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Douglas Lundberg verstärkt Mach1 Kart

Mit dem Schweden Douglas Lundberg präsentiert Mach1 Kart einen neuen starken Werkspiloten. Der 2014er Vize-Europameister startet für den deutschen Hersteller in der Welt- und Europameisterschaft, sowie der Deutschen Schaltkart Meisterschaft.

Mach1 Kart ist weiter auf Vormarsch und freut sich mit Douglas Lundberg über einen neuen Fahrer im Team. Auf der Kartmesse in Offenbach am Main besiegelten Mach1 Motorsport-Teamchef Martin Hetschel und Douglas Lundberg die Zusammenarbeit. Der Schwede ist kein Unbekannter im Kartsport. 2014 siegte er beim Finale der KZ2 Europameisterschaft in Kristianstad und sicherte sich damit den Vizetitel.

Nach einem durchwachsenen Jahr 2015, möchte er 2016 gemeinsam mit Mach1 Kart zurück auf die Erfolgsspur: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Martin Hetschel und seinem Team. Das Chassis hat in der Vergangenheit schon oft sein Potential unterstrichen und ich kann es kaum abwarten zu starten“, fasste Lundberg zusammen. An den Start geht er in der KZ1 Europa- und Weltmeisterschaft. Vor allem auf die Weltmeisterschaft legt er einen großen Fokus – das Rennen findet auf seiner Heimstrecke in Kristianstad statt. „Der Kurs ist nur wenige Kilometer von meinem Heimatort entfernt, wir werden dort viel testen und bestens vorbereitet in das Saisonhighlight gehen“, gibt sich Lundberg zielstrebig.

Aber auch die deutschen Fans dürfen sich auf den schnellen Schweden freuen. Gemeinsam mit Mach1 Kart geht er in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft auf Titeljagd. Martin Hetschel ist glücklich über seinen Neuzugang: „Douglas ist einer der schnellsten Schaltkartfahrer in Europa und eine Bereicherung für unser Team. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit ihm große Erfolge feiern.“

Bereits in zwei Wochen wartet auf Mach1 Kart das erste Highlight. Vom 29.-31. Januar findet in den Werkshallen in Meimsheim die alljährliche Hausmesse statt. Neben zahlreichen Schnäppchen, erhalten die Besucher einen Einblick in die Produktion der erfolgreichen Chassis und können sich über die aktuellen Modellen informieren.

MACH1 TRACK DAYS MIT DS KARTSPORT IN LIEDOLSHEIM

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonende die Möglichkeit, die 2016er Modelle im Bereich Schaltkart und X30 Junior/Senior oder Rotax zu testen. Außerdem steht auch ein aktuelles Mach1 Bambinikart zum Test bereit.

Das erste Track Days Wochenende findet am 06. und 07. November auf der Kartbahn in Liedolsheim* statt. Weitere Termine und Strecken sind nach Vereinbarung möglich.

Die aktuellen Mach1 FIA5 Karts waren in der vergangenen Saison national und international wieder sehr erfolgreich, die Erfolge sprechen für sich: Mach1 Piloten sorgten in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM, Europameisterschaft und WM für Aufsehen. Interessierte Fahrer und Teams können sich jetzt ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams und der Factory Supported Teams machen. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (07135/9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2016 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen OK (ehemals KF), OK-J (ehemals KF-J) und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und die X30 Euro/World Finals. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden. Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen.

* Testfahrten nur nach Voranmeldung möglich. Durchführung wetterabhängig ohne Gewähr.

Mach1 Kart: Pfeilschnell beim KF EM-Finale in England

Mit John Norris und Harrison Newey traf Mach1 Motorsport beim Finale der CIK-FIA KF Europameisterschaft in England auf die Weltelite des Kartsports. Mit einer starken Leistung wusste das Duo zu beeindrucken und glänzte bei wechselhaften Witterungsbedingungen. Für die zweite Saisonhälfte ist der deutsche Chassishersteller bestens gerüstet.

