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Trophy Margutti: Mach1 Motorsport holt Pole-Position

Einen gelungenen Saisonstart erlebte der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart im italienischen Lonato. Bei der 27. Topheo Andrea Margutti mischte das Team im internationalen Teilnehmerfeld an der Spitze mit und gehörte bei den Schaltkarts zu den Siegesanwärtern.

Nach einer langen Winterpause fiel für Mach1 Motorsport auf dem South Garda Circuit der Startschuss in die Saison 2016. Mit fünf Piloten trat das Team bei der 27. Tropheo Andrea Margutti an. 158 Fahrerinnen und Fahrer aus 24 Nationen waren diesmal vertreten.

Bei den Schaltkarts feierte der Schwede Douglas Lundberg seine Premiere als Werkspilot und überzeugte auf ganzer Linie. Nach starken freien Trainings, fuhr Lundberg im Qualifying Bestzeit und unterstrich seine Performance auch in den Heats – als Zweiter und Dritter sah er die Zielflagge. Doch eine Zehnsekundenstrafe warf ihn im zweiten Durchgang zurück, sodass er nur als 13. in das Pre-Finale startete. Der Vize-Europameister aus dem Jahr 2014 kämpfte sich aber gekonnt nach vorne und wurde als Vierter abgewinkt. Im Finale verbesserte er sich direkt am Start auf Rang drei und hielt den Anschluss zur Spitze. Doch zur Rennmitte fiel er etwas zurück, bis zum Rennende nach 22 Runden kämpfte er sich aber wieder auf Platz vier nach vorne und stimmte Teamchef Martin Hetschel zufrieden: „Mit Douglas haben wir einen starken Fahrer in unserem Team. Er fühlte sich von Beginn an in unserem Kart wohl und hat in Lonato eindrucksvoll unser Potential aufgezeigt.“

Aber auch die anderen Fahrer waren gut unterwegs. Neben Lundberg traten noch Jordi van Moorsel, Pawel Myszkier und Marco Forrer an. Großes Pech hatte der Schweizer Marco Forrer. Durch einen Ausfall im zweiten Heat, lag er nur auf Position 35 und musste versuchen sich über den Hoffnungslauf zu qualifizieren. Doch in diesem schied er frühzeitig aus und verpasste seine Chance. „Marco hat sich im Verlauf der Trainings deutlich gesteigert und wäre ohne seinen Ausfall im Hoffnungslauf sicher im Finale gewesen“, lobte Hetschel seinen Fahrer. Jordi van Moorsel und Pawel Myszkier qualifizierten sich hingegen direkt und etablierten sich in beiden Finals im Mittelfeld. Eine starke Aufholjagd zeigte der Niederländer van Moorsel, nach einem Ausfall im Pre-Finale, fuhr er im Finale bis auf Position 17 nach vorne.

Als Solist startete Cameron Boedler bei den OK Junioren. Der Deutschbrasilianer fuhr sein erstes Rennen in der neuen CIKFIA-Klasse und war auf Anhieb konkurrenzfähig. Als 25. beendete er das Qualifying und arbeitete sich im Verlauf der Heats auf Platz 19 nach vorne. Noch eine Schippe drauf legte er im Pre-Finale. In einem spannenden Rennen schrammte er als 13. nur knapp an den Top-Ten vorbei. Aufregend war auch das Finale, die Junioren lieferte sich packende Fights. Im Mittelfeld wechselten die Positionen im Rundentakt.

Cameron behielt aber die Nerven und beendete das Wochenende als starker 16. „Auch mit der Vorstellung von Cameron bin ich sehr zufrieden. Er hat schon während der freien Trainings mit schnellen Zeiten überzeugt und knüpfte daran in den Rennen an.“

Weiter geht es für Mach1 Motorsport vom 21.-24. April mit dem Auftakt der Schaltkart Europameisterschaft in Essay (Frankreich). Eine Woche später findet das erste Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft im oberpfälzischen Wackersdorf statt.

