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Mach1 Hausmesse 2014

Gutscheine und Anmeldung zu den Workshops (hier klicken)

Mach1 Kart Teamtrailer 2013Hausmesse bei Hetschel Mach1 KartKalender 2014-webLieferprogramm 2014Die Firma Hetschel – Mach1 Kart lädt auch in 2014 wieder zur traditionellen Hausmesse am Firmensitz in Meimsheim ein. An insgesamt drei Tagen können Interessierte die Ausstellung der aktuellen Mach1 Kartmodelle bestaunen, die hochmoderne Rahmen- und Teileproduktion besichtigen und sich bei den komplett neu gestalteten Workshops zu den Themen Kartsport Grundlagen, Fahrwerksabstimmung und Messdatenerfassung informieren und diskutieren.

In diesem Jahr sind die Öffnungszeiten am Freitag, den 31. Januar von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, den 1. Februar von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Am Sonntag, den 2. Februar ist nur die Ausstellung von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet, Betriebsführungen und Workshops finden an diesem Tag nicht statt.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt, wie jedes Jahr übernimmt die Jugendfeuerwehr Brackenheim die Bewirtung (Bratwurst, Pommes, Kaffee, Kuchen, …) und freut sich auf zahlreiche Gäste.

Wie in den vergangen Jahren haben gibt es wieder zahlreiche Neuheiten zu begutachten: So werden unter anderem die neuen 2014er Mach1 FIA9 Karts für alle Klassen sowie die aktuelle Bekleidungslinie von Mach1 zu sehen sein. Auch Motorsportclubs ist sicherlich die Präsentation der JKS1 Karts mit Honda Motoren bis zu 9 PS und einem Gewichtsausgleich von bis zu zwei mal 20 kg einen Besuch wert. Indoor-Betreiber können das bewährte, sehr sportliche Leihkart RT2 Evo in der Version II besichtigen.

Außerdem hat Hetschel für jeden Besucher wieder den großen Jahreswandkalender 2014 hinterlegt, der neu gestaltet wurde und in diesem Jahr schon die wichtigsten Renntermine vorgedruckt hat.

Interessierte können sich auch über das offizielle Werksteam Mach1 Motorsport informieren, welches auch in dieser Saison wieder Fahrer bei den Veranstaltungen der CIK, DKM, ADAC Kartmasters und einigen internationalen X30 Rennen betreuen wird. Es sind noch wenige exklusive Fahrerplätze frei, sprechen Sie das Team von Mach1 Motorsport an, wenn Sie noch auf der Suche nach einem professionellen, Sieg orientierten Team für die aktuelle Saison sind.

Besonders interessieren werden sich viele auch für die große Auswahl an Sonderangeboten, darunter neuwertige Vorführ- und Jahreskarts aus dem Rennteam, Rennreifen in  verschiedenen Mischung, Tillett Sitze, Verkleidungsteile/Bodywork von KG und vieles mehr. Sparfüchse können sich zusätzlich Rabattgutscheine ausdrucken, die auf alle regulären Artikel, MIR-Fahreranzüge und Mach1 Bekleidung angerechnet werden können.

Die kostenfreien, neu gestaltete Lehrgänge (Workshops) zu den Themen Grundlagen Kartsport, Fahrwerksabstimmung unter Rennbedingungen und Messdatenerfassung runden die Veranstaltung ab. Die ersten Workshops sind schon voll besetzt, deshalb wurde kurzfristig noch eine zweite Runde eingeplant. Die Workshops “Kartsport Grundlagen” und “Fahrwerksabstimmung und Setup” finden jetzt Samstags nochmals um 16:45 und 17:30 statt. Am Freitag sind auch noch wenige Plätze frei, da die Teilnehmerplätze begrenzt sind bittet die Firma Hetschel um Anmeldung.

Homesim Rennsimulator von Me-mo-tecWeiterhin informiert die Firma me-mo-tec an beiden Tagen über die aktuellen Produkte von AIM-MyChron. Zusätzlich hat der Messtechnikspezialist noch seinen neuen Homesim Rennsimulator in Gepäck. Interessierte können die Messeneuheit während der regulären Öffnungszeiten probefahren.

Weitere Neuigkeiten und Aktualisierungen auch auf unserer Facebook-Seite:

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Mach1 Motorsport beeindruckt beim DKM-Finale

John Norris (Mach1 Kart) bei der DKM in GenkMit einer starken Leistung verabschiedete sich der Deutsche Chassishersteller Mach1-Kart aus der diesjährigen Deutschen Kart Meisterschaft. Im belgischen Genk sicherte sich Werkspilot John Norris Platz drei in der Gesamtwertung und stand erneut auf dem Siegerpodium.

Als großer Titelfavorit war Mach1 Motorsport in die DKM Saison 2013 gestartet und wurde dieser Stellung auch im Jahresverlauf gerecht. Gemeinsam mit John Norris etablierte man sich an der Spitze des höchsten deutschen Kartsportprädikats und blieb bis zum Saisonende im Titelrennen. Einfach waren die Bedingungen auf dem 1.360 Meter langen Kurs jedoch nicht. Zeitweiser Regen machte die Wahl des passenden Setup schwierig. Das Mach1-Kart bewies dabei aber wieder seine Siegerqualitäten.