Während Mach1 und John Norris eine feste Größe in der Schaltkart Europameisterschaft waren und in Wackersdorf als Zweiter nur hauchdünn am Sieg vorbei rutschten, machte das Team nun einen Abstecher zum Finale der KF Europameisterschaft auf dem PFi International Circuit in Brandon. Mit schnellen Kurven, zwei Schikanen und einem Tunnel, sowie Brücke stellte der 1.382 Meter lange Kurs ganz besondere Anforderungen an die Fahrer. „Um auf den langen Geraden ausreichend Speed mit zu nehmen, ist das Setup des Chassis ganz besonders wichtig“, wusste Teamchef Martin Hetschel zu berichten.

Bei wechselhaften Bedingungen wurde der Donnerstag zum Einfahren der Motoren genutzt. Am Freitag wurde es dann ernst. Bis zum Zeittraining stellte sich das Duo auf die Strecke ein und

überzeugte schon frühzeitig mit schnellen Rundenzeiten. Doch pünktlich zum Qualifying setzte Regen ein und stellte die Arbeit des Morgens auf den Kopf. Harrison Newey fand leider keine perfekte Runde und wurde nur als 40. gewertet. Deutlich besser lief für seinen Teamkollegen aus Irland. Ebenfalls erstmalig auf nasser Strecke fuhr John auf den beeindruckenden fünften Startplatz. „Leider musste ich in meiner schnellen Runde überholen, sonst wäre ich sicher nochmals schneller gefahren“, kommentiert er das Zeittraining. „Aber dafür dass ich das erste Mal mit Dunlop Regenreifen auf der Strecke bin, bin ich sehr zufrieden“, Noris weiter.

Am Samstag standen insgesamt vier Heats auf dem Programm. John wusste seine perfekte Ausgangsposition zu nutzen und glänzte direkt im ersten Durchgang mit der schnellsten Rennrunde.

Leider kosteten ihn aber auch ein Motorproblem und ein unverschuldeter Rennunfall wichtige Positionen. „Wenn diese ärgerlichen Zwischenfälle nicht gewesen wären, hätten wir uns sicher in den Top-Ten für das Pre-Finale qualifiziert. Trotzdem ist das eine Topleistung, wenn ich bedenke, dass ich seit dem DKM Finale in Genk das erste Mal wieder in einem KF-Kart sitze“, so John am Samstagabend.

Sein Teamkollege hatte es durch seine schlechte Startposition deutlich schwerer. In allen vier Vorläufen musste er sich aus dem Verfolgerfeld nach vorne kämpfen. Durch einen Ausfall im letzten Heats, lag er am Abend nur auf Gesamtposition 40 und durfte als Zwölfter den Hoffnungslauf in Angriff nehmen.

Sonntags gingen beide Fahrer hochmotiviert in den Renntag. Während John für die Finals qualifiziert war, ging es für Harrison im Hoffnungslauf um das Finalticket. Doch durch die hohe Leistungsdichte reichte es am Ende nicht zum Finaleinzug. „Das ist extrem schade, denn mit meinen Rundenzeiten im Hoffnungslauf hätte ich in Pre-Finale und Finale unter den ersten Fünf fahren können“, wusste Harrison zu berichten.

John verbesserte sich hingegen im Pre-Finale um sechs Positionen und sah das Ziel als hervorragender Zwölfter. Für das Finale hatte sich der Ire nun eine Top-Ten Platzierung als Ziel gesteckt. Doch im Finale war nach vier Runden das Rennen beendet, John wurde unsanft von der Bahn geschoben und musste das Rennen vorzeitig beenden. „Eine Weiterfahrt war mit dem Kart nicht mehr möglich“, berichtete John.

„Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit der Performance unserer Fahrer und auch unseres Materials. Dafür, dass wir zum ersten Mal mit den Dunlop-Reifen unterwegs waren und aus terminlichen Gründen nicht an den Testtagen der großen Teams teilnahmen, haben wir eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was möglich ist. Ich bin sicher, dass wir das auch am nächsten Wochenende bei der DKM in Kerpen wieder zeigen können.“

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Mach1 Kart beendet EM in den Top-Ten

Auch wenn das Finale der CIK-FIA KZ2 Europameisterschaft in Schweden nicht nach den Vorstellungen von Mach1 Kart verlief, zeigte sich der Chassis-Hersteller am Ende zufrieden. Ein neunter Platz im Gesamtklassement zeigt das Potential eines Mach1-Chassis.

