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Mach1 Motorsport: Höhen und Tiefen in Genk

Mit fünf Fahrern trat Mach1 Motorsport beim zweiten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft in Genk an. In der Schaltkartklasse trafen die Schützlinge auf starke Konkurrenz und erlebten ein zweigeteiltes Wochenende. Bester Fahrer war am Ende der Ire John Norris.

Die Kart Europameisterschaft warf ihr Schatten voraus. Zahlreiche internationale Top-Fahrer nutzten das Rennen in Genk zur Vorbereitung, so war das Feld mit 62 Piloten prall gefüllt. Schon nach dem Zeittraining gehörte John Norris zu den Favoriten und landete in den Heats als Siebter, Achter und Neunter jeweils in den Top-Ten. Für das erste Finale hatte er damit Startposition zwölf inne. Doch in dem Rennen musste er schon einen frühen Ausfall verkraften. Im zweiten Durchgang zeigte er eine starke Aufholjagd und kam als hervorragender 13. ins Ziel. In der Meisterschaftswertung belegt er derzeitig den neunten Platz. „John war erneut sehr gut unterwegs. Die Performance passte und unser Chassis hat bei den anspruchsvollen Bedingungen einen guten Job gemacht“, fasste Martin Hetschel am Abend zusammen.

Weniger Glück hatten leider die weiteren vier Fahrer Marcel Schultheiß, Thomas Neumann, Thierry Delre und Marco Forrer. Trotz starker Einzelleistungen in den Heats, musste das Quartett mehrere Ausfälle verkraften und fand sich deshalb im Hoffnungslauf wieder. In dem Rennen über elf Rennrunden gaben sie alles das ersehnte Finalticket zu lösen. Der größte Pechvogel war am Ende der Belgier Thierry Delre, als Siebter verpasste er den Einzug um Haaresbreite. „Das war wirklich schade, die Jungs waren alle gut unterwegs. Nach Wackersdorf, wo sich alle qualifizierten, mussten wir hier leider einen Rückschlag verkraften“, sagte Martin Hetschel.

Für eine kleine Sensation sorgte Lucas Speck nach dem Zeittraining. Der Fahrer eines LS-Karts, welches in Kooperation mit Mach1 Kart entwickelt wird, holte sich den vierten Platz. In den Heats zeigte er, dass sein Ergebnis keine Eintagsfliege war. Neben einem Ausfall, sah er als Achter und Elfter das Ziel und schaffte den direkten Finaleinzug. In diesen lief jedoch nicht alles rund. Mit einem Ausfall und Position 26 wurde der Hildener unter Wert geschlagen.

Während alle Teams noch am Sonntagabend die Heimreise antraten, nutzte Mach 1 Motorsport den Montag für weitere Tests auf der 1.360 Meter langen Strecke. Der deutsche Chassishersteller startet mit vier Piloten beim Finale der Kart Europameisterschaft. Zwei Wochen vorher ist Mach1 Kart schon mit seinen Factory Supported Teams beim Halbzeitrennen des ADAC Kart Masters in Oschersleben vertreten.

Kein perfektes Wochenende für Mach1 Motorsport

Mit großen Erwartungen reiste Mach1 Kart zum Finale der Deutschen Kart Meisterschaft nach Genk. Doch am Ende waren die Rennen eher enttäuschend, obwohl die Performance des deutschen Mach1 Chassis überzeugte. John Norris beendete die Saison als Sechster in der DSKM.

Ein volles Haus hatte das Team auf dem 1.360 Meter langen Kurs im belgischen Genk. In der DKM war der Brite Harrison Newey vertreten und bei den Schaltkarts rollten John Norris, Marcel Schultheiß, Marco Forrer und Thierry Delré an den Start. Neben einem hochkarätigen Teilnehmerfeld, von 122 Piloten aus dem In- und Ausland, forderte das Wetter Mensch und Material. Freitag und Samstag schien die Sonnen und sorgte für ein hohes Grippverhältnis auf der Strecke, am Sonntag regnete es in Strömen. „Das Mach1 Chassis hat wieder einen perfekten Job gemacht. Gegensätzlicher hätte das Wetter nicht sein können. Bei den unterschiedlichen Bedingungen passte unser Setup und die Fahrer fühlten sich wohl“, fasste Teamchef Martin Hetschel am Abend zusammen.

