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Mach1 Motorsport in Wackersdorf vom Pech gestoppt

Die Aufmerksamkeit der internationalen Kartsport-Szene lag am vergangenen Wochenende beim Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft in Wackersdorf. Auch das Werksteam des Chassisherstellers Mach1 ließ sich die Teilnahme an dem Großevent nicht nehmen und reiste mit acht Fahrern im Gepäck ins Prokart Raceland. Insbesondere in den Schaltkart-Klassements sorgte man dabei für Furore, verpasste letztlich aufgrund von unglücklichen Situationen auf der Strecke jedoch wiederspiegelnde Ergebnisse in Deutschlands höchster Kartrennserie.

Das zweite Juliwochenende war im bayerischen Wackersdorf ein Garant für hochkarätigen Kartsport. 160 Fahrerinnen und Fahrer traten auf dem 1.190 Meter langen Kurs in der Oberpfalz gegeneinander an. Die Rennabteilung des deutschen Kartherstellers Mach1 war dabei in drei verschiedenen Kategorien vertreten und wusste sich bei hohen Gripverhältnissen und hochsommerlichen Temperaturen zu behaupten.

Gleich vier Fahrer gingen in der Senior-Kategorie an den Start. In der Deutschen Kart Meisterschaft trumpfte David Liwinski zu Beginn als bester Mach1-Schützling auf. Nach Platz 18 im Zeittraining schob sich der Wahl-Niederländer nach guten Vorläufen auf Startrang zwölf für das erste Finale vor. In diesem büßte der Youngster jedoch nach Rangeleien Positionen und fiel auf Platz 17 zurück. Ein Ausfall im zweiten Durchgang machte die Hoffnungen auf eine weitere Aufholjagd im Anschluss leider zunichte.

Cameron Boedler zeigte eine solide Vorstellung. Nach Platz 23 im Qualifying überquerte er in den entscheidenden Wertungsläufen jeweils als guter 15. die Ziellinie und sammelte damit in beiden Rennen Meisterschaftspunkte. Teamkollege Luka Wlömer stellte sein Potential ebenfalls mit einer guten Aufholdjagd unter Beweis. Über die 28. Position nach dem Zeittraining verbesserte sich der Berliner bis auf Platz 17 im zweiten Rennen.

Erfreulich präsentierte sich auch En Qi Wang. Bei seinem allerersten OK-Rennen feierte der Nachwuchsrennfahrer aus China einen tollen Einstand und qualifizierte sich direkt für die Finalläufe, musste letztlich jedoch wegen technischer Probleme zwei Mal vorzeitig aufgeben.

Daniel Stell gab im Zeittraining der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft bereits mit Rang neun eine ambitionierte Richtung vor. Ein Heat-Ausfall warf den Routinier daraufhin jedoch auf Platz 22 im Zwischenranking zurück. Auch in den Rennen hatte der ADAC Kart Masters-Champion der Saison 2015 weniger Glück. Unfälle hinderten den Schaltkartfahrer daran seine wahre Leistungsfähigkeit zu offenbaren. Am Ende reichte es jedoch trotz einer Zeitstrafe noch für einen guten 16. Rang im zweiten Rennen.

Marcel Schultheiß plagten hingegen größere Enttäuschungen. Zwei Ausfälle in den Qualifikationsrennen warfen den Mach1 Motorsport-Schützling ans Ende des Feldes zurück und verhinderten die begehrte Finalteilnahme.

Julian Müller zeigte sich im DMSB Schalt Kart Cup in gewohnter Bestform. Nach zwei zweiten Plätzen in den Vorläufen behauptete sich der Kölner auch im ersten Rennen als Vierter im Spitzenpulk. Im zweiten Durchgang nahm der Weg zum Pokal jedoch ein vorzeitiges Ende. Beim Kampf um Platz drei musste Julian sein Kart nach einem Unfall leider frühzeitig im Aus abstellen.

Tim Schröder ließ ebenfalls im DSKC den Asphalt brennen. Als 19. respektive 14. lieferte das Nordlicht dabei eine gute Performance ab und bewies seine Konkurrenzfähigkeit.

„Die Bedingungen heute waren wirklich extrem. Die Streckenverhältnisse waren durch den hohen Grip wirklich herausfordernd. Unsere Performance hat aber gepasst – leider kam viel Pech in den einzelnen Rennen dazu, ansonsten hätten Daniel und Julian ganz vorne mitfahren können. Nun gilt es positiv in die Zukunft zu schauen. Schon am kommenden Wochenende haben wir beim ADAC Kart Masters in Kerpen die Chance auf Wiedergutmachung“, zeigte sich Teamchef Martin Hetschel am Abend doch zufrieden.

Alle Fotos vom Wochenende: https://www.facebook.com/pg/Mach1Motorsport/photos/?tab=album&album_id=10156320390243272

Starke Mach1-Performance bleibt unbelohnt – Werksteam überzeugt am Samstag, hat dann aber Pech in Kerpen

Für das Mach1 Motorsport-Team ging es am vergangenen Wochenende zur Deutschen Kart Meisterschaft nach Kerpen. Auf dem Erftlandring zeigten die Schützlinge von Martin Hetschel am Samstag eine tolle Performance und wollten diese auch am Rennsonntag wiederholen. Letztlich mussten sie aber herbe Rückschläge verkraften, um daraus dann aber doch positive Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Strahlender Sonnenschein und volle Zuschauerränge. Dazu 153 Piloten aus 20 verschiedenen Nationen. Auf Mach1 Motorsport wartete auf dem Erftlandring eine anspruchsvolle Herausforderung in Deutschland höchster Rennserie. Mit insgesamt neun Piloten in allen vier Prädikaten wollte es der deutsche Chassishersteller wissen.