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Mach 1 Kart mischt an der Weltspitze mit

Mit neun Fahrern reiste Mach 1 Motorsport am vergangenen Wochenende zu den IAME International Finals nach Le Mans. Darüber hinaus schickte der deutsche Chassis-Hersteller John Norris als Solisten beim Vortex Rok-Weltfinale in Lonato ins Rennen und zeigte sowohl in Frankreich als auch in Italien eine beeindruckende Performance.

Mehr als 300 Piloten versammelten sich am zurückliegenden Wochenende zum IAME International Final auf dem anspruchsvollen Kurs im französischen Le Mans. Überzeugen konnte dabei Routinier und zweifacher Sieger der Jahre 2012 und 2014 Thierry Delre. Im Zeittraining der Getriebeklasse kämpfte er noch mit Setup-Problemen und landete auf Platz 17. Während den vier Vorläufen verbesserte er sich jedoch deutlich und fand schnell seine gewohnte Pace zurück. Einen herben Rückschlag erlebte Thierry jedoch am Samstagabend im letzten Vorlauf: Auf Platz sechs liegend musste er sein Kart mit einem Pleuellagerschaden vorzeitig im Aus abstellen. Auch am Sonntag wurde der Mach1-Pilot vom Pech verfolgt. Im Pre-Finale wurde er in eine Kollision verwickelt und musste das Rennen vorzeitig beenden. Im Finale legte der Kartfahrer dann eine tolle Aufholjagd hin und beendete dieses am Ende als guter Achter.

Mit Corentin Gregoire aus Belgien und Viny Sobrevia aus Frankreich waren zwei weitere Mach1-Piloten im starken Shifter-Feld unterwegs. Der junge Franzose Viny Sobrevia bestritt sein erstes internationales Rennen und überzeugte im Finale mit einem 14. Platz. Pech hatte sein Teamkollege Corentin Gregoire: In den Vorläufen zeigte er eine solide Leistung, musste jedoch im Pre-Finale und Finale sein Kart aufgrund einer Kollision, sowie einem technischen Defekt vorzeitig abstellen. „Thierry hat sich wieder von seiner besten Seite gezeigt. Mit etwas mehr Glück wäre in diesem Jahr sicher auch wieder ein Podestplatz möglich gewesen. Viny und Corentin haben sich am Wochenende ebenfalls sehr gut geschlagen und gezeigt, dass das Mach1 Kart auch bei weniger erfahrenen Piloten bestens funktioniert. Leider hatten wir in diesem Jahr bei den Schaltern nicht das nötige Rennglück“, fasste Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Im 123 Fahrer starken X30 Senior-Feld waren drei Mach1-Piloten unterwegs. Haavard Hallerud aus Norwegen, Paul Pittham aus Australien und Jonathan Williams aus England. Havard Hallerud zeigte im Zeittraining eine solide Leistung und beendete dieses als bester Mach1-Pilot auf Platz 29. In den Heats hatte er jedoch weniger Glück und qualifizierte sich am Ende nur für das C-Finale, in welchem er als guter Elfter abgewinkt wurde. Der zweite im Bunde Paul Pittham qualifizierte sich in den Top-15, wurde im Nachhinein jedoch aufgrund falschen Benzins aus der Wertung genommen. Nach Pech in den Vorläufen schaffte es der Australier im C-Finale nichtsdestotrotz noch bis auf Position neun nach vorne. Jonathan Williams verbesserte sich kontinuierlich und sammelte während den Heats weitere Rennerfahrung. Am Ende schloss er das C-Finale als 25. ab.

Bei den Junioren kämpften Cameron Boedler, Samuel Cornwell und Jarle Gaard im fast 100 Fahrer starken Feld um gute Ergebnisse. Im vorderen Feld mischte stetig Cameron Boedler mit. Der Deutsch-Brasilianer zeigte bereits im Zeittraining mit einem 16. Platz sein Können, musste in den Heats trotz eines guten Vierten und sechsten Platzes allerdings einige Rückschläge verkraften. Als 19. startete er in die finale Phase des Wochenendes. Das Pre-Finale und Finale beendete er nach einigen Positionskämpfen und Rundenzeiten auf Top-Drei-Niveau jeweils auf Platz 18.