Mit geringen Titelchancen startete John Norris in das Wochenende. Platz neun im Zeittraining der Schaltkarts war sehr viel versprechend und auch ein vierter Rang in einem Vorlauf machte Hoffnung auf mehr. Leider kam noch ein Ausfall hinzu, wodurch John auf Gesamtrang 24 abrutschte. In den Finalrennen hatte er es dann schwer sich auf nasser Strecke durch das Feld zu kämpfen. Als 23. und 24. fuhr er an den Punkterängen vorbei und rutschte im Meisterschaftsklassement auf Rang sechs ab. „Enttäuscht brauchen wir nicht sein. Das war unsere Debütsaison bei den Schaltkarts und wir haben durchaus überzeugt. Das Teilnehmerfeld war hochkarätig“, erklärte Martin Hetschel.

Während Thierry Delré und Marcel Schultheiß den Sprung in die Finalrennen schafften und dort im Mittelfeld mit mischten, verpasste der Vierte im Bunde die Qualifikation. Marco Forrer kam im Hoffnungslauf leider nicht über Position zwölf hinaus. „Neben Talent und gutem Material, gehört auch immer viel Glück zum Motorsport dazu. Leider fehlte dieses am Wochenende. Besonders beeindruckt hat mich Thierry Delré, er fuhr sein erstes Rennen für uns und war am Samstag in Schlagdistanz zu den Top-Ten“, fuhr Hetschel fort.

In der DKM trat Harrison Newey an. Der junge Brite knüpfte während der Vorläufe an seine Vorstellung aus Kerpen an und sah als Zwölfter und 13. das Ziel. Doch in den verregneten Finals sollte es nicht laufen. Position 26 und ein Ausfall entsprachen nicht seinen Erwartungen. „Harrison wird immer schneller und kommt sehr gut mit unserem Material zurecht. Nun muss endlich der Knoten platzen“, lobte Hetschel seinen Youngster.

In den kommenden Wochen wartet ein volles Programm auf den Chassis-Hersteller. Neben der neuen Chassis-Homologation tritt Mach1 Motorsport auch bei den X30 International Finals in Le Mans an. „Ende Oktober stehen die neuen Chassis für Testfahren zur Verfügung. Wir haben einige Veränderungen vorgenommen und sind sehr zuversichtlich einen großen Schritt nach vorne zu machen. Interessierte können sich gerne bei uns melden und Testfahrten vereinbaren“, lädt Hetschel Fahrerinnen und Fahrer ein.

EM Genk: Starke Aufholjagd von Mach1 Kart und John Norris

Am vergangenen Wochenende stellte sich der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart der starken Konkurrenz in der CIK-FIA KZ2 Europameisterschaft auf dem Hogensbergdam Circuit in Genk. Das Team erlebte ein Wechselbad der Gefühle, würde aber im Finale mit einem hervorragenden Ergebnis belohnt.

Mit 79 Fahrerinnen und Fahrer aus 23 Nationen wartete starke Konkurrenz auf das Mach1 Motorsport Team. Nach zuletzt großen Erfolgen in den KF-Klassen möchte der Hersteller nun auch bei den Schaltkarts überzeugen. An den Start rollte Werkspilot John Norris und der sorgte schon nach den freien Trainings für gute Laune im Teamzelt. „Wir liegen derzeitig in den Top-Ten, bei solch einem Teilnehmerfeld ist das ein super Ergebnis“, war Teamchef Martin Hetschel zuversichtlich.

Ein ähnliches Bild im Zeittraining: John Norris sicherte sich Startplatz elf und machte Hoffnung auf einen erfolgreichen Rennverlauf. Aus den vorderen Reihen legte er im ersten von vier Vorläufen einen guten Start hin und sah das Ziel als Vierter. „Bis jetzt dürfen wir sehr zufrieden sein. Das Chassis funktioniert perfekt und John zeigt eine starke Leistung“, fasste Martin Hetschel die Geschehnisse zusammen.

Doch ab dem zweiten Heats musste das Team gleich mehrere Rückschläge verkraften. Zwei Mal schied Norris auf einem Top-Fünf-Rang mit einem Motorschaden aus und auch im letzten Vorlauf kostete ihn ein turbulentes Rennen eine vordere Platzierung. Nur als 49. wurde der Ire am Samstagabend im Gesamtklassement gelistet. „Wie viel Pech kann man denn haben?“, fragte sich Martin Hetschel am Abend.

