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Die Firma Hetschel beendet den Import von Bolex Vergasern

Mit der Wirkung zum 1. Mai 2014 beendet der Karthersteller aus Brackenheim die Zusammenarbeit mit dem schweizer Vergaserhersteller Bolex. Der bestehende Lagerbestand an Vergasern und Ersatzteilen wird in den nächsten Tagen ausverkauft werden. Für Serviceanfragen und neue Bestellungen können sich Kunden direkt an den Hersteller wenden, die Kontaktadresse ist wie folgt:

Bolex Carburettor, Bollhalder
Hauptstrasse 3
CH-5315 Böttstein
E-Mail: bolex [at] hispeed [dot] ch
Telefon: 0041 (0) 56 245 55 05

„Wir haben seit 2007 eine Geschäftsbeziehung mit der Familie Bollhalder und zahlreiche Erfolge mit Bolex eingefahren (unter anderem die Vizemeisterschaft in der DKM 2012). Leider gehen unsere Meinungen in Bezug auf den Vertrieb und den Einsatz im Rennteam auseinander, so dass wir uns entschlossen haben die Zusammenarbeit zu beenden. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit und Unterstützung der vergangenen Jahre und wünschen für die Zukunft viel Erfolg,“ erklärt Dr. Martin Hetschel von Mach1 Kart den Schritt.

Mach1 Kart erneut international erfolgreich

Mach1 Motorsport international erfolgreich!Mit dem Auftakt der WSK Euro Series in LaConca und der Tropheo Andrea Margutti in Lonato war Mach1 Kart in den vergangenen Wochen gleich bei zwei hochkarätigen internationalen Events zu Gast und brauchte sich dort nicht hinter der starken Konkurrenz verstecken, am Ende etablierte sich der deutsche Chassishersteller in den Top-Fünf.

Stressige Wochen liegen hinter dem Mach1 Motorsport Team. Gemeinsam mit Werkspilot John Norris und dem jungen Norweger Nicolai Hagenaes war die Mannschaft beim Auftakt der WSK Euro Series in LaConca zu Gast. Nach seiner tollen Vorstellung beim Lonato Winter Cup knüpfte der Ire Norris auch in Süditalien an seine Leistung an und etablierte sich auf Anhieb im vorderen Mittelfeld der hartumkämpften Kategorie KF. Im Zeittraining noch 39., verbesserte er sich über die Heats bis auf Rang 18 und schaffte damit den direkten Einzug in die Finals. Das Pre-Finale musste er jedoch nach einem Ausfall vorzeitig beenden, wesentlich besser verlief das Finale: Vom Ende des Feldes kämpfte er sich auf die beachtliche 19. Position nach vorne. Sein Teamkollege Nicolai Hagenaes ging bei den Junioren auf die Reise und sammelte erneut internationale Erfahrung. Nach Platz 52 im Zeittraining, wurde er in den Heats immer schneller und verbesserte sich deutlich. Am Samstagabend war der junge Norweger toller 29. und hatte damit im Pre-Finale alle Chancen auf die Finalteilnahme. Doch im Gerangel des Mittelfeldes verlor er wichtige Positionen und verpasste letztlich die Qualifikation. Teamchef Martin Hetschel war trotzdem durchaus zufrieden: „Beide haben eine sehr gute Leistung gezeigt. John war gewohnt schnell und hat sich in diesem starken Feld einen Namen gemacht. Besonders gefreut hat mich die Vorstellung von Nicolai, er lernt sehr schnell und hat in den vergangenen Wochen einen deutlichen Sprung gemacht.“

Nur wenige Tage später rollte das Team schon beim nächsten Rennen an den Start. Auf dem South Garda Circuit fand die 24. Auflage der traditionsreichen Tropheo Andrea Margutti statt. In der KF gehörte erneut John Norris zu den Schnellsten und unterstrich, dass das aktuelle Mach1 Chassis ein wahres Allroundtalent ist. Bei unterschiedlichsten Streckenbedingungen liefert es dem Fahrer die bestmögliche Performance und trägt damit einen großen Anteil zum Erfolg bei. Norris legte mit Rang acht im Qualifying einen guten Start hin und war auch in den Heats sehr schnell unterwegs. Als Elfter startete er am Sonntag in das Pre-Finale. Leider warf ihn in diesem ein Ausfall weit zurück, nach einem unverschuldeten Unfall musste er vorzeitig aufgeben. Doch dem Finale drückte er dann seinen Stempel auf. Aus der hinteren Startreihe kämpfte er sich mit Topzeiten durch das starke Feld und wurde sensationeller Fünfter. „Was für ein Rennen“, strahlte Martin Hetschel im Ziel. „John ist wie entfesselt gefahren, unser Chassis hat perfekt funktioniert, ohne den Zwischenfall im Pre-Finale hätten wir um den Sieg fahren können.“ Neben Norris ging auch sein Teamkollege Lucas Speck an den Start. Der amtierende ADAC Kart Masters-Champion kam nach einer längeren Winterpause wieder schnell in Fahrt und stand, nach Rang drei im Hoffnungslauf, ebenfalls in den Finals. In diesen wurde er als 26. und 22. abgewinkt.

Neben den beiden starken KF-Piloten, war in Lonato ebenfalls Toni Greif bei den Schaltkarts mit von der Partie. Wie auch bei Lucas Speck, war es für Greif der erste Renneinsatz in der Saison 2013. Leider fehlten ihm im Zeittraining noch wichtige Zehntelsekunden auf die Führenden. Über die Heats und den Hoffnungslauf wurde er aber immer schneller und schaffte letztlich als 33. die Finalqualifikation. In diesen holte er dann alles heraus und behauptete sich im großen Finale als 21.

