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Mach1 Motorsport sichert sich DSKC-Führung – Starke Vorstellung des Deutschen Herstellers in Ampfing

Nach einer zuletzt überzeugenden Vorstellung im Rahmen des ADAC Kart Masters machte sich die Rennabteilung des deutschen Chassisherstellers am vergangenen Wochenende wieder auf den Weg ins bayerische Ampfing und griff bei dem Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft ins Geschehen ein. Für große Freude im Teamzelt sorgte am Ende Julian Müller mit einem DSKC-Sieg sowie Daniel Stell mit vorderen Platzierungen in der hart umkämpften DSKM.

Viel Zeit zum Luftholen blieb der Mach1 Motorsport-Mannschaft in den zurückliegenden Tagen nicht. Ohne viel Pause kehrte das Team um Martin Hetschel nach dem Auftaktrennen des ADAC Kart Masters zum Schauplatz nach Ampfing zurück und stellte sich den Herausforderungen in der Deutschen Kart Meisterschaft. Insgesamt 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 20 Nationen traten bei dem Großevent auf dem Schweppermannring gegeneinander an und machten dem Titel der Veranstaltung alle Ehre. Bei bestem Kartsport-Wetter gingen acht Schützlinge unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport an den Start und gaben auf dem 1.063 Meter langen Kurs Vollgas.

Bei den Senioren in der Deutschen Kart Meisterschaft ging ein Quartett aus OK-Rookies an den Start. Vier Nachwuchsrennfahrer schnupperten dabei am vergangenen Wochenende in Ampfing internationale Rennluft und sammelten neue Erfahrungen. Die beste Leistung lieferte dabei Cameron Boedler ab. Nach Rang 21 im Zeittraining schob sich der Youngster bis auf Platz 18 im Zwischenklassement vor. Im ersten Wertungslauf musste der Deutschbrasilianer noch Kontrahenten ziehen lassen und viel auf Position 22 zurück. Doch im zweiten Finale fand Cameron in seinen Rhythmus, kämpfte sich gekonnt nach vorne und raste letztlich als guter 14. in das Ziel.

Seine Teamkollegen Marcel Weber, Luka Wlömer und David Liwisnki sammelten ebenfalls viele Erfahrungen in der neuen Klasse, verpassten letztlich aber den Einzug in das Finale.

„Wir möchten in der DKM junge Fahrer ausbilden und aufbauen. Cameron hat sich dabei sehr gut geschlagen, seine Rundenzeiten waren am Ende auf dem Niveau der Spitze. Unser Plan ist es, dass wir bis zum Jahresende mit allen vier Fahrern den Anschluss herstellen“, fasste Martin Hetschel zusammen.

Eine blitzsaubere Show lieferte Julian Müller im DMSB Schalt Kart Cup ab. Schon zu Beginn der Veranstaltung unterstrich der Mach1-Pilot mit schnellen Zeiten seine Ambitionen und untermauerte diese zusätzlich mit der dritten Position im Zeittraining. In den Vorläufen legte der Kölner nochmals nach und raste mit einem fulminanten Doppelsieg zur Pole-Position für den ersten Wertungslauf am Sonntag. Auch dort behielt der ambitionierte Racer die Oberhand und feierte letztlich einen tollen Start-Ziel-Sieg. Seinen Kampfgeist bewies Julian daraufhin im zweiten Durchgang. Trotz einer krummen Achse etablierte sich der Rheinländer erneut im Spitzenpulk und klassierte sich am Ende auf dem eindrucksvollen zweiten Rang. Die Gesamtwertung führt er nach dieser guten Vorstellung an.

Ebenfalls schnell unterwegs war Tim Schröder. Zusammen mit Julian Müller bildete der Routinier die DSKC-Speerspitze und verbesserte sich im ersten Rennen von Position 17 auf Rang zwölf. Ein Ausfall im zweiten Durchgang verhinderte jedoch eine weitere Aufholjagd des Mach1-Fahrers.

In der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft lagen alle Hoffnungen auf Daniel Stell. Nach einer tollen Vorstellung beim vergangenen ADAC Kart Masters-Wochenende er nahm sich auch für seine zweite Ampfing-Runde einiges vor. Nach einem Zeittraining weit hinter den Erwartungen startete der Hammelburger als 13. in die Heats. In den Heats gab er dann richtig Gas, wurde allerdings von einer unverschuldeten Kollision eingebremst und rutschte trotz schnellster Rennrunden wieder auf diese Position zurück. Im anschließenden Wertungslauf kehrte Daniel jedoch zu alter Stärke zurück. Mit imposanten Manövern ging der Mach1-Schützling an seinen Kontrahenten vorbei und fuhr am Ende als toller Vierter ins Ziel. Um den Sieg kämpfte der Deutsche im zweiten Durchgang, schied jedoch nach einem Positionskampf vorzeitig aus.

Zweiter Mach1-Repräsentant in der DSKM war Marcel Schultheiß. Der Biberacher lag als 36. im Zeittraining noch hinter seinen Erwartungen, legte in den Rennen jedoch einen deutlichen Aufwärtstrend hin. Am Ende überquerte Marcel das Ziel auf den Positionen 24 respektive 26 und zeigte so eine solide Leistung.