Mit Genk, Wackersdorf und Kristianstad bestritten die über 80 Piloten der CIK-FIA KZ2 Kart Europameisterschaft drei Rennwochenenden. Nach zwei guten Veranstaltungen reisten Mach1 Motorsport und John Norris zuversichtlich zum großen Finale in Schweden. Mit einem zweiten Platz aus Wackersdorf im Gepäck, wollte das Team auch auf dem Asum Ring in Kristianstad glänzen.

Doch die neue Strecke und die vorgeschriebenen Bridgestone Reifen bereiteten dem Team Probleme. „Wir haben kein passendes Setup für diese Bedingungen gefunden“, erklärte Teamchef Martin Hetschel.

Bis zum Zeittraining steigerte sich der Ire aber stetig und sicherte sich Gesamtposition 19. Aber auch im Verlauf der Heats lief nicht alles glatt. Stark nachlassende Reifen zwangen John das Tempo heraus zu nehmen. Mit den Positionen neun, elf, zwölf und 13 hatte er sich jedoch trotzdem gut nach vorne gekämpft. Leider verlor er aber durch einen Wertungsausschluss den neunten Rang und rutschte dadurch in den Hoffnungslauf. „Leider hat hier das Team einen Fehler gemacht, nun gilt es im Hoffnungslauf anzugreifen“, Martin Hetschel am Abend.

Mit neuen Reifen hatte John erstmalig an diesem Wochenende eine gute Performance und fuhr die Zeiten der besten Fünf. Aus der 13. Startposition kämpfte er sich bis auf Rang sieben nach vorne und verpasste beim Fallen der Zielflagge den Finaleinzug um hauchdünne drei Zehntelsekunden. „Natürlich sind wir enttäuscht. Nach dem zweiten Platz in Wackersdorf waren die Erwartungen groß. Irgendwie sollte es diesmal nicht klappen“, fasste Hetschel am Abend zusammen.

Unzufrieden war der deutsche Chassis-Hersteller mit dem Verlauf der Europameisterschaft aber trotzdem nicht. „In der Gesamtwertung sind wir sehr guter Neunter, das ist das beste Ergebnis seit einigen Jahren. Wir haben bei unterschiedlichsten Bedingungen die stärken unseres Rennmaterials aufgezeigt.“

Weiter geht es für John Norris in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft, die gastiert vom 16.-17. August in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben.

Mach1 Kart holt Platz zwei in der Europameisterschaft

Am vergangenen Wochenende war die Freude groß im Lager des deutschen Chassisherstellers Mach1-Kart. Bei der CIK-FIA Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf wurde Werkspilot John Norris sensationeller Zweiter in der Schaltkartklasse KZ2.

„Ich dachte ich träume“, strahlte Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend. Mit einem zweiten Platz feierte das Team einen der größten internationalen Erfolge der vergangenen Jahre. Bereits im Zeittraining spiegelte sich wieder, dass John Norris in Wackersdorf zu den Besten gehört. Bei wechselnden Bedingungen zwischen Sonne und Regen fühlte der Ire sich wohl und platzierte sich auf Rang 21. Insgesamt traten in Wackersdorf 64 Fahrer aus mehr als 21 Nationen an.

Die insgesamt fünf Heats verliefen diesmal mit den Rängen zwei, vier, fünf, neun und zehn problemlos. John lag damit auf Gesamtposition 13 vor dem Pre-Finale und sorgte bei Teamchef Martin Hetschel für gute Laune: „Diesmal haben wir das Pech zu Hause gelassen und konnten durchweg das Potential unseres Materials zeigen. John ist super Rennen gefahren und das Mach1-Chassis funktioniert sowohl bei Regen als auch Sonnenschein.“

