wochenende begann dabei für Toni Greif. Nach zwei tollen Vorläufen ging Toni als Dritter in das erste Rennen und verbesserte sich dort bis auf Position zwei. Im Ziel folgte dann jedoch ein herber Rückschlag. Ein Montagefehler nach der Überprüfung des Motors am Samstag sorgte für einen Wertungsausschluss und resultierte in einem Startplatz am Ende des Feldes für den zweiten Durchgang. Dort gab Toni noch einmal alles und preschte bis auf Position 22 nach vorne.

Thomas Neumann zeigte eine konstante Performance. Als guter Sechster nach den Heats klassierte sich der Bayreuther in den Rennläufen auf den Positionen acht und neun und sammelte so wichtige Punkte für die Meisterschaft. Auch Marco Forrer konnte überzeugen. Eine Aufholjagd von Platz 18 bis auf Rang sieben im ersten Rennen verdeutlichte die Leistungsfähigkeit des Mach1-Materials. Im zweiten Rennen musste Marco eine Zeitstrafe in Kauf nehmen, wurde aber dennoch als guter Zwölfter in den Ergebnislisten notiert.

Julian Müller absolvierte im international besetzten DSKC einen Gaststart und präsentierte sich dabei in guter Form. In den freien Trainings und im Warm-up war Julian immer unter den Topfahrern zu finden, das Zeittraining im Regen warf ihn dann jedoch auf den 17. Platz zurück. Im Heat musste Julian dann nach noch einer fehlgedeuteten Rennleiter-Geste einen Wertungsausschluss hinnehmen. Von Platz 26 fuhr Julian im ersten Wertungslauf bis auf Position 13 nach vorne und stellte sein Können unter Beweis. Im zweiten Durchgang musste er sein Kart allerdings vorzeitig im Aus abstellen.

Teamkollege Tim Schröder erlebte ein schwarzes Wochenende. Ein Ausfall im ersten Rennen machte alle Hoffnungen auf ein gutes Resultat zunichte und erschwerten das Vorankommen im zweiten Lauf. Mit Platz 29 rangierte der Bad Oldesloer dort noch hinter seinen Möglichkeiten.

„Das Wetter an diesem Wochenende hat uns wirklich strapaziert. Leider war in den Rennen das Glück nicht immer auf unserer Seite. Dennoch konnten wir durch die vielen starken Einzelergebnisse unsere Konkurrenzfähigkeit beweisen und blicken den nächsten Rennen optimistisch entgegen. Wir werden uns weiterhin bemühen, um in Deutschlands höchster Kartrennserie ganz vorne mitmischen zu können “, resümierte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Mach1 Motorsport auf Top-Rängen in Wackersdorf – Lundberg in DSKM auf Meisterschaftsrang drei

Auf ein starkes Teilnehmerfeld traf der deutsche Karthersteller Mach1 Kart beim Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft in Wackersdorf. Werkspilot Douglas Lundberg mischte in der DSKM an der Spitze mit und belegt im Gesamtklassement Rang drei.
Nur eine Woche nach der CIK-FIA KZ1 Europameisterschaft stand Mach1 Motorsport beim nächsten Highlight am Start. Im Prokart Raceland Wackersdorf fiel der Startschuss zur Deutschen Kart Meisterschaft. Die höchste Rennserie in Deutschland überzeugt in diesem Jahr mit starken Teilnehmerfeldern – 140 Fahrerinnen und Fahrer aus 23 Nationen gingen auf die Reise.

