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Gelungener DKM-Test für Mach1 Motorsport

In Ampfing fand am vergangenen Wochenende der Saisonauftakt des Süddeutschen ADAC Kart Cup statt. Mit von der Partie war auch der deutsche Chassishersteller Mach1 Motorsport. Vier Piloten starteten in den Klassen KF und KZ, am Abend durfte das Team auf einen erfolgreichen Test zurück blicken.

Drei Wochen vor dem Saisonstart der Deutschen Kart Meisterschaft nutzte Mach1 Motorsport das erste Rennen des SAKC zur Saisonvorbereitung. In der KF ging Teamneuling Harrison Newey auf die Reise. Der Brite unterstrich während der Trainings und Rennen seine guten Leistungen der Wintertests und beendete den Renntag als Doppelsieger.

Ein volles Haus herrschte bei den Schaltkarts. 31 Fahrerinnen und Fahrern waren nach Ampfing gereist und sorgten für starke Konkurrenz. Für eine große Überraschung sorgte John Norris. Nach einem Problem im Zeittraining, musste er das erste Rennen vom Ende des Feldes in Angriff nehmen. Mit schnellen Rundenzeiten kämpfte er sich aber gekonnt nach vorne und wurde als toller Siebter abgewinkt. Für viel Jubel sorgte er im großen Finale. John zog mit perfekten Bremsmanövern an seinen Gegnern vorbei und holte sich in einem Fotofinish den Sieg. „Das war eine sehr beeindruckende Performance von John. Er ist im zweiten Rennen, trotz Aufholjagd, mit über einer halben Sekunde Vorsprung die Rennbestzeit gefahren. Vor allem auf der Bremse hat er Meter aufgeholt, was letztendlich für die Qualität unserer Produkte spricht“, freut sich Teamchef Martin Hetschel über den Erfolg.

Neuland betraten Marcel Schultheiß und Marco Forrer. Neben Noris starteten beide in der Getriebeklasse und zeigte eine positive Lernkurve. Forrer beendete seine Rennen als 14. und Zehnter, Schlutheiß folgte nach drei Jahren Rennpause auf den Rängen 26 und 21.

Nach dem gelungenen Rennsonntag blickt Martin Hetschel dem DKM-Auftakt mit Vorfreude entgegen: „Wir können mit unseren Zeit sehr zufrieden sein. Vor allem in der KZ2 ist John auf einem hohen Niveau, die Konkurrenz war schon an diesem Wochenende sehr stark. Harrison war ebenfalls gut unterwegs. Wir sind bereit für die DKM 2014.“

Bis es aber zum DKM-Start in Ampfig geht, startet Mach1 Motorsport noch am kommenden Wochenende bei der IAME X30 Europa Challenge in Mariembourg (Belgien).

