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Mach1 Kart präsentiert das neue Kart FIA5 (Homologation 2015-2020)

Mit einer tollen Saison im Rücken beendete Mach1-Kart das Jahr 2014 und arbeitet schon heute an einer Fortsetzung in der Zukunft. Neben einem neuen Chassis mit dem Namen Mach1 FIA5 präsentieren die Schwaben auch eine brandneue Bremsanlage für die Schaltkart Klassen und zahlreiche Detailverbesserungen an den Anbauteilen.

Das Jahr 2014 war ein gutes für den einzigen deutschen Chassishersteller. Die Mannschaft aus Meimsheim beeindruckte sowohl international als auch national und feierte mit dem X30 Shifter Gesamtsieg beim X30 International Final in Le Mans einen großen Erfolg. Zusätzlich sprang ein zweiter Platz beim KZ2 EM-Lauf in Wackersdorf heraus. Auch bei der Deutschen Schaltkart Meisterschaft mischte das Team ganz vorne mit.

In der kommenden Saison möchte sich Mach1 Kart weiter steigern und legt mit dem neu homologierten Chassis FIA5 A01 den ersten Grundstein. Das Modell wurde mit Hilfe modernster Computersimulation komplett neu entwickelt und in zahlreichen Fahrversuchen optimiert. Es verfügt über ein noch besseres Handling im Vergleich zum Vorgänger – neu sind ebenfalls CNC-gefräste Alu-Pedale und leichtere Verkleidungsteile.

Nach ersten Testfahrten war Teamchef Martin Hetschel begeistert von der Performance: „Ein wirklich tolles Chassis. Das Kart ist noch einfacher zu fahren und bietet eine hohe Präzision bei unterschiedlichen Gripverhältnissen.“

Technische Daten

Maße und DatenRahmenrohr: CrMo-Stahl
Hauptrahmenrohr: 30mm
Querrohre: 30mm
Radstand: 1048mm
Rahmenfarbe: Macadamia Metallic
LieferumfangKG FP7 + DUO-Evo Verkleidungsteile (weiß, schwarz, rot, blau), Heckauffahrschutz CIK/14 (schwarz), Mach1 Chromo Klebesatz Modell 2015, Magnesiumfelgen DWT VLV 132/212, HRP/IMAF Sitz, HRP EvoX Bremsanlage, Mach1 Lenkrad 320mm (wahlweise 340mm), Lenkstange vario mit Exzenter, Sniper Adjuster zur Nachlauf- und Sturzeinstellung, CNC-gefräste Alu-Pedale, Kettenschutz KG geschlossen, Auspuffhalter
OptionenHandbetätigte HRP Vorderradbremse, Fußstütze Vario, Zusatzsitzstreben, Bremsscheibenschutz

Bestellinformationen

Karts für getriebelose KassenArt. 1002 Kart FIA5 A03 (standard)
Art. 1008 Kart FIA5 B03 (weich)
SchaltkartsArt. 1004 Kart FIA5 Z A03
Karts für Rotax MAX DD2 MotorenArt. 1006 Kart FIA5 D A03

Bilder

Mach1 Track Days mit DS Kartsport und LS Kart in Liedolsheim

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonende die Möglichkeit, die neu homologierten 2015er Modelle im Bereich Schaltkart und X30 Junior/Senior oder Rotax noch vor der offiziellen Homologation Ende November zu testen. Außerdem steht auch ein aktuelles Mach1 Bambinikart zum Test bereit.

Der Test findet am 14. und 15. November auf der Kartbahn in Liedolsheim statt. Weitere Termine und Strecken sind nach Vereinbarung möglich.

Die Details zu den neuen Mach1 Chassis, die unter der Baureihe „FIA5“ laufen und die neue Vorderradbremse für die Schaltkarts wird der Hersteller in  den nächsten Tagen veröffentlichen. Interessierte Fahrer und Teams können sich schon jetzt ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams und der Factory Supported Teams machen. Die Erfolge sprechen für sich: In der Saison 2014 sorgten Mach1 Piloten in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM, Europameisterschaft und WM für Aufsehen. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2015 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen KF, KFJ und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und die X30 Euro/World Finals. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden. Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen.

Darüber hinaus sind Fahrer- und Teamanfragen für Deutschland und Europa willkommen.