„Die gute Vorarbeit vom letzten Wochenende hat sich ausgezahlt. Julian hat sich im DSKC wieder in Bestform präsentieren und unsere Leistungsfähigkeit deutlich unter Beweis gestellt. Mit Lucas Speck und seinem LS-Kart mischte noch ein weiteres Produkt aus unserem Haus an der Spitze mit und sorgte letztlich und zwei Doppelsiege. Ebenfalls überzeugt hat Daniel in der DSKM. Die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr wieder stark. Er gehört auf jeden Fall zu den Spitzenpiloten und wird noch weiter für Furore sorgen“, resümierte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Weiter geht es für das Team dann in drei Wochen (26.-28.05.) auf dem Erftlandring in Kerpen. Dort findet die zweiten Runde der Deutschen Kart Meisterschaft statt.

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Mach1 Motorsport siegt in Ampfing – Erfolgreiche Vorstellung bei den Schaltkarts

Einen erfolgreichen ADAC Kart Masters-Auftakt feiert das Mach1 Motorsport Team. Mit fünf Fahrern ging die Mannschaft des deutschen Chassisherstellers am vergangenen Wochenende in Ampfing an den Start und wusste dabei durchweg von sich zu überzeugen. Insbesondere im Schaltkart- Klassement unterstrichen die Mach1-Piloten ihr Potential – Daniel Stell gehörte zu den Schnellsten und sicherte sich einen Laufsieg in der hochkarätigen Kategorie.

Für 165 Fahrerinnen und Fahrer wurde es am letzten Aprilwochenende im bayerischen Ampfing ernst. Das ADAC Kart Masters lud zum Saisonauftakt auf den anspruchsvollen Schweppermannring ein und startete fulminant in das zehnte Jahr. Nach eisigen Temperaturen und Schnee zu Beginn der Veranstaltung meinte es Petrus am Renntag gut mit den Teilnehmern und zahlreichen Zuschauern. Bestes Frühlingswetter sorgte für optimale Rahmenbedingungen und packende Kartsport-Action.

Als Jüngster im Team ging Sondre Norheim bei den Bambini auf die Reise. Der Norweger fand anfangs nicht schnell genug in den richtigen Rhythmus und kam im Zeittraining nicht über Platz 24 hinaus. Trotz eines Ausfalls in einem der Vorläufe lag der Youngster im Zwischenklassement auf Rang 21 und schaffte es von dort aus noch bis auf die 16. Position im zweiten Finale nach vorne.

Bei den X30 Senioren lieferte David Liwinski eine solide Vorstellung ab. Nach Rang 13 im Zeittraining etablierte sich der Mach1-Schützling in allen Kräftemessen im Mittelfeld und fuhr letztlich auf den Positionen 13 respektive 15 in den Finalläufen über die Ziellinie.

Richtig gut lief es vor allem bei den Schaltkarts. Mit Daniel Stell schickte das Mach1 Motorsport Team dabei einen erfahrenen Piloten ins Rennen und feierte einen tollen Einstand. Von Startplatz zwei aus gewann der Routinier beide Vorläufe und schob sich somit auf Rang eins in der Zwischenwertung. Mit Rennbestzeit klassierte sich der Hammelburger im ersten Wertungslauf als Zweiter, ehe er im Anschluss noch einmal richtig aufdrehte. Im zweiten Rennen gab Daniel alles, setzte sich an die Spitze des Feldes und ließ sich am Ende als strahlender Sieger feiern.

Auch Julian Müller überzeugte mit einer guten Schaltkart-Performance. Der Kölner rangierte das Wochenende über permanent in den Top-Ten des stark besetzten Klassements und ging von Rang sieben aus in das erste Rennen. Dort verteidigte Julian seine Position souverän und verbesserte sich im Anschluss sogar. Als Vierter schaffte er im zweiten Wertungslauf den Sprung in die Pokalränge und sorgte so für eine zweifache Mach1-Besetzung in den Top-Fünf.

Als Dritter im Bunde griff Marcel Schultheiß bei den KZ2 ins Lenkrad. Von der 15. Position startete der Mach1-Fahrer in den ersten Durchgang, musste nach einem Ausfall jedoch einen herben Rückschlag verkraften. Unbeirrt gab Marcel im darauffolgenden Rennen Vollgas und unterstrich mit einer Aufholjagd vom Ende des Feldes bis auf Platz 13 sein Können.

Teamchef Martin Hetschel lobte die Vorstellung seiner Schützlinge: „Heute konnten wir es auf den Punkt bringen. Unsere Schaltkart-Performance war wirklich gut und gibt einen Vorgeschmack auf das kommende Wochenende. Dann möchten wir bei der DKM wieder ganz vorne mitfahren.“

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Pole-Position für Mach1 Motorsport in Ampfing

Mit einem Großaufgebot von neun Fahrern startete Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Ampfing. Das Team um Martin Hetschel trotze dabei den zum Teil sehr schwierigen Wetterverhältnissen und platzierte sich trotz viel Pech auf den vorderen Rängen in Deutschlands höchster Kartrennserie.

Der Schweppermannring im oberbayerischen Ampfing war am zurückliegenden Wochenende Austragungsort des zweiten Laufes der Deutschen Kart Meisterschaft. Starke Regenfälle sorgten dabei für stark wechselnde Streckenbedingungen des 1.063 Meter langen Kurses und machten das internationale Aufeinandertreffen zu einem anspruchsvollen Unterfangen für Fahrer und Teams.

