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Mach1 Motorsport mit starkem Abschluss im ADAC Kart Masters – David Liwinski in der Kategorie OK in Top-Form

Fünf Fahrer schickte der deutsche Karthersteller Mach1 Kart beim Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf auf die Reise. Dabei zeigte das Team eine tolle Leistung, verlor am Ende aber einen sicheren Podestplatz in der Klasse OK. Abgerundet wurde das
Wochenende durch Testfahrten im neuen Elektrokart.

Alles neu hieß es für zwei Fahrer am vergangenen Wochenende. Daniel Stell und Cameron Boedler tauschten ihre Plätze. Stell, der die Schaltkart Weltmeisterschaft vor wenigen Wochen als starker Siebter beendete, gab ein Gastspiel in der direktangetriebenen OK-
Klasse. Schnell fand der Bayer in seinen gewohnten Rhythmus und stellte den Anschluss zu den Spitzenfahrern her. Im ersten Finale wurde er starker Elfter und hatte im zweiten Durchgang beste Chancen noch weiter nach vorne zu kommen. Leider wurde er durch einen Ausfall gestoppt.

Cameron Boedler gab hingegen sein Debüt in der Schaltkart-Klasse KZ2. Nach Platz elf im Qualifying, beendete er die Vorläufe als 13. und kämpfte sich dann im ersten Finale auf einen guten zwölften Rang nach vorne. Leider war auch für ihn das zweite Finale vorzeitig
beendet.

Neben dem Duo gingen auch David Liwinski, Luka Wlömer und Marcel Weber im Prokart Raceland auf die Reise. Eine überzeugende Leistung lieferte dabei Liwinski ab. Der Niederländer war in der OK-Klasse nicht zu bremsen. Schon mit dem fünften Startplatz nach dem Zeittraining untermauerte er seine Ambitionen und beendete die Heats jeweils als Vierter. Dabei markierte er zusätzlich die schnellste Rennrunde. Im ersten Finale war er dann auf Top-Drei- Kurs, bevor er vorzeitig ausschied. Vom Ende des 27 Mann starken Feldes kämpfte er sich aber im zweiten Lauf nochmals nach vorne und zeigte mit der zehnten Position sein Potential. „David hat an diesem Wochenende mehr als überzeugt. Der Ausfall im ersten Finale war wirklich ärgerlich, mit seinem Speed hätte er siegen können“, sagte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Seine beiden Teamkollegen zeigten ebenfalls eine gute Entwicklung. Nach einem verhaltenen Samstag, sah Wlömer in den Finals das Ziel als 18. und 19. In seinem Windschatten lag Marcel Weber.

Im Rahmenprogramm stellte Mach1-Kart gemeinsam mit Bosch das neu entwickelte Elektrokart vor. Zahlreiche Fahrer und Interessierte erhielten die Möglichkeit sich selber ein Bild von der neuen Technologie zu machen. „Ich bin sehr stolz, dass wir gemeinsam mit Bosch dieses Konzept auf die Rennstrecke bringen. Die Leistung der Elektroantriebe ist überwältigend. Aktuell arbeiten wir daran in naher Zukunft die erste Elektrokart-Rennserie zu
initiieren“, gab Hetschel schon einen kleinen Ausblick.

Weiter geht es für das Team in zwei Wochen. Dann startet Mach1 Motorsport bei den IAME International Finals in Le Mans, Frankreich. Nur eine Woche später findet das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft im italienischen Lonato statt.

Weltklasse Leistung…

Weltklasse Leistung von Mach1 Kart in Wackersdorf – Daniel Stell mischt Elite des Kartsports auf

Vor heimischem Publikum wusste der deutsche Karthersteller Mach1-Kart bei der Weltmeisterschaft in Wackersdorf zu überzeugen. Daniel Stell gehörte von Beginn zu den Spitzenfahrern im CIK-FIA International KZ2 Super Cup und beendete das Wochenende als beeindruckender Siebter.

Die Schaltkart Weltmeisterschaft 2017 wurde zu einem großen Kartsport-Festival in Deutschland. Über 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 23 Nationen gingen in den Kampf um die höchsten internationalen Karttitel. Mach1-Motorsport schickte mit Daniel Stell, Pawel Myszkier und Thierry Delre ein Trio ins Rennen.

Im CIK-FIA International KZ2 Super Cup wartete auf die drei harte Konkurrenz. Im Verlauf des Qualifying und jeweils sechs Vorläufen galt bei 113 Teilnehmern den Sprung unter die besten 34 zu schaffen. Die Bedingungen auf dem 1.190 Meter langen Kurs des Prokart Raceland waren teilweise herausfordernd. Vor allem am Samstagnachmittag sorgte Regen für veränderte Bedingungen.

Einen perfekten Start erwischte Lokalmatador Daniel Stell, als Zweiter nach dem Zeittraining hatte er eine gute Ausgangslage für die späteren Heats. „Das Feld hängt unglaublich eng zusammen. Die ersten 104 Fahrer trennen weniger als eine Sekunde“, fasste Teamchef Martin Hetschel zusammen. Doch Daniel ließ sich nicht einschüchtern. Mit zwei Vorlaufsiegen, drei zweiten und einem vierten Rang behauptete er sich unter den besten Fahrern der Welt und startete als Vierter in das große Finale über 26 Runden.

