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Mach1 Kart präsentiert das neue Kart FIA5 (Homologation 2015-2020)

Mit einer tollen Saison im Rücken beendete Mach1-Kart das Jahr 2014 und arbeitet schon heute an einer Fortsetzung in der Zukunft. Neben einem neuen Chassis mit dem Namen Mach1 FIA5 präsentieren die Schwaben auch eine brandneue Bremsanlage für die Schaltkart Klassen und zahlreiche Detailverbesserungen an den Anbauteilen.

Das Jahr 2014 war ein gutes für den einzigen deutschen Chassishersteller. Die Mannschaft aus Meimsheim beeindruckte sowohl international als auch national und feierte mit dem X30 Shifter Gesamtsieg beim X30 International Final in Le Mans einen großen Erfolg. Zusätzlich sprang ein zweiter Platz beim KZ2 EM-Lauf in Wackersdorf heraus. Auch bei der Deutschen Schaltkart Meisterschaft mischte das Team ganz vorne mit.

In der kommenden Saison möchte sich Mach1 Kart weiter steigern und legt mit dem neu homologierten Chassis FIA5 A01 den ersten Grundstein. Das Modell wurde mit Hilfe modernster Computersimulation komplett neu entwickelt und in zahlreichen Fahrversuchen optimiert. Es verfügt über ein noch besseres Handling im Vergleich zum Vorgänger – neu sind ebenfalls CNC-gefräste Alu-Pedale und leichtere Verkleidungsteile.

Nach ersten Testfahrten war Teamchef Martin Hetschel begeistert von der Performance: „Ein wirklich tolles Chassis. Das Kart ist noch einfacher zu fahren und bietet eine hohe Präzision bei unterschiedlichen Gripverhältnissen.“

Technische Daten

Maße und DatenRahmenrohr: CrMo-Stahl
Hauptrahmenrohr: 30mm
Querrohre: 30mm
Radstand: 1048mm
Rahmenfarbe: Macadamia Metallic
LieferumfangKG FP7 + DUO-Evo Verkleidungsteile (weiß, schwarz, rot, blau), Heckauffahrschutz CIK/14 (schwarz), Mach1 Chromo Klebesatz Modell 2015, Magnesiumfelgen DWT VLV 132/212, HRP/IMAF Sitz, HRP EvoX Bremsanlage, Mach1 Lenkrad 320mm (wahlweise 340mm), Lenkstange vario mit Exzenter, Sniper Adjuster zur Nachlauf- und Sturzeinstellung, CNC-gefräste Alu-Pedale, Kettenschutz KG geschlossen, Auspuffhalter
OptionenHandbetätigte HRP Vorderradbremse, Fußstütze Vario, Zusatzsitzstreben, Bremsscheibenschutz

Bestellinformationen

Karts für getriebelose KassenArt. 1002 Kart FIA5 A03 (standard)
Art. 1008 Kart FIA5 B03 (weich)
SchaltkartsArt. 1004 Kart FIA5 Z A03
Karts für Rotax MAX DD2 MotorenArt. 1006 Kart FIA5 D A03

Bilder

Mach1 Track Days mit DS Kartsport und LS Kart in Liedolsheim

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonende die Möglichkeit, die neu homologierten 2015er Modelle im Bereich Schaltkart und X30 Junior/Senior oder Rotax noch vor der offiziellen Homologation Ende November zu testen. Außerdem steht auch ein aktuelles Mach1 Bambinikart zum Test bereit.

Der Test findet am 14. und 15. November auf der Kartbahn in Liedolsheim statt. Weitere Termine und Strecken sind nach Vereinbarung möglich.

Die Details zu den neuen Mach1 Chassis, die unter der Baureihe „FIA5“ laufen und die neue Vorderradbremse für die Schaltkarts wird der Hersteller in  den nächsten Tagen veröffentlichen. Interessierte Fahrer und Teams können sich schon jetzt ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams und der Factory Supported Teams machen. Die Erfolge sprechen für sich: In der Saison 2014 sorgten Mach1 Piloten in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM, Europameisterschaft und WM für Aufsehen. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2015 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen KF, KFJ und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und die X30 Euro/World Finals. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden. Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen.