Nichtsdestotrotz stellten sich insgesamt 141 Fahrerinnen und Fahrer aus verschiedensten Nationen den Herausforderungen auf und neben der Strecke und sorgten für spannenden Kartsport auf höchstem Niveau. Das Mach1 Motorsport Team war dabei ebenfalls mit von der Partie und startete mit seinen Fahrern in der DJKM, DSKM und dem neu geschaffenen DMSB Schalt Kart Cup.

Als Solist ging Cameron Boedler in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft an den Start und sorgte dabei zu Beginn des Wochenendes für eine Sensation. Als Schnellster seiner Gruppe landete er im Zeittraining auf Position zwei und blickte den Heats hochmotiviert entgegen. „Trotz der schwierigen Bedingungen auf der Strecke kam ich super zurecht – das Kart macht genau was ich will.“, erklärte der Deutschbrasilianer. Nach technischen Problemen in den Heats qualifizierte sich Cameron daraufhin noch über den Hoffnungslauf für die Finals. Doch auch dort war das Glück nicht auf seiner Seite – vorzeitig musste der Mach1-Werkspilot sein Kart im Aus abstellen. Dennoch gab der Youngster im Anschluss Vollgas und schaffte es vom Ende des Feldes bis auf Rang 16 nach vorne.

In der heiß umkämpften Deutschen Schalt Kart Meisterschaft starteten drei Fahrer unter der Bewerbung von Mach1 Motorsport. Pawel Myskier lieferte dabei eine gute Vorstellung ab. Der Pole qualifizierte sich als 18. und stand nach den Vorläufen, trotz Zeitstrafe im Heat, bereits auf dem erfreulichen elften Rang. Im wahnsinnig leistungshomogenen Feld der DSKM überquerte Pawel das Ziel in den Finalläufen zwei Mal als Zwölfter und fuhr dabei im ersten Durchgang sogar die schnellste Rennrunde.

Routinier Douglas Lundberg gab bereits mit Rang fünf im Zeittraining des 46-köpfigen Klassements kräftig Gas. Die anschließenden Heats beendete er als guter zweiter und nach einem Rennunfall elfter, daher fiel er auf Rang acht im Zwischenklassement zurück. Nach den Positionen 13 und elf in den Rennen liegt der Schwede nun weiterhin auf Rang sechs in der Gesamtwertung und hat im weiteren Saisonverlauf noch alle Chancen bis in die Pokalränge nach vorne zu rasen.

Jordi van Moorsel hatte leider mit etwas mehr Pech zu kämpfen. Nach den Heats musste er im Hoffnungslauf Vollgas geben, um noch eines der letzten Tickets zur Finalteilnahme zu ergattern. Mit Rang zwei tat Jordi dies mit Bravour und ging daraufhin als 30. in den ersten Wertungslauf. Mit tollen Überholmanövern kämpfte er sich dort bis auf den 18. Rang nach vorne. Mit Platz 21 im zweiten Lauf schrammte der Mach1 Motorsport-Schützling im Anschluss nur knapp an einem Top 20-Resultat vorbei.

Fünf Fahrer hielten die Fahnen für den deutschen Chassishersteller im DMSB Schalt Kart Cup hoch. Ein perfektes Wochenende begann dabei für Toni Greif. Nach zwei tollen Vorläufen ging Toni als Dritter in das erste Rennen und verbesserte sich dort bis auf Position zwei. Im Ziel folgte dann jedoch ein herber Rückschlag. Ein Montagefehler nach der Überprüfung des Motors am Samstag sorgte für einen Wertungsausschluss und resultierte in einem Startplatz am Ende des Feldes für den zweiten Durchgang. Dort gab Toni noch einmal alles und preschte bis auf Position 22 nach vorne.

Thomas Neumann zeigte eine konstante Performance. Als guter Sechster nach den Heats klassierte sich der Bayreuther in den Rennläufen auf den Positionen acht und neun und sammelte so wichtige Punkte für die Meisterschaft. Auch Marco Forrer konnte überzeugen. Eine Aufholjagd von Platz 18 bis auf Rang sieben im ersten Rennen verdeutlichte die Leistungsfähigkeit des Mach1-Materials. Im zweiten Rennen musste Marco eine Zeitstrafe in Kauf nehmen, wurde aber dennoch als guter Zwölfter in den Ergebnislisten notiert.

Julian Müller absolvierte im international besetzten DSKC einen Gaststart und präsentierte sich dabei in guter Form. In den freien Trainings und im Warm-up war Julian immer unter den Topfahrern zu finden, das Zeittraining im Regen warf ihn dann jedoch auf den 17. Platz zurück. Im Heat musste Julian dann nach noch einer fehlgedeuteten Rennleiter-Geste einen Wertungsausschluss hinnehmen. Von Platz 26 fuhr Julian im ersten Wertungslauf bis auf Position 13 nach vorne und stellte sein Können unter Beweis. Im zweiten Durchgang musste er sein Kart allerdings vorzeitig im Aus abstellen.

Teamkollege Tim Schröder erlebte ein schwarzes Wochenende. Ein Ausfall im ersten Rennen machte alle Hoffnungen auf ein gutes Resultat zunichte und erschwerten das Vorankommen im zweiten Lauf. Mit Platz 29 rangierte der Bad Oldesloer dort noch hinter seinen Möglichkeiten.