Doch damit nicht genug, im Pre-Finale ging es für den Schaltkart-Rookie noch weiter nach oben. Im Verlauf der 17 Rennrunden verbesserte John sich auf einen sensationellen dritten Rang. Kurz vor dem Finale wurde es dann nochmal spannend. Ein starker Regenschauer setzte den Kurs unter Wasser. Pünktlich zum Start hatten sich die dunklen Wolken aber wieder verzogen und die 1.275 Meter trockneten weiter ab. Während John in der Anfangsphase etwas an Boden einbüßte, legte er einen starken Endspurt hin und säumte am Ende als hervorragender Zweiter den Zielstrich. „Danke an das gesamte Team für die sensationelle Arbeit“, freute sich Norris auf dem Siegerpodium. „Wir haben so lange auf diesen Erfolg hingearbeitet, nun hat es gereicht. Ein großer Dank an das gesamte Team für die hervorragende Arbeit. Das Mach1-Kart hat abermals sein Können bewiesen“, ergänzte Teamchef Martin Hetschel.

Neben John Norris startete auch der Schweizer Marco Forrer für das Mach1 Motorsport-Team. Bei seinem ersten Einsatz in der Europameisterschaft zeigte er eine gute Leistung und belegte nach den Vorläufen Position 51. Im Hoffnungslauf holte er noch einmal sieben Ränge auf, verpasste aber den Finaleinzug. „Marco hat an diesem Wochenende sehr viel gelernt. Er wurde von Sitzung zu Sitzung schneller und fuhr am Ende die Zeiten der Toppiloten“, lobte Martin Hetschel seinen Schaltkart-Neuling.

Bereits in zwei Wochen geht es für das Team zum nächsten Rennen der CIK-FIA Kart Europameisterschaft. Im schwedischen Kristianstad findet das große Finale statt. John belegt derzeitig die aussichtsreiche sechste Gesamtposition.

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Mach1 Motorsport: Erfolgreiche Rennen in Wackersdorf

Gut gelaunt durfte Mach1 Motorsport aus Wackersdorf die Heimreise antreten. In einem Rekordteilnehmerfeld der Deutschen Kart Meisterschaft behaupteten sich die Piloten auf den vorderen Rängen und unterstrichen die Möglichkeiten eines Mach1-Chassis.

So voll waren die drei Prädikate der Deutschen Kart Meisterschaft noch nie. Insgesamt 171 Fahrerinnen und Fahrer gingen an den Start. Stärkste Macht waren die Schaltkarts, wenige Wochen vor der Europameisterschaft in Wackersdorf nutzten zahlreiche Top-Piloten die Rennen zur Vorbereitung. Unter den 72 Teilnehmern war auch Mach1-Werksfahrer John Norris. Nach seiner fulminanten Aufholjagd in Genk, wusste er auch in Wackersdorf zu überzeugen. Im Zeittraining auf Platz 19, beendete er seine vier Heats auf den Rängen fünf, fünf, sieben und elf, damit war er hervorragender Zwölfter in der Startaufstellung für das erste Finale. „John hat heute eine tolle Leistung gezeigt. Wir haben alle vier Vorläufe schadlos überstanden und knabbern an den Top-Ten. Bei solch einem Feld ist das ein super Ergebnis“, Martin Hetschel am Samstagabend.

Während bis zum Samstagnachmittag noch die Sonne schien, regierten wenig später Regen und kalte Temperaturen das Geschehen. John fühlte sich bei diesen schwierigen Bedingungen wohl und verbesserte sich im ersten Finale auf Gesamtposition sieben. Etwas Pech hatte er im zweiten Lauf. Durch einen Dreher in der Anfangsphase fiel er weit zurück, kämpfte sich aber wieder nach vorne und wurde noch 20. In der Meisterschaft belegt er vor der Sommerpause den zehnten Rang. „Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag. Bei solchen Wassermassen kann auf der Strecke immer etwas passieren. Unser Chassis hat dabei aber überzeugt und bei sowohl trockenen als auch feuchten Bedingungen bestens funktioniert“, kommentierte Martin Hetschel den Rennausgang.

In der Deutschen Kart Meisterschaft traten Manuel Valier, Harrison Newey und Julian Müller für Mach1 Motorsport an. Wie schon in Ampfing gehörte Valier zu den großen Siegesanwärtern und lag nach den Heats auf einem aussichtsreichen sechsten Rang. Im ersten Finale musste er jedoch etwas den Anschluss zum Spitzenfeld abreißen lassen. Blieb als Zehnter aber in Reichweite. Ähnlich verlief auch das zweite Rennen, diesmal kam er im strömenden Regen als Neunter ins Ziel.

