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Kart Masters-Titel für Mach1 Motorsport

Mach1 Motorsport holt ADAC Kart Masters Titel Julian Müller neuer KZ2-Champion – Tim Tröger OK-Vizemeister

Der deutsche Chassishersteller Mach1 hatte am vergangenen Wochenende allen Grund zur Freude. Beim Finale des ADAC Kart Masters im bayerischen Wackersdorf fuhr Julian Müller zum Gesamtsieg in der hartumkämpften Schaltkart-Klasse KZ2. Auch Tim Tröger überzeugte auf ganzer Linie und bescherte dem Team die Vizemeisterschaft in der OK-Klasse.

Für 163 Fahrerinnen und Fahrer ging es am zurückliegenden Wochenende im Prokart Raceland in Wackersdorf noch einmal um alles. In den finalen Wertungsläufen des ADAC Kart Masters kämpften die Akteure um die letzten Zähler in den stark besetzten Klassements der renommierten Rennserie. Bei teilweise schwierigsten Bedingungen auf dem 1.190 Meter langen Kurs schickte Mach1 Motorsport vier Repräsentanten auf die Reise und lieferte dabei eine hervorragende Vorstellung ab.

Erik Müller erlebte bei den X30 Senioren einen verhaltenen Samstag und lag nach einem heftigen Rennunfall im letzten Heat auf Position 25 im Zwischenranking. Verletzungsbedingt konnte er dann auch erst im zweiten Finale wieder ins Lenkrad greifen, sorgte aber für einen versöhnlichen Abschluss, er raste vom Ende des Feldes bis auf Position 16 nach vorne und sorgte für ein gutes Endresultat seiner Rookie-Saison.

Tim Tröger gehörte bei den OK zu den großen Siegesfavoriten. Mit Rang zwei im Zeittraining und dem zweiten Platz nach den Vorläufen wurde er seiner Rolle zu Beginn des Wochenendes mehr als gerecht. Im ersten Wertungslauf präsentierte sich der Plauener als Zweiter mit der Rennbestzeit auf seinem Konto in Höchstform. Im zweiten Rennen machte die Reifenwahl dem Nachwuchspiloten leider einen Strich durch die Rechnung. Auf abtrocknender Strecke entschied sich der Sachse für Regenreifen, mit denen Tim am Ende leider vorzeitig aufgeben musste. Am Ausgang der Meisterschaft änderte das aber nichts mehr und Tim wurde am Abend als Vizemeister der OK-Klasse geehrt.

David Liwinski startete nach unglücklichen Vorläufen von der 18. Position aus in das erste Rennen und ließ dort direkt Taten folgen. Im stark besetzten OK-Feld fuhr er im ersten Durchgang bis auf Rang zehn nach vorne, ehe er im zweiten Wertungslauf mit Rang drei sogar den Sprung auf das Siegerpodium schafft.

Julian Müller reiste mit großen Ambitionen zum Finale nach Wackersdorf. In der Getriebekart-Klasse ließen die Entscheidungen bis zur letzten Veranstaltung auf sich warten, weshalb der Kölner nach Platz acht im Zeittraining direkt zur Aufholjagd überging. Als Fünfter im Zwischenranking unterstrich Julian erstmals seinen Aufwärtstrend, den der Mach1-Pilot mit Position drei im ersten Wertungslauf nochmals aufwertete. Im zweiten Lauf bewies Julian als Achter ebenfalls sein Können. Letztlich ließ auch eine Nullrunde im zweiten Rennen keine Zweifel mehr Aufkommen und bescherte dem KZ2-Routinier den verdienten ADAC Kart Masters-Titel.

Teamchef Martin Hetschel resümierte die Geschehnisse am Abend mit einem breiten Grinsen im Gesicht: „Der Titel bei den KZ2 sowie die OK-Vizemeisterschaft sind die Belohnung für unsere harte Arbeit im Jahresverlauf. Trotz der zum Teil widrigen Streckenbedingungen konnten wir bis zum Schluss ganz vorne mitmischen und uns gegen die besten Fahrer Deutschlands behaupten. Genau hier gilt es in der kommenden Saison anzuknüpfen – der Erfolgshunger ist noch lange nicht gestillt.“

Am kommenden Wochenende geht es für das Team schon weiter. Dann findet in Genk die Kart Weltmeisterschaft statt, bei welcher Mach1-Kart auf internationalem Tableau überzeugen möchte.