Trotz der schlechten Ausgangslage zeigte sich das Team kämpferisch und John Norris lieferte im Pre-Finale eine unglaubliche Aufholjagd ab. Aus der 25. Startposition kämpfte er sich in jeder Runde an seinen Kontrahenten vorbei und sah das Ziel als beeindruckender Zwölfter. Damit schaffte er den Einzug in das große Finale und erfreute damit auch seinen Teamchef: „Was für ein Rennen, John hat super Überholmanöver gezeigt und ist wirklich beeindruckend nach vorne gefahren.“

Sein Meisterstück legte der Pilot aus Irland dann im Finale über 23 Rennrunden ab. Mit einem perfekten Start überstand er die erste Runde und war nicht mehr zu stoppen. Mit seinem Mach1 Kart flog er durch das Feld und wurde erneut als Zwölfter abgewinkt. Neben großem Applaus der Zuschauer, durfte er sich auch über erste Meisterschaftspunkte freuen.

„Das war ein sensationeller Tag für uns. Aus Position 49 bis auf Platz zwölf vorzufahren schafft nicht jeder. Man darf nicht vergessen, wir sind gegen die besten KZ2-Piloten der Welt angetreten. Unser Chassis hat bei den unterschiedlichen Grippverhältnissen perfekt funktioniert und war sicherlich ein Schlüssel zu diesem Erfolg“, trat Hetschel gut gelaunt die Heimreise an.

Schon am kommenden Wochenende wartet die nächste Herausforderung auf das Team. Dann ist das ADAC Kart Masters zum zweiten Saisonrennen im bayerischen Ampfing zu Gast.

Track Days im Frühjahr

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonstart gleich mehrere Testtage in Deutschland und Belgien an. Interessierte Fahrer und Teams können sich dort ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams machen.

Die Erfolge sprechen für sich: In der Saison 2013 sorgte Mach1 Motorsport in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM für Aufsehen. Am Ende fuhr der Hersteller sogar den dritten ADAC Kart Masters-Meistertitel in Folge ein.

Zur Saisonvorbereitung bietet das Werksteam des deutschen Chassisherstellers Mach1 Kart ausgiebige Test- und Einstellfahrten für Kunden und Interessente an. Nach Vereinbarung steht das Team mit Rat und Tat zur Seite und stellt auf Anfrage auch Material für die Klassen KFJ, KF, KZ, Rotax und Rotax DD2, Iame X30 sowie Bambini bereit. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden. Diese finden zwischen Februar und April in Genk, Liedolsheim, Wackersdorf und Hahn/Hunsrück statt.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2014 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen KF, KFJ und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und das X30 Euro Finale in Mariembourg. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden.

Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen. Geplant sind Starts in der Rotax Max Euro Challenge, der Rotax Max Challenge, den ADAC Regionalserien, der German Vega Trophy, dem Rhein Main Kart Cup und der German Team Championship GTC.

Darüber hinaus sind Fahrer- und Teamanfragen für Deutschland und Europa willkommen.

Termine für Testfahrten in 2014:
20.-22. Februar in Genk
27. Februar – 03. März in Liedolsheim
22.-23. März in Wackersdorf
05.-06. April in Hahn
*(Alle Termine wetterabhängig ohne Gewähr)

Mach1 Motorsport beeindruckt beim DKM-Finale

John Norris (Mach1 Kart) bei der DKM in GenkMit einer starken Leistung verabschiedete sich der Deutsche Chassishersteller Mach1-Kart aus der diesjährigen Deutschen Kart Meisterschaft. Im belgischen Genk sicherte sich Werkspilot John Norris Platz drei in der Gesamtwertung und stand erneut auf dem Siegerpodium.

Als großer Titelfavorit war Mach1 Motorsport in die DKM Saison 2013 gestartet und wurde dieser Stellung auch im Jahresverlauf gerecht. Gemeinsam mit John Norris etablierte man sich an der Spitze des höchsten deutschen Kartsportprädikats und blieb bis zum Saisonende im Titelrennen. Einfach waren die Bedingungen auf dem 1.360 Meter langen Kurs jedoch nicht. Zeitweiser Regen machte die Wahl des passenden Setup schwierig. Das Mach1-Kart bewies dabei aber wieder seine Siegerqualitäten.