Im Zeittraining hatte John Norris nach wenigen Runden einen Motorschaden und kam damit nicht über Position 16 hinaus. Ein großer Sprung gelang dem Iren im ersten Vorlauf. Bis auf Rang drei fuhr er nach vorne und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Im zweiten Durchgang musste er jedoch einen Rückschlag verkraften. Durch eine Kollision mit einem Mitstreiter fiel er weit zurück und musste schlussendlich sogar einen Ausfall verkraften. In der Endabrechnung war er dadurch nur 13.

In den Finals am Sonntag startet er noch einmal durch, fuhr auf Platz fünf liegend in die letzte Kurve, wurde da in eine Rangelei verwickelt und sah im ersten Durchgang das Ziel als hervorragender Achter. Eine Schippe drauf legte er im letzten Rennen des Jahres. Auf trockener Strecke stellte John den Anschluss zur Spitze her und führte das Feld zeitweise sogar an. Im Ziel war er Zweiter und sicherte sich damit Rang drei in der Gesamtwertung. „Wir kämpfen an fünf Wochenenden, in zehn Rennen um Meisterschaftspunkte und am Ende sind die Fahrer punktgleich in der Gesamtwertung. Mit unserer Leistung an diesem Wochenende dürfen wir sehr zufrieden sein. John ist im Finale und in seinem ersten Heat die schnellste Rennrunde gefahren und hat die Allroundqualitäten unseres Chassis genutzt“, fasste Martin Hetschel im Anschluss zusammen.

Im Mittelfeld war sein Schweizer Teamkollege Marco Forrer wieder zu finden. Nach den Heats etablierte er sich als 20. und knüpfte dran auch in den Finals an. Beim Fallen der Zielflagge war er 21. und 24. „Marco fehlte Erfahrung auf dieser schwierigen Strecke. Durch den Regen am Freitag war es für ihn zusätzlich schwer in seinen Rhythmus zu kommen“, kommentierte Teamchef Martin Hetschel.

Bei den Junioren stellte sich Nicolai Hagenaes dem 39 Mann starken Teilnehmerfeld. Die Rennen waren für den Norweger jedoch ein Auf und Ab. Sein Zeittraining wurde wegen eines falsch angeschlossenen Unilog Systems nicht gewertet. Dennoch fuhr er in seinen Heats von ganz hinten auf Platz acht und zwölf nach vorne. Damit war er am Samstagabend zwölfter in der Gesamtwertung. Das erste Rennen startete für ihn jedoch durchwachsen. Auf nasser Strecke wurde er nur als 23. abgewinkt. Für einen gelungenen Abschluss sorgte der amtierende norwegische Meister im zweiten Finale. Aus dem hinteren Mittelfeld fuhr er bis auf Rang zwölf nach vorne.

„Nico fehlt noch etwas Konstanz. Sein Grundspeed ist sehr hoch, leider kann er diesen nicht immer abrufen. Der zweite Durchgang hat jedoch wiedergespiegelt, wozu er in der Lage ist“, lobte Martin Hetschel seinen Junior. „Allgemein war es ein gutes Jahr für uns. Wir erlebten einige Höhen und Tiefen, dass gehört immer dazu. Auch wenn wir nicht den Titel gewonnen haben, dürfen wir zufrieden sein. Mach1-Kart war eins der besten Chassis in der Deutschen Kart Meisterschaft“, Hetschel weiter.

In wenigen Tagen reist das Team zum nächsten Megaevent. Im französischen Lyon startet Mach1 Motorsport beim IAME X30 International Cup.

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Mach1 Motorsport erwartet spannendes DKM-Finale

Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnSo aufregend war eine DKM Saison schon lange nicht mehr. Der Deutsche Chassishersteller Mach1 Kart gehört auch nach der vierten Veranstaltung der deutschen Topserie zum Favoritenkreis und fiebert dem großen Finale entgegen. Nach dem Vizetitel im vergangenen Jahr soll nun der Titel her.

Der 1.377 Meter lange Kurs im Hunsrück stellte auch diesmal die Piloten vor eine große Herausforderung. Schnelle Kurvengeschwindigkeiten und ein welliger Asphalt verlangten vollste Konzentration. Für die Schützlinge des Mach1 Motorsport-Teams aber kein Problem, das Quartett startete hochmotiviert in das Halbfinale der Saison 2013.

Nico Hagenaes mit Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnBei den Junioren platzte für den frischgebackenen norwegischen Meister Nicolai Hagenaes endlich der Knoten. Im Zeittraining auf Startplatz zehn, stoppte ihn im ersten Vorlauf eine gerissene Kette. Im zweiten Durchgang lief dagegen alles glatt und Nico zeigte was möglich ist. Als Sechster betrieb er etwas Schadensbegrenzung und durfte im ersten Finale als 22. auf die Reise gehen. Auf nasser Strecke fuhr er schon bis auf Rang fünf nach vorne, bis er durch einen Plattfuß unfreiwillig gestoppt wurde. Im zweiten Durchgang startete er erneut durch und verbesserte sich von Rang 29 auf Platz elf. Teamchef Martin Hetschel lobte seinen Schützling am Abend: „Nico hat dieses Wochenende wieder einen super Job gemacht. Im Regen und Trockenen war er absolut konkurrenzfähig, leider hatte er in den Rennen etwas Pech.“ Auch Nicolai war zufrieden und blickt nun optimistisch dem Finale in Genk entgegen: „Hier werde ich nochmals alles geben, ich habe mich in Hahn in meinem Mach1 Chassis sehr wohl gefühlt und bin deshalb sehr zuversichtlich.“