Die Junioren Luca Voncken und Julien-Noel Rehberg begaben sich auf unbekanntes Terrain: Zum ersten Mal starteten sie vor solch einer Kulisse und traten gegen eine starke internationale Konkurrenz an. Voncken machte es am Samstag richtig gut und raste nach Rang 27 im Zeittraining gleich im ersten Vorlauf auf die elfte Position. Auch Julien-Noel Rehberg steigerte sich am Samstag kontinuierlich und fuhr von Platz 41 im Qualifying in den Heats auf die Positionen 23 und 20. Doch in den Finals am Sonntag hat das Junioren-Duo wenig Glück und verzeichnete gleich drei Ausfälle.

Bei der Deutschen Schaltkart Meisterschaft hielten Marcel Schultheiß und Daniel Stell die Fahne für Mach1 Motorsport hoch. Daniel Stell war dabei am Samstag voll auf Kurs: Nach Position 14 im Zeittraining, ging es für ihn gleich im ersten Heat satte neun Plätze nach oben, auf den fünften Rang. Ein Ausfall im zweiten Vorlauf ließ ihn aber lediglich vom 18. Platz aus in die Rennen starten. Doch schon im ersten Wertungslauf kämpfte er sich wieder bis auf den 13. Rang vor und war im zweiten Rennen sogar lange Zeit auf Kurs Top-Five. „Leider ist die Halterung meines Kühlers gebrochen und ich konnte nicht mehr weiterfahren“, sagte Daniel im Ziel.

Teamkollege Marcel Schultheiß verpasste durch einen Ausfall in einem Heats den Einzug in die Finals und wurde dadurch am Sonntag zum unfreiwilligen Zuschauer.

Im Deutschen Schaltkart Cup ging Julian Müller als Gesamtführender in das Event auf dem 1.107 Meter langen Erftlandring. Der Samstag begann für ihn wieder vielversprechend.

Zunächst raste er auf den fünften Platz im Zeittraining – dann gewann er den ersten Vorlauf deutlich vor seinen Konkurrenten. Der sechste Platz im zweiten Heat bescherte ihm den fünften Startplatz. Doch schon im ersten Lauf zwang ihn ein technischer Defekt am Motor zum vorzeitigen Rennende. Auch im zweiten Rennen musste er einen Ausfall verkraften – ein herber Rückschlag für ihn.

Tim Schröder dagegen spulte einige Kilometer an diesem Wochenende ab und kämpfte im Mittelfeld um den Anschluss an die Spitzenplätze – für ihn ein erfolgreiches Event in Kerpen.

Ein Trio schickte Mach1 Motorsport im Prädikat der OK-Piloten der Deutschen Kart Meisterschaft an den Start. Luka Wlömer und David Liwinski behielten in den harten Zweikämpfen im Mittelfeld die Übersicht und konnten sich behaupten. Liwinski blieb als Zwölfter im ersten Rennen in Schlagdistanz zu den Top-Ten. Cameron Boedler versuchte seinerseits Akzente zu setzen und ging nach den Heats als starker Neunter in die Rennläufe.

Doch wie schon seine Teamkollegen zuvor musste auch er am Sonntag einige Rückschläge verdauen. Technische Probleme bereiteten ihm Probleme, weshalb er im ersten Durchgang ausschied. Bei seiner Aufholjagd im zweiten Finale wurde er noch in einen Unfall verwickelt und kam mit einem beschädigten Chassis nicht über Rang 27 hinaus.

„Es ist schon frustrierend“, klagte Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend in Kerpen: „Wenn man sieht, wie gut wir am Samstag unterwegs waren, dann tuen die Ergebnisse vom Sonntag doppelt weh. Aber kein Vorwurf an meine Jungs, die alles gegeben haben aber einfach sehr viel Pech hatten. Wir werden den Blick jetzt aufrichten und uns gut auf das ADAC Kart Masters in Wackersdorf vorbereiten.“

Gut drei Wochen bleiben dem Mach1 Motorsport-Team, um sich für das Kräftemessen im Prokart Raceland vorzubereiten. Mit der Pace und der Performance vom Samstag in Kerpen dürfen sie sich berechtigte Hoffnungen auf gute Resultate in Wackersdorf machen.

Mach1 Motorsport sichert sich DSKC-Führung – Starke Vorstellung des Deutschen Herstellers in Ampfing

Nach einer zuletzt überzeugenden Vorstellung im Rahmen des ADAC Kart Masters machte sich die Rennabteilung des deutschen Chassisherstellers am vergangenen Wochenende wieder auf den Weg ins bayerische Ampfing und griff bei dem Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft ins Geschehen ein. Für große Freude im Teamzelt sorgte am Ende Julian Müller mit einem DSKC-Sieg sowie Daniel Stell mit vorderen Platzierungen in der hart umkämpften DSKM.