Darüber hinaus sind Fahrer- und Teamanfragen für Deutschland und Europa willkommen.

Mach1 Motorsport: Schnell aber ohne Glück

Auf dem Hunsrückring/Hahn fand am vergangenen Wochenende der Auftakt des ADAC Kart Masters statt. Mach1 Motorsport trat mit fünf Fahrern an und zeigte eine starke Performance. Leider kostete viel Rennpech ein zählbares Ergebnis.

Mit großen Erwartungen reiste der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart zur ersten von fünf Veranstaltungen des ADAC Kart Masters – gleich in vier Klassen waren Fahrer des Werksteams vertreten.

In der KF Junior feierte Sophia Floersch ihre Premiere im Team Mach1 Motorsport. Die schnelle Förderpilotin der ADAC Stiftung Sport musste sich zu Beginn auf das neue Chassis einstellen. Wurde im Verlauf der Trainings und Vorläufe aber immer schneller und war am Samstagabend als 14. auf Top-Ten-Kurs. Leider wurde ihr Plan durch einen Ausfall im ersten Finale gestoppt. Vom Ende des Feldes kämpfte sie sich aber im zweiten Lauf wieder nach vorne und wurde tolle Elfte. „In den Finals haben wir gezeigt was möglich ist. Sophia hat sich schnell auf das neue Chassis eingestellt und war wirklich schnell. Bis Ampfing werden wir weiter hart arbeiten, dann sollte dort noch mehr möglich sein“, zeigte sich Teamchef Martin Hetschel kämpferisch.

Eine durchweg gute Leistung zeigte Philipp Heim im Feld der X30 Junioren. 37 Youngsters gingen an den Start, woraus am Ende nur die besten 34 in den Finals antraten. Die Qualifikation war für Phillip kein Problem. Als 22. stand er in der Startaufstellung des ersten Finals und beendete die beiden Rennen als 18. und 19.

Neuland betrat Marco Forrer, der Schweizer startete das erste Mal bei den Schaltkarts und hatte eine große Aufgabe vor sich. Mit 50 Mann war das Feld prall gefüllt. Nach einem gelungenen Zeittraining und zwei aufregenden Heats schaffte er die Qualifikation in die Finals und steigerte sich dort beachtlich. Als 20. und 16. hielt er den Anschluss zum vorderen Mittelfeld und unterstrich einmal mehr die hohe Konkurrenzfähigkeit des Mach1-Schaltkartchassis.

Zu den Favoriten zählte Julian Müller bei den X30 Senioren. Der Kölner hatte als Sechster nach dem Zeittraining eine gute Ausgangslage und bestätigte diese auch mit einem sechsten Rang im ersten Vorlauf. Pech hatte er dann im zweiten Durchgang. Während eines turbulenten Starts fiel er weit zurück und kam nur als 22. ins Ziel. In der Gesamtwertung war er damit 19. Doch auch im ersten Finale nahm das Unheil weiter seinen Lauf. Erneut wurde er in der letzten Runde unsanft von der Strecke katapultiert und nur als 29. gewertet. Alles glatt lief hingegen im letzten Rennen des Wochenendes. Vom Ende des Feldes fuhr Müller nach vorne und sammelte als Zwölfter sogar Meisterschaftspunkte. Als Zweiter im Bunde meldete sich Luca Walter zurück im Kartsport. Der X30 Junioren-Champion aus dem Jahr 2011 trat nun bei den Senioren an und musste sich zu Beginn erst wieder einfinden. Letztendlich reichte es für ihn zu Rang 27 und 28.

Auch wenn die Ausbeute am Ende sehr ernüchternd war, gewann Martin Hetschel dem Wochenende etwas Positives ab: „Wir hatten sicherlich alle mit größeren Erfolgen gerechnet. Grundsätzlich sieht es aber gut aus. Die Performance unseres Chassis passt und mit mehr Glück wären Podestränge möglich gewesen.“

Vom 21.-22. Juni erhält Mach1 Motorsport die nächste Chance. Dann findet im bayerischen Ampfing die zweite Veranstaltung des ADAC Kart Masters statt.