Julian Müller mit Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnMarco Forrer mit Mach1 Motorsport bei der DKM in Hahn

In der DKM erlebten Julian Müller und Marco Forrer ein durchwachsendes Wochenende. Gastpilot Julian Müller kämpfte das gesamte Wochenende mit einer Grippe und Motorenproblemen, weshalb er nicht an seine gewohnte Leistung anknüpfen konnte. Mit einem 13. Platz im ersten Finale, holte er aber das Beste aus seiner Situation heraus. Der Schweizer Marco Forrer fuhr zum ersten Mal in Hahn und musste sich erst an die anspruchsvolle Strecke gewöhnen. Im Verlauf der Trainings und Heats wurde er aber immer schneller und kassierte mit Rang 15 im ersten Finale sogar Punkte. Leider musste er den zweiten Lauf frühzeitig, wegen eines technischen Defekts, beenden. „Die Beiden haben trotz ihrer Probleme, einen tollen Job gemacht. Leider wurde dieser schlussendlich nicht mit einem guten Ergebnis belohnt“, lobte Martin Hetschel seine Schützlinge.

Als Speerspitze ging erneut John Norris auf die Reise. Der Ire zählte schon vor dem Wochenende zu den Favoriten um den Sieg und wurde diesen Erwartungen auch mit einem dritten Platz im Zeittraining gerecht. In den Heats versuchte er etwas seine Reifen zu schonen und eroberte mit jeweils Rang zwei eine gute Ausgangsposition für das erste Finale. Dieses fand auf nasser Fahrbahn statt und John drehte richtig auf. Mit einem perfekten Setup seines Mach1-Karts kämpfte er sich an die Spitze und beendete das Finale als Sieger. Damit machte er einen großen Schritt Richtung Meistertitel und hatte sich für das Finale viel vorgenommen. Doch direkt nach dem Start platzen die Träume vom Doppelsieg. John wurde von einem Kontrahenten ins Aus geschoben und musste das Rennen nach nur einer halben Runde, wegen einer weiteren Kollision, vorzeitig beenden. „Der Vorfall während des Starts war sehr unschön und hat die Entscheidung um die Meisterschaft sicher zu unseren Ungunsten verschoben. Leider kam es aber auch von Johns Seite zu einem Zwischenfall nach Rennende, der ebenfalls nicht angemessen und tolerabel ist“, erklärte Martin Hetschel am Abend.

Am Montagmorgen kam es zusätzlich zu einem klärenden Gespräch zwischen Teamchef Martin Hetschel und seinem Schützling: „John Norris möchte sich in aller Form bei den Beteiligten, dem DMSB sowie dem Veranstalter für sein unsportliches Verhalten entschuldigen, er hat verstanden dass sein Verhalten unangemessen war“, kommentiert Martin Hetschel das Gespräch und hofft nun auf ein faires DKM-Finale: „John kann auch in Zukunft mit unserer vollen Unterstützung rechnen. Wir haben ausführlich über den Vorfall diskutiert und ich kann teilweise nachvollziehen wie seine Gedanken waren, auch wenn ich diese natürlich nicht gut und richtig heißen kann. Ich denke jeder hat schon einmal etwas getan, dass ihm später Leid tut, daher bitte ich alle, John auch in Zukunft mit dem ihm gebührenden Respekt zu behandeln und seine Entschuldigung zu akzeptieren.“

Nach diesem aufregenden Rennsonntag geht die DKM in eine achtwöchige Pause, bevor im belgischen Genk die endgültigen Entscheidungen fallen. John reist als Gesamtdritter an und konnte dort im vergangenen Jahr einen Doppelsieg einfahren. Gibt es dieses Jahr eine Wiederholung?

Vorher stehen für das Team aber noch einige anderer Rennen auf dem Programm, dazu gehört auch der vorletzte Durchgang des ADAC Kart Masters am kommenden Wochenende in Kerpen.

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Erfolgreiches EM-Finale für Mach1 Motorsport

Das beschauliche Ortona, direkt an der Adria gelegen, war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Finalrennen zur CIK-FIA KF & KFJ Kart Europameisterschaft. Insgesamt gingen 120 Teilnehmer aus 32 Nationen an den Start, darunter auch Mach1 Motorsport. Die beiden Piloten John Norris und Nicolai Hagenaes schafften mit einer guten Leistung den Sprung in die Finals.

Die Rennen auf dem 1.600 Meter langen Kurs waren an Spannung kaum zu überbieten. Starker Sonnenschein und hohe Grippverhältnisse verlangten von Material und Fahrer einiges ab. Für den Iren John Norris und seinem Mach1-Chassis aber kein Problem. Nach viel Pech beim ersten Durchgang in Alcaniz, wollte Norris diesmal das Wochenende mit einem guten Ergebnis beenden. Mit einer 23. Position im Zeittraining legte er einen guten Start hin und etablierte sich auch in den Heats im vorderen Feld. Zwei kleinere Ausritte kosteten jedoch einige Positionen, mit Rang fünf und neun zeigte er aber seine Möglichkeiten und belegte Gesamtposition 25.
Das Pre-Finale begann aufregend: John wurde in eine Startkollision verwickelt und rutschte ans Ende des Feldes. Mit einer beherzten Fahrt ebnete er sich aber wieder den Weg nach vorne und schaffte als 14. den Finaleinzug. „Was für ein Rennen“, strahlte Norris im Ziel. Entsprechend hochmotiviert ging er ins Finale und machte erneut Positionen gut. Beim Fallen der Zielflagge war Norris hervorragende 17. „Ich habe in den ersten Runden sehr hart attackiert, dadurch sind meine Reifen zu heiß geworden und ich musste das Tempo etwas reduzieren“, erklärte Norris im Nachhinein.

