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Mach1 Motorsport beendet DSKC-Saison in den Top-Ten

Mit drei Fahrern beim Finale der DKM in Ampfing am Start

Am vergangenen Wochenende endete auf dem Schweppermannring in Ampfing die Saison der Deutschen Kart-Meisterschaft. Der Deutsche Karthersteller Mach1-Kart ging mit drei Piloten an den Start und blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Mit einem Paukenschlag begann die Saison 2019. Tim Tröger feierte bei seinem Debüt im DMSB-Schalt-Kart-Cup prompt den Sieg und mischte auch bei den weiteren Rennen im Spitzenfeld mit. Auf dem 1.063 langen Ring in Ampfing kam es nun zum Showdown. Knapp 150 Fahrer traten zum Finale an, gleichzeitig sorgte wechselhaftes Wetter für schwierige Bedingungen. 

Tim gehörte wieder zu den vorderen Piloten und unterstrich seine Ambitionen mit einer schnellsten Rennrunde in den Heats und Platz sechs nach dem Pre-Finale. Aus der zwölften Startposition hing er im Finale jedoch im Verfolgerfeld fest und wurde letztlich als 13. abgewinkt. In der Endabrechnung gab es trotzdem allen Grund zur Freude. Als achter schaffte er den Sprung in die Top-Ten und war einer der erfolgreichsten Neueinsteiger. Neben Tim Tröger, war auch sein Namensfetter Tim Schröder vertreten. Er schaffte ebenfalls den Sprung in das Finale und beendete eine Saison in der DSKC mit einem 26. Platz.

Nach bereits guten Leistungen beim ADAC Kart Cup und dem ADAC Kart Masters, traf Neuzugang Niels Tröger nun auf die internationale Konkurrenz in der Deutschen Kart-Meisterschaft. Im Zeittraining kämpfte Niels noch mit den schwierigen Bedingungen, kurz vorher hatten starke Regenschauer den Kurs unter Wasser gesetzt. In den beiden Vorläufen fuhr er aber jeweils auf Position elf vor und verbesserte sich damit auf Rang 13 im Zwischenranking. Der Sonntag begann jedoch wenig glücklich. Ein Ausfall im ersten Rennen warf ihn an das Ende des Feldes zurück. Im zweiten Durchgang kämpfte er sich aber stark nach vorne und lag in Reichweite der Top-Ten. 

Teamchef Martin Hetschel zog abschließend ein positives Fazit: „Wir können mit dem Jahr durchaus zufrieden sein. Auch wenn unsere Teamstärke nicht die Größte war, haben wir uns gut entwickelt und einen Sieg gefeiert. Für Tim war es das erste Jahr im Schaltkart, ich erwartet 2020 eine deutliche Steigerung. Niels hat sich in der OK-Klasse schnell mit unserem Kart zurechtgefunden. Mit ihm möchten wir im kommenden Jahr voll angreifen.“

Zwei Highlights warten noch auf Mach1 Kart supported Teams. In Le Mans tritt Delre Racing bei den IAME International Finals an und am gleichen Wochenende findet in Oschersleben der ADAC Kart Bundesendlauf statt. Dort schickt DS Kartsport gleich mehrere Favoriten ins Rennen.

Tim Tröger, Niels Tröger und Julian Müller greifen auch 2020 für Mach1 Motorsport in der DKM an. Daneben sind noch zwei weitere Plätze frei. Interessierte Fahrerinnen und Fahrer können sich direkt an Mach1 Motorsport wenden. 

Mach1 Motorsport mit Dreigestirn in Genk am Start

Gute Vorstellung in der Deutschen Kart-Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende wartete auf der internationalen Rennstrecke in Genk das Halbfinale in der Deutschen Kart-Meisterschaft und seinen Prädikaten. Drei Fahrer traten für Mach1 Motorsport im DMSB Schalt-Kart-Cup an und gehörten wieder zu den Top-Ten. In den Finals lief jedoch nicht alles perfekt.

Der einzige deutsche Karthersteller Mach1-Kart schickte mit seinem Werksteam drei Fahrer auf der 1.360 Meter langen Rennstrecke in Belgien ins Rennen. Im DMSB Schalt-Kart-Cup trafen sie auf ein gut gefülltes Teilnehmerfeld und lieferten sich bei gutem Wetter tolle Rennen.

