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Mach1 Kart-Pilot wird Vizemeister

Auch in der 2014er ADAC Kart Masters-Saison darf sich der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart über ein erfolgreiches Finale freuen. In der Bambini-Klasse gewinnt Miroslaw Kravchenko aus dem Team DS Kartsport die Vizemeisterschaft. Auch die anderen Mach1 Kart-Fahrer feierten große Erfolge.

Neben dem Mach1 Kart-Werksteam waren beim Finale der stärksten Kartrennserie Deutschlands auch wieder die Mach1 supported Teams DS Kartsport und Walter Kartservice vertreten. Gleich in drei Klassen gingen Fahrer an den Start und wussten mit hervorragenden Leistungen zu überzeugen.

Die Sektkorken knallten bei Miroslaw Kravchenko aus dem Team DS Kartsport. Der Youngster aus der Bambini-Klasse reiste mit Titelchancen nach Wackersdorf und sicherte sich prompt im ersten Finale den Sieg. Leider schied er im zweiten Rennen aus und verlor die Meisterschaft. Aber auch als Vizechampion durfte er sehr zufrieden sein. Mit vier Laufsiegen war er am Ende der Fahrer mit den meisten Triumphen auf seinem Konto. „Uns freut es sehr, dass unser Chassis nun auch bei den Bambini an der Spitze angekommen ist. Wir haben zuletzt sehr viel entwickelt und gehen den richtigen Weg. Glückwunsch an Miroslaw und DS Kartsport zu dem Erfolg“, fasste Mach1-Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Gleich vier Fahrer waren mit einem Mach1-Chassis bei den X30 Senioren vertreten. Für einen gelungenen Abschluss sorgte DS Kartsport-Schützling Baldur Bahn. Mit einem achten Rang im zweiten Finale feierte er sein bestes Saisonergebnis und landete in den Top-Ten. Auch die anderen Piloten Mark Wolff, Luca Walter und Haarvard Hallerud schafften die Qualifikation in die Finalrennen und mischten im vorderen Mittelfeld mit.

Nach den zuletzt großen internationalen Erfolgen bei den Schaltkarts werden auch die nationalen Piloten aufmerksam auf das Mach1-Chassis und starten ebenfalls durch. Aus dem Mach1-Motorsport Team waren Marco Forrrer und Marcel Schultheiß vertreten. Als Elfter rutschte Forrer im ersten Finale nur knapp an den Top-Ten vorbei. Teamkollegen Marcel Schultheiß kam ebenfalls bestens zurecht und sah das Ziel als 19. und 14. Sein zweiten Getriebekart-Rennen absolvierte DS Kartsport-Schützling Alexander Heil. Nach seinem Debüt in Oschersleben, schloss er auch der 1.222 Meter langen Strecke die Lücke zu den Führenden und wurde im ersten Durchgang toller 14. Leider bremste ihn im zweiten Rennen eine kleine Kollision und er war im Ziel nur 27.

Mach1-Teamchef Martin Hetschel zeigte sich am Sonntagabend durchaus zufrieden: „Wir haben die Rennen genutzt um einige neue Komponenten unserer Chassis zu testen und sind sehr zuversichtlich. Die neuen Modelle sind vielversprechend und erste Zeiten zeigen noch einmal deutliche Verbesserungen.“

Im belgischen Genk findet schon in wenigen Tagen das nächste Finale statt. In der Deutschen Schaltkart Meisterschaft hat John Norris noch Chancen auf ein Top-Ergebnis.

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Mach1 Kart holt Platz zwei in der Europameisterschaft

Am vergangenen Wochenende war die Freude groß im Lager des deutschen Chassisherstellers Mach1-Kart. Bei der CIK-FIA Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf wurde Werkspilot John Norris sensationeller Zweiter in der Schaltkartklasse KZ2.

„Ich dachte ich träume“, strahlte Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend. Mit einem zweiten Platz feierte das Team einen der größten internationalen Erfolge der vergangenen Jahre. Bereits im Zeittraining spiegelte sich wieder, dass John Norris in Wackersdorf zu den Besten gehört. Bei wechselnden Bedingungen zwischen Sonne und Regen fühlte der Ire sich wohl und platzierte sich auf Rang 21. Insgesamt traten in Wackersdorf 64 Fahrer aus mehr als 21 Nationen an.

Die insgesamt fünf Heats verliefen diesmal mit den Rängen zwei, vier, fünf, neun und zehn problemlos. John lag damit auf Gesamtposition 13 vor dem Pre-Finale und sorgte bei Teamchef Martin Hetschel für gute Laune: „Diesmal haben wir das Pech zu Hause gelassen und konnten durchweg das Potential unseres Materials zeigen. John ist super Rennen gefahren und das Mach1-Chassis funktioniert sowohl bei Regen als auch Sonnenschein.“