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Die Firma Hetschel beendet den Import von Bolex Vergasern

Mit der Wirkung zum 1. Mai 2014 beendet der Karthersteller aus Brackenheim die Zusammenarbeit mit dem schweizer Vergaserhersteller Bolex. Der bestehende Lagerbestand an Vergasern und Ersatzteilen wird in den nächsten Tagen ausverkauft werden. Für Serviceanfragen und neue Bestellungen können sich Kunden direkt an den Hersteller wenden, die Kontaktadresse ist wie folgt:

Bolex Carburettor, Bollhalder
Hauptstrasse 3
CH-5315 Böttstein
E-Mail: bolex [at] hispeed [dot] ch
Telefon: 0041 (0) 56 245 55 05

„Wir haben seit 2007 eine Geschäftsbeziehung mit der Familie Bollhalder und zahlreiche Erfolge mit Bolex eingefahren (unter anderem die Vizemeisterschaft in der DKM 2012). Leider gehen unsere Meinungen in Bezug auf den Vertrieb und den Einsatz im Rennteam auseinander, so dass wir uns entschlossen haben die Zusammenarbeit zu beenden. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit und Unterstützung der vergangenen Jahre und wünschen für die Zukunft viel Erfolg,“ erklärt Dr. Martin Hetschel von Mach1 Kart den Schritt.

Track Days im Frühjahr

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonstart gleich mehrere Testtage in Deutschland und Belgien an. Interessierte Fahrer und Teams können sich dort ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams machen.

Die Erfolge sprechen für sich: In der Saison 2013 sorgte Mach1 Motorsport in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM für Aufsehen. Am Ende fuhr der Hersteller sogar den dritten ADAC Kart Masters-Meistertitel in Folge ein.

Zur Saisonvorbereitung bietet das Werksteam des deutschen Chassisherstellers Mach1 Kart ausgiebige Test- und Einstellfahrten für Kunden und Interessente an. Nach Vereinbarung steht das Team mit Rat und Tat zur Seite und stellt auf Anfrage auch Material für die Klassen KFJ, KF, KZ, Rotax und Rotax DD2, Iame X30 sowie Bambini bereit. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden. Diese finden zwischen Februar und April in Genk, Liedolsheim, Wackersdorf und Hahn/Hunsrück statt.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2014 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen KF, KFJ und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und das X30 Euro Finale in Mariembourg. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden.

Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen. Geplant sind Starts in der Rotax Max Euro Challenge, der Rotax Max Challenge, den ADAC Regionalserien, der German Vega Trophy, dem Rhein Main Kart Cup und der German Team Championship GTC.

Darüber hinaus sind Fahrer- und Teamanfragen für Deutschland und Europa willkommen.

Termine für Testfahrten in 2014:
20.-22. Februar in Genk
27. Februar – 03. März in Liedolsheim
22.-23. März in Wackersdorf
05.-06. April in Hahn
*(Alle Termine wetterabhängig ohne Gewähr)

Mach1 Hausmesse 2014

Gutscheine und Anmeldung zu den Workshops (hier klicken)

Mach1 Kart Teamtrailer 2013Hausmesse bei Hetschel Mach1 KartKalender 2014-webLieferprogramm 2014Die Firma Hetschel – Mach1 Kart lädt auch in 2014 wieder zur traditionellen Hausmesse am Firmensitz in Meimsheim ein. An insgesamt drei Tagen können Interessierte die Ausstellung der aktuellen Mach1 Kartmodelle bestaunen, die hochmoderne Rahmen- und Teileproduktion besichtigen und sich bei den komplett neu gestalteten Workshops zu den Themen Kartsport Grundlagen, Fahrwerksabstimmung und Messdatenerfassung informieren und diskutieren.

In diesem Jahr sind die Öffnungszeiten am Freitag, den 31. Januar von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, den 1. Februar von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Am Sonntag, den 2. Februar ist nur die Ausstellung von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet, Betriebsführungen und Workshops finden an diesem Tag nicht statt.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt, wie jedes Jahr übernimmt die Jugendfeuerwehr Brackenheim die Bewirtung (Bratwurst, Pommes, Kaffee, Kuchen, …) und freut sich auf zahlreiche Gäste.