Im Zeittraining hatte John Norris nach wenigen Runden einen Motorschaden und kam damit nicht über Position 16 hinaus. Ein großer Sprung gelang dem Iren im ersten Vorlauf. Bis auf Rang drei fuhr er nach vorne und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Im zweiten Durchgang musste er jedoch einen Rückschlag verkraften. Durch eine Kollision mit einem Mitstreiter fiel er weit zurück und musste schlussendlich sogar einen Ausfall verkraften. In der Endabrechnung war er dadurch nur 13.

In den Finals am Sonntag startet er noch einmal durch, fuhr auf Platz fünf liegend in die letzte Kurve, wurde da in eine Rangelei verwickelt und sah im ersten Durchgang das Ziel als hervorragender Achter. Eine Schippe drauf legte er im letzten Rennen des Jahres. Auf trockener Strecke stellte John den Anschluss zur Spitze her und führte das Feld zeitweise sogar an. Im Ziel war er Zweiter und sicherte sich damit Rang drei in der Gesamtwertung. „Wir kämpfen an fünf Wochenenden, in zehn Rennen um Meisterschaftspunkte und am Ende sind die Fahrer punktgleich in der Gesamtwertung. Mit unserer Leistung an diesem Wochenende dürfen wir sehr zufrieden sein. John ist im Finale und in seinem ersten Heat die schnellste Rennrunde gefahren und hat die Allroundqualitäten unseres Chassis genutzt“, fasste Martin Hetschel im Anschluss zusammen.

Im Mittelfeld war sein Schweizer Teamkollege Marco Forrer wieder zu finden. Nach den Heats etablierte er sich als 20. und knüpfte dran auch in den Finals an. Beim Fallen der Zielflagge war er 21. und 24. „Marco fehlte Erfahrung auf dieser schwierigen Strecke. Durch den Regen am Freitag war es für ihn zusätzlich schwer in seinen Rhythmus zu kommen“, kommentierte Teamchef Martin Hetschel.

Bei den Junioren stellte sich Nicolai Hagenaes dem 39 Mann starken Teilnehmerfeld. Die Rennen waren für den Norweger jedoch ein Auf und Ab. Sein Zeittraining wurde wegen eines falsch angeschlossenen Unilog Systems nicht gewertet. Dennoch fuhr er in seinen Heats von ganz hinten auf Platz acht und zwölf nach vorne. Damit war er am Samstagabend zwölfter in der Gesamtwertung. Das erste Rennen startete für ihn jedoch durchwachsen. Auf nasser Strecke wurde er nur als 23. abgewinkt. Für einen gelungenen Abschluss sorgte der amtierende norwegische Meister im zweiten Finale. Aus dem hinteren Mittelfeld fuhr er bis auf Rang zwölf nach vorne.

„Nico fehlt noch etwas Konstanz. Sein Grundspeed ist sehr hoch, leider kann er diesen nicht immer abrufen. Der zweite Durchgang hat jedoch wiedergespiegelt, wozu er in der Lage ist“, lobte Martin Hetschel seinen Junior. „Allgemein war es ein gutes Jahr für uns. Wir erlebten einige Höhen und Tiefen, dass gehört immer dazu. Auch wenn wir nicht den Titel gewonnen haben, dürfen wir zufrieden sein. Mach1-Kart war eins der besten Chassis in der Deutschen Kart Meisterschaft“, Hetschel weiter.

In wenigen Tagen reist das Team zum nächsten Megaevent. Im französischen Lyon startet Mach1 Motorsport beim IAME X30 International Cup.

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Kein EM-Glück für Mach1-Kart

Mach1 Motorsport international erfolgreich!Leider reicht eine gute Performance alleine nicht aus! Das musste der Deutsche Chassishersteller Mach1-Kart bei den Europameisterschaftsläufen in Spanien und Belgien schmerzlich feststellen. Auf dem Niveau der Weltspitze, kosteten zahlreiche Kleinigkeiten ein zählbares Resultat.