Für Martin Hetschel waren die beiden Wochenenden ein Beweis für die gute Arbeit seines Teams: „Man muss allen ein großes Lob aussprechen. Jeder hat sehr hart gearbeitet und dafür gesorgt, dass wir nun hier stehen. Unser Chassis funktioniert sehr gut, ich kann nun kaum den Saisonstart in Deutschland abwarten.“

Bevor es aber auf heimischem Boden ernst wird, reist das Team noch zum zweiten Wertungslauf der WSK Euro Series im spanischen Zuera.

Mach1 Kart bereit für 2013

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart hat die kurze Winterpause genutzt und präsentiert pünktlich zum Saisonstart zahlreiche Neuerungen. An den Start gehen wird das Team bei allen renommierten internationalen und nationalen Rennserien.

Das Jahr 2012 war schon ein besonderes für Mach1 Kart, in neuem Look schaffte der Traditionshersteller den Sprung zurück an die Spitze und sicherte sich den KF2-Gesamtsieg im ADAC Kart Masters und die Vizemeisterschaft in der Fahrer- und Teamwertung der Deutschen Kart Meisterschaft. Damit gehörte das Mach1 Werksteam zu den erfolgreichsten in Deutschland und wusste mit seinem Produkt „Made in Germany“ zu überzeugen.

Doch ausgeruht hat sich die Truppe rund um Teamchef Martin Hetschel nicht. In den vergangenen Monaten wurde die bewährte Chassis-Modellreihe FIA9 mit Hochdruck weiterentwickelt. Die neuen Chassis verfügen über eine geänderte Rahmengeometrie, welche dem Fahrer ein ruhigeres Fahrverhalten bietet und noch toleranter auf veränderte Streckenbedingungen eingeht. Zusätzlich gibt es zwei unterschiedliche Rahmenhärten. Das Modell FIA9 A04 (Codename Asiatic Bear) ist vergleichbar mit der 2012er Version und optimal für die Senioren-Klasse. Neu ist die FIA9 B04 (Codename Angel Shark) Variante, durch ein weicheres Rahmenrohr findet das Chassis bei den Junioren oder hohen Grippverhältnissen sein Betätigungsfeld.

Für alle Modelle gibt es ebenfalls eine neue technisch und optisch verfeinerte Vorderradnabe mit Radsternen in zwei Längen (Art. 2182 75mm und Art. 2183 95mm), sowie drei unterschiedliche Lenkraddurchmesser des Mach1-Flattop-Lenkrads. 320mm und 345mm für die FIA9 Karts, sowie 300mm für die Bambini und Mini-Kategorie. Ganz neu präsentiert sich dagegen die Rahmenfarbe. Passend zum innovatives Klebesatz, werden die neuen Modelle in mattem Arktisweiß mit Feinstruktur ausgeliefert.

An den Start gehen wird das Team gleich bei mehreren Topserien. So ist Mach1 Kart mit seinem neuen Racetruck bei der CIK-FIA Kart Europameisterschaft, der WSK Euro Series, der Deutschen Kart Meisterschaft und dem ADAC Kart Masters vertreten. Neben den Stammfahrern sind noch einige freie Plätze verfügbar, interessierte Fahrer können sich direkt telefonisch mit Martin Hetschel in Verbindung setzen oder sind herzlich eingeladen den Hersteller am kommenden Wochenende auf der internationalen Kartmesse in Offenbach am Main im Atrium (A2A1-07) zu besuchen.

Die 2012er Erfolge in der Übersicht:

  • Gesamtsieg ADAC Kart Masters (KF2)
  • Vizemeisterschaft Deutsche Kart Meisterschaft (KF1)
  • 3. Platz ADAC Kart Masters (IAME X30)
  • 4. Platz ADAC Kart Masters (KF2)
  • 5. Platz ADAC Kart Masters (KF3)
  • 5. Platz ADAC Kart Masters (KZ2)
  • 8. Platz Deutsche Junioren Kart Meisterschaft (KF3)

DKM Genk: Doppelsieg und Vizemeisterschaft für Mach1 Kart

John Norris bei der DKM in Genk mit Mach1 KartEinen perfekten Saisonabschluss der Deutschen Kart Meisterschaft erlebte Mach1 Motorsport im belgischen Genk. John Norris fuhr einen sensationellen Doppelsieg ein und sicherte sich damit die Vizemeisterschaft in der ersten Liga des Deutschen Kartsports. Auch Lucas Speck (DKM) und Cedric Piro (DJKM) wussten zu überzeugen.

Mit 120 Teilnehmern war das Feld der Deutschen Kart Meisterschaft auch beim Finale gut besetzt. Doch einfach waren die Bedingungen, vor allem am Rennsamstag nicht. Starker Regen würfelte die Felder durcheinander und verlangte von den Piloten vollste Konzentration. John Norris schien dabei in seinem Element und kämpfte sich, nach Rang 15 im Zeittraining, in seinen Vorläufen auf Position vier und acht vor. In der Endabrechnung war er damit Siebter in der Startaufstellung zum ersten Finalrennen. Am Sonntag war der 1.360 Meter lange Kurs dann komplett trocken und zeitweise blickte sogar die Sonne durch die Wolkendecke. John gelang ein guter Start und er etablierte sich auf Anhieb in den Top-Drei. Im Rennverlauf hatte er im Vergleich zu seinen Kontrahenten aber den höheren Speed und ging zur Halbzeit in Führung. Bis zum Fallen der Zielflagge verteidigte er diese und konnte sich sogar absetzen. Der Triumph war der erste DKM-Sieg in Johns Karriere und sorgte für Applaus beim Teamchef Martin Hetschel: „Ein geniales Rennen, das Kart lief perfekt und John hat einen tollen Job gemacht. Hoffentlich gelingt uns eine Wiederholung im zweiten Durchgang.“