Mach1 Motorsport hält Doppelführung

Mach1 Motorsport bei den ADAC KartmastersZum Halbzeitrennen des ADAC Kart Master reiste das Mach1 Motorsport Team ins bayerische Ampfing. Auf dem 1.063 Meter langen Kurs fanden die Wertungsläufe fünf und sechs statt und Mach1 konnte mit seinen Piloten wieder auftrumpfen. Bei den X30 Senioren festigte das Team seine Doppelführung.
Alexander Heil und Julian Müller gaben in der stark besetzten X30 Senioren-Klasse wieder den Ton an. Das Erfolgsduo war im Zeittraining und den Vorläufen unter den Top-Fünf wieder zu finden. In der Addition der Qualifikationsrennen war Heil sehr guter Zweiter. Für Müller hätte es sogar zur Pole-Position gereicht. Doch nach einem Laufsieg, verlor er leider im zweiten Durchgang durch eine 10-Sekunden-Strafe einige Positionen und lag nur auf Startplatz acht.
Im ersten Finale ging es in der stärksten Klasse des ADAC Kart Masters wieder zur Sache. Mehr als sieben Piloten hegten zeitweise Chancen auf den Sieg. Beim Fallen der Zielflagge hatten die Beiden aber allen Grund zur Freude. Julian Müller kämpfte sich mit einer tollen Fahrt auf Platz zwei vor, Heil folgte als Fünfter. Ganz so reibungslos verlief das zweite Rennen leider nicht. Während Heil erneut im Kampf um den Sieg involviert war und als Dritter auf dem Podium stand, sprang Müllers Kart während der Startphase nicht an. Mit großem Rückstand nahm er letztlich die Hatz über 18 Rennrunden in Angriff und schaffte es noch bis auf Position 24. In der Meisterschaftsgesamtwertung verteidigten die Beiden dennoch ihre Doppelführung und freuen sich nun auf Kerpen „Dort habe ich vergangenes Jahr gewonnen“, lachte Julian Müller. Auch Teamchef Martin Hetschel war sehr zufrieden: „Alexander und Julian haben unterstrichen, dass unser Material bei allen Bedingungen konkurrenzfähig ist. Wir werden alles daran setzen, dass sie auch am Ende des Jahres ganz oben stehen.“
Weniger gut war das Rennwochenende für die Teamkollegen Jan Jesse, Tim Linden, Sebastian Schwendt und Baldur Bahn. Das Quartett schaffte es nicht sich aus dem Mittelfeld zu befreien und musste am Ende mit einer mageren Punkteausbeute die Heimreise antreten.
Boden gut machte indessen Manuel Valier. Für den Münchner war das Rennen quasi ein Heimspiel und das zeigte er auch auf der Strecke. Am Samstag noch mit etwas Pech in den Vorläufen, drehte er in den Finals am Sonntag auf. Manuel kämpfte sich auf Platz drei vor und verteidigte diese Position in beiden Durchgängen. Mit diesem Resultat kassierte er wichtige Meisterschaftspunkte und hat weiterhin Chancen auf eine Top-Drei-Platzierung im Gesamtklassement.
Pechvogel des Wochenendes war Philipp Heim. Der Junior lag nach dem Zeittraining auf aussichtsreicher Position. Doch ein Unfall im ersten Heat sorgte für ein vorzeitiges Aus. Nach einer ärztlichen Untersuchung folgte jedoch schnell Entwarnung. Ein Start in den Finals am Sonntag war für ihn trotzdem nicht möglich, da er noch Medikamente einnehmen muss.
„Ich wünsche Philipp gute Besserung“, sendete Martin Hetschel seinen Schützling am Sonntagabend Genesungsgrüße. „Abgesehen von dem Unfall, dürfen wir aber ein positives Fazit ziehen. Wir waren in allen Klassen sehr gut unterwegs und hatten mehrere Chancen auf einen Laufsieg. In der X30 Senior beträgt der Mach1-Marktanteil als 14%, damit sind wir die stärkste Macht in der heißumkämpften Klasse“, berichtete Hetschel weiter.
In wenigen Tagen wartet schon das nächste Highlight. Im belgischen Genk wird der Chassishersteller gemeinsam mit John Norris beim Finale der CIK-FIA KZ2 Europameisterschaft antreten.

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Mach1 Motorsport startet mit Rang zwei in die DKM-Saison

John Norris bei der DKM in Ampfing mit Mach1 MotorsportNach dem Vizetitel im vergangenen Jahr möchte der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart in diesem Jahr nach der Krone greifen. Der Auftakt in Ampfing verlief schon sehr erfolgreich und das Team belegt derzeitig Rang zwei im Gesamtklassement.

Für das Mach1 Motorport Team geht es Schlag auf Schlag. Nach Auftritten bei hochkarätigen Rennen in Belgien, Italien und Spanien, wurde es nun auch auf heimischem Boden ernst. Im bayerischen Ampfing fand der Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft statt und Mach1 Motorsport schickte vier Fahrer auf die Reise. Schnellster Mann war von Beginn Werkspilot John Norris aus Irland. Im Zeittraining fuhr er die sechsschnellste Zeit und lag nach den Heats auf Rang sieben. Eine tolle Aufholjagd zeigte er dann im ersten Rennen. Vom Start weg kämpfte er sich an seiner starken Konkurrenz vorbei und schaffte nach 24 Rennrunden den Sprung auf Platz zwei. „Das war ein super Rennen für uns. Das Kart funktionierte perfekt und es wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen“, Norris im Ziel. Im zweiten Durchgang konnte er leider nicht an seine Vorstellung vom Morgen anknüpfen. John musste harte Attacken seiner Verfolger abwehren und rutschte bis auf Platz sieben ab. Trotzdem verteidigte er Rang zwei in der Meisterschaftswertung und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Ebenfalls in Bestform präsentierte sich Manuel Valier bei seinem Heimrennen. Der Münchner setzte mit einem fünften Vorlaufrang ein erstes Ausrufezeichen und knüpfte in den Finals daran an. Als Zehnter und Zwölfter gehörte er zu den schnellsten Deutschen Piloten und ist derzeitig Sieber im Gesamtklassement. Etwas Pech hatte hingegen Marco Forrer. Der Schweizer war ebenso auf dem Niveau seiner Teamkollegen, wurde während der Rennen aber in mehrere Unfälle verwickelt und hing deshalb im Verfolgerfeld fest. Teamchef Martin Hetschel war mit dem Auftritt seiner Truppe durchaus zufrieden: „Es geht natürlich immer besser. Unser Material hat aber sehr gut funktioniert. Die Arbeit der letzten Monate spiegelt sich wieder und es macht Spaß mit diesem Team zuarbeiten.“