Pawel Myszkier – DSKC auf Rang vier

Mach1 Motorsport beendet DSKC-Saison auf Rang vier
Marco Zanchetta feiert Debüt für deutschen Hersteller

Im belgischen Genk fand am vergangenen Wochenende das Finale der Deutschen Kart-Meisterschaft statt. Mach1 Motorspot ging mit fünf Fahrern an den Start und gehört wieder zu den Top-Teams. Am Sonntagabend freute sich der einzige deutsche Karthersteller über einen vierten Gesamtrang von Pawel Myszkier im DMSB Schaltkart-Cup.

Nach zuletzt großen Erfolgen in der IAME X30 Euro Series und der polnischen X30 Meisterschaft war Mach1-Kart zurück in der Deutschen Kart-Meisterschaft. 184 Teilnehmer aus über 20 Nationen gingen beim Finale im belgischen Genk an den Start. Zwei Wochen vor der Kart-Weltmeisterschaft an gleicher Stelle waren die Klassen hochkarätig besetzt.

Neu im Team war der italienische Top-Pilot Marco Zanchetta. Er nutzte die Rennen in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft zur WM-Vorbereitungen und lieferte prompt im ersten Vorlauf mit Rang zwei einen guten Einstand ab. In den folgenden Rennen lief aber nicht alles glatt, so dass er im zweiten Finale vom Ende des Feldes startete. Innerhalb der 19 Rennrunden kämpfte er sich aber durch das hochkarätige Feld und wurde hervorragender 13. „Marco hat sich sehr gut in unser Team eingefunden und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Seine Erfahrung ist sehr groß und hilft uns auch bei der Weiterentwicklung“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Neuzugang.

Im DMSB Schaltkart-Cup gehörte Pawel Myszkier zu den Top-Fahrern und wurde dieser Rolle auch in Genk gerecht. Abgesehen von einem Ausfall im zweiten Vorlauf, lag er immer innerhalb der Top-Fünf und beendete beide Finals als Vierter. Selbigen Platz hatte er auch in der Gesamtwertung inne. Sein Teamkollege Tim Schröder zeigte eine tolle Entwicklung und wurde im Verlauf der beiden Tage immer schneller. Am Ende landete er als 16. in den Punkterängen.

Stark besetzt war beim Finale auch die Deutsche Kart-Meisterschaft. David Liwinski und Tim Tröger stellten sich der Herausforderung und beide erlebten ein schwieriges Qualifying. Als 25. und 26. lag das Duo hinter seinen Erwartungen. Im Verlauf der Heats kämpfte sich aber Liwinski nach vorne und qualifizierte sich als Zehnter für die Finals. Mit Platz sieben legte er nochmals nach, musste aber leider im zweiten Durchgang einen Ausfall verzeichnen. Teamkollege Tim Tröger hatte es Samstag noch schwer den passenden Rhythmus zu finden, fuhr dann aber im Finale von Rang 18 auf acht nach vorne.

Abschließend war Teamchef Martin Hetschel zufrieden mit der Vorstellung seines Teams: „Wir haben in allen Klassen unseren Speed unterstrichen. Mit etwas mehr Glück wäre es dann auch dort bis in die Top-Fünf nach vorne gegangen. Ein großes Lob geht auch an unser Supported Team DS Kartsport, die auf dem fünften Rang in der Deutschen Schaltkart-Meisterschaft landeten.“

Weiter geht es für die Mannschaft schon in wenigen Tagen mit dem Finale des ADAC Kart Masters im Prokart Raceland Wackersdorf.

