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Mach1 Kart überzeugt bei RMC Open

Zur Saisonvorbereitung auf die ROTAX MAX Challenge Germany starteten am vergangenen Wochenende im Prokart Raceland in Wackersdorf die RMC Open. Rund 120 Fahrerinnen und Fahrer fanden sich zur ersten Standortbestimmung im neuen Jahr auf dem 1.190 Meter langen Kurs in der Oberpfalz ein. Mit von der Partie waren dabei auch acht Mach1 Kart-Piloten, die die Leistungsfähigkeit des deutschen Materials eindrucksvoll unter Beweis stellten.

Nicht einfach hatten es Fahrer und Teams am zurückliegenden Wochenende bei den RMC Open in Wackersdorf. Unbeständiges Wetter und zum Teil kräftige Regenschauer machten die Geschehnisse auf der Strecke zu einem harten Unterfangen. Unter der Bewerbung von MF Motorsport ging Markus Fester an den Start. Für das Rotax-Mach1 Team Kartschmie.de hielten Kevin Kemmling und Niklas Bendfeldt die Fahnen hoch. Auch die Mach1-Werkspiloten Pawel Myskier, Douglas Lundberg, Marco und Ronny Göttler sowie Cameron Boedler ließen sich die Teilnahme an dem Großevent nicht nehmen und gaben Vollgas.

Cameron Boedler machte sich bei den ROTAX Junioren auf die Reise. Mit Platz drei im Zeittraining setzte der Linzer in der stark besetzten Kategorie ein deutliches Ausrufezeichen. In den darauffolgenden Rennläufen hatte der Mach1-Schützling jedoch weniger Glück. Nach Platz neun und zwölf in den ersten beiden Durchgängen holte Cameron im Finale noch einmal auf und fuhr bei schwierigsten Bedingungen im Regen auf Platz neun nach vorne.

Kevin Kemmling, Pawel Myszkier und Niklas Bendfeldt starteten bei den Senioren. Den besten Einstieg ins Renngeschehen erwischte dabei Kevin Kemmling. Als guter Elfter qualifizierte sich der Aachener für den ersten Wertungslauf. In den Rennen büßte der Mach1 Kart-Pilot allerdings Positionen ein und überquerte die Ziellinie auf den Plätzen 15, 14 und 23.

Eine beeindruckende Vorstellung zeigte Pawel Myszkier. Im Zeittraining noch 18., raste der Pole im ersten Lauf bis auf die siebte Position nach vorne. Auch in Rennen zwei und drei ließ Pawel nichts anbrennen und fuhr jeweils als toller Sechster in das Ziel. Viel Pech hatte Niklas Bendfeldt. Als 19. ging der Cremlinger in den ersten Wertungslauf und musste dort zwei seiner Kontrahenten ziehen lassen. Nach einer Kollision im zweiten Rennen lag der Schützling von kartschmie.de am Ende des Feldes und schob sich im finalen Rennen noch auf Rang 24 nach vorne.

Heiß her ging es in der DD2-Kategorie. Ganz vorne mischte dort Mach1-Werkspilot Douglas Lundberg bereits im Qualifying mit. Mit der zweitschnellsten Zeit unterstrich der Schwede einmal mehr die Performance des deutschen Qualitätsmaterials. Im ersten Lauf gab es für ihn daraufhin kein Halten mehr. Mit Rennbestzeit raste Douglas im Regen zum Sieg. In den verblieben zwei Läufen lief es wegen technischer Probleme und Pech im Reifenpoker nicht mehr ganz nach Plan. Nichtsdestotrotz zeigte Douglas mit Rang sechs respektive zehn eine gute Leistung.

Beeindruckend war auch die Vorstellung von Markus Fester. Nach Platz 22 im Zeittraining verbesserte sich der Frankfurter im ersten Rennen bereits auf die 16. Position. Im zweiten Durchgang haderte Markus mit Platz 18 noch hinter seinen Erwartungen. Imposant verlief dann Rennen Nummer drei: nach Freigabe des Laufes legte Markus ein Überholmanöver nach dem anderen hin und setzte seiner Aufholjagd erst auf Platz vier liegend mit der Zielüberquerung ein Ende.

Marco Göttler qualifizierte sich als 16. für den ersten Durchgang. In Lauf eins und zwei noch auf Rang 14 und 15, schaffte der Horber im letzten Rennen den Sprung in die Top-Ten und preschte bis auf einen guten sechsten Rang nach vorne. Sein Bruder Ronny musste zwei Ausfälle verzeichnen und kam so am Ende nicht über Platz 19 hinaus.

„Wir haben mit schnellsten Rennrunden, sehr guten Leistungen im Warm-up und im Zeittraining sowie Laufsiegen bewiesen, dass unser Material auch in allen Rotax-Klassen mit MOJO Reifen hervorragend funktioniert – im Trockenen wie im Regen. Am Ende lag es nur an einem Quäntchen Glück, dass die Mach1 Fahrer nicht noch besser abgeschnitten haben,“ so Martin Hetschel am Sonntagabend. Auch die Teamchefs von Kartschmie.de und MF Motorsport, Frank Hansen und Michael Fester, kommentieren unisono: „Mit Mach1 haben wir ein absolutes Spitzenprodukt und starten zuversichtlich in die Rotax-Saison. Wir konnten eindrucksvoll zeigen, dass das Material funktioniert und stehen natürlich für interessierte Piloten gerne für Testfahrten zur Verfügung.“

Neues Bambini-Kart von Mach1

Der deutsche Karthersteller Mach1 präsentiert ab sofort sein neues Bambini-Kart CA2 A03. Das Chassis wurde speziell für die Bambini-Klassen neu entwickelt und produziert.

