Schlagwort-Archive: Hahn

Mach1 Kart gleich mehrmals erfolgreich beim Start des ADAC Kart Masters in Hahn

Der einzige deutsche Chassis-Hersteller Mach 1 Kart startete am vergangenen Wochenende beim Saisonauftakt des ADAC Kart Masters. Die Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt gastierte in Hahn und lockte 167 Piloten zum anspruchsvollen Hunsrückring. Das Team um Martin Hetschel ging dabei mit drei Fahrern ins Rennen und überzeugte bei den OK Junioren auf ganzer Linie.

Traditionell findet sich als erster Punkt im ADAC Kart Masters Kalender die Veranstaltung auf dem 1.377 Meter langen Kurs in Hahn. Als erste von fünf Stationen im Saisonverlauf Deutschlands größter Kartrennserie hatte das Großevent am vergangenen Wochenende einiges zu bieten. Bestes Kartsport-Wetter mit sommerlichen Temperaturen und wolkenlosem Himmel legte optimale Voraussetzungen für ein packendes Racing-Wochenende im Hunsrück.

Cameron Boedler ging unter Mach1 Motorsport-Bewerbung bei den OK Junioren an den Start. Der Deutschbrasilianer war dabei zum ersten Mal auf der Strecke unterwegs und hatte anfangs noch Schwierigkeiten sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Im Zeittraining des 30 Mann starken Feldes qualifizierte sich der Mach1-Pilot als 20. für die darauffolgenden Heats. Dort blitzte das Potential des Youngsters mit Rang 13 im ersten Durchgang auf. Leider büßte er aber im zweiten Lauf einige Positionen ein und wurde als 22. gewertet.

Von Platz 19 aus ging es daraufhin in das erste Finale. Dort zeigte der Nachwuchspilot eine super Vorstellung. Mit eindrucksvollen Manövern ging er Runde für Runde an seinen Kontrahenten vorbei und schaffte es bis zum Fallen der Zielflagge bis auf Rang zehn nach vorne. Doch damit nicht genug: Im zweiten Wertungslauf knüpfte er an seine Performance an und verbuchte mit Rang sieben ein weiteres Top-Ten-Resultat auf seinem Konto.
Neben Cameron ging Luka Wlömer erstmalig mit einem Mach1-Kart bei den ADAC Kart Masters an den Start. Nach einem Dreivierteljahr Kartsport-Abstinenz nutze der Berliner am vergangenen Wochenende die Gelegenheit um das deutsche Qualitätsmaterial zu testen. Nach den Heats noch auf Position 21, schob sich der 14-jährige im ersten Rennen bis auf Platz 16 nach vorne. Im zweiten Rennen geriet der Nachwuchsrennfahrer am Start jedoch in eine Kollision und musste sein Kart vorzeitig im Aus abstellen.

Julian Müller ging als Solist in der hart umkämpften Schaltkart-Kategorie an den Start. Insgesamt 36 KZ2-Piloten kämpften um die ersten Meisterschaftspunkte und stellten Fahrer und Teams dabei vor harte Aufgaben. Nach längerer Pause lieferte Julian Müller dabei ein gelungenes Comeback ab. Als Zwölfter nach dem Zeittraining blickte der junge Racer den anstehenden Heats optimistisch entgegen. Doch dort wurde Julian vom Pech verfolgt. Zwei Ausfälle ließen ihn im Zwischenklassement bis ans Ende zurückfallen und verhinderten somit die Qualifikation für die Finalrennen.