Mach1 Motorsport räumt in Kerpen ab

Mach1 Motorsport räumt in Kerpen ab –  Julian Müller übernimmt Gesamtführung bei den Schaltkarts

Das ADAC Kart Masters war am vergangenen Wochenende zum vierten von fünf Rennen in Kerpen zu Gast. Bei einer wahren Hitzeschlacht feierte Mach1 Motorsport große Erfolge. Gleichzeitig gingen auch Siege an das Factory supported Team DS Kartsport. In der Meisterschaft führt die Mannschaft mit Julian Müller das Klassement der Schaltkarts an.

Drei Woche nach dem Halbzeitrennen der überregionalen Rennserie des ADAC in Oschersleben, waren die Fahrer des ADAC Kart Masters wieder am Start. Diesmal ging es nach Kerpen auf den 1.107 Meter langen Erftlandring. Bei hochsommerlichen Temperaturen gingen über 180 Teilnehmer an den Start. Mach1 Motorsport war mit vier Fahrern vertreten.

Hartumkämpft war diesmal die OK-Klasse. 34 Mann sorgten für ein volles Feld und aufregende Rennen. Zu den Favoriten gehörte von Beginn an Tim Tröger. Der Sachse gewann das letzte Rennen in Oschersleben und mischte auch in Kerpen auf den vorderen Rängen mit. Nach dem Qualifying und den späteren Vorläufen belegte er jeweils Rang drei und war im ersten Finale auf dem Weg zum Sieg. Doch eine spätere Spoilerstrafe ließ ihn auf Rang vier zurückfallen. Diese Position hielt er dann auch im zweiten Finale und sammelte damit wichtige Punkte. In der Meisterschaft wahrt er nach den Erfolgen seine Chancen zum Gewinn der Meisterschaft.

Neben Tröger nutzte David Liwinski aus Polen das Rennen zur Vorbereitung auf die herannahende Deutsche Kart-Meisterschaft, welche am kommenden Wochenende an gleicher Stelle stattfindet. Bereits im Zeittraining war er als zehnter in Schlagdistanz und holte diese Position auch im ersten Finale. Leider wurde seine gute Vorstellung im zweiten Lauf durch einen Ausfall gestoppt.

Bei den X30 Senior setzte Erik Müller seinen Lernprozess fort. In seiner ersten ADAC Kart Masters-Saison hat er bereits in Oschersleben seine Ambitionen gezeigt. Diesmal lag er in beiden Rennen als 20. und 22. in Schlagdistanz zum Mittelfeld.

Eine große Show zeigte Schaltkartfahrer Julian Müller. Auf seiner Hausstrecke blies der Kölner zur Attacke und behielt am Samstag mit zwei Siegen seine reine Weste. In den Finals wurde es dann nochmals spannend – teilweise lieferten sich drei Fahrer einen packenden Schlagabtausch. Julian holte am Ende einen Sieg und einen zweiten Rang, womit er die Führung in der Gesamtwertung übernahm.

Teamchef Martin Hetschel war am Abend mehr als zufrieden: „Wir sind vor dem Finale in zwei Klassen im engeren Titelrennen. Das ist eine tolle Leistung und zeigt das Potential unseres Materials. Julian und Tim waren bei diesen Anforderungen sehr gut unterwegs. Auch unser Factory supported Team DS Kartsport hat mit Siegen bei den Bambini und Schaltkarts die Qualität unserer Produkte unterstrichen.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team wieder nach Kerpen, dann zur Deutschen Kart-Meisterschaft. Auch dort werden volle Felder und hohe Außentemperaturen erwartet.

Mach1 Motorsport wieder auf dem Podium

DKM Wackersdorf: Mach1 Motorsport auf dem Podium- Wetterkapriolen in der Oberpfalz

Nach einem überaus erfolgreichen Auftakt der Deutschen Kart-Meisterschaft im italienischen Lonato ging es für Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende zur nächsten Station des hochkarätigen Championats auf deutschem Boden. Im bayerischen Wackersdorf ging die Rennmannschaft des Traditionsherstellers mit sechs Fahrern an den Start und stellte sich der internationalen Konkurrenz.