Den Anfang machte die CIK-FIA KF3 & KF2 Kart Europameisterschaft im spanischen Alcaniz. Bei Temperaturen über 40 Grad Celsius wartete auf die 80 KFJ und 64 KF-Piloten eine harte Aufgabe. Bei den Junioren waren für das Mach1 Motorsport-Team der Norweger Nicolai Hagenaes vertreten. In den freien Trainings zeigte der Youngster seine bisher beste Leistung und konnte die Zeiten der Führenden mitgehen. Leider schaffte er im Qualifying keine Wiederholung. Als 65. lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte in den Heats ein großes Stück Arbeit vor sich. Diese meisterte Nicolai aber mit Bravur. Mit einem neunten, zwei elften, einem 16. und 25. Platz verbesserte er sich deutlich und durfte als 19. in das Pre-Finale starten. In diesem galt es den Sprung unter die besten 17 zu schaffen, doch durch ein Startgerangel verlor er schon in der ersten Runde wichtige Positionen. Bis zum Fallen der Zielflagge war er 18. und verpasste damit sein Finalticket um Haaresbreite. „So etwas ist natürlich enttäuschend. Nach dem schwierigen Zeittraining, ist er wirklich tolle Rennen gefahren und hat gezeigt, dass er das Zeug für die Top-Ten hat. Schnell genug sind wir, jetzt muss auch noch alles Weitere passen“, ließ Martin Hetschel die vier Renntage Revue passieren.

Bei den Senioren ging Werkspilot John Norris auf die Reise und legte mit Platz 23 im Zeittraining einen guten Start hin. Doch ganz zufrieden war der Ire mit dem Ergebnis nicht: „Ich habe einfach keine freie Runden gefunden und dadurch einige Zehntelsekunden verloren“, erklärte Norris wenig später. Damit aber nicht genug: In den Vorläufen raubten ihn zwei Startunfälle und eine defekte Zündung auf Rang vier liegend alle Chancen auf eine gute Platzierung. Mit Position neun im letzten Umlauf konnte er noch einmal glänzen, musste aber trotzdem aus dem hinteren Mittelfeld in das Pre-Finale starten. Während einer starken Anfangsphase machte er direkt Positionen gut, doch in Runde zwei folgte, wegen eines Motorschadens, das plötzliche Aus. „Ähnlich wie bei Nicolai, einfach frustrierend. Alle Arbeiten sehr hart und bringen das Produkt Mach1-Kart nach vorne. Unsere Performance passt und wir brauchen uns keineswegs vor internationalem Publikum zu verstecken. Leider können wir diese Performance nicht mit einem zählbaren Ergebnis unterstreichen“, Hetschel nachdenklich.

Seine nächste Chance hatte John Norris nur zwei Wochen später beim Finale der Schaltkart-Europameisterschaft im belgischen Genk. Mit 84 Pilotinnen und Piloten war das Feld stark besetzt und bot eine große Herausforderung. Schon in den freien Trainings und im Zeittraining zeigte Norris, dass mit ihm zu rechnen ist. Als 17. hatte er eine sehr gute Ausgangsposition für die insgesamt sechs Heats. „Das Wetter hat uns leider einen kleinen Streich gespielt. Die anderen Gruppen hatten eine trockenere Strecke und waren dadurch schneller“, Norris nach dem Zeittraining. Die Heats verliefen aber fast problemlos. Zwei Mal Platz fünf und einmal Rang elf waren sehr vielversprechend. Hinzu kamen jedoch ein Ausfall und eine Disqualifikation wegen Untergewichts. „Wir mussten im Verlauf des Tages mehrmals zwischen Trocken- und Regenkart wechseln. Leider bin ich einmal ohne Regenanzug gestartet und hatte deshalb Untergewicht, das war sehr ärgerlich“, John selbstkritisch. Im Pre-Finale traf es ihn jedoch noch härter: Durch einen Startunfall wurde er ans Ende des Feldes gespült, startete aber wiederholt eine beeindruckende Aufholjagd und pflügte durch die internationale Meute. Seine Mühen wurden letztendlich aber nicht belohnt, John verpasste als 18. das Finale um einen Platz. „Wie schon in Alcaniz waren wir wirklich sehr gut unterwegs. Man darf nicht vergessen, dass war Johns drittes KZ2-Rennen und unser zweiter Auftritt in solchen einem Starterfeld“, so Martin Hetschel am Abend.

In wenigen Tagen geht es für das Team nach Kerpen zum Bridgestone Sommer-Cup und eine Woche später zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft.

Mach1 Kart: In Genk wäre mehr möglich gewesen!

Nicolai Hagenaes mit Mach1 Kart bei der WSK Euro in GenkZum Finale der WSK Euro Series reiste Mach1 Motorsport mit seinen Fahrern Nicolai Hagenaes (KFJ) und John Norris (KF) ins belgische Genk und peilte dort eine Top-Ten Platzierung an. Leider wurde das Team am Ende in abwechslungsreichen Rennen unter Wert geschlagen.