Nichtsdestotrotz zog Teamchef Martin Hetschel am Abend ein positives Fazit: „Meine Piloten haben an diesem Wochenende eine gute Leistung abgeliefert. Cameron hat in Anbetracht seiner im Vergleich zur Konkurrenz geringen Erfahrung auf der Strecke eine tolle Vorstellung gezeigt. Mit etwas mehr Fahrpraxis wäre für ihn mit Sicherheit ein Top-Fünf-Resultat möglich gewesen. Auch Luka und Julian haben die Leistungsfähigkeit unseres Materials unter Beweis gestellt, auch wenn das Glück dieses Mal nicht ganz auf ihrer Seite war. Einen Glückwunsch möchte ich meinen Partnern DS Kartsport sowie LS Kart aussprechen. Tim Hartelt und Niklas Kalus haben bei den Bambini mit Rang vier und fünf auf einem Mach1-Kart eine super Leistung gezeigt. Lucas Speck setzte sich bei den Schaltkarts als Zweiter durch – so kann es weitergehen!“

Direkt aus Hahn trat Mach1 Motorsport die Reise in das spanische Zuera an. Dort startet das Team am kommenden Wochenende gemeinsam mit Douglas Lundberg beim zweiten Rennen der CIK-FIA KZ1 Kart Europameisterschaft.

Mach1 Kart erfolgreich im ADAC Kart Masters

Auf dem Hunsrückring/Hahn startete das ADAC Kart Masters in die neue Saison, mit dabei waren auch acht Mach1 Kart-Fahrer. Von den Bambini bis hin zu den Schaltkarts überzeugten die 2015er Modelle der deutschen Chassisschmiede und feierten große Erfolge.

Bei besten Witterungsbedingungen traten 195 Teilnehmer in Deutschlands stärkster Kartrennserie auf dem 1.377 Meter langen Hunsrückring an. Neben dem Mach1 Motorsport-Team, waren auch die Mach1 Factory Supported Teams DS Kartsport und BB Motorsport mit ihren Piloten im Hunsrück vertreten.

Für Mach1 Motorsport traten Marco Forrer und Toni Greif in der heißumkämpften Schaltkartklasse an. Mit 51 Fahrerinnen und Fahrern war das Feld bis auf den letzten Platz gefüllt. Marco Forrer zeigte eine solide Performance und steigerte sich nochmals zur DSKM in Wackersdorf. Nach einem 22. Platz im Zeittraining verbessere er sich kontinuierlich und beendete beide Heats als Elfter. Von Startplatz 14 fuhr er im ersten Finale bis auf Rang neun vor. Der tolle Aufwärtstrend wurde leider im zweiten Finale gestoppt – Marco musste sein Kart nach einer Kollision in der ersten Runde abstellen. „Das neue Mach1 FIA5 Kart fühlt sich sehr gut an und ist noch einfacher zu fahren, als das Vorgängermodell. Dass macht sich besonders im Rennen bemerkbar, schade das ich im zweiten Finale durch den Unfall ausgeschieden bin. Im ersten Durchgang bin ich die Zeiten des Drittplatzierten gefahren“, fasste der Schweizer am Abend zusammen.

Sein Teamkollege Toni Greif war nach dem Zeittraining bester Mach1-Pilot auf Position 18, zufrieden war er damit aber nicht – „der Reifenluftdruck und die Übersetzung haben nicht gepasst“, kommentierte Toni sein Ergebnis. In den Heats kam er gut zurecht und beendete diese als Zwölfter und Fünfter. Leider kam jedoch nach dem zweiten Heat die Ernüchterung, wegen Überholen unter gelb folgte ein Wertungsausschluss und Toni verpasste knapp den Finaleinzug. „Das ist natürlich sehr enttäuschend, der Speed hat gepasst. In den ersten beiden Runden war es wegen der zahlreichen Unfälle jedoch so unübersichtlich, dass ich wohl die Gelbe Flagge übersehen habe“, erklärte er enttäuscht.

Ebenfalls bei den Schaltkarts war DS Kartsport-Schützling Alexander Heil bei den Schaltkarts vertreten. Der X30 Senior-Champion aus dem Jahr 2013 ist Neuling in der Getriebeklasse und legte als 23. im Qualifying einen guten Start hin. In den darauffolgenden Vorläufen legte er nochmals zu und beendete den ersten Durchgang als Zehnter. Eine Kollision warf ihn zwar im zweiten Rennen zurück, als 24. löste er trotzdem sein Finalticket. In diesen verbesserte er sich auf Platz 20 und beendete das zweite Finale als toller Neunter in den Top-Ten.

