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Mit kostenlosem Mach1 Kart zur X30 WM – Deutscher Chassishersteller bietet tolles Angebot für IAME International Finals

Vom 09.-15. Oktober dröhnen in Le Mans wieder die X30-Motoren der IAME International Finals. Der deutsche Karthersteller Mach1 Kart bietet den Qualifikanten der X30 Weltmeisterschaft ein attraktives Angebot. Interessierte Fahrer erhalten für das Rennen in
LeMans kostenfrei ein aktuelles Mach1 Chassis.

Auch in 2017 dürfen sich die Kartsport-Fans auf packende Rennen bei den IAME International Finals in LeMans freuen. Der deutsche Karthersteller Mach1 Kart hält ein ganz besonderes Bonbon bereit. Qualifikanten erhalten kostenfrei ein Chassis für das Weltfinale und können das Erfolgsprodukt im Rennbetrieb auf Herz und Nieren prüfen.

Wer im Anschuss noch immer begeistert von den Mach1-Chassis ist, kann diese zu Sonderpreisen erwerben. Ein Chassis inkl. Vorderrad-Handbremse und/oder Schalthebel kostet 2969€ inkl. MwSt. Ein normales Junior- oder Senior-Chassis wird bereits für 2439€
inkl. MwSt. angeboten. Im Vergleich dazu – neu kosten die Chassis 4735€ inkl. MwSt. bzw. 3890€ inkl. MwSt.

Zusätzlich bietet Mach1-Kart für die IAME International Finals optional ein Komplettpaket mit Zeltplatz, Service und Benzin für 100€/Tag inkl. MwSt. oder 600€/Woche inkl. MwSt. an. Rennmotoren können auf Anfrage gemietet werden.

Interessierte Fahrerinnen und Fahrer können sich direkt bei Mach1 Kart unter info [at] mach1kart [dot] de anmelden. Die Teilnehmerplätze sind limitiert.

Perfekte Vorstellung der Mach1-Fahrer in LeMans – Zwölf Piloten stellten sich internationaler Konkurrenz

Über 400 Fahrerinnen und Fahrer aus aller Welt traten bei dem IAME International Final im französischen Le Mans (Frankreich) an. Der deutsche Chassishersteller Mach1 war gleich mit mehreren Teams und Fahrern vertreten und gehörte zu den Favoriten.

Allen voran Thierry Delre bei den X30 Super Shifter. Der Champion aus dem Jahr 2012 und 2013 hatte sich den dritten Erfolg als Ziel gesteckt. Bei gemischten Wetterbedingungen fand er jedoch im Zeittraining keine freie Runde und musste sich mit Position elf zufrieden geben. Doch in den Heats unterstrich er seine Performance und fuhr bis auf Rang zwei nach vorne. Aus der ersten Startreihe riskierte er dann im Pre-Finale nicht zu viel und blieb als Dritter in Schlagdistanz. Im Finale ging es für den Belgier um den großen Sieg. Leider kam er am Start nicht gut weg und rutschte etwas ab. Bis zum Fallen Zielflagge kämpfte er sich aber auf einen starken vierten Platz nach vorne.

Ebenfalls bei den Schaltkarts ging Victorien Sabotava an den Start. Nach viel Pech im Qualifying war er letzter in dem hochkarätigen Teilnehmerfeld. Im Verlauf der Heats kämpfte er sich aber bis auf Position 14 vor und kratzte im Finale bereits an den Top-Ten. Doch letztlich warf ihn eine Zeitstrafe zurück und er wurde nur als 18. gewertet.

Gleich mehrere Fahrer schickte das englische Team MLC Motorsport bei den X30 Senior auf die Reise. Stark unterwegs war Brett Ward. Als Fünfter beendete er das Zeittraining in der voll besetzten Klasse. Durch eine Zeitstrafe und einen Ausfall rutschte er in den Vorläufen jedoch auf Rang 18 ab. Auch die Finals verliefen nicht wie erhofft. Zahlreiche Kollisionen sorgten am Ende für ein vorzeitiges Ende. Das Ziel sah indessen sein Teamkollege Ollie Varney. Als Vierter in seiner Zeittrainingsgruppe hat er ebenfalls eine gute Ausgangsbasis und nutzte diese auch. Wie Ward zog er in die finalen Rennen ein. Im Pre-Finale machte er wieder einige Position gut und blies im Finale zum Angriff. Doch Probleme mit seinen Rennreifen ließen ihn mit stumpfen Waffen kämpfen. Am Ende war er enttäuschender 17. im Endklassement.