Samuel Cornwell war im Zeittraining nur 44. und verpasste den Finaleinzug nach imposanten Aufholjagden in den Vorläufen mit nur drei Punkten Rückstand. Im B-Finale zeigte er im Anschluss eine solide Leistung und beendete dieses als Dritter. Der Norweger Jarle Gaard feierte seine Premiere auf internationalem Terrain. Am Ende sammelte er sehr viel Erfahrung und fuhr mit Platz 22 im C-Finale ein zufriedenstellendes Ergebnis ein.

Siegerehrung ROK WeltfinaleParallel zu den Geschehnissen in Le Mans ging es auch in Lonato heiß her. Auf der italienischen Traditionsrennstrecke fand am selben Wochenende das internationale Vortex Rok-Finale statt. Mit der Unterstützung des polnischen Mach 1 Kart-Importeurs Kornel Lenartovicz ging Werkspilot John Norris an den Start. Nachdem zwei gesetzte Fahrer aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen mussten, reiste der Ire mit deutlichem Trainingsrückstand nach Italien. Mit dem fünften Platz im Zeittraining des 56-köpfigen Fahrerfeldes setzte der Routinier schon zu Beginn des Events ein Ausrufezeichen. Mit Platz fünf, drei und zwei in den Vorläufen zeigte John im Anschluss seine Qualitäten. Im Finale preschte der Mach 1-Pilot sogar noch bis auf den zweiten Rang nach vorne und raste so zum Vize-Titel im Rok-Weltfinale. „Was für eine Hauruckaktion. Ich bin zum ersten Mal mit diesem Motoren-Konzept unterwegs gewesen und kam direkt sehr gut damit zurecht. Ein super Ergebnis für mich und die gesamte Mach1-Mannschaft zum Saisonabschluss“, freute sich John nach der Siegerehrung.

Ebenfalls positiv fiel das Resümee von Teamchef Martin Hetschel aus:„Zuerst möchte ich mich bei meinen Importeuren MLC Motorsport (England), Delre Racing (Belgien), TP Motorsport (Norwegen), FKI (Frankreich) und Lenartovicz Motorsport (Polen) bedanken. Ohne deren gute Arbeit wäre ein solcher Erfolg zum Jahresende nicht möglich gewesen. Natürlich bin ich auch stolz, dass unsere harte Arbeit in den letzten Jahren Früchte trägt. Immer mehr Fahrer setzen auf unser Material und zeigen sich damit im nationalen und internationalen Vergleich konkurrenzfähig. Nochmals vielen Dank an alle Fahrer und Teams für das Vertrauen und die Zusammenarbeit.“

Dass dieser Fortschritt nicht von ungefähr kommt, beweist der deutsche Karthersteller immer wieder aufs Neue: In den nächsten Tagen werden die neuen Karts für das Modelljahr 2016 vorgestellt. Mach1 bietet in Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen deutschen Mach1 Team DS Kartsport wieder Track Days an. Die erste Runde findet am 6. und 7. November in Liedolsheim statt. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

Mach1 Motorsport: Starker Saisonauftakt in Lonato

Mit vier Fahrern reiste der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart zur 26. Andrea Margutti Trophy in Lonato und präsentierte sich in Top-Form. Das neue Chassis FIA5 zeigte eine starke Performance und Werkspilot John Norris holte bei den Schaltkarts einen hervorragenden vierten Rang.

Das Rennen auf dem South Garda Circuit wurde zur Bewährungsprobe des neuen Mach1 Chassis mit dem Namen FIA5. Erstmals stellte sich der deutsche Hersteller der starken internationalen Konkurrenz und überzeugte auf ganzer Linie. Bei Sonnenschein und hohen Grippverhältnissen machte das FIA5 einen perfekten Job und schrammte in der Schaltkartklasse nur knapp am Siegerpodium vorbei.