Viel Zeit zum Luftholen blieb der Mach1 Motorsport-Mannschaft in den zurückliegenden Tagen nicht. Ohne viel Pause kehrte das Team um Martin Hetschel nach dem Auftaktrennen des ADAC Kart Masters zum Schauplatz nach Ampfing zurück und stellte sich den Herausforderungen in der Deutschen Kart Meisterschaft. Insgesamt 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 20 Nationen traten bei dem Großevent auf dem Schweppermannring gegeneinander an und machten dem Titel der Veranstaltung alle Ehre. Bei bestem Kartsport-Wetter gingen acht Schützlinge unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport an den Start und gaben auf dem 1.063 Meter langen Kurs Vollgas.

Bei den Senioren in der Deutschen Kart Meisterschaft ging ein Quartett aus OK-Rookies an den Start. Vier Nachwuchsrennfahrer schnupperten dabei am vergangenen Wochenende in Ampfing internationale Rennluft und sammelten neue Erfahrungen. Die beste Leistung lieferte dabei Cameron Boedler ab. Nach Rang 21 im Zeittraining schob sich der Youngster bis auf Platz 18 im Zwischenklassement vor. Im ersten Wertungslauf musste der Deutschbrasilianer noch Kontrahenten ziehen lassen und viel auf Position 22 zurück. Doch im zweiten Finale fand Cameron in seinen Rhythmus, kämpfte sich gekonnt nach vorne und raste letztlich als guter 14. in das Ziel.

Seine Teamkollegen Marcel Weber, Luka Wlömer und David Liwisnki sammelten ebenfalls viele Erfahrungen in der neuen Klasse, verpassten letztlich aber den Einzug in das Finale.

„Wir möchten in der DKM junge Fahrer ausbilden und aufbauen. Cameron hat sich dabei sehr gut geschlagen, seine Rundenzeiten waren am Ende auf dem Niveau der Spitze. Unser Plan ist es, dass wir bis zum Jahresende mit allen vier Fahrern den Anschluss herstellen“, fasste Martin Hetschel zusammen.

Eine blitzsaubere Show lieferte Julian Müller im DMSB Schalt Kart Cup ab. Schon zu Beginn der Veranstaltung unterstrich der Mach1-Pilot mit schnellen Zeiten seine Ambitionen und untermauerte diese zusätzlich mit der dritten Position im Zeittraining. In den Vorläufen legte der Kölner nochmals nach und raste mit einem fulminanten Doppelsieg zur Pole-Position für den ersten Wertungslauf am Sonntag. Auch dort behielt der ambitionierte Racer die Oberhand und feierte letztlich einen tollen Start-Ziel-Sieg. Seinen Kampfgeist bewies Julian daraufhin im zweiten Durchgang. Trotz einer krummen Achse etablierte sich der Rheinländer erneut im Spitzenpulk und klassierte sich am Ende auf dem eindrucksvollen zweiten Rang. Die Gesamtwertung führt er nach dieser guten Vorstellung an.

Ebenfalls schnell unterwegs war Tim Schröder. Zusammen mit Julian Müller bildete der Routinier die DSKC-Speerspitze und verbesserte sich im ersten Rennen von Position 17 auf Rang zwölf. Ein Ausfall im zweiten Durchgang verhinderte jedoch eine weitere Aufholjagd des Mach1-Fahrers.

In der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft lagen alle Hoffnungen auf Daniel Stell. Nach einer tollen Vorstellung beim vergangenen ADAC Kart Masters-Wochenende er nahm sich auch für seine zweite Ampfing-Runde einiges vor. Nach einem Zeittraining weit hinter den Erwartungen startete der Hammelburger als 13. in die Heats. In den Heats gab er dann richtig Gas, wurde allerdings von einer unverschuldeten Kollision eingebremst und rutschte trotz schnellster Rennrunden wieder auf diese Position zurück. Im anschließenden Wertungslauf kehrte Daniel jedoch zu alter Stärke zurück. Mit imposanten Manövern ging der Mach1-Schützling an seinen Kontrahenten vorbei und fuhr am Ende als toller Vierter ins Ziel. Um den Sieg kämpfte der Deutsche im zweiten Durchgang, schied jedoch nach einem Positionskampf vorzeitig aus.

Zweiter Mach1-Repräsentant in der DSKM war Marcel Schultheiß. Der Biberacher lag als 36. im Zeittraining noch hinter seinen Erwartungen, legte in den Rennen jedoch einen deutlichen Aufwärtstrend hin. Am Ende überquerte Marcel das Ziel auf den Positionen 24 respektive 26 und zeigte so eine solide Leistung.

„Die gute Vorarbeit vom letzten Wochenende hat sich ausgezahlt. Julian hat sich im DSKC wieder in Bestform präsentieren und unsere Leistungsfähigkeit deutlich unter Beweis gestellt. Mit Lucas Speck und seinem LS-Kart mischte noch ein weiteres Produkt aus unserem Haus an der Spitze mit und sorgte letztlich und zwei Doppelsiege. Ebenfalls überzeugt hat Daniel in der DSKM. Die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr wieder stark. Er gehört auf jeden Fall zu den Spitzenpiloten und wird noch weiter für Furore sorgen“, resümierte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Weiter geht es für das Team dann in drei Wochen (26.-28.05.) auf dem Erftlandring in Kerpen. Dort findet die zweiten Runde der Deutschen Kart Meisterschaft statt.