Wie in den vergangen Jahren haben gibt es wieder zahlreiche Neuheiten zu begutachten: So werden unter anderem die neuen 2014er Mach1 FIA9 Karts für alle Klassen sowie die aktuelle Bekleidungslinie von Mach1 zu sehen sein. Auch Motorsportclubs ist sicherlich die Präsentation der JKS1 Karts mit Honda Motoren bis zu 9 PS und einem Gewichtsausgleich von bis zu zwei mal 20 kg einen Besuch wert. Indoor-Betreiber können das bewährte, sehr sportliche Leihkart RT2 Evo in der Version II besichtigen.

Außerdem hat Hetschel für jeden Besucher wieder den großen Jahreswandkalender 2014 hinterlegt, der neu gestaltet wurde und in diesem Jahr schon die wichtigsten Renntermine vorgedruckt hat.

Interessierte können sich auch über das offizielle Werksteam Mach1 Motorsport informieren, welches auch in dieser Saison wieder Fahrer bei den Veranstaltungen der CIK, DKM, ADAC Kartmasters und einigen internationalen X30 Rennen betreuen wird. Es sind noch wenige exklusive Fahrerplätze frei, sprechen Sie das Team von Mach1 Motorsport an, wenn Sie noch auf der Suche nach einem professionellen, Sieg orientierten Team für die aktuelle Saison sind.

Besonders interessieren werden sich viele auch für die große Auswahl an Sonderangeboten, darunter neuwertige Vorführ- und Jahreskarts aus dem Rennteam, Rennreifen in  verschiedenen Mischung, Tillett Sitze, Verkleidungsteile/Bodywork von KG und vieles mehr. Sparfüchse können sich zusätzlich Rabattgutscheine ausdrucken, die auf alle regulären Artikel, MIR-Fahreranzüge und Mach1 Bekleidung angerechnet werden können.

Die kostenfreien, neu gestaltete Lehrgänge (Workshops) zu den Themen Grundlagen Kartsport, Fahrwerksabstimmung unter Rennbedingungen und Messdatenerfassung runden die Veranstaltung ab. Die ersten Workshops sind schon voll besetzt, deshalb wurde kurzfristig noch eine zweite Runde eingeplant. Die Workshops “Kartsport Grundlagen” und “Fahrwerksabstimmung und Setup” finden jetzt Samstags nochmals um 16:45 und 17:30 statt. Am Freitag sind auch noch wenige Plätze frei, da die Teilnehmerplätze begrenzt sind bittet die Firma Hetschel um Anmeldung.

Homesim Rennsimulator von Me-mo-tecWeiterhin informiert die Firma me-mo-tec an beiden Tagen über die aktuellen Produkte von AIM-MyChron. Zusätzlich hat der Messtechnikspezialist noch seinen neuen Homesim Rennsimulator in Gepäck. Interessierte können die Messeneuheit während der regulären Öffnungszeiten probefahren.

Weitere Neuigkeiten und Aktualisierungen auch auf unserer Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/events/242086195961533

Mach1 Motorsport beeindruckt beim DKM-Finale

John Norris (Mach1 Kart) bei der DKM in GenkMit einer starken Leistung verabschiedete sich der Deutsche Chassishersteller Mach1-Kart aus der diesjährigen Deutschen Kart Meisterschaft. Im belgischen Genk sicherte sich Werkspilot John Norris Platz drei in der Gesamtwertung und stand erneut auf dem Siegerpodium.

Als großer Titelfavorit war Mach1 Motorsport in die DKM Saison 2013 gestartet und wurde dieser Stellung auch im Jahresverlauf gerecht. Gemeinsam mit John Norris etablierte man sich an der Spitze des höchsten deutschen Kartsportprädikats und blieb bis zum Saisonende im Titelrennen. Einfach waren die Bedingungen auf dem 1.360 Meter langen Kurs jedoch nicht. Zeitweiser Regen machte die Wahl des passenden Setup schwierig. Das Mach1-Kart bewies dabei aber wieder seine Siegerqualitäten.