Mit einem Sieg in Lonato und einem Pokalrang in Kerpen machte Tim Tröger in seiner Debütsaison bereits auf sich aufmerksam und knüpfte an diese Vorstellung auch mit Rang sechs im Zeittraining an. Im ersten Heats musste er jedoch auf Grund einer Spoilerstrafe als 15. einen kleinen Rückschlag verkraften, betrieb mit Platz vier im zweiten Umlauf aber Schadensbegrenzung und ging als sechster in das Pre-Finale. In diesem lieferte er sich ein tolles Rennen und verteidigte seinen Platz im Spitzenpulk. Das 19 Runden lange Finale forderte dann nochmal alles von dem Sachsen, als elfter verpasste er nur knapp die Top-Ten, sammelte aber wichtige Meisterschaftspunkte.

Neben Tröger war auch der zweite Stammfahrer Tim Schröder vertreten. Er kam an diesem Wochenende jedoch nicht ganz in Fahrt, schaffte aber mit einem 15. Platz im Pre-Finale den Einzug in den Endlauf. In diesem kämpfte er sich von Startplatz 30, bis auf Rang 26 nach vorne. Als dritter im Bunde gab Lokalmatador Thierry Delre ein Gastspiel im DSKC. Der Belgier musste sich am Samstag erst in dem neuen Umfeld einfinden, drehte aber in den Finals auf und wurde als neunter und 16. abgewinkt.

Teamchef Martin Hetschel war am Ende zufrieden, sieht aber auch noch etwas Arbeit vor sich: „Wir waren an diesem Wochenende nicht ganz in der Lage an der Spitze mitzufahren. Hier müssen wir nun ansetzen und uns bis Ampfing etwas verbessern. Trotzdem dürfen wir zufrieden sein und freuen uns nun auf das Finale.“

Vom 4.-6. Oktober gastiert die höchste Rennserie Deutschlands dann zum Finale auf dem Schweppermannring in Ampfing.

SAISONAUFTAKT NACH MASS FÜR MACH1 MOTORSPORT – Tim Tröger stürmt im DMSB Schalt-Kart-Cup an die Spitze

Der South Garda Circuit in Lonato begrüßte am vergangenen Wochenende die Teilnehmer der Deutschen Kart-Meisterschaft zur ersten von vier Veranstaltungen. Im DMSB Schalt-Kart-Cup überzeugte Rookie Tim Tröger mit einem Sieg und der Meisterschaftsführung.

Acht Monate dauerte die Winterpause in der Deutschen Kart-Meisterschaft. Auf dem 1.200 Meter langen South Garda Circuit ging nun die höchste deutsche Kartrennserie in die neue Saison. Mit dabei auch Mach1 Motorsport mit drei Fahrern. Im DMSB Schalt-Kart-Cup sorgte Tim Tröger für Aufsehen. Der Umsteiger aus der OK-Klasse fand sich auf Anhieb bestens zurecht in seiner neuen Klasse und lag als Zwölfter nach dem Zeittraining in Schlagdistanz zum Spitzenfeld. Im Verlauf der Heats ging es dann weiter nach vorne und Tröger war am Samstagabend im Zwischenklassement starker Siebter. „Bis jetzt läuft es schon sehr gut“, freute
sich der 17-jährige Rennfahrer.

In den Finals legte Tim nochmals nach und holte eigentlich schon im Pre-Finale einen Sieg. Doch eine anschließende Spoilerstrafe warf ihn auf Rang zwei zurück. Bei widrigen Witterungsbedingungen ließ er sich dann im Finale den Sieg nicht mehr nehmen und führt die Meisterschaft nach dem Auftakt an.

Neben Tröger startete auch Tim Schröder im DKSC und zeigte vor allem am Sonntag eine beachtliche Vorstellung. Als Neunter nach dem Pre-Finale zog er in das Finale ein, wurde in diesem durch eine Zeitstrafe aber etwas unter Wert geschlagen. Gar nicht lief es hingegen bei Marco Zanchetta. Bei seinem Heimrennen in der DSKM schied er leider vorzeitig aus.

Teamchef Martin Hetschel war am Ende zufrieden mit dem Ergebnis in Lonato: „Ein großes Lob und herzlichen Glückwunsch an Tim. Er hat wirklich eine tolle Vorstellung abgeliefert und ist nach nur zwei Rennen bei den Schaltkarts angekommen. Damit hat er auch zum wiederholten Male das Potenzial unseres Rennmaterials unterstrichen.“

Weiter geht es in der DKM in vier Wochen. Dann ist die Rennserie im oberpfälzischen Wackersdorf zu Gast.