Ein Auf und Ab erlebte Junior Nicolai Hagenaes. Im Zeittraining und den Heats fand der Norweger nicht in seinen Rhythmus und lag als 53. weit hinter seinen Erwartungen. Doch von Aufgabe keine Spur: „Ich werde im Pre-Finale voll attackieren, mein Ziel ist das Finale.“ Gesagt, getan! Nicolai fuhr ein unglaubliches Rennen und verbesserte sich bis auf den 14. Platz. Damit stand er im Junioren-Finale und war entsprechend glücklich. „Der Knoten ist zum richtigen Zeitpunkt geplatzt. Es lief alles perfekt und ich freue mich nun im großen Finalrennen dabei zu sein.“ Doch dieses sollte schneller zu Ende sein als erhofft. Während einer spektakulären Startphase wurde Nicolai in einen Unfall verwickelt und musste sein Kart vorzeitig im Aus abstellen.

„Das war sehr ärgerlich“, Teamchef Martin Hetschel im Anschluss. „Abgesehen davon dürfen wir aber sehr zufrieden sein. Die Bedingungen waren hart und die Felder hingen eng zusammen. Da durfte man sich keinen Fehler erlauben. Wir haben hier einen sehr guten Job gemacht. Unser Chassis hat bei den hohen Grippverhältnissen perfekt funktioniert“, Hetschel weiter.

Der nächste große Auftritt des Chassisherstellers aus Brackenheim steht nun am ersten Augustwochenende ins Haus. Dann wird Mach1-Kart ein 6h-Langstreckenrennen in Kerpen ausrüsten.

Mach 1 weiter im DKM-Titelrennen

Gemeinsam mit John Norris behauptet sich Mach1 Kart auch nach dem Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft im Spitzenfeld. Zu Gast war die erste Liga des Deutschen Kartsports auf dem Erftlandring in Kerpen. In der Gesamtwertung liegt das Team derzeitig auf Position zwei.

Voller Ehrgeiz reiste der Karthersteller aus Brackenheim zum dritten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft nach Kerpen. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich der 1.107 Meter lange Kurs von seiner besten Seite und zog an beiden Tagen zahlreiche Zuschauer an. Im Kampf um den deutschen Meistertitel redet weiterhin John Norris ein gehöriges Wörtchen mit. Der Werkspilot aus Irland startete, mit Rang drei im Qualifying, gut in das Rennwochenende und verteidigte diese Position auch im Verlauf der Heats. Noch eine Schippe drauf legte er im ersten Finale. John übte mächtig Druck auf den Führenden aus und ging kurzzeitig sogar an diesem vorbei. In der zweiten Rennhälfte brach jedoch seine Performance etwas ein und er hatte alle Hände voll zu tun Rang zwei zu verteidigen. Vor dem zweiten Rennen zeigte er sich aber durchaus zuversichtlich: „Wir haben noch etwas am Kart verändert, nun sollte der Sieg möglich sein.“ Leider stellten sich die Setup-Änderungen als Nachteil heraus. John verlor mächtig an Boden und rutschte bis auf Platz acht ab. In den 23 Rennrunden stellte er sich zwar auf die neuen Anforderungen ein, mehr als Position fünf war aber nicht möglich. „Eigentlich sollte das Ergebnis anders aussehen. Trotzdem sind wir zufrieden. John ist vier Rennen vor Saisonende Zweiter und zählt zu den ernsthaften Titelfavoriten“, kommentierte Martin Hetschel die Geschehnisse.

Neben dem Iren waren auch Marco Forrer und Julian Müller in der Königsklasse vertreten. Grippegeschwächt konnte der Schweizer Forrer aber nicht voll attackieren und musste das Wochenende vorzeitig beenden. Julian Müller schlug sich hingegen wacker. Bei seinem ersten Start in der DKM fuhr er das gesamte Wochenende in Zeiten der Führenden. Leider verhinderten Ausfälle in den Vorläufen eine gute Startposition. Trotzdem schaffte er es, sich im Finale bis auf Position 16 vorzukämpfen. Der Mühe wurde jedoch im zweiten Umlauf nicht belohnt, ein Unfall sorgte für ein vorzeitiges Aus.

„Julian hat in den vergangenen Tagen eine tolle Steigerung hingelegt. Auf Position 16, in einem solch einem starken Feld zu fahren ist sehr gut.

Hingegen Marco einfach keine Chance hatte, seine Erkrankung hatte ihn fest im Griff. Er war am Ende viel zu schwach noch ein weiteres Rennen zu fahren“, analysierte Hetschel die Ereignisse.

Ebenfalls vom Pech verfolgt war Junior Nicolai Hagenaes. Technische Probleme und Kollisionen in den Rennen sorgten bei dem Norweger für zwei Ausfälle und lange Gesichter. „Wir alle wissen zu welcher Leistung Nicolai in der Lage ist, Kerpen ist leider nicht sein Pflaster“, baute Hetschel seinen Schützling auf.

Schon in wenigen Tagen geht es zum nächsten Highlight. Im italienischen Ortona startet das Finale der CIK-FIA KF2 & KF3 Kart Europameisterschaft an. John Norris und Nicolai Hagenaes werden dort für Mach 1 vertreten sein.