„Das Wetter an diesem Wochenende hat uns wirklich strapaziert. Leider war in den Rennen das Glück nicht immer auf unserer Seite. Dennoch konnten wir durch die vielen starken Einzelergebnisse unsere Konkurrenzfähigkeit beweisen und blicken den nächsten Rennen optimistisch entgegen. Wir werden uns weiterhin bemühen, um in Deutschlands höchster Kartrennserie ganz vorne mitmischen zu können “, resümierte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Mach1 Motorsport überzeugt in Ampfing

Zur zweiten Saisonstation des ADAC Kart Masters ging es für das Mach1 Motorsport Team am zurückliegenden Wochenende ins bayerische Ampfing. Bei der Rennveranstaltung des zweitgrößten Automobilclubs der Welt startete der deutsche Chassishersteller mit drei Piloten und unterstrich dabei seine Konkurrenzfähigkeit.
Ein perfektes Kartsport-Wochenende erlebten Fahrer, Zuschauer und Teams auf dem Schweppermannring in Ampfing. Hochsommerliche Temperaturen und größtenteils blauer Himmel waren vom 27. bis 29. Mai – ein Garant für spannende Rennaction auf dem 1.063 Meter langen Kurs. 176 Teilnehmer versammelten sich dazu an der Strecke in Oberbayern und kämpften um die nächsten Meisterschaftspunkte in Deutschlands größter Kartrennserie. Mach1 Motorsport trat dabei in drei verschiedenen Kategorien an und stellte sein Potenzial unter Beweis.
Bei den OK Junioren ging Cameron Boedler mit einem Mach1-Chassis und erstmalig mit einem Motor des deutschen Herstellers Rexon an den Start. Im samstäglichen Zeittraining haderte der Deutschbrasilianer auf Platz 18 noch mit den schwierigen Streckenbedingungen. „Kurzzeitig einsetzender Regen hat die Verhältnisse komplett verändert – ich war zum ersten Mal in Ampfing auf nasser Fahrbahn unterwegs und fand dabei leider nicht schnell genug meinen Rhythmus“, erklärte der Youngster. Auf Slickreifen zeigte Cameron im Anschluss jedoch einen starken Aufwärtstrend. Als 14. ging er nach den Heats in das erste Rennen und raste dort bis auf Rang elf nach vorne. Im zweiten Durchgang schaffte es der Nachwuchsrennfahrer sogar auf Position acht und sammelte damit wichtige Zähler für das Championat.
Pawel Myszkier feierte sein Debüt in der X30 Senior-Kategorie. Normalerweise im Schaltkartbereich aktiv, wagte der Pole am vergangenen Wochenende einen Gaststart in der Klasse mit den getriebelosen IAME-Motoren und zeigte dabei eine tolle Vorstellung. Nach dem Zeittraining lag Pawel noch auf Position 23 im 32-köpfigen Fahrerfeld und hing damit deutlich hinter seinen Erwartungen zurück. Doch schon in den Vorläufen kam der Mach1-Werkspilot immer besser zurecht. Mit Rang acht und elf lag er auf Position acht im Zwischenklassement und ging von dort aus in die Wertungsläufe. Im ersten Rennen büßte Pawel in einem turbulenten Rennen noch eine Position ein, gab daraufhin jedoch noch einmal alles und beendete seine X30-Premiere auf einem eindrucksvollen fünften Platz.
Ebenfalls als Solist startete Julian Müller bei den Schaltkarts. Nach einem verkorksten ADAC Kart Masters-Auftakt in Hahn, mit vorzeitigem Ausscheiden, lief es für den Kölner in Ampfing wesentlich besser. Im Zeittraining auf Platz 15, qualifizierte sich Julian nach den Heats als Zehnter direkt für die Finalrennen. Auf ebensolcher Position beendete der Mach1 Motorsport-Schützling auch den ersten Wertungslauf. Im zweiten Durchgang musste er jedoch einen Ausfall verzeichnen und machte damit alle Hoffnungen auf ein weiteres Top-Ten-Resultat zunichte.
Dennoch zog Teamchef Martin Hetschel nach dem Event ein durchweg positives Fazit: „Meine Piloten konnten an diesem Wochenende auf ganzer Linie überzeugen. Cameron und Pawel haben sich toll nach vorne gekämpft und die Leistungsfähigkeit unserer Chassis verdeutlicht. Auch Julian war super unterwegs. Ohne den Ausfall im zweiten Lauf wäre es für ihn mit Sicherheit auch noch weiter nach vorne gegangen. Daumen hoch auf für die Mach1 factory supported Teams. DS Kartsport und LS Kart mischten in allen Klassen im vorderen Feld mit und unterstreichen einmal mehr das Potential unserer Chassis.“

Spannendes DKM-Wochenende für Mach1 Motorsport

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Motorsport trat am vergangenen Wochenende mit seinen Fahrern beim dritten Lauf der Deutschen Kart Meisterschaft in Ampfing an. Bei wechselhaftem Wetter erlebten die Akteure abwechslungsreiche Rennen. Leider stoppten zahlreiche Zwischenfälle einen erfolgreichen Ausgang.