Pawel Myszkier – DSKC auf Rang vier

Mach1 Motorsport beendet DSKC-Saison auf Rang vier
Marco Zanchetta feiert Debüt für deutschen Hersteller

Im belgischen Genk fand am vergangenen Wochenende das Finale der Deutschen Kart-Meisterschaft statt. Mach1 Motorspot ging mit fünf Fahrern an den Start und gehört wieder zu den Top-Teams. Am Sonntagabend freute sich der einzige deutsche Karthersteller über einen vierten Gesamtrang von Pawel Myszkier im DMSB Schaltkart-Cup.

Nach zuletzt großen Erfolgen in der IAME X30 Euro Series und der polnischen X30 Meisterschaft war Mach1-Kart zurück in der Deutschen Kart-Meisterschaft. 184 Teilnehmer aus über 20 Nationen gingen beim Finale im belgischen Genk an den Start. Zwei Wochen vor der Kart-Weltmeisterschaft an gleicher Stelle waren die Klassen hochkarätig besetzt.

Neu im Team war der italienische Top-Pilot Marco Zanchetta. Er nutzte die Rennen in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft zur WM-Vorbereitungen und lieferte prompt im ersten Vorlauf mit Rang zwei einen guten Einstand ab. In den folgenden Rennen lief aber nicht alles glatt, so dass er im zweiten Finale vom Ende des Feldes startete. Innerhalb der 19 Rennrunden kämpfte er sich aber durch das hochkarätige Feld und wurde hervorragender 13. „Marco hat sich sehr gut in unser Team eingefunden und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Seine Erfahrung ist sehr groß und hilft uns auch bei der Weiterentwicklung“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Neuzugang.

Im DMSB Schaltkart-Cup gehörte Pawel Myszkier zu den Top-Fahrern und wurde dieser Rolle auch in Genk gerecht. Abgesehen von einem Ausfall im zweiten Vorlauf, lag er immer innerhalb der Top-Fünf und beendete beide Finals als Vierter. Selbigen Platz hatte er auch in der Gesamtwertung inne. Sein Teamkollege Tim Schröder zeigte eine tolle Entwicklung und wurde im Verlauf der beiden Tage immer schneller. Am Ende landete er als 16. in den Punkterängen.

Stark besetzt war beim Finale auch die Deutsche Kart-Meisterschaft. David Liwinski und Tim Tröger stellten sich der Herausforderung und beide erlebten ein schwieriges Qualifying. Als 25. und 26. lag das Duo hinter seinen Erwartungen. Im Verlauf der Heats kämpfte sich aber Liwinski nach vorne und qualifizierte sich als Zehnter für die Finals. Mit Platz sieben legte er nochmals nach, musste aber leider im zweiten Durchgang einen Ausfall verzeichnen. Teamkollege Tim Tröger hatte es Samstag noch schwer den passenden Rhythmus zu finden, fuhr dann aber im Finale von Rang 18 auf acht nach vorne.

Abschließend war Teamchef Martin Hetschel zufrieden mit der Vorstellung seines Teams: „Wir haben in allen Klassen unseren Speed unterstrichen. Mit etwas mehr Glück wäre es dann auch dort bis in die Top-Fünf nach vorne gegangen. Ein großes Lob geht auch an unser Supported Team DS Kartsport, die auf dem fünften Rang in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft landeten.“

Weiter geht es für die Mannschaft schon in wenigen Tagen mit dem Finale des ADAC Kart Masters im Prokart Raceland Wackersdorf.

Marco Zanchetta mit Mach1 Kart

Marco Zanchetta startet für Mach1 Kart in der Weltmeisterschaft
Start bei der DKM und Kart-WM in Genk

Der Italiener Marco Zanchetta verstärkt das Werksteam des deutschen Kartherstellers Mach1 Kart. Seine Premiere hat er bei der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft in Genk. Das große Highlight wartet dann zwei Wochen später beim International KZ2 Super Cup im Rahmen der FIA Kart Weltmeisterschaft.

Nach bereits starken Ergebnissen bei der FIA Kart Europameisterschaft, möchte Mach1 Kart nun auch beim großen Highlight der Kart Weltmeisterschaft überzeugen. Dazu verstärkt sich das Team mit dem Italiener Marco Zanchetta. Der Kartroutinier gewann in 2011 die WSK Masters Series und gehört seit Jahren zu den internationalen Top-Fahrern im Schaltkartsport.