Bei den Junioren traf Nicolai Hagenaes erneut auf starke Konkurrenz. 73 Fahrerinnen und Fahrer aus 21 Nationen waren nach Belgien gereist und beeindruckten mit einer unglaublichen Leistungsdichte. Im Zeittraining trennte das gesamte Feld nur wenige Zehntelsekunden. Nicolai platzierte sich mit seinem Mach1-Kart auf Rang 48 und war für die folgenden vier Heats guter Dinge. Jedoch kosteten ihn einige Kämpfe im Mittelfeld wichtige Positionen. Mit einem neunten Rang in seinem letzten Heat konnte er aber seine Möglichkeiten aufzuzeigen und schaffte den Einzug ins Pre-Finale. „Unser Ziel ist klar das Finale“, unterstrich Teamchef Martin Hetschel am Abend. Doch gleich zwei Unfälle im Pre-Finale ließen seine Hoffnungen schwinden. Beim Fallen der Zielflagge war er trotz schneller Rundenzeiten nur 22. und musste die vorzeitige Heimreise antreten. „Das war großes Pech. Nach einem Gerangel während des Starts war er auf einem guten Weg. Dann folgte jedoch ein zweiter Unfall. Schade, das hätte ein gutes Finale werden können. Unser Chassis hat auch hier bei den sommerlichen Bedingungen sehr gut funktioniert“, Martin Hetschel am Abend.

John Norris mit Mach1 Kart bei der WSK Euro in GenkEin durchwachsendes Wochenende erlebte John Norris in der stark besetzten KF Klasse. Immer wieder hatte er mit unvorhersehbaren Leistungseinbrüchen zu kämpfen und konnte sich nicht wie gewohnt in Szene setzen. Nach Problemen im Zeittraining startete er in den Heats jeweils aus der siebten Reihe. Trotz eines Komplettausfalls im ersten Heat erreichte er einen aussichtsreichen 24. Startplatz für das Prefinale und setzte mit einem fünften und neunten Vorlaufplatz Akzente. Im Pre-Finale kämpfte er sich dann auf Rang 17 vor, hatte aber leistungsmäßig keine Chance aktiv in das Geschehen einzugreifen. Im Finale reichte es letztlich nur noch zu Platz 24. „Wie bei Nicolai wäre auch hier mehr drin gewesen. John hat in seinen letzten beiden Vorläufen gezeigt, wo wir hätten stehen können. Nun haben wir leider kein zählbares Ergebnis. Bis zum nächsten Rennen müssen wir die Probleme nun aussortieren“, fast Martin Hetschel die Geschehnisse zusammen.

In zwei Wochen reist das Duo zum nächsten Rennen. Im spanischen Alcaniz findet der erste Lauf der CIK-FIA KFJ & KF Kart Europameisterschaft statt. Martin Hetschel freut sich auf den Start in Spanien: „Ich hoffe wir können an das erfolgreiche Wackersdorf EM-Wochenende anknüpfen. Die Konkurrenz ist vergleichbar mit der in Genk. Die Performance unseres Materials sollte hier passen, allerdings kann man die weiteren Renngeschehnisse nicht beeinflussen.“

DKM Genk: Doppelsieg und Vizemeisterschaft für Mach1 Kart

John Norris bei der DKM in Genk mit Mach1 KartEinen perfekten Saisonabschluss der Deutschen Kart Meisterschaft erlebte Mach1 Motorsport im belgischen Genk. John Norris fuhr einen sensationellen Doppelsieg ein und sicherte sich damit die Vizemeisterschaft in der ersten Liga des Deutschen Kartsports. Auch Lucas Speck (DKM) und Cedric Piro (DJKM) wussten zu überzeugen.

Mit 120 Teilnehmern war das Feld der Deutschen Kart Meisterschaft auch beim Finale gut besetzt. Doch einfach waren die Bedingungen, vor allem am Rennsamstag nicht. Starker Regen würfelte die Felder durcheinander und verlangte von den Piloten vollste Konzentration. John Norris schien dabei in seinem Element und kämpfte sich, nach Rang 15 im Zeittraining, in seinen Vorläufen auf Position vier und acht vor. In der Endabrechnung war er damit Siebter in der Startaufstellung zum ersten Finalrennen. Am Sonntag war der 1.360 Meter lange Kurs dann komplett trocken und zeitweise blickte sogar die Sonne durch die Wolkendecke. John gelang ein guter Start und er etablierte sich auf Anhieb in den Top-Drei. Im Rennverlauf hatte er im Vergleich zu seinen Kontrahenten aber den höheren Speed und ging zur Halbzeit in Führung. Bis zum Fallen der Zielflagge verteidigte er diese und konnte sich sogar absetzen. Der Triumph war der erste DKM-Sieg in Johns Karriere und sorgte für Applaus beim Teamchef Martin Hetschel: „Ein geniales Rennen, das Kart lief perfekt und John hat einen tollen Job gemacht. Hoffentlich gelingt uns eine Wiederholung im zweiten Durchgang.“

