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Erfolgreiches EM-Finale für Mach1 Motorsport

Das beschauliche Ortona, direkt an der Adria gelegen, war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Finalrennen zur CIK-FIA KF & KFJ Kart Europameisterschaft. Insgesamt gingen 120 Teilnehmer aus 32 Nationen an den Start, darunter auch Mach1 Motorsport. Die beiden Piloten John Norris und Nicolai Hagenaes schafften mit einer guten Leistung den Sprung in die Finals.

Die Rennen auf dem 1.600 Meter langen Kurs waren an Spannung kaum zu überbieten. Starker Sonnenschein und hohe Grippverhältnisse verlangten von Material und Fahrer einiges ab. Für den Iren John Norris und seinem Mach1-Chassis aber kein Problem. Nach viel Pech beim ersten Durchgang in Alcaniz, wollte Norris diesmal das Wochenende mit einem guten Ergebnis beenden. Mit einer 23. Position im Zeittraining legte er einen guten Start hin und etablierte sich auch in den Heats im vorderen Feld. Zwei kleinere Ausritte kosteten jedoch einige Positionen, mit Rang fünf und neun zeigte er aber seine Möglichkeiten und belegte Gesamtposition 25.
Das Pre-Finale begann aufregend: John wurde in eine Startkollision verwickelt und rutschte ans Ende des Feldes. Mit einer beherzten Fahrt ebnete er sich aber wieder den Weg nach vorne und schaffte als 14. den Finaleinzug. „Was für ein Rennen“, strahlte Norris im Ziel. Entsprechend hochmotiviert ging er ins Finale und machte erneut Positionen gut. Beim Fallen der Zielflagge war Norris hervorragende 17. „Ich habe in den ersten Runden sehr hart attackiert, dadurch sind meine Reifen zu heiß geworden und ich musste das Tempo etwas reduzieren“, erklärte Norris im Nachhinein.

Ein Auf und Ab erlebte Junior Nicolai Hagenaes. Im Zeittraining und den Heats fand der Norweger nicht in seinen Rhythmus und lag als 53. weit hinter seinen Erwartungen. Doch von Aufgabe keine Spur: „Ich werde im Pre-Finale voll attackieren, mein Ziel ist das Finale.“ Gesagt, getan! Nicolai fuhr ein unglaubliches Rennen und verbesserte sich bis auf den 14. Platz. Damit stand er im Junioren-Finale und war entsprechend glücklich. „Der Knoten ist zum richtigen Zeitpunkt geplatzt. Es lief alles perfekt und ich freue mich nun im großen Finalrennen dabei zu sein.“ Doch dieses sollte schneller zu Ende sein als erhofft. Während einer spektakulären Startphase wurde Nicolai in einen Unfall verwickelt und musste sein Kart vorzeitig im Aus abstellen.

„Das war sehr ärgerlich“, Teamchef Martin Hetschel im Anschluss. „Abgesehen davon dürfen wir aber sehr zufrieden sein. Die Bedingungen waren hart und die Felder hingen eng zusammen. Da durfte man sich keinen Fehler erlauben. Wir haben hier einen sehr guten Job gemacht. Unser Chassis hat bei den hohen Grippverhältnissen perfekt funktioniert“, Hetschel weiter.

Der nächste große Auftritt des Chassisherstellers aus Brackenheim steht nun am ersten Augustwochenende ins Haus. Dann wird Mach1-Kart ein 6h-Langstreckenrennen in Kerpen ausrüsten.

Finaleinzug in der U18 WM

Randy Berglas bei der U18 WMIm portugiesischen Braga startete am ersten Juli-Wochenende (6.-8.7.) die CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft in die Saison 2012. Unter den 71 Piloten aus über 30 Nationen waren auch drei Fahrer aus dem Mach1 Motorsport Team. Der Schweizer Randy Berglas stand am Ende im großen Finale.