Knapp vier Wochen nach dem Startschuss der Deutschen Kart-Meisterschaft dröhnten am zurückliegenden Wochenende im oberpfälzischen Wackersdorf die Motoren. Über 160 Fahrerinnen und Fahrer aus mehr als 25 Nationen versammelten sich an einer der modernsten Kartbahnen Europas und lieferten sich packende Rennen. Nach Daniel Stells Auftaktsieg in Italien ging die Mannschaft um Martin Hetschel entsprechend motiviert auf die Reise und wurde ihren Erwartungen trotz etwas Rennpech durchweg gerecht.

Bei den Senioren in der DKM drehte Tim Tröger voll auf. In Lonato unfallbedingt noch vorzeitig ausgeschieden, ließ er in Wackersdorf nichts anbrennen. Vom soliden 24. Platz nach dem Zeittraining aus gab der Sachse Vollgas und verbesserte sich stetig. Auf Position 19 im Zwischenranking ließ der Mach1-Schützling Platz elf im ersten Wertungslauf folgen. Im zweiten Rennen rangierte Tim zwischenzeitlich sogar auf dem tollen dritten Rang, hatte in Rangeleien jedoch das Nachsehen und schrammte letztlich als Elfter nur knapp an einer Top-Ten-Platzierung vorbei.

David Liwinski erlebte in Wackersdorf leider ein schwarzes Wochenende. Nach einem verhaltenen Zeittraining folgte ein Heat-Ausfall, welcher dem Niederländer am Ende den ersehnten Finaleinzug kostete.

Eine Berg – und Talfahrt zeichnete sich für Pawel Myszkier anfangs im DMSB Schaltkart-Cup ab. Auf Rang 13 im Qualifying folgte ein beeindruckender dritter Rang im ersten Vorlauf, der mit einem ernüchternden Ausfall im zweiten Durchgang einen harten Dämpfer erhielt. Nichtsdestotrotz feierte der Pole in den Wertungsläufen aus dem Mittelfeld heraus ein starkes Comeback, setzte sich gegen seine Kontrahenten durch und wurde letztlich als überzeugender Dritter abgewinkt.

Auch Marcel Schultheiß behauptete sich im starken Fahrerfeld mit Bravour. Im ersten Rennen lag der Routinier als Neunter sogar noch vor seinem Teamkollegen. Eine Zeitstrafe im zweiten Durchlauf warf den Mach1-Piloten anschließend jedoch auf Rang 14 zurück und machte die Hoffnung auf eine weitere Platzierung unter den besten Zehn zunichte. Tim Schröder kämpfte in den Vorläufen mit etwas Pech, fand in den Rennen jedoch in seinen Rhythmus zurück und landete im zweiten Finale trotz Reifenschaden auf Platz 24.
Daniel Stell hatte bei den Schaltkarts in der DSKM wieder alle Hände voll zu tun. Im Zeittraining sowie in den Vorläufen auf trockener Strecke bewies der erfahrene Pilot seine Konkurrenzfähigkeit, mischte konsequent an der Spitze mit und startete letztlich als Neunter in das erste Finale. Dort klassierte Daniel sich auf Grund einer Spoilerstrafe als 14., ehe im zweiten Rennen wieder neue Herausforderungen auf den Routinier warteten. Ähnlich wie in Lonato stellte einsetzender Regen Fahrer und Teams vor die Qual der Reifenwahl. Am Ende entschied sich Stell für Slicks und lag damit erneut richtig. Zu Rennende war er eine der schnellsten im Feld und kämpfte um einen Podestplatz. Eine kleine Kollision und spätere Zeitstrafe warfen ihn aber bis auf Platz 16 zurück.

„Natürlich haben wir uns im Hinblick auf die Pokalausbeute an diesem Wochenende noch ein wenig mehr erhofft. Unglückliche Situationen auf der Strecke haben unsere Fahrer teilweise leider etwas zurückgeworfen – vom Speed her wäre noch deutlich mehr möglich gewesen. Beim Halbzeitrennen in Ampfing folgt die Revanche – Pawel hat gezeigt, wohin wir uns bewegen wollen“, gab sich Martin Hetschel am Abend ehrgeizig.
In drei Wochen stehen die Fahrer dann beim Halbzeitrennen der DKM auf dem Schweppermannring in Ampfing am Start.