Mit seinem Gewinn hielt John sich auch seine Chancen auf die Vizemeisterschaft offen – vor dem Finale hatte er nur noch sechs Punkte Rückstand. „Das erste Rennen verlief ohne Probleme, nun werde ich versuchen auch im Zweiten zu gewinnen“, zeigte sich der Ire zuversichtlich und er sollte sein Wort halten. John legte einen perfekten Start hin und hielt über die gesamten 19 Rennrunden seine Verfolger auf Distanz. Beim Fallen der Zielflagge war der Doppelsieg perfekt und zusätzlich stand John als Vizemeister der Deutschen Kart Meisterschaft 2012 fest. Entsprechend groß war der Jubel bei der Siegerehrung: „Perfekt, im zweiten Finale hat alles super funktioniert. Die Performance meines Chassis war durchweg konstant und hat einen großen Anteil an diesem Erfolg. Ein großer Dank an Mach1-Kart für die tolle Zusammenarbeit und die kontinuierliche Weiterentwicklung im Jahresverlauf.“

Lucas Speck bei der DKM in Genk mit Mach1 KartNeben John ging auch Lucas Speck in der DKM an den Start. Mit dem ADAC Kart Masters-Titel im Gepäck, wollte er auch in Genk auftrumpfen und war schon im Regen am Samstag sehr schnell unterwegs. Leider warf ihn ein Ausfall im zweiten Vorlauf auf Startplatz 21 für das erste Finale zurück. In diesem kämpfte er sich dann auf Rang 16 und im zweiten Wertungslauf auf Platz 14 nach vorne. Damit war Lucas fünftbester Deutscher und schrammte als Gesamtelfter nur hauchdünn an den Top-Ten vorbei.

Cedric Piro bei der DKM in Genk mit Mach1 KartBei den Junioren erlebte Cedric Piro ein turbulentes Rennwochenende. Nach den freien Trainings und dem Zeittraining war die Stimmung noch gut im Lager des Saarländers. Cedric belegte einen soliden elften Rang. Doch ein Ausfall im ersten Vorlauf wendete das Blatt, mit Platz zwölf in Lauf Nummer zwei war er nur 29. und musste sich über den Hoffnungslauf am Sonntagmorgen für die Finals qualifizieren. Dieser startete allerdings sehr turbulent und Cedric war zu Beginn nur Siebter. Im Rennverlauf machte er aber Positionen gut und schaffte als Vierter den Finaleinzug. Aus der vorletzten Startreihe fuhr er dann im ersten Rennen wie entfesselt durch die Meute. In den 16 Rennrunden überholte Cedric einen Kontrahenten nach dem anderen und überquerte die Ziellinie als hervorragender Elfter. Noch eine Schippe drauf legte er im zweiten Finale – trotz eines erneuten Startunfalls schaffte Cedric es, sich bis auf Platz acht zu verbessern. Selbige Position sprang schlussendlich auch für ihn in der Gesamtwertung heraus.

Mach1 MotorsportTeamchef Martin Hetschel kam am Abend kaum aus dem Grinsen heraus: „Was soll ich sagen? Ein gelungener Renntag für Mach1-Motorsport. Alle drei Fahrer waren konkurrenzfähig und John hat mit seinem Sieg das Potential unseres Chassis unterstrichen. Nach dem Gewinn des ADAC Kart Masters, ist die Vizemeisterschaft der zweite große Erfolg für unser Team in dieser Saison. Ein großer Dank an alle Fahrer, Mechaniker und Partner für deren Treue und Unterstützung.“

In drei Wochen steht für den Hersteller aus Deutschland ein ganz besonderes Auslandgastspiel auf dem Programm. Zum Finale der U18 Weltmeisterschaft reist die Truppe aus Schwaben nach Bahrain.

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Mach1 Motorsport holt ADAC Kart Masters-Titel

Lucas Speck bei den ADAC Kart Masters mit Mach1 KartEine erfolgreiche ADAC Kart Masters-Saison liegt hinter dem deutschen Chassis-Hersteller Mach1 Kart. Neben dem KF2-Meistertitel von Lucas Speck, stellt das Team auch in der KF3, KZ2 und IAME X30 einen Piloten in den Top-Fünf. Beim Finale in Wackersdorf sprang zusätzlich ein Doppelsieg in der IAME X30 heraus.

Mit großer Spannung erwartete Teamchef Martin Hetschel das Finale des ADAC Kart Masters im Prokart Raceland. Hatten mit Lucas Speck (KF2) und Cedric Piro (KF3) gleich zwei Piloten Chancen auf den Meistertitel in ihrer Klasse.

Der Saarländer Cedric Piro legte einen guten Start hin: Nach Rang 14 im Zeittraining, verbesserte er sich über die Heats auf Startplatz sieben für das erste Finale. In diesem musste er jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Cedric wurde direkt nach der Startphase in einen Unfall verwickelt und fiel ans Ende des Feldes zurück. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, gab er aber nicht auf und kämpfte sich bis auf Position 15 vor. Der Traum vom Titel war damit zwar geplatzt, im zweiten Lauf wollte er trotzdem auftrumpfen und schrammte als Vierter nur knapp am Siegerpodium vorbei. Die Meisterschaft beendete er als hervorragender Fünfter. Ebenfalls gut in Fahrt kam der Norweger Nicolai Hagenaes, bei seinem zweiten Einsatz in Deutschland, mischte er im vorderen Mittelfeld mit und sah im ersten Rennen das Ziel als Zwölfter. Einziger Wermutstropfen war das zweite Finale, noch in der ersten Runde musste er sein Kart im Aus abstellen.