Erneutes DSKM-Podium für Mach1 Motorsport

Auch bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Kerpen gehörte der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart zu den besten Teams. Werkspilot John Norris landete wieder auf dem Podium und belegt in der Tabelle der Schaltkart Meisterschaft derzeit den vierten Platz.

Direkt nach dem Finale der Kart Europameisterschaft in England schlug Mach1 Motorsport sein Lager in Kerpen auf. John Norris und Harrison Newey starteten beim vierten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem 1.107 Meter langen Kurs.

Im Zeittraining der Schaltkarts lief jedoch noch nicht alles nach Plan, John Norris war nur 15. Doch in den Heats ging es für den gebürtigen Iren weiter nach vorne. Als Zwölfter und Siebter durfte er auf Rang elf in der Startaufstellung des ersten Finals Platz nehmen. Die Bedingungen am Rennsonntag hätten nicht besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein und hohem Gripniveau sahen zahlreiche Zuschauer auf den Rängen einen entfesselt fahrenden John Norris. Mit einem perfekten Start verbesserte er sich schon auf den ersten Metern und lieferte sich im Rennen einige harte Fights im hochkarätig besetzten Feld. In der letzten Runde setzte er sich gegen seinen Kontrahenten durch und wurde als hervorragender Zweiter abgewinkt. „Ich bin sehr erfreut, dass wir nach Oschersleben auch hier vorne dabei sind“, freute sich Teamchef Martin Hetschel. Auch im zweiten Rennen hielt John den Anschluss zu den Führenden und sammelte als Vierter wichtige Meisterschaftspunkte. Leider sorgte aber eine Hiobsbotschaft aus der Rennleitung für Kopfschütteln im Mach1 Motorsport-Team. Nach der Siegerehrung erhielt John eine Zehnsekundenstrafe und wurde nur als Zwölfter gewertet. „Ich weiß gerade nicht was ich dazu sagen soll. Die Race-Control bietet den Kommissaren ein perfektes Werkzeug, leider wird dieses aber falsch genutzt. Wir können die Strafe nicht nachvollziehen“, erklärte Martin Hetschel am Abend. In der Meisterschaft belegt John, trotz der verlorenen Punkte noch den aussichtsreichen vierten Platz.

Der Brite Harrison Newey trat in der DKM gegen die internationale Konkurrenz an und zeigte im Verlauf des Wochenendes eine starke Leistung. Im Zeittraining war er sechster seiner Gruppe mit weniger als 0,1 Sekunden Rückstand zum Dritten, was ihm eine perfekte Ausgangsposition für die Heats lieferte. In zwei tollen Läufen kämpfte er sich nach vorne und kam als Siebter und Achter ins Ziel. Nach Addition der Rennen war er am Samstagabend guter Zehnter in der Gesamtwertung.

Im ersten Finale hatte er etwas Probleme mit den Reifen und sah die Zielflagge nur als 16. Im zweiten Finallauf machte er Platz um Platz gut und mischte schon in den Top-Ten mit. Erst durch einen Ausrutscher verlor er etwas an Boden und wurde 15. „Harrison hat sich in den Rennen sehr gut geschlagen und kommt gut zurecht, das ist schön zu sehen und bestätigt unsere harte Arbeit“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Rookie.

In drei Wochen reist das Team zum großen Finale der DKM nach Genk. Eine Woche vorher findet aber schon in Wackersdorf das Finale des ADAC Kart Masters statt. Dort haben ebenfalls Mach1-Fahrer noch Chancen auf einen Titelgewinn.

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Mach1 Kart: Pfeilschnell beim KF EM-Finale in England

Mit John Norris und Harrison Newey traf Mach1 Motorsport beim Finale der CIK-FIA KF Europameisterschaft in England auf die Weltelite des Kartsports. Mit einer starken Leistung wusste das Duo zu beeindrucken und glänzte bei wechselhaften Witterungsbedingungen. Für die zweite Saisonhälfte ist der deutsche Chassishersteller bestens gerüstet.

Während Mach1 und John Norris eine feste Größe in der Schaltkart Europameisterschaft waren und in Wackersdorf als Zweiter nur hauchdünn am Sieg vorbei rutschten, machte das Team nun einen Abstecher zum Finale der KF Europameisterschaft auf dem PFi International Circuit in Brandon. Mit schnellen Kurven, zwei Schikanen und einem Tunnel, sowie Brücke stellte der 1.382 Meter lange Kurs ganz besondere Anforderungen an die Fahrer. „Um auf den langen Geraden ausreichend Speed mit zu nehmen, ist das Setup des Chassis ganz besonders wichtig“, wusste Teamchef Martin Hetschel zu berichten.

