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Mach1 Motorsport: Pechsträhne reißt nicht ab

Mach1 Motorsport Pilot John Norris beim Bridgestone CupDas Jahr 2013 scheint mit Mach1 Motorsport und John Norris nicht gut gesonnen. Der deutsche Kart-Hersteller führte das internationale Feld des Bridgestone Sommer-Cup an, bis ein technischer Defekt wiederholt alle Träume platzen ließ. Trotzdem konnte man wichtige Erkenntnisse für die DKM sammeln.

Der Rennzirkus steht nicht still: Am vergangenen Wochenende war Mach1 Kart mit drei Fahrern beim Bridgestone Sommer-Cup auf dem Erftlandring in Kerpen vertreten. Als Speerspitze ging in der KF2 Werkspilot John Norris auf die Reise und legte am Samstag einen gelungenen Start hin. Die Vorläufe beendete er als Gesamtzweiter und galt damit als einer der Favoriten auf den Gesamtsieg. Im ersten Finale verlor er jedoch nach einem durchwachsenden Start einige Positionen, holte diese aber wieder auf und ging kurz vor Rennmitte in Führung. Mit hohem Speed setzte er sich ab und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch ein Cent-Artikel ließ den Traum platzen, John musste das Rennen vorzeitig beenden und verlor alle Chancen auf den Gesamtsieg. „Es hört einfach nicht auf. Wir waren wirklich schnell und die Performance passte“, erklärte der Ire später. Vom Ende des Feldes gab er im zweiten Final noch einmal Vollgas und verbesserte sich bis auf den hervorragenden sechsten Rang. „Die Konkurrenz war sehr stark und vergleichbar mit der DKM. Wir haben einiges gelernt und sollten davon am kommenden Wochenende profitieren. Die DKM ist nun sehr wichtig, am Ende möchte ich den Titelgewinnen“, Norris kämpferisch.

Mach1 Motorsport Pilot Julian Müller beim Bridgestone CupNeben dem Fahrer aus Irland wagte Julian Müller ein Gastspiel in der KF2. Der aktuelle Zweite der X30 Senior im ADAC Kart Masters zeigte eine starke Leistung. Als Zehnter sprang er im Zeittraining in die Top-Ten und verbesserte sich im Verlauf der Heats weiter. „Leider hatte ich im zweiten Heat etwas Pech, mit Platz neun im ersten Lauf darf ich aber sehr zufrieden sein“, ein glücklicher Julian Müller am Samstag. Nach Addition der Rennen belegte er Startplatz 14 vor dem ersten Finale. In diesem gab es für ihn kein Halten mehr, Julian hielt sich aus allem Gerangel heraus und verbesserte sich auf den tollen achten Rang. Leider verhinderte ein Ausfall im zweiten Rennen einen perfekten Abschluss des Wochenendes in Kerpen. In wenigen Tagen hat Julian seine nächste Chance, dann trifft er bei der DKM in Kerpen auf ein internationales Top-Feld.

Mach1 Motorsport Pilot Nico Hagenaes beim Bridgestone CupSchwierig waren die Rennen hingegen für Junior Nicolai Hagenaes. Der junge Norweger nutzte das Wochenende zur Vorbereitung auf die DJKM, kam jedoch nicht in seinen gewohnten Rhythmus. Am Rennsamstag lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte am Sonntag eine schwierige Aufgabe vor sich. In den Finals lief es aber schon deutlich besser und er schaffte mit den Rängen 14 und sieben, sogar als Gesamtneunter, noch den Sprung in die Top-Ten.

Teamchef Martin Hetschel war mit den Ergebnissen nicht ganz zufrieden: „Eigentlich sind wir mit Siegesambitionen nach Kerpen gereist. Am Ende wissen wir zwar, dass wir den Speed haben, gereicht hat es jedoch erneut nicht. Wir müssen weiter hart arbeiten, kommendes Wochenende ist sehr wichtig. Eine gute Platzierung in der DKM könnte den Weg zum Titelgewinn einfacher gestalten. Überzeugt hat mich Julian Müller, der Umstieg vom X30- ins KF2-Kart war für ihn gar kein Problem. Bei Nicolai lief zu Beginn leider gar nichts zusammen, am Sonntag konnte er mindestens die Zeiten der Spitze fahren.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team wieder nach Kerpen. Zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft erwartet der DMSB mehr als 130 Fahrer aus mehr als 20 Nationen.

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Mach1 Motorsport: Gelungene Rennen in Italien

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John Norris
John Norris

Gemeinsam mit Werkspilot John Norris aus Irland startete das Mach1 Motorsport Team beim traditionsreichen Bridegstone Cup Finale auf dem South Garda Circuit im italienischen Lonato. Trotz einiger Unwegsamkeit überzeugte das Team und gab einen ersten Vorgeschmack über das 2012er Chassis.

Schon am Donnerstag und Freitag kam John Norris auf dem 1.060 Meter langen Kurs glänzend in Fahrt und gehörte zu den Schnellsten des 39-Mann starken KF2 Feldes. Im Zeittraining hatte er jedoch etwas Pech. John erwischte keine perfekte Runde und büßte wichtige Zehntel ein, nach zehn Minuten reichte es für ihn trotzdem zu Gesamtposition 15. In die Vorläufe startete der Ire mit einem kühlen Kopf und ließ sich in keine unnötigen Zweikämpfe verwickeln. Schlussendlich wurde er zwei-Mal Siebter und sicherte sich Startplatz acht für das Pre-Finale am Sonntagmorgen. Trotz der tollen Performance haderte John mit dem Tagesverlauf. „Meine Motorleistung hat konstant abgebaut und ich konnte am Ende nicht mehr voll attackieren“, erklärte der Gesamtsieger des diesjährigen Graf Berghe von Trips Memorial am Abend.

Übernacht bekam man die Probleme aber wieder in den Griff und John hielt nach dem Warm-Up eine Top-Fünf Platzierung für möglich, doch auch am Sonntag lief nicht alles glatt. Die Hinterachse seines Mach1-Karts hatte sich im Pre-Finale gelöst und John musste mit blockierender Bremse aufgeben. Im Finale über 28 Runden gab er aber noch mal mächtig Gas. Mit tollen Rundenzeiten und sauberen Manövern kämpfte er sich vom vorletzten Platz durch das hochkarätige Feld und erreichte das Ziel als beachtlicher Zwölfter. „Wir waren das gesamte Wochenende sehr konkurrenzfähig und können mit dem ersten Härtetest des 2012er Chassis sehr zufrieden sein. Das Chassis ist sehr einfach abzustimmen und verzeiht einem viele Fehler, gerade bei meiner Aufholjagd waren diese Eigenschaften sehr hilfreich“, analysierte der Mach1-Kart Pilot sein letztes Saisonrennen.

In den kommenden Wochen wird er nun seinen Teamkollegen bei der U18 WM mit Rat und Tat zur Seite stehen und weitere Testfahrten mit dem neuen Mach1-Kart absolvieren. „Auch wenn ich es liebe Rennen zufahren, freue ich mich auf die Aufgaben im Winter. Ich werde bei den Testfahrten unsere Kunden unterstützen und die Entwicklungsphase des neuen Chassis vorantreiben.“

Ähnlich wie Norris, blickt auch Teamchef Martin Hetschel der Wintermonate gespannt entgegen: „Wir haben in den letzten Jahren einen tollen Job gemacht und ernten dafür jetzt die Früchte. Die Entwicklung unserer Chassis ist sehr positiv und wir konnten einige tolle Erfolge feiern.“