DKM-Rookie Harrison Newey kommt in der neuen Klasse immer besser in Fahrt und setzte mit einem zwölften Rang im ersten Vorlauf ein Ausrufezeichen. Die Finals verliefen leider nicht ganz problemlos. Nach Rang 21 im ersten Lauf, musste er im Zweiten leider vorzeitig aufgeben. Der Dritte im Bunde Julian Müller musste in den Heats einen Ausfall verzeichnen und rutschte dadurch in den Hoffnungslauf. Diesen beendete er aber als Dritter und zog damit in die Finals ein. Leider folgte aber auch im ersten Wertungslauf ein Ausfall. Das zweite Finale lief dann perfekt, im Verlauf der 21 Rennrunden verbesserte er sich auf einen hervorragenden 14. Rang.

„Die Rennen in der DKM waren ein kleines Auf und Ab. Manuel hat seine tolle Vorstellung aus Ampfing bestätigt und ist als Gesamtfünfter in Reichweite zur Spitze. Harrison und Julian setzten ihren Lernprozess weiter fort. Im Finale haben Beide in diesem starken Feld eine tolle Leistung gezeigt, vor allem die Aufholjagd von Julian war sehenswert“, lobte Hetschel am Abend.

Ebenfalls mit einem Mach1-Chassis war Lucas Speck am Start. Unter dem Namen LS-Kart startet der ADAC Champion des Jahres 2012 in der DKM und fühlte sich im Regen wohl. Beide Finals beendete Speck als toller Dritter und verbesserte sich damit auf Platz sieben in der Gesamtwertung.

EM Genk: Starke Aufholjagd von Mach1 Kart und John Norris

Am vergangenen Wochenende stellte sich der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart der starken Konkurrenz in der CIK-FIA KZ2 Europameisterschaft auf dem Hogensbergdam Circuit in Genk. Das Team erlebte ein Wechselbad der Gefühle, würde aber im Finale mit einem hervorragenden Ergebnis belohnt.

Mit 79 Fahrerinnen und Fahrer aus 23 Nationen wartete starke Konkurrenz auf das Mach1 Motorsport Team. Nach zuletzt großen Erfolgen in den KF-Klassen möchte der Hersteller nun auch bei den Schaltkarts überzeugen. An den Start rollte Werkspilot John Norris und der sorgte schon nach den freien Trainings für gute Laune im Teamzelt. „Wir liegen derzeitig in den Top-Ten, bei solch einem Teilnehmerfeld ist das ein super Ergebnis“, war Teamchef Martin Hetschel zuversichtlich.

Ein ähnliches Bild im Zeittraining: John Norris sicherte sich Startplatz elf und machte Hoffnung auf einen erfolgreichen Rennverlauf. Aus den vorderen Reihen legte er im ersten von vier Vorläufen einen guten Start hin und sah das Ziel als Vierter. „Bis jetzt dürfen wir sehr zufrieden sein. Das Chassis funktioniert perfekt und John zeigt eine starke Leistung“, fasste Martin Hetschel die Geschehnisse zusammen.

Doch ab dem zweiten Heats musste das Team gleich mehrere Rückschläge verkraften. Zwei Mal schied Norris auf einem Top-Fünf-Rang mit einem Motorschaden aus und auch im letzten Vorlauf kostete ihn ein turbulentes Rennen eine vordere Platzierung. Nur als 49. wurde der Ire am Samstagabend im Gesamtklassement gelistet. „Wie viel Pech kann man denn haben?“, fragte sich Martin Hetschel am Abend.

Trotz der schlechten Ausgangslage zeigte sich das Team kämpferisch und John Norris lieferte im Pre-Finale eine unglaubliche Aufholjagd ab. Aus der 25. Startposition kämpfte er sich in jeder Runde an seinen Kontrahenten vorbei und sah das Ziel als beeindruckender Zwölfter. Damit schaffte er den Einzug in das große Finale und erfreute damit auch seinen Teamchef: „Was für ein Rennen, John hat super Überholmanöver gezeigt und ist wirklich beeindruckend nach vorne gefahren.“

Sein Meisterstück legte der Pilot aus Irland dann im Finale über 23 Rennrunden ab. Mit einem perfekten Start überstand er die erste Runde und war nicht mehr zu stoppen. Mit seinem Mach1 Kart flog er durch das Feld und wurde erneut als Zwölfter abgewinkt. Neben großem Applaus der Zuschauer, durfte er sich auch über erste Meisterschaftspunkte freuen.