Der Norweger Havard Hallerud (HP Motorsport) erwischte bei den Senioren leider kein perfektes Zeittraining. Als 76. lag er weit hinter seinen Erwartungen. Doch anstatt aufzugeben, kämpfte er sich bis auf Gesamtplatz 46 nach vorne. Damit zog er in das B-Finale ein und beendete dieses als Zehnter.

Luke van Heerwarde und Davey Shepperd waren ebenfalls bei den Senioren vertreten. Doch beide fanden nicht richtig in ihren Rhythmus und hinkten den gewöhnlichen Leistungen hinterher. Während Luke den Einzug in das C-Finale verpasste, war Davey mit von der Partie. Leider war für ihn das Rennen aber nach sechs Runden wegen eines technischen Defektes zu Ende.

Als Solist war Craig Shenton (Mach1 UAE) bei den X30 Master vertreten. Für ihn war es das erste Rennen auf der anspruchsvollen Rennstrecke und er wurde von Sitzung zu Sitzung schneller. Sein Engagement wurde mit dem 22. Rang im Zeittraining belohnt. In den Heats machte er dann eine ganz neue Erfahrung. Erstmalig startete Craig auf nasser Fahrbahn und musste sich darauf einstellen. Am Samstag zog er aber als Vierter in das B-Finale ein. Nach der Bestzeit im Warm-Up war er dafür bester Dinge, doch eine defekte Zündanlage stoppte ihn am Ende unfreiwillig.

Weniger gut verliefen die Rennen für die vier Junioren William Pedersen, Jay Khoury, Marven Dinar und Rashed Ghanem. Das Quartett war erstmals in Le Mans und sammelte viel Erfahrung. Bester Youngster war am Sonntag Rashed Ghanem als Achter im C-Finale. William Pedersen folgte als 18.

Teamchef Martin Hetschel war am Ende durchaus zufrieden mit der Vorstellung seiner Fahrer und Leistung des Mach1-Chassis: „Wir haben unterstrichen was mit unserem Material möglich ist. Bei den Schaltkarts war Thierry in Schlagdistanz zur Spitze und auch die Senioren kämpften um den Gesamtsieg. Bei solch einem großen Event muss am Ende alles passen, damit es dann auch zum Erfolg reicht.“

Mach 1 Kart mischt an der Weltspitze mit

Mit neun Fahrern reiste Mach 1 Motorsport am vergangenen Wochenende zu den IAME International Finals nach Le Mans. Darüber hinaus schickte der deutsche Chassis-Hersteller John Norris als Solisten beim Vortex Rok-Weltfinale in Lonato ins Rennen und zeigte sowohl in Frankreich als auch in Italien eine beeindruckende Performance.

Mehr als 300 Piloten versammelten sich am zurückliegenden Wochenende zum IAME International Final auf dem anspruchsvollen Kurs im französischen Le Mans. Überzeugen konnte dabei Routinier und zweifacher Sieger der Jahre 2012 und 2014 Thierry Delre. Im Zeittraining der Getriebeklasse kämpfte er noch mit Setup-Problemen und landete auf Platz 17. Während den vier Vorläufen verbesserte er sich jedoch deutlich und fand schnell seine gewohnte Pace zurück. Einen herben Rückschlag erlebte Thierry jedoch am Samstagabend im letzten Vorlauf: Auf Platz sechs liegend musste er sein Kart mit einem Pleuellagerschaden vorzeitig im Aus abstellen. Auch am Sonntag wurde der Mach1-Pilot vom Pech verfolgt. Im Pre-Finale wurde er in eine Kollision verwickelt und musste das Rennen vorzeitig beenden. Im Finale legte der Kartfahrer dann eine tolle Aufholjagd hin und beendete dieses am Ende als guter Achter.

