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Mach1 Kart: In Genk wäre mehr möglich gewesen!

Nicolai Hagenaes mit Mach1 Kart bei der WSK Euro in GenkZum Finale der WSK Euro Series reiste Mach1 Motorsport mit seinen Fahrern Nicolai Hagenaes (KFJ) und John Norris (KF) ins belgische Genk und peilte dort eine Top-Ten Platzierung an. Leider wurde das Team am Ende in abwechslungsreichen Rennen unter Wert geschlagen.

Bei den Junioren traf Nicolai Hagenaes erneut auf starke Konkurrenz. 73 Fahrerinnen und Fahrer aus 21 Nationen waren nach Belgien gereist und beeindruckten mit einer unglaublichen Leistungsdichte. Im Zeittraining trennte das gesamte Feld nur wenige Zehntelsekunden. Nicolai platzierte sich mit seinem Mach1-Kart auf Rang 48 und war für die folgenden vier Heats guter Dinge. Jedoch kosteten ihn einige Kämpfe im Mittelfeld wichtige Positionen. Mit einem neunten Rang in seinem letzten Heat konnte er aber seine Möglichkeiten aufzuzeigen und schaffte den Einzug ins Pre-Finale. „Unser Ziel ist klar das Finale“, unterstrich Teamchef Martin Hetschel am Abend. Doch gleich zwei Unfälle im Pre-Finale ließen seine Hoffnungen schwinden. Beim Fallen der Zielflagge war er trotz schneller Rundenzeiten nur 22. und musste die vorzeitige Heimreise antreten. „Das war großes Pech. Nach einem Gerangel während des Starts war er auf einem guten Weg. Dann folgte jedoch ein zweiter Unfall. Schade, das hätte ein gutes Finale werden können. Unser Chassis hat auch hier bei den sommerlichen Bedingungen sehr gut funktioniert“, Martin Hetschel am Abend.

John Norris mit Mach1 Kart bei der WSK Euro in GenkEin durchwachsendes Wochenende erlebte John Norris in der stark besetzten KF Klasse. Immer wieder hatte er mit unvorhersehbaren Leistungseinbrüchen zu kämpfen und konnte sich nicht wie gewohnt in Szene setzen. Nach Problemen im Zeittraining startete er in den Heats jeweils aus der siebten Reihe. Trotz eines Komplettausfalls im ersten Heat erreichte er einen aussichtsreichen 24. Startplatz für das Prefinale und setzte mit einem fünften und neunten Vorlaufplatz Akzente. Im Pre-Finale kämpfte er sich dann auf Rang 17 vor, hatte aber leistungsmäßig keine Chance aktiv in das Geschehen einzugreifen. Im Finale reichte es letztlich nur noch zu Platz 24. „Wie bei Nicolai wäre auch hier mehr drin gewesen. John hat in seinen letzten beiden Vorläufen gezeigt, wo wir hätten stehen können. Nun haben wir leider kein zählbares Ergebnis. Bis zum nächsten Rennen müssen wir die Probleme nun aussortieren“, fast Martin Hetschel die Geschehnisse zusammen.

In zwei Wochen reist das Duo zum nächsten Rennen. Im spanischen Alcaniz findet der erste Lauf der CIK-FIA KFJ & KF Kart Europameisterschaft statt. Martin Hetschel freut sich auf den Start in Spanien: „Ich hoffe wir können an das erfolgreiche Wackersdorf EM-Wochenende anknüpfen. Die Konkurrenz ist vergleichbar mit der in Genk. Die Performance unseres Materials sollte hier passen, allerdings kann man die weiteren Renngeschehnisse nicht beeinflussen.“

ADAC Kart Masters-Podium für Mach1 Kart

Alexander Heil mit Mach1 Kart bei den ADAC KartmastersAuf dem Hunsrückring/Hahn startete am vergangenen Wochenende das ADAC Kart Masters in die Saison 2013. Mach1 Motorsport und DS Kartsport war mit acht Fahrern vertreten und stand am Ende gleich zwei Mal auf dem X30 Senior-Siegerpodium. Gleichzeitig waren John Norris und Nicolai Hagenaes beim dritten Wertungslauf der WSK Euro Series in Sarno vertreten.

