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Mach1 Motorsport: Pechsträhne reißt nicht ab

Mach1 Motorsport Pilot John Norris beim Bridgestone CupDas Jahr 2013 scheint mit Mach1 Motorsport und John Norris nicht gut gesonnen. Der deutsche Kart-Hersteller führte das internationale Feld des Bridgestone Sommer-Cup an, bis ein technischer Defekt wiederholt alle Träume platzen ließ. Trotzdem konnte man wichtige Erkenntnisse für die DKM sammeln.

Der Rennzirkus steht nicht still: Am vergangenen Wochenende war Mach1 Kart mit drei Fahrern beim Bridgestone Sommer-Cup auf dem Erftlandring in Kerpen vertreten. Als Speerspitze ging in der KF2 Werkspilot John Norris auf die Reise und legte am Samstag einen gelungenen Start hin. Die Vorläufe beendete er als Gesamtzweiter und galt damit als einer der Favoriten auf den Gesamtsieg. Im ersten Finale verlor er jedoch nach einem durchwachsenden Start einige Positionen, holte diese aber wieder auf und ging kurz vor Rennmitte in Führung. Mit hohem Speed setzte er sich ab und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch ein Cent-Artikel ließ den Traum platzen, John musste das Rennen vorzeitig beenden und verlor alle Chancen auf den Gesamtsieg. „Es hört einfach nicht auf. Wir waren wirklich schnell und die Performance passte“, erklärte der Ire später. Vom Ende des Feldes gab er im zweiten Final noch einmal Vollgas und verbesserte sich bis auf den hervorragenden sechsten Rang. „Die Konkurrenz war sehr stark und vergleichbar mit der DKM. Wir haben einiges gelernt und sollten davon am kommenden Wochenende profitieren. Die DKM ist nun sehr wichtig, am Ende möchte ich den Titelgewinnen“, Norris kämpferisch.

Mach1 Motorsport Pilot Julian Müller beim Bridgestone CupNeben dem Fahrer aus Irland wagte Julian Müller ein Gastspiel in der KF2. Der aktuelle Zweite der X30 Senior im ADAC Kart Masters zeigte eine starke Leistung. Als Zehnter sprang er im Zeittraining in die Top-Ten und verbesserte sich im Verlauf der Heats weiter. „Leider hatte ich im zweiten Heat etwas Pech, mit Platz neun im ersten Lauf darf ich aber sehr zufrieden sein“, ein glücklicher Julian Müller am Samstag. Nach Addition der Rennen belegte er Startplatz 14 vor dem ersten Finale. In diesem gab es für ihn kein Halten mehr, Julian hielt sich aus allem Gerangel heraus und verbesserte sich auf den tollen achten Rang. Leider verhinderte ein Ausfall im zweiten Rennen einen perfekten Abschluss des Wochenendes in Kerpen. In wenigen Tagen hat Julian seine nächste Chance, dann trifft er bei der DKM in Kerpen auf ein internationales Top-Feld.

Mach1 Motorsport Pilot Nico Hagenaes beim Bridgestone CupSchwierig waren die Rennen hingegen für Junior Nicolai Hagenaes. Der junge Norweger nutzte das Wochenende zur Vorbereitung auf die DJKM, kam jedoch nicht in seinen gewohnten Rhythmus. Am Rennsamstag lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte am Sonntag eine schwierige Aufgabe vor sich. In den Finals lief es aber schon deutlich besser und er schaffte mit den Rängen 14 und sieben, sogar als Gesamtneunter, noch den Sprung in die Top-Ten.

Teamchef Martin Hetschel war mit den Ergebnissen nicht ganz zufrieden: „Eigentlich sind wir mit Siegesambitionen nach Kerpen gereist. Am Ende wissen wir zwar, dass wir den Speed haben, gereicht hat es jedoch erneut nicht. Wir müssen weiter hart arbeiten, kommendes Wochenende ist sehr wichtig. Eine gute Platzierung in der DKM könnte den Weg zum Titelgewinn einfacher gestalten. Überzeugt hat mich Julian Müller, der Umstieg vom X30- ins KF2-Kart war für ihn gar kein Problem. Bei Nicolai lief zu Beginn leider gar nichts zusammen, am Sonntag konnte er mindestens die Zeiten der Spitze fahren.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team wieder nach Kerpen. Zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft erwartet der DMSB mehr als 130 Fahrer aus mehr als 20 Nationen.