Zum dritten Mal findet die U18 Weltmeisterschaft für Fahrer im Alter zwischen 15-18 Jahren statt. Wie in den vergangenen Jahren legt die CIK-FIA dabei großen Wert auf Kostenreduktion und fairen Sport. Die Teilnehmer dürfen aus 17 Herstellern ihr Chassis wählen und fahren mit Einheitsmotoren und -reifen. Für Mach1 Motorsport Teamchef Martin Hetschel hat das Konzept Potential: „Wir sind ebenfalls der Meinung, dass der Kartsport sehr teuer geworden ist. Die CIK-FIA hatte mit der Einführung 2010 eine gute Idee und die Meisterschaft ist an Internationalität kaum zu überbieten. Leider gerät durch die Aufnahmen von immer mehr Herstellern die Idee etwas ins Wanken.“

Aus sportlicher Sicht wartete auf die drei Schützlinge aus dem Team starke Konkurrenz. Unter den 71 Teilnehmern waren die schnellsten Fahrer der Welt und es war wichtig im Verlauf der drei Renntage eine konstante Leistung abzurufen. Obwohl es nach dem Zeittraining nicht danach aussah, gelang dies letztlich dem Schweizer Randy Berglas am besten. Auf abtrocknender Strecke setzte er im Zeittraining auf die falschen Reifen und war letzter. In den Heats drehte er dann aber richtig auf. Jeweils aus der 28. Startposition auf die Reise gegangen, beendete er seine Läufe als Elfter, 13., 14. und 18. und qualifizierte sich damit als 32. für die die Finalrennen am Sonntag. Im ersten Pre-Finale holte ihn das Pech jedoch wieder ein. Ein technisches Problem zwang ihn die Box anzufahren und er konnte das Rennen nur mit einer Runde Rückstand beenden. Im zweiten Lauf, bei umgekehrter Startreihenfolge, nutzte er seine Position in der zweiten Reihe und sah die Zielflagge als beachtlicher Vierter. Damit war er 18. im Finale und etablierte sich im vorderen Mittelfeld. Seine Vorstellung konnte er aber leider nicht bis ins Ziel bringen. Ein Kontrahent rumpelte über sein Kart und er musste vorzeitig aufgeben. „Das war natürlich ein trauriges Ende für Randy. Er hat tolle Rennen gefahren und sich wirklich gut geschlagen. Ich bin gespannt auf den weiteren Saisonverlauf, da könnte noch einiges möglich sein“, lobte Hetschel seinen Schützling.

Ebenfalls waren die beiden Deutschen Lukas Korsch und Chris Dahlmann mit einem Mach1-Kart unterwegs. Beide hatten geringe internationale Erfahrung und schlugen sich dafür wacker. Korsch war im Zeittraining 48. und hätte ohne zwei Ausfälle in seinen Vorläufen ebenfalls eine berechtigte Chance auf eine Finalteilnahme gehabt. Am Sonntagmorgen war er der zweitbeste Deutschte und kämpfte im B-Finale um Meisterschaftspunkte. Doch im Rennen wurde er direkt nach dem Start in eine Kollision verwickelt und musste dem Feld mit einem großen Rückstand hinterher hechten. Trotzdem machte er noch einige Plätze gut und beendete das Wochenende als 21.

Teamkollege Chris Dahlmann hatte indessen das Pech an sich kleben. Im ersten freien Training in seiner Gruppe noch achter, kämpfte er in den Vorläufen mit der Performance seines Leihmotors und verpasste den Einzug in die Finals. Teamchef Martin Hetschel war am Sonntag trotzdem sehr zufrieden: „Wenn man bedenkt das Lukas nie zuvor im Ausland gefahren ist und auch Chris nur sehr wenige Erfahrung auf diesem Gebiet hat, haben beide einen super Job gemacht. Gerade im Mittelfeld kann man Kollisionen nicht immer vermeiden. Sie haben sich aber immer wieder neu motiviert und Lukas war schlussendlich der zweitbeste Deutsche.“

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Sei dabei mit Mach1-Kart in der U18 WM

CIK/FIA U18 WKCAuch in 2012 verspricht die CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft mit Rennen in Portugal, Frankreich und Bahrain spannenden Kartsport. Ebenfalls ist diesmal wieder Mach1-Motorsport am Start und bietet interessierten Piloten attraktive Angebote.