Seinen positiven Trend der letzten Wochen setzte der junge Norweger Nicolai Hagenaes fort. Bei seinem ersten Rennen auf dem anspruchsvollen 1.063 Meter langem Kurs wurde er von Sitzung zu Sitzung schneller und startete am Sonntag als 21. in das erste Finale. Schon während der Startphase machte er einige Positionen gut und etablierte sich im Verfolgerfeld. Beim Fallen der Zielflagge war Nicolai hervorragender Zwölfter. Noch einen Platz weiter nach vorne ging es für ihn im zweiten Durchgang, womit er prompt Meisterschaftspunkte auf seinem Konto verbuchen durfte. „Nicolai steigert sich stetig. Er lernt schnell und kann sich besonders gut auf neue Anforderungen einstellen. Mit Platz elf und zwölf hat er meine Erwartungen mehr als übertroffen“, lobte Hetschel seinen Youngster.

Schon am kommenden Wochenende reist das Team zum nächsten Rennen. Auf dem Hunsrückring/Hahn findet der Auftakt des ADAC Kart Masters statt und Mach1 Motorsport ist mit mehr als zehn Fahrern vor Ort. Parallel werden John Norris und Nicolai Hagenaes beim zweiten Wertungslauf der WSK Euro Series in Sarno antreten.

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Zahlreiche Erfolge für Mach1-Kart

In den vergangenen Wochen waren Mach1-Kart Piloten bei verschiedensten Rennen in Deutschland und Europa am Start und fuhren dort beachtliche Ergebnisse ein.

Den Anfang machten Nicolai Hagenaes und John Norris beim zweiten Auftritt der WSK Euro Series im spanischen Zuera. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr der Norweger Hagenaes sein bisher bestes Rennen des Jahres. Nach einem Plattfuß im Zeittraining, schaffte er mit viel Einsatz in den Heats seinen ersten Einzug in die Finalrennen der stärksten europäischen Rennserie. Im Finale lieferte er sich dann erneut spannenden Zweikämpfen und sah das Ziel letztlich als 27. Entsprechend zufrieden war Teamchef Martin Hetschel im Nachhinein: „In diesem Feld unter die besten 34 zu kommen ist schon eine tolle Leistung. Nico steigert sich von Rennen zu Rennen stetig und ich freue mich schon auf den weiteren Verlauf der Saison.“

Weniger Glück hatte John Norris. Der schnelle Ire fuhr im Zeittraining als 21. noch eine gute Ausgangsposition heraus. Doch in den Heats kam es für ihn knüppeldick. Trotz schneller Rundenzeiten wurde er immer wieder durch technische Probleme eingebremst und verpasste erstmalig in dieser Saison den Finaleinzug. „Es ist wirklich enttäuschend, von der Pace konnten wir an diesem Wochenende ganz vorne mitmischen. Wir müssen jetzt genau analysieren, wie die Ausfälle zu Stande gekommen sind, um uns für die Zukunft zu verbessern“, zeigte sich John Norris kämpferisch.