Neben Alexander Heil vertraten auch Mark Wolf (X30 Senior), sowie Miroslaw Kravchenko und Luca Voncken (beide Bambini) die DS Kartsport-Farben. X30 Senior Marc Wolf erwischte in Hahn keinen optimalen Start und wurde nach einem 18. Platz im ersten Finale, im zweiten Lauf durch einen Kontrahenten ins Aus geschoben und musste aufgeben. Die beiden Bambini präsentierten sich hingegen stark. Der amtierende Vizechampion Miroslaw Kravchenko gehört zu den Titelfavoriten und zeigte schon während der Heats eine solide Leistung. Als Vierter zog er in die Finalrennen ein und beendete diese auf den Plätzen drei und fünf. In der Meisterschaft ist er nach dem Auftaktwochenende guter Drittplatzierter. Sein Teamkollege feierte in Hahn seine Premiere im ADAC Kart Masters und etablierte sich sofort im Spitzenfeld. Mit zwei Top-Ten-Ergebnissen landete er direkt in den Pokalrängen und ist derzeitig Neunter im Gesamtklassement.

Baldur Bahn startete mit einigem Trainingsrückstand in die Saison 2015, fühlte sich jedoch auf Anhieb im neuen Mach1 FIA5 Kart wohl. Leider verhinderten einige Rangeleien und Probleme mit Vergaser und Motor ein zählbares Ergebnis. Um den Kopf in den Sand zu stecken hat der frisch gebackene Teamchef und Fahrer in Personalunion jedoch keine Zeit, er startet schon an diesem Wochenende beim SAKC Auftakt in Ampfing.

Last but not least trat Justin Tabakovic bei den Schaltkarts an. In seinem Premierenrennen im ADAC Kart Masters verbesserte er sich kontinuierlich, jedoch reichte ein 21. Platz und ein Ausfall in den Vorläufen nicht zum Einzug in die Finals.

„Ein großes Lob an alle Mach1 Fahrer, die haben an diesem Wochenende wirklich einen sehr guten Job gemacht. Außerdem habe ich sehr gute Rückmeldungen in Bezug auf unsere neuen FIA5 Chassis bekommen. Ich denke, da haben wir einen guten Treffer gelandet“, sagt Mach1 Inhaber Martin Hetschel am Abend nicht ohne Stolz. Um einem noch breiteren Publikum einen Test des Materials zu ermöglichen, plant Mach1 in Zusammenarbeit mit Mach1 Factory Supported Team DS Kartsport noch Testtage im Juli – Details werden wir zeitnah veröffentlichen.

Mach1 Motorsport: Schnell aber ohne Glück

Auf dem Hunsrückring/Hahn fand am vergangenen Wochenende der Auftakt des ADAC Kart Masters statt. Mach1 Motorsport trat mit fünf Fahrern an und zeigte eine starke Performance. Leider kostete viel Rennpech ein zählbares Ergebnis.

Mit großen Erwartungen reiste der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart zur ersten von fünf Veranstaltungen des ADAC Kart Masters – gleich in vier Klassen waren Fahrer des Werksteams vertreten.

In der KF Junior feierte Sophia Floersch ihre Premiere im Team Mach1 Motorsport. Die schnelle Förderpilotin der ADAC Stiftung Sport musste sich zu Beginn auf das neue Chassis einstellen. Wurde im Verlauf der Trainings und Vorläufe aber immer schneller und war am Samstagabend als 14. auf Top-Ten-Kurs. Leider wurde ihr Plan durch einen Ausfall im ersten Finale gestoppt. Vom Ende des Feldes kämpfte sie sich aber im zweiten Lauf wieder nach vorne und wurde tolle Elfte. „In den Finals haben wir gezeigt was möglich ist. Sophia hat sich schnell auf das neue Chassis eingestellt und war wirklich schnell. Bis Ampfing werden wir weiter hart arbeiten, dann sollte dort noch mehr möglich sein“, zeigte sich Teamchef Martin Hetschel kämpferisch.