Mach1 Motorsport: Pechsträhne reißt nicht ab

Mach1 Motorsport Pilot John Norris beim Bridgestone CupDas Jahr 2013 scheint mit Mach1 Motorsport und John Norris nicht gut gesonnen. Der deutsche Kart-Hersteller führte das internationale Feld des Bridgestone Sommer-Cup an, bis ein technischer Defekt wiederholt alle Träume platzen ließ. Trotzdem konnte man wichtige Erkenntnisse für die DKM sammeln.

Der Rennzirkus steht nicht still: Am vergangenen Wochenende war Mach1 Kart mit drei Fahrern beim Bridgestone Sommer-Cup auf dem Erftlandring in Kerpen vertreten. Als Speerspitze ging in der KF2 Werkspilot John Norris auf die Reise und legte am Samstag einen gelungenen Start hin. Die Vorläufe beendete er als Gesamtzweiter und galt damit als einer der Favoriten auf den Gesamtsieg. Im ersten Finale verlor er jedoch nach einem durchwachsenden Start einige Positionen, holte diese aber wieder auf und ging kurz vor Rennmitte in Führung. Mit hohem Speed setzte er sich ab und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch ein Cent-Artikel ließ den Traum platzen, John musste das Rennen vorzeitig beenden und verlor alle Chancen auf den Gesamtsieg. „Es hört einfach nicht auf. Wir waren wirklich schnell und die Performance passte“, erklärte der Ire später. Vom Ende des Feldes gab er im zweiten Final noch einmal Vollgas und verbesserte sich bis auf den hervorragenden sechsten Rang. „Die Konkurrenz war sehr stark und vergleichbar mit der DKM. Wir haben einiges gelernt und sollten davon am kommenden Wochenende profitieren. Die DKM ist nun sehr wichtig, am Ende möchte ich den Titelgewinnen“, Norris kämpferisch.

Mach1 Motorsport Pilot Julian Müller beim Bridgestone CupNeben dem Fahrer aus Irland wagte Julian Müller ein Gastspiel in der KF2. Der aktuelle Zweite der X30 Senior im ADAC Kart Masters zeigte eine starke Leistung. Als Zehnter sprang er im Zeittraining in die Top-Ten und verbesserte sich im Verlauf der Heats weiter. „Leider hatte ich im zweiten Heat etwas Pech, mit Platz neun im ersten Lauf darf ich aber sehr zufrieden sein“, ein glücklicher Julian Müller am Samstag. Nach Addition der Rennen belegte er Startplatz 14 vor dem ersten Finale. In diesem gab es für ihn kein Halten mehr, Julian hielt sich aus allem Gerangel heraus und verbesserte sich auf den tollen achten Rang. Leider verhinderte ein Ausfall im zweiten Rennen einen perfekten Abschluss des Wochenendes in Kerpen. In wenigen Tagen hat Julian seine nächste Chance, dann trifft er bei der DKM in Kerpen auf ein internationales Top-Feld.

Mach1 Motorsport Pilot Nico Hagenaes beim Bridgestone CupSchwierig waren die Rennen hingegen für Junior Nicolai Hagenaes. Der junge Norweger nutzte das Wochenende zur Vorbereitung auf die DJKM, kam jedoch nicht in seinen gewohnten Rhythmus. Am Rennsamstag lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte am Sonntag eine schwierige Aufgabe vor sich. In den Finals lief es aber schon deutlich besser und er schaffte mit den Rängen 14 und sieben, sogar als Gesamtneunter, noch den Sprung in die Top-Ten.

Teamchef Martin Hetschel war mit den Ergebnissen nicht ganz zufrieden: „Eigentlich sind wir mit Siegesambitionen nach Kerpen gereist. Am Ende wissen wir zwar, dass wir den Speed haben, gereicht hat es jedoch erneut nicht. Wir müssen weiter hart arbeiten, kommendes Wochenende ist sehr wichtig. Eine gute Platzierung in der DKM könnte den Weg zum Titelgewinn einfacher gestalten. Überzeugt hat mich Julian Müller, der Umstieg vom X30- ins KF2-Kart war für ihn gar kein Problem. Bei Nicolai lief zu Beginn leider gar nichts zusammen, am Sonntag konnte er mindestens die Zeiten der Spitze fahren.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team wieder nach Kerpen. Zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft erwartet der DMSB mehr als 130 Fahrer aus mehr als 20 Nationen.

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Kein EM-Glück für Mach1-Kart

Mach1 Motorsport international erfolgreich!Leider reicht eine gute Performance alleine nicht aus! Das musste der Deutsche Chassishersteller Mach1-Kart bei den Europameisterschaftsläufen in Spanien und Belgien schmerzlich feststellen. Auf dem Niveau der Weltspitze, kosteten zahlreiche Kleinigkeiten ein zählbares Resultat.