Mit Corentin Gregoire aus Belgien und Viny Sobrevia aus Frankreich waren zwei weitere Mach1-Piloten im starken Shifter-Feld unterwegs. Der junge Franzose Viny Sobrevia bestritt sein erstes internationales Rennen und überzeugte im Finale mit einem 14. Platz. Pech hatte sein Teamkollege Corentin Gregoire: In den Vorläufen zeigte er eine solide Leistung, musste jedoch im Pre-Finale und Finale sein Kart aufgrund einer Kollision, sowie einem technischen Defekt vorzeitig abstellen. „Thierry hat sich wieder von seiner besten Seite gezeigt. Mit etwas mehr Glück wäre in diesem Jahr sicher auch wieder ein Podestplatz möglich gewesen. Viny und Corentin haben sich am Wochenende ebenfalls sehr gut geschlagen und gezeigt, dass das Mach1 Kart auch bei weniger erfahrenen Piloten bestens funktioniert. Leider hatten wir in diesem Jahr bei den Schaltern nicht das nötige Rennglück“, fasste Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Im 123 Fahrer starken X30 Senior-Feld waren drei Mach1-Piloten unterwegs. Haavard Hallerud aus Norwegen, Paul Pittham aus Australien und Jonathan Williams aus England. Havard Hallerud zeigte im Zeittraining eine solide Leistung und beendete dieses als bester Mach1-Pilot auf Platz 29. In den Heats hatte er jedoch weniger Glück und qualifizierte sich am Ende nur für das C-Finale, in welchem er als guter Elfter abgewinkt wurde. Der zweite im Bunde Paul Pittham qualifizierte sich in den Top-15, wurde im Nachhinein jedoch aufgrund falschen Benzins aus der Wertung genommen. Nach Pech in den Vorläufen schaffte es der Australier im C-Finale nichtsdestotrotz noch bis auf Position neun nach vorne. Jonathan Williams verbesserte sich kontinuierlich und sammelte während den Heats weitere Rennerfahrung. Am Ende schloss er das C-Finale als 25. ab.

Bei den Junioren kämpften Cameron Boedler, Samuel Cornwell und Jarle Gaard im fast 100 Fahrer starken Feld um gute Ergebnisse. Im vorderen Feld mischte stetig Cameron Boedler mit. Der Deutsch-Brasilianer zeigte bereits im Zeittraining mit einem 16. Platz sein Können, musste in den Heats trotz eines guten Vierten und sechsten Platzes allerdings einige Rückschläge verkraften. Als 19. startete er in die finale Phase des Wochenendes. Das Pre-Finale und Finale beendete er nach einigen Positionskämpfen und Rundenzeiten auf Top-Drei-Niveau jeweils auf Platz 18.

Samuel Cornwell war im Zeittraining nur 44. und verpasste den Finaleinzug nach imposanten Aufholjagden in den Vorläufen mit nur drei Punkten Rückstand. Im B-Finale zeigte er im Anschluss eine solide Leistung und beendete dieses als Dritter. Der Norweger Jarle Gaard feierte seine Premiere auf internationalem Terrain. Am Ende sammelte er sehr viel Erfahrung und fuhr mit Platz 22 im C-Finale ein zufriedenstellendes Ergebnis ein.