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Kein EM-Glück für Mach1-Kart

Mach1 Motorsport international erfolgreich!Leider reicht eine gute Performance alleine nicht aus! Das musste der Deutsche Chassishersteller Mach1-Kart bei den Europameisterschaftsläufen in Spanien und Belgien schmerzlich feststellen. Auf dem Niveau der Weltspitze, kosteten zahlreiche Kleinigkeiten ein zählbares Resultat.

Den Anfang machte die CIK-FIA KF3 & KF2 Kart Europameisterschaft im spanischen Alcaniz. Bei Temperaturen über 40 Grad Celsius wartete auf die 80 KFJ und 64 KF-Piloten eine harte Aufgabe. Bei den Junioren waren für das Mach1 Motorsport-Team der Norweger Nicolai Hagenaes vertreten. In den freien Trainings zeigte der Youngster seine bisher beste Leistung und konnte die Zeiten der Führenden mitgehen. Leider schaffte er im Qualifying keine Wiederholung. Als 65. lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte in den Heats ein großes Stück Arbeit vor sich. Diese meisterte Nicolai aber mit Bravur. Mit einem neunten, zwei elften, einem 16. und 25. Platz verbesserte er sich deutlich und durfte als 19. in das Pre-Finale starten. In diesem galt es den Sprung unter die besten 17 zu schaffen, doch durch ein Startgerangel verlor er schon in der ersten Runde wichtige Positionen. Bis zum Fallen der Zielflagge war er 18. und verpasste damit sein Finalticket um Haaresbreite. „So etwas ist natürlich enttäuschend. Nach dem schwierigen Zeittraining, ist er wirklich tolle Rennen gefahren und hat gezeigt, dass er das Zeug für die Top-Ten hat. Schnell genug sind wir, jetzt muss auch noch alles Weitere passen“, ließ Martin Hetschel die vier Renntage Revue passieren.

Bei den Senioren ging Werkspilot John Norris auf die Reise und legte mit Platz 23 im Zeittraining einen guten Start hin. Doch ganz zufrieden war der Ire mit dem Ergebnis nicht: „Ich habe einfach keine freie Runden gefunden und dadurch einige Zehntelsekunden verloren“, erklärte Norris wenig später. Damit aber nicht genug: In den Vorläufen raubten ihn zwei Startunfälle und eine defekte Zündung auf Rang vier liegend alle Chancen auf eine gute Platzierung. Mit Position neun im letzten Umlauf konnte er noch einmal glänzen, musste aber trotzdem aus dem hinteren Mittelfeld in das Pre-Finale starten. Während einer starken Anfangsphase machte er direkt Positionen gut, doch in Runde zwei folgte, wegen eines Motorschadens, das plötzliche Aus. „Ähnlich wie bei Nicolai, einfach frustrierend. Alle Arbeiten sehr hart und bringen das Produkt Mach1-Kart nach vorne. Unsere Performance passt und wir brauchen uns keineswegs vor internationalem Publikum zu verstecken. Leider können wir diese Performance nicht mit einem zählbaren Ergebnis unterstreichen“, Hetschel nachdenklich.

Seine nächste Chance hatte John Norris nur zwei Wochen später beim Finale der Schaltkart-Europameisterschaft im belgischen Genk. Mit 84 Pilotinnen und Piloten war das Feld stark besetzt und bot eine große Herausforderung. Schon in den freien Trainings und im Zeittraining zeigte Norris, dass mit ihm zu rechnen ist. Als 17. hatte er eine sehr gute Ausgangsposition für die insgesamt sechs Heats. „Das Wetter hat uns leider einen kleinen Streich gespielt. Die anderen Gruppen hatten eine trockenere Strecke und waren dadurch schneller“, Norris nach dem Zeittraining. Die Heats verliefen aber fast problemlos. Zwei Mal Platz fünf und einmal Rang elf waren sehr vielversprechend. Hinzu kamen jedoch ein Ausfall und eine Disqualifikation wegen Untergewichts. „Wir mussten im Verlauf des Tages mehrmals zwischen Trocken- und Regenkart wechseln. Leider bin ich einmal ohne Regenanzug gestartet und hatte deshalb Untergewicht, das war sehr ärgerlich“, John selbstkritisch. Im Pre-Finale traf es ihn jedoch noch härter: Durch einen Startunfall wurde er ans Ende des Feldes gespült, startete aber wiederholt eine beeindruckende Aufholjagd und pflügte durch die internationale Meute. Seine Mühen wurden letztendlich aber nicht belohnt, John verpasste als 18. das Finale um einen Platz. „Wie schon in Alcaniz waren wir wirklich sehr gut unterwegs. Man darf nicht vergessen, dass war Johns drittes KZ2-Rennen und unser zweiter Auftritt in solchen einem Starterfeld“, so Martin Hetschel am Abend.