Eine durchweg gute Leistung zeigte Philipp Heim im Feld der X30 Junioren. 37 Youngsters gingen an den Start, woraus am Ende nur die besten 34 in den Finals antraten. Die Qualifikation war für Phillip kein Problem. Als 22. stand er in der Startaufstellung des ersten Finals und beendete die beiden Rennen als 18. und 19.

Neuland betrat Marco Forrer, der Schweizer startete das erste Mal bei den Schaltkarts und hatte eine große Aufgabe vor sich. Mit 50 Mann war das Feld prall gefüllt. Nach einem gelungenen Zeittraining und zwei aufregenden Heats schaffte er die Qualifikation in die Finals und steigerte sich dort beachtlich. Als 20. und 16. hielt er den Anschluss zum vorderen Mittelfeld und unterstrich einmal mehr die hohe Konkurrenzfähigkeit des Mach1-Schaltkartchassis.

Zu den Favoriten zählte Julian Müller bei den X30 Senioren. Der Kölner hatte als Sechster nach dem Zeittraining eine gute Ausgangslage und bestätigte diese auch mit einem sechsten Rang im ersten Vorlauf. Pech hatte er dann im zweiten Durchgang. Während eines turbulenten Starts fiel er weit zurück und kam nur als 22. ins Ziel. In der Gesamtwertung war er damit 19. Doch auch im ersten Finale nahm das Unheil weiter seinen Lauf. Erneut wurde er in der letzten Runde unsanft von der Strecke katapultiert und nur als 29. gewertet. Alles glatt lief hingegen im letzten Rennen des Wochenendes. Vom Ende des Feldes fuhr Müller nach vorne und sammelte als Zwölfter sogar Meisterschaftspunkte. Als Zweiter im Bunde meldete sich Luca Walter zurück im Kartsport. Der X30 Junioren-Champion aus dem Jahr 2011 trat nun bei den Senioren an und musste sich zu Beginn erst wieder einfinden. Letztendlich reichte es für ihn zu Rang 27 und 28.

Auch wenn die Ausbeute am Ende sehr ernüchternd war, gewann Martin Hetschel dem Wochenende etwas Positives ab: „Wir hatten sicherlich alle mit größeren Erfolgen gerechnet. Grundsätzlich sieht es aber gut aus. Die Performance unseres Chassis passt und mit mehr Glück wären Podestränge möglich gewesen.“

Vom 21.-22. Juni erhält Mach1 Motorsport die nächste Chance. Dann findet im bayerischen Ampfing die zweite Veranstaltung des ADAC Kart Masters statt.

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152844945028272.1073741840.237462378271

Track Days im Frühjahr

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonstart gleich mehrere Testtage in Deutschland und Belgien an. Interessierte Fahrer und Teams können sich dort ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams machen.

Die Erfolge sprechen für sich: In der Saison 2013 sorgte Mach1 Motorsport in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM für Aufsehen. Am Ende fuhr der Hersteller sogar den dritten ADAC Kart Masters-Meistertitel in Folge ein.

Zur Saisonvorbereitung bietet das Werksteam des deutschen Chassisherstellers Mach1 Kart ausgiebige Test- und Einstellfahrten für Kunden und Interessente an. Nach Vereinbarung steht das Team mit Rat und Tat zur Seite und stellt auf Anfrage auch Material für die Klassen KFJ, KF, KZ, Rotax und Rotax DD2, Iame X30 sowie Bambini bereit. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden. Diese finden zwischen Februar und April in Genk, Liedolsheim, Wackersdorf und Hahn/Hunsrück statt.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2014 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen KF, KFJ und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und das X30 Euro Finale in Mariembourg. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden.

Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen. Geplant sind Starts in der Rotax Max Euro Challenge, der Rotax Max Challenge, den ADAC Regionalserien, der German Vega Trophy, dem Rhein Main Kart Cup und der German Team Championship GTC.