Als Grundlage dient ein 28 Millimeter Rohrrahmen aus hochwertigem CrMo-Stahl. Die Vorderachse verfügt über 17 Millimeter Radbolzen und Sniper Ajuster zur Einstellung von Sturz und Nachlauf, welche in drei Positionen höhenverstellbar sind. Optional lässt sich die Front durch einen Stabi („G“-type) versteifen. Die 30 Millimeter Hohl-Hinterachse lässt sich in zwei Positionen höhenverstellen. Der Radstand am neuen Bambini-Kart beträgt dabei 950 mm. Optimale Bremsleistung garantiert das hydraulische Bremssystem HRP mini. Zusätzlich ist das Bambini-Kart mit 115CR/150DR Felgen aus Aluminium und einem 3,5 Liter Tank ausgestattet.

Das neue Mach1-Lenkrad, wahlweise als 300 Millimeter- oder 320 Millimeter-Version erhältlich, ist im stylischen Mach1-Design gestaltet. Die Verkleidungsteile, die es in schwarz oder rot gibt sowie der Dekorklebesatz wurden den „großen“ Karts nachempfunden und bestechen durch ihr modernes Design.

Erhältlich ist das Mach1 CA2 A03 Bambinikart ab sofort zu einem Preis von 2.120,- Euro bei Mach1 oder den Mach1 Händlern. Gegen Aufpreis kann das Kart auch entsprechend dem deutschen Reglement mit DMSB Sicherheitsteilen (Sitz, Lenksäulenadapter, Frontverkleidung und Heckauffahrschutz) ausgeliefert werden.

Die aktuellen Rennkarts werden bis Anfang Dezember lieferbar sein und dann präsentiert. Weitere Infos gibt es dann wie immer auf www.mach1kart.de.

Text: Timo Deck / MXL

Mach1 Kart rüstet Rotax MAX Grand Finals aus!

Mach1 Kart bei den Rotax MAX Grand Finals 2012Zum ersten Mal ist der deutsche Karthersteller Mach1-Kart bei den Rotax Max Grand Finals vertreten und stattet die Topkategorie DD2 mit Einheitschassis aus. Bei dem Weltfinal vom 28.11.-01.12. im Algarve Kartodrom in Portugal werden über 270 Piloten aus 60 Nationen am Start sein.

Schon zum 13. Mal treffen die besten Piloten der zahlreichen Nationalen Rotax Serien bei den Rotax Max Grand Finals aufeinander und kämpfen an fünf Renntagen um die renommierten Titel. Motorenhersteller Rotax setzt dabei auf Chancengleichheit und schreibt in den unterschiedlichen Klassen Einheitskarts vor.

In der schnellsten Klasse der Veranstaltung der MAX DD2 werden in diesem Jahr erstmalig Mach1-Karts eingesetzt. Für den Hersteller aus Süddeutschland eine große Aufgabe: In den vergangenen Wochen mussten 80 nagelneue DD2 Karts aufgebaut und komplettiert werden. Zusätzlich stand das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft an, welches Mach1-Kart als Vizemeister beendete.

Für Teamchef Martin Hetschel haben sich die Mühen der vergangenen Wochen aber gelohnt: „Ich bin stolz, gemeinsam mit meinem Team dieses Herausforderung bewältigt zu haben. In der langen Firmengeschichte haben wir noch nie eine Klasse als Alleinlieferant ausgestattet. Für uns ist das eine tolle Möglichkeit sich einem großen internationalen Publikum zu präsentieren. Rotax stellt hier unglaubliches auf die Beine. Die Fahrer stammen aus aller Welt und treten mit großem Ehrgeiz an. Mich macht es glücklich, sagen zu dürfen, dass Mach1-Kart ein Teil dieses Megaevents ist.“

Neben grandioser Rennaction sorgt Rotax auch für eine große mediale Präsenz. Neben zahlreichen internationalen Journalisten die über die Rennen berichten, werden alle Zeittrainings, Vorläufe und Finalrennen Live im World Wide Web übertragen. Zusätzlich überträgt Rotax jeden Abend ein Live-Magazin in dem die Geschehnisse des Tages aufgearbeitet werden und Verantwortliche, Fahrer und Teams zu Wort kommen. „Für uns ist die Medienpräsenz sehr wichtig. Unsere Chassis sind auf zahlreichen Bildern zu sehen und sorgen für großes Interesse an unserem Produkt“, erklärt Martin Hetschel weiter.

Am Mittwochnachmittag fand das Zeittraining statt und Martin Hetschel strahlte: „Am Ende lagen 40 Karts innerhalb einer Sekunde und zeugen bei diesem hochkarätigen Fahrerfeld davon, dass unsere Chassis und die Rotax-Motoren auf absolut konstantem hohen Niveau sind.“

Am Donnerstag und Freitag entscheidet sich in den Vorläufen, welche 34 Fahrer am Samstag in den Finals um die Siege kämpfen werden.