In wenigen Tagen geht es für das Team nach Kerpen zum Bridgestone Sommer-Cup und eine Woche später zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft.

Mach1 Kart: In Genk wäre mehr möglich gewesen!

Nicolai Hagenaes mit Mach1 Kart bei der WSK Euro in GenkZum Finale der WSK Euro Series reiste Mach1 Motorsport mit seinen Fahrern Nicolai Hagenaes (KFJ) und John Norris (KF) ins belgische Genk und peilte dort eine Top-Ten Platzierung an. Leider wurde das Team am Ende in abwechslungsreichen Rennen unter Wert geschlagen.

Bei den Junioren traf Nicolai Hagenaes erneut auf starke Konkurrenz. 73 Fahrerinnen und Fahrer aus 21 Nationen waren nach Belgien gereist und beeindruckten mit einer unglaublichen Leistungsdichte. Im Zeittraining trennte das gesamte Feld nur wenige Zehntelsekunden. Nicolai platzierte sich mit seinem Mach1-Kart auf Rang 48 und war für die folgenden vier Heats guter Dinge. Jedoch kosteten ihn einige Kämpfe im Mittelfeld wichtige Positionen. Mit einem neunten Rang in seinem letzten Heat konnte er aber seine Möglichkeiten aufzuzeigen und schaffte den Einzug ins Pre-Finale. „Unser Ziel ist klar das Finale“, unterstrich Teamchef Martin Hetschel am Abend. Doch gleich zwei Unfälle im Pre-Finale ließen seine Hoffnungen schwinden. Beim Fallen der Zielflagge war er trotz schneller Rundenzeiten nur 22. und musste die vorzeitige Heimreise antreten. „Das war großes Pech. Nach einem Gerangel während des Starts war er auf einem guten Weg. Dann folgte jedoch ein zweiter Unfall. Schade, das hätte ein gutes Finale werden können. Unser Chassis hat auch hier bei den sommerlichen Bedingungen sehr gut funktioniert“, Martin Hetschel am Abend.

John Norris mit Mach1 Kart bei der WSK Euro in GenkEin durchwachsendes Wochenende erlebte John Norris in der stark besetzten KF Klasse. Immer wieder hatte er mit unvorhersehbaren Leistungseinbrüchen zu kämpfen und konnte sich nicht wie gewohnt in Szene setzen. Nach Problemen im Zeittraining startete er in den Heats jeweils aus der siebten Reihe. Trotz eines Komplettausfalls im ersten Heat erreichte er einen aussichtsreichen 24. Startplatz für das Prefinale und setzte mit einem fünften und neunten Vorlaufplatz Akzente. Im Pre-Finale kämpfte er sich dann auf Rang 17 vor, hatte aber leistungsmäßig keine Chance aktiv in das Geschehen einzugreifen. Im Finale reichte es letztlich nur noch zu Platz 24. „Wie bei Nicolai wäre auch hier mehr drin gewesen. John hat in seinen letzten beiden Vorläufen gezeigt, wo wir hätten stehen können. Nun haben wir leider kein zählbares Ergebnis. Bis zum nächsten Rennen müssen wir die Probleme nun aussortieren“, fast Martin Hetschel die Geschehnisse zusammen.