Seit dem zweiten Saisonrennen in Ampfing führte Lucas Speck die Gesamtwertung der KF2 an und wollte diese auch beim Finale in der Oberpfalz nicht mehr aus der Hand geben. Hochmotiviert ging er in der Oberpfalz ans Werk und gehörte erneut zu den Schnellsten. In den Rennen zeigte er jedoch eine clevere Fahrt, mit dem Wissen nicht zu viel zu riskieren, mischte er im Spitzenfeld mit und machte mit Rang drei und vier alles klar. Mit einem Vorsprung von 13 Punkten stand er als KF2-Gesamtsieger fest. „Lukas hat verdient gewonnen“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Schützling. „Wir waren auch diesmal siegfähig, doch der Titel stand im Vordergrund“, Hetschel weiter. Teamkollege Manuel Valier präsentierte sich ebenfalls in Bestform und etablierte sich ebenfalls im Spitzenpulk der starkbesetzten KF2. Am Ende standen für ihn die Plätze fünf und sechs zu Buche, womit er sich in der Meisterschaftswertung noch auf Rang vier verbesserte.

Gleich fünf Fahrer schickte der Hersteller aus Schwaben in der IAME X30 ins Rennen. Alexander Heil war diesmal nicht zu stoppen. Nach Rang zwei im Zeittraining, drehte er in den Rennen richtig auf und hielt mit starken Manövern die versammelte Konkurrenz im Schach. Mit einem beeindruckenden Doppelsieg sorgte er für großen Jubel und verteidigte damit seinen dritten Rang in der Gesamtwertung. Seine vier Teamkollegen Jan Jesse, Baldur Bahn, Lukas Korsch und Sebastian Schwendt lieferten sich hingegen packende Kämpfe im Mittelfeld und konnten mit Top-Ten Platzierungen Akzente setzen. Dabei wusste Sebastian Schwendt besonders zu überzeugen, bei seinem ersten Einsatz in der Senioren-Klasse kam er bestens mit dem neuen Material zurecht und sammelte auf Anhieb Meisterschaftspunkte.

Um die Vizemeisterschaft kämpfte Toni Greif bei den Schaltkarts. Mit Position sieben im Zeittraining, legte er schon einen guten Start hin und konnte diese Position auch im Verlauf der Heats verteidigen. In den Rennen ging es für ihn dann zur Sache. Zeitweise rangierte Toni auf der dritten Position, doch eine harte Attacke seines Verfolgers warf ihn im ersten Rennen auf Platz sechs zurück. Im zweiten Durchgang wurde er dann Achter und belegte somit Rang fünf in der Meisterschaftswertung, mit nur neun Punkten Rückstand auf den Zweiten.

Teamchef Martin Hetschel war am Abend sehr zufrieden: „Ohne unsere harte Arbeit in den letzten drei Jahren wären wir nun nicht da, wo wir jetzt stehen. Unsere Chassis funktionieren bei den unterschiedlichsten Bedingungen und die Fahrer können die Performance gekonnt umsetzen. Mit einem Meistertitel und vier weiteren Top-Fünf Resultaten sind wir eins der erfolgreichsten Teams im Championat. Ich bedanke mich bei allen Partner, insbesondere Blanken Tuning (KF-Motoren) und DS-Kartsport (X30-Motoren), für die hervorragende Unterstützung und fiebere nun dem Finale der Deutschen Kart Meisterschaft entgegen.“

Dieses findet in drei Wochen im belgischen Genk statt, mit John Norris belegt Mach1 Motorsport derzeitig den dritten Rang.

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Erneutes DKM-Podium für Mach1 Kart

John Norris mit Mach1 Kart bei der DKM in Hahn

Selbst das Sommerhoch konnte Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende nicht einbremsen. Bei der vierten Veranstaltung der Deutschen Kart Meisterschaft kämpfte der Chassishersteller in der DKM um Podiumsplatzierungen und peilt nun mit John Norris die Vizemeisterschaft an.

Temperaturen von 35 Grad und mehr sorgten für heiße Bedingungen auf dem 1.375 Meter langen Kurs im Hunsrück. In der DKM mischte von Beginn der irische Werkspilot John Norris an der Spitze mit und durfte nach zwei vierten Rängen in den Vorläufen, auf selbiger Position in der Startaufstellung des ersten Rennens platznehmen. Norris gelang ein perfekter Start und ging nach nur wenigen Metern in Führung. Dem Druck seiner Verfolger konnte er jedoch nicht standhalten und fiel zeitweise bis auf Rang vier zurück. Norris behielt aber einen kühlen Kopf und kämpfte sich zurück auf Rang zwei. Abgerundet wurde der Erfolg durch Lucas Speck. Mit Rang acht war er der erfolgreichste deutsche Pilot im DKM-Feld. „Was für ein Rennen“, freute sich Teamchef Martin Hetschel: „selbst unter diesen extremen Bedingungen haben die beiden Mach1 Piloten einen kühlen Kopf bewahrt und wertvolle Punkte ergattert.“

Im zweiten Durchgang kostete Norris auf den ersten Metern die schlechtere Außenbahn wichtige Positionen, doch im Verlauf der 18 Rennrunden kämpfte er sich wieder vor und eroberte noch auf der Ziel-Geraden den vierten Rang. In der Gesamtwertung liegt er nun auf Position drei und kann beim Saisonfinale in Genk sogar noch die Vizemeisterschaft gewinnen. Teamkollege Speck hatte diesmal Pech, sehr gut gestartet und zeitweise auf Platz fünf liegend wurde er nach einem unverschuldeten Rennunfall als 23. abgewunken.