Im Zeittraining hatte John Norris nach wenigen Runden einen Motorschaden und kam damit nicht über Position 16 hinaus. Ein großer Sprung gelang dem Iren im ersten Vorlauf. Bis auf Rang drei fuhr er nach vorne und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Im zweiten Durchgang musste er jedoch einen Rückschlag verkraften. Durch eine Kollision mit einem Mitstreiter fiel er weit zurück und musste schlussendlich sogar einen Ausfall verkraften. In der Endabrechnung war er dadurch nur 13.

In den Finals am Sonntag startet er noch einmal durch, fuhr auf Platz fünf liegend in die letzte Kurve, wurde da in eine Rangelei verwickelt und sah im ersten Durchgang das Ziel als hervorragender Achter. Eine Schippe drauf legte er im letzten Rennen des Jahres. Auf trockener Strecke stellte John den Anschluss zur Spitze her und führte das Feld zeitweise sogar an. Im Ziel war er Zweiter und sicherte sich damit Rang drei in der Gesamtwertung. „Wir kämpfen an fünf Wochenenden, in zehn Rennen um Meisterschaftspunkte und am Ende sind die Fahrer punktgleich in der Gesamtwertung. Mit unserer Leistung an diesem Wochenende dürfen wir sehr zufrieden sein. John ist im Finale und in seinem ersten Heat die schnellste Rennrunde gefahren und hat die Allroundqualitäten unseres Chassis genutzt“, fasste Martin Hetschel im Anschluss zusammen.

Im Mittelfeld war sein Schweizer Teamkollege Marco Forrer wieder zu finden. Nach den Heats etablierte er sich als 20. und knüpfte dran auch in den Finals an. Beim Fallen der Zielflagge war er 21. und 24. „Marco fehlte Erfahrung auf dieser schwierigen Strecke. Durch den Regen am Freitag war es für ihn zusätzlich schwer in seinen Rhythmus zu kommen“, kommentierte Teamchef Martin Hetschel.

Bei den Junioren stellte sich Nicolai Hagenaes dem 39 Mann starken Teilnehmerfeld. Die Rennen waren für den Norweger jedoch ein Auf und Ab. Sein Zeittraining wurde wegen eines falsch angeschlossenen Unilog Systems nicht gewertet. Dennoch fuhr er in seinen Heats von ganz hinten auf Platz acht und zwölf nach vorne. Damit war er am Samstagabend zwölfter in der Gesamtwertung. Das erste Rennen startete für ihn jedoch durchwachsen. Auf nasser Strecke wurde er nur als 23. abgewinkt. Für einen gelungenen Abschluss sorgte der amtierende norwegische Meister im zweiten Finale. Aus dem hinteren Mittelfeld fuhr er bis auf Rang zwölf nach vorne.

„Nico fehlt noch etwas Konstanz. Sein Grundspeed ist sehr hoch, leider kann er diesen nicht immer abrufen. Der zweite Durchgang hat jedoch wiedergespiegelt, wozu er in der Lage ist“, lobte Martin Hetschel seinen Junior. „Allgemein war es ein gutes Jahr für uns. Wir erlebten einige Höhen und Tiefen, dass gehört immer dazu. Auch wenn wir nicht den Titel gewonnen haben, dürfen wir zufrieden sein. Mach1-Kart war eins der besten Chassis in der Deutschen Kart Meisterschaft“, Hetschel weiter.

In wenigen Tagen reist das Team zum nächsten Megaevent. Im französischen Lyon startet Mach1 Motorsport beim IAME X30 International Cup.

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Mach1 Motorsport erwartet spannendes DKM-Finale

Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnSo aufregend war eine DKM Saison schon lange nicht mehr. Der Deutsche Chassishersteller Mach1 Kart gehört auch nach der vierten Veranstaltung der deutschen Topserie zum Favoritenkreis und fiebert dem großen Finale entgegen. Nach dem Vizetitel im vergangenen Jahr soll nun der Titel her.

Der 1.377 Meter lange Kurs im Hunsrück stellte auch diesmal die Piloten vor eine große Herausforderung. Schnelle Kurvengeschwindigkeiten und ein welliger Asphalt verlangten vollste Konzentration. Für die Schützlinge des Mach1 Motorsport-Teams aber kein Problem, das Quartett startete hochmotiviert in das Halbfinale der Saison 2013.