In zwei Wochen reist das Duo zum nächsten Rennen. Im spanischen Alcaniz findet der erste Lauf der CIK-FIA KFJ & KF Kart Europameisterschaft statt. Martin Hetschel freut sich auf den Start in Spanien: „Ich hoffe wir können an das erfolgreiche Wackersdorf EM-Wochenende anknüpfen. Die Konkurrenz ist vergleichbar mit der in Genk. Die Performance unseres Materials sollte hier passen, allerdings kann man die weiteren Renngeschehnisse nicht beeinflussen.“

ADAC Kart Masters-Podium für Mach1 Kart

Alexander Heil mit Mach1 Kart bei den ADAC KartmastersAuf dem Hunsrückring/Hahn startete am vergangenen Wochenende das ADAC Kart Masters in die Saison 2013. Mach1 Motorsport und DS Kartsport war mit acht Fahrern vertreten und stand am Ende gleich zwei Mal auf dem X30 Senior-Siegerpodium. Gleichzeitig waren John Norris und Nicolai Hagenaes beim dritten Wertungslauf der WSK Euro Series in Sarno vertreten.

Jüngster im Team des Chassishersteller aus Brackenheim war Philipp Heim in der X30-Junior Klasse. Der Neuzugang legte im Zeittraining einen verhaltenen Start hin, steigerte sich im Verlauf der Heats aber stetig und setzte als Zwölfter eine erste Duftmarke. Die Finals am Sonntag verliefen jedoch durchwachsen. Im ersten Durchgang kämpfte sich der Youngster von Rang 25 auf 14 nach vorne, musste sich aber in einem turbulenten zweiten Lauf mit Platz 23 begnügen.

Gleich fünf Fahrer stellten sich der starken X30-Senior Konkurrenz. Mit 45 Teilnehmer war es das stärkste Feld im ADAC Kart Masters und beeindruckte mit spannenden Rennen. Der Dritte des abgelaufenen Jahres Alexander Heil etablierte sich auch diesmal als erfolgreichster Mach1-Fahrer. Nach den Heats auf Rang neun, bewies er in den Finals Köpfchen und erreichte das Ziel als Zweiter und Dritter. Mit dieser guten Punkteausbeute liegt er derzeitig punktgleich mit einem Kontrahenten an der Spitze. Auch ein Kandidat für die Top-Ten war der Kölner Julian Müller, nach einem schwierigen Saisonstart konnte er im Hunsrück an seine vergangenen Leistungen anknüpfen und beendete das erste Finals trotz schleifender Bremse als toller Zehnter. Nach einem guten Start rangierte er im zweiten Durchgang schon auf Platz sechs, doch eine Kollision sorgte für ein vorzeitiges Aus. Immer besser in Fahrt kam dafür Sebastian Schwendt, der ehemalige Junior war nach dem Zeittraining 27., fand während der Rennen aber immer mehr Vertrauen zu seinem neuen Rennmaterial und wurde im zweiten Finale beachtlicher Elfter. Weniger gut verlief die Auftaktveranstaltung für Jan Jesse und Baldur Bahn. Neben einem 14. Vorlaufrang hatte Jesse im weiteren Durchgang Pech und stand deshalb nur auf Startplatz 31 für das erste Finale. Dieses beendete er als 24., musste den zweiten Lauf aber schon vor dem Start beenden. Baldur Bahn verpasste als 36. leider die Finalteilnahme.

Als Solist gingen Manuel Valier in der KF2 und Toni Greif in der KZ2 an den Start. Nach viel Pech während des DKM-Auftaktes in Ampfing, hoffte Valier in Hahn auf einen Befreiungsschlag. Im Zeittraining war er guter Vierter, musste aber einen Heat wegen eines Motorschadens als 21. beenden und stand deshalb nur auch Startplatz zwölf im ersten Wertungslauf. In diesem kam es jedoch noch schlimmer, Manuel schied nach nur einer wegen eines technischen Defekts Runde aus. Sein mögliches Potential stellte er im zweiten Durchgang unter Beweis, aus der letzten Startreihe verbesserte er sich auf Position zehn. Eine starkes Schaltkartfeld wartete auf Toni Greif, der Sechste aus 2012 etablierte sich von Beginn in den Top-Ten und beendete seine Finals als Siebter und Achter, damit belegt er Platz sechs in der Meisterschaftswertung.