Eine Woche später waren Mach1 Schützlinge gleich an drei Schauplätzen zugeben. Nintendo Team Scheider Pilot Fabian Hellwig fuhr beim Auftakt des DMV Kart Championship einen Sieg in der X30 Junioren Klasse ein. Bei den Senioren landete Niclas von Wendt-Papenhausen auf Rang zwei. Nur wenige Kilometer weiter fand im belgischen Genk der Auftakt zur Rotax Euro Challenge statt. Mach1 Motorsport Pilot Maxi Fleischmann fuhr dort sein erstes Rennen mit dem für ihn neuen Material und fühlte sich auf Anhieb wohl. Im Zeittraining konnte er jedoch auf Grund eines technischen Ausfalls keine Zeit fahren und musste in den Heats jeweils von ganz hinten starten. Mit drei sehr guten Resultaten verbesserte er sich aber von Platz 55 auf 23 und war direkt für das Finale qualifizieren. Dieses beendete er dann als 21. und war am Ende doch zufrieden: „Für mein erstes Rennen nach einer längeren Pause ist das Ergebnis zufriedenstellend. Wir haben am Montag noch einmal getestet und fanden nochmals ein paar Zehntelsekunden, dass stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Rennen“, so Maxi Fleischmann. Ebenfalls in Belgien war Julian Müller bei der X30 Challenge Europa in Mariembourg unterwegs. Der junge Kölner behauptete sich im internationalen Starterfeld und schrammt als zweitbester Deutscher ganz knapp am Finale vorbei. Im B-Finale etablierte er sich dann aber im Spitzenfeld, musste nach einem Unfall sein Wochenende aber vorzeitig beenden.

Am vergangenen Wochenende rollte Mach1 Motorsport wiederholt bei drei Rennen an den Start. Gleich sieben Mach1 Fahrer wollten bei der Premiere der German Vega Trophy in Hahn auftrumpfen. Leider mussten im Vorhinein aber Julian Müller und Sebastian Schwendt krankheitsbedingt absagen. Alexander Heil (X30), Lukas Korsch (X30) und Philipp Heim (X30J), sowie die beiden Nintendo Team Scheider Piloten Nick Hansen (X30) und Dominik Breier (KZ2) hielten aber die Mach1 Fahnen oben. Alexander Heil fuhr das erste Rennen des Jahres und machte seinen Job sehr gut. Am Ende wurde er in den Finals Vierter und Fünfter. Philipp Heim erreichte im Zeittraining und dem Pre-Finale Rang 14, im zweiten Finale wurde er jedoch in eine Kollision verwickelt und musste das Rennen vorzeitig beenden.

In Wackersdorf waren Routinier Toni Greif und John Norris bei der Kart-Trophy Weiß-Blau in der Schalterklasse unterwegs. Leider musste Toni im Zeittraining sein Kart wegen eines technischen Defekts abstellen und stand daher in der Startaufstellung des ersten Finales ganz hinten. Toni bewies aber seine Erfahrung und kämpfte sich bis auf Platz vier vor. Im zweiten Durchgang führte er zeitweise das Feld sogar an, wurde schlussendlich aber hauchdünn Zweiter. „Ich bin mit meinem Material perfekt klar gekommen und freue mich, trotz des missglückten Zeittrainings, über das tolle Resultat“, resümierte Greif. Eine Premiere feierte indessen John Norris. Er war erstmalig mit einem Schaltkart unterwegs und fühlte sich sehr wohl. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gab er im Zeittraining schon Vollgas und landete trotz eines Membranschadens auf Platz sieben. In den Rennen setzte er dann noch einen drauf und fuhr jeweils die schnellste Rennrunde. „Es ist ein ganz besonderes Gefühlt mit einem Schaltkart zu fahren. Ich habe mich daran aber schnell gewöhnt und bin äußerst zufrieden. Toni und ich haben bewiesen, dass unser Kart auch in dieser Klasse perfekt funktioniert“, John gut gelaunt.

Auf seiner Hausbahn in Ampfing stimmte sich Manuel Valier auf den Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft ein. Beim Start des Süddeutschen ADAC Kart Cups bestimmte er das Tempo in der KF2 und ließ seinen Gegner keine Chancen zum Angriff. Mit zwei Siegen legte er einen guten Grundstein: „Die Konkurrenz war sicherlich nicht so stark wie bei der DKM, jedoch fühle ich mich jetzt sehr gut vorbereitet“, so Manuel.

Am Donnerstag reist das Team dann zum ersten großen Schlagabtausch in der Deutschen Kart Meisterschaft. Mit seinen Piloten wird der deutsche Chassishersteller in Ampfing vertreten sein schon eine Woche später geht es dann weiter zur WSK Euro nach Genk und dem Auftakt zur ADAC Kartmasters in Hahn.