Mehr als 3.000 Zuschauer erlebten in der Oberpfalz ein Kartsport-Spektakel der Extraklasse. Die Fahrer lieferten sich in dem Finale unglaubliche Fights und zögerten die Entscheidungen bis zum Ende heraus. Daniel verteidigte seine Stellung als bester deutscher Fahrer und wurde im Ziel als Siebter abgewinkt. „Zusammenfassend war das eine super Woche für uns. Daniel hat bewiesen, dass man mit unserem Material um den Sieg kämpfen kann. Er ist ein starker Fahrer und hat großen Ehrgeiz. Im Finale hatten wir nicht das perfekte Reifensetup, mit der drittschnellsten Rennrunde gehörten wir trotzdem zu den Besten. Ein großes Lob an Daniel, der über die gesamten drei Tage dem Druck standgehalten hat“, lobte Teamchef
Martin Hetschel am Abend.

Die beiden Teamkollegen schafften nach schwierigen Heats nicht den Sprung unter die besten 34. Die Performance konnte sich trotzdem sehen lassen. Thierry Delre unterstrich
wiederholt seine Fahrkünste im Regen. In einem Vorlauf fuhr er von Startposition 26 bis auf Rang drei nach vorne. Auch Pawel Myszkier stellte mehrmals den Anschluss zu den Top-Ten her.

Nach der Weltmeisterschaft, geht es für Mach1 Motorsport mit Vollgas weiter. Vom 30. September bis 01. Oktober ist das ADAC Kart Masters ebenfalls zum Finale in Wackersdorf zu Gast. Die letzten Wertungsläufe der Deutschen Kart Meisterschaft finden
vom vorletzten Oktober-Wochenende (20.-22.10.) im italienischen Lonato statt.
Zwischendurch ist der Hersteller noch bei den X30 International Finals in LeMans (Frankreich) vertreten.

Mach1 Motorport erkämpft DSKC-Meisterschaftsführung Doppelsieg für Julian Müller

Ein aufregendes Wochenende liegt hinter Mach1 Motorsport. Das Rennteam des deutschen Chassisherstellers startete neun Fahrern bei der vierten Station der Deutschen Kart Meisterschaft in
Wackersdorf. In international stark besetzten Fahrerfeldern lieferten die Schützlinge der Traditionsmarke dabei eine erfolgreiche Vorstellung ab. Julian Müller übernahm nach einer Top- Performance die Gesamtführung im DMSB Schaltkart Cup.

Volles Haus verbuchten die Veranstalter der Deutschen Kart Meisterschaft am zurückliegenden Wochenende im bayerischen Wackerdorf. Zum zweiten Mal in dieser Saison gastierte die hochkarätige deutsche Rennserie im Prokart Raceland und erfreute sich dabei großem Zuspruch. 152 Fahrerinnen und Fahrer aus dem In- und Ausland duellierten sich zwei Wochen vor der CIK-FIA Kart
Weltmeisterschaft auf selbiger Strecke und hatten den zahlreichen Zuschauern dabei einiges zu bieten.

Als Teamjüngster nutzte Julien-Noel Rehberg die Rennen der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft um weitere Erfahrung auf internationalem Terrain zu sammeln. Als 37.im Zeittraining verpasste der Youngster mit Platz 35 nach den Heats den Finaleinzug jedoch um Haaresbreite.

Bei den Senioren gingen vier Piloten unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport auf die Reise. David Liwinski machte dabei mit einer tollen Vorstellung auf sich aufmerksam. Als 17. lag er nach
dem Qualifying im Mittelfeld der Königsklasse, drehte dann aber in den Rennen richtig auf und preschte nach vorne. Über Platz zwölf im ersten Lauf fuhr der Nachwuchspilot bis auf Rang sechs im zweiten Wertungslauf vor und verpasste die Pokalränge nur knapp.

Auch Teamkollege Cameron Boedler punktete mit einer eindrucksvollen Aufholjagd. Als guter Zehnter nach den Vorläufen folgte ein unfallbedingter Ausfall im ersten Rennen. Doch unbeirrt davon ging der Deutschbrasilianer in Lauf zwei mit cleveren Manövern an seinen Kontrahenten vorbei und platzierte sich letztlich als 15.

Luka Wlömer zeigte ebenfalls einen guten Aufwärtstrend. Im ersten Lauf noch 29., bewies der Youngster im zweiten Durchgang Kampfgeist und klassierte sich trotz Zeitstrafe auf Platz 19. Marcel Weber zeigte als Vierter des Fahrer-Quartetts eine solide Leistung und fuhr als 27. respektive 25. in das Ziel.