Insgesamt traten in 53 Teilnehmer in der Schaltkartklasse KZ2 an. Für Mach1 Motorsport waren John Norris, Thierry Delré und Toni Greif vertreten. Zusätzlich feierte LS-Kart-Pilot Lucas Speck seine Schaltkart-Premiere. Trotz der langen Winterpause legte Norris schon in den freien Trainings stark los und sicherte sich Platz zehn im Qualifying. „Ich hatte leider keine freie Runde, sonst wäre noch mehr möglich gewesen“, erklärte der Ire im Anschluss. In den Heats zeigte er seine Möglichkeiten, qualifizierte sich als Siebter für das Pre-Finale und verbesserte sich in diesem noch einmal um zwei Positionen auf Rang fünf. Aus der dritten Startreihe gelang John Norris im großen Finale über 25 Rennrunden ein perfekter Start und hielt in einem fehlerfreien Rennen den Anschluss zur Spitze. Beim Fallen der Zielflagge verpasste er als Vierter nur knapp das Siegerpodium. Trotzdem war im Ziel die Laune gut: „Obwohl des hohen Grippniveaus waren wir in der Lage ein gutes Setup zu finden und auf Augenhöhe mit der Spitze. Für den ersten Einsatz mit dem neuen FIA5 Chassis bin ich sehr zufrieden. Mein Dank geht auch an Michel Blanken für die hervorragenden Motoren. Insgesamt haben wir viel gelernt und werden diese Erfahrungen nun umsetzten.“

Der Belgier Thierry Delré erlebte indessen einen holprigen Start. Durch einen Defekt an seinem Renntransporter erreichte er die Strecke am Gardasee verspätet und ging mit großem Trainingsrückstand in das Renngeschehen. Deshalb kam er im Zeittraining nicht über Rang 40 hinaus. In den Heats gewann er aber immer mehr Vertrauen und wurde von Sitzung zu Sitzung schneller. Als 24. schaffte er den direkten Einzug und unterstrich damit sein Potential. Noch einmal weiter nach vorne ging es für ihn im Pre-Finale. In einem starken Rennen verbesserte er sich um weitere sieben Ränge und stand als 15. in der Startaufstellung des Finals. Dieses endete für den Belgier jedoch nach wenigen Metern, durch einen Rennunfall musste er nach nur einer Runde unfreiwillig aufgeben. „Leider verlief an diesem Wochenende nicht alles perfekt. Ich blicke nun nach vorne und konzentriere mich auf die X30 EM in Castelletto. Dort trete ich in der neuen Supershifter-Klasse an“, sagte Delré im Ziel.

Nach einer längeren Pause saß der Deutsche Toni Greif in Lonato wieder im Kart und wurde von Training zu Training schneller. Leider warf ihn ein Ausfall im ersten Heat weit zurück und er musste im Hoffnungslauf starten. Als Siebter lag er über lange Zeit auf einer aussichtsreichen Position, zu Rennende verlor er jedoch etwas an Boden und verpasste das erhoffte Finale. „Ich habe mich im neuen Mach1 FIA5 sehr wohl gefühlt und komme auch mit der neuen HRP-Bremse deutlich besser zurecht. Schade, dass es nicht für das Finale gereicht hat, mit den Rundenzeiten wäre ich sicher im Mittelfeld mitgefahren“, fasste der junge Student zusammen.