Teamchef Martin Hetschel und Team Manager Thierry Delré freuen sich über den schnellen Neuzugang: „Mit Marco haben wir einen sehr erfahrenen Fahrer gefunden, der uns bestmöglich unterstützen kann. Wir haben in diesem Jahr bereits mehrfach unsere Möglichkeiten in dem starken KZ2-Feld unterstrichen und möchten in Genk auf den vorderen Rängen mitfahren. Das neue Mach1-Chassis ist bereit dafür.“

Zanchetta ist kein unbekannter im Kartsport. Der Fahrer aus Italien mischt seit vielen Jahren konstant auf den Spitzenrängen im internationalen Kartsport mit. Neben seinem Titel in der WSK Masters Series, wurde er 2014 italienischer Vizemeister und fuhr auch in diesem Jahr in der Rennserie auf das Siegerpodium. Die Strecke in Genk kennt er aus den letzten Jahren bestens.

Zur perfekten Vorbereitung greift er bereits zum Finale der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft in das Geschehen ein und hat dort die Möglichkeit das Mach1-Chassis erstmals unter Rennbedingungen zu testen. Zwei Wochen später geht es dann zur Weltmeisterschaft ebenfalls in Genk. Der International KZ2 Super Cup ist wieder hochkarätig besetzt und eine große Herausforderung für Fahrer und Hersteller.

Mach1 Motorsport in Ampfing auf Top-Kurs!

Mach1 Motorsport in Ampfing auf Top-Kurs – Daniel Stell holt erneut Pokal für deutschen Hersteller

Das Halbzeitrennen der Deutschen Kart-Meisterschaft stand am vergangenen Wochenende im Fokus des Chassisherstellers Mach1. Mit sechs Fahrern im Gepäck machte sich das Team auf den Weg ins bayerische Ampfing und mischte in den Wertungsläufen fünf und sechs vorne mit. Insbesondere Daniel Stell setzte sich stark in Szene und fuhr in der DKSM bis in die Pokalränge.

Zur Saisonhalbzeit der Deutschen Kart-Meisterschaft begrüßte die renommierte Rennserie insgesamt 165 Fahrerinnen und Fahrer aus aller Welt auf dem 1.063 Meter langen Schweppermanring südöstlich von München. Hochsommerliche Temperaturen auf und neben der Strecke machten das Event für Fahrer, Teams und Zuschauer zu einer kleinen Herausforderung, die Mach1 Motorsport aber mit Bravour meisterte.

Bei den Senioren in der DKM hielt David Liwinski die Mach1-Fahne hoch. Zwei Wochen vor der anstehenden Europameisterschaft auf selbiger Strecke hatte der Youngster dabei besonders viel zu tun – diverse Fahrer nutzten die Gelegenheit zur Generalprobe. Davon ließ sich der Niederländer jedoch nicht verunsichern und startete nach dem Zeittraining und gelungenen Vorläufen als Zwölfter in das erste Finale. Dort schrammte David als Sechster um Haaresbreite am Pokal vorbei, ehe er im zweiten Lauf aufgrund einer Spoilerstrafe leider nur als 15. gewertet wurde.

Tim Tröger hinkte seiner gewohnten Performance leider etwas hinterher. Nichtsdestotrotz kämpfte er sich von Rang 26 im Zeittraining bis auf Platz 17 im ersten Wertungslauf nach vorne. Im zweiten Durchgang folgte leider ein Ausfall des Plaueners.

In der DSKC war Pawel Myszkier schnell unterwegs. Nach Rang elf im Zeittraining hatte der Pole allerdings viel Pech. Auf einen dritten Rang im ersten Heat folgte ein Ausfall und somit Rang 18 in der Zwischenwertung. Gleiche Position belegte er dann auch im ersten Finale. Seine Aufholjagd im zweiten Durchgang endete jedoch mit einem unfreiwilligen Ausfall.

Marcel Schultheiß und Tim Schröder präsentierten sich nach anfänglichen Strapazen gut. Tim kämpfte im Zeittraining mit technischen Problemen und fand sich dadruch nur am Ende des Feldes wieder. Unbeirrt zeigte der Niedersachse anschließend einen erfreulichen Aufwärtstrend und landete am Ende auf dem 21. Rang. Marcel verzeichnete in den Vorläufen einen Doppelausfall, brachte danach jedoch seinen wahren Kampfgeist zum Vorschein und landete letztlich sogar auf der 16. Position.

Daniel Stell machte sich als Hoffnungsträger in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft auf die Reise. Als Vierter des Zeittrainings präsentierte sich der Mach1-Pilot prompt auf Augenhöhe mit der internationalen Konkurrenz. Auch in den Vorläufen verteidigte er seine Position souverän, ließ mit einer schnellsten Rennrunde aufhorchen und ging am Ende aus der zweiten Startreihe heraus in das erste Finale. Rangeleien warfen Daniel dort zeitweise bis in das Mittelfeld zurück, von wo aus der Routinier es als guter Neunter noch bis in die Top-Ten nach vorne schaffte. Im zweiten Finale unterstrich der Mach1-Schützling sein Potential einmal mehr und landete als Fünfter in den Pokalrängen.