Doch damit nicht genug, im Pre-Finale ging es für den Schaltkart-Rookie noch weiter nach oben. Im Verlauf der 17 Rennrunden verbesserte John sich auf einen sensationellen dritten Rang. Kurz vor dem Finale wurde es dann nochmal spannend. Ein starker Regenschauer setzte den Kurs unter Wasser. Pünktlich zum Start hatten sich die dunklen Wolken aber wieder verzogen und die 1.275 Meter trockneten weiter ab. Während John in der Anfangsphase etwas an Boden einbüßte, legte er einen starken Endspurt hin und säumte am Ende als hervorragender Zweiter den Zielstrich. „Danke an das gesamte Team für die sensationelle Arbeit“, freute sich Norris auf dem Siegerpodium. „Wir haben so lange auf diesen Erfolg hingearbeitet, nun hat es gereicht. Ein großer Dank an das gesamte Team für die hervorragende Arbeit. Das Mach1-Kart hat abermals sein Können bewiesen“, ergänzte Teamchef Martin Hetschel.

Neben John Norris startete auch der Schweizer Marco Forrer für das Mach1 Motorsport-Team. Bei seinem ersten Einsatz in der Europameisterschaft zeigte er eine gute Leistung und belegte nach den Vorläufen Position 51. Im Hoffnungslauf holte er noch einmal sieben Ränge auf, verpasste aber den Finaleinzug. „Marco hat an diesem Wochenende sehr viel gelernt. Er wurde von Sitzung zu Sitzung schneller und fuhr am Ende die Zeiten der Toppiloten“, lobte Martin Hetschel seinen Schaltkart-Neuling.

Bereits in zwei Wochen geht es für das Team zum nächsten Rennen der CIK-FIA Kart Europameisterschaft. Im schwedischen Kristianstad findet das große Finale statt. John belegt derzeitig die aussichtsreiche sechste Gesamtposition.

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Mach1 Motorsport: Erfolgreiche Rennen in Wackersdorf

Gut gelaunt durfte Mach1 Motorsport aus Wackersdorf die Heimreise antreten. In einem Rekordteilnehmerfeld der Deutschen Kart Meisterschaft behaupteten sich die Piloten auf den vorderen Rängen und unterstrichen die Möglichkeiten eines Mach1-Chassis.

So voll waren die drei Prädikate der Deutschen Kart Meisterschaft noch nie. Insgesamt 171 Fahrerinnen und Fahrer gingen an den Start. Stärkste Macht waren die Schaltkarts, wenige Wochen vor der Europameisterschaft in Wackersdorf nutzten zahlreiche Top-Piloten die Rennen zur Vorbereitung. Unter den 72 Teilnehmern war auch Mach1-Werksfahrer John Norris. Nach seiner fulminanten Aufholjagd in Genk, wusste er auch in Wackersdorf zu überzeugen. Im Zeittraining auf Platz 19, beendete er seine vier Heats auf den Rängen fünf, fünf, sieben und elf, damit war er hervorragender Zwölfter in der Startaufstellung für das erste Finale. „John hat heute eine tolle Leistung gezeigt. Wir haben alle vier Vorläufe schadlos überstanden und knabbern an den Top-Ten. Bei solch einem Feld ist das ein super Ergebnis“, Martin Hetschel am Samstagabend.

Während bis zum Samstagnachmittag noch die Sonne schien, regierten wenig später Regen und kalte Temperaturen das Geschehen. John fühlte sich bei diesen schwierigen Bedingungen wohl und verbesserte sich im ersten Finale auf Gesamtposition sieben. Etwas Pech hatte er im zweiten Lauf. Durch einen Dreher in der Anfangsphase fiel er weit zurück, kämpfte sich aber wieder nach vorne und wurde noch 20. In der Meisterschaft belegt er vor der Sommerpause den zehnten Rang. „Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag. Bei solchen Wassermassen kann auf der Strecke immer etwas passieren. Unser Chassis hat dabei aber überzeugt und bei sowohl trockenen als auch feuchten Bedingungen bestens funktioniert“, kommentierte Martin Hetschel den Rennausgang.

In der Deutschen Kart Meisterschaft traten Manuel Valier, Harrison Newey und Julian Müller für Mach1 Motorsport an. Wie schon in Ampfing gehörte Valier zu den großen Siegesanwärtern und lag nach den Heats auf einem aussichtsreichen sechsten Rang. Im ersten Finale musste er jedoch etwas den Anschluss zum Spitzenfeld abreißen lassen. Blieb als Zehnter aber in Reichweite. Ähnlich verlief auch das zweite Rennen, diesmal kam er im strömenden Regen als Neunter ins Ziel.

DKM-Rookie Harrison Newey kommt in der neuen Klasse immer besser in Fahrt und setzte mit einem zwölften Rang im ersten Vorlauf ein Ausrufezeichen. Die Finals verliefen leider nicht ganz problemlos. Nach Rang 21 im ersten Lauf, musste er im Zweiten leider vorzeitig aufgeben. Der Dritte im Bunde Julian Müller musste in den Heats einen Ausfall verzeichnen und rutschte dadurch in den Hoffnungslauf. Diesen beendete er aber als Dritter und zog damit in die Finals ein. Leider folgte aber auch im ersten Wertungslauf ein Ausfall. Das zweite Finale lief dann perfekt, im Verlauf der 21 Rennrunden verbesserte er sich auf einen hervorragenden 14. Rang.