Alle Bilder des Wochenendes auf:
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Mach1 Kart-Fahrer punkten in Genk – Aufregende Halbzeit der Deutschen Kart Meisterschaft

Nur eine Woche nach dem ADAC Kart Masters in Kerpen, reisten die Mach1 Kart-Fahrer weiter in das belgischen Genk. Bei der Halbzeit der Deutschen Kart Meisterschaft trafen sie auf starke Teilnehmerfelder mit insgesamt 187 Piloten aus mehr als 25 Nationen. Am Ende sammelte das Team wichtige Meisterschaftspunkte, obwohl es nicht für alle Piloten wie geplant lief.

Mit acht Fahrern war Mach1 Motorsport zum dritten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem 1.360 Meter langen Kurs in Belgien vertreten. Zwei Wochen vor dem Finale der Kart Europameisterschaft nutzten zahlreiche internationale Top-Fahrer die Rennen zur Vorbereitung und sorgten für ein Weltklasse-Feld, daher war die Herausforderung deutlich höher wie sonst.

In der DSKM wollte der deutsche Chassishersteller wieder auf den Top-Rängen mitfahren und schickte die Fahrer Douglas Lundberg, Pawel Myszkier und Jordi van Moorsel ins Feld. Der Schwede Douglas Lundberg reiste, nach einem starken Auftritt in der schwedischen Meisterschaft, hochmotiviert nach Genk und beeindruckte bereits in den freien Trainings mit Top-Zeiten. Doch im Zeittraining warf ihn leichter Nieselregen zurück und Douglas wurde nur als 45. gewertet. Im Verlauf der Heats kämpfte er sich aber nach vorne und schaffte als 26. den direkten Finaleinzug. „In diesem starken Feld ist mit einem so schlechten Zeittrainingsergebnis eigentlich ein direkter Finaleinzug schon fast unmöglich. Douglas hat eine starke Vorstellung abgeliefert, so darf es morgen weiter gehen“, kommentierte Teamchef Martin Hetschel.

Doch in den Finals hatte Douglas Pech. Im ersten Lauf startete er mit vier gebrauchten Reifen und fuhr immerhin bis auf Rang 21 nach vorne. Den Angriff plante der Schwede im zweiten Durchgang. Nun mit vier neuen Reifen am Start, machte er direkt Boden gut. Doch noch in der ersten Runde stoppte ihn ein Kontrahent. „Das war sehr schade, Douglas wäre ein sicherer Kandidat für die Top-Ten gewesen. Für die Europameisterschaft haben wir weitere Erkenntnisse gewonnen und möchten uns noch einmal steigern“, fuhr Hetschel fort.

Neben Lundberg waren in der DSKM auch Jordi van Moorsel und Pawel Myskier vertreten. Der Pole Myskier war im Zeittraining als 24. der beste Mach1-Fahrer. Jedoch kostete ihn ein Ausfall in einem Vorlauf die sichere Qualifikation zu den Finalrennen. Im Hoffnungslauf verlor er dann durch eine Startunfall alle Chancen auf die Qualifikation. Auch Jordi van Moorsel unterstrich in den Vorläufen das Potential des Mach1-Kart-Materials. Mit einem neunten Rang lag er in Schlagdistanz zur Spitze. Leider reichte es am Ende aber nicht zum Finale. „Die Beiden haben ebenfalls eine gute Vorstellung abgeliefert. Jedoch trotz vollem Einsatz das erste Mal nicht im Finale, was sehr bitter ist.“, verriet Hetschel.

Gleich fünf Mach1-Schützlinge gingen im DMSB Schaltkart Cup auf die Reise. Die schnellsten Fahrer im Team waren Marco Forrer und Julian Müller – beide mischten in den Finals in den Top-Ten mit. Im zweiten Lauf verpasste Forrer als Sechster die Pokalränge nur ganz knapp. Müller knüpfte zu Beginn nahtlos an seine Performance des ADAC Kart Masters an. Leider wurde er in den Finalrennen durch technische Probleme eingebremst und verbuchte nur Rang sieben und acht. „Marcos Wochenende verlief perfekt. Er hat sich im Laufe der Meisterschaft permanent gesteigert und in Genk sein bestes Saisonergebnis abgeliefert. Leider kämpfte Julian mit technischen Problemen und konnte in den Rennen nur mit seinem Trainingsmotor antreten“, ergänzte Hetschel.