Den Anfang machte die CIK-FIA KF3 & KF2 Kart Europameisterschaft im spanischen Alcaniz. Bei Temperaturen über 40 Grad Celsius wartete auf die 80 KFJ und 64 KF-Piloten eine harte Aufgabe. Bei den Junioren waren für das Mach1 Motorsport-Team der Norweger Nicolai Hagenaes vertreten. In den freien Trainings zeigte der Youngster seine bisher beste Leistung und konnte die Zeiten der Führenden mitgehen. Leider schaffte er im Qualifying keine Wiederholung. Als 65. lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte in den Heats ein großes Stück Arbeit vor sich. Diese meisterte Nicolai aber mit Bravur. Mit einem neunten, zwei elften, einem 16. und 25. Platz verbesserte er sich deutlich und durfte als 19. in das Pre-Finale starten. In diesem galt es den Sprung unter die besten 17 zu schaffen, doch durch ein Startgerangel verlor er schon in der ersten Runde wichtige Positionen. Bis zum Fallen der Zielflagge war er 18. und verpasste damit sein Finalticket um Haaresbreite. „So etwas ist natürlich enttäuschend. Nach dem schwierigen Zeittraining, ist er wirklich tolle Rennen gefahren und hat gezeigt, dass er das Zeug für die Top-Ten hat. Schnell genug sind wir, jetzt muss auch noch alles Weitere passen“, ließ Martin Hetschel die vier Renntage Revue passieren.

Bei den Senioren ging Werkspilot John Norris auf die Reise und legte mit Platz 23 im Zeittraining einen guten Start hin. Doch ganz zufrieden war der Ire mit dem Ergebnis nicht: „Ich habe einfach keine freie Runden gefunden und dadurch einige Zehntelsekunden verloren“, erklärte Norris wenig später. Damit aber nicht genug: In den Vorläufen raubten ihn zwei Startunfälle und eine defekte Zündung auf Rang vier liegend alle Chancen auf eine gute Platzierung. Mit Position neun im letzten Umlauf konnte er noch einmal glänzen, musste aber trotzdem aus dem hinteren Mittelfeld in das Pre-Finale starten. Während einer starken Anfangsphase machte er direkt Positionen gut, doch in Runde zwei folgte, wegen eines Motorschadens, das plötzliche Aus. „Ähnlich wie bei Nicolai, einfach frustrierend. Alle Arbeiten sehr hart und bringen das Produkt Mach1-Kart nach vorne. Unsere Performance passt und wir brauchen uns keineswegs vor internationalem Publikum zu verstecken. Leider können wir diese Performance nicht mit einem zählbaren Ergebnis unterstreichen“, Hetschel nachdenklich.

Seine nächste Chance hatte John Norris nur zwei Wochen später beim Finale der Schaltkart-Europameisterschaft im belgischen Genk. Mit 84 Pilotinnen und Piloten war das Feld stark besetzt und bot eine große Herausforderung. Schon in den freien Trainings und im Zeittraining zeigte Norris, dass mit ihm zu rechnen ist. Als 17. hatte er eine sehr gute Ausgangsposition für die insgesamt sechs Heats. „Das Wetter hat uns leider einen kleinen Streich gespielt. Die anderen Gruppen hatten eine trockenere Strecke und waren dadurch schneller“, Norris nach dem Zeittraining. Die Heats verliefen aber fast problemlos. Zwei Mal Platz fünf und einmal Rang elf waren sehr vielversprechend. Hinzu kamen jedoch ein Ausfall und eine Disqualifikation wegen Untergewichts. „Wir mussten im Verlauf des Tages mehrmals zwischen Trocken- und Regenkart wechseln. Leider bin ich einmal ohne Regenanzug gestartet und hatte deshalb Untergewicht, das war sehr ärgerlich“, John selbstkritisch. Im Pre-Finale traf es ihn jedoch noch härter: Durch einen Startunfall wurde er ans Ende des Feldes gespült, startete aber wiederholt eine beeindruckende Aufholjagd und pflügte durch die internationale Meute. Seine Mühen wurden letztendlich aber nicht belohnt, John verpasste als 18. das Finale um einen Platz. „Wie schon in Alcaniz waren wir wirklich sehr gut unterwegs. Man darf nicht vergessen, dass war Johns drittes KZ2-Rennen und unser zweiter Auftritt in solchen einem Starterfeld“, so Martin Hetschel am Abend.

In wenigen Tagen geht es für das Team nach Kerpen zum Bridgestone Sommer-Cup und eine Woche später zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft.