Seine Premiere bei den Schaltkarts feierte Lucas Speck. Der Rheinländer startet mit einem LS-Kart, welches ebenfalls aus den Reihen von Mach1 stammt und zeigte eine steile Lernkurve. Jede Runde wurde Speck schneller und lernte viel dazu. Das Finale verpasste er am Ende leider knapp, zeigte sich im Ziel aber sehr zufrieden: „Für unseren ersten Schaltereinsatz war das sehr gut. In erster Linie ging es uns dieses Wochenende um den Lerneffekt im Rennen. Das Chassis reagierte auf Setupänderungen sehr gut und kontrollierbar. Ich bekomme jede Runde mehr Fahrpraxis und Sicherheit im Schaltkart. Wir werden hart arbeiten, um uns weiter zu entwickeln, den Grundstein dazu haben wir gelegt.“

Bereits am Osterwochenende geht das Renngeschehen für Mach1-Kart weiter, Thierry Delré startet bei der X30 Challenge Europa in Castelletto (Italien). Nach seinem International Finals-Sieg im vergangenen Jahr, zählt er auch dort zu den Favoriten der neuen Supershifter Klasse.

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Mach1 Kart erneut international erfolgreich

Mach1 Motorsport international erfolgreich!Mit dem Auftakt der WSK Euro Series in LaConca und der Tropheo Andrea Margutti in Lonato war Mach1 Kart in den vergangenen Wochen gleich bei zwei hochkarätigen internationalen Events zu Gast und brauchte sich dort nicht hinter der starken Konkurrenz verstecken, am Ende etablierte sich der deutsche Chassishersteller in den Top-Fünf.

Stressige Wochen liegen hinter dem Mach1 Motorsport Team. Gemeinsam mit Werkspilot John Norris und dem jungen Norweger Nicolai Hagenaes war die Mannschaft beim Auftakt der WSK Euro Series in LaConca zu Gast. Nach seiner tollen Vorstellung beim Lonato Winter Cup knüpfte der Ire Norris auch in Süditalien an seine Leistung an und etablierte sich auf Anhieb im vorderen Mittelfeld der hartumkämpften Kategorie KF. Im Zeittraining noch 39., verbesserte er sich über die Heats bis auf Rang 18 und schaffte damit den direkten Einzug in die Finals. Das Pre-Finale musste er jedoch nach einem Ausfall vorzeitig beenden, wesentlich besser verlief das Finale: Vom Ende des Feldes kämpfte er sich auf die beachtliche 19. Position nach vorne. Sein Teamkollege Nicolai Hagenaes ging bei den Junioren auf die Reise und sammelte erneut internationale Erfahrung. Nach Platz 52 im Zeittraining, wurde er in den Heats immer schneller und verbesserte sich deutlich. Am Samstagabend war der junge Norweger toller 29. und hatte damit im Pre-Finale alle Chancen auf die Finalteilnahme. Doch im Gerangel des Mittelfeldes verlor er wichtige Positionen und verpasste letztlich die Qualifikation. Teamchef Martin Hetschel war trotzdem durchaus zufrieden: „Beide haben eine sehr gute Leistung gezeigt. John war gewohnt schnell und hat sich in diesem starken Feld einen Namen gemacht. Besonders gefreut hat mich die Vorstellung von Nicolai, er lernt sehr schnell und hat in den vergangenen Wochen einen deutlichen Sprung gemacht.“

Nur wenige Tage später rollte das Team schon beim nächsten Rennen an den Start. Auf dem South Garda Circuit fand die 24. Auflage der traditionsreichen Tropheo Andrea Margutti statt. In der KF gehörte erneut John Norris zu den Schnellsten und unterstrich, dass das aktuelle Mach1 Chassis ein wahres Allroundtalent ist. Bei unterschiedlichsten Streckenbedingungen liefert es dem Fahrer die bestmögliche Performance und trägt damit einen großen Anteil zum Erfolg bei. Norris legte mit Rang acht im Qualifying einen guten Start hin und war auch in den Heats sehr schnell unterwegs. Als Elfter startete er am Sonntag in das Pre-Finale. Leider warf ihn in diesem ein Ausfall weit zurück, nach einem unverschuldeten Unfall musste er vorzeitig aufgeben. Doch dem Finale drückte er dann seinen Stempel auf. Aus der hinteren Startreihe kämpfte er sich mit Topzeiten durch das starke Feld und wurde sensationeller Fünfter. „Was für ein Rennen“, strahlte Martin Hetschel im Ziel. „John ist wie entfesselt gefahren, unser Chassis hat perfekt funktioniert, ohne den Zwischenfall im Pre-Finale hätten wir um den Sieg fahren können.“ Neben Norris ging auch sein Teamkollege Lucas Speck an den Start. Der amtierende ADAC Kart Masters-Champion kam nach einer längeren Winterpause wieder schnell in Fahrt und stand, nach Rang drei im Hoffnungslauf, ebenfalls in den Finals. In diesen wurde er als 26. und 22. abgewinkt.