Die weiteren drei Fahrer erlebten ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Tim Schröder steigerte sich im Verlauf der drei Renntage und schloss die Lücke zu den Führenden. Mit Position 19 und 16 sammelte er Meisterschaftspunkte. Thomas Neumann war nach den Heats auf dem Weg in die Top-Ten. Doch im ersten Rennen folgte ein herber Rückschlag, Untergewicht bei der technischen Nachkontrolle kostete sein Ergebnis. Anstatt den Kopf hängen zu lassen, gab er im zweiten Lauf noch einmal Vollgas und fuhr vom Ende des Feldes bis auf Position 15 vor. Der dritte im Bunde Toni Greif tat sich das gesamte Wochenende schwer den passenden Rhythmus zu finden und landete weit hinter seinen Möglichkeiten. Dem nächsten Rennen in Oschersleben blickt Hetschel aber zuversichtlich entgegen: „Bei acht Fahrern kann nicht immer alles glatt laufen. Wir haben aber in beiden Klassen unser Potential gezeigt. Ohne die technischen Probleme, wäre auch Julian ein Kandidat für das Podium gewesen. Mit Toni, Tommi und Tim werden wir hart arbeiten, dass sie beim nächsten Rennen ihr Potential besser umsetzen können!“

In zwei Wochen reist das Team wieder nach Genk. Dann findet dort das Finale der CIK-FIA Kart Europameisterschaft statt, bei der wieder fünf Mach1 Fahrer in zwei Klassen an den Start gehen.

Pole-Position für Mach1 Motorsport in Ampfing

Mit einem Großaufgebot von neun Fahrern startete Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Ampfing. Das Team um Martin Hetschel trotze dabei den zum Teil sehr schwierigen Wetterverhältnissen und platzierte sich trotz viel Pech auf den vorderen Rängen in Deutschlands höchster Kartrennserie.

Der Schweppermannring im oberbayerischen Ampfing war am zurückliegenden Wochenende Austragungsort des zweiten Laufes der Deutschen Kart Meisterschaft. Starke Regenfälle sorgten dabei für stark wechselnde Streckenbedingungen des 1.063 Meter langen Kurses und machten das internationale Aufeinandertreffen zu einem anspruchsvollen Unterfangen für Fahrer und Teams.

Nichtsdestotrotz stellten sich insgesamt 141 Fahrerinnen und Fahrer aus verschiedensten Nationen den Herausforderungen auf und neben der Strecke und sorgten für spannenden Kartsport auf höchstem Niveau. Das Mach1 Motorsport Team war dabei ebenfalls mit von der Partie und startete mit seinen Fahrern in der DJKM, DSKM und dem neu geschaffenen DMSB Schalt Kart Cup.

Als Solist ging Cameron Boedler in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft an den Start und sorgte dabei zu Beginn des Wochenendes für eine Sensation. Als Schnellster seiner Gruppe landete er im Zeittraining auf Position zwei und blickte den Heats hochmotiviert entgegen. „Trotz der schwierigen Bedingungen auf der Strecke kam ich super zurecht – das Kart macht genau was ich will.“, erklärte der Deutschbrasilianer. Nach technischen Problemen in den Heats qualifizierte sich Cameron daraufhin noch über den Hoffnungslauf für die Finals. Doch auch dort war das Glück nicht auf seiner Seite – vorzeitig musste der Mach1-Werkspilot sein Kart im Aus abstellen. Dennoch gab der Youngster im Anschluss Vollgas und schaffte es vom Ende des Feldes bis auf Rang 16 nach vorne.

In der heiß umkämpften Deutschen Schalt Kart Meisterschaft starteten drei Fahrer unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport. Pawel Myskier lieferte dabei eine gute Vorstellung ab. Der Pole qualifizierte sich als 18. und stand nach den Vorläufen, trotz Zeitstrafe im Heat, bereits auf dem erfreulichen elften Rang. Im wahnsinnig leistungshomogenen Feld der DSKM überquerte Pawel das Ziel in den Finalläufen zwei Mal als Zwölfter und fuhr dabei im ersten Durchgang sogar die schnellste Rennrunde.

Routinier Douglas Lundberg gab bereits mit Rang fünf im Zeittraining des 46-köpfigen Klassements kräftig Gas. Die anschließenden Heats beendete er als guter zweiter und nach einem Rennunfall elfter, daher fiel er auf Rang acht im Zwischenklassement zurück. Nach den Positionen 13 und elf in den Rennen liegt der Schwede nun weiterhin auf Rang sechs in der Gesamtwertung und hat im weiteren Saisonverlauf noch alle Chancen bis in die Pokalränge nach vorne zu rasen.

Jordi van Moorsel hatte leider mit etwas mehr Pech zu kämpfen. Nach den Heats musste er im Hoffnungslauf Vollgas geben, um noch eines der letzten Tickets zur Finalteilnahme zu ergattern. Mit Rang zwei tat Jordi dies mit Bravour und ging daraufhin als 30. in den ersten Wertungslauf. Mit tollen Überholmanövern kämpfte er sich dort bis auf den 18. Rang nach vorne. Mit Platz 21 im zweiten Lauf schrammte der Mach1 Motorsport-Schützling im Anschluss nur knapp an einem Top 20-Resultat vorbei.

Fünf Fahrer hielten die Fahnen für den deutschen Chassishersteller im DMSB Schalt Kart Cup hoch. Ein perfektes Wochenende begann dabei für Toni Greif. Nach zwei tollen Vorläufen ging Toni als Dritter in das erste Rennen und verbesserte sich dort bis auf Position zwei. Im Ziel folgte dann jedoch ein herber Rückschlag. Ein Montagefehler nach der Überprüfung des Motors am Samstag sorgte für einen Wertungsausschluss und resultierte in einem Startplatz am Ende des Feldes für den zweiten Durchgang. Dort gab Toni noch einmal alles und preschte bis auf Position 22 nach vorne.

