Mach1 Motorsport bei der Deutschen Kartmeisterschaft

Mach1 Motorsport auf Top-Rängen in Wackersdorf – Lundberg in DSKM auf Meisterschaftsrang drei

Auf ein starkes Teilnehmerfeld traf der deutsche Karthersteller Mach1 Kart beim Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft in Wackersdorf. Werkspilot Douglas Lundberg mischte in der DSKM an der Spitze mit und belegt im Gesamtklassement Rang drei.
Nur eine Woche nach der CIK-FIA KZ1 Europameisterschaft stand Mach1 Motorsport beim nächsten Highlight am Start. Im Prokart Raceland Wackersdorf fiel der Startschuss zur Deutschen Kart Meisterschaft. Die höchste Rennserie in Deutschland überzeugt in diesem Jahr mit starken Teilnehmerfeldern – 140 Fahrerinnen und Fahrer aus 23 Nationen gingen auf die Reise.

Als Speerspitze vertrat der Schwede Douglas Lundberg die Farben in der Königsklasse DSKM. Mit Rang vier und nur 0,03 s Rückstand zum Ersten unterstrich er seine Ambitionen schon im Zeittraining und setzte seine Vorstellung auch in den Heats fort. Platz zwei und vier gingen auf das Konto des Vize-Europameisters aus dem Jahr 2014. In den Finals kämpfte er sogar um den Sieg und hielt mit den weltbesten Kartfahrern mit. Als Vierter und Sechster sammelte er fleißig Meisterschaftspunkte und belegt aktuell den dritten Rang. „Mit der Vorstellung von Douglas sind wir sehr zufrieden. Wir arbeiten erst seit kurzem zusammen und sind auf dem richtigen Weg. Er fühlt sich bei uns wohl, wenn es so weiter geht können wir um Siege kämpfen“, lobte Teamchef Martin Hetschel.

Neben Lundberg starteten auch Jordi van Moorsel aus den Niederlanden und der Pole Pawel Myskier. Während letzterer leider in beiden Finals ausschied, sah van Moorsel nach einer tollen Aufholjagt von ganz hinten als 16. die Zielflagge und erhielt ebenfalls Meisterschaftspunkte.

Neu im Programm der DKM ist der DMSB Schaltkart Cup und bietet eine gute Ergänzung zu der Top-Liga. Vier ambitionierte Fahrer gingen auf die Reise und ließen ihre Möglichkeiten aufblitzen. Toni Greif führte die interne Wertung an. Aber auch Marco Forrer, Tim Schröder und Thomas Neumann zeigten eine solide Leistung und etablierten sich im vorderen Mittelfeld. „Die neue Meisterschaft ist eine super Lösung für Fahrer die nicht jede Woche im Kart sitzen. Das Niveau ist ebenfalls hoch. Unsere Piloten haben sich gut verkauft und werden im Jahresverlauf noch weiter vorne mit fahren“, ergänzte Hetschel.

Als Solist startete Junior Cameron Boedler. Der Deutschbrasilianer feierte sein Debüt in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft und lag im Zeittraining als 28. hinter seinen Erwartungen. Im Verlauf der Heats fuhr er aber nach vorne und hatte als 15. eine gute Ausgangslage für die Finals. Doch im ersten Lauf büßte er nach dem Start etwas an Boden ein. In den 17 Runden kämpfte er sich aber wieder nach vorne und wurde 16. Leider endete das Wochenende für ihn mit einem Ausfall im zweiten Rennen. Trotzdem war Martin Hetschel nicht enttäuscht: „Nach einer kleinen Pause ist es super nun wieder einen Junior am Start zu haben. Wir mussten zu Beginn noch etwas lernen. Für Cameron ist alles neu, dafür hat er sich super geschlagen.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team zum nächsten Rennen. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt.

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