Daniel Stell präsentierte sich in der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft auf Augenhöhe mit den internationalen Top-Piloten. Als Drittschnellster im Zeittraining setzte der Routinier erstmalig ein Ausrufezeichen und knüpfte mit den Positionen sechs und drei in den Vorläufen an seine Erfolgsfahrt an. Der erste Lauf lief mit Platz sechs ebenfalls ganz nach den Vorstellungen des Mach1-Schützlings. Als bester Deutscher Fahrer fehlte nur ein Wimperanschlag zu den Top-Fünf. Auch im zweiten Finale lieferte Daniel sich wieder spannende Duelle. Leider wurde er aber durch einen Unfall unfreiwillig gestoppt und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Als zweiter im Bunde ging Marcel Schultheiß in der DSKM an den Start, jedoch kosteten durchwachsene Vorläufe am Ende den Einzug in die Finals.

Ein Wochenende nach Maß erlebte hingegen Julian Müller im DMSB Schalt Kart Cup. In Wackersdorf bestätige der Nachwuchsrennfahrer seine in dieser Saison anhaltende Top-Form und ließ der Konkurrenz in den Finals keine Chance. Nach einem verhaltenen Samstag ging Julian als Dritter in das erste Finale und übernahm früh die Führung. Bis zum Fallen änderte sich daran nichts mehr und Müller feierte einen Sieg. Dieser war ihm dann auch nicht mehr im zweiten Lauf zu nehmen. Mit seinem Doppelsieg übernahm er auch die Führung in der Gesamtwertung und gehört nun zu den großen Titelfavoriten.

Teamkollege Tim Schröder mischte solide im Mittelfeld des Klassements mit und verpasste als 17. im zweiten Rennen die Punkteränge knapp.

„Ein gutes Wochenende für uns. Auch wenn wir mit viel Pech zu kämpfen hatten – insbesondere in Form von Daniels Ausfall – konnten wir heute eine gute Leistung abliefern. Julian hat im DSKC unsere Leistungsfähigkeit unterstrichen und verdeutlicht, dass wir auch bei Streckenbedingungen auf höchst internationalem Niveau schnell unterwegs sind. Daran gilt es in zwei Wochen bei der
Weltmeisterschaft anzuknüpfen. Mit Daniel möchten wir vor heimischem Publikum für eine Überraschung sorgen“, zeigte sich Teamchef Martin Hetschel zufrieden.

Mach1 Motorsport in Wackersdorf vom Pech gestoppt

Die Aufmerksamkeit der internationalen Kartsport-Szene lag am vergangenen Wochenende beim Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft in Wackersdorf. Auch das Werksteam des Chassisherstellers Mach1 ließ sich die Teilnahme an dem Großevent nicht nehmen und reiste mit acht Fahrern im Gepäck ins Prokart Raceland. Insbesondere in den Schaltkart-Klassements sorgte man dabei für Furore, verpasste letztlich aufgrund von unglücklichen Situationen auf der Strecke jedoch wiederspiegelnde Ergebnisse in Deutschlands höchster Kartrennserie.

Das zweite Juliwochenende war im bayerischen Wackersdorf ein Garant für hochkarätigen Kartsport. 160 Fahrerinnen und Fahrer traten auf dem 1.190 Meter langen Kurs in der Oberpfalz gegeneinander an. Die Rennabteilung des deutschen Kartherstellers Mach1 war dabei in drei verschiedenen Kategorien vertreten und wusste sich bei hohen Gripverhältnissen und hochsommerlichen Temperaturen zu behaupten.

Gleich vier Fahrer gingen in der Senior-Kategorie an den Start. In der Deutschen Kart Meisterschaft trumpfte David Liwinski zu Beginn als bester Mach1-Schützling auf. Nach Platz 18 im Zeittraining schob sich der Wahl-Niederländer nach guten Vorläufen auf Startrang zwölf für das erste Finale vor. In diesem büßte der Youngster jedoch nach Rangeleien Positionen und fiel auf Platz 17 zurück. Ein Ausfall im zweiten Durchgang machte die Hoffnungen auf eine weitere Aufholjagd im Anschluss leider zunichte.

Cameron Boedler zeigte eine solide Vorstellung. Nach Platz 23 im Qualifying überquerte er in den entscheidenden Wertungsläufen jeweils als guter 15. die Ziellinie und sammelte damit in beiden Rennen Meisterschaftspunkte. Teamkollege Luka Wlömer stellte sein Potential ebenfalls mit einer guten Aufholdjagd unter Beweis. Über die 28. Position nach dem Zeittraining verbesserte sich der Berliner bis auf Platz 17 im zweiten Rennen.

Erfreulich präsentierte sich auch En Qi Wang. Bei seinem allerersten OK-Rennen feierte der Nachwuchsrennfahrer aus China einen tollen Einstand und qualifizierte sich direkt für die Finalläufe, musste letztlich jedoch wegen technischer Probleme zwei Mal vorzeitig aufgeben.

Daniel Stell gab im Zeittraining der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft bereits mit Rang neun eine ambitionierte Richtung vor. Ein Heat-Ausfall warf den Routinier daraufhin jedoch auf Platz 22 im Zwischenranking zurück. Auch in den Rennen hatte der ADAC Kart Masters-Champion der Saison 2015 weniger Glück. Unfälle hinderten den Schaltkartfahrer daran seine wahre Leistungsfähigkeit zu offenbaren. Am Ende reichte es jedoch trotz einer Zeitstrafe noch für einen guten 16. Rang im zweiten Rennen.