„Das war ein sensationeller Tag für uns. Aus Position 49 bis auf Platz zwölf vorzufahren schafft nicht jeder. Man darf nicht vergessen, wir sind gegen die besten KZ2-Piloten der Welt angetreten. Unser Chassis hat bei den unterschiedlichen Grippverhältnissen perfekt funktioniert und war sicherlich ein Schlüssel zu diesem Erfolg“, trat Hetschel gut gelaunt die Heimreise an.

Schon am kommenden Wochenende wartet die nächste Herausforderung auf das Team. Dann ist das ADAC Kart Masters zum zweiten Saisonrennen im bayerischen Ampfing zu Gast.

Starke X30 Performance von Mach1 Motorsport – Erfolgreicher Auftritt bei der X30 Challange Europa

Das belgische Mariembourg war am Osterwochenende Austragungsort der X30 Challenge Europa. Über 120 Teilnehmer aus mehr als 20 Nationen kämpften um den ersten großen internationalen Titel. Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart war gleich mit drei Fahrern vertreten.

Die Senioren stellten mit 55 Pilotinnen und Piloten die stärkste Macht und überraschten mit einer hohen Leistungsdichte. Nach dem Zeittraining lagen 48 Fahrer innerhalb einer Sekunde. Mittendrin war der deutsche Mach1-Kart-Pilot Julian Müller. Als Zwölfter hatte der Kölner eine gute Ausgangsposition für die insgesamt drei Vorläufe. Allein die Startposition auf der schlechteren Außenbahn bereitetem ihm und seinem Teamchef Martin Hetschel Kopfschmerzen: „In der Gruppe D müssen wir immer außen starten. Das ist ein kleiner Nachteil.“

Dieser kam leider in allen drei Durchgängen zu trage. Julian verlor auf den ersten Metern einige Position, bewies aber Willensstärke und kämpfte sich zurück. Als Achter, Neunter und 14. qualifizierte er sich als toller 16. für das erste Finalrennen.

Trotz seiner Position im Mittelfeld hatte Julian am Sonntag alle Hände voll zu tun. Zahlreiche Rangeleien machten ihm das Leben schwer. Mit zwei 19. Plätzen und Gesamtrang 17 blieb er aber der beste deutsche Fahrer im Feld. „Julian hat drei tolle Renntage erlebt. Seine Performance war richtig gut und eine Platz unter den Top-Ten zum Greifen nah. In den Finals kosteten die Positionskämpfe leider wichtige Zeit“, erklärte ein zufriedener Martin Hetschel.

Ins kalte Wasser sprangen die beiden Junioren Philipp Heim und der Brite Lewis Kent. Erstmals bei solch einem großen Event am Start, galt es Rennkilometer zu sammeln. Das machten Beide sehr gut und verkürzten den Rückstand kontinuierlich. Als Privatfahrer war Maximilian Bauer ebenfalls mit einem Mach1-Kart bei den X30 Junioren vertreten und machte einen tollen Job. In der Gesamtwertung reichte es für ihn zum hervorragenden 20. Platz.

Martin Hetschel war am Abend gut gelaunt und lobte seine Fahrer: „Die X30 Europameisterschaft ist eine anspruchsvolle Veranstaltung. Alle haben ihr bestes gegeben und dabei viel für die anstehende Saison gelernt. Erfreulich ist für mich die Performance unseres Chassis. Das funktionierte bei allen Streckenbedingungen perfekt.“

In zwei Wochen reist das Werksteam zum nächsten großen Event. In Ampfing startet die Deutsche Kart Meisterschaft mit einem Teilnehmerfeld von über 140 Fahrerinnen und Fahrern.