Darüber hinaus sind Fahrer- und Teamanfragen für Deutschland und Europa willkommen.

Termine für Testfahrten in 2014:
20.-22. Februar in Genk
27. Februar – 03. März in Liedolsheim
22.-23. März in Wackersdorf
05.-06. April in Hahn
*(Alle Termine wetterabhängig ohne Gewähr)

Mach1 Motorsport erwartet spannendes DKM-Finale

Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnSo aufregend war eine DKM Saison schon lange nicht mehr. Der Deutsche Chassishersteller Mach1 Kart gehört auch nach der vierten Veranstaltung der deutschen Topserie zum Favoritenkreis und fiebert dem großen Finale entgegen. Nach dem Vizetitel im vergangenen Jahr soll nun der Titel her.

Der 1.377 Meter lange Kurs im Hunsrück stellte auch diesmal die Piloten vor eine große Herausforderung. Schnelle Kurvengeschwindigkeiten und ein welliger Asphalt verlangten vollste Konzentration. Für die Schützlinge des Mach1 Motorsport-Teams aber kein Problem, das Quartett startete hochmotiviert in das Halbfinale der Saison 2013.

Nico Hagenaes mit Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnBei den Junioren platzte für den frischgebackenen norwegischen Meister Nicolai Hagenaes endlich der Knoten. Im Zeittraining auf Startplatz zehn, stoppte ihn im ersten Vorlauf eine gerissene Kette. Im zweiten Durchgang lief dagegen alles glatt und Nico zeigte was möglich ist. Als Sechster betrieb er etwas Schadensbegrenzung und durfte im ersten Finale als 22. auf die Reise gehen. Auf nasser Strecke fuhr er schon bis auf Rang fünf nach vorne, bis er durch einen Plattfuß unfreiwillig gestoppt wurde. Im zweiten Durchgang startete er erneut durch und verbesserte sich von Rang 29 auf Platz elf. Teamchef Martin Hetschel lobte seinen Schützling am Abend: „Nico hat dieses Wochenende wieder einen super Job gemacht. Im Regen und Trockenen war er absolut konkurrenzfähig, leider hatte er in den Rennen etwas Pech.“ Auch Nicolai war zufrieden und blickt nun optimistisch dem Finale in Genk entgegen: „Hier werde ich nochmals alles geben, ich habe mich in Hahn in meinem Mach1 Chassis sehr wohl gefühlt und bin deshalb sehr zuversichtlich.“

Julian Müller mit Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnMarco Forrer mit Mach1 Motorsport bei der DKM in Hahn

In der DKM erlebten Julian Müller und Marco Forrer ein durchwachsendes Wochenende. Gastpilot Julian Müller kämpfte das gesamte Wochenende mit einer Grippe und Motorenproblemen, weshalb er nicht an seine gewohnte Leistung anknüpfen konnte. Mit einem 13. Platz im ersten Finale, holte er aber das Beste aus seiner Situation heraus. Der Schweizer Marco Forrer fuhr zum ersten Mal in Hahn und musste sich erst an die anspruchsvolle Strecke gewöhnen. Im Verlauf der Trainings und Heats wurde er aber immer schneller und kassierte mit Rang 15 im ersten Finale sogar Punkte. Leider musste er den zweiten Lauf frühzeitig, wegen eines technischen Defekts, beenden. „Die Beiden haben trotz ihrer Probleme, einen tollen Job gemacht. Leider wurde dieser schlussendlich nicht mit einem guten Ergebnis belohnt“, lobte Martin Hetschel seine Schützlinge.