Marcel Schultheiß plagten hingegen größere Enttäuschungen. Zwei Ausfälle in den Qualifikationsrennen warfen den Mach1 Motorsport-Schützling ans Ende des Feldes zurück und verhinderten die begehrte Finalteilnahme.

Julian Müller zeigte sich im DMSB Schalt Kart Cup in gewohnter Bestform. Nach zwei zweiten Plätzen in den Vorläufen behauptete sich der Kölner auch im ersten Rennen als Vierter im Spitzenpulk. Im zweiten Durchgang nahm der Weg zum Pokal jedoch ein vorzeitiges Ende. Beim Kampf um Platz drei musste Julian sein Kart nach einem Unfall leider frühzeitig im Aus abstellen.

Tim Schröder ließ ebenfalls im DSKC den Asphalt brennen. Als 19. respektive 14. lieferte das Nordlicht dabei eine gute Performance ab und bewies seine Konkurrenzfähigkeit.

„Die Bedingungen heute waren wirklich extrem. Die Streckenverhältnisse waren durch den hohen Grip wirklich herausfordernd. Unsere Performance hat aber gepasst – leider kam viel Pech in den einzelnen Rennen dazu, ansonsten hätten Daniel und Julian ganz vorne mitfahren können. Nun gilt es positiv in die Zukunft zu schauen. Schon am kommenden Wochenende haben wir beim ADAC Kart Masters in Kerpen die Chance auf Wiedergutmachung“, zeigte sich Teamchef Martin Hetschel am Abend doch zufrieden.

Alle Fotos vom Wochenende: https://www.facebook.com/pg/Mach1Motorsport/photos/?tab=album&album_id=10156320390243272

Schaltkart-Doppelsieg für Mach1 Motorsport – Starke Vorstellung beim ADAC Kart Masters in Wackersdorf

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter Mach1 Motorsport. Beim zweiten Lauf des ADAC Kart Masters ging die Rennabteilung des deutschen Chassisherstellers mit fünf Fahrern an den Start und erlebte ein aufregendes Event. Am Ende sorgte Daniel Stell mit einem Doppelsieg bei den Schaltkarts für große Freude.

Am vergangenen Wochenende stand für die Mach1 Motorsport-Mannschaft alles auf Angriff. Mit fünf Fahrern im Gepäck machte sich das Team um Martin Hetschel auf den Weg in das Prokart Raceland. Insgesamt 166 Pilotinnen und Piloten zog es an eine der modernsten Kartbahnen Europas, um bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen in den Wertungsläufen drei und vier Vollgas zu geben.

Die Jüngsten der Veranstaltung duellierten sich im Bambini-Klassement. Mit von der Partie war dort ebenfalls Mach1-Schützling Sondre Norheim. Der Norweger mischte trotz deutlich geringerer Streckenerfahrung im Vergleich zu einem Großteil seiner Kontrahenten im Mittelfeld mit und startete als 20. in den ersten Wertungslauf. In diesem büßte er jedoch eine Position ein, kämpfte sich dann aber im zweiten Lauf bis auf Rang 19 nach vorne und schaffte damit den Sprung in die Top-20.

Ebenfalls aus Norwegen ging Harvard Hallerud bei den X30 Senioren an den Start. Nach einem erfolgreichen Wackersdorf-Debüt im vergangenen Jahr mit einem fünften Platz im Finale, lief es für den Skandinavier diesmal nicht ganz nach Plan. Nach den Heats rangierte Harvard auf Platz 18 im Zwischenranking. Im stark umkämpften Mittelfeld geriet er jedoch in eine Kollision und musste das Rennen vorzeitig beenden. Vom Ende des Feldes zeigte er aber im zweiten Umlauf noch mal seine Möglichkeiten und stellte den Anschluss zu den Top-Ten her. Leider warf ihn letztlich eine fünf Sekundenstrafe auf Rang 18 zurück.

Marcel Weber ging als Solist bei den OK Senioren auf die Reise und kämpfte das gesamte Wochenende mit Motorenproblemen. Von Rang 23 im Zeittraining verbesserte sich der Rookie auf Startplatz 17 für die Finals. Doch mit stumpfen Waffen kämpfend kam er nicht über die Positionen 24 respektive 21 heraus.

Die KZ2-Speerspitze bildeten Daniel Stell und Julian Müller. Daniel lieferte bei seinem Gast-Einsatz im ADAC Kart Masters eine perfekte Show ab. Schon im Zeittraining legte der Hammelburger ordentlich vor und führte das Klassement an. Mit den Plätzen eins und zwei in den Heats sicherte sich der Routinier anschließend die Pole-Position für den ersten Wertungslauf. Auch dort ließ Daniel nichts anbrennen, ging mit einem perfekten Start ins Geschehen und feierte letztlich einen grandiosen Start-Ziel- Sieg. Im zweiten Lauf gab es ein ähnliches Bild, wieder sah Daniel als Sieger die Zielflagge.