Nico Hagenaes mit Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnBei den Junioren platzte für den frischgebackenen norwegischen Meister Nicolai Hagenaes endlich der Knoten. Im Zeittraining auf Startplatz zehn, stoppte ihn im ersten Vorlauf eine gerissene Kette. Im zweiten Durchgang lief dagegen alles glatt und Nico zeigte was möglich ist. Als Sechster betrieb er etwas Schadensbegrenzung und durfte im ersten Finale als 22. auf die Reise gehen. Auf nasser Strecke fuhr er schon bis auf Rang fünf nach vorne, bis er durch einen Plattfuß unfreiwillig gestoppt wurde. Im zweiten Durchgang startete er erneut durch und verbesserte sich von Rang 29 auf Platz elf. Teamchef Martin Hetschel lobte seinen Schützling am Abend: „Nico hat dieses Wochenende wieder einen super Job gemacht. Im Regen und Trockenen war er absolut konkurrenzfähig, leider hatte er in den Rennen etwas Pech.“ Auch Nicolai war zufrieden und blickt nun optimistisch dem Finale in Genk entgegen: „Hier werde ich nochmals alles geben, ich habe mich in Hahn in meinem Mach1 Chassis sehr wohl gefühlt und bin deshalb sehr zuversichtlich.“

Julian Müller mit Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnMarco Forrer mit Mach1 Motorsport bei der DKM in Hahn

In der DKM erlebten Julian Müller und Marco Forrer ein durchwachsendes Wochenende. Gastpilot Julian Müller kämpfte das gesamte Wochenende mit einer Grippe und Motorenproblemen, weshalb er nicht an seine gewohnte Leistung anknüpfen konnte. Mit einem 13. Platz im ersten Finale, holte er aber das Beste aus seiner Situation heraus. Der Schweizer Marco Forrer fuhr zum ersten Mal in Hahn und musste sich erst an die anspruchsvolle Strecke gewöhnen. Im Verlauf der Trainings und Heats wurde er aber immer schneller und kassierte mit Rang 15 im ersten Finale sogar Punkte. Leider musste er den zweiten Lauf frühzeitig, wegen eines technischen Defekts, beenden. „Die Beiden haben trotz ihrer Probleme, einen tollen Job gemacht. Leider wurde dieser schlussendlich nicht mit einem guten Ergebnis belohnt“, lobte Martin Hetschel seine Schützlinge.

Als Speerspitze ging erneut John Norris auf die Reise. Der Ire zählte schon vor dem Wochenende zu den Favoriten um den Sieg und wurde diesen Erwartungen auch mit einem dritten Platz im Zeittraining gerecht. In den Heats versuchte er etwas seine Reifen zu schonen und eroberte mit jeweils Rang zwei eine gute Ausgangsposition für das erste Finale. Dieses fand auf nasser Fahrbahn statt und John drehte richtig auf. Mit einem perfekten Setup seines Mach1-Karts kämpfte er sich an die Spitze und beendete das Finale als Sieger. Damit machte er einen großen Schritt Richtung Meistertitel und hatte sich für das Finale viel vorgenommen. Doch direkt nach dem Start platzen die Träume vom Doppelsieg. John wurde von einem Kontrahenten ins Aus geschoben und musste das Rennen nach nur einer halben Runde, wegen einer weiteren Kollision, vorzeitig beenden. „Der Vorfall während des Starts war sehr unschön und hat die Entscheidung um die Meisterschaft sicher zu unseren Ungunsten verschoben. Leider kam es aber auch von Johns Seite zu einem Zwischenfall nach Rennende, der ebenfalls nicht angemessen und tolerabel ist“, erklärte Martin Hetschel am Abend.