Jüngster im Team des Chassishersteller aus Brackenheim war Philipp Heim in der X30-Junior Klasse. Der Neuzugang legte im Zeittraining einen verhaltenen Start hin, steigerte sich im Verlauf der Heats aber stetig und setzte als Zwölfter eine erste Duftmarke. Die Finals am Sonntag verliefen jedoch durchwachsen. Im ersten Durchgang kämpfte sich der Youngster von Rang 25 auf 14 nach vorne, musste sich aber in einem turbulenten zweiten Lauf mit Platz 23 begnügen.

Gleich fünf Fahrer stellten sich der starken X30-Senior Konkurrenz. Mit 45 Teilnehmer war es das stärkste Feld im ADAC Kart Masters und beeindruckte mit spannenden Rennen. Der Dritte des abgelaufenen Jahres Alexander Heil etablierte sich auch diesmal als erfolgreichster Mach1-Fahrer. Nach den Heats auf Rang neun, bewies er in den Finals Köpfchen und erreichte das Ziel als Zweiter und Dritter. Mit dieser guten Punkteausbeute liegt er derzeitig punktgleich mit einem Kontrahenten an der Spitze. Auch ein Kandidat für die Top-Ten war der Kölner Julian Müller, nach einem schwierigen Saisonstart konnte er im Hunsrück an seine vergangenen Leistungen anknüpfen und beendete das erste Finals trotz schleifender Bremse als toller Zehnter. Nach einem guten Start rangierte er im zweiten Durchgang schon auf Platz sechs, doch eine Kollision sorgte für ein vorzeitiges Aus. Immer besser in Fahrt kam dafür Sebastian Schwendt, der ehemalige Junior war nach dem Zeittraining 27., fand während der Rennen aber immer mehr Vertrauen zu seinem neuen Rennmaterial und wurde im zweiten Finale beachtlicher Elfter. Weniger gut verlief die Auftaktveranstaltung für Jan Jesse und Baldur Bahn. Neben einem 14. Vorlaufrang hatte Jesse im weiteren Durchgang Pech und stand deshalb nur auf Startplatz 31 für das erste Finale. Dieses beendete er als 24., musste den zweiten Lauf aber schon vor dem Start beenden. Baldur Bahn verpasste als 36. leider die Finalteilnahme.

Als Solist gingen Manuel Valier in der KF2 und Toni Greif in der KZ2 an den Start. Nach viel Pech während des DKM-Auftaktes in Ampfing, hoffte Valier in Hahn auf einen Befreiungsschlag. Im Zeittraining war er guter Vierter, musste aber einen Heat wegen eines Motorschadens als 21. beenden und stand deshalb nur auch Startplatz zwölf im ersten Wertungslauf. In diesem kam es jedoch noch schlimmer, Manuel schied nach nur einer wegen eines technischen Defekts Runde aus. Sein mögliches Potential stellte er im zweiten Durchgang unter Beweis, aus der letzten Startreihe verbesserte er sich auf Position zehn. Eine starkes Schaltkartfeld wartete auf Toni Greif, der Sechste aus 2012 etablierte sich von Beginn in den Top-Ten und beendete seine Finals als Siebter und Achter, damit belegt er Platz sechs in der Meisterschaftswertung.

Mach1 Motorsport-Teamchef Martin Hetschel war am Sonntag geteilter Freude „Das Mach1 Kart hat auch diesmal überzeugt, unsere Fahrer waren durchaus konkurrenzfähig. Leider haben viele Kleinigkeiten dazu geführt, dass nicht alle Resultate dieses widerspiegeln. Beim nächsten Mal werden wird sicher mehr Glück haben und erneut voll attackieren. Mit Alex haben wir im stärksten ADAC Kart Masters-Feld einen ernsthaften Titelfavoriten.“

Parallel zum ADAC Kart Masters reisten John Norris und Nicolai Hagenaes zum dritten Saisonrennen der WSK Euro Series in Sarno. Beide Piloten schafften in ihrer Klasse den Finaleinzug und behaupteten sich damit gegen starke internationale Konkurrenz. Leider fehlte in den Finals das nötige Rennglück. Nach einem Unfall im Pre-Finale beendete Norris sein Finale nur als 25. Junior Nicolai Hagenaes aus Norwegen zeigte wieder eine beeindruckende Aufholjagd. Im Zeittraining nur 64. fuhr er vier überragende Heats und verbesserte sich bis auf Platz 28. Im Pre-Finale schaffe er als Zwölfer eine erneute Steigerung, wurde im Finale aber nicht für seine tolle Leistung belohnt. Eine defekte Membrane zwang ihn, nach neun Runden, zur Aufgabe.