Mach1 Motorsport: In Ampfing vom Glück verlassen

Mach1 Kart bei der DKM in AmpfingDie dritte Veranstaltung der Deutschen Kart Meisterschaft im bayerischen Ampfing hatte es für das Mach1 Motorsport Team in sich. In den Rennen fehlte dem Chassishersteller das nötige Rennglück, allein Lucas Speck sorgte mit Rang fünf für einen Lichtblick.

„Ich freue mich auf eine kurze Pause“, zeigte sich Martin Hetschel nach dem Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft erleichtert. Die letzten sechs Wochen war das Team durch Deutschland getourt und feierte zahlreiche Erfolge. Diese sollten in Ampfing leider ausbleiben. Mit John Norris und Lucas Speck gingen gleich zwei Siegesanwärter in der höchsten Deutschen Kartliga an den Start. Nach den Vorläufen war die Stimmung noch gut, John belegte Rang sechs und Lucas Position 14. Im ersten Rennen musste der Ire Norris jedoch Federn lassen, direkt nach dem Start wurde er in einen Unfall verwickelt und schied mit krummem Chassis vorzeitig aus. Für Lucas Speck hätte das Rennen indessen nicht besser verlaufen können. In einem atemraubenden Fotofinish eroberte er den fünften Rang und durfte sich über seinen ersten DKM-Pokal freuen. Das zweite Finale fiel dagegen für beide Schützlinge sprichwörtlich ins Wasser. Lucas Speck erwischte einen denkbar schlechten Start und fiel im Rennverlauf weit zurück. Nach 24 Rennrunden erreichte das Duo das Ziel als 21. und 22. Dabei war Norris zu Rennhalbzeit schon wieder auf Top-Ten Kurs, verlor aber durch eine weitere Kollision wieder viele Positionen. Nicht an den Start gehen konnte Lisa-Christin Brunner, in den Trainings am Freitag zog sie sich eine Rippenprellung zu und musste auf ihre Teilnahme verzichten.

Ein ähnliches Bild bei den Junioren. Cedric Piro mischte erneut ganze vorne mit und qualifizierte sich, nach zwei fünften Rängen in Vorläufen, als Sechster für das erste Finalrennen. In diesem wurde er jedoch Opfer eines spektakulären Startunfalles und musste das Rennen nach nur wenigen Metern vorzeitig aufgeben. Nach einem kurzen ärztlichen Check war er im zweiten Durchgang wieder mit von der Partie, musste diesen aber wegen zu hoher Schmerzen vorzeitig beenden. Erstmalig startete Nikolina Radonijc für Mach 1 Motorsport und zeigte eine deutliche Lernkurve. Schlussendlich verpasste sie jedoch als Zehnte im Hoffnungslauf die Finalteilnahme um wenige Plätze.

Martin Hetschel war glücklich diesen aufregenden Renntag beendet zu haben: „Es sollte einfach nicht sein. Das Chassis funktionierte bei diesen hohen Außentemperaturen perfekt und wir wären durchaus in der Lage gewesen unsere Stellung in der Gesamtwertung auszubauen. Letztlich hat Lucas Speck für einen kleinen Erfolg gesorgt und mit Rang fünf wichtige Meisterschaftspunkte gesammelt. Gute Besserung wünschen wir Cedric und Lisa, die hoffentlich bald wieder fit im Kart sitzen.“

In drei Wochen reist das Team dann nach Portugal zum ersten Rennen der U18 Kart-Weltmeisterschaft, drei Piloten vertrauen dort auf ein Mach1-Kart.

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Mach1 Motorsport: Fünf Pokale und KF2-Gesamtführung im ADAC Kart Masters

Mach1 Motorsport bei den ADAC Kartmasters in Ampfing, (c) Heinz Franzen - kartnet.de
Mach1 Motorsport bei den ADAC Kartmasters in Ampfing

Auch beim zweiten Durchgang des ADAC Kart Masters konnte Mach1 Motorsport überzeugen und entwickelt sich zu einem der stärksten und erfolgreichsten Teams im Championat. Am Sonntagabend landeten gleich vier der 14 Piloten in den Pokalrängen und Lucas Speck führt das KF2-Gesamtklassement an.

Auf Teamchef Martin Hetschel wartete in Ampfing eine große Aufgabe. Mit 14 Piloten in fünf Klassen war man vielfältig vertreten und durchaus erfolgreich. „Nach dem Erfolg in Oschersleben war der Zuspruch sehr groß. Mit Cedric Piro und Chris Dahlmann haben wir nun auch noch Zuwachs in der KF3 erhalten und hoffen dort ebenfalls gute Ergebnisse ein zufahren“, erklärte Martin Hetschel.