Teamchef Martin Hetschel blickte am Abend mit zwei Gesichtern auf die vergangenen Geschehnisse: „Die Bedingungen an diesem Wochenende haben es uns nicht einfach gemacht. Nach zuversichtlichen Trainings und schnellen Runden haben wir uns in der Endabrechnung etwas mehr versprochen. Unsere Pace hätte bei den OK sowie bei den KZ sicher für Podestplatzierungen gereicht – but that’s racing. Zwei Veranstaltungen sind noch zu bestreiten. Daniel hat als Fünfter in der DSKM noch alle Möglichkeiten.“

Weiter geht es für das Team in drei Wochen mit dem ADAC Kart Masters in Oschersleben. Die überregionale Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt läutet dann ebenfalls ihre Saisonhalbzeit ein.

Mach1 Motorsport wieder auf dem Podium

DKM Wackersdorf: Mach1 Motorsport auf dem Podium- Wetterkapriolen in der Oberpfalz

Nach einem überaus erfolgreichen Auftakt der Deutschen Kart-Meisterschaft im italienischen Lonato ging es für Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende zur nächsten Station des hochkarätigen Championats auf deutschem Boden. Im bayerischen Wackersdorf ging die Rennmannschaft des Traditionsherstellers mit sechs Fahrern an den Start und stellte sich der internationalen Konkurrenz.

Knapp vier Wochen nach dem Startschuss der Deutschen Kart-Meisterschaft dröhnten am zurückliegenden Wochenende im oberpfälzischen Wackersdorf die Motoren. Über 160 Fahrerinnen und Fahrer aus mehr als 25 Nationen versammelten sich an einer der modernsten Kartbahnen Europas und lieferten sich packende Rennen. Nach Daniel Stells Auftaktsieg in Italien ging die Mannschaft um Martin Hetschel entsprechend motiviert auf die Reise und wurde ihren Erwartungen trotz etwas Rennpech durchweg gerecht.

Bei den Senioren in der DKM drehte Tim Tröger voll auf. In Lonato unfallbedingt noch vorzeitig ausgeschieden, ließ er in Wackersdorf nichts anbrennen. Vom soliden 24. Platz nach dem Zeittraining aus gab der Sachse Vollgas und verbesserte sich stetig. Auf Position 19 im Zwischenranking ließ der Mach1-Schützling Platz elf im ersten Wertungslauf folgen. Im zweiten Rennen rangierte Tim zwischenzeitlich sogar auf dem tollen dritten Rang, hatte in Rangeleien jedoch das Nachsehen und schrammte letztlich als Elfter nur knapp an einer Top-Ten-Platzierung vorbei.

David Liwinski erlebte in Wackersdorf leider ein schwarzes Wochenende. Nach einem verhaltenen Zeittraining folgte ein Heat-Ausfall, welcher dem Niederländer am Ende den ersehnten Finaleinzug kostete.

Eine Berg – und Talfahrt zeichnete sich für Pawel Myszkier anfangs im DMSB Schaltkart-Cup ab. Auf Rang 13 im Qualifying folgte ein beeindruckender dritter Rang im ersten Vorlauf, der mit einem ernüchternden Ausfall im zweiten Durchgang einen harten Dämpfer erhielt. Nichtsdestotrotz feierte der Pole in den Wertungsläufen aus dem Mittelfeld heraus ein starkes Comeback, setzte sich gegen seine Kontrahenten durch und wurde letztlich als überzeugender Dritter abgewinkt.