Als Speerspitze vertrat der Schwede Douglas Lundberg die Farben in der Königsklasse DSKM. Mit Rang vier und nur 0,03 s Rückstand zum Ersten unterstrich er seine Ambitionen schon im Zeittraining und setzte seine Vorstellung auch in den Heats fort. Platz zwei und vier gingen auf das Konto des Vize-Europameisters aus dem Jahr 2014. In den Finals kämpfte er sogar um den Sieg und hielt mit den weltbesten Kartfahrern mit. Als Vierter und Sechster sammelte er fleißig Meisterschaftspunkte und belegt aktuell den dritten Rang. „Mit der Vorstellung von Douglas sind wir sehr zufrieden. Wir arbeiten erst seit kurzem zusammen und sind auf dem richtigen Weg. Er fühlt sich bei uns wohl, wenn es so weiter geht können wir um Siege kämpfen“, lobte Teamchef Martin Hetschel.

Neben Lundberg starteten auch Jordi van Moorsel aus den Niederlanden und der Pole Pawel Myskier. Während letzterer leider in beiden Finals ausschied, sah van Moorsel nach einer tollen Aufholjagt von ganz hinten als 16. die Zielflagge und erhielt ebenfalls Meisterschaftspunkte.

Neu im Programm der DKM ist der DMSB Schaltkart Cup und bietet eine gute Ergänzung zu der Top-Liga. Vier ambitionierte Fahrer gingen auf die Reise und ließen ihre Möglichkeiten aufblitzen. Toni Greif führte die interne Wertung an. Aber auch Marco Forrer, Tim Schröder und Thomas Neumann zeigten eine solide Leistung und etablierten sich im vorderen Mittelfeld. „Die neue Meisterschaft ist eine super Lösung für Fahrer die nicht jede Woche im Kart sitzen. Das Niveau ist ebenfalls hoch. Unsere Piloten haben sich gut verkauft und werden im Jahresverlauf noch weiter vorne mit fahren“, ergänzte Hetschel.

Als Solist startete Junior Cameron Boedler. Der Deutschbrasilianer feierte sein Debüt in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft und lag im Zeittraining als 28. hinter seinen Erwartungen. Im Verlauf der Heats fuhr er aber nach vorne und hatte als 15. eine gute Ausgangslage für die Finals. Doch im ersten Lauf büßte er nach dem Start etwas an Boden ein. In den 17 Runden kämpfte er sich aber wieder nach vorne und wurde 16. Leider endete das Wochenende für ihn mit einem Ausfall im zweiten Rennen. Trotzdem war Martin Hetschel nicht enttäuscht: „Nach einer kleinen Pause ist es super nun wieder einen Junior am Start zu haben. Wir mussten zu Beginn noch etwas lernen. Für Cameron ist alles neu, dafür hat er sich super geschlagen.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team zum nächsten Rennen. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt.

Mach1 Motorsport erweitert Fahrerkader um Cameron Boedler und Jordi van Moorsel

Neben den bisherigen Stammfahrern werden der Deutsch-Brasilianer Cameron Boedler in der neuen OK-Junior und der Niederländer Jordi van Morsel in der KZ2 im nächsten Jahr für Mach1 Motorsport an den Start gehen.

Mit den Stammfahrern Thierry Delre, Pawel Myskier und Marcel Schultheiß wird Jordi van Moorsel in 2016 bei der DSKM , sowie der CIK/FIA Europa- und Weltmeisterschaft um Top-Plazierungen kämpfen. Außerdem wird er noch weitere Rennen, evtl. auch in anderen Klassen für Mach1 Motorsport bestreiten, die Details dazu werden später bekannt gegeben.

Die KZ2-Piloten Marco Forrer, Toni Greif und Tommy Neumann werden im neuen DMSB Schaltkart Cup und/oder der ADAC Kartmasters antreten und dort sicherlich für Aufsehen sorgen können.

Abgerundet wird das Engagement mit dem Junior-Piloten Cameron Boedler, der seinen Einstand im Team schon bei den SKUSA Supernationals in Las Vegas gab und dort mit einem Spitzenresultat glänzte. Er wird die Farben von Mach1 Kart in der DJKM und der ADAC Kartmasters in der Klasse OK-Junior vertreten.