Erfolgreichster Pilot war Lucas Speck in der KF2. Nach Rang drei in Oschersleben mischte er auch diesmal vorne mit und beendete seine Rennen auf einem hervorragenden zweiten und dritten Rang. Damit schob sich der Rheinländer an die Tabellenspitze und zählt nun zu den ernsthaften Titelfavoriten. Ebenfalls sehr schnell unterwegs war sein Teamkollege Manuel Valier. Nur 60 Kilometer von seinem Wohnort entfernt, zählt das Rennen zu seinem Heimspiel. Nach einem Sieg im Vorlauf sicherte sich der Münchner einen Startplatz in der ersten Reihe. Im Rennen musste er jedoch etwas zurückstecken und erreichte das Ziel als toller Fünfter. Einen herben Rückschlag gab es im zweiten Durchgang, Manuel wurde in einen Startunfall verwickelt und musste dem 28-Mann starkem Feld hinterher eilen. Nach 18 Rennrunden erreichte er das Ziel noch als Dreizehnter und konnte damit noch wertvolle Meisterschaftspunkte sammeln. Als Dritte im Bunde war Lisa-Christin Brunner mit von der Partie. Jedoch immer in Kämpfen im Verfolgerfeld verwickelt, schaffte sie es nicht sich freizufahren und wurde so nur 21. und 24.

Ebenfalls drei Schützlinge schickten die Schwaben in der KF3 auf die Reise. Neben Stammpilot Johannes Gumbrecht, fuhren Chris Dahlmann und Cedric Piro ihr erstes Rennen mit einem Mach1 Kart. Der Saarländer Piro war auf Anhieb bei der Musik und drehte prompt die schnellste Runde in seiner Zeittrainingsgruppe. Doch ein fehlerhaftes Teil bei der technischen Nachkontrolle warf ihn ans Ende des Feldes, auf Rang 49 zurück. Piro ließ sich davon aber nicht beeindrucken. In den Heats arbeitete er sich auf Platz 16 vor und im ersten Rennen schaffte er dann als Neunter den Sprung in die Top-Ten. Einen Dämpfer musste er dann im zweiten Finale verkraften. Nach einer Rangelei in der ersten Runde musste er erneut das Feld von hinten aufrollen. Der Rückstand war jedoch so groß, dass er, obwohl er konstant schnelle Rundenzeiten auf die Strecke brannte, nur bis auf Rang 21 vorkam. Auf Augenhöhe mit Piro war auch Chris Dahlmann. Der Youngster wird gemeinsam mit Mach1 in der U18 WM antreten und nutzte das Rennen zur Vorbereitung. Als 20. nach den verregneten Vorläufen, kämpfte er sich im ersten Durchgang im Trockenen bis auf Position elf vor. Der zweite Lauf endete für Chris leider vorzeitig, nachdem ihm ein Konkurrent bei einer Kollision Heckauffahrschutz und Auspuff beschädigte. Weniger erfolgreich war das Rennwochenende für Gumbrecht, nach zwei durchwachsenen Heats verpasste er die Finalqualifikation.

Bei den IAME X30 Junioren rollten Axel Ausländer, Loris Prattes und Sebastian Schwendt unter der Bewerbung Mach1 Motorsport an den Start. Schnellster Mann war Schwendt, nach Rang drei im Zeittraining fightete er im ersten Rennen um eine Top-Fünf Platzierung. Ein kleiner Fahrfehler ließ ihn letztlich jedoch auf Rang neun zurück fallen. In Lauf Nummer zwei erwischte es ihn dann mit voller Breitseite. Durch einen Startunfall rutschte er bis auf Rang 21 ab. Die Kohlen aus dem Feuer holte Loris Prattes als 13., im ersten Rennen war er 22. Abhaken muss Axel Ausländer sein Gastspiel in Ampfing. In beiden Rennen landete er weit hinter seinen Erwartungen.

Ein sicherer Kandidat auf einen Podestplatz war erneut Alexander Heil. Mit Rang vier im Qualifying hatte er eine gute Ausgangsposition und brachte diese auch im ersten Rennen nach Hause. Das Zweite war jedoch schon vor dem Start beendet. Alex musste mit einem technischen Problem die Box ansteuern. Das Mechanikerteam konnte den Schaden zwar schnell beheben, doch wieder auf der Strecke hatte er drei Runden Rückstand und verlor alle Chancen auf ein gutes Endergebniss. Seine Teamkollegen Lukas Korsch, Baldur Bahn und Jan Jesse etablierten sich in den Rennen jeweils im Mittelfeld und kämpfen um die Position zwischen zehn und 20.

