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Pawel Myszkier – DSKC auf Rang vier

Mach1 Motorsport beendet DSKC-Saison auf Rang vier
Marco Zanchetta feiert Debüt für deutschen Hersteller

Im belgischen Genk fand am vergangenen Wochenende das Finale der Deutschen Kart-Meisterschaft statt. Mach1 Motorspot ging mit fünf Fahrern an den Start und gehört wieder zu den Top-Teams. Am Sonntagabend freute sich der einzige deutsche Karthersteller über einen vierten Gesamtrang von Pawel Myszkier im DMSB Schaltkart-Cup.

Nach zuletzt großen Erfolgen in der IAME X30 Euro Series und der polnischen X30 Meisterschaft war Mach1-Kart zurück in der Deutschen Kart-Meisterschaft. 184 Teilnehmer aus über 20 Nationen gingen beim Finale im belgischen Genk an den Start. Zwei Wochen vor der Kart-Weltmeisterschaft an gleicher Stelle waren die Klassen hochkarätig besetzt.

Neu im Team war der italienische Top-Pilot Marco Zanchetta. Er nutzte die Rennen in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft zur WM-Vorbereitungen und lieferte prompt im ersten Vorlauf mit Rang zwei einen guten Einstand ab. In den folgenden Rennen lief aber nicht alles glatt, so dass er im zweiten Finale vom Ende des Feldes startete. Innerhalb der 19 Rennrunden kämpfte er sich aber durch das hochkarätige Feld und wurde hervorragender 13. „Marco hat sich sehr gut in unser Team eingefunden und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Seine Erfahrung ist sehr groß und hilft uns auch bei der Weiterentwicklung“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Neuzugang.

Im DMSB Schaltkart-Cup gehörte Pawel Myszkier zu den Top-Fahrern und wurde dieser Rolle auch in Genk gerecht. Abgesehen von einem Ausfall im zweiten Vorlauf, lag er immer innerhalb der Top-Fünf und beendete beide Finals als Vierter. Selbigen Platz hatte er auch in der Gesamtwertung inne. Sein Teamkollege Tim Schröder zeigte eine tolle Entwicklung und wurde im Verlauf der beiden Tage immer schneller. Am Ende landete er als 16. in den Punkterängen.

Stark besetzt war beim Finale auch die Deutsche Kart-Meisterschaft. David Liwinski und Tim Tröger stellten sich der Herausforderung und beide erlebten ein schwieriges Qualifying. Als 25. und 26. lag das Duo hinter seinen Erwartungen. Im Verlauf der Heats kämpfte sich aber Liwinski nach vorne und qualifizierte sich als Zehnter für die Finals. Mit Platz sieben legte er nochmals nach, musste aber leider im zweiten Durchgang einen Ausfall verzeichnen. Teamkollege Tim Tröger hatte es Samstag noch schwer den passenden Rhythmus zu finden, fuhr dann aber im Finale von Rang 18 auf acht nach vorne.

Abschließend war Teamchef Martin Hetschel zufrieden mit der Vorstellung seines Teams: „Wir haben in allen Klassen unseren Speed unterstrichen. Mit etwas mehr Glück wäre es dann auch dort bis in die Top-Fünf nach vorne gegangen. Ein großes Lob geht auch an unser Supported Team DS Kartsport, die auf dem fünften Rang in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft landeten.“

Weiter geht es für die Mannschaft schon in wenigen Tagen mit dem Finale des ADAC Kart Masters im Prokart Raceland Wackersdorf.

Marco Zanchetta mit Mach1 Kart

Marco Zanchetta startet für Mach1 Kart in der Weltmeisterschaft
Start bei der DKM und Kart-WM in Genk

Der Italiener Marco Zanchetta verstärkt das Werksteam des deutschen Kartherstellers Mach1 Kart. Seine Premiere hat er bei der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft in Genk. Das große Highlight wartet dann zwei Wochen später beim International KZ2 Super Cup im Rahmen der FIA Kart Weltmeisterschaft.

Nach bereits starken Ergebnissen bei der FIA Kart Europameisterschaft, möchte Mach1 Kart nun auch beim großen Highlight der Kart Weltmeisterschaft überzeugen. Dazu verstärkt sich das Team mit dem Italiener Marco Zanchetta. Der Kartroutinier gewann in 2011 die WSK Masters Series und gehört seit Jahren zu den internationalen Top-Fahrern im Schaltkartsport.

Teamchef Martin Hetschel und Team Manager Thierry Delré freuen sich über den schnellen Neuzugang: „Mit Marco haben wir einen sehr erfahrenen Fahrer gefunden, der uns bestmöglich unterstützen kann. Wir haben in diesem Jahr bereits mehrfach unsere Möglichkeiten in dem starken KZ2-Feld unterstrichen und möchten in Genk auf den vorderen Rängen mitfahren. Das neue Mach1-Chassis ist bereit dafür.“

Zanchetta ist kein unbekannter im Kartsport. Der Fahrer aus Italien mischt seit vielen Jahren konstant auf den Spitzenrängen im internationalen Kartsport mit. Neben seinem Titel in der WSK Masters Series, wurde er 2014 italienischer Vizemeister und fuhr auch in diesem Jahr in der Rennserie auf das Siegerpodium. Die Strecke in Genk kennt er aus den letzten Jahren bestens.

Zur perfekten Vorbereitung greift er bereits zum Finale der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft in das Geschehen ein und hat dort die Möglichkeit das Mach1-Chassis erstmals unter Rennbedingungen zu testen. Zwei Wochen später geht es dann zur Weltmeisterschaft ebenfalls in Genk. Der International KZ2 Super Cup ist wieder hochkarätig besetzt und eine große Herausforderung für Fahrer und Hersteller.