Zahlreiche Erfolge für Mach1-Kart

In den vergangenen Wochen waren Mach1-Kart Piloten bei verschiedensten Rennen in Deutschland und Europa am Start und fuhren dort beachtliche Ergebnisse ein.

Den Anfang machten Nicolai Hagenaes und John Norris beim zweiten Auftritt der WSK Euro Series im spanischen Zuera. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr der Norweger Hagenaes sein bisher bestes Rennen des Jahres. Nach einem Plattfuß im Zeittraining, schaffte er mit viel Einsatz in den Heats seinen ersten Einzug in die Finalrennen der stärksten europäischen Rennserie. Im Finale lieferte er sich dann erneut spannenden Zweikämpfen und sah das Ziel letztlich als 27. Entsprechend zufrieden war Teamchef Martin Hetschel im Nachhinein: „In diesem Feld unter die besten 34 zu kommen ist schon eine tolle Leistung. Nico steigert sich von Rennen zu Rennen stetig und ich freue mich schon auf den weiteren Verlauf der Saison.“

Weniger Glück hatte John Norris. Der schnelle Ire fuhr im Zeittraining als 21. noch eine gute Ausgangsposition heraus. Doch in den Heats kam es für ihn knüppeldick. Trotz schneller Rundenzeiten wurde er immer wieder durch technische Probleme eingebremst und verpasste erstmalig in dieser Saison den Finaleinzug. „Es ist wirklich enttäuschend, von der Pace konnten wir an diesem Wochenende ganz vorne mitmischen. Wir müssen jetzt genau analysieren, wie die Ausfälle zu Stande gekommen sind, um uns für die Zukunft zu verbessern“, zeigte sich John Norris kämpferisch.

Eine Woche später waren Mach1 Schützlinge gleich an drei Schauplätzen zugeben. Nintendo Team Scheider Pilot Fabian Hellwig fuhr beim Auftakt des DMV Kart Championship einen Sieg in der X30 Junioren Klasse ein. Bei den Senioren landete Niclas von Wendt-Papenhausen auf Rang zwei. Nur wenige Kilometer weiter fand im belgischen Genk der Auftakt zur Rotax Euro Challenge statt. Mach1 Motorsport Pilot Maxi Fleischmann fuhr dort sein erstes Rennen mit dem für ihn neuen Material und fühlte sich auf Anhieb wohl. Im Zeittraining konnte er jedoch auf Grund eines technischen Ausfalls keine Zeit fahren und musste in den Heats jeweils von ganz hinten starten. Mit drei sehr guten Resultaten verbesserte er sich aber von Platz 55 auf 23 und war direkt für das Finale qualifizieren. Dieses beendete er dann als 21. und war am Ende doch zufrieden: „Für mein erstes Rennen nach einer längeren Pause ist das Ergebnis zufriedenstellend. Wir haben am Montag noch einmal getestet und fanden nochmals ein paar Zehntelsekunden, dass stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Rennen“, so Maxi Fleischmann. Ebenfalls in Belgien war Julian Müller bei der X30 Challenge Europa in Mariembourg unterwegs. Der junge Kölner behauptete sich im internationalen Starterfeld und schrammt als zweitbester Deutscher ganz knapp am Finale vorbei. Im B-Finale etablierte er sich dann aber im Spitzenfeld, musste nach einem Unfall sein Wochenende aber vorzeitig beenden.

Am vergangenen Wochenende rollte Mach1 Motorsport wiederholt bei drei Rennen an den Start. Gleich sieben Mach1 Fahrer wollten bei der Premiere der German Vega Trophy in Hahn auftrumpfen. Leider mussten im Vorhinein aber Julian Müller und Sebastian Schwendt krankheitsbedingt absagen. Alexander Heil (X30), Lukas Korsch (X30) und Philipp Heim (X30J), sowie die beiden Nintendo Team Scheider Piloten Nick Hansen (X30) und Dominik Breier (KZ2) hielten aber die Mach1 Fahnen oben. Alexander Heil fuhr das erste Rennen des Jahres und machte seinen Job sehr gut. Am Ende wurde er in den Finals Vierter und Fünfter. Philipp Heim erreichte im Zeittraining und dem Pre-Finale Rang 14, im zweiten Finale wurde er jedoch in eine Kollision verwickelt und musste das Rennen vorzeitig beenden.

In Wackersdorf waren Routinier Toni Greif und John Norris bei der Kart-Trophy Weiß-Blau in der Schalterklasse unterwegs. Leider musste Toni im Zeittraining sein Kart wegen eines technischen Defekts abstellen und stand daher in der Startaufstellung des ersten Finales ganz hinten. Toni bewies aber seine Erfahrung und kämpfte sich bis auf Platz vier vor. Im zweiten Durchgang führte er zeitweise das Feld sogar an, wurde schlussendlich aber hauchdünn Zweiter. „Ich bin mit meinem Material perfekt klar gekommen und freue mich, trotz des missglückten Zeittrainings, über das tolle Resultat“, resümierte Greif. Eine Premiere feierte indessen John Norris. Er war erstmalig mit einem Schaltkart unterwegs und fühlte sich sehr wohl. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gab er im Zeittraining schon Vollgas und landete trotz eines Membranschadens auf Platz sieben. In den Rennen setzte er dann noch einen drauf und fuhr jeweils die schnellste Rennrunde. „Es ist ein ganz besonderes Gefühlt mit einem Schaltkart zu fahren. Ich habe mich daran aber schnell gewöhnt und bin äußerst zufrieden. Toni und ich haben bewiesen, dass unser Kart auch in dieser Klasse perfekt funktioniert“, John gut gelaunt.

Auf seiner Hausbahn in Ampfing stimmte sich Manuel Valier auf den Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft ein. Beim Start des Süddeutschen ADAC Kart Cups bestimmte er das Tempo in der KF2 und ließ seinen Gegner keine Chancen zum Angriff. Mit zwei Siegen legte er einen guten Grundstein: „Die Konkurrenz war sicherlich nicht so stark wie bei der DKM, jedoch fühle ich mich jetzt sehr gut vorbereitet“, so Manuel.

Am Donnerstag reist das Team dann zum ersten großen Schlagabtausch in der Deutschen Kart Meisterschaft. Mit seinen Piloten wird der deutsche Chassishersteller in Ampfing vertreten sein schon eine Woche später geht es dann weiter zur WSK Euro nach Genk und dem Auftakt zur ADAC Kartmasters in Hahn.

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