Thomas Neumann zeigte eine konstante Performance. Als guter Sechster nach den Heats klassierte sich der Bayreuther in den Rennläufen auf den Positionen acht und neun und sammelte so wichtige Punkte für die Meisterschaft. Auch Marco Forrer konnte überzeugen. Eine Aufholjagd von Platz 18 bis auf Rang sieben im ersten Rennen verdeutlichte die Leistungsfähigkeit des Mach1-Materials. Im zweiten Rennen musste Marco eine Zeitstrafe in Kauf nehmen, wurde aber dennoch als guter Zwölfter in den Ergebnislisten notiert.

Julian Müller absolvierte im international besetzten DSKC einen Gaststart und präsentierte sich dabei in guter Form. In den freien Trainings und im Warm-up war Julian immer unter den Topfahrern zu finden, das Zeittraining im Regen warf ihn dann jedoch auf den 17. Platz zurück. Im Heat musste Julian dann nach noch einer fehlgedeuteten Rennleiter-Geste einen Wertungsausschluss hinnehmen. Von Platz 26 fuhr Julian im ersten Wertungslauf bis auf Position 13 nach vorne und stellte sein Können unter Beweis. Im zweiten Durchgang musste er sein Kart allerdings vorzeitig im Aus abstellen.

Teamkollege Tim Schröder erlebte ein schwarzes Wochenende. Ein Ausfall im ersten Rennen machte alle Hoffnungen auf ein gutes Resultat zunichte und erschwerten das Vorankommen im zweiten Lauf. Mit Platz 29 rangierte der Bad Oldesloer dort noch hinter seinen Möglichkeiten.

„Das Wetter an diesem Wochenende hat uns wirklich strapaziert. Leider war in den Rennen das Glück nicht immer auf unserer Seite. Dennoch konnten wir durch die vielen starken Einzelergebnisse unsere Konkurrenzfähigkeit beweisen und blicken den nächsten Rennen optimistisch entgegen. Wir werden uns weiterhin bemühen, um in Deutschlands höchster Kartrennserie ganz vorne mitmischen zu können “, resümierte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Mach1 Motorsport auf Top-Rängen in Wackersdorf – Lundberg in DSKM auf Meisterschaftsrang drei

Auf ein starkes Teilnehmerfeld traf der deutsche Karthersteller Mach1 Kart beim Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft in Wackersdorf. Werkspilot Douglas Lundberg mischte in der DSKM an der Spitze mit und belegt im Gesamtklassement Rang drei.
Nur eine Woche nach der CIK-FIA KZ1 Europameisterschaft stand Mach1 Motorsport beim nächsten Highlight am Start. Im Prokart Raceland Wackersdorf fiel der Startschuss zur Deutschen Kart Meisterschaft. Die höchste Rennserie in Deutschland überzeugt in diesem Jahr mit starken Teilnehmerfeldern – 140 Fahrerinnen und Fahrer aus 23 Nationen gingen auf die Reise.

Als Speerspitze vertrat der Schwede Douglas Lundberg die Farben in der Königsklasse DSKM. Mit Rang vier und nur 0,03 s Rückstand zum Ersten unterstrich er seine Ambitionen schon im Zeittraining und setzte seine Vorstellung auch in den Heats fort. Platz zwei und vier gingen auf das Konto des Vize-Europameisters aus dem Jahr 2014. In den Finals kämpfte er sogar um den Sieg und hielt mit den weltbesten Kartfahrern mit. Als Vierter und Sechster sammelte er fleißig Meisterschaftspunkte und belegt aktuell den dritten Rang. „Mit der Vorstellung von Douglas sind wir sehr zufrieden. Wir arbeiten erst seit kurzem zusammen und sind auf dem richtigen Weg. Er fühlt sich bei uns wohl, wenn es so weiter geht können wir um Siege kämpfen“, lobte Teamchef Martin Hetschel.

Neben Lundberg starteten auch Jordi van Moorsel aus den Niederlanden und der Pole Pawel Myskier. Während letzterer leider in beiden Finals ausschied, sah van Moorsel nach einer tollen Aufholjagt von ganz hinten als 16. die Zielflagge und erhielt ebenfalls Meisterschaftspunkte.

Neu im Programm der DKM ist der DMSB Schaltkart Cup und bietet eine gute Ergänzung zu der Top-Liga. Vier ambitionierte Fahrer gingen auf die Reise und ließen ihre Möglichkeiten aufblitzen. Toni Greif führte die interne Wertung an. Aber auch Marco Forrer, Tim Schröder und Thomas Neumann zeigten eine solide Leistung und etablierten sich im vorderen Mittelfeld. „Die neue Meisterschaft ist eine super Lösung für Fahrer die nicht jede Woche im Kart sitzen. Das Niveau ist ebenfalls hoch. Unsere Piloten haben sich gut verkauft und werden im Jahresverlauf noch weiter vorne mit fahren“, ergänzte Hetschel.