Als Speerspitze ging erneut John Norris auf die Reise. Der Ire zählte schon vor dem Wochenende zu den Favoriten um den Sieg und wurde diesen Erwartungen auch mit einem dritten Platz im Zeittraining gerecht. In den Heats versuchte er etwas seine Reifen zu schonen und eroberte mit jeweils Rang zwei eine gute Ausgangsposition für das erste Finale. Dieses fand auf nasser Fahrbahn statt und John drehte richtig auf. Mit einem perfekten Setup seines Mach1-Karts kämpfte er sich an die Spitze und beendete das Finale als Sieger. Damit machte er einen großen Schritt Richtung Meistertitel und hatte sich für das Finale viel vorgenommen. Doch direkt nach dem Start platzen die Träume vom Doppelsieg. John wurde von einem Kontrahenten ins Aus geschoben und musste das Rennen nach nur einer halben Runde, wegen einer weiteren Kollision, vorzeitig beenden. „Der Vorfall während des Starts war sehr unschön und hat die Entscheidung um die Meisterschaft sicher zu unseren Ungunsten verschoben. Leider kam es aber auch von Johns Seite zu einem Zwischenfall nach Rennende, der ebenfalls nicht angemessen und tolerabel ist“, erklärte Martin Hetschel am Abend.

Am Montagmorgen kam es zusätzlich zu einem klärenden Gespräch zwischen Teamchef Martin Hetschel und seinem Schützling: „John Norris möchte sich in aller Form bei den Beteiligten, dem DMSB sowie dem Veranstalter für sein unsportliches Verhalten entschuldigen, er hat verstanden dass sein Verhalten unangemessen war“, kommentiert Martin Hetschel das Gespräch und hofft nun auf ein faires DKM-Finale: „John kann auch in Zukunft mit unserer vollen Unterstützung rechnen. Wir haben ausführlich über den Vorfall diskutiert und ich kann teilweise nachvollziehen wie seine Gedanken waren, auch wenn ich diese natürlich nicht gut und richtig heißen kann. Ich denke jeder hat schon einmal etwas getan, dass ihm später Leid tut, daher bitte ich alle, John auch in Zukunft mit dem ihm gebührenden Respekt zu behandeln und seine Entschuldigung zu akzeptieren.“

Nach diesem aufregenden Rennsonntag geht die DKM in eine achtwöchige Pause, bevor im belgischen Genk die endgültigen Entscheidungen fallen. John reist als Gesamtdritter an und konnte dort im vergangenen Jahr einen Doppelsieg einfahren. Gibt es dieses Jahr eine Wiederholung?

Vorher stehen für das Team aber noch einige anderer Rennen auf dem Programm, dazu gehört auch der vorletzte Durchgang des ADAC Kart Masters am kommenden Wochenende in Kerpen.

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152124552313272.1073741833.237462378271&type=1

ADAC Kart Masters-Podium für Mach1 Kart

Alexander Heil mit Mach1 Kart bei den ADAC KartmastersAuf dem Hunsrückring/Hahn startete am vergangenen Wochenende das ADAC Kart Masters in die Saison 2013. Mach1 Motorsport und DS Kartsport war mit acht Fahrern vertreten und stand am Ende gleich zwei Mal auf dem X30 Senior-Siegerpodium. Gleichzeitig waren John Norris und Nicolai Hagenaes beim dritten Wertungslauf der WSK Euro Series in Sarno vertreten.

Jüngster im Team des Chassishersteller aus Brackenheim war Philipp Heim in der X30-Junior Klasse. Der Neuzugang legte im Zeittraining einen verhaltenen Start hin, steigerte sich im Verlauf der Heats aber stetig und setzte als Zwölfter eine erste Duftmarke. Die Finals am Sonntag verliefen jedoch durchwachsen. Im ersten Durchgang kämpfte sich der Youngster von Rang 25 auf 14 nach vorne, musste sich aber in einem turbulenten zweiten Lauf mit Platz 23 begnügen.

