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Mach1 Motorsport erkämpft sich DSKC-Vizemeisterschaft – Ereignisreiches Finale der DKM in Italien

Zum Auslandsgastspiel der Deutschen Kart Meisterschaft ging es für Mach1 Motorsport am zurückliegenden Wochenende nach Lonato. Auf dem South Garda Circuit startete das Prädikat erstmals auf italienischem Boden in die finalen Wertungsläufe. Mit acht Fahrern im Gepäck stellte sich die Mannschaft um Martin Hetschel den Herausforderungen und fuhr mit Julian Müller zum Vizetitel im DMSB Schalt Kart Cup.

Höchst international präsentierte sich das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft vom 20. bis 22. Oktober in Italien. Erstmalig gastierte das Championat in Italien und verbuchte dabei prompt großes Interesse. Über 170 Pilotinnen und Piloten aus 20 Nationen versammelten sich auf dem 1.200 Meter langen  Hochgeschwindigkeitskurs und duellierten sich in den vier ausgeschriebenen Kategorien.

Nach trockenen Bedingungen am Samstag folgte Dauerregen am Sonntag und ließ Fahrer und Material so an ihre Grenzen kommen. Bei den Senioren repräsentierte ein Fahrer-Quartett die Mach1 Motorsport-Farben. Eine besonders gute Vorstellung lieferte dabei Cameron Boedler ab. Der Deutschbrasilianer mischte im hochkarätigen Klassement der Deutschen Kart Meisterschaft ganz vorne mit und sicherte sich in den Heats mit Rang sieben respektive neun den zehnten Startplatz für die Finals. Auch auf nasser Fahrbahn überzeugte der Youngster durchweg. Mit den Plätzen 13 und elf verpasste Cameron die Top-Ten nur haarscharf und feierte so sein bestes DKM-Ergebnis in diesem Jahr.

David Liwinski folgte am Ende nahezu im Windschatten seines Teamkollegen. Nach verkorksten Heats ging der Niederländer als 29. in den ersten Wertungslauf und behauptete sich dort mit einer
starken Aufholjagd. Im Ziel endete diese erst auf Rang 19, bevor es der Mach1-Fahrer im zweiten Durchgang mit Platz 17 noch weiter nach vorne schaffte.

Luka Wlömer und Marcel Weber mussten hingegen mit Enttäuschungen kämpfen. Die beiden Mach1-Schützlinge betraten auf dem South Garda Circuit Neuland und schafften letztlich leider nicht die begehrten Finaltickets zu erkämpfen.

Als Solist ging Daniel Stell in der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft auf die Reise. Am Samstag sah dabei alles nach einer absoluten Erfolgsfahrt des Routiniers aus. Als Elfter beziehungsweise Dritter in den Heats unterstrich der KZ2-Fahrer seine Ambitionen und nahm es mit der internationalen Top-
Konkurrenz auf. Von Platz neun aus startete Daniel in den Sonntag und beendete die Finals als 15. und 19.

Julian Müller ging als Titelfavorit im DMSB Schalt Kart Cup in Lonato an den Start. Bei schwierigsten Verhältnissen mischte der Kölner wieder im Spitzenpulk mit und beendete die Wertungsläufe als Siebter und Zehnter. Im Ziel durfte er sich über die Vizemeisterschaft im DSKC freuen.

Für eine Überraschung sorgte Marcel Schultheiß. Bei seinem DSKC-Debüt zeigte sich der Mach1-Pilot in Top-Form und fuhr ganz vorne mit. Über Rang 13 im Zeittraining verbesserte sich Marcel durch die
Heats bereits auf die siebte Position im Zwischenranking. Mit zwei sechsten Plätzen in den Rennen rundete der 21-jährige seinen gelungenen Einstand ab.

Auch Tim Schröder beendete das Wochenende mit einem Grinsen im Gesicht. Die komplette Veranstaltung über hielt der Mach1-Schützling an einem tollen Aufwärtstrend fest und freute sich
letztlich mit den Positionen 14 und elf über seine beste Saisonleistung.

„Ein aufregendes Jahr in der Deutschen Kart Meisterschaft liegt nun hinter uns. Die Konkurrenz hier in Lonato war stark – umso mehr freue ich mich über unsere Teamleistung. Für Julian war der Titel
zum Greifen nah, aber auch die Vizemeisterschaft im DSKC ist ein toller Erfolg. Auch in den anderen Klassen hat der Speed gestimmt. Für uns war es rund um ein gutes Gastspiel hier in Italien,“ fasste
Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Bilder und weiter Infos:

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Mach1 Motorsport mit starkem Abschluss im ADAC Kart Masters – David Liwinski in der Kategorie OK in Top-Form

Fünf Fahrer schickte der deutsche Karthersteller Mach1 Kart beim Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf auf die Reise. Dabei zeigte das Team eine tolle Leistung, verlor am Ende aber einen sicheren Podestplatz in der Klasse OK. Abgerundet wurde das
Wochenende durch Testfahrten im neuen Elektrokart.

Alles neu hieß es für zwei Fahrer am vergangenen Wochenende. Daniel Stell und Cameron Boedler tauschten ihre Plätze. Stell, der die Schaltkart Weltmeisterschaft vor wenigen Wochen als starker Siebter beendete, gab ein Gastspiel in der direktangetriebenen OK-
Klasse. Schnell fand der Bayer in seinen gewohnten Rhythmus und stellte den Anschluss zu den Spitzenfahrern her. Im ersten Finale wurde er starker Elfter und hatte im zweiten Durchgang beste Chancen noch weiter nach vorne zu kommen. Leider wurde er durch einen Ausfall gestoppt.

Cameron Boedler gab hingegen sein Debüt in der Schaltkart-Klasse KZ2. Nach Platz elf im Qualifying, beendete er die Vorläufe als 13. und kämpfte sich dann im ersten Finale auf einen guten zwölften Rang nach vorne. Leider war auch für ihn das zweite Finale vorzeitig
beendet.

Neben dem Duo gingen auch David Liwinski, Luka Wlömer und Marcel Weber im Prokart Raceland auf die Reise. Eine überzeugende Leistung lieferte dabei Liwinski ab. Der Niederländer war in der OK-Klasse nicht zu bremsen. Schon mit dem fünften Startplatz nach dem Zeittraining untermauerte er seine Ambitionen und beendete die Heats jeweils als Vierter. Dabei markierte er zusätzlich die schnellste Rennrunde. Im ersten Finale war er dann auf Top-Drei- Kurs, bevor er vorzeitig ausschied. Vom Ende des 27 Mann starken Feldes kämpfte er sich aber im zweiten Lauf nochmals nach vorne und zeigte mit der zehnten Position sein Potential. „David hat an diesem Wochenende mehr als überzeugt. Der Ausfall im ersten Finale war wirklich ärgerlich, mit seinem Speed hätte er siegen können“, sagte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Seine beiden Teamkollegen zeigten ebenfalls eine gute Entwicklung. Nach einem verhaltenen Samstag, sah Wlömer in den Finals das Ziel als 18. und 19. In seinem Windschatten lag Marcel Weber.

Im Rahmenprogramm stellte Mach1-Kart gemeinsam mit Bosch das neu entwickelte Elektrokart vor. Zahlreiche Fahrer und Interessierte erhielten die Möglichkeit sich selber ein Bild von der neuen Technologie zu machen. „Ich bin sehr stolz, dass wir gemeinsam mit Bosch dieses Konzept auf die Rennstrecke bringen. Die Leistung der Elektroantriebe ist überwältigend. Aktuell arbeiten wir daran in naher Zukunft die erste Elektrokart-Rennserie zu
initiieren“, gab Hetschel schon einen kleinen Ausblick.

Weiter geht es für das Team in zwei Wochen. Dann startet Mach1 Motorsport bei den IAME International Finals in Le Mans, Frankreich. Nur eine Woche später findet das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft im italienischen Lonato statt.

Mach1 Motorport erkämpft DSKC-Meisterschaftsführung Doppelsieg für Julian Müller

Ein aufregendes Wochenende liegt hinter Mach1 Motorsport. Das Rennteam des deutschen Chassisherstellers startete neun Fahrern bei der vierten Station der Deutschen Kart Meisterschaft in
Wackersdorf. In international stark besetzten Fahrerfeldern lieferten die Schützlinge der Traditionsmarke dabei eine erfolgreiche Vorstellung ab. Julian Müller übernahm nach einer Top- Performance die Gesamtführung im DMSB Schaltkart Cup.

Volles Haus verbuchten die Veranstalter der Deutschen Kart Meisterschaft am zurückliegenden Wochenende im bayerischen Wackerdorf. Zum zweiten Mal in dieser Saison gastierte die hochkarätige deutsche Rennserie im Prokart Raceland und erfreute sich dabei großem Zuspruch. 152 Fahrerinnen und Fahrer aus dem In- und Ausland duellierten sich zwei Wochen vor der CIK-FIA Kart
Weltmeisterschaft auf selbiger Strecke und hatten den zahlreichen Zuschauern dabei einiges zu bieten.

Als Teamjüngster nutzte Julien-Noel Rehberg die Rennen der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft um weitere Erfahrung auf internationalem Terrain zu sammeln. Als 37.im Zeittraining verpasste der Youngster mit Platz 35 nach den Heats den Finaleinzug jedoch um Haaresbreite.

Bei den Senioren gingen vier Piloten unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport auf die Reise. David Liwinski machte dabei mit einer tollen Vorstellung auf sich aufmerksam. Als 17. lag er nach
dem Qualifying im Mittelfeld der Königsklasse, drehte dann aber in den Rennen richtig auf und preschte nach vorne. Über Platz zwölf im ersten Lauf fuhr der Nachwuchspilot bis auf Rang sechs im zweiten Wertungslauf vor und verpasste die Pokalränge nur knapp.

Auch Teamkollege Cameron Boedler punktete mit einer eindrucksvollen Aufholjagd. Als guter Zehnter nach den Vorläufen folgte ein unfallbedingter Ausfall im ersten Rennen. Doch unbeirrt davon ging der Deutschbrasilianer in Lauf zwei mit cleveren Manövern an seinen Kontrahenten vorbei und platzierte sich letztlich als 15.

Luka Wlömer zeigte ebenfalls einen guten Aufwärtstrend. Im ersten Lauf noch 29., bewies der Youngster im zweiten Durchgang Kampfgeist und klassierte sich trotz Zeitstrafe auf Platz 19. Marcel Weber zeigte als Vierter des Fahrer-Quartetts eine solide Leistung und fuhr als 27. respektive 25. in das Ziel.

Daniel Stell präsentierte sich in der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft auf Augenhöhe mit den internationalen Top-Piloten. Als Drittschnellster im Zeittraining setzte der Routinier erstmalig ein Ausrufezeichen und knüpfte mit den Positionen sechs und drei in den Vorläufen an seine Erfolgsfahrt an. Der erste Lauf lief mit Platz sechs ebenfalls ganz nach den Vorstellungen des Mach1-Schützlings. Als bester Deutscher Fahrer fehlte nur ein Wimperanschlag zu den Top-Fünf. Auch im zweiten Finale lieferte Daniel sich wieder spannende Duelle. Leider wurde er aber durch einen Unfall unfreiwillig gestoppt und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Als zweiter im Bunde ging Marcel Schultheiß in der DSKM an den Start, jedoch kosteten durchwachsene Vorläufe am Ende den Einzug in die Finals.

Ein Wochenende nach Maß erlebte hingegen Julian Müller im DMSB Schalt Kart Cup. In Wackersdorf bestätige der Nachwuchsrennfahrer seine in dieser Saison anhaltende Top-Form und ließ der Konkurrenz in den Finals keine Chance. Nach einem verhaltenen Samstag ging Julian als Dritter in das erste Finale und übernahm früh die Führung. Bis zum Fallen änderte sich daran nichts mehr und Müller feierte einen Sieg. Dieser war ihm dann auch nicht mehr im zweiten Lauf zu nehmen. Mit seinem Doppelsieg übernahm er auch die Führung in der Gesamtwertung und gehört nun zu den großen Titelfavoriten.

Teamkollege Tim Schröder mischte solide im Mittelfeld des Klassements mit und verpasste als 17. im zweiten Rennen die Punkteränge knapp.

„Ein gutes Wochenende für uns. Auch wenn wir mit viel Pech zu kämpfen hatten – insbesondere in Form von Daniels Ausfall – konnten wir heute eine gute Leistung abliefern. Julian hat im DSKC unsere Leistungsfähigkeit unterstrichen und verdeutlicht, dass wir auch bei Streckenbedingungen auf höchst internationalem Niveau schnell unterwegs sind. Daran gilt es in zwei Wochen bei der
Weltmeisterschaft anzuknüpfen. Mit Daniel möchten wir vor heimischem Publikum für eine Überraschung sorgen“, zeigte sich Teamchef Martin Hetschel zufrieden.

ADAC Kartmasters Oschersleben – Mach1 Motorsport zwei Mal in den Top-Ten

Mit einem, urlaubsbedingt, kleinen Aufgebot trat das Werksteam des deutschen Chassisherstellers Mach1-Kart am vergangenen Wochenende beim ADAC Kart Masters in Oschersleben an. Marcel Weber startete bei den OK und der Norweger Havard Hallerud überzeugte in der Klasse X30 Senior.

In der hartumkämpften OK-Kategorie machte Marcel Weber eine tolle Entwicklung. Bereits nach den Heats lag er als 15. im Mittelfeld der internationalen Klasse. Im ersten Finale folgte jedoch mit einem Ausfall ein kleiner Rückschlag. Dieser stärkte den Rookie aber nochmals. Vom Ende des Feldes stürmte Marcel im zweiten Lauf durch das Feld bis auf Platz elf nach vorne.

Der Norweger Havard Hallerud nutzte erneut das ADAC Kart Masters um außerhalb von Skandinavien Rennerfahrung zu sammeln. Im Qualifying als 18. noch verhalten unterwegs, schaffte er bereits in den Vorläufen den Sprung in die Top-Ten und wiederholte seine Vorstellung mit zwei starken achten
Rängen in den Finals.

„Wir können ein durchweg positives Fazit ziehen. Die Beiden haben eine gute Leistung abgeliefert. Ebenso waren die Fahrer unserer Mach1 supported Teams erfolgreich. Ich freue mich nun auf die
zweite Jahreshälfte“, war Martin Hetschel guter Laune.

In zwei Wochen steht das Team wieder in voller Stärke am Start. Dann findet in Wackersdorf das vierte Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft statt und gilt gleichermaßen als Generalprobe für
die Weltmeisterschaft vom 8.-10. September an gleicher Stelle.

Kurz vor der Sommerpause gab Mach1 Motorsport gemeinsam mit Daniel Stell ein Gastspiel beim Finale der Kart Europameisterschaft im schwedischen Kristianstad und glänzte dort vor internationaler Kulisse. „Wir haben das Rennen zur Vorbereitung auf die Kart Weltmeisterschaft genutzt und konnten am Ende ein positives Fazit ziehen“, zeigte sich Teamchef Martin Hetschel zufrieden.

Schaltkart-Doppelsieg für Mach1 Motorsport – Starke Vorstellung beim ADAC Kart Masters in Wackersdorf

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter Mach1 Motorsport. Beim zweiten Lauf des ADAC Kart Masters ging die Rennabteilung des deutschen Chassisherstellers mit fünf Fahrern an den Start und erlebte ein aufregendes Event. Am Ende sorgte Daniel Stell mit einem Doppelsieg bei den Schaltkarts für große Freude.

Am vergangenen Wochenende stand für die Mach1 Motorsport-Mannschaft alles auf Angriff. Mit fünf Fahrern im Gepäck machte sich das Team um Martin Hetschel auf den Weg in das Prokart Raceland. Insgesamt 166 Pilotinnen und Piloten zog es an eine der modernsten Kartbahnen Europas, um bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen in den Wertungsläufen drei und vier Vollgas zu geben.

Die Jüngsten der Veranstaltung duellierten sich im Bambini-Klassement. Mit von der Partie war dort ebenfalls Mach1-Schützling Sondre Norheim. Der Norweger mischte trotz deutlich geringerer Streckenerfahrung im Vergleich zu einem Großteil seiner Kontrahenten im Mittelfeld mit und startete als 20. in den ersten Wertungslauf. In diesem büßte er jedoch eine Position ein, kämpfte sich dann aber im zweiten Lauf bis auf Rang 19 nach vorne und schaffte damit den Sprung in die Top-20.

Ebenfalls aus Norwegen ging Harvard Hallerud bei den X30 Senioren an den Start. Nach einem erfolgreichen Wackersdorf-Debüt im vergangenen Jahr mit einem fünften Platz im Finale, lief es für den Skandinavier diesmal nicht ganz nach Plan. Nach den Heats rangierte Harvard auf Platz 18 im Zwischenranking. Im stark umkämpften Mittelfeld geriet er jedoch in eine Kollision und musste das Rennen vorzeitig beenden. Vom Ende des Feldes zeigte er aber im zweiten Umlauf noch mal seine Möglichkeiten und stellte den Anschluss zu den Top-Ten her. Leider warf ihn letztlich eine fünf Sekundenstrafe auf Rang 18 zurück.

Marcel Weber ging als Solist bei den OK Senioren auf die Reise und kämpfte das gesamte Wochenende mit Motorenproblemen. Von Rang 23 im Zeittraining verbesserte sich der Rookie auf Startplatz 17 für die Finals. Doch mit stumpfen Waffen kämpfend kam er nicht über die Positionen 24 respektive 21 heraus.

Die KZ2-Speerspitze bildeten Daniel Stell und Julian Müller. Daniel lieferte bei seinem Gast-Einsatz im ADAC Kart Masters eine perfekte Show ab. Schon im Zeittraining legte der Hammelburger ordentlich vor und führte das Klassement an. Mit den Plätzen eins und zwei in den Heats sicherte sich der Routinier anschließend die Pole-Position für den ersten Wertungslauf. Auch dort ließ Daniel nichts anbrennen, ging mit einem perfekten Start ins Geschehen und feierte letztlich einen grandiosen Start-Ziel- Sieg. Im zweiten Lauf gab es ein ähnliches Bild, wieder sah Daniel als Sieger die Zielflagge.

Julian Müller startete anfangs in ein rabenschwarzes Wochenende. Zwei Ausfälle in den Vorläufen warfen den ambitionierten Kartfahrer an das Ende der Zwischenwertung zurück. Einschüchtern ließ er sich dadurch allerdings nicht. In den Wertungsläufen zeigte Julian sein Talent und fuhr zwei beeindruckende Rennen. Die erste Aufholjagd endete mit der Zieldurchfahrt auf Position neun, während er im zweiten Kräftemessen als Siebter nur knapp an den Pokalrängen vorbeischrammte.

Am Abend lobte Martin Hetschel die Leistung seiner Piloten: „Ich glaube zu Daniels Performance lässt sich nicht mehr viel hinzufügen. Er war das ganze Wochenende über das Maß der Dinge und hat unser Potential einmal mehr hervorgehoben. Auch Julian wäre ohne die Probleme am Samstag ein Fahrer für die Top-Fünf gewesen. Unsere beiden Norweger haben auch diesmal wieder viel Rennerfahrung gesammelt. Etwas Pech hatte leider Marcel. Von Beginn an kämpften wir mit der Leistung seines Motors.“

Bereits am kommenden Wochenende stehen wieder Mach1-Karts in Wackersdorf am Start. Dann findet dort das zweite Rennen der Rotax Max Challenge Germany statt. Für das Werksteam geht es in drei Wochen bei der Deutschen Kart Meisterschaft weiter.

Mach1 Motorsport sichert sich DSKC-Führung – Starke Vorstellung des Deutschen Herstellers in Ampfing

Nach einer zuletzt überzeugenden Vorstellung im Rahmen des ADAC Kart Masters machte sich die Rennabteilung des deutschen Chassisherstellers am vergangenen Wochenende wieder auf den Weg ins bayerische Ampfing und griff bei dem Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft ins Geschehen ein. Für große Freude im Teamzelt sorgte am Ende Julian Müller mit einem DSKC-Sieg sowie Daniel Stell mit vorderen Platzierungen in der hart umkämpften DSKM.

Viel Zeit zum Luftholen blieb der Mach1 Motorsport-Mannschaft in den zurückliegenden Tagen nicht. Ohne viel Pause kehrte das Team um Martin Hetschel nach dem Auftaktrennen des ADAC Kart Masters zum Schauplatz nach Ampfing zurück und stellte sich den Herausforderungen in der Deutschen Kart Meisterschaft. Insgesamt 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 20 Nationen traten bei dem Großevent auf dem Schweppermannring gegeneinander an und machten dem Titel der Veranstaltung alle Ehre. Bei bestem Kartsport-Wetter gingen acht Schützlinge unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport an den Start und gaben auf dem 1.063 Meter langen Kurs Vollgas.

Bei den Senioren in der Deutschen Kart Meisterschaft ging ein Quartett aus OK-Rookies an den Start. Vier Nachwuchsrennfahrer schnupperten dabei am vergangenen Wochenende in Ampfing internationale Rennluft und sammelten neue Erfahrungen. Die beste Leistung lieferte dabei Cameron Boedler ab. Nach Rang 21 im Zeittraining schob sich der Youngster bis auf Platz 18 im Zwischenklassement vor. Im ersten Wertungslauf musste der Deutschbrasilianer noch Kontrahenten ziehen lassen und viel auf Position 22 zurück. Doch im zweiten Finale fand Cameron in seinen Rhythmus, kämpfte sich gekonnt nach vorne und raste letztlich als guter 14. in das Ziel.

Seine Teamkollegen Marcel Weber, Luka Wlömer und David Liwisnki sammelten ebenfalls viele Erfahrungen in der neuen Klasse, verpassten letztlich aber den Einzug in das Finale.

„Wir möchten in der DKM junge Fahrer ausbilden und aufbauen. Cameron hat sich dabei sehr gut geschlagen, seine Rundenzeiten waren am Ende auf dem Niveau der Spitze. Unser Plan ist es, dass wir bis zum Jahresende mit allen vier Fahrern den Anschluss herstellen“, fasste Martin Hetschel zusammen.

Eine blitzsaubere Show lieferte Julian Müller im DMSB Schalt Kart Cup ab. Schon zu Beginn der Veranstaltung unterstrich der Mach1-Pilot mit schnellen Zeiten seine Ambitionen und untermauerte diese zusätzlich mit der dritten Position im Zeittraining. In den Vorläufen legte der Kölner nochmals nach und raste mit einem fulminanten Doppelsieg zur Pole-Position für den ersten Wertungslauf am Sonntag. Auch dort behielt der ambitionierte Racer die Oberhand und feierte letztlich einen tollen Start-Ziel-Sieg. Seinen Kampfgeist bewies Julian daraufhin im zweiten Durchgang. Trotz einer krummen Achse etablierte sich der Rheinländer erneut im Spitzenpulk und klassierte sich am Ende auf dem eindrucksvollen zweiten Rang. Die Gesamtwertung führt er nach dieser guten Vorstellung an.

Ebenfalls schnell unterwegs war Tim Schröder. Zusammen mit Julian Müller bildete der Routinier die DSKC-Speerspitze und verbesserte sich im ersten Rennen von Position 17 auf Rang zwölf. Ein Ausfall im zweiten Durchgang verhinderte jedoch eine weitere Aufholjagd des Mach1-Fahrers.

In der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft lagen alle Hoffnungen auf Daniel Stell. Nach einer tollen Vorstellung beim vergangenen ADAC Kart Masters-Wochenende er nahm sich auch für seine zweite Ampfing-Runde einiges vor. Nach einem Zeittraining weit hinter den Erwartungen startete der Hammelburger als 13. in die Heats. In den Heats gab er dann richtig Gas, wurde allerdings von einer unverschuldeten Kollision eingebremst und rutschte trotz schnellster Rennrunden wieder auf diese Position zurück. Im anschließenden Wertungslauf kehrte Daniel jedoch zu alter Stärke zurück. Mit imposanten Manövern ging der Mach1-Schützling an seinen Kontrahenten vorbei und fuhr am Ende als toller Vierter ins Ziel. Um den Sieg kämpfte der Deutsche im zweiten Durchgang, schied jedoch nach einem Positionskampf vorzeitig aus.

Zweiter Mach1-Repräsentant in der DSKM war Marcel Schultheiß. Der Biberacher lag als 36. im Zeittraining noch hinter seinen Erwartungen, legte in den Rennen jedoch einen deutlichen Aufwärtstrend hin. Am Ende überquerte Marcel das Ziel auf den Positionen 24 respektive 26 und zeigte so eine solide Leistung.

„Die gute Vorarbeit vom letzten Wochenende hat sich ausgezahlt. Julian hat sich im DSKC wieder in Bestform präsentieren und unsere Leistungsfähigkeit deutlich unter Beweis gestellt. Mit Lucas Speck und seinem LS-Kart mischte noch ein weiteres Produkt aus unserem Haus an der Spitze mit und sorgte letztlich und zwei Doppelsiege. Ebenfalls überzeugt hat Daniel in der DSKM. Die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr wieder stark. Er gehört auf jeden Fall zu den Spitzenpiloten und wird noch weiter für Furore sorgen“, resümierte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Weiter geht es für das Team dann in drei Wochen (26.-28.05.) auf dem Erftlandring in Kerpen. Dort findet die zweiten Runde der Deutschen Kart Meisterschaft statt.

Alle Bilder des Wochenendes auf:
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