Als Solist rollte erneut Toni Greif bei den Schaltkarts an den Start. In Oschersleben erstmalig mit einem Mach1 Kart unterwegs, schoss er sich in Ampfing schnell darauf ein und war stets auf Punktekurs. Am Ende legte er noch eine Schippe drauf und durfte sich als Vierter und Siebter über einen Pokal freuen.

Teamchef Martin Hetschel war am Sonntag sehr zufrieden, auch wenn am Ende nicht jeder seine Möglichkeiten zeigen konnte. „Dieses Wochenende war erneut ein Härtetest für unser Material, der mit Bravur bestanden wurde. Wir waren im Heißen, Kalten und Nassen konkurrenzfähig, was die außergewöhnlich gute Balance des Mach1 Karts erneut unterstreicht. Letztlich konnte leider nur Lucas in beiden Rennen ein zählbares Ergebniss einfahren. Manuel war ebenfalls auf Augenhöhe mit seinem Teamkollegen, doch der Unfall im zweiten Lauf warf ihn weit zurück. Überzeugt haben mich auch unsere Junioren; Chris und Cedric waren auf Anhieb und ohne Testkilometer mit dem neuen Material konkurrenzfähig. Auch bei den X30 Klassen haben wir gezeigt, dass wir der Konkurrenz absolut gewachsen sind, unerwartete Zwischenfälle verhinderten jedoch bessere Platzierungen.“

Schon am kommenden Wochenende geht das Renngeschehen für das Team weiter. Beim DMV Kart Championship in Wackersdorf bereitet man sich auf das anstehende Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft vor.

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Tolle Mach1 Show in Ampfing

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Jannick Flygenring bei der DKM in Ampfing
Jannick Flygenring bei der DKM in Ampfing

Mit drei Fahrern reiste das Mach1 Motorsport Team zur zweiten Veranstaltung der Deutschen Kart Meisterschaft im bayerischen Ampfing und lieferte eine perfekte Vorstellung ab. Der irische Werkspilot John Norris kämpfte zeitweise sogar um den Gesamtsieg.

Das dänische Duo Martin Mortensen und Jannick Flygenring startete nach seiner beeindruckenden Leistung bei der U18 Weltmeisterschaft hochmotiviert in den zweiten Durchgang der DKM. Erstmalig auf der anspruchsvollen Strecke in Ampfing (Bayern) nutzten sie die freien Trainings um sich auf die Bahn einzustellen. Nach den Heats lagen beide im Mittelfeld und beendeten ihre Finalrennen als 16 bzw. 17.

Der Ire John Norris präsentierte sich dagegen wieder in Bestform. Schon in den Trainings gehörte er zu den Schnellsten und so war es kein Wunder, dass er nach dem Zeittraining Position vier belegte. In den Heats steigerte er sich mit einem Sieg und einem dritten Rang weiter und sicherte sich damit die Pole-Position für den Sprint am Sonntagmorgen. „Ein perfekter Tag“, strahlte John am Abend. Am Sonntagmorgen startete er nach einem guten Warm-Up erfolgreich in den Sprint und fuhr ein solides Rennen. Im Ziel war er guter Fünfter. „Ich habe mit etwas mehr Gummi gerechnet und brauchte deshalb zu viel Zeit, um auf die Pace vom Vortag zu kommen.“ Im Finale passte dann wieder alles und John lieferte sich packende Zweikämpfe. Sechs Runden vor Rennende rangierte er auf der aussichtsreichen vierten Position. Doch überfuhr er einmal die Curbs zu hart und zerstörte sich dabei seine Bremsscheibe. Nach einer kurzen Schrecksekunde hatte er sich aber schnell auf die neue Situation eingestellt und beendete das Rennen nur noch mit seiner Vorradbremse. Im Ziel hatte er nur drei Plätze verloren und unterstrich damit sein fahrerisches Talent. „Schade“, Norris geknickt. „Das Kart lief perfekt und ich war mir sicher noch den Sprung auf das Podest zu schaffen. Trotz des kleinen Missgeschicks bin ich sehr zufrieden.“