Mach1 Motorsport-Teamchef Martin Hetschel war am Sonntag geteilter Freude „Das Mach1 Kart hat auch diesmal überzeugt, unsere Fahrer waren durchaus konkurrenzfähig. Leider haben viele Kleinigkeiten dazu geführt, dass nicht alle Resultate dieses widerspiegeln. Beim nächsten Mal werden wird sicher mehr Glück haben und erneut voll attackieren. Mit Alex haben wir im stärksten ADAC Kart Masters-Feld einen ernsthaften Titelfavoriten.“

Parallel zum ADAC Kart Masters reisten John Norris und Nicolai Hagenaes zum dritten Saisonrennen der WSK Euro Series in Sarno. Beide Piloten schafften in ihrer Klasse den Finaleinzug und behaupteten sich damit gegen starke internationale Konkurrenz. Leider fehlte in den Finals das nötige Rennglück. Nach einem Unfall im Pre-Finale beendete Norris sein Finale nur als 25. Junior Nicolai Hagenaes aus Norwegen zeigte wieder eine beeindruckende Aufholjagd. Im Zeittraining nur 64. fuhr er vier überragende Heats und verbesserte sich bis auf Platz 28. Im Pre-Finale schaffe er als Zwölfer eine erneute Steigerung, wurde im Finale aber nicht für seine tolle Leistung belohnt. Eine defekte Membrane zwang ihn, nach neun Runden, zur Aufgabe.

Martin Hetschel lobte seine beiden Schützlinge am Abend: „Langsam aber sicher werden wir zu einer richtigen Größe im internationalen Kartsport. John und Nicolai haben erneut eine tolle Vorstellung abgeliefert und wären ohne Probleme in den Punkterängen gelandet.“

In zwei Wochen reist das Team zum nächsten Rennen, im Prokart Raceland Wackersdorf ist die Deutsche Kart Meisterschaft zur zweiten Veranstaltung zu Gast.

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Mach1 Motorsport startet mit Rang zwei in die DKM-Saison

John Norris bei der DKM in Ampfing mit Mach1 MotorsportNach dem Vizetitel im vergangenen Jahr möchte der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart in diesem Jahr nach der Krone greifen. Der Auftakt in Ampfing verlief schon sehr erfolgreich und das Team belegt derzeitig Rang zwei im Gesamtklassement.

Für das Mach1 Motorport Team geht es Schlag auf Schlag. Nach Auftritten bei hochkarätigen Rennen in Belgien, Italien und Spanien, wurde es nun auch auf heimischem Boden ernst. Im bayerischen Ampfing fand der Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft statt und Mach1 Motorsport schickte vier Fahrer auf die Reise. Schnellster Mann war von Beginn Werkspilot John Norris aus Irland. Im Zeittraining fuhr er die sechsschnellste Zeit und lag nach den Heats auf Rang sieben. Eine tolle Aufholjagd zeigte er dann im ersten Rennen. Vom Start weg kämpfte er sich an seiner starken Konkurrenz vorbei und schaffte nach 24 Rennrunden den Sprung auf Platz zwei. „Das war ein super Rennen für uns. Das Kart funktionierte perfekt und es wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen“, Norris im Ziel. Im zweiten Durchgang konnte er leider nicht an seine Vorstellung vom Morgen anknüpfen. John musste harte Attacken seiner Verfolger abwehren und rutschte bis auf Platz sieben ab. Trotzdem verteidigte er Rang zwei in der Meisterschaftswertung und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Ebenfalls in Bestform präsentierte sich Manuel Valier bei seinem Heimrennen. Der Münchner setzte mit einem fünften Vorlaufrang ein erstes Ausrufezeichen und knüpfte in den Finals daran an. Als Zehnter und Zwölfter gehörte er zu den schnellsten Deutschen Piloten und ist derzeitig Sieber im Gesamtklassement. Etwas Pech hatte hingegen Marco Forrer. Der Schweizer war ebenso auf dem Niveau seiner Teamkollegen, wurde während der Rennen aber in mehrere Unfälle verwickelt und hing deshalb im Verfolgerfeld fest. Teamchef Martin Hetschel war mit dem Auftritt seiner Truppe durchaus zufrieden: „Es geht natürlich immer besser. Unser Material hat aber sehr gut funktioniert. Die Arbeit der letzten Monate spiegelt sich wieder und es macht Spaß mit diesem Team zuarbeiten.“