„Wir sind stolz, zwei weitere talentierte Fahrer in unserem aufstrebenden Team begrüßen zu dürfen,“ so Teamchef Martin Hetschel und führt weiter aus: „Somit haben wir schon jetzt neun feste Piloten für die Saison 2016, Verhandlungen mit weiteren Interessenten laufen derzeit. Wir freuen uns jedoch noch über Anfragen im Bereich OK, RotaxMAX und X30, um unsere Kräfte auch hier noch zu verstärken.“

Mach1 Kart erfolgreich im ADAC Kart Masters

Auf dem Hunsrückring/Hahn startete das ADAC Kart Masters in die neue Saison, mit dabei waren auch acht Mach1 Kart-Fahrer. Von den Bambini bis hin zu den Schaltkarts überzeugten die 2015er Modelle der deutschen Chassisschmiede und feierten große Erfolge.

Bei besten Witterungsbedingungen traten 195 Teilnehmer in Deutschlands stärkster Kartrennserie auf dem 1.377 Meter langen Hunsrückring an. Neben dem Mach1 Motorsport-Team, waren auch die Mach1 Factory Supported Teams DS Kartsport und BB Motorsport mit ihren Piloten im Hunsrück vertreten.

Für Mach1 Motorsport traten Marco Forrer und Toni Greif in der heißumkämpften Schaltkartklasse an. Mit 51 Fahrerinnen und Fahrern war das Feld bis auf den letzten Platz gefüllt. Marco Forrer zeigte eine solide Performance und steigerte sich nochmals zur DSKM in Wackersdorf. Nach einem 22. Platz im Zeittraining verbessere er sich kontinuierlich und beendete beide Heats als Elfter. Von Startplatz 14 fuhr er im ersten Finale bis auf Rang neun vor. Der tolle Aufwärtstrend wurde leider im zweiten Finale gestoppt – Marco musste sein Kart nach einer Kollision in der ersten Runde abstellen. „Das neue Mach1 FIA5 Kart fühlt sich sehr gut an und ist noch einfacher zu fahren, als das Vorgängermodell. Dass macht sich besonders im Rennen bemerkbar, schade das ich im zweiten Finale durch den Unfall ausgeschieden bin. Im ersten Durchgang bin ich die Zeiten des Drittplatzierten gefahren“, fasste der Schweizer am Abend zusammen.

Sein Teamkollege Toni Greif war nach dem Zeittraining bester Mach1-Pilot auf Position 18, zufrieden war er damit aber nicht – „der Reifenluftdruck und die Übersetzung haben nicht gepasst“, kommentierte Toni sein Ergebnis. In den Heats kam er gut zurecht und beendete diese als Zwölfter und Fünfter. Leider kam jedoch nach dem zweiten Heat die Ernüchterung, wegen Überholen unter gelb folgte ein Wertungsausschluss und Toni verpasste knapp den Finaleinzug. „Das ist natürlich sehr enttäuschend, der Speed hat gepasst. In den ersten beiden Runden war es wegen der zahlreichen Unfälle jedoch so unübersichtlich, dass ich wohl die Gelbe Flagge übersehen habe“, erklärte er enttäuscht.

Ebenfalls bei den Schaltkarts war DS Kartsport-Schützling Alexander Heil bei den Schaltkarts vertreten. Der X30 Senior-Champion aus dem Jahr 2013 ist Neuling in der Getriebeklasse und legte als 23. im Qualifying einen guten Start hin. In den darauffolgenden Vorläufen legte er nochmals zu und beendete den ersten Durchgang als Zehnter. Eine Kollision warf ihn zwar im zweiten Rennen zurück, als 24. löste er trotzdem sein Finalticket. In diesen verbesserte er sich auf Platz 20 und beendete das zweite Finale als toller Neunter in den Top-Ten.

