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Mach1 mischt europäische Schaltkartelite auf

Mach1 Morosport bei der KZ2 EuropameisterschaftAm vergangenen Wochenende reiste Mach1 Motorsport mit seinen Fahrern John Norris und Toni Greif zum ersten Rennen der CIK-FIA KZ2 Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf. Bei bestem Kartsportwetter lösten beide Piloten ihr Finalticket und unterstrichen damit das Potential des deutschen Mach1-Karts.

Neuland betrat John Norris: Der Ire absolvierte erst das zweite Schaltkartrennen seiner Karriere und schlug sich dabei mehr als beachtlich. Schon in den freien Trainings war der derzeitig Führende der Deutschen Kart Meisterschaft in den Top-Ten wieder zu finden und stimmte Teamchef Martin Hetschel vor dem Zeittraining zuversichtlich: „Bis jetzt bin ich mehr als zufrieden. John schlägt sich in diesem hochkarätigen Feld beachtlich.“ Im Zeittraining wollte der Schaltkart-Rookie jedoch etwas zu viel und kam nicht über Position 43 hinaus. Ebenfalls durchwachsen verliefen auch die folgenden sechs Vorläufe. Neben einem hervorragenden sechsten und achten Rang, musste er auch eine fragwürdige drei Sekundenstrafe wegen Lärmüberschreitung und eine Disqualifikation verkraften. Damit lang er am Samstagabend nur auf Position 53 des 98 Fahrer starken Felds.

Von Startplatz 27 gab er aber im ersten Pre-Finale Vollgas. John kämpfte sich durch das Feld, sah das Ziel als Elfter und schaffte damit den Sprung unter die besten 34 Piloten. Im Finale schwanden jedoch schon alle Chancen während des Starts. John verlor zahlreiche Positionen und musste dem Feld nacheilen. In den folgenden 24 Rennrunden stellte er aber wieder den Anschluss her und verbesserte sich noch bis auf Rang 19. Entsprechend glücklich war er am Sonntagabend: „Für meinen ersten offiziellen Werkseinsatz im Schaltkart habe ich mich sehr gut geschlagen. Wir waren das ganze Wochenende richtig schnell und haben viel dazu gelernt. Für mich war dies in erster Linie ein Lernrennen, daher haben wir uns entschieden im Finale noch Kleinigkeiten am Chassis- und Vergasersetup zu ändern. Das stellte sich jedoch nicht als optimal heraus, weshalb die Rundenzeiten nicht auf dem üblichen Niveau waren.“

Teamkollege Toni Greif spielte am Wochenende seine ganze Schaltkarterfahrung aus und fuhr von Beginn auf Augenhöhe mit seiner Konkurrenz. Aber auch für ihn lief das Zeittraining etwas durchwachsen, mit Rang 53 durfte Toni nicht zufrieden sein. Über die Vorläufe machte er aber Boden gut und wurde im Gesamtklassement auf Rang 44 geführt. Noch mal zu legte Toni dann im Pre-Finale: Aus Position 22 gestartet wurde er guter 14. und stand damit ebenfalls im Finale. Von Platz 28 gestartet fuhr er hier bis auf Rang 22 vor, wurde im Rennverlauf jedoch Opfer einer Kollision und verlor zahlreiche Positionen. Mit einem großen Rückstand zum Hauptfeld kam er letztlich nicht über Rang 27 hinaus.

Trotz des durchwachsenden Finales war Teamchef Martin Hetschel mit dem Ergebnis auf dem 1.222 Meter langen Ring sehr zufrieden: „Wir haben gezeigt, dass Mach1 Kart auch in der europäischen Schaltkartelite mitmischen kann, und das ohne Werksmotoren und externem Tuner. Wir haben viel gelernt und werden diese Erfahrungen nun zum zweiten Rennen im belgischen Genk mitnehmen.“

Rennaction wartet auf den deutschen Chassishersteller aber schon am kommenden Wochenende, dann findet in Oschersleben der zweite Wertungslauf des ADAC Kart Masters statt.

Mach1 Motorsport erlebt wechselhaftes EM-Finale

Mach1 Motorsport bei der CIK/FIA KF2 EuropameisterschaftDas Finale der CIK-FIA Kart Europameisterschaft im britischen Brandon hatte es für das Mach1 Motorsport Team in sich. Das Chassis des deutschen Herstellers konnte erneut bei wechselhaften Gripverhältnissen überzeugen, letztlich kosteten aber mehrere Unwegsamkeiten die Finalteilnahme.