Bei wechselhaften Bedingungen wurde der Donnerstag zum Einfahren der Motoren genutzt. Am Freitag wurde es dann ernst. Bis zum Zeittraining stellte sich das Duo auf die Strecke ein und

überzeugte schon frühzeitig mit schnellen Rundenzeiten. Doch pünktlich zum Qualifying setzte Regen ein und stellte die Arbeit des Morgens auf den Kopf. Harrison Newey fand leider keine perfekte Runde und wurde nur als 40. gewertet. Deutlich besser lief für seinen Teamkollegen aus Irland. Ebenfalls erstmalig auf nasser Strecke fuhr John auf den beeindruckenden fünften Startplatz. „Leider musste ich in meiner schnellen Runde überholen, sonst wäre ich sicher nochmals schneller gefahren“, kommentiert er das Zeittraining. „Aber dafür dass ich das erste Mal mit Dunlop Regenreifen auf der Strecke bin, bin ich sehr zufrieden“, Noris weiter.

Am Samstag standen insgesamt vier Heats auf dem Programm. John wusste seine perfekte Ausgangsposition zu nutzen und glänzte direkt im ersten Durchgang mit der schnellsten Rennrunde.

Leider kosteten ihn aber auch ein Motorproblem und ein unverschuldeter Rennunfall wichtige Positionen. „Wenn diese ärgerlichen Zwischenfälle nicht gewesen wären, hätten wir uns sicher in den Top-Ten für das Pre-Finale qualifiziert. Trotzdem ist das eine Topleistung, wenn ich bedenke, dass ich seit dem DKM Finale in Genk das erste Mal wieder in einem KF-Kart sitze“, so John am Samstagabend.

Sein Teamkollege hatte es durch seine schlechte Startposition deutlich schwerer. In allen vier Vorläufen musste er sich aus dem Verfolgerfeld nach vorne kämpfen. Durch einen Ausfall im letzten Heats, lag er am Abend nur auf Gesamtposition 40 und durfte als Zwölfter den Hoffnungslauf in Angriff nehmen.

Sonntags gingen beide Fahrer hochmotiviert in den Renntag. Während John für die Finals qualifiziert war, ging es für Harrison im Hoffnungslauf um das Finalticket. Doch durch die hohe Leistungsdichte reichte es am Ende nicht zum Finaleinzug. „Das ist extrem schade, denn mit meinen Rundenzeiten im Hoffnungslauf hätte ich in Pre-Finale und Finale unter den ersten Fünf fahren können“, wusste Harrison zu berichten.

John verbesserte sich hingegen im Pre-Finale um sechs Positionen und sah das Ziel als hervorragender Zwölfter. Für das Finale hatte sich der Ire nun eine Top-Ten Platzierung als Ziel gesteckt. Doch im Finale war nach vier Runden das Rennen beendet, John wurde unsanft von der Bahn geschoben und musste das Rennen vorzeitig beenden. „Eine Weiterfahrt war mit dem Kart nicht mehr möglich“, berichtete John.

„Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit der Performance unserer Fahrer und auch unseres Materials. Dafür, dass wir zum ersten Mal mit den Dunlop-Reifen unterwegs waren und aus terminlichen Gründen nicht an den Testtagen der großen Teams teilnahmen, haben wir eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was möglich ist. Ich bin sicher, dass wir das auch am nächsten Wochenende bei der DKM in Kerpen wieder zeigen können.“

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Mach1 Motorsport bejubelt ersten DSKM-Sieg

Viel besser hätte das dritte Rennwochenende der Deutschen Kart Meisterschaft für Mach1 Motorsport nicht verlaufen können. Das Werksteam des deutschen Chassisherstellers Mach1 Kart feierte seinen ersten Schaltkart-Sieg in dem höchsten deutschen Kartsport-Prädikat und gehört dort nun zu den Titelfavoriten.

Die etropolis Motorsportarena Oschersleben war Schauplatz der Wertungsläufe fünf und sechs zur Deutschen Kart Meisterschaft. Das Mach1 Motorsport Team ging mit vier Fahrern an den Start und zeigte eine starke Performance.