Neben Alexander Heil vertraten auch Mark Wolf (X30 Senior), sowie Miroslaw Kravchenko und Luca Voncken (beide Bambini) die DS Kartsport-Farben. X30 Senior Marc Wolf erwischte in Hahn keinen optimalen Start und wurde nach einem 18. Platz im ersten Finale, im zweiten Lauf durch einen Kontrahenten ins Aus geschoben und musste aufgeben. Die beiden Bambini präsentierten sich hingegen stark. Der amtierende Vizechampion Miroslaw Kravchenko gehört zu den Titelfavoriten und zeigte schon während der Heats eine solide Leistung. Als Vierter zog er in die Finalrennen ein und beendete diese auf den Plätzen drei und fünf. In der Meisterschaft ist er nach dem Auftaktwochenende guter Drittplatzierter. Sein Teamkollege feierte in Hahn seine Premiere im ADAC Kart Masters und etablierte sich sofort im Spitzenfeld. Mit zwei Top-Ten-Ergebnissen landete er direkt in den Pokalrängen und ist derzeitig Neunter im Gesamtklassement.

Baldur Bahn startete mit einigem Trainingsrückstand in die Saison 2015, fühlte sich jedoch auf Anhieb im neuen Mach1 FIA5 Kart wohl. Leider verhinderten einige Rangeleien und Probleme mit Vergaser und Motor ein zählbares Ergebnis. Um den Kopf in den Sand zu stecken hat der frisch gebackene Teamchef und Fahrer in Personalunion jedoch keine Zeit, er startet schon an diesem Wochenende beim SAKC Auftakt in Ampfing.

Last but not least trat Justin Tabakovic bei den Schaltkarts an. In seinem Premierenrennen im ADAC Kart Masters verbesserte er sich kontinuierlich, jedoch reichte ein 21. Platz und ein Ausfall in den Vorläufen nicht zum Einzug in die Finals.

„Ein großes Lob an alle Mach1 Fahrer, die haben an diesem Wochenende wirklich einen sehr guten Job gemacht. Außerdem habe ich sehr gute Rückmeldungen in Bezug auf unsere neuen FIA5 Chassis bekommen. Ich denke, da haben wir einen guten Treffer gelandet“, sagt Mach1 Inhaber Martin Hetschel am Abend nicht ohne Stolz. Um einem noch breiteren Publikum einen Test des Materials zu ermöglichen, plant Mach1 in Zusammenarbeit mit Mach1 Factory Supported Team DS Kartsport noch Testtage im Juli – Details werden wir zeitnah veröffentlichen.

Mach1 Motorsport: Starker Saisonauftakt in Lonato

Mit vier Fahrern reiste der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart zur 26. Andrea Margutti Trophy in Lonato und präsentierte sich in Top-Form. Das neue Chassis FIA5 zeigte eine starke Performance und Werkspilot John Norris holte bei den Schaltkarts einen hervorragenden vierten Rang.

Das Rennen auf dem South Garda Circuit wurde zur Bewährungsprobe des neuen Mach1 Chassis mit dem Namen FIA5. Erstmals stellte sich der deutsche Hersteller der starken internationalen Konkurrenz und überzeugte auf ganzer Linie. Bei Sonnenschein und hohen Grippverhältnissen machte das FIA5 einen perfekten Job und schrammte in der Schaltkartklasse nur knapp am Siegerpodium vorbei.