Seit dem Debüt der U18 WM im Jahr 2010 wuchs das Championat stetig und gehört neben der KF1 Kart Weltmeisterschaft zu den höchsten Prädikaten im Kartsport. Das Konzept hat sich dagegen nicht geändert. Erneut dürfen die Teilnehmer aus einem Chassispool von 18 Herstellern ihr Wunschfabrikat wählen. Die Motoren und Reifen sind dagegen einheitlich und werden vor jedem Rennen ausgelost.

Mach1-Kart ist seit der ersten Minute in der U18 WM vertreten und konnte sich in den letzten Jahren gegen die starke internationale Konkurrenz behaupten. Im abgelaufenen Jahr holte man den zweiten Platz beim Finale im italienischen Sarno und beendete das Jahr auf den Gesamtpositionen zwölf, 17 und 21. Für diese Saison hat sich die Manufaktur aus Schwaben noch mehr vorgenommen. Mit dem neuen Modell FIA9 2012 konnte man bereits beim Lonato Winter Cup beachtliche Ergebnisse erzielen und ist bereit für den Saisonauftakt in Braga, Portugal (6.-8.Juli). „Die U18 WM hat uns in den letzten beiden Jahren überzeugt. Durch die Verlosung der Einheitsmotoren und -reifen herrscht eine unglaubliche Leistungsdichte. Wir konnten mit unserem Chassis durchaus überzeugen und uns positiv auf dem internationalen Markt präsentieren“, erklärt Teamchef Martin Hetschel im Gespräch.

Interessierte Piloten können sich noch bis zum 30. März oder bis 102 Nennungen eingegangen sind für die Weltmeisterschaft einschreiben. Mach1-Kart bietet ein attraktives Gesamtangebot und freut sich über Testanfragen. „Die Fahrer haben die Möglichkeit das Chassis zu kaufen oder zu mieten, darüber hinaus werden wir alle Piloten unseres Chassis vor Ort mit einem erstklassigen technischen Service unterstützen.“

Neben dem Saisonauftakt in Portugal, macht die Meisterschaft noch in Angerville (Frankreich) und dem Königreich Bahrain halt. Es ist geplant, dass die CIK für das Rennen in Bahrain die Transportkosten des Chassis und das Flugticket für den Piloten übernimmt.

Termine in der Übersicht:
06.-08.07. – Braga (Portugal)
24.-26.08. – Angerville (Frankreich)
08.09.-10.11. – Bahrain (Königreich Bahrain)

Mach1 FIA9-2012Das Mach1 FIA9 2012 für die U18 WM:
Rahmenrohr:  ø30mm
Radstand: 1048mm
Sniper Adjuster vorne
vorderer und hinterer Stabi
Achsschenkel mit Radbolzen ø25mm
HRP EvoX Bremsanlage
Felgen DWT VLV 132/212
Tillett T12 Sitz
KG FP7/CIK17 Verkleidungsteile

Mach1 Kart holt Top-Ergebnis in der U18 WM

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Martin Mortensen bei der U18 Weltmeisterschaft
Martin Mortensen

Zur Halbzeit der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft reiste das Mach1 Motorsport Team ins französische Essay. Auf dem Kurs in der Normandie lieferten die vier Piloten des deutschen Chassisherstellers eine beachtliche Vorstellung ab und landeten unter den besten Zehn der Welt.