Nach seinem zweiten Platz bei der Europameisterschaft in Wackersdorf, gehörte John Norris auch diesmal zu den Top-Piloten bei den Schaltkarts. Das Feld war wieder unglaublich stark besetzt – zahlreiche Welt- und Europameister standen am Start. John Norris ließ sich dadurch aber nicht beeindrucken. Mit einem perfekt abgestimmten Chassis bestimmte er am Samstag das Tempo in dem 43 Mann starken Klassement. Der Ire fuhr die Bestzeit im Qualifying und siegte auch in beiden Vorläufen. „Es gibt heute keinen Grund zum Klagen. John hatte eine souveräne Vorstellung abgeliefert und bestätigt die harte Arbeit der vergangenen Wochen“, erklärte Martin Hetschel am Abend.

Auch im ersten Finale am Sonntag ging kein Weg an Norris vorbei. Mit einem perfekten Start hielt er seine hochkarätigen Verfolger auf Distanz und sicherte sich seinen ersten Sieg in der DSKM. „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Jedoch wird das zweite Finale nicht einfach. Ich bin nun schon mit neuen Reifen gestartet und werde gleich einen kleinen Nachteil haben“, erklärte Norris und behielt recht. Im Verlauf der ersten vier Runden hatte er es schwer das Tempo seiner Gegner zu halten, dann normalisierte sich das Verhältnis aber wieder und John holte noch Positionen auf. Als Sechster rutschte er nur knapp an den Pokalrängen vorbei. In der Meisterschaft machte er deutlich Boden gut und belegt den zweiten Platz.

Als Zweiter meldete sich Marcel Schultheiß zurück im Rennzirkus. Nach einer längeren Pause stand er wieder am Start und überzeugte auf Anhieb. Als 19. nach dem Zeittraining und den Heats schaffte er den direkten Einzug in die Finalrennen und mischte im ersten Rennen im vorderen Mittelfeld mit. Leider zwang ihn jedoch ein Motorschaden zur vorzeitigen Aufgabe. Vom Ende des Feldes holte Marcel im zweiten Lauf noch einmal alles aus seinem Mach1 Kart heraus und fuhr bis auf den 17. Platz nach vorne. „Marcel hat man seine Pause gar nicht angemerkt, er mischte direkt im Mittelfeld mit und fuhr sehr konkurrenzfähige Zeiten“, lobte Martin Hetschel den Schaltkart-Rookie.

Weniger Grund zur Freude hatte das Team in der DKM. Manuel Valier und Harrison Newey wurden in den Finals zwischenzeitlich eingebremst und schafften es nicht in die Top-Ten zu fahren. „Wir müssen die Situation analysieren. Harrison war in den Heats sehr gut unterwegs und hätte in den Finals in die Punkte fahren können. Doch die Kämpfe im Mittelfeld kosteten wichtige Zeit. Als 15. und 17. nach dem zweiten Finale haben wir unser Ziel nicht erreicht“, erklärte Martin Hetschel am Abend. Trotz der etwas schwächeren Ausbeute bleibt Manuel Valier in der Meisterschaft in Schlagdistanz und belegt den fünften Platz.

In drei Wochen reist das Team wieder nach Oschersleben. Dann ist dort das ADAC Kart Masters zur vierten Veranstaltung zu Gast. Zuvor geht es für Mach1 Motorsport noch nach England, wo Harrison Newey und John Norris einen Gaststart beim Finale der CIK-FIA KF Europameisterschaft planen.

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Mach1 Motorsport: Erfolgreiche Rennen in Wackersdorf

Gut gelaunt durfte Mach1 Motorsport aus Wackersdorf die Heimreise antreten. In einem Rekordteilnehmerfeld der Deutschen Kart Meisterschaft behaupteten sich die Piloten auf den vorderen Rängen und unterstrichen die Möglichkeiten eines Mach1-Chassis.

So voll waren die drei Prädikate der Deutschen Kart Meisterschaft noch nie. Insgesamt 171 Fahrerinnen und Fahrer gingen an den Start. Stärkste Macht waren die Schaltkarts, wenige Wochen vor der Europameisterschaft in Wackersdorf nutzten zahlreiche Top-Piloten die Rennen zur Vorbereitung. Unter den 72 Teilnehmern war auch Mach1-Werksfahrer John Norris. Nach seiner fulminanten Aufholjagd in Genk, wusste er auch in Wackersdorf zu überzeugen. Im Zeittraining auf Platz 19, beendete er seine vier Heats auf den Rängen fünf, fünf, sieben und elf, damit war er hervorragender Zwölfter in der Startaufstellung für das erste Finale. „John hat heute eine tolle Leistung gezeigt. Wir haben alle vier Vorläufe schadlos überstanden und knabbern an den Top-Ten. Bei solch einem Feld ist das ein super Ergebnis“, Martin Hetschel am Samstagabend.