Julian Müller startete anfangs in ein rabenschwarzes Wochenende. Zwei Ausfälle in den Vorläufen warfen den ambitionierten Kartfahrer an das Ende der Zwischenwertung zurück. Einschüchtern ließ er sich dadurch allerdings nicht. In den Wertungsläufen zeigte Julian sein Talent und fuhr zwei beeindruckende Rennen. Die erste Aufholjagd endete mit der Zieldurchfahrt auf Position neun, während er im zweiten Kräftemessen als Siebter nur knapp an den Pokalrängen vorbeischrammte.

Am Abend lobte Martin Hetschel die Leistung seiner Piloten: „Ich glaube zu Daniels Performance lässt sich nicht mehr viel hinzufügen. Er war das ganze Wochenende über das Maß der Dinge und hat unser Potential einmal mehr hervorgehoben. Auch Julian wäre ohne die Probleme am Samstag ein Fahrer für die Top-Fünf gewesen. Unsere beiden Norweger haben auch diesmal wieder viel Rennerfahrung gesammelt. Etwas Pech hatte leider Marcel. Von Beginn an kämpften wir mit der Leistung seines Motors.“

Bereits am kommenden Wochenende stehen wieder Mach1-Karts in Wackersdorf am Start. Dann findet dort das zweite Rennen der Rotax Max Challenge Germany statt. Für das Werksteam geht es in drei Wochen bei der Deutschen Kart Meisterschaft weiter.

Mach1 Motorsport auf Top-Rängen in Wackersdorf – Lundberg in DSKM auf Meisterschaftsrang drei

Auf ein starkes Teilnehmerfeld traf der deutsche Karthersteller Mach1 Kart beim Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft in Wackersdorf. Werkspilot Douglas Lundberg mischte in der DSKM an der Spitze mit und belegt im Gesamtklassement Rang drei.
Nur eine Woche nach der CIK-FIA KZ1 Europameisterschaft stand Mach1 Motorsport beim nächsten Highlight am Start. Im Prokart Raceland Wackersdorf fiel der Startschuss zur Deutschen Kart Meisterschaft. Die höchste Rennserie in Deutschland überzeugt in diesem Jahr mit starken Teilnehmerfeldern – 140 Fahrerinnen und Fahrer aus 23 Nationen gingen auf die Reise.

Als Speerspitze vertrat der Schwede Douglas Lundberg die Farben in der Königsklasse DSKM. Mit Rang vier und nur 0,03 s Rückstand zum Ersten unterstrich er seine Ambitionen schon im Zeittraining und setzte seine Vorstellung auch in den Heats fort. Platz zwei und vier gingen auf das Konto des Vize-Europameisters aus dem Jahr 2014. In den Finals kämpfte er sogar um den Sieg und hielt mit den weltbesten Kartfahrern mit. Als Vierter und Sechster sammelte er fleißig Meisterschaftspunkte und belegt aktuell den dritten Rang. „Mit der Vorstellung von Douglas sind wir sehr zufrieden. Wir arbeiten erst seit kurzem zusammen und sind auf dem richtigen Weg. Er fühlt sich bei uns wohl, wenn es so weiter geht können wir um Siege kämpfen“, lobte Teamchef Martin Hetschel.

Neben Lundberg starteten auch Jordi van Moorsel aus den Niederlanden und der Pole Pawel Myskier. Während letzterer leider in beiden Finals ausschied, sah van Moorsel nach einer tollen Aufholjagt von ganz hinten als 16. die Zielflagge und erhielt ebenfalls Meisterschaftspunkte.

Neu im Programm der DKM ist der DMSB Schaltkart Cup und bietet eine gute Ergänzung zu der Top-Liga. Vier ambitionierte Fahrer gingen auf die Reise und ließen ihre Möglichkeiten aufblitzen. Toni Greif führte die interne Wertung an. Aber auch Marco Forrer, Tim Schröder und Thomas Neumann zeigten eine solide Leistung und etablierten sich im vorderen Mittelfeld. „Die neue Meisterschaft ist eine super Lösung für Fahrer die nicht jede Woche im Kart sitzen. Das Niveau ist ebenfalls hoch. Unsere Piloten haben sich gut verkauft und werden im Jahresverlauf noch weiter vorne mit fahren“, ergänzte Hetschel.

Als Solist startete Junior Cameron Boedler. Der Deutschbrasilianer feierte sein Debüt in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft und lag im Zeittraining als 28. hinter seinen Erwartungen. Im Verlauf der Heats fuhr er aber nach vorne und hatte als 15. eine gute Ausgangslage für die Finals. Doch im ersten Lauf büßte er nach dem Start etwas an Boden ein. In den 17 Runden kämpfte er sich aber wieder nach vorne und wurde 16. Leider endete das Wochenende für ihn mit einem Ausfall im zweiten Rennen. Trotzdem war Martin Hetschel nicht enttäuscht: „Nach einer kleinen Pause ist es super nun wieder einen Junior am Start zu haben. Wir mussten zu Beginn noch etwas lernen. Für Cameron ist alles neu, dafür hat er sich super geschlagen.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team zum nächsten Rennen. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt.