Siegerehrung ROK WeltfinaleParallel zu den Geschehnissen in Le Mans ging es auch in Lonato heiß her. Auf der italienischen Traditionsrennstrecke fand am selben Wochenende das internationale Vortex Rok-Finale statt. Mit der Unterstützung des polnischen Mach 1 Kart-Importeurs Kornel Lenartovicz ging Werkspilot John Norris an den Start. Nachdem zwei gesetzte Fahrer aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen mussten, reiste der Ire mit deutlichem Trainingsrückstand nach Italien. Mit dem fünften Platz im Zeittraining des 56-köpfigen Fahrerfeldes setzte der Routinier schon zu Beginn des Events ein Ausrufezeichen. Mit Platz fünf, drei und zwei in den Vorläufen zeigte John im Anschluss seine Qualitäten. Im Finale preschte der Mach 1-Pilot sogar noch bis auf den zweiten Rang nach vorne und raste so zum Vize-Titel im Rok-Weltfinale. „Was für eine Hauruckaktion. Ich bin zum ersten Mal mit diesem Motoren-Konzept unterwegs gewesen und kam direkt sehr gut damit zurecht. Ein super Ergebnis für mich und die gesamte Mach1-Mannschaft zum Saisonabschluss“, freute sich John nach der Siegerehrung.

Ebenfalls positiv fiel das Resümee von Teamchef Martin Hetschel aus:„Zuerst möchte ich mich bei meinen Importeuren MLC Motorsport (England), Delre Racing (Belgien), TP Motorsport (Norwegen), FKI (Frankreich) und Lenartovicz Motorsport (Polen) bedanken. Ohne deren gute Arbeit wäre ein solcher Erfolg zum Jahresende nicht möglich gewesen. Natürlich bin ich auch stolz, dass unsere harte Arbeit in den letzten Jahren Früchte trägt. Immer mehr Fahrer setzen auf unser Material und zeigen sich damit im nationalen und internationalen Vergleich konkurrenzfähig. Nochmals vielen Dank an alle Fahrer und Teams für das Vertrauen und die Zusammenarbeit.“

Dass dieser Fortschritt nicht von ungefähr kommt, beweist der deutsche Karthersteller immer wieder aufs Neue: In den nächsten Tagen werden die neuen Karts für das Modelljahr 2016 vorgestellt. Mach1 bietet in Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen deutschen Mach1 Team DS Kartsport wieder Track Days an. Die erste Runde findet am 6. und 7. November in Liedolsheim statt. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

Mach1 Kart überzeugt in Le Mans

Mit drei Fahrern war der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart beim CIK-FIA KZ2 International Super Cup in Le Mans am Start. Bei teilweise schwierigen Bedingungen lieferten das Trio eine starke Performance ab und behauptete sich gegen die internationale Konkurrenz. Am Ende landete Joey Hanssen auf Position 16 von knapp 100 Teilnehmern.

Nur wenige Tage nach der Deutschen Schaltkart Meisterschaft in Oschersleben stand Mach1 Motorsport bei dem Highlight des Jahres am Start. Auf der neuen Kartstrecke in Le Mans fand der CIK-FIA KZ2 International Super Cup statt. Mit Thierry Delre, Pawel Myszkier und Joey Hanssen stellten sich drei Piloten der starken internationalen Konkurrenz.

Bester Fahrer war am Ende Joey Hanssen. Nach einem Jahr Rennpause meldete sich Hanssen in dieser Saison zurück im Rennzirkus und startet für Mach1-Importeur B&S in der niederländischen Kart Meisterschaft. Mit der Teilnahme an der Weltmeisterschaft erfüllte er sich einen großen Wunsch und überzeugte auf ganzer Linie. Schon in den Trainings fand er sich in der Spitzengruppe wieder, schaffte es aber nicht im Zeittraining daran anzuknüpfen. Nur Position 56 stand für ihn zu Buche, entsprechend nachdenklich war er am Freitagabend: „Das Chassis fühlte sich gut an, jedoch haben wir im letzten freien Training und im Zeittraining fast fünf km/h Höchstgeschwindigkeit verloren, wir müssen jetzt analysieren, woran das liegt.“

Die Heats am Samstag beanspruchten Mensch und Material, bei wechselhaftem Wetter war es schwer das passende Setup zu finden. Nach dem ersten Heat waren die Antriebsprobleme behoben und Joey kämpfte sich kontinuierlich nach vorne. Am Abend war er wieder auf dem Niveau der Führenden und verbesserte sich auf Position 34. Im Pre-Finale am Sonntagmorgen legte er nochmals nach, als Zehnter sah er die Zielflagge und schaffte damit den Einzug in das große Finale. Im Verlauf der 22 Runden hielt er sich aus allen Rangeleien heraus und beendete seinen Auftritt in Le Mans als 16.