„Die Rennen in der DKM waren ein kleines Auf und Ab. Manuel hat seine tolle Vorstellung aus Ampfing bestätigt und ist als Gesamtfünfter in Reichweite zur Spitze. Harrison und Julian setzten ihren Lernprozess weiter fort. Im Finale haben Beide in diesem starken Feld eine tolle Leistung gezeigt, vor allem die Aufholjagd von Julian war sehenswert“, lobte Hetschel am Abend.

Ebenfalls mit einem Mach1-Chassis war Lucas Speck am Start. Unter dem Namen LS-Kart startet der ADAC Champion des Jahres 2012 in der DKM und fühlte sich im Regen wohl. Beide Finals beendete Speck als toller Dritter und verbesserte sich damit auf Platz sieben in der Gesamtwertung.

Track Days im Frühjahr

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonstart gleich mehrere Testtage in Deutschland und Belgien an. Interessierte Fahrer und Teams können sich dort ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams machen.

Die Erfolge sprechen für sich: In der Saison 2013 sorgte Mach1 Motorsport in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM für Aufsehen. Am Ende fuhr der Hersteller sogar den dritten ADAC Kart Masters-Meistertitel in Folge ein.

Zur Saisonvorbereitung bietet das Werksteam des deutschen Chassisherstellers Mach1 Kart ausgiebige Test- und Einstellfahrten für Kunden und Interessente an. Nach Vereinbarung steht das Team mit Rat und Tat zur Seite und stellt auf Anfrage auch Material für die Klassen KFJ, KF, KZ, Rotax und Rotax DD2, Iame X30 sowie Bambini bereit. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden. Diese finden zwischen Februar und April in Genk, Liedolsheim, Wackersdorf und Hahn/Hunsrück statt.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2014 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen KF, KFJ und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und das X30 Euro Finale in Mariembourg. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden.

Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen. Geplant sind Starts in der Rotax Max Euro Challenge, der Rotax Max Challenge, den ADAC Regionalserien, der German Vega Trophy, dem Rhein Main Kart Cup und der German Team Championship GTC.

Darüber hinaus sind Fahrer- und Teamanfragen für Deutschland und Europa willkommen.

Termine für Testfahrten in 2014:
20.-22. Februar in Genk
27. Februar – 03. März in Liedolsheim
22.-23. März in Wackersdorf
05.-06. April in Hahn
*(Alle Termine wetterabhängig ohne Gewähr)

Weiterer ADAC Kart Masters-Titel für Mach1 Kart

Alexander Heil mit Mach1 Kart bei den ADAC KartmastersZum dritten Mal in Folge stellt der deutsche Chassis-Hersteller Mach1 Kart einen Titelträger im ADAC Kart Masters. Alexander Heil entschied beim Finale der stärksten Kartrennserie Deutschlands in Wackersdorf die IAME X30 Senioren-Kategorie zu seinen Gunsten. Zusätzlich siegte Mach1 Kart in der KF2.

Die Mach1-Kart-Erfolgsgeschichte setzt sich fort. Mit Alexander Heil stellt das Team zum dritten Mal in Folge einen Meister im ADAC Kart Masters. Schon beim vorangegangen Rennen in Kerpen hätte Heil das Championat für sich entscheiden können, doch eine Ausfall vertagte diese auf das große Finale in Wackersdorf. Die IAME X30 Senioren waren im Jahresverlauf die stärkste Klasse der Rennserie und überzeugten auch in der Oberpfalz mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld. Alexander Heil, der für das Mach1 Supported Team DS Kartsport an den Start geht, ging seine Rennen gelassen an. Nach den Vorläufen war er guter Dritter und legte im ersten Finale noch einmal eine Schippe drauf. Mit einem Laufsieg sorgte er für eine vorzeitige Entscheidung im Titelkampf. „Ich bin überglücklich, wir haben dieses Jahr konstant gepunktet und waren immer in den Toprängen wieder zu finden“, freute sich der frischgebackene Champion. Weniger Grund zur Freude hatten seine Markenkollegen Julian Müller und Jan Jesse. Beide erlebten einen schwarzen Samstag und mussten nach den Vorläufen die vorzeitige Heimreise antreten.

Bei den Junioren schaffte Philipp Heim einen Befreiungsschlag. Nach Rang 29 im ersten Finale, kämpfte er sich im zweiten Umlauf auf Position 16 nach vorne und sammelte zum Saisonende noch einmal Meisterschaftspunkte. Teamchef Martin Hetschel freute sich über das Ergebnis: „Philipp hatte zuletzt großes Pech. Im zweiten Finale lief es aber richtig gut. Er fuhr konkurrenzfähige Zeiten und hat super gekämpft. Gratulation dazu.“ Mit einem Mach1-Kart in die Top-Ten schaffte es Maximilian Bauer. Der Hannoveraner kämpfte sich im zweiten Finale von Position 23 auf zehn nach vorne und erreichte damit seinen bestes Jahresresultat.