Tim Tröger wechselt zu Mach1 Motorsport – Vogtländer vertritt Deutschen Hersteller in der Kategorie OK

In den vergangenen beiden Jahren zählte Tim Tröger zu den besten deutschen Fahrern in der Kategorie OK und startet nun 2018 als offizieller Werksfahrer für Mach1 Kart aus Deutschland. An den Start geht der 16-jährige in der Deutschen Kart Meisterschaft und dem ADAC Kart Masters.

2016 wechselte Tim Tröger in die internationale OK-Klasse und blickt auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Im Debütjahr gewann er prompt den Titel im ADAC Kart Masters und mischte auch in dieser Saison ganz vorne mit. Bis zum Finale in Wackersdorf kämpfte er um die Titelverteidigung und verpasste diese am Ende nur ganz knapp. In der Endabrechnung fehlten ihm als Dritter lediglich acht Punkte auf Platz eins.

Ebenso war er Stammgast auf den vorderen Rängen in der Deutschen Kart Meisterschaft und schloss 2016 und 2017 als jeweils Siebter ab. Diese Erfolge blieben natürlich auch nicht Mach1 Kart-Teamchef Martin Hetschel verborgen: „Wir haben Tim schon seit längerem beobachtet und sind uns sicher, dass er für Mach1 Kart eine Bereicherung ist. Wir haben schon in der Vergangenheit in der DKM um Titel gekämpft und möchten daran mit Tim anknüpfen.“

Für Tröger folgt mit dem Wechsel zu Mach1 Motorsport eine neue Herausforderung, der er sich mit großer Vorfreude stellt: „Für einen Kartfahrer ist es eine große Ehre als Vertreter eines Herstellers anzutreten. Mach1 Kart gehört seit Jahren zu den Top-Herstellern im internationalen Kartsport und hat schon viele nationale und internationale Erfolge gefeiert. Ich werde mein Bestes auf der Rennstrecke geben, um damit auch die Entwicklung der Chassis zu unterstützen.“

Dabei möchte Tim aber auch nicht seine Unterstützer in den vergangenen beiden Jahren vergessen: „Ein großer Dank geht an mein altes Team. Nur durch deren Unterstützung waren diese Erfolge möglich.“

Bereits in den kommenden Wochen sind die ersten Tests mit den neuen Chassis geplant. Der Startschuss in die Rennsaison fällt Mitte April mit dem Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft in Lonato. Neben der DKM geht Tim auch wieder im ADAC Kart Masters auf Titeljagd.

Mach1 Motorsport erkämpft sich DSKC-Vizemeisterschaft – Ereignisreiches Finale der DKM in Italien

Zum Auslandsgastspiel der Deutschen Kart Meisterschaft ging es für Mach1 Motorsport am zurückliegenden Wochenende nach Lonato. Auf dem South Garda Circuit startete das Prädikat erstmals auf italienischem Boden in die finalen Wertungsläufe. Mit acht Fahrern im Gepäck stellte sich die Mannschaft um Martin Hetschel den Herausforderungen und fuhr mit Julian Müller zum Vizetitel im DMSB Schalt Kart Cup.

Höchst international präsentierte sich das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft vom 20. bis 22. Oktober in Italien. Erstmalig gastierte das Championat in Italien und verbuchte dabei prompt großes Interesse. Über 170 Pilotinnen und Piloten aus 20 Nationen versammelten sich auf dem 1.200 Meter langen  Hochgeschwindigkeitskurs und duellierten sich in den vier ausgeschriebenen Kategorien.

Nach trockenen Bedingungen am Samstag folgte Dauerregen am Sonntag und ließ Fahrer und Material so an ihre Grenzen kommen. Bei den Senioren repräsentierte ein Fahrer-Quartett die Mach1 Motorsport-Farben. Eine besonders gute Vorstellung lieferte dabei Cameron Boedler ab. Der Deutschbrasilianer mischte im hochkarätigen Klassement der Deutschen Kart Meisterschaft ganz vorne mit und sicherte sich in den Heats mit Rang sieben respektive neun den zehnten Startplatz für die Finals. Auch auf nasser Fahrbahn überzeugte der Youngster durchweg. Mit den Plätzen 13 und elf verpasste Cameron die Top-Ten nur haarscharf und feierte so sein bestes DKM-Ergebnis in diesem Jahr.