Mit langen Geraden, schnellen Kurven und engen Passagen bot die 1.220 Meter lange Strecke alle Facetten einer modernen Anlage und verlangte von den Piloten eine 100-prozentige Konzentration. Zusätzlich sorgten ein geringes Grippniveau und zeitweiser Regen für schwierige Verhältnisse. Das Mach1-Kart Quartett hatte damit jedoch keine Schwierigkeiten und gehörte schon während der freien Trainings am Freitagnachmittag zu den besten im Feld der über 70 Piloten.

Schnellster Mann des Wochenendes war am Ende Martin Mortensen. Der junge Däne platzierte sein Kart im Zeittraining auf der tollen siebten Position und mischte auch in den insgesamt vier Vorläufen ganz vorne mit, wodurch er sich als Neunter für das erste Pre-Finale qualifizierte. In diesem hing er vom Start weg im Führungspulk. Zahlreiche Zweikämpfte bremsten ihn jedoch ein und im Ziel war er erneut Neunter. Das zweite Pre-Finale startete gewohnt in der umgedrehten Reihenfolge. Nun im Hinterfeld machte Martin in den ersten Runden einige Positionen gut und lag schon auf Position elf. Doch eine Rennkollision sorgte für einen kurzzeitigen Ausritt und schlussendlich Platz 25 beim Fallen der Zielflagge. Damit qualifizierte sich das Nachwuchstalent als 17. für das große Finale. In den 19 Rennrunden präsentierte er sich wieder von seiner besten Seite und kämpfte sich in einem konzentrierten und fehlerfreien Rennen bis auf Rang zehn nach vorne. Damit war er am Ende auch der bestplatzierte dänische Pilot im Rahmen der U18 WM.

Lucas Speck bei der U18 Weltmeisterschaft
Lucas Speck

Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen erlebte der einzige Deutsche im Championat Lukas Speck. Zahlreiche Motorprobleme bremsten ihn immer wieder ein, trotzdem gab er nicht auf und überzeugte letztlich. Das Zeittraining begann jedoch mit einem Rückschlag. Der Elektrostarter seines CIK-FIA Einheitsmotors quittierte seinen Dienst und Lukas konnte nur drei schnelle Runden fahren. Dadurch war er nur 51. und musste in den Vorläufen aus einer denkbar schlechten Position starten. Mit vier soliden Rennen und tollen Aufholjagden konnte der Rheinländer den Schaden wieder begrenzen und schaffte als 29. den Sprung in die Finalrennen. Vor dem Start zum ersten Pre-Finale bemängelte Lukas jedoch die Leistung seines Motors und rechnete sich dadurch nur geringe Chancen aus. Zusätzlich bereitete erneut der Anlasser Startschwierigkeiten und Lukas musste dem Feld mit einer halben Runde Rückstand hinterher eilen. Trotz der mangelnden Performance seines Motors schloss er im Rennverlauf wieder zur Konkurrenz auf und wurde 25. Zum zweiten Durchgang erhielt er nach den erneuten Problemen einen Ersatzmotor der CIK-FIA und startete hochmotiviert in das Rennen. Doch eine Startkollision sorgte für einen platten Reifen und das vorzeitige Aus. Nach dieser schlechten Bilanz durfte er im Finale nur aus der 30. Position starten. Diesmal lief aber alles glatt und Lukas ließ seine Möglichkeiten mit einem 14. Rang aufblitzen.

Jannick Flygenring bei der U18 Weltmeisterschaft
Jannick Flygenring

Der weitere Däne Jannick Flyengring kam nach seiner tollen Vorstellung beim Auftakt in Italien, diesmal nicht recht in Fahrt und qualifizierte sich nach schwierigen Vorläufen nur als 34. für die Finalphase. Auch weitere Änderungen am Motorsetup brachten nicht die erhoffte Steigerung und er musste im ersten Pre-Finale sogar nach einem technischen Defekt vorzeitig aufgeben. Eine Trendwende gab es im zweiten Lauf. Von der Pole-Position gestartet musste er zwar einige Piloten ziehen lassen, sammelte mit Platz sechs aber solide Punkte und sicherte sich Position 19 für das Finale. In diesem haderte aber auch er mit der Leistung seines Aggregates und fuhr im Rennverlauf ungewöhnliche 0,5 Sekunden langsamer als seine Teamkollegen. Eine Aufholjagd wurde dadurch schwierig und Jannick kam nicht über Platz 21 hinaus.