Bei den Junioren erlebte Cedric Piro ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Im Zeittraining auf Rang zehn und dem ersten Vorlauf sogar Sechster, musste er im zweiten Lauf sein Kart noch vor dem Start abstellen. Somit war er in der Addition nur noch 33. und musste versuchen sich über den Hoffnungslauf für die Finals zu qualifizieren. Mit der nötigen Professionalität riskierte er in dem Rennen nicht zu viel und schaffte als Dritter den Finaleinzug. Vom Ende des Feldes bewies er sein fahrerisches Talent, mit geschickten Manövern zog er an seinen Kontrahenten vorbei und wurde als 17. respektive Zehnter abgewinkt. Damit sammelte er wichtige Meisterschaftszähler und kann in der Gesamtwertung noch den Sprung in die Top-Ten schaffen. Neuland betrat der junge Johan Nicolai Hagenaes, zum ersten Mal in der DJKM am Start schied der Norweger leider nach dem Hoffnungslauf aus.

Martin Hetschel freute sich am Abend über die Erfolge seiner Piloten: „In den Rennen glühte der Asphalt und unser Mach1-Chassis hat einen sehr guten Job geleistet. Wir waren zu jedem Zeitpunkt konkurrenzfähig und die Reifen unserer Piloten haben gehalten. John hat in der DKM sogar Führungskilometer gesammelt und peilt nun die Vizemeisterschaft an.“

Schon am kommenden Wochenende reist das Team zum nächsten Rennen nach Frankreich. In Angervillle findet die zweite Veranstaltung der U18-Weltmeisterschaft statt.

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Mach1 Motorsport siegt in der KF3

Mach1 Motorsport Piloten beim ADAC Kartmasters in LiedolsheimEin aufregendes Rennwochenende erlebte Mach1 Motorsport bei der vierten Veranstaltung des ADAC Kart Masters in Liedolsheim. Auf der Hausstrecke des deutschen Chassisherstellers waren die Piloten besonders motiviert und Cedric Piro schaffte seinen ersten KF3-Sieg, Lucas Speck ist dagegen weiterhin Meisterschaftsfavorit in der KF2.

Das Team aus Brackenheim hatte keine lange Verschnaufpause. Am Dienstag aus dem 2.000 Kilometer entfernten Braga (Portugal) zurück gereist, stand nur drei Tage später das nächste Rennen auf dem Programm. Beim ADAC Kart Masters in Liedolsheim schickte das Team gleich elf Fahrer ins Rennen.

Erfolgreichster Pilot war Cedric Piro in der KF3. Der Youngster aus dem Saarland fühlte sich auf Anhieb auf der Strecke wohl und sicherte sich im Zeittraining den hervorragenden fünften Startplatz. In den Vorläufen schaffte er es sich auf dem engen und winkligen Kurs aus allen Rangeleien herauszuhalten und stand auch im ersten Finalrennen in der dritten Startreihe. Dieses startete durchwachsen, Cedric wurde in einer engen Kurvenkombination ins Aus geschoben und fiel bis ans Ende des Feldes zurück. In den verbleibenden Rennrunden gab er noch mal alles und sah das Ziel als guter Elfter. Im zweiten Finale gelang ihm dann der Sprung an die Spitze. Mit einer tollen Aufholjagd fuhr er an seinen starken Kontrahenten vorbei und hatte am Abend allen Grund zum Jubeln: „Alles super! Mein Kart lief perfekt und ich konnte bis zur letzten Kurve voll attackieren und damit den Sieg einfahren.“ In der Gesamtwertung stieg Cedric damit auf Position vier und hat beim Finale sogar noch Chancen auf Rang drei.

In der KF2 rollte Lucas Speck als Gesamtführender an den Start und bewies Köpfchen. Er hatte das gesamte Wochenende den Speed um im vorderen Feld mitzufahren, riskierte aber nicht zu viel und sah das Ziel als Sechster und Fünfter. Damit baute er seine Position weiter aus und hat vor dem Saisonfinale im Prokart Raceland Wackersdorf ein beruhigendes Polster von 27 Punkten. Ebenfalls siegfähig war Teamkollege Manuel Valier aus München. Nach zuletzt großem Pech in Kerpen, lief in Liedolsheim alles glatt und er erkämpfte sich in den Wertungsläufen den hervorragenden achten und vierten Rang. Manuel machte damit in der Gesamtwertung einen großen Sprung nach oben und ist nun Fünfter, mit Chancen auf Platz drei. Als Dritte im Bunde war Lisa-Christin Brunner am Start und erlebte endlich ein Wochenende ohne größere Unfälle. Nach den Heats auf Position 22, kämpfte sie sich im ersten Durchgang auf Rang 18 vor und kassierte damit zum zweiten Mal in Folge Meisterschaftspunkte. Das zweite Finale endete für sie dann leider vorzeitig.

Bei den Schaltkarts treibt Toni Greif die Entwicklung des Mach1 Kart weiter voran und war an diesem Wochenende auf Augenhöhe mit den Führenden. Toni zeigte in allen Rennen auf trockener oder nasser Strecke eine super Leistung und wurde am Abend mit den Plätzen drei und vier belohnt. Im Klassement ist er nun Vierter, mit nur fünf Punkten Rückstand auf den Zweiten. „Die Arbeit der letzten Wochen zahlt sich aus. Wir steigern uns kontinuierlich und werden hoffentlich in Wackersdorf endgültig um den Sieg fighten können“, zeigte sich Toni Greif zufrieden und glücklich.