Neben den beiden starken KF-Piloten, war in Lonato ebenfalls Toni Greif bei den Schaltkarts mit von der Partie. Wie auch bei Lucas Speck, war es für Greif der erste Renneinsatz in der Saison 2013. Leider fehlten ihm im Zeittraining noch wichtige Zehntelsekunden auf die Führenden. Über die Heats und den Hoffnungslauf wurde er aber immer schneller und schaffte letztlich als 33. die Finalqualifikation. In diesen holte er dann alles heraus und behauptete sich im großen Finale als 21.

Für Martin Hetschel waren die beiden Wochenenden ein Beweis für die gute Arbeit seines Teams: „Man muss allen ein großes Lob aussprechen. Jeder hat sehr hart gearbeitet und dafür gesorgt, dass wir nun hier stehen. Unser Chassis funktioniert sehr gut, ich kann nun kaum den Saisonstart in Deutschland abwarten.“

Bevor es aber auf heimischem Boden ernst wird, reist das Team noch zum zweiten Wertungslauf der WSK Euro Series im spanischen Zuera.

Neuer Look befeuert Mach1 Motorsport

John Norris with Mach1 Kart at the Winter Cup Lonato
John Norris (KF2) Mach1 Motorsport

Besser hätte der Saisonstart des deutschen Chassisherstellers Mach1-Kart nicht verlaufen können. Im Rahmen des 17. Winter Cup auf dem South Garda Circuit in Lonato (I) bewies das Team internationale Klasse und sicherte sich einen beeindruckenden neunten Gesamtrang in der KF2.

Mit großer Spannung reiste das Mach1 Motorsport Team zum Rennen in Italien. Nach zahlreichen Testkilometern mit dem neuen FIA9 A03 Chassis hatte man erstmalig die Chance seine Neuentwicklung im direkten Vergleich zu testen und schon nach den ersten freien Trainings herrschte gute Stimmung im Lager der Schwaben: „Wir sind begeistert“, so Teamchef Martin Hetschel zuversichtlich.

Schnellster Mann am Wochenende war der Ire John Norris. Nach seinem tollen Gesamtsieg beim Graf Berghe von Trips Memorial zu Jahresende, knüpfte er auf Anhieb an seine Performance an und qualifizierte sich im Zeittraining als hervorragender 16. in seiner Gruppe. Auch in den Heats wusste er diese Position zu nutzen und sicherte sich mit einer soliden Leistung und drei Top-Ten Platzierungen die direkte Finalqualifikation. Im Pre-Finale ging er somit als 21. auf die Reise und kämpfte sich mit schnellen Rundenzeiten bis auf den tollen zehnten Platz vor. Weniger gut begann das Finale. Nach einem durchwachsenden Start verlor er wichtige Positionen, wusste aber die langen 25 Rennrunden zu nutzen und erreichte das Ziel als beeindruckender Neunter. Entsprechend euphorisch viel sein Kommentar im Anschluss aus: „Ein unglaubliches Wochenende für uns. Die Finalrennen verliefen sehr gut und ich bin glücklich über das Endergebnis. Ein großer Dank an das Team und Blanken Tuning für die hervorragenden Motoren.“

Lucas Speck at the Lonato Winter Cup with Mach1 Kart
Lucas Speck (KF2) Mach1 Motorsport