Als Solist startete Junior Cameron Boedler. Der Deutschbrasilianer feierte sein Debüt in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft und lag im Zeittraining als 28. hinter seinen Erwartungen. Im Verlauf der Heats fuhr er aber nach vorne und hatte als 15. eine gute Ausgangslage für die Finals. Doch im ersten Lauf büßte er nach dem Start etwas an Boden ein. In den 17 Runden kämpfte er sich aber wieder nach vorne und wurde 16. Leider endete das Wochenende für ihn mit einem Ausfall im zweiten Rennen. Trotzdem war Martin Hetschel nicht enttäuscht: „Nach einer kleinen Pause ist es super nun wieder einen Junior am Start zu haben. Wir mussten zu Beginn noch etwas lernen. Für Cameron ist alles neu, dafür hat er sich super geschlagen.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team zum nächsten Rennen. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt.

Douglas Lundberg verstärkt Mach1 Kart

Mit dem Schweden Douglas Lundberg präsentiert Mach1 Kart einen neuen starken Werkspiloten. Der 2014er Vize-Europameister startet für den deutschen Hersteller in der Welt- und Europameisterschaft, sowie der Deutschen Schaltkart Meisterschaft.

Mach1 Kart ist weiter auf Vormarsch und freut sich mit Douglas Lundberg über einen neuen Fahrer im Team. Auf der Kartmesse in Offenbach am Main besiegelten Mach1 Motorsport-Teamchef Martin Hetschel und Douglas Lundberg die Zusammenarbeit. Der Schwede ist kein Unbekannter im Kartsport. 2014 siegte er beim Finale der KZ2 Europameisterschaft in Kristianstad und sicherte sich damit den Vizetitel.

Nach einem durchwachsenen Jahr 2015, möchte er 2016 gemeinsam mit Mach1 Kart zurück auf die Erfolgsspur: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Martin Hetschel und seinem Team. Das Chassis hat in der Vergangenheit schon oft sein Potential unterstrichen und ich kann es kaum abwarten zu starten“, fasste Lundberg zusammen. An den Start geht er in der KZ1 Europa- und Weltmeisterschaft. Vor allem auf die Weltmeisterschaft legt er einen großen Fokus – das Rennen findet auf seiner Heimstrecke in Kristianstad statt. „Der Kurs ist nur wenige Kilometer von meinem Heimatort entfernt, wir werden dort viel testen und bestens vorbereitet in das Saisonhighlight gehen“, gibt sich Lundberg zielstrebig.

Aber auch die deutschen Fans dürfen sich auf den schnellen Schweden freuen. Gemeinsam mit Mach1 Kart geht er in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft auf Titeljagd. Martin Hetschel ist glücklich über seinen Neuzugang: „Douglas ist einer der schnellsten Schaltkartfahrer in Europa und eine Bereicherung für unser Team. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit ihm große Erfolge feiern.“

Bereits in zwei Wochen wartet auf Mach1 Kart das erste Highlight. Vom 29.-31. Januar findet in den Werkshallen in Meimsheim die alljährliche Hausmesse statt. Neben zahlreichen Schnäppchen, erhalten die Besucher einen Einblick in die Produktion der erfolgreichen Chassis und können sich über die aktuellen Modellen informieren.

MACH1 TRACK DAYS MIT DS KARTSPORT IN LIEDOLSHEIM

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonende die Möglichkeit, die 2016er Modelle im Bereich Schaltkart und X30 Junior/Senior oder Rotax zu testen. Außerdem steht auch ein aktuelles Mach1 Bambinikart zum Test bereit.

Das erste Track Days Wochenende findet am 06. und 07. November auf der Kartbahn in Liedolsheim* statt. Weitere Termine und Strecken sind nach Vereinbarung möglich.

Die aktuellen Mach1 FIA5 Karts waren in der vergangenen Saison national und international wieder sehr erfolgreich, die Erfolge sprechen für sich: Mach1 Piloten sorgten in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM, Europameisterschaft und WM für Aufsehen. Interessierte Fahrer und Teams können sich jetzt ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams und der Factory Supported Teams machen. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (07135/9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2016 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen OK (ehemals KF), OK-J (ehemals KF-J) und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und die X30 Euro/World Finals. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden. Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen.

* Testfahrten nur nach Voranmeldung möglich. Durchführung wetterabhängig ohne Gewähr.

Pole-Position für Mach1 Kart in Kerpen

Nach einer durchwachsenen Saison in der Deutschen Kart Meisterschaft feierte Mach1 Kart am vergangenen Wochenende einen erfolgreichen Abschluss. Auf dem Erftlandring in Kerpen sprang bei den Schaltkarts die Pole-Position und eine Podestplatz heraus.

„Dieses Saison war wie eine Acherbahnfahrt“, sagte Martin Hetschel vor dem Finale in Kerpen. Dort zeigten die Fahrer aber noch einmal das Potential des deutschen Chassis. In der stark besetzten Schaltkartklasse mischte John Norris von Beginn an der Spitze mit und holte im Zeittraining die Pole-Position. Dass dieses Ergebnis keine Eintagsfliege war, zeigte der Ire in den darauffolgenden Heats. Mit einem Sieg und einem dritten Platz sicherte er sich Startposition zwei für das erste Finale.