David Liwinski folgte am Ende nahezu im Windschatten seines Teamkollegen. Nach verkorksten Heats ging der Niederländer als 29. in den ersten Wertungslauf und behauptete sich dort mit einer
starken Aufholjagd. Im Ziel endete diese erst auf Rang 19, bevor es der Mach1-Fahrer im zweiten Durchgang mit Platz 17 noch weiter nach vorne schaffte.

Luka Wlömer und Marcel Weber mussten hingegen mit Enttäuschungen kämpfen. Die beiden Mach1-Schützlinge betraten auf dem South Garda Circuit Neuland und schafften letztlich leider nicht die begehrten Finaltickets zu erkämpfen.

Als Solist ging Daniel Stell in der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft auf die Reise. Am Samstag sah dabei alles nach einer absoluten Erfolgsfahrt des Routiniers aus. Als Elfter beziehungsweise Dritter in den Heats unterstrich der KZ2-Fahrer seine Ambitionen und nahm es mit der internationalen Top-
Konkurrenz auf. Von Platz neun aus startete Daniel in den Sonntag und beendete die Finals als 15. und 19.

Julian Müller ging als Titelfavorit im DMSB Schalt Kart Cup in Lonato an den Start. Bei schwierigsten Verhältnissen mischte der Kölner wieder im Spitzenpulk mit und beendete die Wertungsläufe als Siebter und Zehnter. Im Ziel durfte er sich über die Vizemeisterschaft im DSKC freuen.

Für eine Überraschung sorgte Marcel Schultheiß. Bei seinem DSKC-Debüt zeigte sich der Mach1-Pilot in Top-Form und fuhr ganz vorne mit. Über Rang 13 im Zeittraining verbesserte sich Marcel durch die
Heats bereits auf die siebte Position im Zwischenranking. Mit zwei sechsten Plätzen in den Rennen rundete der 21-jährige seinen gelungenen Einstand ab.

Auch Tim Schröder beendete das Wochenende mit einem Grinsen im Gesicht. Die komplette Veranstaltung über hielt der Mach1-Schützling an einem tollen Aufwärtstrend fest und freute sich
letztlich mit den Positionen 14 und elf über seine beste Saisonleistung.

„Ein aufregendes Jahr in der Deutschen Kart Meisterschaft liegt nun hinter uns. Die Konkurrenz hier in Lonato war stark – umso mehr freue ich mich über unsere Teamleistung. Für Julian war der Titel
zum Greifen nah, aber auch die Vizemeisterschaft im DSKC ist ein toller Erfolg. Auch in den anderen Klassen hat der Speed gestimmt. Für uns war es rund um ein gutes Gastspiel hier in Italien,“ fasste
Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Bilder und weiter Infos:

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Mach1 Motorsport sichert sich DSKC-Führung – Starke Vorstellung des Deutschen Herstellers in Ampfing

Nach einer zuletzt überzeugenden Vorstellung im Rahmen des ADAC Kart Masters machte sich die Rennabteilung des deutschen Chassisherstellers am vergangenen Wochenende wieder auf den Weg ins bayerische Ampfing und griff bei dem Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft ins Geschehen ein. Für große Freude im Teamzelt sorgte am Ende Julian Müller mit einem DSKC-Sieg sowie Daniel Stell mit vorderen Platzierungen in der hart umkämpften DSKM.

Viel Zeit zum Luftholen blieb der Mach1 Motorsport-Mannschaft in den zurückliegenden Tagen nicht. Ohne viel Pause kehrte das Team um Martin Hetschel nach dem Auftaktrennen des ADAC Kart Masters zum Schauplatz nach Ampfing zurück und stellte sich den Herausforderungen in der Deutschen Kart Meisterschaft. Insgesamt 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 20 Nationen traten bei dem Großevent auf dem Schweppermannring gegeneinander an und machten dem Titel der Veranstaltung alle Ehre. Bei bestem Kartsport-Wetter gingen acht Schützlinge unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport an den Start und gaben auf dem 1.063 Meter langen Kurs Vollgas.