Als Zweiter im Bunde startete Lucas Speck in der Klasse KF2. Der Rheinländer erwischte jedoch im Zeittraining keine optimale Runde und hatte dadurch eine schwierige Ausgangsposition für die insgesamt fünf Vorläufe. In diesen bewies er aber seinen unermüdlichen Kampfeswillen und machte im jedem Durchgang zahlreiche Positionen gut, am Samstagabend war er dadurch 49. und hatte noch die Chance sich über den Hoffnungslauf für die Finals zu qualifizieren. Trotz einer tollen Vorstellung kam er in dem Rennen nicht über Rang 15 hinaus. Obwohl er nicht am Finale teilnehmen durfte, war Lucas mit seinem ersten Rennen auf dem Traditionskurs zufrieden: „Ich war zum ersten Mal hier in Lonato und fühlte mich auf Anhieb wohl. Am Ende war ich der Beste Deutsche KF2-Pilot und kann nach den gewonnenen Erfahrungen mit dem neuen Chassis zuversichtlich in die Saison starten.“

Manuel Valier at the Lonato Winter Cup with Mach1 Kart
Manuel Valier (KF2) Mach1 Motorsport

Ihre Premieren im Mach1-Motorsport Team feierten Manuel Valier (KF2) und der Ire Odrhan Henry (KF3). Für beide war das Wochenende jedoch gespickt mit einige Höhen und Tiefen. Valier kämpfte in den freien Trainings mit zahlreichen Elektrikproblemen und kam dadurch nur wenige Runden zum Fahren, das machte sich am auch im Zeittraining bemerkbar. In den Heats war er dann wieder super schnell und konnte sich mit sehr guten Rundenzeiten jeweils um zahlreiche Positionen verbessern. Vom Ende des Feldes gestartet hatte es der sympathische Münchner jedoch schwer sich ins Finale zu kämpfen und schrammte letztlich als 70. am Hoffnunglauf vorbei.

Odrhan Henry at the Lonato Winter Cup with Mach1 Kart
Odrhan Henry (KF3) Mach1 Motorsport

Komplettes Neuland betrat unterdessen der 13-jährige Odrhan Henry aus Irland. Erstmals bei solch einem hochkarätigen internationalen Rennen am Start konnte er zahlreiche Erfahrungen sammeln und hofft diese nun positiv bei Gaststarts in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft einzusetzen.

Teamchef Martin Hetschel freute sich am Sonntag über die Performance des neuen Mach1-Chassis und kann den Saisonstart kaum abwarten: „Wir haben in den letzten drei Jahren hart gearbeitet und können nun die Früchte ernten. Unser Chassis ist auf einem hohen internationalen Niveau und konnte am Wochenende bei unterschiedlichsten Streckenbedingungen überzeugen. Bis zum Saisonstart werden wir nun noch einige Tests absolvieren, um dann topvorbereitet ins erste Rennen zu gehen.“

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Mach1 Motorsport: Gelungene Rennen in Italien

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John Norris
John Norris

Gemeinsam mit Werkspilot John Norris aus Irland startete das Mach1 Motorsport Team beim traditionsreichen Bridegstone Cup Finale auf dem South Garda Circuit im italienischen Lonato. Trotz einiger Unwegsamkeit überzeugte das Team und gab einen ersten Vorgeschmack über das 2012er Chassis.

Schon am Donnerstag und Freitag kam John Norris auf dem 1.060 Meter langen Kurs glänzend in Fahrt und gehörte zu den Schnellsten des 39-Mann starken KF2 Feldes. Im Zeittraining hatte er jedoch etwas Pech. John erwischte keine perfekte Runde und büßte wichtige Zehntel ein, nach zehn Minuten reichte es für ihn trotzdem zu Gesamtposition 15. In die Vorläufe startete der Ire mit einem kühlen Kopf und ließ sich in keine unnötigen Zweikämpfe verwickeln. Schlussendlich wurde er zwei-Mal Siebter und sicherte sich Startplatz acht für das Pre-Finale am Sonntagmorgen. Trotz der tollen Performance haderte John mit dem Tagesverlauf. „Meine Motorleistung hat konstant abgebaut und ich konnte am Ende nicht mehr voll attackieren“, erklärte der Gesamtsieger des diesjährigen Graf Berghe von Trips Memorial am Abend.