Vor der Sommerpause wartete auch Mach1 Motorsport noch ein Highlight. Auf dem Schweppermannring in Ampfing fanden die Wertungsläufe fünf und sechs der Deutschen Schaltkart Meisterschaft statt. Das Team des deutschen Kartherstellers Mach1 war mit sechs Fahrern aus vier Nationen vertreten. Während in großen Teilen von Deutschland die Sonne schien, zeigte sich das Wetter in Ampfing von seiner launischen Seite. Am Sonntagmorgen fanden die ersten Finalrennen bei Regen statt.

Im Zeittraining und den Heats am Samstag war der 1.060 Meter lange Kurs aber trocken. Schnellster im Team war der Ire John Norris, als 15. qualifiziert er sich für die Finals. Doch im ersten Rennen wurde er durch eine defekte Kupplung gestoppt. Vom Ende des Feldes kämpfte er sich dann im zweiten Durchgang bis auf einen guten 17. Rang nach vorne und erhielt damit noch einen Meisterschaftspunkt.

Einen gelungenen Teameinstand feierte der Pole Pawel Myskier. Als 27. löste er auf direktem Weg sein Finalticket und das obwohl er in einem Vorlauf vorzeitig ausschied. Aufder nassen Strecke im ersten Rennen fuhr dann wie entfesselt. Als Elfter schrammte er hauchdünn an den Top-Ten vorbei. Auch im zweiten Umlauf war er auf Punktekurs, wurde am Ende aber durch eine wanderende Achse gestoppt. Mit Rang 21 betrieb er noch etwas Schadensbegrenzung. In der Meisterschaftswertung verbesserte er sich nach seinem Wechsel zu Mach1 Kart von Platz 16 auf 13.

Ebenfalls in den Wertungsläufen war Kartrückkehrer Thomas Neumann vertreten. Mit einem dritten Platz im Hoffnungslauf schaffte er die Qualifikation, schied aber leider im ersten Lauf vorzeitig aus. Vom Ende des Feldes setzte er sich dann im zweiten Rennen im Windschatten von Teamkollege John Norris und wurde als guter 20. abgewinkt.

Leider nicht den Sprung in die Finals schafften Marcel Schultheiß und Marco Forrer, beide mussten nach dem Hoffnungslauf vorzeitig aufgeben. Obwohl am Ende die Ausbeute seiner Fahrer gering war, fand Martin Hetschel positive Worte für das Wochenende in Ampfing: „Leider spiegelt das Bild nicht unsere Möglichkeiten wieder. Der Speed unseres Materials passt – Pawel und John waren Kandidaten für die Top-Ten. Doch Kleinigkeiten haben am Ende ein gutes Resultat verhindert. Nun gehen wir in die Sommerpause und bereiten uns akribisch auf das nächsten Rennen vor.“

Dieses findet vom 5.-6. September in der etropolis Motorsportarena Oschersleben statt. Vorher ist Mach1 Kart mit seinen Teams aber noch beim ADAC Kart Masters in Kerpen vertreten.

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Mach1 Motorsport: Wenig Glück in Ampfing

Nach dem aufregenden Auftakt der Kart Europameisterschaft reiste Mach1 Motorsport weiter zum zweiten Rennen des ADAC Kart Masters. Im bayerischen Ampfing kämpfte das Team um den Sieg in der Klasse X30 Senior, leider kam am Ende alles anders. Einen Grund zum Jubeln gab es trotzdem, in der Bambini-Klasse siegte ein Mach1-Chassis.

Mit vier Fahrern trat das Werksteam des deutschen Mach1-Chassis beim ADAC Kart Masters in Ampfing an. 199 Teilnehmer starteten bei bestem Wetter in den fünf ausgeschriebenen Klassen. In der X30 Senior-Kategorie mischte ein Mach1 Motorsport-Fahrer ganz vorne mit. Julian Müller fuhr im Zeittraining auf Platz zwei und ließ wenig später einen Vorlaufsieg folgen. Mit einem weiteren sechsten Platz belegte er nach den Heats Gesamtposition drei für das erste Finale. Mit großen Siegeschancen wurde er in dem Rennen jedoch vom Defektteufel eingeholt. Eine abgesprungene Kette zwang den jungen Kölner zur Aufgabe. Die Enttäuschung war bei Team und Fahrer groß: „Julian ist an diesem Wochenende super drauf, dann passiert so etwas“, kommentierte Teamchef Martin Hetschel die Geschehnisse. Im zweiten Finale drehte er aber noch einmal auf und kämpfte sich vom letzten Startplatz auf Position zwölf nach vorne. „Mit seiner Aufholjagd hat Julian gezeigt zu welcher Performance wir in der Lage gewesen wären“, Martin Hetschel am Abend.

Viel größeres Pech hatte Teamkollege Luca Walter. Im ersten Finale wurde der X30 Juniorenchampion des Jahres 2011 in einen Unfall verwickelt und zog sich dabei Verletzungen an seiner Schulter zu. Martin Hetschel hofft seinen Schützling bald wieder im Kart begrüßen zu dürfen: „Luca hat sich die Schulter ausgekugelt und befindet sich gerade in ärztlicher Behandlung. Das gesamte Team wünscht ihm eine schnelle Genesung.“

In der X30 Junioren-Kategorie trat Philipp Heim an. Mit Rang 19 nach dem Zeittraining hatte er eine gute Ausgangslage. Leider lief in den Rennen aber nicht alles glatt. Er war nach den Heats nur 29. und kam auf selbiger Position im ersten Finale ins Ziel. Im zweiten Durchgang musste er leider durch einen technischen Defekt in der Einführungsrunde schon vor dem Start aufgeben.