Während bis zum Samstagnachmittag noch die Sonne schien, regierten wenig später Regen und kalte Temperaturen das Geschehen. John fühlte sich bei diesen schwierigen Bedingungen wohl und verbesserte sich im ersten Finale auf Gesamtposition sieben. Etwas Pech hatte er im zweiten Lauf. Durch einen Dreher in der Anfangsphase fiel er weit zurück, kämpfte sich aber wieder nach vorne und wurde noch 20. In der Meisterschaft belegt er vor der Sommerpause den zehnten Rang. „Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag. Bei solchen Wassermassen kann auf der Strecke immer etwas passieren. Unser Chassis hat dabei aber überzeugt und bei sowohl trockenen als auch feuchten Bedingungen bestens funktioniert“, kommentierte Martin Hetschel den Rennausgang.

In der Deutschen Kart Meisterschaft traten Manuel Valier, Harrison Newey und Julian Müller für Mach1 Motorsport an. Wie schon in Ampfing gehörte Valier zu den großen Siegesanwärtern und lag nach den Heats auf einem aussichtsreichen sechsten Rang. Im ersten Finale musste er jedoch etwas den Anschluss zum Spitzenfeld abreißen lassen. Blieb als Zehnter aber in Reichweite. Ähnlich verlief auch das zweite Rennen, diesmal kam er im strömenden Regen als Neunter ins Ziel.

DKM-Rookie Harrison Newey kommt in der neuen Klasse immer besser in Fahrt und setzte mit einem zwölften Rang im ersten Vorlauf ein Ausrufezeichen. Die Finals verliefen leider nicht ganz problemlos. Nach Rang 21 im ersten Lauf, musste er im Zweiten leider vorzeitig aufgeben. Der Dritte im Bunde Julian Müller musste in den Heats einen Ausfall verzeichnen und rutschte dadurch in den Hoffnungslauf. Diesen beendete er aber als Dritter und zog damit in die Finals ein. Leider folgte aber auch im ersten Wertungslauf ein Ausfall. Das zweite Finale lief dann perfekt, im Verlauf der 21 Rennrunden verbesserte er sich auf einen hervorragenden 14. Rang.

„Die Rennen in der DKM waren ein kleines Auf und Ab. Manuel hat seine tolle Vorstellung aus Ampfing bestätigt und ist als Gesamtfünfter in Reichweite zur Spitze. Harrison und Julian setzten ihren Lernprozess weiter fort. Im Finale haben Beide in diesem starken Feld eine tolle Leistung gezeigt, vor allem die Aufholjagd von Julian war sehenswert“, lobte Hetschel am Abend.

Ebenfalls mit einem Mach1-Chassis war Lucas Speck am Start. Unter dem Namen LS-Kart startet der ADAC Champion des Jahres 2012 in der DKM und fühlte sich im Regen wohl. Beide Finals beendete Speck als toller Dritter und verbesserte sich damit auf Platz sieben in der Gesamtwertung.

Mach1 Motorsport: DKM-Sieg in Ampfing

Es hätte eine durchaus erfolgreicher DKM-Auftakt für Mach1 Motorsport werden können. Im bayerischen Ampfing gehörten die Piloten zu den Besten und Manuel Valier sicherte sich einen Sieg im ersten DKM-Rennen. Leider wurden die Finals zu einem Desaster.
136 Fahrerinnen und Fahrer aus 22 Nationen waren zum ersten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft auf den 1.060 Meter langen Schweppermannring in Ampfing gereist. Vier Fahrer stammten aus dem Lager des deutschen Chassis-Herstellers Mach1-Kart. In der DKM traten Manuel Valier, Julian Müller und der Brite Harrison Newey an.

