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Mach1 Kart gleich mehrmals erfolgreich beim Start des ADAC Kart Masters in Hahn

Der einzige deutsche Chassis-Hersteller Mach 1 Kart startete am vergangenen Wochenende beim Saisonauftakt des ADAC Kart Masters. Die Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt gastierte in Hahn und lockte 167 Piloten zum anspruchsvollen Hunsrückring. Das Team um Martin Hetschel ging dabei mit drei Fahrern ins Rennen und überzeugte bei den OK Junioren auf ganzer Linie.

Traditionell findet sich als erster Punkt im ADAC Kart Masters Kalender die Veranstaltung auf dem 1.377 Meter langen Kurs in Hahn. Als erste von fünf Stationen im Saisonverlauf Deutschlands größter Kartrennserie hatte das Großevent am vergangenen Wochenende einiges zu bieten. Bestes Kartsport-Wetter mit sommerlichen Temperaturen und wolkenlosem Himmel legte optimale Voraussetzungen für ein packendes Racing-Wochenende im Hunsrück.

Cameron Boedler ging unter Mach1 Motorsport-Bewerbung bei den OK Junioren an den Start. Der Deutschbrasilianer war dabei zum ersten Mal auf der Strecke unterwegs und hatte anfangs noch Schwierigkeiten sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Im Zeittraining des 30 Mann starken Feldes qualifizierte sich der Mach1-Pilot als 20. für die darauffolgenden Heats. Dort blitzte das Potential des Youngsters mit Rang 13 im ersten Durchgang auf. Leider büßte er aber im zweiten Lauf einige Positionen ein und wurde als 22. gewertet.

Von Platz 19 aus ging es daraufhin in das erste Finale. Dort zeigte der Nachwuchspilot eine super Vorstellung. Mit eindrucksvollen Manövern ging er Runde für Runde an seinen Kontrahenten vorbei und schaffte es bis zum Fallen der Zielflagge bis auf Rang zehn nach vorne. Doch damit nicht genug: Im zweiten Wertungslauf knüpfte er an seine Performance an und verbuchte mit Rang sieben ein weiteres Top-Ten-Resultat auf seinem Konto.
Neben Cameron ging Luka Wlömer erstmalig mit einem Mach1-Kart bei den ADAC Kart Masters an den Start. Nach einem Dreivierteljahr Kartsport-Abstinenz nutze der Berliner am vergangenen Wochenende die Gelegenheit um das deutsche Qualitätsmaterial zu testen. Nach den Heats noch auf Position 21, schob sich der 14-jährige im ersten Rennen bis auf Platz 16 nach vorne. Im zweiten Rennen geriet der Nachwuchsrennfahrer am Start jedoch in eine Kollision und musste sein Kart vorzeitig im Aus abstellen.

Julian Müller ging als Solist in der hart umkämpften Schaltkart-Kategorie an den Start. Insgesamt 36 KZ2-Piloten kämpften um die ersten Meisterschaftspunkte und stellten Fahrer und Teams dabei vor harte Aufgaben. Nach längerer Pause lieferte Julian Müller dabei ein gelungenes Comeback ab. Als Zwölfter nach dem Zeittraining blickte der junge Racer den anstehenden Heats optimistisch entgegen. Doch dort wurde Julian vom Pech verfolgt. Zwei Ausfälle ließen ihn im Zwischenklassement bis ans Ende zurückfallen und verhinderten somit die Qualifikation für die Finalrennen.

Nichtsdestotrotz zog Teamchef Martin Hetschel am Abend ein positives Fazit: „Meine Piloten haben an diesem Wochenende eine gute Leistung abgeliefert. Cameron hat in Anbetracht seiner im Vergleich zur Konkurrenz geringen Erfahrung auf der Strecke eine tolle Vorstellung gezeigt. Mit etwas mehr Fahrpraxis wäre für ihn mit Sicherheit ein Top-Fünf-Resultat möglich gewesen. Auch Luka und Julian haben die Leistungsfähigkeit unseres Materials unter Beweis gestellt, auch wenn das Glück dieses Mal nicht ganz auf ihrer Seite war. Einen Glückwunsch möchte ich meinen Partnern DS Kartsport sowie LS Kart aussprechen. Tim Hartelt und Niklas Kalus haben bei den Bambini mit Rang vier und fünf auf einem Mach1-Kart eine super Leistung gezeigt. Lucas Speck setzte sich bei den Schaltkarts als Zweiter durch – so kann es weitergehen!“

Direkt aus Hahn trat Mach1 Motorsport die Reise in das spanische Zuera an. Dort startet das Team am kommenden Wochenende gemeinsam mit Douglas Lundberg beim zweiten Rennen der CIK-FIA KZ1 Kart Europameisterschaft.

Neues Bambini-Kart von Mach1

Der deutsche Karthersteller Mach1 präsentiert ab sofort sein neues Bambini-Kart CA2 A03. Das Chassis wurde speziell für die Bambini-Klassen neu entwickelt und produziert.

Als Grundlage dient ein 28 Millimeter Rohrrahmen aus hochwertigem CrMo-Stahl. Die Vorderachse verfügt über 17 Millimeter Radbolzen und Sniper Ajuster zur Einstellung von Sturz und Nachlauf, welche in drei Positionen höhenverstellbar sind. Optional lässt sich die Front durch einen Stabi („G“-type) versteifen. Die 30 Millimeter Hohl-Hinterachse lässt sich in zwei Positionen höhenverstellen. Der Radstand am neuen Bambini-Kart beträgt dabei 950 mm. Optimale Bremsleistung garantiert das hydraulische Bremssystem HRP mini. Zusätzlich ist das Bambini-Kart mit 115CR/150DR Felgen aus Aluminium und einem 3,5 Liter Tank ausgestattet.

Das neue Mach1-Lenkrad, wahlweise als 300 Millimeter- oder 320 Millimeter-Version erhältlich, ist im stylischen Mach1-Design gestaltet. Die Verkleidungsteile, die es in schwarz oder rot gibt sowie der Dekorklebesatz wurden den „großen“ Karts nachempfunden und bestechen durch ihr modernes Design.

Erhältlich ist das Mach1 CA2 A03 Bambinikart ab sofort zu einem Preis von 2.120,- Euro bei Mach1 oder den Mach1 Händlern. Gegen Aufpreis kann das Kart auch entsprechend dem deutschen Reglement mit DMSB Sicherheitsteilen (Sitz, Lenksäulenadapter, Frontverkleidung und Heckauffahrschutz) ausgeliefert werden.

Die aktuellen Rennkarts werden bis Anfang Dezember lieferbar sein und dann präsentiert. Weitere Infos gibt es dann wie immer auf www.mach1kart.de.

Text: Timo Deck / MXL