Nicolai Nielsen bei der U18 Weltmeisterschaft
Nicolai Nielsen

Der jüngste des Mach1-Quartetts Nicolai Nielsen erreichte im Zeittraining den aussichtsreichen 31. Platz. Doch zahlreiche Rennunfälle und ein Ausfall in den Vorläufen ließen ihn letztlich am Finale vorbeirutschen und er durfte nur noch im „kleinen Finale“ starten. In diesem konnte er immerhin wichtige Rennerfahrung sammeln und verbesserte sich bis auf Rang 21.

Erfreut über die Vorstellung seiner Schützling war Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend gut gelaunt: „Wir haben hier erneut auf einer schwierigen Strecke und bei anspruchsvollen Bedingungen die Möglichkeiten unseres Chassis bewiesen. Leider war die Qualität der Einheitsmotoren dieses Mal etwas schwach. Hohe Leistungsunterschiede und technische Probleme verschoben letztlich das Ergebnis. Abgesehen davon haben wir aber wieder ein tolles Rennwochenende erlebt und freuen uns nun auf das Finale.“

Dieses findet am ersten November Wochenende im italienischen Sarno statt. Nach dem Aus des Rennens in Bahrain, präsentierte die CIK-FIA in der vergangenen Woche die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Italien als Ausweichort.

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Mach1 Kart „on the top“ in der U18 WM

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Mach1 Kart bei der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft
Mach1 Fahrer bei der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft

Am vergangenen Wochenende startete Mach1 Kart als einer von 15 Herstellern bei der CIK-FIA U18 Kart Weltmeisterschaft in Ortona (Italien). In spannenden Rennen konnten die vier Fahrer beeindrucken und gleich zwei schafften im Finale den Sprung in die Top-Ten.

„Ein super Wochenende“, schwärmt Mach1 Motorsport Teamchef Martin Hetschel. Schon in den freien Trainingssitzungen am Freitag waren die vier Mach1 Kart-Piloten Lucas Speck aus Deutschland, sowie die Dänen Nicolai Nielsen, Martin Mortensen und Jannick Flygenring sehr schnell unterwegs und fanden auf Anhieb das passenden Setup für ihr FIA9 Chassis. Diese Performance bestätige das Quartett auch im Zeittraining. Lucas Speck fehlten als Vierter nur zwei Zehntelsekunden auf die Pole-Position. Direkt hinter Speck folgte Nicolai Nielsen vor Martin Mortensen, der sich auf Position 13 platzierte. Vergaser Probleme bremsten leider Jannick Flygenring ein, wodurch er nicht über Startplatz 43 hinaus kam.

In den insgesamt vier darauffolgenden Heats galt es Ruhe zu bewahren und einen möglichen Ausfall zu vermeiden. Denn am Ende schafften nur die besten 34 der rund 80 Teilnehmer die Qualifikation in die Finalrennen. Die vier machten ihren Job gut. Speck siegte gleich in zwei Durchgängen und stand im ersten Pre-Finale auf Position acht. Zweitbester Pilot war Nicolai Nielsen als 22. vor Jannick Flygenring und Martin Mortensen auf den Positionen 29 und 30. Damit schafften alle vier Schützlinge die Qualifikation. „Besser kann man sich nicht präsentieren“, freute sich Hetschel.