Nach dem Zeittraining war die Stimmung noch etwas verhalten. Valier gewann als Elfter das Teaminterne Duell. Im Verlauf der Heats drehte der Münchner dann richtig auf. Als Achter und Fünfter verbesserte er sich auf feuchter Strecke auf Gesamtposition vier und war im ersten Rennen nicht mehr zu halten. In einer starken Anfangsphase kämpfte er sich an seine starken Gegner vorbei und sicherte sich den Auftaktsieg. „Wow, was für ein Rennen von Manuel“, freute sich Teamchef Martin Hetschel. Auch im zweiten Durchgang sah es nach einer Wiederholung aus. Bis zwei Runden vor Rennende hatte Valier einen deutlichen Vorsprung. Doch dann das plötzliche Aus – Manuel verlor sein linkes Hinterrad und musste aufgeben. „So etwas hat keiner Verdient. Die Muttern haben sich einfach gelöst. Wir müssen nun das Problem identifizieren. Eine Doppelsieg zum Saisonbeginn wäre auch zu schön gewesen“, Martin Hetschel am Abend.

Zwei-Mal das Ziel sah Harrison Newey. Der Brite fährt sein erstes Jahr in der KF-Klasse und hatte zu Beginn einen leichten Rückstand. Doch im ersten Rennen schloss er die Lücke zum Führungsfeld und sah die Zielflagge als Achter. Eine Zehnsekundenstrafe warf ihn jedoch auf Rang 18 zurück. Im zweiten Durchgang machte er die verlorenen Positionen wieder wett und wurde Zehnter. Der Dritte im Bunde Julian Müller erlebte einen schwierigen Start in das erste Finale. Nach einem Unfall musste er das Rennen vorzeitig beenden. Im zweiten Rennen lief hingegen alles glatt und er verbesserte sich auf Position 26. Martin Hetschel fand für beide Fahrer lobende Worte: „Harrison und Julian haben sich im Verlauf der drei Renntag gut gesteigert. Die Konkurrenz ist in diesem Jahr sehr stark.“

Neuland betrat der Ire John Norris. Erstmalig startet er in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft und traf dort auf ein anspruchsvolles Teilnehmerfeld – 63 Piloten gingen in Ampfing an den Start. John zeigte schon im Zeittraining, dass er auch in den Getriebekart-Klasse ein ernstzunehmender Gegner ist. Mit Gesamtposition sieben hatte er eine perfekte Startposition für die Heats. Diese beendete er als Zweiter, Achter und 21. Im Gesamtklassement rutschte er damit zwar auf Position 15 ab, schaffte aber den direkten Finaleinzug. Der Start zum ersten Finale verlief jedoch durchwachsen. John fiel weit zurück. Im Verlauf der 24 Rennrunden kämpfte er sich aber wieder nach vorne und wurde toller Zehnter. „Unser Speed ist richtig gut, im zweiten Lauf ist einiges möglich“, versprach Norris vor dem Start. Doch das Rennen war schon vor dem Start beenden. Johns Hinterrad sprang von der Felge und er musste aufgeben. „Womit haben wir das verdient“, fragte sich Martin Hetschel am Abend. „John und Manuel waren in bester Verfassung und werden beide durch solch einen dummen Defekt gestoppt.“

In zwei Wochen steht das Team beim nächsten Rennen am Start. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt.

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Die Firma Hetschel beendet den Import von Bolex Vergasern

Mit der Wirkung zum 1. Mai 2014 beendet der Karthersteller aus Brackenheim die Zusammenarbeit mit dem schweizer Vergaserhersteller Bolex. Der bestehende Lagerbestand an Vergasern und Ersatzteilen wird in den nächsten Tagen ausverkauft werden. Für Serviceanfragen und neue Bestellungen können sich Kunden direkt an den Hersteller wenden, die Kontaktadresse ist wie folgt:

Bolex Carburettor, Bollhalder
Hauptstrasse 3
CH-5315 Böttstein
E-Mail: bolex [at] hispeed [dot] ch
Telefon: 0041 (0) 56 245 55 05

„Wir haben seit 2007 eine Geschäftsbeziehung mit der Familie Bollhalder und zahlreiche Erfolge mit Bolex eingefahren (unter anderem die Vizemeisterschaft in der DKM 2012). Leider gehen unsere Meinungen in Bezug auf den Vertrieb und den Einsatz im Rennteam auseinander, so dass wir uns entschlossen haben die Zusammenarbeit zu beenden. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit und Unterstützung der vergangenen Jahre und wünschen für die Zukunft viel Erfolg,“ erklärt Dr. Martin Hetschel von Mach1 Kart den Schritt.