Mach1 Motorsport hält Doppelführung

Mach1 Motorsport bei den ADAC KartmastersZum Halbzeitrennen des ADAC Kart Master reiste das Mach1 Motorsport Team ins bayerische Ampfing. Auf dem 1.063 Meter langen Kurs fanden die Wertungsläufe fünf und sechs statt und Mach1 konnte mit seinen Piloten wieder auftrumpfen. Bei den X30 Senioren festigte das Team seine Doppelführung.
Alexander Heil und Julian Müller gaben in der stark besetzten X30 Senioren-Klasse wieder den Ton an. Das Erfolgsduo war im Zeittraining und den Vorläufen unter den Top-Fünf wieder zu finden. In der Addition der Qualifikationsrennen war Heil sehr guter Zweiter. Für Müller hätte es sogar zur Pole-Position gereicht. Doch nach einem Laufsieg, verlor er leider im zweiten Durchgang durch eine 10-Sekunden-Strafe einige Positionen und lag nur auf Startplatz acht.
Im ersten Finale ging es in der stärksten Klasse des ADAC Kart Masters wieder zur Sache. Mehr als sieben Piloten hegten zeitweise Chancen auf den Sieg. Beim Fallen der Zielflagge hatten die Beiden aber allen Grund zur Freude. Julian Müller kämpfte sich mit einer tollen Fahrt auf Platz zwei vor, Heil folgte als Fünfter. Ganz so reibungslos verlief das zweite Rennen leider nicht. Während Heil erneut im Kampf um den Sieg involviert war und als Dritter auf dem Podium stand, sprang Müllers Kart während der Startphase nicht an. Mit großem Rückstand nahm er letztlich die Hatz über 18 Rennrunden in Angriff und schaffte es noch bis auf Position 24. In der Meisterschaftsgesamtwertung verteidigten die Beiden dennoch ihre Doppelführung und freuen sich nun auf Kerpen „Dort habe ich vergangenes Jahr gewonnen“, lachte Julian Müller. Auch Teamchef Martin Hetschel war sehr zufrieden: „Alexander und Julian haben unterstrichen, dass unser Material bei allen Bedingungen konkurrenzfähig ist. Wir werden alles daran setzen, dass sie auch am Ende des Jahres ganz oben stehen.“
Weniger gut war das Rennwochenende für die Teamkollegen Jan Jesse, Tim Linden, Sebastian Schwendt und Baldur Bahn. Das Quartett schaffte es nicht sich aus dem Mittelfeld zu befreien und musste am Ende mit einer mageren Punkteausbeute die Heimreise antreten.
Boden gut machte indessen Manuel Valier. Für den Münchner war das Rennen quasi ein Heimspiel und das zeigte er auch auf der Strecke. Am Samstag noch mit etwas Pech in den Vorläufen, drehte er in den Finals am Sonntag auf. Manuel kämpfte sich auf Platz drei vor und verteidigte diese Position in beiden Durchgängen. Mit diesem Resultat kassierte er wichtige Meisterschaftspunkte und hat weiterhin Chancen auf eine Top-Drei-Platzierung im Gesamtklassement.
Pechvogel des Wochenendes war Philipp Heim. Der Junior lag nach dem Zeittraining auf aussichtsreicher Position. Doch ein Unfall im ersten Heat sorgte für ein vorzeitiges Aus. Nach einer ärztlichen Untersuchung folgte jedoch schnell Entwarnung. Ein Start in den Finals am Sonntag war für ihn trotzdem nicht möglich, da er noch Medikamente einnehmen muss.
„Ich wünsche Philipp gute Besserung“, sendete Martin Hetschel seinen Schützling am Sonntagabend Genesungsgrüße. „Abgesehen von dem Unfall, dürfen wir aber ein positives Fazit ziehen. Wir waren in allen Klassen sehr gut unterwegs und hatten mehrere Chancen auf einen Laufsieg. In der X30 Senior beträgt der Mach1-Marktanteil als 14%, damit sind wir die stärkste Macht in der heißumkämpften Klasse“, berichtete Hetschel weiter.
In wenigen Tagen wartet schon das nächste Highlight. Im belgischen Genk wird der Chassishersteller gemeinsam mit John Norris beim Finale der CIK-FIA KZ2 Europameisterschaft antreten.

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Mach1 Kart: In Genk wäre mehr möglich gewesen!

Nicolai Hagenaes mit Mach1 Kart bei der WSK Euro in GenkZum Finale der WSK Euro Series reiste Mach1 Motorsport mit seinen Fahrern Nicolai Hagenaes (KFJ) und John Norris (KF) ins belgische Genk und peilte dort eine Top-Ten Platzierung an. Leider wurde das Team am Ende in abwechslungsreichen Rennen unter Wert geschlagen.

Bei den Junioren traf Nicolai Hagenaes erneut auf starke Konkurrenz. 73 Fahrerinnen und Fahrer aus 21 Nationen waren nach Belgien gereist und beeindruckten mit einer unglaublichen Leistungsdichte. Im Zeittraining trennte das gesamte Feld nur wenige Zehntelsekunden. Nicolai platzierte sich mit seinem Mach1-Kart auf Rang 48 und war für die folgenden vier Heats guter Dinge. Jedoch kosteten ihn einige Kämpfe im Mittelfeld wichtige Positionen. Mit einem neunten Rang in seinem letzten Heat konnte er aber seine Möglichkeiten aufzuzeigen und schaffte den Einzug ins Pre-Finale. „Unser Ziel ist klar das Finale“, unterstrich Teamchef Martin Hetschel am Abend. Doch gleich zwei Unfälle im Pre-Finale ließen seine Hoffnungen schwinden. Beim Fallen der Zielflagge war er trotz schneller Rundenzeiten nur 22. und musste die vorzeitige Heimreise antreten. „Das war großes Pech. Nach einem Gerangel während des Starts war er auf einem guten Weg. Dann folgte jedoch ein zweiter Unfall. Schade, das hätte ein gutes Finale werden können. Unser Chassis hat auch hier bei den sommerlichen Bedingungen sehr gut funktioniert“, Martin Hetschel am Abend.

John Norris mit Mach1 Kart bei der WSK Euro in GenkEin durchwachsendes Wochenende erlebte John Norris in der stark besetzten KF Klasse. Immer wieder hatte er mit unvorhersehbaren Leistungseinbrüchen zu kämpfen und konnte sich nicht wie gewohnt in Szene setzen. Nach Problemen im Zeittraining startete er in den Heats jeweils aus der siebten Reihe. Trotz eines Komplettausfalls im ersten Heat erreichte er einen aussichtsreichen 24. Startplatz für das Prefinale und setzte mit einem fünften und neunten Vorlaufplatz Akzente. Im Pre-Finale kämpfte er sich dann auf Rang 17 vor, hatte aber leistungsmäßig keine Chance aktiv in das Geschehen einzugreifen. Im Finale reichte es letztlich nur noch zu Platz 24. „Wie bei Nicolai wäre auch hier mehr drin gewesen. John hat in seinen letzten beiden Vorläufen gezeigt, wo wir hätten stehen können. Nun haben wir leider kein zählbares Ergebnis. Bis zum nächsten Rennen müssen wir die Probleme nun aussortieren“, fast Martin Hetschel die Geschehnisse zusammen.

