Mach1 Motorsport: Höhen und Tiefen in Genk

Mit fünf Fahrern trat Mach1 Motorsport beim zweiten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft in Genk an. In der Schaltkartklasse trafen die Schützlinge auf starke Konkurrenz und erlebten ein zweigeteiltes Wochenende. Bester Fahrer war am Ende der Ire John Norris.

Die Kart Europameisterschaft warf ihr Schatten voraus. Zahlreiche internationale Top-Fahrer nutzten das Rennen in Genk zur Vorbereitung, so war das Feld mit 62 Piloten prall gefüllt. Schon nach dem Zeittraining gehörte John Norris zu den Favoriten und landete in den Heats als Siebter, Achter und Neunter jeweils in den Top-Ten. Für das erste Finale hatte er damit Startposition zwölf inne. Doch in dem Rennen musste er schon einen frühen Ausfall verkraften. Im zweiten Durchgang zeigte er eine starke Aufholjagd und kam als hervorragender 13. ins Ziel. In der Meisterschaftswertung belegt er derzeitig den neunten Platz. „John war erneut sehr gut unterwegs. Die Performance passte und unser Chassis hat bei den anspruchsvollen Bedingungen einen guten Job gemacht“, fasste Martin Hetschel am Abend zusammen.

Weniger Glück hatten leider die weiteren vier Fahrer Marcel Schultheiß, Thomas Neumann, Thierry Delre und Marco Forrer. Trotz starker Einzelleistungen in den Heats, musste das Quartett mehrere Ausfälle verkraften und fand sich deshalb im Hoffnungslauf wieder. In dem Rennen über elf Rennrunden gaben sie alles das ersehnte Finalticket zu lösen. Der größte Pechvogel war am Ende der Belgier Thierry Delre, als Siebter verpasste er den Einzug um Haaresbreite. „Das war wirklich schade, die Jungs waren alle gut unterwegs. Nach Wackersdorf, wo sich alle qualifizierten, mussten wir hier leider einen Rückschlag verkraften“, sagte Martin Hetschel.

Für eine kleine Sensation sorgte Lucas Speck nach dem Zeittraining. Der Fahrer eines LS-Karts, welches in Kooperation mit Mach1 Kart entwickelt wird, holte sich den vierten Platz. In den Heats zeigte er, dass sein Ergebnis keine Eintagsfliege war. Neben einem Ausfall, sah er als Achter und Elfter das Ziel und schaffte den direkten Finaleinzug. In diesen lief jedoch nicht alles rund. Mit einem Ausfall und Position 26 wurde der Hildener unter Wert geschlagen.

Während alle Teams noch am Sonntagabend die Heimreise antraten, nutzte Mach 1 Motorsport den Montag für weitere Tests auf der 1.360 Meter langen Strecke. Der deutsche Chassishersteller startet mit vier Piloten beim Finale der Kart Europameisterschaft. Zwei Wochen vorher ist Mach1 Kart schon mit seinen Factory Supported Teams beim Halbzeitrennen des ADAC Kart Masters in Oschersleben vertreten.

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