In der internationalen KF2 erlebte Manuel Valier einen „fast“ perfekten Saisonabschluss. Mit der Bestzeit im Qualifying startete er gelungen in das Wochenende und ließ auch einen Vorlaufsieg folgen. Leider warf ihn ein zwölfter Rang im zweiten Vorlauf etwas zurück und er startete als Sechster in der erste Finalrennen. In diesem gab es für Valier kein Halten mehr. Zielsicher fuhr er an die Spitze und feierte seinen ersten Saisonsieg. Das zweite Rennen war dann nur noch reine Formsache. Manuel verteidigte seine Position und siegte erneut. In der Gesamtwertung schaffte er damit noch den Sprung auf Rang fünf.

Ein gelungenes Debüt feierte Lucas Speck. Der Rheinländer startete mit einem LS-Kart, welches auf Basis eines Mach1-Chassis aufgebaut ist. Bei seinem ersten Einsatz mit dem neuen Kart, wurde er in beiden Finalrennen Zweiter.

Werkspilot John Norris machte hingegen einen Abstecher zu den Schaltkarts. In der Klasse KZ2 zeigte er das Potential des Mach1-Chassis. Der Ire behauptete sich gegen starke Konkurrenz und zeigte mit einem vierten Platz im Zeittraining, das er eine Podiumsplatzierung anpeilt. Im ersten Finale lieferte er sich einen packenden Fight in den Top-Fünf. Dabei kam es jedoch zu einer Kollision und John musste das Rennen vorzeitig beenden. Im zweiten Durchgang legte er aber eine tolle Aufholjagd hin und verbesserte sich vom Ende des Feldes auf Rang 13.

Für Teamchef Martin Hetschel war es ein erfolgreicher Saisonabschluss: „Wir dürfen mit der diesjährigen Saison sehr zufrieden sein. Erneut hat ein Fahrer eines Mach1-Chassis einen Titel gewonnen und auch in den anderen Klassen waren wir konkurrenzfähig.“

In drei Wochen geht es für das Team zum großen Finale der Deutschen Kart Meisterschaft. Im belgischen Genk gehört John Norris zu den Titelanwärtern in der Königsklasse des deutschen Kartsports.

Mach1 mischt europäische Schaltkartelite auf

Mach1 Morosport bei der KZ2 EuropameisterschaftAm vergangenen Wochenende reiste Mach1 Motorsport mit seinen Fahrern John Norris und Toni Greif zum ersten Rennen der CIK-FIA KZ2 Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf. Bei bestem Kartsportwetter lösten beide Piloten ihr Finalticket und unterstrichen damit das Potential des deutschen Mach1-Karts.

Neuland betrat John Norris: Der Ire absolvierte erst das zweite Schaltkartrennen seiner Karriere und schlug sich dabei mehr als beachtlich. Schon in den freien Trainings war der derzeitig Führende der Deutschen Kart Meisterschaft in den Top-Ten wieder zu finden und stimmte Teamchef Martin Hetschel vor dem Zeittraining zuversichtlich: „Bis jetzt bin ich mehr als zufrieden. John schlägt sich in diesem hochkarätigen Feld beachtlich.“ Im Zeittraining wollte der Schaltkart-Rookie jedoch etwas zu viel und kam nicht über Position 43 hinaus. Ebenfalls durchwachsen verliefen auch die folgenden sechs Vorläufe. Neben einem hervorragenden sechsten und achten Rang, musste er auch eine fragwürdige drei Sekundenstrafe wegen Lärmüberschreitung und eine Disqualifikation verkraften. Damit lang er am Samstagabend nur auf Position 53 des 98 Fahrer starken Felds.

Von Startplatz 27 gab er aber im ersten Pre-Finale Vollgas. John kämpfte sich durch das Feld, sah das Ziel als Elfter und schaffte damit den Sprung unter die besten 34 Piloten. Im Finale schwanden jedoch schon alle Chancen während des Starts. John verlor zahlreiche Positionen und musste dem Feld nacheilen. In den folgenden 24 Rennrunden stellte er aber wieder den Anschluss her und verbesserte sich noch bis auf Rang 19. Entsprechend glücklich war er am Sonntagabend: „Für meinen ersten offiziellen Werkseinsatz im Schaltkart habe ich mich sehr gut geschlagen. Wir waren das ganze Wochenende richtig schnell und haben viel dazu gelernt. Für mich war dies in erster Linie ein Lernrennen, daher haben wir uns entschieden im Finale noch Kleinigkeiten am Chassis- und Vergasersetup zu ändern. Das stellte sich jedoch nicht als optimal heraus, weshalb die Rundenzeiten nicht auf dem üblichen Niveau waren.“

Teamkollege Toni Greif spielte am Wochenende seine ganze Schaltkarterfahrung aus und fuhr von Beginn auf Augenhöhe mit seiner Konkurrenz. Aber auch für ihn lief das Zeittraining etwas durchwachsen, mit Rang 53 durfte Toni nicht zufrieden sein. Über die Vorläufe machte er aber Boden gut und wurde im Gesamtklassement auf Rang 44 geführt. Noch mal zu legte Toni dann im Pre-Finale: Aus Position 22 gestartet wurde er guter 14. und stand damit ebenfalls im Finale. Von Platz 28 gestartet fuhr er hier bis auf Rang 22 vor, wurde im Rennverlauf jedoch Opfer einer Kollision und verlor zahlreiche Positionen. Mit einem großen Rückstand zum Hauptfeld kam er letztlich nicht über Rang 27 hinaus.

