John Norris with Mach1 Kart at the Winter Cup Lonato

Neuer Look befeuert Mach1 Motorsport

John Norris with Mach1 Kart at the Winter Cup Lonato
John Norris (KF2) Mach1 Motorsport

Besser hätte der Saisonstart des deutschen Chassisherstellers Mach1-Kart nicht verlaufen können. Im Rahmen des 17. Winter Cup auf dem South Garda Circuit in Lonato (I) bewies das Team internationale Klasse und sicherte sich einen beeindruckenden neunten Gesamtrang in der KF2.

Mit großer Spannung reiste das Mach1 Motorsport Team zum Rennen in Italien. Nach zahlreichen Testkilometern mit dem neuen FIA9 A03 Chassis hatte man erstmalig die Chance seine Neuentwicklung im direkten Vergleich zu testen und schon nach den ersten freien Trainings herrschte gute Stimmung im Lager der Schwaben: „Wir sind begeistert“, so Teamchef Martin Hetschel zuversichtlich.

Schnellster Mann am Wochenende war der Ire John Norris. Nach seinem tollen Gesamtsieg beim Graf Berghe von Trips Memorial zu Jahresende, knüpfte er auf Anhieb an seine Performance an und qualifizierte sich im Zeittraining als hervorragender 16. in seiner Gruppe. Auch in den Heats wusste er diese Position zu nutzen und sicherte sich mit einer soliden Leistung und drei Top-Ten Platzierungen die direkte Finalqualifikation. Im Pre-Finale ging er somit als 21. auf die Reise und kämpfte sich mit schnellen Rundenzeiten bis auf den tollen zehnten Platz vor. Weniger gut begann das Finale. Nach einem durchwachsenden Start verlor er wichtige Positionen, wusste aber die langen 25 Rennrunden zu nutzen und erreichte das Ziel als beeindruckender Neunter. Entsprechend euphorisch viel sein Kommentar im Anschluss aus: „Ein unglaubliches Wochenende für uns. Die Finalrennen verliefen sehr gut und ich bin glücklich über das Endergebnis. Ein großer Dank an das Team und Blanken Tuning für die hervorragenden Motoren.“

Lucas Speck at the Lonato Winter Cup with Mach1 Kart
Lucas Speck (KF2) Mach1 Motorsport

Als Zweiter im Bunde startete Lucas Speck in der Klasse KF2. Der Rheinländer erwischte jedoch im Zeittraining keine optimale Runde und hatte dadurch eine schwierige Ausgangsposition für die insgesamt fünf Vorläufe. In diesen bewies er aber seinen unermüdlichen Kampfeswillen und machte im jedem Durchgang zahlreiche Positionen gut, am Samstagabend war er dadurch 49. und hatte noch die Chance sich über den Hoffnungslauf für die Finals zu qualifizieren. Trotz einer tollen Vorstellung kam er in dem Rennen nicht über Rang 15 hinaus. Obwohl er nicht am Finale teilnehmen durfte, war Lucas mit seinem ersten Rennen auf dem Traditionskurs zufrieden: „Ich war zum ersten Mal hier in Lonato und fühlte mich auf Anhieb wohl. Am Ende war ich der Beste Deutsche KF2-Pilot und kann nach den gewonnenen Erfahrungen mit dem neuen Chassis zuversichtlich in die Saison starten.“

Manuel Valier at the Lonato Winter Cup with Mach1 Kart
Manuel Valier (KF2) Mach1 Motorsport

Ihre Premieren im Mach1-Motorsport Team feierten Manuel Valier (KF2) und der Ire Odrhan Henry (KF3). Für beide war das Wochenende jedoch gespickt mit einige Höhen und Tiefen. Valier kämpfte in den freien Trainings mit zahlreichen Elektrikproblemen und kam dadurch nur wenige Runden zum Fahren, das machte sich am auch im Zeittraining bemerkbar. In den Heats war er dann wieder super schnell und konnte sich mit sehr guten Rundenzeiten jeweils um zahlreiche Positionen verbessern. Vom Ende des Feldes gestartet hatte es der sympathische Münchner jedoch schwer sich ins Finale zu kämpfen und schrammte letztlich als 70. am Hoffnunglauf vorbei.

Odrhan Henry at the Lonato Winter Cup with Mach1 Kart
Odrhan Henry (KF3) Mach1 Motorsport

Komplettes Neuland betrat unterdessen der 13-jährige Odrhan Henry aus Irland. Erstmals bei solch einem hochkarätigen internationalen Rennen am Start konnte er zahlreiche Erfahrungen sammeln und hofft diese nun positiv bei Gaststarts in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft einzusetzen.

Teamchef Martin Hetschel freute sich am Sonntag über die Performance des neuen Mach1-Chassis und kann den Saisonstart kaum abwarten: „Wir haben in den letzten drei Jahren hart gearbeitet und können nun die Früchte ernten. Unser Chassis ist auf einem hohen internationalen Niveau und konnte am Wochenende bei unterschiedlichsten Streckenbedingungen überzeugen. Bis zum Saisonstart werden wir nun noch einige Tests absolvieren, um dann topvorbereitet ins erste Rennen zu gehen.“

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