Auch Marcel Schultheiß behauptete sich im starken Fahrerfeld mit Bravour. Im ersten Rennen lag der Routinier als Neunter sogar noch vor seinem Teamkollegen. Eine Zeitstrafe im zweiten Durchlauf warf den Mach1-Piloten anschließend jedoch auf Rang 14 zurück und machte die Hoffnung auf eine weitere Platzierung unter den besten Zehn zunichte. Tim Schröder kämpfte in den Vorläufen mit etwas Pech, fand in den Rennen jedoch in seinen Rhythmus zurück und landete im zweiten Finale trotz Reifenschaden auf Platz 24.
Daniel Stell hatte bei den Schaltkarts in der DSKM wieder alle Hände voll zu tun. Im Zeittraining sowie in den Vorläufen auf trockener Strecke bewies der erfahrene Pilot seine Konkurrenzfähigkeit, mischte konsequent an der Spitze mit und startete letztlich als Neunter in das erste Finale. Dort klassierte Daniel sich auf Grund einer Spoilerstrafe als 14., ehe im zweiten Rennen wieder neue Herausforderungen auf den Routinier warteten. Ähnlich wie in Lonato stellte einsetzender Regen Fahrer und Teams vor die Qual der Reifenwahl. Am Ende entschied sich Stell für Slicks und lag damit erneut richtig. Zu Rennende war er eine der schnellsten im Feld und kämpfte um einen Podestplatz. Eine kleine Kollision und spätere Zeitstrafe warfen ihn aber bis auf Platz 16 zurück.

„Natürlich haben wir uns im Hinblick auf die Pokalausbeute an diesem Wochenende noch ein wenig mehr erhofft. Unglückliche Situationen auf der Strecke haben unsere Fahrer teilweise leider etwas zurückgeworfen – vom Speed her wäre noch deutlich mehr möglich gewesen. Beim Halbzeitrennen in Ampfing folgt die Revanche – Pawel hat gezeigt, wohin wir uns bewegen wollen“, gab sich Martin Hetschel am Abend ehrgeizig.
In drei Wochen stehen die Fahrer dann beim Halbzeitrennen der DKM auf dem Schweppermannring in Ampfing am Start.

Tim Tröger wechselt zu Mach1 Motorsport – Vogtländer vertritt Deutschen Hersteller in der Kategorie OK

In den vergangenen beiden Jahren zählte Tim Tröger zu den besten deutschen Fahrern in der Kategorie OK und startet nun 2018 als offizieller Werksfahrer für Mach1 Kart aus Deutschland. An den Start geht der 16-jährige in der Deutschen Kart Meisterschaft und dem ADAC Kart Masters.

2016 wechselte Tim Tröger in die internationale OK-Klasse und blickt auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Im Debütjahr gewann er prompt den Titel im ADAC Kart Masters und mischte auch in dieser Saison ganz vorne mit. Bis zum Finale in Wackersdorf kämpfte er um die Titelverteidigung und verpasste diese am Ende nur ganz knapp. In der Endabrechnung fehlten ihm als Dritter lediglich acht Punkte auf Platz eins.

Ebenso war er Stammgast auf den vorderen Rängen in der Deutschen Kart Meisterschaft und schloss 2016 und 2017 als jeweils Siebter ab. Diese Erfolge blieben natürlich auch nicht Mach1 Kart-Teamchef Martin Hetschel verborgen: „Wir haben Tim schon seit längerem beobachtet und sind uns sicher, dass er für Mach1 Kart eine Bereicherung ist. Wir haben schon in der Vergangenheit in der DKM um Titel gekämpft und möchten daran mit Tim anknüpfen.“

Für Tröger folgt mit dem Wechsel zu Mach1 Motorsport eine neue Herausforderung, der er sich mit großer Vorfreude stellt: „Für einen Kartfahrer ist es eine große Ehre als Vertreter eines Herstellers anzutreten. Mach1 Kart gehört seit Jahren zu den Top-Herstellern im internationalen Kartsport und hat schon viele nationale und internationale Erfolge gefeiert. Ich werde mein Bestes auf der Rennstrecke geben, um damit auch die Entwicklung der Chassis zu unterstützen.“

Dabei möchte Tim aber auch nicht seine Unterstützer in den vergangenen beiden Jahren vergessen: „Ein großer Dank geht an mein altes Team. Nur durch deren Unterstützung waren diese Erfolge möglich.“

Bereits in den kommenden Wochen sind die ersten Tests mit den neuen Chassis geplant. Der Startschuss in die Rennsaison fällt Mitte April mit dem Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft in Lonato. Neben der DKM geht Tim auch wieder im ADAC Kart Masters auf Titeljagd.

Mach1 Motorsport erkämpft sich DSKC-Vizemeisterschaft – Ereignisreiches Finale der DKM in Italien

Zum Auslandsgastspiel der Deutschen Kart Meisterschaft ging es für Mach1 Motorsport am zurückliegenden Wochenende nach Lonato. Auf dem South Garda Circuit startete das Prädikat erstmals auf italienischem Boden in die finalen Wertungsläufe. Mit acht Fahrern im Gepäck stellte sich die Mannschaft um Martin Hetschel den Herausforderungen und fuhr mit Julian Müller zum Vizetitel im DMSB Schalt Kart Cup.