Trotz des durchwachsenden Finales war Teamchef Martin Hetschel mit dem Ergebnis auf dem 1.222 Meter langen Ring sehr zufrieden: „Wir haben gezeigt, dass Mach1 Kart auch in der europäischen Schaltkartelite mitmischen kann, und das ohne Werksmotoren und externem Tuner. Wir haben viel gelernt und werden diese Erfahrungen nun zum zweiten Rennen im belgischen Genk mitnehmen.“

Rennaction wartet auf den deutschen Chassishersteller aber schon am kommenden Wochenende, dann findet in Oschersleben der zweite Wertungslauf des ADAC Kart Masters statt.

Mach1 Kart führt DKM an

Mach1 Kart übernimmt mit John Norris die Gesamtführung in der DKMObwohl das zweite Rennwochenende der Deutschen Kart Meisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf nicht optimal für das Mach1 Motorsport-Team startete, übernahm der Chassishersteller aus Deutschland am Ende mit John Norris die Gesamtführung in der DKM.

Die Deutsche Kart Meisterschaft wurde auch beim zweiten Rennen auf dem 1.222 Meter langen Kurs in der Oberpfalz seinem Ruf als einer der stärksten Rennserien Europas gerecht. 150 Teilnehmer gingen in den drei Prädikatsserien DSKM, DJKM und DKM an den Start und erlebten einen ganz besonderen Qualifikationssamstag. Nach anfänglicher Sonne, zogen im Verlauf des Nachmittags dunkle Wolken auf und ein starker Regenschauer setzte die Strecke teilweise unter Wasser.

Der Ire John Norris fühlte sich bei den Bedingungen pudelwohl. Im Zeittraining nur 14. und im ersten Heat ausgefallen, konnte er im zweiten Aufmarsch Schadensbegrenzung betreiben. John sah das Ziel als Zweiter und stand damit auf Startposition 16 für das erste Finale. In diesem schien die Sonne und es warteten auf die 34 Pilotinnen und Piloten beste Streckenverhältnisse. John legte einen guten Start hin und kämpfte sich im Rennverlauf bis auf den hervorragenden fünften Rang nach vorne. Noch einen Sprung weiter nach vorne machte er im zweiten Rennen. John gewann den Start und führte das Feld an. Doch schon in der zweiten Runde musste er seinen Verfolger ziehen lassen und fuhr einem sicheren zweiten Rang entgegen. Damit eroberte John auch die Führung im Gesamtklassement der Deutschen Kart Meisterschaft. „Unser Ziel ist in diesem Jahr die Meisterschaft zu gewinnen. Wir führen diese nun an, doch bis zum Finale in Genk wartet noch viel Arbeit auf uns“, John im Ziel.

Großes Pech hatte derweil sein Teamkollege Manuel Valier. Nach einem starken Zeittraining und Platz neun, lief es in den Vorläufen nicht nach den Vorstellungen des Münchners. Manuel stand im ersten Finale nur auf Startplatz 23 und musste dieses noch vor dem Start beenden. „Das war wirklich bitter für Manuel. Das Nadelventil seines Vergasers hing fest“, erklärte Martin Hetschel am Abend. Im zweiten Durchgang melde er sich aber wieder zu Wort. Aus der letzten Startreihe kämpfte er sich durch das hochkarätige Feld und sah das Ziel als 15. Ebenfalls durchwachen verliefen die Rennen für Marco Forrer. Der Schweizer schied in beiden Vorläufen aus und war am Samstagabend Letzter. Im Verlauf des ersten Finals verbesserte er sich aber auf Platz 21, seine Leistung wurde jedoch nicht belohnt. Im zweiten Lauf musste er nach einem Unfall aufgeben.

Toni Geif nutzte das Rennen zur Vorbereitung auf die Schaltkart Europameisterschaft und traf dabei auf starke Konkurrenz. Mit 69 Teilnehmern war das Feld prall gefüllt und es galt im Zeittraining und den Heats Ruhe zu bewahren. Toni war nach dem Qualifying guter 28., hatte im Anschluss aber abwechslungsreiche Vorläufe und musste versuchen sich über den Hoffnungslauf für die Finalrennen zu qualifizieren. In diesem setzte er alles auf eine Karte, mit neuen Reifen löste er als Sieger seine Fahrkarte ins Finale. Im ersten Durchgang verbesserte er sich bis auf den 17. Rang und legte im zweiten Lauf noch eine Schippe drauf. Toni rangierte zur Rennmitte auf einem tollen achten Platz. Doch dann verlor er seinen Zündkerzenstecker und musste das gesamte Feld passieren lassen. Nach 21 Rennrunden war er nur 27. und entsprechend enttäuscht: „Bis zum Verlust des Kerzensteckers lief es wirklich gut. Ich fühlte mich wohl und das Mach1 Schaltkart funktionierte perfekt. Nach der guten Performance freue ich mich nun auf die Europameisterschaft“. Auch Teamchef Martin Hetschel fiebert dieser entgegen. „Neben Toni wird auch John bei der KZ2 EM starten. Wir haben in den vergangenen Monaten einige Weiterentwicklungen an unserem Schaltkartchassis vorgenommen und sehen eine kontinuierliche Steigerung.“