Sechs Fahrer rollten bei den IAME X30 Junioren und den IAME X30 an den Start. Schnellster Mann in den Finals war Alexander Heil in der IAME X30. Nach einer fragwürdigen Rennleiterentscheidung im Warm-Up am Sonntagmorgen wurde er vom siebten Zeittrainingsplatz zum ersten Rennen ganz nach hinten gestellt. Mit Rang zehn und einem beeindruckenden dritten Rang im zweiten Lauf erlebte der mehrfache WAKC-Champion dennoch sein bisher bestes Rennwochenende im ADAC Kart Masters und schaffte damit auch in der Meisterschaft den Sprung auf Rang drei. Sich nicht zu verstecken brauchten auch seine Teamkollegen Baldur Bahn und Lukas Korsch, beide kämpften sich im zweiten Finale am Nachmittag in die Top-Ten und wurden als Achter respektive Neunter abgewinkt. Großes Pech hatte dagegen Jan Jesse, der mit zwei Ausfällen eine Nullrunde verzeichnen musste. Ein ähnliches Bild auch bei den Junioren. Sebastian Schwendt kassierte im ersten Durchgang noch Meisterschaftszähler, schied dann aber im zweiten Lauf aus. Juniorkollege Axel Ausländer sah zwar jeweils die Zielflagge, erreichte aber mit den Plätzen 23 und 24 nicht das erhoffte Ergebnis.

Teamchef Martin Hetschel war nach dem Erfolg in gleich vier Klassen am Abend höchstzufrieden: „Viel besser hätte es nicht laufen können. Wir haben den ersten KF3-Sieg eingefahren und damit gezeigt, dass wir nicht nur in der KF2 konkurrenzfähig sind. Lucas ist ein cleveres Rennen gefahren und weiterhin im Titelrennen. Zusätzlich haben Toni, Alexander und Cedric beim Finale die Chance in der Meisterschaft unter den Top-Drei zu landen. Das wäre ein fantastisches Endresultat.“

Mit dem Fallen der Zielfagge geht die Europatour für Mach1 Motorsport weiter. Schon am Mittwoch startet das Team beim KF2 Europameisterschaftsfinale im englischen Brandon.

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Mach1 Kart baut ADAC Gesamtführung aus

Mach1 Motorsport bei den ADAC Kartmasters in KerpenMit elf Piloten in fünf Klassen reiste das Mach1 Motorsport Team am vergangenen Wochenende zum dritten Rennen des ADAC Kart Masters in Kerpen. Neben sportlichen Entscheidungen stand diesmal das Wetter im Fokus, die Mach1 Crew behielt aber den Überblick und baute sogar die KF2-Gesamtführung weiter aus.

Lukas Speck übernahm beim vergangenen Rennen in Ampfing die Führung in der KF2-Wertung und wollte diese auch beim Halbzeitrennen in Kerpen nicht aus der Hand geben. Mit Rang zwei im Zeittraining legte er einen guten Start hin, musste jedoch im ersten Vorlauf auf Grund eines Motorschadens einen Ausfall verkraften. Im zweiten Lauf lief indessen alles glatt, er hielt an der Spitze mit und wurde Zweiter. Damit sicherte er sich Startplatz 13 für das erste Finale am Sonntagmorgen. Auf nasser Fahrbahn startete der Rheinländer eine tolle Aufholjagd und kämpfte sich auf Platz acht und fünf vor. Mit dieser erfolgreichen Vorstellung baute Lucas seine Gesamtführung weiter aus und hat berechtigte Chancen auf den Meistertitel. Sein Teamkollege Manuel Valier präsentierte sich ebenfalls gut aufgelegt. Nach Rang sechs im Zeittraining, beendete er beide Vorläufe als Dritter und startete auf selbiger in das erste Finalrennen. Auf nasser Strecke erreichte er im ersten Durchgang das Ziel als Sechster. Im zweiten Rennen legte er bei abtrocknenden Bedingungen einen perfekten Start hin und war nach wenigen Metern schon Zweiter. Doch ein Ausrutscher auf der noch feuchten Fahrbahn warf ihn weit zurück. Mit einer tollen Aufholjagd zeigte der Münchner noch mal sein Talent auf und wurde als Zehnter abgewinkt. Erneut großes Pech hatte Lisa-Christin Brunner, die das ganze Wochenende über mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Im ersten Rennen noch auf einem aussichtsreichen 23. Rang, musste sie im zweiten Umlauf einen Ausfall hinnehmen.

Bei den Junioren der KF3 sorgte wiederholt Cedric Piro für große Freude bei Teamchef Martin Hetschel. Der junge Saarländer etablierte sich von Beginn im Spitzenpulk des 42-Mann starken Feldes und startete mit Rang neun im Zeittraining erfolgreich in das Rennwochende. Nochmal zu legte er in den Vorläufen, mit Rang zwei und sieben verbesserte er sich um zwei Startplätze und legte im ersten Rennen einen perfekten Start hin.  Cedric rangierte zeitweise auf Rang zwei, doch auf feuchter Strecke geriet er etwas ins Aus und büßte mehrere Positionen ein. Beim Fallen der Zielflagge war er erneut guter Siebter. Große Spannung herrschte vor dem Finale. Die Strecke begann abzutrocknen, wodurch die richtige Reifenwahl zur Lotterie wurde. Cedric entschied sich letztlich für Regenreifen und lag damit falsch. Im ersten Renndrittel war er zwar schneller als seine Verfolger, doch mit steigender Rundenzahl büßte er Boden gegenüber den Piloten mit profillosen Reifen ein und wurde Achter. Im Gesamtklassement hält er als Vierter weiterhin den Anschluss zu den Führenden. Zur Vorbereitung auf die U18 Kart Weltmeisterschaft rollte Chris Dahlmann auch in Kerpen mit einem Mach1 Chassis an den Start. In den Rennen hatte er jedoch wenig Glück. Als 16. für das erste Finale qualifiziert, musste er sein Kart noch vor dem Start im Aus abstellen; der hinter ihm startende Pilot fuhr ihm am Vorstart so hart aufs Kart, dass die Kette riss. Im zweiten Durchgang lief dann alles glatt. Chris arbeitete sich bei schwierigen Bedingungen nach vorne und wurde 19.