In zwei Wochen reist das Duo zum nächsten Rennen. Im spanischen Alcaniz findet der erste Lauf der CIK-FIA KFJ & KF Kart Europameisterschaft statt. Martin Hetschel freut sich auf den Start in Spanien: „Ich hoffe wir können an das erfolgreiche Wackersdorf EM-Wochenende anknüpfen. Die Konkurrenz ist vergleichbar mit der in Genk. Die Performance unseres Materials sollte hier passen, allerdings kann man die weiteren Renngeschehnisse nicht beeinflussen.“

Mach1 Kart führt DKM an

Mach1 Kart übernimmt mit John Norris die Gesamtführung in der DKMObwohl das zweite Rennwochenende der Deutschen Kart Meisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf nicht optimal für das Mach1 Motorsport-Team startete, übernahm der Chassishersteller aus Deutschland am Ende mit John Norris die Gesamtführung in der DKM.

Die Deutsche Kart Meisterschaft wurde auch beim zweiten Rennen auf dem 1.222 Meter langen Kurs in der Oberpfalz seinem Ruf als einer der stärksten Rennserien Europas gerecht. 150 Teilnehmer gingen in den drei Prädikatsserien DSKM, DJKM und DKM an den Start und erlebten einen ganz besonderen Qualifikationssamstag. Nach anfänglicher Sonne, zogen im Verlauf des Nachmittags dunkle Wolken auf und ein starker Regenschauer setzte die Strecke teilweise unter Wasser.

Der Ire John Norris fühlte sich bei den Bedingungen pudelwohl. Im Zeittraining nur 14. und im ersten Heat ausgefallen, konnte er im zweiten Aufmarsch Schadensbegrenzung betreiben. John sah das Ziel als Zweiter und stand damit auf Startposition 16 für das erste Finale. In diesem schien die Sonne und es warteten auf die 34 Pilotinnen und Piloten beste Streckenverhältnisse. John legte einen guten Start hin und kämpfte sich im Rennverlauf bis auf den hervorragenden fünften Rang nach vorne. Noch einen Sprung weiter nach vorne machte er im zweiten Rennen. John gewann den Start und führte das Feld an. Doch schon in der zweiten Runde musste er seinen Verfolger ziehen lassen und fuhr einem sicheren zweiten Rang entgegen. Damit eroberte John auch die Führung im Gesamtklassement der Deutschen Kart Meisterschaft. „Unser Ziel ist in diesem Jahr die Meisterschaft zu gewinnen. Wir führen diese nun an, doch bis zum Finale in Genk wartet noch viel Arbeit auf uns“, John im Ziel.

Großes Pech hatte derweil sein Teamkollege Manuel Valier. Nach einem starken Zeittraining und Platz neun, lief es in den Vorläufen nicht nach den Vorstellungen des Münchners. Manuel stand im ersten Finale nur auf Startplatz 23 und musste dieses noch vor dem Start beenden. „Das war wirklich bitter für Manuel. Das Nadelventil seines Vergasers hing fest“, erklärte Martin Hetschel am Abend. Im zweiten Durchgang melde er sich aber wieder zu Wort. Aus der letzten Startreihe kämpfte er sich durch das hochkarätige Feld und sah das Ziel als 15. Ebenfalls durchwachen verliefen die Rennen für Marco Forrer. Der Schweizer schied in beiden Vorläufen aus und war am Samstagabend Letzter. Im Verlauf des ersten Finals verbesserte er sich aber auf Platz 21, seine Leistung wurde jedoch nicht belohnt. Im zweiten Lauf musste er nach einem Unfall aufgeben.

Toni Geif nutzte das Rennen zur Vorbereitung auf die Schaltkart Europameisterschaft und traf dabei auf starke Konkurrenz. Mit 69 Teilnehmern war das Feld prall gefüllt und es galt im Zeittraining und den Heats Ruhe zu bewahren. Toni war nach dem Qualifying guter 28., hatte im Anschluss aber abwechslungsreiche Vorläufe und musste versuchen sich über den Hoffnungslauf für die Finalrennen zu qualifizieren. In diesem setzte er alles auf eine Karte, mit neuen Reifen löste er als Sieger seine Fahrkarte ins Finale. Im ersten Durchgang verbesserte er sich bis auf den 17. Rang und legte im zweiten Lauf noch eine Schippe drauf. Toni rangierte zur Rennmitte auf einem tollen achten Platz. Doch dann verlor er seinen Zündkerzenstecker und musste das gesamte Feld passieren lassen. Nach 21 Rennrunden war er nur 27. und entsprechend enttäuscht: „Bis zum Verlust des Kerzensteckers lief es wirklich gut. Ich fühlte mich wohl und das Mach1 Schaltkart funktionierte perfekt. Nach der guten Performance freue ich mich nun auf die Europameisterschaft“. Auch Teamchef Martin Hetschel fiebert dieser entgegen. „Neben Toni wird auch John bei der KZ2 EM starten. Wir haben in den vergangenen Monaten einige Weiterentwicklungen an unserem Schaltkartchassis vorgenommen und sehen eine kontinuierliche Steigerung.“

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