Seinen positiven Trend der letzten Wochen setzte der junge Norweger Nicolai Hagenaes fort. Bei seinem ersten Rennen auf dem anspruchsvollen 1.063 Meter langem Kurs wurde er von Sitzung zu Sitzung schneller und startete am Sonntag als 21. in das erste Finale. Schon während der Startphase machte er einige Positionen gut und etablierte sich im Verfolgerfeld. Beim Fallen der Zielflagge war Nicolai hervorragender Zwölfter. Noch einen Platz weiter nach vorne ging es für ihn im zweiten Durchgang, womit er prompt Meisterschaftspunkte auf seinem Konto verbuchen durfte. „Nicolai steigert sich stetig. Er lernt schnell und kann sich besonders gut auf neue Anforderungen einstellen. Mit Platz elf und zwölf hat er meine Erwartungen mehr als übertroffen“, lobte Hetschel seinen Youngster.

Schon am kommenden Wochenende reist das Team zum nächsten Rennen. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt und Mach1 Motorsport ist mit mehr als zehn Fahrern vor Ort. Parallel werden John Norris und Nicolai Hagenaes beim zweiten Wertungslauf der WSK Euro Series in Sarno antreten.

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Zahlreiche Erfolge für Mach1-Kart

In den vergangenen Wochen waren Mach1-Kart Piloten bei verschiedensten Rennen in Deutschland und Europa am Start und fuhren dort beachtliche Ergebnisse ein.

Den Anfang machten Nicolai Hagenaes und John Norris beim zweiten Auftritt der WSK Euro Series im spanischen Zuera. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr der Norweger Hagenaes sein bisher bestes Rennen des Jahres. Nach einem Plattfuß im Zeittraining, schaffte er mit viel Einsatz in den Heats seinen ersten Einzug in die Finalrennen der stärksten europäischen Rennserie. Im Finale lieferte er sich dann erneut spannenden Zweikämpfen und sah das Ziel letztlich als 27. Entsprechend zufrieden war Teamchef Martin Hetschel im Nachhinein: „In diesem Feld unter die besten 34 zu kommen ist schon eine tolle Leistung. Nico steigert sich von Rennen zu Rennen stetig und ich freue mich schon auf den weiteren Verlauf der Saison.“

Weniger Glück hatte John Norris. Der schnelle Ire fuhr im Zeittraining als 21. noch eine gute Ausgangsposition heraus. Doch in den Heats kam es für ihn knüppeldick. Trotz schneller Rundenzeiten wurde er immer wieder durch technische Probleme eingebremst und verpasste erstmalig in dieser Saison den Finaleinzug. „Es ist wirklich enttäuschend, von der Pace konnten wir an diesem Wochenende ganz vorne mitmischen. Wir müssen jetzt genau analysieren, wie die Ausfälle zu Stande gekommen sind, um uns für die Zukunft zu verbessern“, zeigte sich John Norris kämpferisch.

Eine Woche später waren Mach1 Schützlinge gleich an drei Schauplätzen zugeben. Nintendo Team Scheider Pilot Fabian Hellwig fuhr beim Auftakt des DMV Kart Championship einen Sieg in der X30 Junioren Klasse ein. Bei den Senioren landete Niclas von Wendt-Papenhausen auf Rang zwei. Nur wenige Kilometer weiter fand im belgischen Genk der Auftakt zur Rotax Euro Challenge statt. Mach1 Motorsport Pilot Maxi Fleischmann fuhr dort sein erstes Rennen mit dem für ihn neuen Material und fühlte sich auf Anhieb wohl. Im Zeittraining konnte er jedoch auf Grund eines technischen Ausfalls keine Zeit fahren und musste in den Heats jeweils von ganz hinten starten. Mit drei sehr guten Resultaten verbesserte er sich aber von Platz 55 auf 23 und war direkt für das Finale qualifizieren. Dieses beendete er dann als 21. und war am Ende doch zufrieden: „Für mein erstes Rennen nach einer längeren Pause ist das Ergebnis zufriedenstellend. Wir haben am Montag noch einmal getestet und fanden nochmals ein paar Zehntelsekunden, dass stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Rennen“, so Maxi Fleischmann. Ebenfalls in Belgien war Julian Müller bei der X30 Challenge Europa in Mariembourg unterwegs. Der junge Kölner behauptete sich im internationalen Starterfeld und schrammt als zweitbester Deutscher ganz knapp am Finale vorbei. Im B-Finale etablierte er sich dann aber im Spitzenfeld, musste nach einem Unfall sein Wochenende aber vorzeitig beenden.