Gleich fünf Fahrer stellten sich der starken X30-Senior Konkurrenz. Mit 45 Teilnehmer war es das stärkste Feld im ADAC Kart Masters und beeindruckte mit spannenden Rennen. Der Dritte des abgelaufenen Jahres Alexander Heil etablierte sich auch diesmal als erfolgreichster Mach1-Fahrer. Nach den Heats auf Rang neun, bewies er in den Finals Köpfchen und erreichte das Ziel als Zweiter und Dritter. Mit dieser guten Punkteausbeute liegt er derzeitig punktgleich mit einem Kontrahenten an der Spitze. Auch ein Kandidat für die Top-Ten war der Kölner Julian Müller, nach einem schwierigen Saisonstart konnte er im Hunsrück an seine vergangenen Leistungen anknüpfen und beendete das erste Finals trotz schleifender Bremse als toller Zehnter. Nach einem guten Start rangierte er im zweiten Durchgang schon auf Platz sechs, doch eine Kollision sorgte für ein vorzeitiges Aus. Immer besser in Fahrt kam dafür Sebastian Schwendt, der ehemalige Junior war nach dem Zeittraining 27., fand während der Rennen aber immer mehr Vertrauen zu seinem neuen Rennmaterial und wurde im zweiten Finale beachtlicher Elfter. Weniger gut verlief die Auftaktveranstaltung für Jan Jesse und Baldur Bahn. Neben einem 14. Vorlaufrang hatte Jesse im weiteren Durchgang Pech und stand deshalb nur auf Startplatz 31 für das erste Finale. Dieses beendete er als 24., musste den zweiten Lauf aber schon vor dem Start beenden. Baldur Bahn verpasste als 36. leider die Finalteilnahme.

Als Solist gingen Manuel Valier in der KF2 und Toni Greif in der KZ2 an den Start. Nach viel Pech während des DKM-Auftaktes in Ampfing, hoffte Valier in Hahn auf einen Befreiungsschlag. Im Zeittraining war er guter Vierter, musste aber einen Heat wegen eines Motorschadens als 21. beenden und stand deshalb nur auch Startplatz zwölf im ersten Wertungslauf. In diesem kam es jedoch noch schlimmer, Manuel schied nach nur einer wegen eines technischen Defekts Runde aus. Sein mögliches Potential stellte er im zweiten Durchgang unter Beweis, aus der letzten Startreihe verbesserte er sich auf Position zehn. Eine starkes Schaltkartfeld wartete auf Toni Greif, der Sechste aus 2012 etablierte sich von Beginn in den Top-Ten und beendete seine Finals als Siebter und Achter, damit belegt er Platz sechs in der Meisterschaftswertung.

Mach1 Motorsport-Teamchef Martin Hetschel war am Sonntag geteilter Freude „Das Mach1 Kart hat auch diesmal überzeugt, unsere Fahrer waren durchaus konkurrenzfähig. Leider haben viele Kleinigkeiten dazu geführt, dass nicht alle Resultate dieses widerspiegeln. Beim nächsten Mal werden wird sicher mehr Glück haben und erneut voll attackieren. Mit Alex haben wir im stärksten ADAC Kart Masters-Feld einen ernsthaften Titelfavoriten.“

Parallel zum ADAC Kart Masters reisten John Norris und Nicolai Hagenaes zum dritten Saisonrennen der WSK Euro Series in Sarno. Beide Piloten schafften in ihrer Klasse den Finaleinzug und behaupteten sich damit gegen starke internationale Konkurrenz. Leider fehlte in den Finals das nötige Rennglück. Nach einem Unfall im Pre-Finale beendete Norris sein Finale nur als 25. Junior Nicolai Hagenaes aus Norwegen zeigte wieder eine beeindruckende Aufholjagd. Im Zeittraining nur 64. fuhr er vier überragende Heats und verbesserte sich bis auf Platz 28. Im Pre-Finale schaffe er als Zwölfer eine erneute Steigerung, wurde im Finale aber nicht für seine tolle Leistung belohnt. Eine defekte Membrane zwang ihn, nach neun Runden, zur Aufgabe.

Martin Hetschel lobte seine beiden Schützlinge am Abend: „Langsam aber sicher werden wir zu einer richtigen Größe im internationalen Kartsport. John und Nicolai haben erneut eine tolle Vorstellung abgeliefert und wären ohne Probleme in den Punkterängen gelandet.“

In zwei Wochen reist das Team zum nächsten Rennen, im Prokart Raceland Wackersdorf ist die Deutsche Kart Meisterschaft zur zweiten Veranstaltung zu Gast.