Am Montagmorgen kam es zusätzlich zu einem klärenden Gespräch zwischen Teamchef Martin Hetschel und seinem Schützling: „John Norris möchte sich in aller Form bei den Beteiligten, dem DMSB sowie dem Veranstalter für sein unsportliches Verhalten entschuldigen, er hat verstanden dass sein Verhalten unangemessen war“, kommentiert Martin Hetschel das Gespräch und hofft nun auf ein faires DKM-Finale: „John kann auch in Zukunft mit unserer vollen Unterstützung rechnen. Wir haben ausführlich über den Vorfall diskutiert und ich kann teilweise nachvollziehen wie seine Gedanken waren, auch wenn ich diese natürlich nicht gut und richtig heißen kann. Ich denke jeder hat schon einmal etwas getan, dass ihm später Leid tut, daher bitte ich alle, John auch in Zukunft mit dem ihm gebührenden Respekt zu behandeln und seine Entschuldigung zu akzeptieren.“

Nach diesem aufregenden Rennsonntag geht die DKM in eine achtwöchige Pause, bevor im belgischen Genk die endgültigen Entscheidungen fallen. John reist als Gesamtdritter an und konnte dort im vergangenen Jahr einen Doppelsieg einfahren. Gibt es dieses Jahr eine Wiederholung?

Vorher stehen für das Team aber noch einige anderer Rennen auf dem Programm, dazu gehört auch der vorletzte Durchgang des ADAC Kart Masters am kommenden Wochenende in Kerpen.

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Erfolgreiches EM-Finale für Mach1 Motorsport

Das beschauliche Ortona, direkt an der Adria gelegen, war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Finalrennen zur CIK-FIA KF & KFJ Kart Europameisterschaft. Insgesamt gingen 120 Teilnehmer aus 32 Nationen an den Start, darunter auch Mach1 Motorsport. Die beiden Piloten John Norris und Nicolai Hagenaes schafften mit einer guten Leistung den Sprung in die Finals.

Die Rennen auf dem 1.600 Meter langen Kurs waren an Spannung kaum zu überbieten. Starker Sonnenschein und hohe Grippverhältnisse verlangten von Material und Fahrer einiges ab. Für den Iren John Norris und seinem Mach1-Chassis aber kein Problem. Nach viel Pech beim ersten Durchgang in Alcaniz, wollte Norris diesmal das Wochenende mit einem guten Ergebnis beenden. Mit einer 23. Position im Zeittraining legte er einen guten Start hin und etablierte sich auch in den Heats im vorderen Feld. Zwei kleinere Ausritte kosteten jedoch einige Positionen, mit Rang fünf und neun zeigte er aber seine Möglichkeiten und belegte Gesamtposition 25.
Das Pre-Finale begann aufregend: John wurde in eine Startkollision verwickelt und rutschte ans Ende des Feldes. Mit einer beherzten Fahrt ebnete er sich aber wieder den Weg nach vorne und schaffte als 14. den Finaleinzug. „Was für ein Rennen“, strahlte Norris im Ziel. Entsprechend hochmotiviert ging er ins Finale und machte erneut Positionen gut. Beim Fallen der Zielflagge war Norris hervorragende 17. „Ich habe in den ersten Runden sehr hart attackiert, dadurch sind meine Reifen zu heiß geworden und ich musste das Tempo etwas reduzieren“, erklärte Norris im Nachhinein.

Ein Auf und Ab erlebte Junior Nicolai Hagenaes. Im Zeittraining und den Heats fand der Norweger nicht in seinen Rhythmus und lag als 53. weit hinter seinen Erwartungen. Doch von Aufgabe keine Spur: „Ich werde im Pre-Finale voll attackieren, mein Ziel ist das Finale.“ Gesagt, getan! Nicolai fuhr ein unglaubliches Rennen und verbesserte sich bis auf den 14. Platz. Damit stand er im Junioren-Finale und war entsprechend glücklich. „Der Knoten ist zum richtigen Zeitpunkt geplatzt. Es lief alles perfekt und ich freue mich nun im großen Finalrennen dabei zu sein.“ Doch dieses sollte schneller zu Ende sein als erhofft. Während einer spektakulären Startphase wurde Nicolai in einen Unfall verwickelt und musste sein Kart vorzeitig im Aus abstellen.