Mit seinem Gewinn hielt John sich auch seine Chancen auf die Vizemeisterschaft offen – vor dem Finale hatte er nur noch sechs Punkte Rückstand. „Das erste Rennen verlief ohne Probleme, nun werde ich versuchen auch im Zweiten zu gewinnen“, zeigte sich der Ire zuversichtlich und er sollte sein Wort halten. John legte einen perfekten Start hin und hielt über die gesamten 19 Rennrunden seine Verfolger auf Distanz. Beim Fallen der Zielflagge war der Doppelsieg perfekt und zusätzlich stand John als Vizemeister der Deutschen Kart Meisterschaft 2012 fest. Entsprechend groß war der Jubel bei der Siegerehrung: „Perfekt, im zweiten Finale hat alles super funktioniert. Die Performance meines Chassis war durchweg konstant und hat einen großen Anteil an diesem Erfolg. Ein großer Dank an Mach1-Kart für die tolle Zusammenarbeit und die kontinuierliche Weiterentwicklung im Jahresverlauf.“

Lucas Speck bei der DKM in Genk mit Mach1 KartNeben John ging auch Lucas Speck in der DKM an den Start. Mit dem ADAC Kart Masters-Titel im Gepäck, wollte er auch in Genk auftrumpfen und war schon im Regen am Samstag sehr schnell unterwegs. Leider warf ihn ein Ausfall im zweiten Vorlauf auf Startplatz 21 für das erste Finale zurück. In diesem kämpfte er sich dann auf Rang 16 und im zweiten Wertungslauf auf Platz 14 nach vorne. Damit war Lucas fünftbester Deutscher und schrammte als Gesamtelfter nur hauchdünn an den Top-Ten vorbei.

Cedric Piro bei der DKM in Genk mit Mach1 KartBei den Junioren erlebte Cedric Piro ein turbulentes Rennwochenende. Nach den freien Trainings und dem Zeittraining war die Stimmung noch gut im Lager des Saarländers. Cedric belegte einen soliden elften Rang. Doch ein Ausfall im ersten Vorlauf wendete das Blatt, mit Platz zwölf in Lauf Nummer zwei war er nur 29. und musste sich über den Hoffnungslauf am Sonntagmorgen für die Finals qualifizieren. Dieser startete allerdings sehr turbulent und Cedric war zu Beginn nur Siebter. Im Rennverlauf machte er aber Positionen gut und schaffte als Vierter den Finaleinzug. Aus der vorletzten Startreihe fuhr er dann im ersten Rennen wie entfesselt durch die Meute. In den 16 Rennrunden überholte Cedric einen Kontrahenten nach dem anderen und überquerte die Ziellinie als hervorragender Elfter. Noch eine Schippe drauf legte er im zweiten Finale – trotz eines erneuten Startunfalls schaffte Cedric es, sich bis auf Platz acht zu verbessern. Selbige Position sprang schlussendlich auch für ihn in der Gesamtwertung heraus.

Mach1 MotorsportTeamchef Martin Hetschel kam am Abend kaum aus dem Grinsen heraus: „Was soll ich sagen? Ein gelungener Renntag für Mach1-Motorsport. Alle drei Fahrer waren konkurrenzfähig und John hat mit seinem Sieg das Potential unseres Chassis unterstrichen. Nach dem Gewinn des ADAC Kart Masters, ist die Vizemeisterschaft der zweite große Erfolg für unser Team in dieser Saison. Ein großer Dank an alle Fahrer, Mechaniker und Partner für deren Treue und Unterstützung.“

In drei Wochen steht für den Hersteller aus Deutschland ein ganz besonderes Auslandgastspiel auf dem Programm. Zum Finale der U18 Weltmeisterschaft reist die Truppe aus Schwaben nach Bahrain.