Auch Teamchef Martin Hetschel war die Freude über ein gelungenes Rennen deutlich anzumerken. „Dieses Jahr läuft es für uns sehr gut. Das Mach1-Kart hat eine tolle Balance und zusätzlich bietet die Kombination TM/Bolex eine hohe Konkurrenzfähigkeit. Nur zum großen Sieg fehlt uns nun noch das nötige Quäntchen Glück. Gleichermaßen steigern sich auch unsere Fahrer und wir freuen uns jetzt auf das ADAC Kart Masters in Wackersdorf.“

Mach1 Kart Halbzeitmeister im ADAC Kart Masters

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Luca Walter beim ADAC Kartmasters mit Mach1 KartAuch nach dem dritten Rennwochenende des ADAC Kart Masters in Ampfing, führt mit Luca Walter ein Mach1 Kart Pilot die Gesamtwertung der Klasse IAME X30 Junioren an. Die restlichen vier Fahrer erlebten unterdessen Rennen mit Pleiten, Pech und Pannen.

Nach seinem Erfolg in Liedolsheim, war Luca Walter auch in Ampfing ganz vorne wieder zu finden. Im ersten Rennen der IAME X30 Junioren erkämpfte er sich auf feuchter Fahrbahn die deutliche Führung und feierte seinen zweiten Sieg in Folge. Auch im zweiten Durchgang war er wieder schnell unterwegs und wurde auf nun trockenem Asphalt  Zweiter. Damit baute er in der Gesamtwertung seine Führung weiter aus. Mach1 Motorsport Teamchef Martin Hetschel freute sich über diesen Erfolg. „Luca hat zwei sehr tolle Rennen gefahren und gezeigt, dass man mit einem Mach1 Kart auf trockener sowie nasser Fahrbahn schnell sein kann.“

Lucas Speck beim ADAC Kartmasters mit Mach1 KartWeniger Glück hatten die anderen drei Piloten aus dem Team Mach1 Motorsport. In der KF3 wollte Mario Abbate an seine tollen Leistungen des Saisonstarts anknüpfen, doch ein Ausfall in einem Vorlauf, ließ ihn in der Gesamtwertung auf Rang 42 zurückfallen und der verpasste den Einzug in die Finalrennen. Die beiden KF2 Schützlinge Lucas Speck und John Norris erlebten ein ähnliches Schicksal. Beide lagen nach dem Zeittraining mit Rang zehn und 15 auf einer guten Ausgangsposition. In den Heats lief jedoch nicht alles nach Plan. Speck wurde in einem Durchgang toller Sechster, musste aber auch ein Rennen wegen eines Motorschadens vorzeitig beenden und stand somit auf Startposition 17 für das erste Rennen. John Norris erwischte es noch schlimmer: Er schaffte nach einem Ausfall und Rang zehn, auf Grund von Elektronikproblemen, hauchdünn als 32. die Qualifikation. Die Finalrennen verliefen ähnlich. Speck schied im ersten Rennen aus, und konnte sich im zweiten nach einer Startkollision dank schneller Rennrunden immerhin noch bis auf Rang 20 vorkämpfen.

John Norris bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 KartGenau anders herum erlebte es John Norris. Der Ire verbesserte sich in einer spektakulären Aufholjagd im ersten Durchgang um 22 Positionen und fuhr die drittschnellste Rennrunde, auf Grund einer fraglichen Rennleiterentscheidung wurde er jedoch nur als 19. gewertet. Im zweiten Durchgang musste er direkt nach einer Startkollision im Mittelfeld unfreiwillig aufgeben.

Mit Loris Prattes in der Klasse Bambini sammelte das Team erste Erfahrungen in dieser Kategorie, leider musste man sich auf Grund des Testrückstands und einiger Rennunfälle nur mit Positionen im Mittelfeld zufrieden geben.

„Mit diesem Wochenende können wir nicht zufrieden sein. Die unsere Fahrer wurden leider jedes Mal eingebremst und konnten ihre schnellen Zeiten nicht in ein zählbares Ergebnis umsetzen“, so Martin Hetschel frustriert.

Mario Abbate bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart Loris Prattes bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart

Weiter geht es für den einzigen deutschen Chassishersteller in zwei Wochen, dann fällt im italienischen Ortona der Startschuss zur CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft, in der Mach1 Motorsport wieder mit vier Fahrern vertreten ist.

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