Übernacht bekam man die Probleme aber wieder in den Griff und John hielt nach dem Warm-Up eine Top-Fünf Platzierung für möglich, doch auch am Sonntag lief nicht alles glatt. Die Hinterachse seines Mach1-Karts hatte sich im Pre-Finale gelöst und John musste mit blockierender Bremse aufgeben. Im Finale über 28 Runden gab er aber noch mal mächtig Gas. Mit tollen Rundenzeiten und sauberen Manövern kämpfte er sich vom vorletzten Platz durch das hochkarätige Feld und erreichte das Ziel als beachtlicher Zwölfter. „Wir waren das gesamte Wochenende sehr konkurrenzfähig und können mit dem ersten Härtetest des 2012er Chassis sehr zufrieden sein. Das Chassis ist sehr einfach abzustimmen und verzeiht einem viele Fehler, gerade bei meiner Aufholjagd waren diese Eigenschaften sehr hilfreich“, analysierte der Mach1-Kart Pilot sein letztes Saisonrennen.

In den kommenden Wochen wird er nun seinen Teamkollegen bei der U18 WM mit Rat und Tat zur Seite stehen und weitere Testfahrten mit dem neuen Mach1-Kart absolvieren. „Auch wenn ich es liebe Rennen zufahren, freue ich mich auf die Aufgaben im Winter. Ich werde bei den Testfahrten unsere Kunden unterstützen und die Entwicklungsphase des neuen Chassis vorantreiben.“

Ähnlich wie Norris, blickt auch Teamchef Martin Hetschel der Wintermonate gespannt entgegen: „Wir haben in den letzten Jahren einen tollen Job gemacht und ernten dafür jetzt die Früchte. Die Entwicklung unserer Chassis ist sehr positiv und wir konnten einige tolle Erfolge feiern.“

Mach1-Testfahren im Winter

Mach1 Motorsport mit SponsorenDie Erfolge sprechen für sich. In der Saison 2011 sorgte Mach1 Motorsport in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis zur DKM für Aufsehen und konnte am Ende sogar einige Meistertitel einfahren.

In den Wintermonaten bietet das Werksteam des deutschen Chassishersteller Mach1 Kart nun ausgiebige Testfahrten an. Dabei können alle Interessierten die neuen Chassis und Motoren für das Jahr 2012 auf Herz und Nieren prüfen. Nach Vereinbarung stellt das Team Material für die Klassen KF, Rotax, Iame X30, KF4-U18 und KZ bereit. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

 

 

 

Termine für Testfahrten in 2011 (Alle Termine wetterabhängig ohne Gewähr):
29./30. Oktober Liedolsheim (mit Mach1 Motorsport Fahrern Lucas Speck und Manuel Valier)
12./13. November Wackersdorf (mit John Norris und Manuel Valier)
Anfang Dezember Lonato (mit John Norris, Lucas Speck und  Manuel Valier)

Mach1 Motorsport wird in 2012 bei folgenden Veranstaltungen teilnehmen:
– Deutsche Kart Meisterschaft
– ADAC Kart Masters
– CIK/FIA Europameisterschaft KF2/KF3
– CIK/FIA U18 Weltmeisterschaft
– weitere Rennen auf Anfrage

Die Mach1 Factory Supported Teams werden unter anderem folgende Meisterschaften abdecken:- – Rotax Euro Challenge
– Rotax MAX Challenge
– Regionalserien des ADAC
– DMV Kart Championship

Darüberhinaus sind Händleranfragen für Deutschland und Europa willkommen.