Die beiden Pre-Final Rennen verlangten alles von den Piloten ab. Durch die entgegengesetzte Startaufstellung in einem Rennen, galt es sich gekonnt durch das Feld zu kämpfen. Martin Mortensen hatte das beste Händchen und wurde Achter, Flygenring folgte auf elf vor Speck auf 13 und Nicolai Nielsen als 27. Für den Deutschen Speck wäre sogar noch mehr möglich gewesen, leider stoppten ihn aber Motorenprobleme und er konnte nicht voll attackieren.

Das Finale über 19 Rennrunden war dann an Spannung kaum zu überbieten. Das Dreigestirn Mortensen, Flygenring und Speck kämpfte sich mit tollen Überholmanövern nach vorne und Mortensen konnte im letzten Renndrittel sogar kurzzeitig Position drei einnehmen. Leider wurde er nur kurze Zeit später durch einen Kontrahenten unfair ins Aus geschoben und musste aufgeben. Flygenring und Speck erlebten indessen ein fehlerfreies Rennen und holten einen tollen fünften respektive siebten Rang. Nielsen hatte es schwer sich von Startplatz 27 vorzukämpfen und kam nach einigem Gerangel im Mittelfeld immerhin auf Platz 18.

Teamboss Martin Hetschel war Sonntagabend ganz aus dem Häuschen. „Alles in Allem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Zwei Fahrer in der Top-Ten der Weltmeisterschaftswertung und alle eingesetzten Mach1 Karts im Finale, mehr muss man da nicht sagen. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Lauf Ende August im französischen Essay.“

Neben den vier Fahrern in Frankreich, verteidigte Luca Walter bei schwierigen Witterungsbedingungen auf dem Hunsrückring/Hahn seine IAME X30 Gesamtführung im ADAC Kart Masters und zählt nun zu den heißen Titelanwärtern.

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Mach1 Kart nimmt erneut an der CIK-FIA U18 WM teil!

Die CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft geht in die zweite Runde. Auch in 2011 setzt die CIK wieder auf ihr bewährtes Konzept: Jugend, Bildung und Zugänglichkeit. So wird auf dem Motoren- und Reifensektor Einheitsmaterial eingesetzt, wodurch eine Preisschlacht unterbunden wird und darüber hinaus eine höhere Chancengleichheit besteht. Motoren und Reifen werden den Teilnehmern kostenlos zur Verfügung gestellt!

Im Bezug auf Chassis lässt die CIK-FIA Raum für Wettbewerb. Dabei gibt es aber strenge Vorgaben, so dürfen die Chassis nicht über eine Vorderradbremse verfügen und es werden nur Anbauteile, welche durch die CIK-FIA gekennzeichnet wurden und eine Kostenkontrolle garantieren, zugelassen.

Für alle Interessierten steht auf der CIK-FIA Internetseite (http://www.cikfia.com/) bis zum 15. Mai (verlängerter Einschreibetermin) die Einschreibung zur U18 WM bereit. Die Starterzahl ist weltweit auf 102 begrenzt und wird nach der Reihenfolge der Anmeldung limitiert. Laut Aussagen der CIK sind derzeit schon über 80 Fahrer eingeschrieben!

Mach1 Kart hat das bewährte FIA9-2011 chassis registriert, welches zum Preis von 2936 € (+ Mehrwertsteuer) gekauft werden kann und zum offiziellen Testtag am 3. Juni in Jesolo (IT) ausgeliefert wird. Alternativ bietet Mach1 auch Karts auf Mietbasis an – interessierte Fahrer können die genauen Konditionen telefonisch (+49 7135 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) erfragen.

Renntermine:

  • 08.-10.07.2011 – Ortona (Italien)
  • 26.-28.08.2011 – Essay (Frankreich)
  • 03.-05.11.2011 – Bahrain (Bahrain) (Die CIK übernimmt die Transportkosten für das Material)

Honorarfreie Veröffentlichung für redaktionelle Zwecke, Abdruck oder Veröffentlichung im Internet unter Angabe der Quelle erlaubt (www.Mach1Kart.de, Hetschel GmbH & Co.KG)

Bilder der U18 WM Testtag 2011:
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