Bei den Senioren in der Deutschen Kart Meisterschaft ging ein Quartett aus OK-Rookies an den Start. Vier Nachwuchsrennfahrer schnupperten dabei am vergangenen Wochenende in Ampfing internationale Rennluft und sammelten neue Erfahrungen. Die beste Leistung lieferte dabei Cameron Boedler ab. Nach Rang 21 im Zeittraining schob sich der Youngster bis auf Platz 18 im Zwischenklassement vor. Im ersten Wertungslauf musste der Deutschbrasilianer noch Kontrahenten ziehen lassen und viel auf Position 22 zurück. Doch im zweiten Finale fand Cameron in seinen Rhythmus, kämpfte sich gekonnt nach vorne und raste letztlich als guter 14. in das Ziel.

Seine Teamkollegen Marcel Weber, Luka Wlömer und David Liwisnki sammelten ebenfalls viele Erfahrungen in der neuen Klasse, verpassten letztlich aber den Einzug in das Finale.

„Wir möchten in der DKM junge Fahrer ausbilden und aufbauen. Cameron hat sich dabei sehr gut geschlagen, seine Rundenzeiten waren am Ende auf dem Niveau der Spitze. Unser Plan ist es, dass wir bis zum Jahresende mit allen vier Fahrern den Anschluss herstellen“, fasste Martin Hetschel zusammen.

Eine blitzsaubere Show lieferte Julian Müller im DMSB Schalt Kart Cup ab. Schon zu Beginn der Veranstaltung unterstrich der Mach1-Pilot mit schnellen Zeiten seine Ambitionen und untermauerte diese zusätzlich mit der dritten Position im Zeittraining. In den Vorläufen legte der Kölner nochmals nach und raste mit einem fulminanten Doppelsieg zur Pole-Position für den ersten Wertungslauf am Sonntag. Auch dort behielt der ambitionierte Racer die Oberhand und feierte letztlich einen tollen Start-Ziel-Sieg. Seinen Kampfgeist bewies Julian daraufhin im zweiten Durchgang. Trotz einer krummen Achse etablierte sich der Rheinländer erneut im Spitzenpulk und klassierte sich am Ende auf dem eindrucksvollen zweiten Rang. Die Gesamtwertung führt er nach dieser guten Vorstellung an.

Ebenfalls schnell unterwegs war Tim Schröder. Zusammen mit Julian Müller bildete der Routinier die DSKC-Speerspitze und verbesserte sich im ersten Rennen von Position 17 auf Rang zwölf. Ein Ausfall im zweiten Durchgang verhinderte jedoch eine weitere Aufholjagd des Mach1-Fahrers.

In der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft lagen alle Hoffnungen auf Daniel Stell. Nach einer tollen Vorstellung beim vergangenen ADAC Kart Masters-Wochenende er nahm sich auch für seine zweite Ampfing-Runde einiges vor. Nach einem Zeittraining weit hinter den Erwartungen startete der Hammelburger als 13. in die Heats. In den Heats gab er dann richtig Gas, wurde allerdings von einer unverschuldeten Kollision eingebremst und rutschte trotz schnellster Rennrunden wieder auf diese Position zurück. Im anschließenden Wertungslauf kehrte Daniel jedoch zu alter Stärke zurück. Mit imposanten Manövern ging der Mach1-Schützling an seinen Kontrahenten vorbei und fuhr am Ende als toller Vierter ins Ziel. Um den Sieg kämpfte der Deutsche im zweiten Durchgang, schied jedoch nach einem Positionskampf vorzeitig aus.

Zweiter Mach1-Repräsentant in der DSKM war Marcel Schultheiß. Der Biberacher lag als 36. im Zeittraining noch hinter seinen Erwartungen, legte in den Rennen jedoch einen deutlichen Aufwärtstrend hin. Am Ende überquerte Marcel das Ziel auf den Positionen 24 respektive 26 und zeigte so eine solide Leistung.