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Mach1-Kart beeindruckt beim WSK Final Cup

Mach1 Motorsport bei der WSK in CastelettoAm vergangenen Wochenende startete Mach1-Kart Werkspilot John Norris beim WSK Final Cup im italienischen Castelletto Di Branduzzo und wusste in der stark besetzten KF2 zu überzeugen. Am Ende fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück. Zusätzlich ging das Team noch bei der KTWB in Wackersdorf an den Start und holte zwei Tagessiege.

Mit dem WSK Final Cup stand zum Saisonende noch einmal ein internationaler Topevent im Rennkalender. Mach1-Kart war in der KF2 vertreten und wusste sich gegen die starke internationale Konkurrenz zu behaupten. Beim Debüt in der World Series Karting konnte Werkspilot John Norris auf Anhieb die Zeiten der Spitze mitgehen und unterstrich seine Vorstellung mit einem sensationellen dritten Rang im Zeittraining. „Bis jetzt läuft alles perfekt. Unser Material ist sehr konkurrenzfähig und ich bin gespannt wie wir uns in den Heats schlagen werden“, John zuversichtlich.

Neben einem guten neunten und vierten Rang in den Vorläufen, musste Norris leider, nach einem Unfall, auch einen Ausfall verzeichnen und rutschte dadurch in der Gesamtwertung bis auf Rang elf ab. Im Getümmel des Mittelfeldes büßte er dann im Startverlauf der ersten Rennen erneut Positionen ein und kam nur als 25. aus der ersten Runde. Bis zum Fallen der Zielflagge konnte John sich aber wieder vorarbeiten und wurde guter 17. Das Final begann indessen wesentlich besser, der Ire rangierte nach nur wenigen Runden schon auf Rang elf und war auf Top-Ten Kurs. Doch zu Rennmitte verlor sein Motor deutlich an Leistung und er musste fünf Runden vor Rennende aufgeben. Trotz der Enttäuschung über den vorzeitig Ausfall, überwog am Abend die Freude über die gute Vorstellung in solch einem starken Teilnehmerfeld: „In der WSK wird sehr hart aber fair gefahren. Die Leistungsdicht ist dementsprechend hoch und man darf sich keinen Fehler erlauben. Umso mehr freut es mich, dass wir ganz vorne mitfahren konnten, leider hat am Ende der technische Defekt ein zählbares Ergebnis verhindert.“ Auch Teamchef Martin Hetschel konnte ein positives Fazit ziehen: „Ich denke mit unserem ersten WSK-Auftritt dürfen wir sehr zufrieden sein. Wir haben einen guten Job gemacht und erneut auf internationaler Bühne beeindruckt. Unser Chassis hat bei hohen Grippverhältnissen perfekt funktioniert und wir gehörten durchweg zu den Schnellsten.“

Toni Greif mit Mach1 Kart bei der KTWBParallel zum WSK Final Cup, fand in Wackersdorf das Finale der Kart-Trophy Weiß-Blau statt. Dort waren Toni Greif (KZ2) und Simon Wagner (Rotax DD2) mit einem Mach1-Kart am Start. Greif, der als Fünfter die ADAC Kart Masters-Saison beenden konnte, erkämpfte sich im 25 Mann starken Schaltkartfeld mit einem ersten und zweiten Rang, den Tagessieg. Ein gelungenes Wochenende lieferte auch Simon Wagner ab. Der Österreicher startete mit dem Mach1 Rotax DD2 Grand Final-Chassis und fuhr ebenfalls einen Tagssieg ein.

Schon in wenigen Tagen reist der deutsche Chassishersteller zum nächsten Rennen nach Belgien. Dort findet das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft statt und John Norris hat im höchsten Deutschen Kartsportprädikat noch Chancen auf die Vizemeisterschaft.

Mach1 Motorsport holt ADAC Kart Masters-Titel

Lucas Speck bei den ADAC Kart Masters mit Mach1 KartEine erfolgreiche ADAC Kart Masters-Saison liegt hinter dem deutschen Chassis-Hersteller Mach1 Kart. Neben dem KF2-Meistertitel von Lucas Speck, stellt das Team auch in der KF3, KZ2 und IAME X30 einen Piloten in den Top-Fünf. Beim Finale in Wackersdorf sprang zusätzlich ein Doppelsieg in der IAME X30 heraus.

