Trophy Margutti: Mach1 Motorsport holt Pole-Position

Einen gelungenen Saisonstart erlebte der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart im italienischen Lonato. Bei der 27. Topheo Andrea Margutti mischte das Team im internationalen Teilnehmerfeld an der Spitze mit und gehörte bei den Schaltkarts zu den Siegesanwärtern.

Nach einer langen Winterpause fiel für Mach1 Motorsport auf dem South Garda Circuit der Startschuss in die Saison 2016. Mit fünf Piloten trat das Team bei der 27. Tropheo Andrea Margutti an. 158 Fahrerinnen und Fahrer aus 24 Nationen waren diesmal vertreten.

Bei den Schaltkarts feierte der Schwede Douglas Lundberg seine Premiere als Werkspilot und überzeugte auf ganzer Linie. Nach starken freien Trainings, fuhr Lundberg im Qualifying Bestzeit und unterstrich seine Performance auch in den Heats – als Zweiter und Dritter sah er die Zielflagge. Doch eine Zehnsekundenstrafe warf ihn im zweiten Durchgang zurück, sodass er nur als 13. in das Pre-Finale startete. Der Vize-Europameister aus dem Jahr 2014 kämpfte sich aber gekonnt nach vorne und wurde als Vierter abgewinkt. Im Finale verbesserte er sich direkt am Start auf Rang drei und hielt den Anschluss zur Spitze. Doch zur Rennmitte fiel er etwas zurück, bis zum Rennende nach 22 Runden kämpfte er sich aber wieder auf Platz vier nach vorne und stimmte Teamchef Martin Hetschel zufrieden: „Mit Douglas haben wir einen starken Fahrer in unserem Team. Er fühlte sich von Beginn an in unserem Kart wohl und hat in Lonato eindrucksvoll unser Potential aufgezeigt.“

Aber auch die anderen Fahrer waren gut unterwegs. Neben Lundberg traten noch Jordi van Moorsel, Pawel Myszkier und Marco Forrer an. Großes Pech hatte der Schweizer Marco Forrer. Durch einen Ausfall im zweiten Heat, lag er nur auf Position 35 und musste versuchen sich über den Hoffnungslauf zu qualifizieren. Doch in diesem schied er frühzeitig aus und verpasste seine Chance. „Marco hat sich im Verlauf der Trainings deutlich gesteigert und wäre ohne seinen Ausfall im Hoffnungslauf sicher im Finale gewesen“, lobte Hetschel seinen Fahrer. Jordi van Moorsel und Pawel Myszkier qualifizierten sich hingegen direkt und etablierten sich in beiden Finals im Mittelfeld. Eine starke Aufholjagd zeigte der Niederländer van Moorsel, nach einem Ausfall im Pre-Finale, fuhr er im Finale bis auf Position 17 nach vorne.

Als Solist startete Cameron Boedler bei den OK Junioren. Der Deutschbrasilianer fuhr sein erstes Rennen in der neuen CIKFIA-Klasse und war auf Anhieb konkurrenzfähig. Als 25. beendete er das Qualifying und arbeitete sich im Verlauf der Heats auf Platz 19 nach vorne. Noch eine Schippe drauf legte er im Pre-Finale. In einem spannenden Rennen schrammte er als 13. nur knapp an den Top-Ten vorbei. Aufregend war auch das Finale, die Junioren lieferte sich packende Fights. Im Mittelfeld wechselten die Positionen im Rundentakt.

Cameron behielt aber die Nerven und beendete das Wochenende als starker 16. „Auch mit der Vorstellung von Cameron bin ich sehr zufrieden. Er hat schon während der freien Trainings mit schnellen Zeiten überzeugt und knüpfte daran in den Rennen an.“

Weiter geht es für Mach1 Motorsport vom 21.-24. April mit dem Auftakt der Schaltkart Europameisterschaft in Essay (Frankreich). Eine Woche später findet das erste Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft im oberpfälzischen Wackersdorf statt.

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