Der zweite im Bunde Pawel Myszkier zeigte wieder eine starke Leistung. Erst zu Saisonmitte wechselte der Pole in das Team von Mach1 Motorsport und kommt mit dem Chassis bestens zurecht. Auf Grund des engen Terminplans mit der DKM hatte er jedoch keine Möglichkeit vorab in Le Mans zu testen und sich auf die für ihn neuen Le Cont Reifen einzustellen. Von Training zu Training wurde er immer schneller und war nach dem Qualifying, als 45. der beste Mach1-Pilot. In den Heats war er dann nicht mehr zu stoppen. Bei wechselndem Wetter landete er gleich drei Mal in den Top-Ten und fand sich am Samstagabend auf Gesamtrang 17 wieder.

Auf abtrocknender Strecke beendete er das Pre-Finale dann als hervorragender Zwölfer und löste sein Finalticket. Doch leider wurde er im großen Showdown für seine Leistungen nicht belohnt. Wegen einem Motorschaden musste er sein Kart vorzeitig im Aus abstellen und war am Abend sichtlich enttäuscht: „Trotz der kurzen Vorbereitungszeit habe ich in diesem hochkarätigen Feld mit den Spitzenfahrern mitgehalten. Mein Mach1-Chassis hat selbst unter den wechselnden Wetterbedingungen sehr gut funktioniert und ich war zuversichtlich, im Finale ein gutes Ergebnis einzufahren. Letztendlich hat mich der Motor ausgebremst, aber das ist Rennsport.“

Gute Erinnerungen an die 1.384 Meter lange Strecke hatte der Belgier Thierry Delre. Im vergangenen Jahr gewann er dort die X30 International Finals. Leider lief es diesmal nicht nach Plan und er musste schon am Samstagabend die Heimreise antreten. „Auch diesmal riss die Pechsträhne nicht ab. Wieder hat ein technisches Problem im Zeittraining alle meine Chancen beraubt. Zusätzlich fand ich nie in den richtigen Rhythmus und musste die WM leider vorzeitig beenden“, fasste Thierry zusammen.

Bei Teamchef Martin Hetschel herrschte am Abend trotzdem gute Laune: „Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Trotz der kurzen Vorbereitungsphase auf Grund der vielen Renntermine in den letzten Wochen, haben unsere Fahrer einen hervorragenden Job gemacht. Ich freue mich, dass wir uns als kleinerer Hersteller selbst bei der WM nicht hinter den Spitzenteams verstecken müssen. Das kommt auch bei den Fahrern an, wir haben viele Anfragen für Testfahrten und dieses Jahr deutlich mehr Chassis produziert als in den Jahren zuvor.“

Am ersten Oktober-Wochenende steht das Team wieder am Start, dann gastiert die Deutsche Kart Meisterschaft zum großen Saisonfinale in Kerpen. Schon in wenigen Tagen wird es für die Mach1 Factory Supported Teams ernst. Mit DS Kartsport und BB Motorsport treten zwei Teams beim Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf an.

Mach 1-Kart gewinnt X30 International Final * WM-Titel in der Klasse X30 Shifter

Freude pur herrschte beim deutschen Chassishersteller Mach1 Kart nach dem IAME X30 International Final in Le Mans. Schaltkartpilot Thierry Delré dominierte die Finalrennen und wurde am Abend zum X30 Shifter-Sieger gekürt. Auch die anderen Fahrer waren durchaus erfolgreich.

Gemeinsam mit dem englischen Mach1 Kart-Importeur MLC Motorsport war Mach1 Motorsport beim X30 International Final in Le Mans (Frankreich) vertreten. Auf dem brandneuen Alain Prost Circuit ging es um die Weltmeistertitel in den X30 Kategorien Junior, Senior, Master und Shifter.

Bereits am Mittwoch begangen die ersten freien Trainings. Das Qualifying fand am Donnerstagabend unter Flutlicht und bei Regen statt. Freitag und samstags standen zahlreiche Heats auf dem Programm, woraus sich die Startaufstellungen für die Finalrennen am Sonntag ergaben.