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Mach1 Motorsport beeindruckt in Wackersdorf

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Gleich zwei harte Aufgaben musste das Mach1 Motorsport Team am vergangenen Wochenende bewältigen. In Wackersdorf ging man beim Deutschlandgastspiel der Rotax Max Euro Challenge an den Start und in Belgien schickte man zwei Piloten in der Deutschen Kart Meisterschaft ins Rennen. Am Ende bewies das Team aber auf beiden Strecken seine Leistungsstärke.

Randy Berglas bei der REC in WackersdorfNach dem Saisonauftakt in Genk, war die Deutsche Chassis Manufaktur in Wackersdorf zum zweiten Mal mit seinen Piloten Randy Berglas und John Norris in der Rotax Euro Challenge vertreten. Berglas rollte in der Junior Klasse an den Start und landete in einem verregneten Zeittraining auf Rang 18. Leider folgte nur wenige Minuten später ein herber Rückschlag. Plötzlich einsetzender Regen hatte für große Hektik im Vorstart gesorgt, wobei das Team die Reifen des Schweizers falsch montierten. Ergebnis war die Disqualifikation und ein Startplatz am Ende des Feldes. Berglas ließ sich davon aber nicht demotivieren und kämpfte sich in den insgesamt drei Vorläufen wieder nach vorne. Nach Rang sieben, zehn und 26 schaffte er als 24. die direkte Qualifikation in die Finalrennen am Sonntag. Doch der erste Durchgang verlief nicht nach den Vorstellungen des Youngsters. Im Warm-Up am Morgen war er noch hervorragender Sechster und hoffte auf ein erfolgreiches Rennen. Dieses endete aber schon in der ersten Runde. Berglas kollidierte nach dem Start und musste dem Feld hinterher eilen. Beim Fallen der Zielflagge war er nur 30. Der zweite Lauf sorgte indessen für einen versöhnlichen Abschluss. Randy kämpfte sich mit einer sehr guten Leistung durch das hochkarätige Feld und kam als 15. ins Ziel.

Mach1 Motorsport bei der REC in WackersdorfTeamkollege John Norris aus Irland erlebte in der Rotax Max Senioren Klasse ein ähnlich spektakuläres Rennwochenende. Nach dem Zeittraining lag der Youngster mit Rang 21 noch im Plan. Im ersten Heats folgte jedoch ein Ausfall der ihn weit zurück warf. Trotzdem schaffte Norris mit Rang sechs und sieben in den darauf folgenden Durchgängen als 27. haarscharf die direkte Finalqualifikation. Wie bei Randy Berglas war für Norris das erste Rennen jedoch schon nach dem Start beendet. Er wurde durch einen Kontrahenten unsanft in die Wiese befördert und verlor dabei seine Kette. Damit durfte er im Finale am Ende des Feldes platznehmen. Diesmal überstand der Ire die Startphase aber unbeschadet und bewies sein Können. Über die gesamte Renndistanz fuhr er hervorragende Rundenzeiten und erreichte das Ziel als verdienter 16.

Teamchef Martin Hetschel freute sich am Sonntagabend über die Erfolge seiner Piloten: „Chassis, Motor und Fahrer haben hier sehr gut funktioniert. Wir waren, trotz der zahlreichen Schwierigkeiten, in beiden Klasse das bestplatzierte deutsche Team und können in der Riege der Topteams mitmischen.“

Neben den Rennen in Wackersdorf, fand in Genk (Belgien) der Saisonauftakt der Deutschen Kart Meisterschaft statt. Mach1 Motorsport war dort mit den Dänen Martin Mortensen und Jannick Flygenring am Start. Trotz einiger Wetterkapriolen am Freitag, technischer Probleme und ereignisreicher Rennen, zeigte das Duo bei seinem ersten KF2 Einsatz eine gute Leistung und lässt auf eine positive Saison hoffen. Martin Hetschel weiß aber, dass noch einiges an Arbeit vor ihnen liegt: „Die Beiden konnten am Freitag nicht wirklich trainieren und hinkten dadurch der Konkurrenz hinterher, darüber hinaus hatten wir Probleme mit der Standfestigkeit unserer Motoren. Wir müssen die Situation nun analysieren und werden beim nächsten Rennen in Ampfing mit neuer Kraft antreten.“

Jannik Flygenring bei der DKM in Genk Martin Mortensen bei der DKM in Genk

Vorher wird das Team aber mit vier Piloten am Testtag der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft in Jesolo (Italien) teilnehmen.

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