Fünf Fahrer rollten bei den IAME X30 und IAME X30 Junioren an den Start. Schnellster Mann war Alexander Heil bei den Senioren. Der mehrmalige WAKC-Champion überquerte die Ziellinie als Vierter und Sechster und verteidigte damit Position sieben im Klassement. Ebenso wie Heil schaffte auch Lukas Korsch in beiden Durchgängen den Sprung in die Punkteränge und schrammt derzeitig an einer Top-Ten Platzierung. Ein Wochenende zum Vergessen erlebte indessen Jan Jesse. Nach Rang 18 im ersten Durchgang, schied er im Finale wegen eines technischen Defekts aus. Bei den Junioren erlebten Loris Prattes und Sebastian Schwendt einen ereignisreichen Start in das dritte Saisonrennen. Von Startplatz 25 aus dem Zeittraining verbesserte sich Schwendt im ersten Lauf auf 13, im zweiten fiel er nach einem technischen Defekt an Platz sieben liegend aus. Für Prattes verliefen die Rennen andersherum. Er schied im ersten Durchgang nach einer Kollision aus, kämpfte sich aber im Finale bis auf Rang 15 vor.

Als Solist rollte Toni Greif bei den Schaltkarts an den Start und arbeitete sich im Gesamtklassement trotz eines Ausfalls weiter nach vorne. Greif musste im sinnflutartigen Regen des ersten Laufs ein Kart vorzeitig abstellen, bewies im Rennen am Nachmittag aber Kampfgeist und schrammte als Vierter nur knapp am Siegerpodium vorbei.

Teamchef Martin Hetschel war am Sonntagabend froh das Wetterchaos erfolgreich überstanden zu haben: „Das war für alle kein einfaches Wochenende. Der Regen hat am Sonntag einiges von unseren Piloten abverlangt. Alle haben ihr Bestes gegeben und unsere Karts haben auch bei diesen Bedingungen überzeugt. Mit Lucas führen wir die Gesamtwertung weiter und auch Cedric, Manuel, Alexander und Toni haben in ihren Klassen noch Chancen.“

Schon in wenigen Tagen steht für den deutschen Chassishersteller das nächste Highlight des Jahres auf dem Rennkalender. Vor heimischem Publikum findet im Prokart Raceland Wackersdorf die CIK-FIA KZ2 und KF2 Kart Europameisterschaft statt, Mach1 wird mit fünf Fahrern vertreten sein.

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Mach1 Kart kämpft um DKM-Sieg in Wackersdorf

In gleich zwei Klassen wusste das Mach1 Motorsport Team am vergangenen Wochenende bei der zweiten Veranstaltung der Deutschen Kart Meisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf zu überzeugen. Mit John Norris und Cedric Piro mischte man gleich in zwei Klassen um den Gesamtsieg mit.

„Ich bin sehr zufrieden“, strahlte Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend. Dazu hatte er auch allen Grund, denn seine Schützlinge lieferten im Verlauf des Wochenendes eine sehr gute Vorstellung ab.

Bei den Junioren rollte erneut Cedric Piro an den Start. Der Saarländer knüpfte auf Anhieb an die Leistungen des vorangegangenen DMV Rennens an und sicherte sich im Zeittraining den tollen zehnten Rang. In den Vorläufen legte er dann noch mal kräftig zu. Mit Platz vier und eins stand er auf der Pole-Position für das erste Finalrennen am Sonntagmorgen. „Das Chassis lag bei den heißen Temperaturen sehr gut und ich freue mich über meine tolle Ausgangsposition“, gab sich Cedric am Abend zuversichtlich. In den Finals konnte er seine Leistung vom Vortag bestätigen und erreichte schlussendlich das Ziel als beachtlicher Zweiter und Fünfter. Damit landete der Youngster gleich in beiden Rennen in den Pokalrängen und sprang im Gesamtklassement auf Platz acht hinauf.

Ebenfalls in den Top-Fünf mischte der Ire John Norris in der Deutschen Kart Meisterschaft mit. Im Zeittraining beachtlicher Dritter, konnte er einen Vorlauf für sich entscheiden. Mit einem zweiten Rang und einem Ausfall qualifizierte er sich am Samstagabend als Zwölfter für die Finalrennen. Im ersten Durchgang griff er dann ganz tief in die Trickkiste. Mit der schnellsten Rennrunde schoss er nach vorne und stand als Dritter erneut auf dem Siegerpodium. Der zweite Lauf begann noch vielversprechender. John legte einen perfekten Start hin und konnte das 34 Mann starke Feld über mehrere Runden anführen. Letztlich büßte er aber etwas an Boden ein und wurde als Vierter abgewinkt. In der Gesamtwertung ist er nun Dritter und war mit der EM-Generalprobe sehr zufrieden: „Wir waren in allen Sitzungen sehr konkurrenzfähig und ich bin nun gespannt auf die Europameisterschaft in zwei Wochen, ebenfalls hier in Wackersdorf.“

Neben Norris durfte sich auch Lucas Speck berechtige Chancen auf eine vordere Platzierung ausrechnen. Doch der Rheinländer hatte in den Rennen nicht immer das Glück auf seiner Seite. In einem Vorlauf musste er einen Ausfall verzeichnen und rutschte dadurch in den Hoffnungslauf. Diesen beendete er jedoch als Vierter und schaffte damit den verdienten Sprung in die Finals. In diesen bewies er erneut Kampfgeist. Lucas preschte nach vorne und sammelte als 13. und 16. weitere Meisterschaftspunkte. Als Dritte im Bunde rollte Lisa-Christin Brunner an den Start. Doch die sympathische Pilotin konnte auch in der Oberpfalz ihr Pech nicht abstreifen. Gleich zwei Ausfälle in den Vorläufen warfen sie weit zurück. Im Hoffnungslauf gab sie zwar noch mal alles, doch trotz toller Aufholjagd und einem 18. Rang verfehlte sie letztlich die Qualifikation.