Am vergangenen Wochenende rollte Mach1 Motorsport wiederholt bei drei Rennen an den Start. Gleich sieben Mach1 Fahrer wollten bei der Premiere der German Vega Trophy in Hahn auftrumpfen. Leider mussten im Vorhinein aber Julian Müller und Sebastian Schwendt krankheitsbedingt absagen. Alexander Heil (X30), Lukas Korsch (X30) und Philipp Heim (X30J), sowie die beiden Nintendo Team Scheider Piloten Nick Hansen (X30) und Dominik Breier (KZ2) hielten aber die Mach1 Fahnen oben. Alexander Heil fuhr das erste Rennen des Jahres und machte seinen Job sehr gut. Am Ende wurde er in den Finals Vierter und Fünfter. Philipp Heim erreichte im Zeittraining und dem Pre-Finale Rang 14, im zweiten Finale wurde er jedoch in eine Kollision verwickelt und musste das Rennen vorzeitig beenden.

In Wackersdorf waren Routinier Toni Greif und John Norris bei der Kart-Trophy Weiß-Blau in der Schalterklasse unterwegs. Leider musste Toni im Zeittraining sein Kart wegen eines technischen Defekts abstellen und stand daher in der Startaufstellung des ersten Finales ganz hinten. Toni bewies aber seine Erfahrung und kämpfte sich bis auf Platz vier vor. Im zweiten Durchgang führte er zeitweise das Feld sogar an, wurde schlussendlich aber hauchdünn Zweiter. „Ich bin mit meinem Material perfekt klar gekommen und freue mich, trotz des missglückten Zeittrainings, über das tolle Resultat“, resümierte Greif. Eine Premiere feierte indessen John Norris. Er war erstmalig mit einem Schaltkart unterwegs und fühlte sich sehr wohl. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gab er im Zeittraining schon Vollgas und landete trotz eines Membranschadens auf Platz sieben. In den Rennen setzte er dann noch einen drauf und fuhr jeweils die schnellste Rennrunde. „Es ist ein ganz besonderes Gefühlt mit einem Schaltkart zu fahren. Ich habe mich daran aber schnell gewöhnt und bin äußerst zufrieden. Toni und ich haben bewiesen, dass unser Kart auch in dieser Klasse perfekt funktioniert“, John gut gelaunt.

Auf seiner Hausbahn in Ampfing stimmte sich Manuel Valier auf den Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft ein. Beim Start des Süddeutschen ADAC Kart Cups bestimmte er das Tempo in der KF2 und ließ seinen Gegner keine Chancen zum Angriff. Mit zwei Siegen legte er einen guten Grundstein: „Die Konkurrenz war sicherlich nicht so stark wie bei der DKM, jedoch fühle ich mich jetzt sehr gut vorbereitet“, so Manuel.

Am Donnerstag reist das Team dann zum ersten großen Schlagabtausch in der Deutschen Kart Meisterschaft. Mit seinen Piloten wird der deutsche Chassishersteller in Ampfing vertreten sein schon eine Woche später geht es dann weiter zur WSK Euro nach Genk und dem Auftakt zur ADAC Kartmasters in Hahn.

Mach1 Kart erneut international erfolgreich

Mach1 Motorsport international erfolgreich!Mit dem Auftakt der WSK Euro Series in LaConca und der Tropheo Andrea Margutti in Lonato war Mach1 Kart in den vergangenen Wochen gleich bei zwei hochkarätigen internationalen Events zu Gast und brauchte sich dort nicht hinter der starken Konkurrenz verstecken, am Ende etablierte sich der deutsche Chassishersteller in den Top-Fünf.