Höchst international präsentierte sich das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft vom 20. bis 22. Oktober in Italien. Erstmalig gastierte das Championat in Italien und verbuchte dabei prompt großes Interesse. Über 170 Pilotinnen und Piloten aus 20 Nationen versammelten sich auf dem 1.200 Meter langen  Hochgeschwindigkeitskurs und duellierten sich in den vier ausgeschriebenen Kategorien.

Nach trockenen Bedingungen am Samstag folgte Dauerregen am Sonntag und ließ Fahrer und Material so an ihre Grenzen kommen. Bei den Senioren repräsentierte ein Fahrer-Quartett die Mach1 Motorsport-Farben. Eine besonders gute Vorstellung lieferte dabei Cameron Boedler ab. Der Deutschbrasilianer mischte im hochkarätigen Klassement der Deutschen Kart Meisterschaft ganz vorne mit und sicherte sich in den Heats mit Rang sieben respektive neun den zehnten Startplatz für die Finals. Auch auf nasser Fahrbahn überzeugte der Youngster durchweg. Mit den Plätzen 13 und elf verpasste Cameron die Top-Ten nur haarscharf und feierte so sein bestes DKM-Ergebnis in diesem Jahr.

David Liwinski folgte am Ende nahezu im Windschatten seines Teamkollegen. Nach verkorksten Heats ging der Niederländer als 29. in den ersten Wertungslauf und behauptete sich dort mit einer
starken Aufholjagd. Im Ziel endete diese erst auf Rang 19, bevor es der Mach1-Fahrer im zweiten Durchgang mit Platz 17 noch weiter nach vorne schaffte.

Luka Wlömer und Marcel Weber mussten hingegen mit Enttäuschungen kämpfen. Die beiden Mach1-Schützlinge betraten auf dem South Garda Circuit Neuland und schafften letztlich leider nicht die begehrten Finaltickets zu erkämpfen.

Als Solist ging Daniel Stell in der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft auf die Reise. Am Samstag sah dabei alles nach einer absoluten Erfolgsfahrt des Routiniers aus. Als Elfter beziehungsweise Dritter in den Heats unterstrich der KZ2-Fahrer seine Ambitionen und nahm es mit der internationalen Top-
Konkurrenz auf. Von Platz neun aus startete Daniel in den Sonntag und beendete die Finals als 15. und 19.

Julian Müller ging als Titelfavorit im DMSB Schalt Kart Cup in Lonato an den Start. Bei schwierigsten Verhältnissen mischte der Kölner wieder im Spitzenpulk mit und beendete die Wertungsläufe als Siebter und Zehnter. Im Ziel durfte er sich über die Vizemeisterschaft im DSKC freuen.

Für eine Überraschung sorgte Marcel Schultheiß. Bei seinem DSKC-Debüt zeigte sich der Mach1-Pilot in Top-Form und fuhr ganz vorne mit. Über Rang 13 im Zeittraining verbesserte sich Marcel durch die
Heats bereits auf die siebte Position im Zwischenranking. Mit zwei sechsten Plätzen in den Rennen rundete der 21-jährige seinen gelungenen Einstand ab.

Auch Tim Schröder beendete das Wochenende mit einem Grinsen im Gesicht. Die komplette Veranstaltung über hielt der Mach1-Schützling an einem tollen Aufwärtstrend fest und freute sich
letztlich mit den Positionen 14 und elf über seine beste Saisonleistung.

„Ein aufregendes Jahr in der Deutschen Kart Meisterschaft liegt nun hinter uns. Die Konkurrenz hier in Lonato war stark – umso mehr freue ich mich über unsere Teamleistung. Für Julian war der Titel
zum Greifen nah, aber auch die Vizemeisterschaft im DSKC ist ein toller Erfolg. Auch in den anderen Klassen hat der Speed gestimmt. Für uns war es rund um ein gutes Gastspiel hier in Italien,“ fasste
Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Bilder und weiter Infos:

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Mach1 Motorport erkämpft DSKC-Meisterschaftsführung Doppelsieg für Julian Müller

Ein aufregendes Wochenende liegt hinter Mach1 Motorsport. Das Rennteam des deutschen Chassisherstellers startete neun Fahrern bei der vierten Station der Deutschen Kart Meisterschaft in
Wackersdorf. In international stark besetzten Fahrerfeldern lieferten die Schützlinge der Traditionsmarke dabei eine erfolgreiche Vorstellung ab. Julian Müller übernahm nach einer Top- Performance die Gesamtführung im DMSB Schaltkart Cup.