Schaltkartpilot Toni Greif nutzte das Rennen zur Vorbereitung auf die anstehende Europameisterschaft. Mit 65 Piloten, darunter einige Kart Welt- und Europameister, wartete starke Konkurrenz auf den Youngster. In den Heats schlug er sich aber mit zwei 17. Plätzen beachtlich, leider kostete ihn ein Ausfall im dritten Durchgang die direkte Qualifikation. Im Hoffnungslauf ging es dann noch mal zur Sache. 34 Piloten hofften auf ihre Chance, Toni legte einen guten Start hin, doch ein Ausfall in der siebten Runde ließ alle Hoffnungen platzen.

Martin Hetschel lobte am Sonntagabend die Vorstellung seiner fünf Schützlinge: „Das waren keine einfachen Bedingungen. In den Feldern starteten die besten Piloten Europas, wir haben uns sehr gut geschlagen und unser Chassis hat erneut überzeugt. Bis zur Europameisterschaft werden wir weiter hart arbeiten, um am Ende vielleicht für eine deutsche Überraschung zu sorgen.“

Vorher muss das Team aber noch im ADAC Kart Masters ran. Am kommenden Wochenende macht das Championat auf dem Erftlandring in Kerpen zum dritten Saisonrennen Halt.

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Mach1 Quartett beeindruckt in Wackersdorf

Eigentlich nur als Testwochenende deklariert, lieferten die Piloten des Mach1 Motorsport Teams bei der zweiten Veranstaltung des DMV Kart Championship in Wackersdorf eine Topleistung ab und kämpften in den Klassen KF3, KF2 und KZ2 um Siege. Am Sonntagabend sprangen gleich sechs Podestplätze heraus. Außerdem holte sich Mach1 Pilot Jörn von Wendt-Papenhausen einen hervorragenden 2 Platz bei den Rotax Junioren.

Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Gripverhältnissen starteten die Mach1 Kart Piloten John Norris, Lisa-Christin Brunner (beide KF2), Cedric Piro (KF3) und Toni Greif (KZ2) in die Hatz über den 1.222 Meter langen Kurs. Für alle galt es Extratestkilometer für die anstehende Deutsche- und Europameisterschaft zu sammeln. Somit standen vier Rennen, zwei zur DMV Meisterschaft und zwei zur Wertung der Bavarian Open, welche nach EM-Reglement ausgetragen wurden, auf dem Programm.

Schnellster Mann im KF2 Open Zeittraining war John Norris, der Ire hatte große Siegesambitionen und führte das Feld im zweiten Durchgang, nach einem dritten Platz in Lauf eins, über weite Strecken an. Schlussendlich kostete ihn jedoch ein Zündungsschaden den erhofften Triumph. Diesen holte er in der DMV Wertung. Als Dritter in das erste Rennen gestartet, war er nicht zu halten und siegte. Ein Problem mit dem Auslassschieber verhinderte den Doppelerfolg, somit wurde er im zweiten Durchgang Zweiter. Trotzdem war er höchstzufrieden: „Unser Chassis hat bei diesem hohen Grip und Mischgummi perfekt funktioniert. Wir sind sehr gut gerüstet für die kommenden Rennen.“

Ebenfalls in der KF2 rollte Lisa-Christin Brunner an den Start. Die Nachwuchspilotin vertraut erst seit Jahresbeginn auf das deutsche Fabrikat und kommt immer besser in Fahrt. Diesen Trend bestätigte sie auch in den Rennen. Zu Beginn durch einen Ausfall schwer gebeutelt, kam Sie hoch motiviert zurück ins Rennen und wurde im KF2 Open Finale tolle Zweite.

Neuling Cedric Piro kommt nach seiner Premiere im Rahmen des ADAC Kart Masters mit seinem neuen Chassis immer besser in Fahrt und beendete seine Zeittrainings auf den Positionen eins und drei. Die ersten Rennen war indessen gespickt mit zahlreichen Rangeleien die wichtige Plätze kosteten. Zum Finale machte er aber alles richtig und wurde zwei Mal toller Dritter.

Die größte Aufgabe stand Toni Greif bevor. Mit 32 respektive 34 Teilnehmern waren beide Schaltkartklassen international stark besetzt und es galt sich zu behaupten. Greif meisterte seine Aufgabe jedoch mit Bravur. Als Dritter in das erste DMV Rennen gestartet, bog er auf Platz fünf auf die Zielgerade ein. Im Finale konnte er seine Kontrahenten wiederholt unter Druck setzen und rutschte als Zweiter nur knapp am Sieg vorbei.

Etwas schwerer war die Situation im Bavarian Open. Neben starker internationaler Konkurrenz, hatte Toni wenige Erfahrungen mit den einzusetzenden Vega-Reifen. Er steigerte sich aber stetig und unterstrich mit einem achten Platz in einem Vorlauf und Gesamtposition 13 im Finale seine Möglichkeiten.

In der Klasse Rotax MAX Junior war Jörn von Wendt-Papenhausen mit einem Mach1 Kart unterwegs, im Zeittraining belegte er mit nur 0,25 Sekunden Rückstand den vierten Platz, musste jedoch nach einer Kollision und Zeitstrafe im ersten Rennen mit Position sieben einen kleinen Dämpfer verkraften. Nach einer tollen Aufholjagt im zweiten Rennen konnte er jedoch noch bis auf Platz zwei vorfahren und sicherte ein weiteres Podiumsergebnis für Mach1.

Auch Teamchef Martin Hetschel erkannte die Vorstellung seiner Piloten positiv an: „Alle vier haben wirklich eine gute Performance abgeliefert. Das Chassis hat bei den Verhältnissen sehr gut funktioniert und auch bei den Schaltkarts schaffen wir nun den Sprung an die Spitze. So darf es nächste Woche bei der DKM gerne weiter gehen.“

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