Am Finale vorbei rutschte Marco Forrer in der Schaltkartklasse KZ2. Mit 50 Fahrern war das Feld voll besetzt und Marco überzeugte mit schnellen Rundenzeiten. Leider kostete ihn eine Kollision in seinem zweiten Vorlauf die Finalqualifikation. „Beide haben im Bereich ihrer Möglichkeiten eine sehr gute Leistung gezeigt. Leider reichte es bei Marco ganz knapp nicht zur Qualifikation. Seine Zeiten waren sehr konkurrenzfähig und ohne Kollision wäre das Final sicher gewesen“, lobte Martin Hetschel seine Fahrer.

Für einen Erfolg eines Mach1-Chassis sorgte DS Kartsport. Miroslaw Kravchenko siegte in der Bambini-Klasse. „Wir gratulieren dem Team zu diesem Erfolg, das ist der erste Sieg eines Bambini-Chassis im ADAC Kart Masters“, freute sich Hetschel.

In nur vier Tagen geht es für das Team weiter. Dann findet in Wackersdorf der zweite Lauf der Deutsche Kart Meisterschaft statt. Wenige Wochen vor der Schaltkart Europameisterschaft werden volle Felder erwartet.

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Mach1 Motorsport: DKM-Sieg in Ampfing

Es hätte eine durchaus erfolgreicher DKM-Auftakt für Mach1 Motorsport werden können. Im bayerischen Ampfing gehörten die Piloten zu den Besten und Manuel Valier sicherte sich einen Sieg im ersten DKM-Rennen. Leider wurden die Finals zu einem Desaster.
136 Fahrerinnen und Fahrer aus 22 Nationen waren zum ersten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft auf den 1.060 Meter langen Schweppermannring in Ampfing gereist. Vier Fahrer stammten aus dem Lager des deutschen Chassis-Herstellers Mach1-Kart. In der DKM traten Manuel Valier, Julian Müller und der Brite Harrison Newey an.

Nach dem Zeittraining war die Stimmung noch etwas verhalten. Valier gewann als Elfter das Teaminterne Duell. Im Verlauf der Heats drehte der Münchner dann richtig auf. Als Achter und Fünfter verbesserte er sich auf feuchter Strecke auf Gesamtposition vier und war im ersten Rennen nicht mehr zu halten. In einer starken Anfangsphase kämpfte er sich an seine starken Gegner vorbei und sicherte sich den Auftaktsieg. „Wow, was für ein Rennen von Manuel“, freute sich Teamchef Martin Hetschel. Auch im zweiten Durchgang sah es nach einer Wiederholung aus. Bis zwei Runden vor Rennende hatte Valier einen deutlichen Vorsprung. Doch dann das plötzliche Aus – Manuel verlor sein linkes Hinterrad und musste aufgeben. „So etwas hat keiner Verdient. Die Muttern haben sich einfach gelöst. Wir müssen nun das Problem identifizieren. Eine Doppelsieg zum Saisonbeginn wäre auch zu schön gewesen“, Martin Hetschel am Abend.

Zwei-Mal das Ziel sah Harrison Newey. Der Brite fährt sein erstes Jahr in der KF-Klasse und hatte zu Beginn einen leichten Rückstand. Doch im ersten Rennen schloss er die Lücke zum Führungsfeld und sah die Zielflagge als Achter. Eine Zehnsekundenstrafe warf ihn jedoch auf Rang 18 zurück. Im zweiten Durchgang machte er die verlorenen Positionen wieder wett und wurde Zehnter. Der Dritte im Bunde Julian Müller erlebte einen schwierigen Start in das erste Finale. Nach einem Unfall musste er das Rennen vorzeitig beenden. Im zweiten Rennen lief hingegen alles glatt und er verbesserte sich auf Position 26. Martin Hetschel fand für beide Fahrer lobende Worte: „Harrison und Julian haben sich im Verlauf der drei Renntag gut gesteigert. Die Konkurrenz ist in diesem Jahr sehr stark.“

Neuland betrat der Ire John Norris. Erstmalig startet er in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft und traf dort auf ein anspruchsvolles Teilnehmerfeld – 63 Piloten gingen in Ampfing an den Start. John zeigte schon im Zeittraining, dass er auch in den Getriebekart-Klasse ein ernstzunehmender Gegner ist. Mit Gesamtposition sieben hatte er eine perfekte Startposition für die Heats. Diese beendete er als Zweiter, Achter und 21. Im Gesamtklassement rutschte er damit zwar auf Position 15 ab, schaffte aber den direkten Finaleinzug. Der Start zum ersten Finale verlief jedoch durchwachsen. John fiel weit zurück. Im Verlauf der 24 Rennrunden kämpfte er sich aber wieder nach vorne und wurde toller Zehnter. „Unser Speed ist richtig gut, im zweiten Lauf ist einiges möglich“, versprach Norris vor dem Start. Doch das Rennen war schon vor dem Start beenden. Johns Hinterrad sprang von der Felge und er musste aufgeben. „Womit haben wir das verdient“, fragte sich Martin Hetschel am Abend. „John und Manuel waren in bester Verfassung und werden beide durch solch einen dummen Defekt gestoppt.“

In zwei Wochen steht das Team beim nächsten Rennen am Start. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt.