Aus der ersten Reihe legte John einen perfekten Start hin und führte teilweise das Feld an. Nach 23 Rennrunden kam er als guter Dritter ins Ziel und holte damit das erste Podium in dieser Saison. Leider geriet er im zweiten Durchgang in eine Kollision und schied vorzeitig aus. Teamchef Martin Hetschel war trotzdem zufrieden: „An diesem Wochenende hat unser Material bestens funktioniert. Es hat große Freude gemacht den Fahrern zu zusehen.“

Neben Norris mischte auch der Kanadier Philip Orcic in den Top-Ten mit. Als 16. nahm erdas erste Finale in Angriff und kämpfte sich mit einer starken Performance bis auf Platz sieben nach vorne. Nicht ganz ideal verlief der zweite Durchgang: Das Setup seiner Reifen passte nicht perfekt, weshalb er etwas an Boden verlor und nur als 16. die Ziel-Flagge sah.

Großes Pech hatten Pawel Myskier und Thomas Neumann. Beide Fahrer gingen grippegeschwächt an den Start und mussten auf eine Teilnahme an den Finalrennen verzichten. „Das war sehr schade, Pawel lag nach den Heats auf einem tollen 14. Rang. Doch ohne Kraft konnte er die Finalrennen nicht überstehen. Das gleiche Schicksal ereilte auch Thomas.

Abgesehen davon dürfen wir mit der Saison zufrieden sein. Auch wenn nicht alles nach Plan lief, haben wir mehrmals mit unserem Produkt für Aufsehen gesorgt“, sagte Martin Hetschel abschließend.

Bereits am kommenden Wochenende stehen mehrere Mach1 Kart-Piloten beim ADAC Bundesendlauf in Bopfingen am Start. Eine Woche später reist dann das Werksteam zu den IAME International Finals nach Le Mans (Frankreich).

Mach1 Kart in Oschersleben erfolgreich – fünf Top10-Platzierungen für Mach1 Motorsport Piloten

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart trotzte am vergangenen Wochenende den widrigen Witterungsbedingungen beim vierten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft in Oschersleben. Bei den Schaltkarts mischten die Piloten in den Top-Ten mit und sorgten für eine starke Ausbeute.

Mit fünf Fahrern reiste das Mach1 Kart-Werksteam zum vorletzten Rennen der Deutschen Schaltkart Meisterschaft nach Oschersleben. In der etropolis Motorsport Arena erlebten die Fahrer jedoch aufregende Rennen. Starker Regen, Wind und kühle Temperaturen forderten die Rennfahrer. Das deutsche Mach1-Chassis fühlte sich bei den Bedingungen pudelwohl.

Als Elfter führte der Ire John Norris die teaminterne Wertung am Samstagabend an. Grippegeschwächt schaffte er es aber nicht an seine gewohnten Leistung anzuknüpfen und musste in den Finals zwei Ausfälle verkraften. Für ihn in die Presche sprang der Pole Pawel Myszkier: Bei seinem zweiten Rennen für Mach1 Kart mischte er auf den Top-Rängen mit und rangierte im zweiten Finale auf einem Podestkurs. Am Ende verlor er zwar noch einige Positionen, als Siebter und Sechster erlebte er aber das bisher beste Wochenende des Jahres und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den zwölften Rang.

Ebenfalls zwei Mal in den Top-Ten landete Marcel Schultheiß. Von Startposition 26 kämpfte er sich im ersten Finale bis auf Rang acht nach vorne und bestätigte sein Ergebnis auch im zweiten Durchgang als Neunter. Große Freude herrschte auch bei Thomas Neumann: Nach einer längeren Kartpause meldet er sich in dieser Saison zurück und feierte in Oschersleben sein erstes Top-Ten-Ergebnis in der Königsklasse des Kartsports. Im ersten Finale arbeitete er sich von Rang 24 bis auf zehn nach vorne. Dass sein Resultat keine Eintagsfliege war, bestätigte er im zweiten Umlauf. Als Zwölfter lag er wieder in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen.

Ihre Premiere in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft feierte Lena Heun. Als Gastfahrerin schnupperte sie internationale Rennluft und schlug sich wacker. Von Sitzung zu Sitzung wurde Lena schneller und stellte in den Finalrennen den Anschluss zur erfahrenen Konkurrenz her. Als 14. landete sie in den Punkterängen. Auch im zweiten Lauf fuhr sie auf aussichtsreicher Position, doch durch den starken Regen büßte sie noch etwas an Boden ein und wurde als 20. abgewinkt.

Teamchef Martin Hetschel zog nach den Erfolgen ein positives Fazit: „Die Bedingungen auf der Strecke waren teilweise sehr schwer. Durch das viele Wasser hatten die Fahrer es schwer eine passende Linie zu finden, zusätzlich wurde auch die Technik in Mitleidenschaft gezogen. Am Ende haben wir die Situation aber gut gemeistert und reisen mit super Ergebnissen ab. Abgesehen von John, war es für die Fahrer das erfolgreichste Wochenende in der DSKM bisher.“

In vier Wochen sind die Fahrerinnen und Fahrer zum Finale auf dem Erftlandring in Kerpen zu Gast. Vorher werden aber schon in Wackersdorf die Titel im ADAC Kart Masters vergeben. Dort haben Mach1-Piloten ebenfalls große Chancen auf einen erfolgreichen Saisonabschluss.