„Das war sehr ärgerlich“, Teamchef Martin Hetschel im Anschluss. „Abgesehen davon dürfen wir aber sehr zufrieden sein. Die Bedingungen waren hart und die Felder hingen eng zusammen. Da durfte man sich keinen Fehler erlauben. Wir haben hier einen sehr guten Job gemacht. Unser Chassis hat bei den hohen Grippverhältnissen perfekt funktioniert“, Hetschel weiter.

Der nächste große Auftritt des Chassisherstellers aus Brackenheim steht nun am ersten Augustwochenende ins Haus. Dann wird Mach1-Kart ein 6h-Langstreckenrennen in Kerpen ausrüsten.

Mach 1 weiter im DKM-Titelrennen

Gemeinsam mit John Norris behauptet sich Mach1 Kart auch nach dem Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft im Spitzenfeld. Zu Gast war die erste Liga des Deutschen Kartsports auf dem Erftlandring in Kerpen. In der Gesamtwertung liegt das Team derzeitig auf Position zwei.

Voller Ehrgeiz reiste der Karthersteller aus Brackenheim zum dritten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft nach Kerpen. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich der 1.107 Meter lange Kurs von seiner besten Seite und zog an beiden Tagen zahlreiche Zuschauer an. Im Kampf um den deutschen Meistertitel redet weiterhin John Norris ein gehöriges Wörtchen mit. Der Werkspilot aus Irland startete, mit Rang drei im Qualifying, gut in das Rennwochenende und verteidigte diese Position auch im Verlauf der Heats. Noch eine Schippe drauf legte er im ersten Finale. John übte mächtig Druck auf den Führenden aus und ging kurzzeitig sogar an diesem vorbei. In der zweiten Rennhälfte brach jedoch seine Performance etwas ein und er hatte alle Hände voll zu tun Rang zwei zu verteidigen. Vor dem zweiten Rennen zeigte er sich aber durchaus zuversichtlich: „Wir haben noch etwas am Kart verändert, nun sollte der Sieg möglich sein.“ Leider stellten sich die Setup-Änderungen als Nachteil heraus. John verlor mächtig an Boden und rutschte bis auf Platz acht ab. In den 23 Rennrunden stellte er sich zwar auf die neuen Anforderungen ein, mehr als Position fünf war aber nicht möglich. „Eigentlich sollte das Ergebnis anders aussehen. Trotzdem sind wir zufrieden. John ist vier Rennen vor Saisonende Zweiter und zählt zu den ernsthaften Titelfavoriten“, kommentierte Martin Hetschel die Geschehnisse.

Neben dem Iren waren auch Marco Forrer und Julian Müller in der Königsklasse vertreten. Grippegeschwächt konnte der Schweizer Forrer aber nicht voll attackieren und musste das Wochenende vorzeitig beenden. Julian Müller schlug sich hingegen wacker. Bei seinem ersten Start in der DKM fuhr er das gesamte Wochenende in Zeiten der Führenden. Leider verhinderten Ausfälle in den Vorläufen eine gute Startposition. Trotzdem schaffte er es, sich im Finale bis auf Position 16 vorzukämpfen. Der Mühe wurde jedoch im zweiten Umlauf nicht belohnt, ein Unfall sorgte für ein vorzeitiges Aus.

„Julian hat in den vergangenen Tagen eine tolle Steigerung hingelegt. Auf Position 16, in einem solch einem starken Feld zu fahren ist sehr gut.

Hingegen Marco einfach keine Chance hatte, seine Erkrankung hatte ihn fest im Griff. Er war am Ende viel zu schwach noch ein weiteres Rennen zu fahren“, analysierte Hetschel die Ereignisse.

Ebenfalls vom Pech verfolgt war Junior Nicolai Hagenaes. Technische Probleme und Kollisionen in den Rennen sorgten bei dem Norweger für zwei Ausfälle und lange Gesichter. „Wir alle wissen zu welcher Leistung Nicolai in der Lage ist, Kerpen ist leider nicht sein Pflaster“, baute Hetschel seinen Schützling auf.

Schon in wenigen Tagen geht es zum nächsten Highlight. Im italienischen Ortona startet das Finale der CIK-FIA KF2 & KF3 Kart Europameisterschaft an. John Norris und Nicolai Hagenaes werden dort für Mach 1 vertreten sein.