Mach1 Kart überzeugt bei RMC Open

Zur Saisonvorbereitung auf die ROTAX MAX Challenge Germany starteten am vergangenen Wochenende im Prokart Raceland in Wackersdorf die RMC Open. Rund 120 Fahrerinnen und Fahrer fanden sich zur ersten Standortbestimmung im neuen Jahr auf dem 1.190 Meter langen Kurs in der Oberpfalz ein. Mit von der Partie waren dabei auch acht Mach1 Kart-Piloten, die die Leistungsfähigkeit des deutschen Materials eindrucksvoll unter Beweis stellten.

Nicht einfach hatten es Fahrer und Teams am zurückliegenden Wochenende bei den RMC Open in Wackersdorf. Unbeständiges Wetter und zum Teil kräftige Regenschauer machten die Geschehnisse auf der Strecke zu einem harten Unterfangen. Unter der Bewerbung von MF Motorsport ging Markus Fester an den Start. Für das Rotax-Mach1 Team Kartschmie.de hielten Kevin Kemmling und Niklas Bendfeldt die Fahnen hoch. Auch die Mach1-Werkspiloten Pawel Myskier, Douglas Lundberg, Marco und Ronny Göttler sowie Cameron Boedler ließen sich die Teilnahme an dem Großevent nicht nehmen und gaben Vollgas.

Cameron Boedler machte sich bei den ROTAX Junioren auf die Reise. Mit Platz drei im Zeittraining setzte der Linzer in der stark besetzten Kategorie ein deutliches Ausrufezeichen. In den darauffolgenden Rennläufen hatte der Mach1-Schützling jedoch weniger Glück. Nach Platz neun und zwölf in den ersten beiden Durchgängen holte Cameron im Finale noch einmal auf und fuhr bei schwierigsten Bedingungen im Regen auf Platz neun nach vorne.

Kevin Kemmling, Pawel Myszkier und Niklas Bendfeldt starteten bei den Senioren. Den besten Einstieg ins Renngeschehen erwischte dabei Kevin Kemmling. Als guter Elfter qualifizierte sich der Aachener für den ersten Wertungslauf. In den Rennen büßte der Mach1 Kart-Pilot allerdings Positionen ein und überquerte die Ziellinie auf den Plätzen 15, 14 und 23.

Eine beeindruckende Vorstellung zeigte Pawel Myszkier. Im Zeittraining noch 18., raste der Pole im ersten Lauf bis auf die siebte Position nach vorne. Auch in Rennen zwei und drei ließ Pawel nichts anbrennen und fuhr jeweils als toller Sechster in das Ziel. Viel Pech hatte Niklas Bendfeldt. Als 19. ging der Cremlinger in den ersten Wertungslauf und musste dort zwei seiner Kontrahenten ziehen lassen. Nach einer Kollision im zweiten Rennen lag der Schützling von kartschmie.de am Ende des Feldes und schob sich im finalen Rennen noch auf Rang 24 nach vorne.

Heiß her ging es in der DD2-Kategorie. Ganz vorne mischte dort Mach1-Werkspilot Douglas Lundberg bereits im Qualifying mit. Mit der zweitschnellsten Zeit unterstrich der Schwede einmal mehr die Performance des deutschen Qualitätsmaterials. Im ersten Lauf gab es für ihn daraufhin kein Halten mehr. Mit Rennbestzeit raste Douglas im Regen zum Sieg. In den verblieben zwei Läufen lief es wegen technischer Probleme und Pech im Reifenpoker nicht mehr ganz nach Plan. Nichtsdestotrotz zeigte Douglas mit Rang sechs respektive zehn eine gute Leistung.

Beeindruckend war auch die Vorstellung von Markus Fester. Nach Platz 22 im Zeittraining verbesserte sich der Frankfurter im ersten Rennen bereits auf die 16. Position. Im zweiten Durchgang haderte Markus mit Platz 18 noch hinter seinen Erwartungen. Imposant verlief dann Rennen Nummer drei: nach Freigabe des Laufes legte Markus ein Überholmanöver nach dem anderen hin und setzte seiner Aufholjagd erst auf Platz vier liegend mit der Zielüberquerung ein Ende.

Marco Göttler qualifizierte sich als 16. für den ersten Durchgang. In Lauf eins und zwei noch auf Rang 14 und 15, schaffte der Horber im letzten Rennen den Sprung in die Top-Ten und preschte bis auf einen guten sechsten Rang nach vorne. Sein Bruder Ronny musste zwei Ausfälle verzeichnen und kam so am Ende nicht über Platz 19 hinaus.

“Wir haben mit schnellsten Rennrunden, sehr guten Leistungen im Warm-up und im Zeittraining sowie Laufsiegen bewiesen, dass unser Material auch in allen Rotax-Klassen mit MOJO Reifen hervorragend funktioniert – im Trockenen wie im Regen. Am Ende lag es nur an einem Quäntchen Glück, dass die Mach1 Fahrer nicht noch besser abgeschnitten haben,” so Martin Hetschel am Sonntagabend. Auch die Teamchefs von Kartschmie.de und MF Motorsport, Frank Hansen und Michael Fester, kommentieren unisono: “Mit Mach1 haben wir ein absolutes Spitzenprodukt und starten zuversichtlich in die Rotax-Saison. Wir konnten eindrucksvoll zeigen, dass das Material funktioniert und stehen natürlich für interessierte Piloten gerne für Testfahrten zur Verfügung.”