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151859680343272.1073741826.237462378271&type=1

Erneutes DKM-Podium für Mach1 Kart

John Norris mit Mach1 Kart bei der DKM in Hahn

Selbst das Sommerhoch konnte Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende nicht einbremsen. Bei der vierten Veranstaltung der Deutschen Kart Meisterschaft kämpfte der Chassishersteller in der DKM um Podiumsplatzierungen und peilt nun mit John Norris die Vizemeisterschaft an.

Temperaturen von 35 Grad und mehr sorgten für heiße Bedingungen auf dem 1.375 Meter langen Kurs im Hunsrück. In der DKM mischte von Beginn der irische Werkspilot John Norris an der Spitze mit und durfte nach zwei vierten Rängen in den Vorläufen, auf selbiger Position in der Startaufstellung des ersten Rennens platznehmen. Norris gelang ein perfekter Start und ging nach nur wenigen Metern in Führung. Dem Druck seiner Verfolger konnte er jedoch nicht standhalten und fiel zeitweise bis auf Rang vier zurück. Norris behielt aber einen kühlen Kopf und kämpfte sich zurück auf Rang zwei. Abgerundet wurde der Erfolg durch Lucas Speck. Mit Rang acht war er der erfolgreichste deutsche Pilot im DKM-Feld. „Was für ein Rennen“, freute sich Teamchef Martin Hetschel: „selbst unter diesen extremen Bedingungen haben die beiden Mach1 Piloten einen kühlen Kopf bewahrt und wertvolle Punkte ergattert.“

Im zweiten Durchgang kostete Norris auf den ersten Metern die schlechtere Außenbahn wichtige Positionen, doch im Verlauf der 18 Rennrunden kämpfte er sich wieder vor und eroberte noch auf der Ziel-Geraden den vierten Rang. In der Gesamtwertung liegt er nun auf Position drei und kann beim Saisonfinale in Genk sogar noch die Vizemeisterschaft gewinnen. Teamkollege Speck hatte diesmal Pech, sehr gut gestartet und zeitweise auf Platz fünf liegend wurde er nach einem unverschuldeten Rennunfall als 23. abgewunken.

Bei den Junioren erlebte Cedric Piro ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Im Zeittraining auf Rang zehn und dem ersten Vorlauf sogar Sechster, musste er im zweiten Lauf sein Kart noch vor dem Start abstellen. Somit war er in der Addition nur noch 33. und musste versuchen sich über den Hoffnungslauf für die Finals zu qualifizieren. Mit der nötigen Professionalität riskierte er in dem Rennen nicht zu viel und schaffte als Dritter den Finaleinzug. Vom Ende des Feldes bewies er sein fahrerisches Talent, mit geschickten Manövern zog er an seinen Kontrahenten vorbei und wurde als 17. respektive Zehnter abgewinkt. Damit sammelte er wichtige Meisterschaftszähler und kann in der Gesamtwertung noch den Sprung in die Top-Ten schaffen. Neuland betrat der junge Johan Nicolai Hagenaes, zum ersten Mal in der DJKM am Start schied der Norweger leider nach dem Hoffnungslauf aus.

Martin Hetschel freute sich am Abend über die Erfolge seiner Piloten: „In den Rennen glühte der Asphalt und unser Mach1-Chassis hat einen sehr guten Job geleistet. Wir waren zu jedem Zeitpunkt konkurrenzfähig und die Reifen unserer Piloten haben gehalten. John hat in der DKM sogar Führungskilometer gesammelt und peilt nun die Vizemeisterschaft an.“

Schon am kommenden Wochenende reist das Team zum nächsten Rennen nach Frankreich. In Angervillle findet die zweite Veranstaltung der U18-Weltmeisterschaft statt.

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151354235438272.566345.237462378271&type=1