Mit großer Spannung erwartete Teamchef Martin Hetschel das Finale des ADAC Kart Masters im Prokart Raceland. Hatten mit Lucas Speck (KF2) und Cedric Piro (KF3) gleich zwei Piloten Chancen auf den Meistertitel in ihrer Klasse.

Der Saarländer Cedric Piro legte einen guten Start hin: Nach Rang 14 im Zeittraining, verbesserte er sich über die Heats auf Startplatz sieben für das erste Finale. In diesem musste er jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Cedric wurde direkt nach der Startphase in einen Unfall verwickelt und fiel ans Ende des Feldes zurück. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, gab er aber nicht auf und kämpfte sich bis auf Position 15 vor. Der Traum vom Titel war damit zwar geplatzt, im zweiten Lauf wollte er trotzdem auftrumpfen und schrammte als Vierter nur knapp am Siegerpodium vorbei. Die Meisterschaft beendete er als hervorragender Fünfter. Ebenfalls gut in Fahrt kam der Norweger Nicolai Hagenaes, bei seinem zweiten Einsatz in Deutschland, mischte er im vorderen Mittelfeld mit und sah im ersten Rennen das Ziel als Zwölfter. Einziger Wermutstropfen war das zweite Finale, noch in der ersten Runde musste er sein Kart im Aus abstellen.

Seit dem zweiten Saisonrennen in Ampfing führte Lucas Speck die Gesamtwertung der KF2 an und wollte diese auch beim Finale in der Oberpfalz nicht mehr aus der Hand geben. Hochmotiviert ging er in der Oberpfalz ans Werk und gehörte erneut zu den Schnellsten. In den Rennen zeigte er jedoch eine clevere Fahrt, mit dem Wissen nicht zu viel zu riskieren, mischte er im Spitzenfeld mit und machte mit Rang drei und vier alles klar. Mit einem Vorsprung von 13 Punkten stand er als KF2-Gesamtsieger fest. „Lukas hat verdient gewonnen“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Schützling. „Wir waren auch diesmal siegfähig, doch der Titel stand im Vordergrund“, Hetschel weiter. Teamkollege Manuel Valier präsentierte sich ebenfalls in Bestform und etablierte sich ebenfalls im Spitzenpulk der starkbesetzten KF2. Am Ende standen für ihn die Plätze fünf und sechs zu Buche, womit er sich in der Meisterschaftswertung noch auf Rang vier verbesserte.

Gleich fünf Fahrer schickte der Hersteller aus Schwaben in der IAME X30 ins Rennen. Alexander Heil war diesmal nicht zu stoppen. Nach Rang zwei im Zeittraining, drehte er in den Rennen richtig auf und hielt mit starken Manövern die versammelte Konkurrenz im Schach. Mit einem beeindruckenden Doppelsieg sorgte er für großen Jubel und verteidigte damit seinen dritten Rang in der Gesamtwertung. Seine vier Teamkollegen Jan Jesse, Baldur Bahn, Lukas Korsch und Sebastian Schwendt lieferten sich hingegen packende Kämpfe im Mittelfeld und konnten mit Top-Ten Platzierungen Akzente setzen. Dabei wusste Sebastian Schwendt besonders zu überzeugen, bei seinem ersten Einsatz in der Senioren-Klasse kam er bestens mit dem neuen Material zurecht und sammelte auf Anhieb Meisterschaftspunkte.

Um die Vizemeisterschaft kämpfte Toni Greif bei den Schaltkarts. Mit Position sieben im Zeittraining, legte er schon einen guten Start hin und konnte diese Position auch im Verlauf der Heats verteidigen. In den Rennen ging es für ihn dann zur Sache. Zeitweise rangierte Toni auf der dritten Position, doch eine harte Attacke seines Verfolgers warf ihn im ersten Rennen auf Platz sechs zurück. Im zweiten Durchgang wurde er dann Achter und belegte somit Rang fünf in der Meisterschaftswertung, mit nur neun Punkten Rückstand auf den Zweiten.

Teamchef Martin Hetschel war am Abend sehr zufrieden: „Ohne unsere harte Arbeit in den letzten drei Jahren wären wir nun nicht da, wo wir jetzt stehen. Unsere Chassis funktionieren bei den unterschiedlichsten Bedingungen und die Fahrer können die Performance gekonnt umsetzen. Mit einem Meistertitel und vier weiteren Top-Fünf Resultaten sind wir eins der erfolgreichsten Teams im Championat. Ich bedanke mich bei allen Partner, insbesondere Blanken Tuning (KF-Motoren) und DS-Kartsport (X30-Motoren), für die hervorragende Unterstützung und fiebere nun dem Finale der Deutschen Kart Meisterschaft entgegen.“

Dieses findet in drei Wochen im belgischen Genk statt, mit John Norris belegt Mach1 Motorsport derzeitig den dritten Rang.

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Erfolgreiche EM für Mach1 Motorsport

John Norris mit Mach1 Kart bei der CIK/FIA KF2 EMMit dem Rennen zur CIK-FIA Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf erwartete Mach1 Motorsport den ersten großen internationalen Schlagabtausch in dieser Saison. Trotz schwieriger Wetterbedingungen behauptete sich der deutsche Hersteller bestens und sammelte wertvolle Meisterschaftspunkte.