Starker DSKM-Auftritt von Mach1 Motorsport

Mit allen fünf Fahrern zog Mach1 Motorsport am vergangenen in die Finals der Deutschen Schaltkart Meisterschaft ein. Im Prokart Raceland Wackersdorf fand der Auftakt des höchsten deutschen Kartsport-Prädikats statt. Mit 51 Teilnehmern war das Feld hochkarätig besetzt, John Norris fuhr in die Top-Fünf.

Einfach war der Saisonstart der Deutschen Kart Meisterschaft nicht. Wechselhaftes Wetter sorgte bei Teams und Fahrern für Kopfzerbrechen. Der deutsche Karthersteller Mach1 hatte aber den richtigen Riecher und mischte mit seinen Fahrern ganz vorne mit. Bewährt hat sich das neue FIA5-Chassis, bei unterschiedlichen Grippverhältnissen gehörte das Team stets zu den Schnellsten.

Einer der Favoriten war John Norris: Der Ire erwischte wetterbedingt jedoch ein durchwachsenes Zeittraining, nur Platz 13 stand am Ende für ihn zu Buche. In den Heats kämpfte er sich aber gekonnt nach vorne und verbesserte sich bis auf den siebten Rang. Auf nasser Strecke im ersten Finale hielt John den Anschluss zur Spitze und säumte erneut als Siebter den Zielstrich. Einen Sprung nach vorne machte er im zweiten Finale. Nach aufregenden 21 Rennrunden beendete er das Rennen in Schlagdistanz zu den Führenden als Fünfter. Selbige Platzierung belegt er auch im Zwischenklassement und stimmte Teamchef Martin Hetschel zufrieden: „John gehörte in allen Sitzungen zu den Spitzenfahrern. Das neue Chassis wurde in Wackersdorf durch das wechselhafte Wetter gleich mehrmals gefordert. Bei allen Bedingungen hat es aber einen super Job gemacht.“

Neben Norris zogen auch seine Teamkollegen Marcel Schultheiß, Marco Forrer und Thiery Delré direkt in die Finalrennen ein. Allein Thomas Neumann musste sich über den Hoffnungslauf qualifizieren. Als Sechster löste auch der Kart-Rückkehrer sein Ticket. In den Finalrennen etablierte sich das Quartett in dem hochkarätig besetzten Feld. Im zweiten Finale sahen Delré, Schultheiß und Neumann das Ziel als 19., 21. und 22. Pech hatte Marco Forrer, nach einem 25. Platz im ersten Finale, schied er diesmal vorzeitig aus. „Ich bin wirklich stolz auf meine Fahrer das alle den Weg in die Finals geschafft haben. Bei solch einem anspruchsvollen Wetter und der starken Konkurrenz ist das nicht immer selbstverständlich. Bei seinem ersten Kartrennen nach langer Pause hat mich Thomas Neumann besonders überzeugt. Er fand sich schnell zurecht und kann mit mehr Fahrpraxis für eine Überraschung sorgen“, fasste Martin Hetschel zusammen.

Schon am kommenden Wochenende steht Mach1-Kart beim nächsten Rennen am Start. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt.

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Mach1 Kart-Pilot wird Vizemeister

Auch in der 2014er ADAC Kart Masters-Saison darf sich der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart über ein erfolgreiches Finale freuen. In der Bambini-Klasse gewinnt Miroslaw Kravchenko aus dem Team DS Kartsport die Vizemeisterschaft. Auch die anderen Mach1 Kart-Fahrer feierten große Erfolge.

Neben dem Mach1 Kart-Werksteam waren beim Finale der stärksten Kartrennserie Deutschlands auch wieder die Mach1 supported Teams DS Kartsport und Walter Kartservice vertreten. Gleich in drei Klassen gingen Fahrer an den Start und wussten mit hervorragenden Leistungen zu überzeugen.

Die Sektkorken knallten bei Miroslaw Kravchenko aus dem Team DS Kartsport. Der Youngster aus der Bambini-Klasse reiste mit Titelchancen nach Wackersdorf und sicherte sich prompt im ersten Finale den Sieg. Leider schied er im zweiten Rennen aus und verlor die Meisterschaft. Aber auch als Vizechampion durfte er sehr zufrieden sein. Mit vier Laufsiegen war er am Ende der Fahrer mit den meisten Triumphen auf seinem Konto. „Uns freut es sehr, dass unser Chassis nun auch bei den Bambini an der Spitze angekommen ist. Wir haben zuletzt sehr viel entwickelt und gehen den richtigen Weg. Glückwunsch an Miroslaw und DS Kartsport zu dem Erfolg“, fasste Mach1-Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Gleich vier Fahrer waren mit einem Mach1-Chassis bei den X30 Senioren vertreten. Für einen gelungenen Abschluss sorgte DS Kartsport-Schützling Baldur Bahn. Mit einem achten Rang im zweiten Finale feierte er sein bestes Saisonergebnis und landete in den Top-Ten. Auch die anderen Piloten Mark Wolff, Luca Walter und Haarvard Hallerud schafften die Qualifikation in die Finalrennen und mischten im vorderen Mittelfeld mit.