Erfolgreiches EM-Finale für Mach1 Motorsport

Das beschauliche Ortona, direkt an der Adria gelegen, war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Finalrennen zur CIK-FIA KF & KFJ Kart Europameisterschaft. Insgesamt gingen 120 Teilnehmer aus 32 Nationen an den Start, darunter auch Mach1 Motorsport. Die beiden Piloten John Norris und Nicolai Hagenaes schafften mit einer guten Leistung den Sprung in die Finals.

Die Rennen auf dem 1.600 Meter langen Kurs waren an Spannung kaum zu überbieten. Starker Sonnenschein und hohe Grippverhältnisse verlangten von Material und Fahrer einiges ab. Für den Iren John Norris und seinem Mach1-Chassis aber kein Problem. Nach viel Pech beim ersten Durchgang in Alcaniz, wollte Norris diesmal das Wochenende mit einem guten Ergebnis beenden. Mit einer 23. Position im Zeittraining legte er einen guten Start hin und etablierte sich auch in den Heats im vorderen Feld. Zwei kleinere Ausritte kosteten jedoch einige Positionen, mit Rang fünf und neun zeigte er aber seine Möglichkeiten und belegte Gesamtposition 25.
Das Pre-Finale begann aufregend: John wurde in eine Startkollision verwickelt und rutschte ans Ende des Feldes. Mit einer beherzten Fahrt ebnete er sich aber wieder den Weg nach vorne und schaffte als 14. den Finaleinzug. „Was für ein Rennen“, strahlte Norris im Ziel. Entsprechend hochmotiviert ging er ins Finale und machte erneut Positionen gut. Beim Fallen der Zielflagge war Norris hervorragende 17. „Ich habe in den ersten Runden sehr hart attackiert, dadurch sind meine Reifen zu heiß geworden und ich musste das Tempo etwas reduzieren“, erklärte Norris im Nachhinein.

Ein Auf und Ab erlebte Junior Nicolai Hagenaes. Im Zeittraining und den Heats fand der Norweger nicht in seinen Rhythmus und lag als 53. weit hinter seinen Erwartungen. Doch von Aufgabe keine Spur: „Ich werde im Pre-Finale voll attackieren, mein Ziel ist das Finale.“ Gesagt, getan! Nicolai fuhr ein unglaubliches Rennen und verbesserte sich bis auf den 14. Platz. Damit stand er im Junioren-Finale und war entsprechend glücklich. „Der Knoten ist zum richtigen Zeitpunkt geplatzt. Es lief alles perfekt und ich freue mich nun im großen Finalrennen dabei zu sein.“ Doch dieses sollte schneller zu Ende sein als erhofft. Während einer spektakulären Startphase wurde Nicolai in einen Unfall verwickelt und musste sein Kart vorzeitig im Aus abstellen.

„Das war sehr ärgerlich“, Teamchef Martin Hetschel im Anschluss. „Abgesehen davon dürfen wir aber sehr zufrieden sein. Die Bedingungen waren hart und die Felder hingen eng zusammen. Da durfte man sich keinen Fehler erlauben. Wir haben hier einen sehr guten Job gemacht. Unser Chassis hat bei den hohen Grippverhältnissen perfekt funktioniert“, Hetschel weiter.

Der nächste große Auftritt des Chassisherstellers aus Brackenheim steht nun am ersten Augustwochenende ins Haus. Dann wird Mach1-Kart ein 6h-Langstreckenrennen in Kerpen ausrüsten.

Kein EM-Glück für Mach1-Kart

Mach1 Motorsport international erfolgreich!Leider reicht eine gute Performance alleine nicht aus! Das musste der Deutsche Chassishersteller Mach1-Kart bei den Europameisterschaftsläufen in Spanien und Belgien schmerzlich feststellen. Auf dem Niveau der Weltspitze, kosteten zahlreiche Kleinigkeiten ein zählbares Resultat.