Gelungener DKM-Test für Mach1 Motorsport

In Ampfing fand am vergangenen Wochenende der Saisonauftakt des Süddeutschen ADAC Kart Cup statt. Mit von der Partie war auch der deutsche Chassishersteller Mach1 Motorsport. Vier Piloten starteten in den Klassen KF und KZ, am Abend durfte das Team auf einen erfolgreichen Test zurück blicken.

Drei Wochen vor dem Saisonstart der Deutschen Kart Meisterschaft nutzte Mach1 Motorsport das erste Rennen des SAKC zur Saisonvorbereitung. In der KF ging Teamneuling Harrison Newey auf die Reise. Der Brite unterstrich während der Trainings und Rennen seine guten Leistungen der Wintertests und beendete den Renntag als Doppelsieger.

Ein volles Haus herrschte bei den Schaltkarts. 31 Fahrerinnen und Fahrern waren nach Ampfing gereist und sorgten für starke Konkurrenz. Für eine große Überraschung sorgte John Norris. Nach einem Problem im Zeittraining, musste er das erste Rennen vom Ende des Feldes in Angriff nehmen. Mit schnellen Rundenzeiten kämpfte er sich aber gekonnt nach vorne und wurde als toller Siebter abgewinkt. Für viel Jubel sorgte er im großen Finale. John zog mit perfekten Bremsmanövern an seinen Gegnern vorbei und holte sich in einem Fotofinish den Sieg. „Das war eine sehr beeindruckende Performance von John. Er ist im zweiten Rennen, trotz Aufholjagd, mit über einer halben Sekunde Vorsprung die Rennbestzeit gefahren. Vor allem auf der Bremse hat er Meter aufgeholt, was letztendlich für die Qualität unserer Produkte spricht“, freut sich Teamchef Martin Hetschel über den Erfolg.

Neuland betraten Marcel Schultheiß und Marco Forrer. Neben Noris starteten beide in der Getriebeklasse und zeigte eine positive Lernkurve. Forrer beendete seine Rennen als 14. und Zehnter, Schlutheiß folgte nach drei Jahren Rennpause auf den Rängen 26 und 21.

Nach dem gelungenen Rennsonntag blickt Martin Hetschel dem DKM-Auftakt mit Vorfreude entgegen: „Wir können mit unseren Zeit sehr zufrieden sein. Vor allem in der KZ2 ist John auf einem hohen Niveau, die Konkurrenz war schon an diesem Wochenende sehr stark. Harrison war ebenfalls gut unterwegs. Wir sind bereit für die DKM 2014.“

Bis es aber zum DKM-Start in Ampfig geht, startet Mach1 Motorsport noch am kommenden Wochenende bei der IAME X30 Europa Challenge in Mariembourg (Belgien).

Track Days im Frühjahr

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonstart gleich mehrere Testtage in Deutschland und Belgien an. Interessierte Fahrer und Teams können sich dort ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams machen.

Die Erfolge sprechen für sich: In der Saison 2013 sorgte Mach1 Motorsport in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM für Aufsehen. Am Ende fuhr der Hersteller sogar den dritten ADAC Kart Masters-Meistertitel in Folge ein.

Zur Saisonvorbereitung bietet das Werksteam des deutschen Chassisherstellers Mach1 Kart ausgiebige Test- und Einstellfahrten für Kunden und Interessente an. Nach Vereinbarung steht das Team mit Rat und Tat zur Seite und stellt auf Anfrage auch Material für die Klassen KFJ, KF, KZ, Rotax und Rotax DD2, Iame X30 sowie Bambini bereit. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden. Diese finden zwischen Februar und April in Genk, Liedolsheim, Wackersdorf und Hahn/Hunsrück statt.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2014 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen KF, KFJ und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und das X30 Euro Finale in Mariembourg. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden.

Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen. Geplant sind Starts in der Rotax Max Euro Challenge, der Rotax Max Challenge, den ADAC Regionalserien, der German Vega Trophy, dem Rhein Main Kart Cup und der German Team Championship GTC.

Darüber hinaus sind Fahrer- und Teamanfragen für Deutschland und Europa willkommen.

Termine für Testfahrten in 2014:
20.-22. Februar in Genk
27. Februar – 03. März in Liedolsheim
22.-23. März in Wackersdorf
05.-06. April in Hahn
*(Alle Termine wetterabhängig ohne Gewähr)