Nach einem erfolgreichen EM-Auftakt im deutschen Wackersdorf peilte John Norris auch auf dem anspruchsvollen PF International Circuit in Brandon eine Position in den Top-Ten an. Nach den freien Trainings war die Stimmung sehr gut. John fand sich schnell auf der Strecke zurecht und seine Rundenzeiten versprachen einen erfolgreichen Verlauf der insgesamt drei Renntage. Doch im Zeittraining folgte die Ernüchterung. Bei starkem Regen und schwierigen Fahrbahnverhältnissen konnte der Ire keine schnelle Runde fahren und wurde nur als unbefriedigender 53. gewertet. Somit musste er in den insgesamt fünf Vorläufen jeweils aus der denkbarschlechten neunten Startreihe auf die Reise gehen. Trotz harter Fights und einiger Kollision im Mittelfeld konnte John mit einem vierten, zehnten und zwölften Rang Akzente setzen. Leider brachten ihm am Ende aber zwei Ausfälle nach einer Kollision und einem Motorschaden zu viele Strafpunkte ein. Der Mach1 Werkspilot wurde am Samstagabend als 45. gelistet und verpasste den Finaleinzug. Die Enttäuschung war beim Team natürlich groß: „John hat nicht aufgegeben und sich für jedes Rennen neue motiviert. Leider ist es sehr schwer von soweit hinten startend das Rennen unfallfrei zu überstehen. Im B-Finale werden wir nun versuchen das Wochenende mit einem positiven Ergebnis abzuschließen“, erklärte Teamchef Martin Hetschel am Samstagabend.

Sonntags war die erste Enttäuschung verflogen und John startete nochmals hoch motiviert in das B-Finale. Aus der elften Position kämpfte er sich vor und schrammte beim Fallen der Zielflagge als Vierter nur knapp an den Podesträngen vorbei. „Ein erfreulicher Abschluss für uns. Unsere Chassis hat bei Nässe, sowohl hohem Grip und Sonnenschein perfekt funktioniert“, freute sich Hetschel.

Neben John Norris rollten auch Lucas Speck und Lisa-Christin Brunner für den Hersteller aus Brackenheim an den Start. Doch für Speck war das Wochenende beendet, bevor es überhaupt richtig angefangen hatte. Der junge Rheinländer kämpfte mit einer vorangegangen Armverletzung und entschied sich nach dem ersten Vorlauf auf weitere Starts zu verzichten. Ebenfalls nicht ganz fit war seine Teamkollegin Lisa-Christin. Obwohl sie sich im Verlauf des Wochenendes deutlich steigern konnte, machte ihr erneut eine alte Rippenverletzung zu schaffen und sie verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf eine Teilnahme im B-Finale.

Martin Hetschel versuchte im Nachhinein seine Schützlinge aufzubauen: „Allein das Erlebnis auf dieser tollen und anspruchsvollen Strecke zu fahren, können sie sich nicht mehr nehmen lassen. Die Gesundheit können wir leider nicht beeinflussen, für beide war es besser vorzeitig aufzuhören, um nicht noch weitere Beschwerden hervorzurufen.“

Nach den zuletzt stressigen Wochen, geht das Team nun in eine kleine Sommerpause. Das nächste Rennen findet vom 17.-19. August auf dem Hunsrückring/Hahn statt, dort ist dann die DKM zum vierten Saisonrennen zu Gast.

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Erfolgreiche EM für Mach1 Motorsport

John Norris mit Mach1 Kart bei der CIK/FIA KF2 EMMit dem Rennen zur CIK-FIA Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf erwartete Mach1 Motorsport den ersten großen internationalen Schlagabtausch in dieser Saison. Trotz schwieriger Wetterbedingungen behauptete sich der deutsche Hersteller bestens und sammelte wertvolle Meisterschaftspunkte.

Die letzten Wochen waren anstrengend für den Chassishersteller aus Brackenheim. Mit der DKM, dem DMV Kart Championship und dem ADAC Kart Masters warteten gleich drei große Serien auf das Team. Doch von Müdigkeit keine Spur. Gestärkt von den zahlreichen Erfolgen in dieser Saison startete man mit John Norris, Lucas Speck und Lisa-Christin Brunner zuversichtlich in den ersten Durchgang der CIK-FIA KF2 Europameisterschaft in Wackersdorf.