Volles Haus verbuchten die Veranstalter der Deutschen Kart Meisterschaft am zurückliegenden Wochenende im bayerischen Wackerdorf. Zum zweiten Mal in dieser Saison gastierte die hochkarätige deutsche Rennserie im Prokart Raceland und erfreute sich dabei großem Zuspruch. 152 Fahrerinnen und Fahrer aus dem In- und Ausland duellierten sich zwei Wochen vor der CIK-FIA Kart
Weltmeisterschaft auf selbiger Strecke und hatten den zahlreichen Zuschauern dabei einiges zu bieten.

Als Teamjüngster nutzte Julien-Noel Rehberg die Rennen der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft um weitere Erfahrung auf internationalem Terrain zu sammeln. Als 37.im Zeittraining verpasste der Youngster mit Platz 35 nach den Heats den Finaleinzug jedoch um Haaresbreite.

Bei den Senioren gingen vier Piloten unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport auf die Reise. David Liwinski machte dabei mit einer tollen Vorstellung auf sich aufmerksam. Als 17. lag er nach
dem Qualifying im Mittelfeld der Königsklasse, drehte dann aber in den Rennen richtig auf und preschte nach vorne. Über Platz zwölf im ersten Lauf fuhr der Nachwuchspilot bis auf Rang sechs im zweiten Wertungslauf vor und verpasste die Pokalränge nur knapp.

Auch Teamkollege Cameron Boedler punktete mit einer eindrucksvollen Aufholjagd. Als guter Zehnter nach den Vorläufen folgte ein unfallbedingter Ausfall im ersten Rennen. Doch unbeirrt davon ging der Deutschbrasilianer in Lauf zwei mit cleveren Manövern an seinen Kontrahenten vorbei und platzierte sich letztlich als 15.

Luka Wlömer zeigte ebenfalls einen guten Aufwärtstrend. Im ersten Lauf noch 29., bewies der Youngster im zweiten Durchgang Kampfgeist und klassierte sich trotz Zeitstrafe auf Platz 19. Marcel Weber zeigte als Vierter des Fahrer-Quartetts eine solide Leistung und fuhr als 27. respektive 25. in das Ziel.

Daniel Stell präsentierte sich in der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft auf Augenhöhe mit den internationalen Top-Piloten. Als Drittschnellster im Zeittraining setzte der Routinier erstmalig ein Ausrufezeichen und knüpfte mit den Positionen sechs und drei in den Vorläufen an seine Erfolgsfahrt an. Der erste Lauf lief mit Platz sechs ebenfalls ganz nach den Vorstellungen des Mach1-Schützlings. Als bester Deutscher Fahrer fehlte nur ein Wimperanschlag zu den Top-Fünf. Auch im zweiten Finale lieferte Daniel sich wieder spannende Duelle. Leider wurde er aber durch einen Unfall unfreiwillig gestoppt und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Als zweiter im Bunde ging Marcel Schultheiß in der DSKM an den Start, jedoch kosteten durchwachsene Vorläufe am Ende den Einzug in die Finals.

Ein Wochenende nach Maß erlebte hingegen Julian Müller im DMSB Schalt Kart Cup. In Wackersdorf bestätige der Nachwuchsrennfahrer seine in dieser Saison anhaltende Top-Form und ließ der Konkurrenz in den Finals keine Chance. Nach einem verhaltenen Samstag ging Julian als Dritter in das erste Finale und übernahm früh die Führung. Bis zum Fallen änderte sich daran nichts mehr und Müller feierte einen Sieg. Dieser war ihm dann auch nicht mehr im zweiten Lauf zu nehmen. Mit seinem Doppelsieg übernahm er auch die Führung in der Gesamtwertung und gehört nun zu den großen Titelfavoriten.

Teamkollege Tim Schröder mischte solide im Mittelfeld des Klassements mit und verpasste als 17. im zweiten Rennen die Punkteränge knapp.

„Ein gutes Wochenende für uns. Auch wenn wir mit viel Pech zu kämpfen hatten – insbesondere in Form von Daniels Ausfall – konnten wir heute eine gute Leistung abliefern. Julian hat im DSKC unsere Leistungsfähigkeit unterstrichen und verdeutlicht, dass wir auch bei Streckenbedingungen auf höchst internationalem Niveau schnell unterwegs sind. Daran gilt es in zwei Wochen bei der
Weltmeisterschaft anzuknüpfen. Mit Daniel möchten wir vor heimischem Publikum für eine Überraschung sorgen“, zeigte sich Teamchef Martin Hetschel zufrieden.