Insgesamt traten in 53 Teilnehmer in der Schaltkartklasse KZ2 an. Für Mach1 Motorsport waren John Norris, Thierry Delré und Toni Greif vertreten. Zusätzlich feierte LS-Kart-Pilot Lucas Speck seine Schaltkart-Premiere. Trotz der langen Winterpause legte Norris schon in den freien Trainings stark los und sicherte sich Platz zehn im Qualifying. „Ich hatte leider keine freie Runde, sonst wäre noch mehr möglich gewesen“, erklärte der Ire im Anschluss. In den Heats zeigte er seine Möglichkeiten, qualifizierte sich als Siebter für das Pre-Finale und verbesserte sich in diesem noch einmal um zwei Positionen auf Rang fünf. Aus der dritten Startreihe gelang John Norris im großen Finale über 25 Rennrunden ein perfekter Start und hielt in einem fehlerfreien Rennen den Anschluss zur Spitze. Beim Fallen der Zielflagge verpasste er als Vierter nur knapp das Siegerpodium. Trotzdem war im Ziel die Laune gut: „Obwohl des hohen Grippniveaus waren wir in der Lage ein gutes Setup zu finden und auf Augenhöhe mit der Spitze. Für den ersten Einsatz mit dem neuen FIA5 Chassis bin ich sehr zufrieden. Mein Dank geht auch an Michel Blanken für die hervorragenden Motoren. Insgesamt haben wir viel gelernt und werden diese Erfahrungen nun umsetzten.“

Der Belgier Thierry Delré erlebte indessen einen holprigen Start. Durch einen Defekt an seinem Renntransporter erreichte er die Strecke am Gardasee verspätet und ging mit großem Trainingsrückstand in das Renngeschehen. Deshalb kam er im Zeittraining nicht über Rang 40 hinaus. In den Heats gewann er aber immer mehr Vertrauen und wurde von Sitzung zu Sitzung schneller. Als 24. schaffte er den direkten Einzug und unterstrich damit sein Potential. Noch einmal weiter nach vorne ging es für ihn im Pre-Finale. In einem starken Rennen verbesserte er sich um weitere sieben Ränge und stand als 15. in der Startaufstellung des Finals. Dieses endete für den Belgier jedoch nach wenigen Metern, durch einen Rennunfall musste er nach nur einer Runde unfreiwillig aufgeben. „Leider verlief an diesem Wochenende nicht alles perfekt. Ich blicke nun nach vorne und konzentriere mich auf die X30 EM in Castelletto. Dort trete ich in der neuen Supershifter-Klasse an“, sagte Delré im Ziel.

Nach einer längeren Pause saß der Deutsche Toni Greif in Lonato wieder im Kart und wurde von Training zu Training schneller. Leider warf ihn ein Ausfall im ersten Heat weit zurück und er musste im Hoffnungslauf starten. Als Siebter lag er über lange Zeit auf einer aussichtsreichen Position, zu Rennende verlor er jedoch etwas an Boden und verpasste das erhoffte Finale. „Ich habe mich im neuen Mach1 FIA5 sehr wohl gefühlt und komme auch mit der neuen HRP-Bremse deutlich besser zurecht. Schade, dass es nicht für das Finale gereicht hat, mit den Rundenzeiten wäre ich sicher im Mittelfeld mitgefahren“, fasste der junge Student zusammen.

Seine Premiere bei den Schaltkarts feierte Lucas Speck. Der Rheinländer startet mit einem LS-Kart, welches ebenfalls aus den Reihen von Mach1 stammt und zeigte eine steile Lernkurve. Jede Runde wurde Speck schneller und lernte viel dazu. Das Finale verpasste er am Ende leider knapp, zeigte sich im Ziel aber sehr zufrieden: „Für unseren ersten Schaltereinsatz war das sehr gut. In erster Linie ging es uns dieses Wochenende um den Lerneffekt im Rennen. Das Chassis reagierte auf Setupänderungen sehr gut und kontrollierbar. Ich bekomme jede Runde mehr Fahrpraxis und Sicherheit im Schaltkart. Wir werden hart arbeiten, um uns weiter zu entwickeln, den Grundstein dazu haben wir gelegt.“

Bereits am Osterwochenende geht das Renngeschehen für Mach1-Kart weiter, Thierry Delré startet bei der X30 Challenge Europa in Castelletto (Italien). Nach seinem International Finals-Sieg im vergangenen Jahr, zählt er auch dort zu den Favoriten der neuen Supershifter Klasse.

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