Schon in den freien Trainings legte das Trio einen hervorragenden Auftritt hin und stimmte Teamchef Martin Hetschel optimistisch: „Wir kämpfen hier gegen die besten Kartfahrer und Teams Europas, Lucas und John haben mit sehr guten Zeiten ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Bis zum Finale steht uns aber noch ein weiter Weg bevor.“

Im Zeittraining wurde dann deutlich, dass an diesem Wochenende neben der Konkurrenz, auch das Wetter eine große Herausforderung darstellt. Leichter Regen wirbelte die vier Zeittrainingsgruppen durcheinander. Am Ende etablierte sich Lucas Speck auf Rang 21, Norris folgte auf 30 und Lisa-Christin Brunner war 82. In den darauffolgenden sechs Heats ging es drunter und drüber. Mit gleich fünf Top-Ten Platzierungen, darunter sogar einem zweiten Rang und zwei schnellsten Rennrunden, überstand John Norris seine Vorläufe am besten. Nur durch einen Ausfall rutschte er in der Startaufstellung auf Rang 21 ab. Zu den Finals am Sonntag war die Restsonne dann komplett verzogen und der erste Durchgang startete auf nasser Fahrbahn. Norris stellte sich schnell auf die rutschigen Bedingungen ein und etablierte sich im Mittelfeld des internationalen Feldes. Beim Fallen der Zielflagge hatte er fünf Positionen aufgeholt und war 16. Für Furore sorgte der Ire im zweiten Rennen am Nachmittag. Auf abtrocknender Strecke kämpfte er sich in den ersten Runden bis auf Rang fünf vor und hielt den Anschluss zur Spitze. Doch ein technisches Probleme bremste ihn im Verlauf der 21 Rennrunden ein. John versuchte alles seine Verfolger hinter sich zuhalten, verlor aber einige Plätze und wurde Elfter. Die Enttäuschung über die verpasste Chance war Martin Hetschel am Abend deutlich anzumerken: „John war auf einem sehr guten Weg. Die Zeiten passten und wir hätten mit viel Glück sogar auf dem Podium landen können. Leider kann man letztlich nicht alles steuern.“

Der Pechvogel des Wochenendes war jedoch Lucas Speck. Auch er hielt in den Heats sehr gut mit und führte einen Lauf über weite Strecken an, letztlich musste er aber gleich zwei Mal einen Rückschlag verkraften und rutschte am Ende um eine Position an den Finalplätzen vorbei. Als Trost durfte er aus der Pole-Position ins B-Finale starten und unterstrich dort seine Leistung des Wochenendes. Auf nasser Strecke fuhr er als Zweiter ins Ziel und war damit bestplatzierter Deutscher Pilot. Die Dritte im Bunde Lisa-Christin Brunner entwickelte sich in den Heats deutlich weiter und ließ zwischenzeitlich ihre Möglichkeiten aufblitzen. Trotzdem war es für sie schwer sich vorzukämpfen, so dass sie am Samstagabend vorzeitig ausschied. „Lucas hätte es verdient gehabt im Finale zustehen, er hat wirklich eine gute Vorstellung abgeliefert und gehört derzeitig zu den schnellsten KF2-Piloten Deutschlands. Auch bei Lisa ist eine kontinuierliche Steigerung zu spüren, aus dem Verfolgerfeld war es für sie aber schwer, mit der wenigen internationalen Erfahrung, Boden gut zu machen.“, stärkte Martin Hetschel seinen Schützlingen den Rücken.

Als Solist stellte sich Toni Greif der internationalen Schaltkartelite in der KZ2 Europameisterschaft. Nach Rang 79 im Zeittraining, gelang ihm in zwei Vorläufen eine sensationelle Aufholjagd auf die Plätze neun und elf. Leider musste er aber auch gleich zwei Mal unfreiwillig stoppen und fiel zusätzlich noch durch Kollisionen zurück wodurch er die Finalteilnahmen verpasste. Auch wenn das Endergebnis ernüchternd war, freute sich Martin Hetschel über die Vorstellung in der KZ2: „Mit Toni haben wir einen guten Fahrer um die Entwicklung unseres Schaltkartchassis voranzutreiben, wir lernen jedes Wochenende dazu, hatten diesmal aber nicht das Glück auf unserer Seite.“

Schon am kommenden Wochenende reist das Team zum nächsten Rennen, dann steht im bayerischen Ampfing der dritte Durchgang der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem Terminkalender.

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