Stressige Wochen liegen hinter dem Mach1 Motorsport Team. Gemeinsam mit Werkspilot John Norris und dem jungen Norweger Nicolai Hagenaes war die Mannschaft beim Auftakt der WSK Euro Series in LaConca zu Gast. Nach seiner tollen Vorstellung beim Lonato Winter Cup knüpfte der Ire Norris auch in Süditalien an seine Leistung an und etablierte sich auf Anhieb im vorderen Mittelfeld der hartumkämpften Kategorie KF. Im Zeittraining noch 39., verbesserte er sich über die Heats bis auf Rang 18 und schaffte damit den direkten Einzug in die Finals. Das Pre-Finale musste er jedoch nach einem Ausfall vorzeitig beenden, wesentlich besser verlief das Finale: Vom Ende des Feldes kämpfte er sich auf die beachtliche 19. Position nach vorne. Sein Teamkollege Nicolai Hagenaes ging bei den Junioren auf die Reise und sammelte erneut internationale Erfahrung. Nach Platz 52 im Zeittraining, wurde er in den Heats immer schneller und verbesserte sich deutlich. Am Samstagabend war der junge Norweger toller 29. und hatte damit im Pre-Finale alle Chancen auf die Finalteilnahme. Doch im Gerangel des Mittelfeldes verlor er wichtige Positionen und verpasste letztlich die Qualifikation. Teamchef Martin Hetschel war trotzdem durchaus zufrieden: „Beide haben eine sehr gute Leistung gezeigt. John war gewohnt schnell und hat sich in diesem starken Feld einen Namen gemacht. Besonders gefreut hat mich die Vorstellung von Nicolai, er lernt sehr schnell und hat in den vergangenen Wochen einen deutlichen Sprung gemacht.“

Nur wenige Tage später rollte das Team schon beim nächsten Rennen an den Start. Auf dem South Garda Circuit fand die 24. Auflage der traditionsreichen Tropheo Andrea Margutti statt. In der KF gehörte erneut John Norris zu den Schnellsten und unterstrich, dass das aktuelle Mach1 Chassis ein wahres Allroundtalent ist. Bei unterschiedlichsten Streckenbedingungen liefert es dem Fahrer die bestmögliche Performance und trägt damit einen großen Anteil zum Erfolg bei. Norris legte mit Rang acht im Qualifying einen guten Start hin und war auch in den Heats sehr schnell unterwegs. Als Elfter startete er am Sonntag in das Pre-Finale. Leider warf ihn in diesem ein Ausfall weit zurück, nach einem unverschuldeten Unfall musste er vorzeitig aufgeben. Doch dem Finale drückte er dann seinen Stempel auf. Aus der hinteren Startreihe kämpfte er sich mit Topzeiten durch das starke Feld und wurde sensationeller Fünfter. „Was für ein Rennen“, strahlte Martin Hetschel im Ziel. „John ist wie entfesselt gefahren, unser Chassis hat perfekt funktioniert, ohne den Zwischenfall im Pre-Finale hätten wir um den Sieg fahren können.“ Neben Norris ging auch sein Teamkollege Lucas Speck an den Start. Der amtierende ADAC Kart Masters-Champion kam nach einer längeren Winterpause wieder schnell in Fahrt und stand, nach Rang drei im Hoffnungslauf, ebenfalls in den Finals. In diesen wurde er als 26. und 22. abgewinkt.

Neben den beiden starken KF-Piloten, war in Lonato ebenfalls Toni Greif bei den Schaltkarts mit von der Partie. Wie auch bei Lucas Speck, war es für Greif der erste Renneinsatz in der Saison 2013. Leider fehlten ihm im Zeittraining noch wichtige Zehntelsekunden auf die Führenden. Über die Heats und den Hoffnungslauf wurde er aber immer schneller und schaffte letztlich als 33. die Finalqualifikation. In diesen holte er dann alles heraus und behauptete sich im großen Finale als 21.

Für Martin Hetschel waren die beiden Wochenenden ein Beweis für die gute Arbeit seines Teams: „Man muss allen ein großes Lob aussprechen. Jeder hat sehr hart gearbeitet und dafür gesorgt, dass wir nun hier stehen. Unser Chassis funktioniert sehr gut, ich kann nun kaum den Saisonstart in Deutschland abwarten.“

Bevor es aber auf heimischem Boden ernst wird, reist das Team noch zum zweiten Wertungslauf der WSK Euro Series im spanischen Zuera.