Die letzten Wochen waren anstrengend für den Chassishersteller aus Brackenheim. Mit der DKM, dem DMV Kart Championship und dem ADAC Kart Masters warteten gleich drei große Serien auf das Team. Doch von Müdigkeit keine Spur. Gestärkt von den zahlreichen Erfolgen in dieser Saison startete man mit John Norris, Lucas Speck und Lisa-Christin Brunner zuversichtlich in den ersten Durchgang der CIK-FIA KF2 Europameisterschaft in Wackersdorf.

Schon in den freien Trainings legte das Trio einen hervorragenden Auftritt hin und stimmte Teamchef Martin Hetschel optimistisch: „Wir kämpfen hier gegen die besten Kartfahrer und Teams Europas, Lucas und John haben mit sehr guten Zeiten ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Bis zum Finale steht uns aber noch ein weiter Weg bevor.“

Im Zeittraining wurde dann deutlich, dass an diesem Wochenende neben der Konkurrenz, auch das Wetter eine große Herausforderung darstellt. Leichter Regen wirbelte die vier Zeittrainingsgruppen durcheinander. Am Ende etablierte sich Lucas Speck auf Rang 21, Norris folgte auf 30 und Lisa-Christin Brunner war 82. In den darauffolgenden sechs Heats ging es drunter und drüber. Mit gleich fünf Top-Ten Platzierungen, darunter sogar einem zweiten Rang und zwei schnellsten Rennrunden, überstand John Norris seine Vorläufe am besten. Nur durch einen Ausfall rutschte er in der Startaufstellung auf Rang 21 ab. Zu den Finals am Sonntag war die Restsonne dann komplett verzogen und der erste Durchgang startete auf nasser Fahrbahn. Norris stellte sich schnell auf die rutschigen Bedingungen ein und etablierte sich im Mittelfeld des internationalen Feldes. Beim Fallen der Zielflagge hatte er fünf Positionen aufgeholt und war 16. Für Furore sorgte der Ire im zweiten Rennen am Nachmittag. Auf abtrocknender Strecke kämpfte er sich in den ersten Runden bis auf Rang fünf vor und hielt den Anschluss zur Spitze. Doch ein technisches Probleme bremste ihn im Verlauf der 21 Rennrunden ein. John versuchte alles seine Verfolger hinter sich zuhalten, verlor aber einige Plätze und wurde Elfter. Die Enttäuschung über die verpasste Chance war Martin Hetschel am Abend deutlich anzumerken: „John war auf einem sehr guten Weg. Die Zeiten passten und wir hätten mit viel Glück sogar auf dem Podium landen können. Leider kann man letztlich nicht alles steuern.“

Der Pechvogel des Wochenendes war jedoch Lucas Speck. Auch er hielt in den Heats sehr gut mit und führte einen Lauf über weite Strecken an, letztlich musste er aber gleich zwei Mal einen Rückschlag verkraften und rutschte am Ende um eine Position an den Finalplätzen vorbei. Als Trost durfte er aus der Pole-Position ins B-Finale starten und unterstrich dort seine Leistung des Wochenendes. Auf nasser Strecke fuhr er als Zweiter ins Ziel und war damit bestplatzierter Deutscher Pilot. Die Dritte im Bunde Lisa-Christin Brunner entwickelte sich in den Heats deutlich weiter und ließ zwischenzeitlich ihre Möglichkeiten aufblitzen. Trotzdem war es für sie schwer sich vorzukämpfen, so dass sie am Samstagabend vorzeitig ausschied. „Lucas hätte es verdient gehabt im Finale zustehen, er hat wirklich eine gute Vorstellung abgeliefert und gehört derzeitig zu den schnellsten KF2-Piloten Deutschlands. Auch bei Lisa ist eine kontinuierliche Steigerung zu spüren, aus dem Verfolgerfeld war es für sie aber schwer, mit der wenigen internationalen Erfahrung, Boden gut zu machen.“, stärkte Martin Hetschel seinen Schützlingen den Rücken.

Als Solist stellte sich Toni Greif der internationalen Schaltkartelite in der KZ2 Europameisterschaft. Nach Rang 79 im Zeittraining, gelang ihm in zwei Vorläufen eine sensationelle Aufholjagd auf die Plätze neun und elf. Leider musste er aber auch gleich zwei Mal unfreiwillig stoppen und fiel zusätzlich noch durch Kollisionen zurück wodurch er die Finalteilnahmen verpasste. Auch wenn das Endergebnis ernüchternd war, freute sich Martin Hetschel über die Vorstellung in der KZ2: „Mit Toni haben wir einen guten Fahrer um die Entwicklung unseres Schaltkartchassis voranzutreiben, wir lernen jedes Wochenende dazu, hatten diesmal aber nicht das Glück auf unserer Seite.“

Schon am kommenden Wochenende reist das Team zum nächsten Rennen, dann steht im bayerischen Ampfing der dritte Durchgang der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem Terminkalender.

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