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Gelungener DKM-Test für Mach1 Motorsport

In Ampfing fand am vergangenen Wochenende der Saisonauftakt des Süddeutschen ADAC Kart Cup statt. Mit von der Partie war auch der deutsche Chassishersteller Mach1 Motorsport. Vier Piloten starteten in den Klassen KF und KZ, am Abend durfte das Team auf einen erfolgreichen Test zurück blicken.

Drei Wochen vor dem Saisonstart der Deutschen Kart Meisterschaft nutzte Mach1 Motorsport das erste Rennen des SAKC zur Saisonvorbereitung. In der KF ging Teamneuling Harrison Newey auf die Reise. Der Brite unterstrich während der Trainings und Rennen seine guten Leistungen der Wintertests und beendete den Renntag als Doppelsieger.

Ein volles Haus herrschte bei den Schaltkarts. 31 Fahrerinnen und Fahrern waren nach Ampfing gereist und sorgten für starke Konkurrenz. Für eine große Überraschung sorgte John Norris. Nach einem Problem im Zeittraining, musste er das erste Rennen vom Ende des Feldes in Angriff nehmen. Mit schnellen Rundenzeiten kämpfte er sich aber gekonnt nach vorne und wurde als toller Siebter abgewinkt. Für viel Jubel sorgte er im großen Finale. John zog mit perfekten Bremsmanövern an seinen Gegnern vorbei und holte sich in einem Fotofinish den Sieg. „Das war eine sehr beeindruckende Performance von John. Er ist im zweiten Rennen, trotz Aufholjagd, mit über einer halben Sekunde Vorsprung die Rennbestzeit gefahren. Vor allem auf der Bremse hat er Meter aufgeholt, was letztendlich für die Qualität unserer Produkte spricht“, freut sich Teamchef Martin Hetschel über den Erfolg.

Neuland betraten Marcel Schultheiß und Marco Forrer. Neben Noris starteten beide in der Getriebeklasse und zeigte eine positive Lernkurve. Forrer beendete seine Rennen als 14. und Zehnter, Schlutheiß folgte nach drei Jahren Rennpause auf den Rängen 26 und 21.

Nach dem gelungenen Rennsonntag blickt Martin Hetschel dem DKM-Auftakt mit Vorfreude entgegen: „Wir können mit unseren Zeit sehr zufrieden sein. Vor allem in der KZ2 ist John auf einem hohen Niveau, die Konkurrenz war schon an diesem Wochenende sehr stark. Harrison war ebenfalls gut unterwegs. Wir sind bereit für die DKM 2014.“

Bis es aber zum DKM-Start in Ampfig geht, startet Mach1 Motorsport noch am kommenden Wochenende bei der IAME X30 Europa Challenge in Mariembourg (Belgien).

Mach1 Motorsport hält Doppelführung

Mach1 Motorsport bei den ADAC KartmastersZum Halbzeitrennen des ADAC Kart Master reiste das Mach1 Motorsport Team ins bayerische Ampfing. Auf dem 1.063 Meter langen Kurs fanden die Wertungsläufe fünf und sechs statt und Mach1 konnte mit seinen Piloten wieder auftrumpfen. Bei den X30 Senioren festigte das Team seine Doppelführung.
Alexander Heil und Julian Müller gaben in der stark besetzten X30 Senioren-Klasse wieder den Ton an. Das Erfolgsduo war im Zeittraining und den Vorläufen unter den Top-Fünf wieder zu finden. In der Addition der Qualifikationsrennen war Heil sehr guter Zweiter. Für Müller hätte es sogar zur Pole-Position gereicht. Doch nach einem Laufsieg, verlor er leider im zweiten Durchgang durch eine 10-Sekunden-Strafe einige Positionen und lag nur auf Startplatz acht.
Im ersten Finale ging es in der stärksten Klasse des ADAC Kart Masters wieder zur Sache. Mehr als sieben Piloten hegten zeitweise Chancen auf den Sieg. Beim Fallen der Zielflagge hatten die Beiden aber allen Grund zur Freude. Julian Müller kämpfte sich mit einer tollen Fahrt auf Platz zwei vor, Heil folgte als Fünfter. Ganz so reibungslos verlief das zweite Rennen leider nicht. Während Heil erneut im Kampf um den Sieg involviert war und als Dritter auf dem Podium stand, sprang Müllers Kart während der Startphase nicht an. Mit großem Rückstand nahm er letztlich die Hatz über 18 Rennrunden in Angriff und schaffte es noch bis auf Position 24. In der Meisterschaftsgesamtwertung verteidigten die Beiden dennoch ihre Doppelführung und freuen sich nun auf Kerpen „Dort habe ich vergangenes Jahr gewonnen“, lachte Julian Müller. Auch Teamchef Martin Hetschel war sehr zufrieden: „Alexander und Julian haben unterstrichen, dass unser Material bei allen Bedingungen konkurrenzfähig ist. Wir werden alles daran setzen, dass sie auch am Ende des Jahres ganz oben stehen.“
Weniger gut war das Rennwochenende für die Teamkollegen Jan Jesse, Tim Linden, Sebastian Schwendt und Baldur Bahn. Das Quartett schaffte es nicht sich aus dem Mittelfeld zu befreien und musste am Ende mit einer mageren Punkteausbeute die Heimreise antreten.
Boden gut machte indessen Manuel Valier. Für den Münchner war das Rennen quasi ein Heimspiel und das zeigte er auch auf der Strecke. Am Samstag noch mit etwas Pech in den Vorläufen, drehte er in den Finals am Sonntag auf. Manuel kämpfte sich auf Platz drei vor und verteidigte diese Position in beiden Durchgängen. Mit diesem Resultat kassierte er wichtige Meisterschaftspunkte und hat weiterhin Chancen auf eine Top-Drei-Platzierung im Gesamtklassement.
Pechvogel des Wochenendes war Philipp Heim. Der Junior lag nach dem Zeittraining auf aussichtsreicher Position. Doch ein Unfall im ersten Heat sorgte für ein vorzeitiges Aus. Nach einer ärztlichen Untersuchung folgte jedoch schnell Entwarnung. Ein Start in den Finals am Sonntag war für ihn trotzdem nicht möglich, da er noch Medikamente einnehmen muss.
„Ich wünsche Philipp gute Besserung“, sendete Martin Hetschel seinen Schützling am Sonntagabend Genesungsgrüße. „Abgesehen von dem Unfall, dürfen wir aber ein positives Fazit ziehen. Wir waren in allen Klassen sehr gut unterwegs und hatten mehrere Chancen auf einen Laufsieg. In der X30 Senior beträgt der Mach1-Marktanteil als 14%, damit sind wir die stärkste Macht in der heißumkämpften Klasse“, berichtete Hetschel weiter.
In wenigen Tagen wartet schon das nächste Highlight. Im belgischen Genk wird der Chassishersteller gemeinsam mit John Norris beim Finale der CIK-FIA KZ2 Europameisterschaft antreten.

