Mach1 Motorsport bei den ADAC Kartmasters

Mach1 Motorsport überzeugt in Ampfing

Zur zweiten Saisonstation des ADAC Kart Masters ging es für das Mach1 Motorsport Team am zurückliegenden Wochenende ins bayerische Ampfing. Bei der Rennveranstaltung des zweitgrößten Automobilclubs der Welt startete der deutsche Chassishersteller mit drei Piloten und unterstrich dabei seine Konkurrenzfähigkeit.
Ein perfektes Kartsport-Wochenende erlebten Fahrer, Zuschauer und Teams auf dem Schweppermannring in Ampfing. Hochsommerliche Temperaturen und größtenteils blauer Himmel waren vom 27. bis 29. Mai – ein Garant für spannende Rennaction auf dem 1.063 Meter langen Kurs. 176 Teilnehmer versammelten sich dazu an der Strecke in Oberbayern und kämpften um die nächsten Meisterschaftspunkte in Deutschlands größter Kartrennserie. Mach1 Motorsport trat dabei in drei verschiedenen Kategorien an und stellte sein Potenzial unter Beweis.
Bei den OK Junioren ging Cameron Boedler mit einem Mach1-Chassis und erstmalig mit einem Motor des deutschen Herstellers Rexon an den Start. Im samstäglichen Zeittraining haderte der Deutschbrasilianer auf Platz 18 noch mit den schwierigen Streckenbedingungen. „Kurzzeitig einsetzender Regen hat die Verhältnisse komplett verändert – ich war zum ersten Mal in Ampfing auf nasser Fahrbahn unterwegs und fand dabei leider nicht schnell genug meinen Rhythmus“, erklärte der Youngster. Auf Slickreifen zeigte Cameron im Anschluss jedoch einen starken Aufwärtstrend. Als 14. ging er nach den Heats in das erste Rennen und raste dort bis auf Rang elf nach vorne. Im zweiten Durchgang schaffte es der Nachwuchsrennfahrer sogar auf Position acht und sammelte damit wichtige Zähler für das Championat.
Pawel Myszkier feierte sein Debüt in der X30 Senior-Kategorie. Normalerweise im Schaltkartbereich aktiv, wagte der Pole am vergangenen Wochenende einen Gaststart in der Klasse mit den getriebelosen IAME-Motoren und zeigte dabei eine tolle Vorstellung. Nach dem Zeittraining lag Pawel noch auf Position 23 im 32-köpfigen Fahrerfeld und hing damit deutlich hinter seinen Erwartungen zurück. Doch schon in den Vorläufen kam der Mach1-Werkspilot immer besser zurecht. Mit Rang acht und elf lag er auf Position acht im Zwischenklassement und ging von dort aus in die Wertungsläufe. Im ersten Rennen büßte Pawel in einem turbulenten Rennen noch eine Position ein, gab daraufhin jedoch noch einmal alles und beendete seine X30-Premiere auf einem eindrucksvollen fünften Platz.
Ebenfalls als Solist startete Julian Müller bei den Schaltkarts. Nach einem verkorksten ADAC Kart Masters-Auftakt in Hahn, mit vorzeitigem Ausscheiden, lief es für den Kölner in Ampfing wesentlich besser. Im Zeittraining auf Platz 15, qualifizierte sich Julian nach den Heats als Zehnter direkt für die Finalrennen. Auf ebensolcher Position beendete der Mach1 Motorsport-Schützling auch den ersten Wertungslauf. Im zweiten Durchgang musste er jedoch einen Ausfall verzeichnen und machte damit alle Hoffnungen auf ein weiteres Top-Ten-Resultat zunichte.
Dennoch zog Teamchef Martin Hetschel nach dem Event ein durchweg positives Fazit: „Meine Piloten konnten an diesem Wochenende auf ganzer Linie überzeugen. Cameron und Pawel haben sich toll nach vorne gekämpft und die Leistungsfähigkeit unserer Chassis verdeutlicht. Auch Julian war super unterwegs. Ohne den Ausfall im zweiten Lauf wäre es für ihn mit Sicherheit auch noch weiter nach vorne gegangen. Daumen hoch auf für die Mach1 factory supported Teams. DS Kartsport und LS Kart mischten in allen Klassen im vorderen Feld mit und unterstreichen einmal mehr das Potential unserer Chassis.“

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