„Die gute Vorarbeit vom letzten Wochenende hat sich ausgezahlt. Julian hat sich im DSKC wieder in Bestform präsentieren und unsere Leistungsfähigkeit deutlich unter Beweis gestellt. Mit Lucas Speck und seinem LS-Kart mischte noch ein weiteres Produkt aus unserem Haus an der Spitze mit und sorgte letztlich und zwei Doppelsiege. Ebenfalls überzeugt hat Daniel in der DSKM. Die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr wieder stark. Er gehört auf jeden Fall zu den Spitzenpiloten und wird noch weiter für Furore sorgen“, resümierte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Weiter geht es für das Team dann in drei Wochen (26.-28.05.) auf dem Erftlandring in Kerpen. Dort findet die zweiten Runde der Deutschen Kart Meisterschaft statt.

Alle Bilder des Wochenendes auf:
https://www.facebook.com/pg/Mach1Motorsport/photos/?tab=album&album_id=10156070985683272

 

Mach1 Motorsport erweitert Fahrerkader um Cameron Boedler und Jordi van Moorsel

Neben den bisherigen Stammfahrern werden der Deutsch-Brasilianer Cameron Boedler in der neuen OK-Junior und der Niederländer Jordi van Morsel in der KZ2 im nächsten Jahr für Mach1 Motorsport an den Start gehen.

Mit den Stammfahrern Thierry Delre, Pawel Myskier und Marcel Schultheiß wird Jordi van Moorsel in 2016 bei der DSKM , sowie der CIK/FIA Europa- und Weltmeisterschaft um Top-Plazierungen kämpfen. Außerdem wird er noch weitere Rennen, evtl. auch in anderen Klassen für Mach1 Motorsport bestreiten, die Details dazu werden später bekannt gegeben.

Die KZ2-Piloten Marco Forrer, Toni Greif und Tommy Neumann werden im neuen DMSB Schaltkart Cup und/oder der ADAC Kartmasters antreten und dort sicherlich für Aufsehen sorgen können.

Abgerundet wird das Engagement mit dem Junior-Piloten Cameron Boedler, der seinen Einstand im Team schon bei den SKUSA Supernationals in Las Vegas gab und dort mit einem Spitzenresultat glänzte. Er wird die Farben von Mach1 Kart in der DJKM und der ADAC Kartmasters in der Klasse OK-Junior vertreten.

„Wir sind stolz, zwei weitere talentierte Fahrer in unserem aufstrebenden Team begrüßen zu dürfen,“ so Teamchef Martin Hetschel und führt weiter aus: „Somit haben wir schon jetzt neun feste Piloten für die Saison 2016, Verhandlungen mit weiteren Interessenten laufen derzeit. Wir freuen uns jedoch noch über Anfragen im Bereich OK, RotaxMAX und X30, um unsere Kräfte auch hier noch zu verstärken.“

MACH1 TRACK DAYS MIT DS KARTSPORT IN LIEDOLSHEIM

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonende die Möglichkeit, die 2016er Modelle im Bereich Schaltkart und X30 Junior/Senior oder Rotax zu testen. Außerdem steht auch ein aktuelles Mach1 Bambinikart zum Test bereit.

Das erste Track Days Wochenende findet am 06. und 07. November auf der Kartbahn in Liedolsheim* statt. Weitere Termine und Strecken sind nach Vereinbarung möglich.

Die aktuellen Mach1 FIA5 Karts waren in der vergangenen Saison national und international wieder sehr erfolgreich, die Erfolge sprechen für sich: Mach1 Piloten sorgten in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM, Europameisterschaft und WM für Aufsehen. Interessierte Fahrer und Teams können sich jetzt ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams und der Factory Supported Teams machen. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (07135/9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2016 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen OK (ehemals KF), OK-J (ehemals KF-J) und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und die X30 Euro/World Finals. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden. Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen.

* Testfahrten nur nach Voranmeldung möglich. Durchführung wetterabhängig ohne Gewähr.