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Mach1 Motorsport startet mit Rang zwei in die DKM-Saison

John Norris bei der DKM in Ampfing mit Mach1 MotorsportNach dem Vizetitel im vergangenen Jahr möchte der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart in diesem Jahr nach der Krone greifen. Der Auftakt in Ampfing verlief schon sehr erfolgreich und das Team belegt derzeitig Rang zwei im Gesamtklassement.

Für das Mach1 Motorport Team geht es Schlag auf Schlag. Nach Auftritten bei hochkarätigen Rennen in Belgien, Italien und Spanien, wurde es nun auch auf heimischem Boden ernst. Im bayerischen Ampfing fand der Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft statt und Mach1 Motorsport schickte vier Fahrer auf die Reise. Schnellster Mann war von Beginn Werkspilot John Norris aus Irland. Im Zeittraining fuhr er die sechsschnellste Zeit und lag nach den Heats auf Rang sieben. Eine tolle Aufholjagd zeigte er dann im ersten Rennen. Vom Start weg kämpfte er sich an seiner starken Konkurrenz vorbei und schaffte nach 24 Rennrunden den Sprung auf Platz zwei. „Das war ein super Rennen für uns. Das Kart funktionierte perfekt und es wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen“, Norris im Ziel. Im zweiten Durchgang konnte er leider nicht an seine Vorstellung vom Morgen anknüpfen. John musste harte Attacken seiner Verfolger abwehren und rutschte bis auf Platz sieben ab. Trotzdem verteidigte er Rang zwei in der Meisterschaftswertung und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Ebenfalls in Bestform präsentierte sich Manuel Valier bei seinem Heimrennen. Der Münchner setzte mit einem fünften Vorlaufrang ein erstes Ausrufezeichen und knüpfte in den Finals daran an. Als Zehnter und Zwölfter gehörte er zu den schnellsten Deutschen Piloten und ist derzeitig Sieber im Gesamtklassement. Etwas Pech hatte hingegen Marco Forrer. Der Schweizer war ebenso auf dem Niveau seiner Teamkollegen, wurde während der Rennen aber in mehrere Unfälle verwickelt und hing deshalb im Verfolgerfeld fest. Teamchef Martin Hetschel war mit dem Auftritt seiner Truppe durchaus zufrieden: „Es geht natürlich immer besser. Unser Material hat aber sehr gut funktioniert. Die Arbeit der letzten Monate spiegelt sich wieder und es macht Spaß mit diesem Team zuarbeiten.“

Seinen positiven Trend der letzten Wochen setzte der junge Norweger Nicolai Hagenaes fort. Bei seinem ersten Rennen auf dem anspruchsvollen 1.063 Meter langem Kurs wurde er von Sitzung zu Sitzung schneller und startete am Sonntag als 21. in das erste Finale. Schon während der Startphase machte er einige Positionen gut und etablierte sich im Verfolgerfeld. Beim Fallen der Zielflagge war Nicolai hervorragender Zwölfter. Noch einen Platz weiter nach vorne ging es für ihn im zweiten Durchgang, womit er prompt Meisterschaftspunkte auf seinem Konto verbuchen durfte. „Nicolai steigert sich stetig. Er lernt schnell und kann sich besonders gut auf neue Anforderungen einstellen. Mit Platz elf und zwölf hat er meine Erwartungen mehr als übertroffen“, lobte Hetschel seinen Youngster.

Schon am kommenden Wochenende reist das Team zum nächsten Rennen. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt und Mach1 Motorsport ist mit mehr als zehn Fahrern vor Ort. Parallel werden John Norris und Nicolai Hagenaes beim zweiten Wertungslauf der WSK Euro Series in Sarno antreten.

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