Martin Hetschel lobte seine beiden Schützlinge am Abend: „Langsam aber sicher werden wir zu einer richtigen Größe im internationalen Kartsport. John und Nicolai haben erneut eine tolle Vorstellung abgeliefert und wären ohne Probleme in den Punkterängen gelandet.“

In zwei Wochen reist das Team zum nächsten Rennen, im Prokart Raceland Wackersdorf ist die Deutsche Kart Meisterschaft zur zweiten Veranstaltung zu Gast.

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Mach1-Kart beeindruckt beim WSK Final Cup

Mach1 Motorsport bei der WSK in CastelettoAm vergangenen Wochenende startete Mach1-Kart Werkspilot John Norris beim WSK Final Cup im italienischen Castelletto Di Branduzzo und wusste in der stark besetzten KF2 zu überzeugen. Am Ende fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück. Zusätzlich ging das Team noch bei der KTWB in Wackersdorf an den Start und holte zwei Tagessiege.

Mit dem WSK Final Cup stand zum Saisonende noch einmal ein internationaler Topevent im Rennkalender. Mach1-Kart war in der KF2 vertreten und wusste sich gegen die starke internationale Konkurrenz zu behaupten. Beim Debüt in der World Series Karting konnte Werkspilot John Norris auf Anhieb die Zeiten der Spitze mitgehen und unterstrich seine Vorstellung mit einem sensationellen dritten Rang im Zeittraining. „Bis jetzt läuft alles perfekt. Unser Material ist sehr konkurrenzfähig und ich bin gespannt wie wir uns in den Heats schlagen werden“, John zuversichtlich.

Neben einem guten neunten und vierten Rang in den Vorläufen, musste Norris leider, nach einem Unfall, auch einen Ausfall verzeichnen und rutschte dadurch in der Gesamtwertung bis auf Rang elf ab. Im Getümmel des Mittelfeldes büßte er dann im Startverlauf der ersten Rennen erneut Positionen ein und kam nur als 25. aus der ersten Runde. Bis zum Fallen der Zielflagge konnte John sich aber wieder vorarbeiten und wurde guter 17. Das Final begann indessen wesentlich besser, der Ire rangierte nach nur wenigen Runden schon auf Rang elf und war auf Top-Ten Kurs. Doch zu Rennmitte verlor sein Motor deutlich an Leistung und er musste fünf Runden vor Rennende aufgeben. Trotz der Enttäuschung über den vorzeitig Ausfall, überwog am Abend die Freude über die gute Vorstellung in solch einem starken Teilnehmerfeld: „In der WSK wird sehr hart aber fair gefahren. Die Leistungsdicht ist dementsprechend hoch und man darf sich keinen Fehler erlauben. Umso mehr freut es mich, dass wir ganz vorne mitfahren konnten, leider hat am Ende der technische Defekt ein zählbares Ergebnis verhindert.“ Auch Teamchef Martin Hetschel konnte ein positives Fazit ziehen: „Ich denke mit unserem ersten WSK-Auftritt dürfen wir sehr zufrieden sein. Wir haben einen guten Job gemacht und erneut auf internationaler Bühne beeindruckt. Unser Chassis hat bei hohen Grippverhältnissen perfekt funktioniert und wir gehörten durchweg zu den Schnellsten.“

Toni Greif mit Mach1 Kart bei der KTWBParallel zum WSK Final Cup, fand in Wackersdorf das Finale der Kart-Trophy Weiß-Blau statt. Dort waren Toni Greif (KZ2) und Simon Wagner (Rotax DD2) mit einem Mach1-Kart am Start. Greif, der als Fünfter die ADAC Kart Masters-Saison beenden konnte, erkämpfte sich im 25 Mann starken Schaltkartfeld mit einem ersten und zweiten Rang, den Tagessieg. Ein gelungenes Wochenende lieferte auch Simon Wagner ab. Der Österreicher startete mit dem Mach1 Rotax DD2 Grand Final-Chassis und fuhr ebenfalls einen Tagssieg ein.

Schon in wenigen Tagen reist der deutsche Chassishersteller zum nächsten Rennen nach Belgien. Dort findet das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft statt und John Norris hat im höchsten Deutschen Kartsportprädikat noch Chancen auf die Vizemeisterschaft.