Den Anfang machte die CIK-FIA KF3 & KF2 Kart Europameisterschaft im spanischen Alcaniz. Bei Temperaturen über 40 Grad Celsius wartete auf die 80 KFJ und 64 KF-Piloten eine harte Aufgabe. Bei den Junioren waren für das Mach1 Motorsport-Team der Norweger Nicolai Hagenaes vertreten. In den freien Trainings zeigte der Youngster seine bisher beste Leistung und konnte die Zeiten der Führenden mitgehen. Leider schaffte er im Qualifying keine Wiederholung. Als 65. lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte in den Heats ein großes Stück Arbeit vor sich. Diese meisterte Nicolai aber mit Bravur. Mit einem neunten, zwei elften, einem 16. und 25. Platz verbesserte er sich deutlich und durfte als 19. in das Pre-Finale starten. In diesem galt es den Sprung unter die besten 17 zu schaffen, doch durch ein Startgerangel verlor er schon in der ersten Runde wichtige Positionen. Bis zum Fallen der Zielflagge war er 18. und verpasste damit sein Finalticket um Haaresbreite. „So etwas ist natürlich enttäuschend. Nach dem schwierigen Zeittraining, ist er wirklich tolle Rennen gefahren und hat gezeigt, dass er das Zeug für die Top-Ten hat. Schnell genug sind wir, jetzt muss auch noch alles Weitere passen“, ließ Martin Hetschel die vier Renntage Revue passieren.

Bei den Senioren ging Werkspilot John Norris auf die Reise und legte mit Platz 23 im Zeittraining einen guten Start hin. Doch ganz zufrieden war der Ire mit dem Ergebnis nicht: „Ich habe einfach keine freie Runden gefunden und dadurch einige Zehntelsekunden verloren“, erklärte Norris wenig später. Damit aber nicht genug: In den Vorläufen raubten ihn zwei Startunfälle und eine defekte Zündung auf Rang vier liegend alle Chancen auf eine gute Platzierung. Mit Position neun im letzten Umlauf konnte er noch einmal glänzen, musste aber trotzdem aus dem hinteren Mittelfeld in das Pre-Finale starten. Während einer starken Anfangsphase machte er direkt Positionen gut, doch in Runde zwei folgte, wegen eines Motorschadens, das plötzliche Aus. „Ähnlich wie bei Nicolai, einfach frustrierend. Alle Arbeiten sehr hart und bringen das Produkt Mach1-Kart nach vorne. Unsere Performance passt und wir brauchen uns keineswegs vor internationalem Publikum zu verstecken. Leider können wir diese Performance nicht mit einem zählbaren Ergebnis unterstreichen“, Hetschel nachdenklich.

Seine nächste Chance hatte John Norris nur zwei Wochen später beim Finale der Schaltkart-Europameisterschaft im belgischen Genk. Mit 84 Pilotinnen und Piloten war das Feld stark besetzt und bot eine große Herausforderung. Schon in den freien Trainings und im Zeittraining zeigte Norris, dass mit ihm zu rechnen ist. Als 17. hatte er eine sehr gute Ausgangsposition für die insgesamt sechs Heats. „Das Wetter hat uns leider einen kleinen Streich gespielt. Die anderen Gruppen hatten eine trockenere Strecke und waren dadurch schneller“, Norris nach dem Zeittraining. Die Heats verliefen aber fast problemlos. Zwei Mal Platz fünf und einmal Rang elf waren sehr vielversprechend. Hinzu kamen jedoch ein Ausfall und eine Disqualifikation wegen Untergewichts. „Wir mussten im Verlauf des Tages mehrmals zwischen Trocken- und Regenkart wechseln. Leider bin ich einmal ohne Regenanzug gestartet und hatte deshalb Untergewicht, das war sehr ärgerlich“, John selbstkritisch. Im Pre-Finale traf es ihn jedoch noch härter: Durch einen Startunfall wurde er ans Ende des Feldes gespült, startete aber wiederholt eine beeindruckende Aufholjagd und pflügte durch die internationale Meute. Seine Mühen wurden letztendlich aber nicht belohnt, John verpasste als 18. das Finale um einen Platz. „Wie schon in Alcaniz waren wir wirklich sehr gut unterwegs. Man darf nicht vergessen, dass war Johns drittes KZ2-Rennen und unser zweiter Auftritt in solchen einem Starterfeld“, so Martin Hetschel am Abend.

In wenigen Tagen geht es für das Team nach Kerpen zum Bridgestone Sommer-Cup und eine Woche später zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft.