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ADAC Kart Masters-Podium für Mach1 Kart

Alexander Heil mit Mach1 Kart bei den ADAC KartmastersAuf dem Hunsrückring/Hahn startete am vergangenen Wochenende das ADAC Kart Masters in die Saison 2013. Mach1 Motorsport und DS Kartsport war mit acht Fahrern vertreten und stand am Ende gleich zwei Mal auf dem X30 Senior-Siegerpodium. Gleichzeitig waren John Norris und Nicolai Hagenaes beim dritten Wertungslauf der WSK Euro Series in Sarno vertreten.

Jüngster im Team des Chassishersteller aus Brackenheim war Philipp Heim in der X30-Junior Klasse. Der Neuzugang legte im Zeittraining einen verhaltenen Start hin, steigerte sich im Verlauf der Heats aber stetig und setzte als Zwölfter eine erste Duftmarke. Die Finals am Sonntag verliefen jedoch durchwachsen. Im ersten Durchgang kämpfte sich der Youngster von Rang 25 auf 14 nach vorne, musste sich aber in einem turbulenten zweiten Lauf mit Platz 23 begnügen.

Gleich fünf Fahrer stellten sich der starken X30-Senior Konkurrenz. Mit 45 Teilnehmer war es das stärkste Feld im ADAC Kart Masters und beeindruckte mit spannenden Rennen. Der Dritte des abgelaufenen Jahres Alexander Heil etablierte sich auch diesmal als erfolgreichster Mach1-Fahrer. Nach den Heats auf Rang neun, bewies er in den Finals Köpfchen und erreichte das Ziel als Zweiter und Dritter. Mit dieser guten Punkteausbeute liegt er derzeitig punktgleich mit einem Kontrahenten an der Spitze. Auch ein Kandidat für die Top-Ten war der Kölner Julian Müller, nach einem schwierigen Saisonstart konnte er im Hunsrück an seine vergangenen Leistungen anknüpfen und beendete das erste Finals trotz schleifender Bremse als toller Zehnter. Nach einem guten Start rangierte er im zweiten Durchgang schon auf Platz sechs, doch eine Kollision sorgte für ein vorzeitiges Aus. Immer besser in Fahrt kam dafür Sebastian Schwendt, der ehemalige Junior war nach dem Zeittraining 27., fand während der Rennen aber immer mehr Vertrauen zu seinem neuen Rennmaterial und wurde im zweiten Finale beachtlicher Elfter. Weniger gut verlief die Auftaktveranstaltung für Jan Jesse und Baldur Bahn. Neben einem 14. Vorlaufrang hatte Jesse im weiteren Durchgang Pech und stand deshalb nur auf Startplatz 31 für das erste Finale. Dieses beendete er als 24., musste den zweiten Lauf aber schon vor dem Start beenden. Baldur Bahn verpasste als 36. leider die Finalteilnahme.

Als Solist gingen Manuel Valier in der KF2 und Toni Greif in der KZ2 an den Start. Nach viel Pech während des DKM-Auftaktes in Ampfing, hoffte Valier in Hahn auf einen Befreiungsschlag. Im Zeittraining war er guter Vierter, musste aber einen Heat wegen eines Motorschadens als 21. beenden und stand deshalb nur auch Startplatz zwölf im ersten Wertungslauf. In diesem kam es jedoch noch schlimmer, Manuel schied nach nur einer wegen eines technischen Defekts Runde aus. Sein mögliches Potential stellte er im zweiten Durchgang unter Beweis, aus der letzten Startreihe verbesserte er sich auf Position zehn. Eine starkes Schaltkartfeld wartete auf Toni Greif, der Sechste aus 2012 etablierte sich von Beginn in den Top-Ten und beendete seine Finals als Siebter und Achter, damit belegt er Platz sechs in der Meisterschaftswertung.

Mach1 Motorsport-Teamchef Martin Hetschel war am Sonntag geteilter Freude „Das Mach1 Kart hat auch diesmal überzeugt, unsere Fahrer waren durchaus konkurrenzfähig. Leider haben viele Kleinigkeiten dazu geführt, dass nicht alle Resultate dieses widerspiegeln. Beim nächsten Mal werden wird sicher mehr Glück haben und erneut voll attackieren. Mit Alex haben wir im stärksten ADAC Kart Masters-Feld einen ernsthaften Titelfavoriten.“

Parallel zum ADAC Kart Masters reisten John Norris und Nicolai Hagenaes zum dritten Saisonrennen der WSK Euro Series in Sarno. Beide Piloten schafften in ihrer Klasse den Finaleinzug und behaupteten sich damit gegen starke internationale Konkurrenz. Leider fehlte in den Finals das nötige Rennglück. Nach einem Unfall im Pre-Finale beendete Norris sein Finale nur als 25. Junior Nicolai Hagenaes aus Norwegen zeigte wieder eine beeindruckende Aufholjagd. Im Zeittraining nur 64. fuhr er vier überragende Heats und verbesserte sich bis auf Platz 28. Im Pre-Finale schaffe er als Zwölfer eine erneute Steigerung, wurde im Finale aber nicht für seine tolle Leistung belohnt. Eine defekte Membrane zwang ihn, nach neun Runden, zur Aufgabe.

Martin Hetschel lobte seine beiden Schützlinge am Abend: „Langsam aber sicher werden wir zu einer richtigen Größe im internationalen Kartsport. John und Nicolai haben erneut eine tolle Vorstellung abgeliefert und wären ohne Probleme in den Punkterängen gelandet.“

In zwei Wochen reist das Team zum nächsten Rennen, im Prokart Raceland Wackersdorf ist die Deutsche Kart Meisterschaft zur zweiten Veranstaltung zu Gast.

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Mach1 Motorsport springt auf WM Podium

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Martin Mortensen mit Mach1 Kart bei der U18 WM

Einen perfekten Saisonabschluss erlebte das Mach1-Kart Werksteam beim Finale der U18 Weltmeisterschaft im italienischen Sarno. Auf dem 1.700 Meter langen Kurs bewies die Mannschaft Kampfgeist und wurde letztlich mit einem tollen zweiten Platz belohnt.

Mit den Dänen Martin Mortensen und Yannick Flygenring, sowie dem einzigen Deutschen Lukas Speck starteten drei Piloten auf der anspruchsvollen Strecke in Italien. Für zusätzliche Spannung sorgte auch noch das Wetter. Starker Regen und tornadoartige Windböen am Sonntagmorgen verlangten von den Teilnehmern einiges ab.

Erfolgreichster Pilot war Martin Mortensen, wobei sein Rennstart lange in den Sternen stand. Im freien Training am Freitag hatte der Youngster einen schweren Abflug und erhielt erst nach dem Warm-Up am Samstagmorgen durch den Rennarzt eine Startfreigabe. Mit einem neu aufgebauten Mach1-Chassis kam er auf Anhieb wieder in Fahrt und platzierte sich im Zeittraining auf Platz 24. In den Vorläufen konnte er seine tolle Vorstellung bestätigen. Mit zwei neunten und einem vierten Rang holte er am Samstag das Beste heraus. Einen kleinen Rückschlag gab es jedoch am Sonntag. Martin verlor den ID-Aufkleber seiner Hinterachse und wurde im letzten Durchgang nicht gewertet. Trotz der Nullnummer reichte es am Ende dennoch als 30. zum Finaleinzug.

In den Pre-Finals machte er dann alles richtig. Aus der 30. Position kämpfte er sich durch das hochkarätige Feld und verbesserte sich auf Platz 15. Eine Schippe drauf legte er im zweiten Pre-Finale. Diesmal in umgekehrter Startreihenfolge, machte er als Fünfter erneut zwei Positionen gut und war damit, nach Addition der Punkte, guter Siebter. Im Finale gab es dann kein Halten mehr. Martin drehte voll auf und ließ einen Kontrahenten nach dem anderen stehen. Nach 18 Rennrunden überquerte er als sensationeller Zweiter die Ziellinie und verriet, dass vielleicht noch mehr möglich gewesen wäre: „Ich bin sehr glücklich, das Chassis hat hervorragend gearbeitet und ich konnte schnelle Rundenzeiten fahren. Hätte das Rennen noch einige Runden länger gedauert, wäre sogar der Sieg möglich gewesen.“

Etwas Pech hatten dagegen seine Teamkollegen. Für Yannick Flygenring lief es im Zeittraining nicht optimal und auch in den Heats konnte er nicht die Performance der letzten Wochenenden abrufen. Immer im Mittelfeld platziert, verpasste der Däne die Finalteilnahme und durfte nur im B-Finale antreten. In diesem zeigte er sein Talent und versuchte sich mit zahlreichen Kämpfen vorzuarbeiten, schlussendlich wurde er als zufriedener Elfter abgewinkt.

Der einzige Deutsche im Feld Lukas Speck haderte indessen über weite Strecken mit der Leistung seines Aggregates. Nach einem enttäuschenden 21. Rang im Zeittraining und Platz zehn und 17. in den ersten Vorläufen, hatten dann auch die CIK-FIA Verantwortlichen ein Einsehen. Lukas erhielt einen neuen Motor und schoss prompt als Fünfter in die Spitzengruppe. Entsprechend hoffnungsvoll startete er in den Rennsonntag. Doch im Regen des letzten Heats wurde er Opfer einer Kollision und verpasste erstmalig in diesem Jahr das große Finale. Leider setzte sich das durchwachsende Wochenende auch im B-Finale fort. Aus der dritten Position auf die Reise gegangen, musste er schon nach der ersten Runde aufgeben. Das Kart war nach dem Unfall im Heat unkontrollierbar.

Trotz der Enttäuschung bei Speck und Flygenring überwiegte bei Teamchef Martin Hetschel am Abend die Freude über die finale Podestplatzierung. „Ein unglaubliches Wochenende mit vielen Höhen und Tiefen. Yannick und Lukas hatten leider Pech und auch bei Martin lief am Anfang nicht alles rund. Wir haben aber nie aufgegeben und mit dem Finalergebnis bewiesen, was mit unserem Chassis möglich ist. Ein riesen Dankeschön an das gesamte Team, für die tolle Arbeit im Jahresverlauf.“

Ebenfalls einen guten Job machte Mach1 Motorsport Junior Randy Berglas. Der amtierende Schweizer Rotax Junioren Champion startete in der Academy Trophy und mischte dort als Achter im Finale ganze vorne mit. Nach diesem hervorragenden Ergebnis hat der junge Schweizer nun für 2012 große Ziele: „Ich bin glücklich über den Saisonabschluss und freue mich nun auf das kommende Jahr. Dann werde ich gemeinsam mit Mach1 in der U18 Weltmeisterschaft starten und rechne mir mit diesem tollen Chassis große Chancen aus.“

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