Lucas Speck bei den ADAC Kart Masters mit Mach1 Kart

Mach1 Motorsport holt ADAC Kart Masters-Titel

Lucas Speck bei den ADAC Kart Masters mit Mach1 KartEine erfolgreiche ADAC Kart Masters-Saison liegt hinter dem deutschen Chassis-Hersteller Mach1 Kart. Neben dem KF2-Meistertitel von Lucas Speck, stellt das Team auch in der KF3, KZ2 und IAME X30 einen Piloten in den Top-Fünf. Beim Finale in Wackersdorf sprang zusätzlich ein Doppelsieg in der IAME X30 heraus.

Mit großer Spannung erwartete Teamchef Martin Hetschel das Finale des ADAC Kart Masters im Prokart Raceland. Hatten mit Lucas Speck (KF2) und Cedric Piro (KF3) gleich zwei Piloten Chancen auf den Meistertitel in ihrer Klasse.

Der Saarländer Cedric Piro legte einen guten Start hin: Nach Rang 14 im Zeittraining, verbesserte er sich über die Heats auf Startplatz sieben für das erste Finale. In diesem musste er jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Cedric wurde direkt nach der Startphase in einen Unfall verwickelt und fiel ans Ende des Feldes zurück. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, gab er aber nicht auf und kämpfte sich bis auf Position 15 vor. Der Traum vom Titel war damit zwar geplatzt, im zweiten Lauf wollte er trotzdem auftrumpfen und schrammte als Vierter nur knapp am Siegerpodium vorbei. Die Meisterschaft beendete er als hervorragender Fünfter. Ebenfalls gut in Fahrt kam der Norweger Nicolai Hagenaes, bei seinem zweiten Einsatz in Deutschland, mischte er im vorderen Mittelfeld mit und sah im ersten Rennen das Ziel als Zwölfter. Einziger Wermutstropfen war das zweite Finale, noch in der ersten Runde musste er sein Kart im Aus abstellen.

Seit dem zweiten Saisonrennen in Ampfing führte Lucas Speck die Gesamtwertung der KF2 an und wollte diese auch beim Finale in der Oberpfalz nicht mehr aus der Hand geben. Hochmotiviert ging er in der Oberpfalz ans Werk und gehörte erneut zu den Schnellsten. In den Rennen zeigte er jedoch eine clevere Fahrt, mit dem Wissen nicht zu viel zu riskieren, mischte er im Spitzenfeld mit und machte mit Rang drei und vier alles klar. Mit einem Vorsprung von 13 Punkten stand er als KF2-Gesamtsieger fest. „Lukas hat verdient gewonnen“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Schützling. „Wir waren auch diesmal siegfähig, doch der Titel stand im Vordergrund“, Hetschel weiter. Teamkollege Manuel Valier präsentierte sich ebenfalls in Bestform und etablierte sich ebenfalls im Spitzenpulk der starkbesetzten KF2. Am Ende standen für ihn die Plätze fünf und sechs zu Buche, womit er sich in der Meisterschaftswertung noch auf Rang vier verbesserte.

Gleich fünf Fahrer schickte der Hersteller aus Schwaben in der IAME X30 ins Rennen. Alexander Heil war diesmal nicht zu stoppen. Nach Rang zwei im Zeittraining, drehte er in den Rennen richtig auf und hielt mit starken Manövern die versammelte Konkurrenz im Schach. Mit einem beeindruckenden Doppelsieg sorgte er für großen Jubel und verteidigte damit seinen dritten Rang in der Gesamtwertung. Seine vier Teamkollegen Jan Jesse, Baldur Bahn, Lukas Korsch und Sebastian Schwendt lieferten sich hingegen packende Kämpfe im Mittelfeld und konnten mit Top-Ten Platzierungen Akzente setzen. Dabei wusste Sebastian Schwendt besonders zu überzeugen, bei seinem ersten Einsatz in der Senioren-Klasse kam er bestens mit dem neuen Material zurecht und sammelte auf Anhieb Meisterschaftspunkte.

Um die Vizemeisterschaft kämpfte Toni Greif bei den Schaltkarts. Mit Position sieben im Zeittraining, legte er schon einen guten Start hin und konnte diese Position auch im Verlauf der Heats verteidigen. In den Rennen ging es für ihn dann zur Sache. Zeitweise rangierte Toni auf der dritten Position, doch eine harte Attacke seines Verfolgers warf ihn im ersten Rennen auf Platz sechs zurück. Im zweiten Durchgang wurde er dann Achter und belegte somit Rang fünf in der Meisterschaftswertung, mit nur neun Punkten Rückstand auf den Zweiten.

Teamchef Martin Hetschel war am Abend sehr zufrieden: „Ohne unsere harte Arbeit in den letzten drei Jahren wären wir nun nicht da, wo wir jetzt stehen. Unsere Chassis funktionieren bei den unterschiedlichsten Bedingungen und die Fahrer können die Performance gekonnt umsetzen. Mit einem Meistertitel und vier weiteren Top-Fünf Resultaten sind wir eins der erfolgreichsten Teams im Championat. Ich bedanke mich bei allen Partner, insbesondere Blanken Tuning (KF-Motoren) und DS-Kartsport (X30-Motoren), für die hervorragende Unterstützung und fiebere nun dem Finale der Deutschen Kart Meisterschaft entgegen.“

Dieses findet in drei Wochen im belgischen Genk statt, mit John Norris belegt Mach1 Motorsport derzeitig den dritten Rang.

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