Ein perfektes Rennwochenende erlebte der Belgier Thierry Delré. Mit einem dritten Platz im Zeittraining startete er in das Geschehen und ließ in den Heats zwei Siege, einen zweiten und vierten Platz folgen. Im Gesamtklassement hatte er damit die Pole-Position inne und beste Chancen auf den Sieg. Bei Sonnenschein lieferte er sich zwei packende Rennen. Trotz starkem Druck seiner Verfolger behielt er die Oberhand und holte den Gesamtsieg. Bei Mach1-Teamchef Martin Hetschel war am Abend die Freude groß: „Wow, wir arbeiten seit zwei Jahren an unserem Schaltkart-Konzept und feiern schon jetzt den ersten großen internationalen Erfolg. Thierry kommt mit dem Modell bestens zurecht und ist super Rennen gefahren.“

Die größte Konkurrenz wartete bei den X30 Senioren. 99 Fahrer aus mehr als 20 Nationen rollten an den Start. Mit einem Mach1-Kart starteten Haavard Hallerud aus Norwegen, sowie Josh Hatton und Jonathan Williams aus Großbritannien. Am stärksten präsentierte sich Josh Hatton. Im Zeittraining kämpfte er mit den widrigen Bedingungen und musste dadurch in den Heats jeweils aus dem Mittelfeld starten. Als Achter, Elfter und 15. kämpfte er sich aber gekonnt nach vorne und fuhr Top-Drei-Zeiten. Leider warfen ihn jedoch zwei Ausfälle wieder zurück und er startete nur im Finale B. In diesem unterstrich er aber seine Stärke und wurde jeweils Zweiter. „Mit seinen Zeiten wäre im Finale A einiges möglich gewesen“, wusste Martin Hetschel zu berichten.

Hattons Landsmann Jonathan Williams feierte in Le Mans seine internationale Rennpremiere und wurde von Rennen zu Rennen schneller. Das Finale C beendete er letztlich als 15. Großes Pech hatte hingegen der Norweger Haavard Hallerud: Trotz einer guten Performance in den Heats warfen ihn mehrere unverschuldete Ausfälle weit zurück und er qualifizierte sich nur für das Finale C. Für dieses hatte er sich viel vorgenommen, doch zwei Motorschäden sorgten für ein vorzeitiges Ausscheiden.

Bei den Junioren ging es gewohnt heiß her. Gus Lawrence war in den freien Trainings immer in den Top-Ten wieder zu finden und beendete sein Qualifying als guter 24. In turbulenten Heats machte er weiter Boden gut und stand im Finale A auf Startposition 19. Jedoch kämpfte er in den Finals mit stumpfen Waffen. Ein Motorproblem ließ ihn im Pre-Finale auf Platz 27 abrutschen. Zum Finale wurde der gesamte Antriebsstrang mit Kabelbaum gewechselt und Gus kämpfte sich bis auf Platz 15 nach vorne.

Sein Juniorenkollege Lewis Kent fand im Regen nicht den passenden Rhythmus und war nur 49. im Zeittraining. Durch eine Startposition im Mittelfeld verliefen auch die Heats nicht optimal, als Achter zog er in das Finale B ein und beendete dieses auf einem beachtlichen sechsten Rang.

Teamchef Martin Hetschel zog am Abend ein positives Resümee: „Unser Wochenende dürfen wir als durchaus gelungen bewerten. Der Sieg bei den Schaltkarts unterstreicht die Performance unseres Rennmaterials und ist ein tolles Dankeschön an die gesamte Crew – alle haben sehr hart gearbeitet. Auch die anderen Fahrer haben sich auf einem sehr hohen Niveau präsentiert und sind perfekt mit unserem Material klar gekommen. Die Bedingungen hätten nicht Abwechslungsreicher sein können. Regen, Sonnen und kühle Temperaturen wechselten sich ab. Wir blicken gut gelaunt dem neuen Jahr entgegen.“

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