Nach den zuletzt großen internationalen Erfolgen bei den Schaltkarts werden auch die nationalen Piloten aufmerksam auf das Mach1-Chassis und starten ebenfalls durch. Aus dem Mach1-Motorsport Team waren Marco Forrrer und Marcel Schultheiß vertreten. Als Elfter rutschte Forrer im ersten Finale nur knapp an den Top-Ten vorbei. Teamkollegen Marcel Schultheiß kam ebenfalls bestens zurecht und sah das Ziel als 19. und 14. Sein zweiten Getriebekart-Rennen absolvierte DS Kartsport-Schützling Alexander Heil. Nach seinem Debüt in Oschersleben, schloss er auch der 1.222 Meter langen Strecke die Lücke zu den Führenden und wurde im ersten Durchgang toller 14. Leider bremste ihn im zweiten Rennen eine kleine Kollision und er war im Ziel nur 27.

Mach1-Teamchef Martin Hetschel zeigte sich am Sonntagabend durchaus zufrieden: „Wir haben die Rennen genutzt um einige neue Komponenten unserer Chassis zu testen und sind sehr zuversichtlich. Die neuen Modelle sind vielversprechend und erste Zeiten zeigen noch einmal deutliche Verbesserungen.“

Im belgischen Genk findet schon in wenigen Tagen das nächste Finale statt. In der Deutschen Schaltkart Meisterschaft hat John Norris noch Chancen auf ein Top-Ergebnis.

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Mach1 Kart holt Platz zwei in der Europameisterschaft

Am vergangenen Wochenende war die Freude groß im Lager des deutschen Chassisherstellers Mach1-Kart. Bei der CIK-FIA Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf wurde Werkspilot John Norris sensationeller Zweiter in der Schaltkartklasse KZ2.

„Ich dachte ich träume“, strahlte Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend. Mit einem zweiten Platz feierte das Team einen der größten internationalen Erfolge der vergangenen Jahre. Bereits im Zeittraining spiegelte sich wieder, dass John Norris in Wackersdorf zu den Besten gehört. Bei wechselnden Bedingungen zwischen Sonne und Regen fühlte der Ire sich wohl und platzierte sich auf Rang 21. Insgesamt traten in Wackersdorf 64 Fahrer aus mehr als 21 Nationen an.

Die insgesamt fünf Heats verliefen diesmal mit den Rängen zwei, vier, fünf, neun und zehn problemlos. John lag damit auf Gesamtposition 13 vor dem Pre-Finale und sorgte bei Teamchef Martin Hetschel für gute Laune: „Diesmal haben wir das Pech zu Hause gelassen und konnten durchweg das Potential unseres Materials zeigen. John ist super Rennen gefahren und das Mach1-Chassis funktioniert sowohl bei Regen als auch Sonnenschein.“

Doch damit nicht genug, im Pre-Finale ging es für den Schaltkart-Rookie noch weiter nach oben. Im Verlauf der 17 Rennrunden verbesserte John sich auf einen sensationellen dritten Rang. Kurz vor dem Finale wurde es dann nochmal spannend. Ein starker Regenschauer setzte den Kurs unter Wasser. Pünktlich zum Start hatten sich die dunklen Wolken aber wieder verzogen und die 1.275 Meter trockneten weiter ab. Während John in der Anfangsphase etwas an Boden einbüßte, legte er einen starken Endspurt hin und säumte am Ende als hervorragender Zweiter den Zielstrich. „Danke an das gesamte Team für die sensationelle Arbeit“, freute sich Norris auf dem Siegerpodium. „Wir haben so lange auf diesen Erfolg hingearbeitet, nun hat es gereicht. Ein großer Dank an das gesamte Team für die hervorragende Arbeit. Das Mach1-Kart hat abermals sein Können bewiesen“, ergänzte Teamchef Martin Hetschel.

Neben John Norris startete auch der Schweizer Marco Forrer für das Mach1 Motorsport-Team. Bei seinem ersten Einsatz in der Europameisterschaft zeigte er eine gute Leistung und belegte nach den Vorläufen Position 51. Im Hoffnungslauf holte er noch einmal sieben Ränge auf, verpasste aber den Finaleinzug. „Marco hat an diesem Wochenende sehr viel gelernt. Er wurde von Sitzung zu Sitzung schneller und fuhr am Ende die Zeiten der Toppiloten“, lobte Martin Hetschel seinen Schaltkart-Neuling.

Bereits in zwei Wochen geht es für das Team zum nächsten Rennen der CIK-FIA Kart Europameisterschaft. Im schwedischen Kristianstad findet das große Finale statt. John belegt derzeitig die aussichtsreiche sechste Gesamtposition.

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