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Mach1 Motorsport mit starkem Abschluss im ADAC Kart Masters – David Liwinski in der Kategorie OK in Top-Form

Fünf Fahrer schickte der deutsche Karthersteller Mach1 Kart beim Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf auf die Reise. Dabei zeigte das Team eine tolle Leistung, verlor am Ende aber einen sicheren Podestplatz in der Klasse OK. Abgerundet wurde das
Wochenende durch Testfahrten im neuen Elektrokart.

Alles neu hieß es für zwei Fahrer am vergangenen Wochenende. Daniel Stell und Cameron Boedler tauschten ihre Plätze. Stell, der die Schaltkart Weltmeisterschaft vor wenigen Wochen als starker Siebter beendete, gab ein Gastspiel in der direktangetriebenen OK-
Klasse. Schnell fand der Bayer in seinen gewohnten Rhythmus und stellte den Anschluss zu den Spitzenfahrern her. Im ersten Finale wurde er starker Elfter und hatte im zweiten Durchgang beste Chancen noch weiter nach vorne zu kommen. Leider wurde er durch einen Ausfall gestoppt.

Cameron Boedler gab hingegen sein Debüt in der Schaltkart-Klasse KZ2. Nach Platz elf im Qualifying, beendete er die Vorläufe als 13. und kämpfte sich dann im ersten Finale auf einen guten zwölften Rang nach vorne. Leider war auch für ihn das zweite Finale vorzeitig
beendet.

Neben dem Duo gingen auch David Liwinski, Luka Wlömer und Marcel Weber im Prokart Raceland auf die Reise. Eine überzeugende Leistung lieferte dabei Liwinski ab. Der Niederländer war in der OK-Klasse nicht zu bremsen. Schon mit dem fünften Startplatz nach dem Zeittraining untermauerte er seine Ambitionen und beendete die Heats jeweils als Vierter. Dabei markierte er zusätzlich die schnellste Rennrunde. Im ersten Finale war er dann auf Top-Drei- Kurs, bevor er vorzeitig ausschied. Vom Ende des 27 Mann starken Feldes kämpfte er sich aber im zweiten Lauf nochmals nach vorne und zeigte mit der zehnten Position sein Potential. „David hat an diesem Wochenende mehr als überzeugt. Der Ausfall im ersten Finale war wirklich ärgerlich, mit seinem Speed hätte er siegen können“, sagte Teamchef Martin Hetschel am Abend.

Seine beiden Teamkollegen zeigten ebenfalls eine gute Entwicklung. Nach einem verhaltenen Samstag, sah Wlömer in den Finals das Ziel als 18. und 19. In seinem Windschatten lag Marcel Weber.

Im Rahmenprogramm stellte Mach1-Kart gemeinsam mit Bosch das neu entwickelte Elektrokart vor. Zahlreiche Fahrer und Interessierte erhielten die Möglichkeit sich selber ein Bild von der neuen Technologie zu machen. „Ich bin sehr stolz, dass wir gemeinsam mit Bosch dieses Konzept auf die Rennstrecke bringen. Die Leistung der Elektroantriebe ist überwältigend. Aktuell arbeiten wir daran in naher Zukunft die erste Elektrokart-Rennserie zu
initiieren“, gab Hetschel schon einen kleinen Ausblick.

Weiter geht es für das Team in zwei Wochen. Dann startet Mach1 Motorsport bei den IAME International Finals in Le Mans, Frankreich. Nur eine Woche später findet das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft im italienischen Lonato statt.

Die Firma Hetschel beendet den Import von Bolex Vergasern

Mit der Wirkung zum 1. Mai 2014 beendet der Karthersteller aus Brackenheim die Zusammenarbeit mit dem schweizer Vergaserhersteller Bolex. Der bestehende Lagerbestand an Vergasern und Ersatzteilen wird in den nächsten Tagen ausverkauft werden. Für Serviceanfragen und neue Bestellungen können sich Kunden direkt an den Hersteller wenden, die Kontaktadresse ist wie folgt:

Bolex Carburettor, Bollhalder
Hauptstrasse 3
CH-5315 Böttstein
E-Mail: bolex [at] hispeed [dot] ch
Telefon: 0041 (0) 56 245 55 05

“Wir haben seit 2007 eine Geschäftsbeziehung mit der Familie Bollhalder und zahlreiche Erfolge mit Bolex eingefahren (unter anderem die Vizemeisterschaft in der DKM 2012). Leider gehen unsere Meinungen in Bezug auf den Vertrieb und den Einsatz im Rennteam auseinander, so dass wir uns entschlossen haben die Zusammenarbeit zu beenden. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit und Unterstützung der vergangenen Jahre und wünschen für die Zukunft viel Erfolg,” erklärt Dr. Martin Hetschel von Mach1 Kart den Schritt.

Weiterer ADAC Kart Masters-Titel für Mach1 Kart

Alexander Heil mit Mach1 Kart bei den ADAC KartmastersZum dritten Mal in Folge stellt der deutsche Chassis-Hersteller Mach1 Kart einen Titelträger im ADAC Kart Masters. Alexander Heil entschied beim Finale der stärksten Kartrennserie Deutschlands in Wackersdorf die IAME X30 Senioren-Kategorie zu seinen Gunsten. Zusätzlich siegte Mach1 Kart in der KF2.

Die Mach1-Kart-Erfolgsgeschichte setzt sich fort. Mit Alexander Heil stellt das Team zum dritten Mal in Folge einen Meister im ADAC Kart Masters. Schon beim vorangegangen Rennen in Kerpen hätte Heil das Championat für sich entscheiden können, doch eine Ausfall vertagte diese auf das große Finale in Wackersdorf. Die IAME X30 Senioren waren im Jahresverlauf die stärkste Klasse der Rennserie und überzeugten auch in der Oberpfalz mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld. Alexander Heil, der für das Mach1 Supported Team DS Kartsport an den Start geht, ging seine Rennen gelassen an. Nach den Vorläufen war er guter Dritter und legte im ersten Finale noch einmal eine Schippe drauf. Mit einem Laufsieg sorgte er für eine vorzeitige Entscheidung im Titelkampf. „Ich bin überglücklich, wir haben dieses Jahr konstant gepunktet und waren immer in den Toprängen wieder zu finden“, freute sich der frischgebackene Champion. Weniger Grund zur Freude hatten seine Markenkollegen Julian Müller und Jan Jesse. Beide erlebten einen schwarzen Samstag und mussten nach den Vorläufen die vorzeitige Heimreise antreten.

Bei den Junioren schaffte Philipp Heim einen Befreiungsschlag. Nach Rang 29 im ersten Finale, kämpfte er sich im zweiten Umlauf auf Position 16 nach vorne und sammelte zum Saisonende noch einmal Meisterschaftspunkte. Teamchef Martin Hetschel freute sich über das Ergebnis: „Philipp hatte zuletzt großes Pech. Im zweiten Finale lief es aber richtig gut. Er fuhr konkurrenzfähige Zeiten und hat super gekämpft. Gratulation dazu.“ Mit einem Mach1-Kart in die Top-Ten schaffte es Maximilian Bauer. Der Hannoveraner kämpfte sich im zweiten Finale von Position 23 auf zehn nach vorne und erreichte damit seinen bestes Jahresresultat.

In der internationalen KF2 erlebte Manuel Valier einen „fast“ perfekten Saisonabschluss. Mit der Bestzeit im Qualifying startete er gelungen in das Wochenende und ließ auch einen Vorlaufsieg folgen. Leider warf ihn ein zwölfter Rang im zweiten Vorlauf etwas zurück und er startete als Sechster in der erste Finalrennen. In diesem gab es für Valier kein Halten mehr. Zielsicher fuhr er an die Spitze und feierte seinen ersten Saisonsieg. Das zweite Rennen war dann nur noch reine Formsache. Manuel verteidigte seine Position und siegte erneut. In der Gesamtwertung schaffte er damit noch den Sprung auf Rang fünf.

Ein gelungenes Debüt feierte Lucas Speck. Der Rheinländer startete mit einem LS-Kart, welches auf Basis eines Mach1-Chassis aufgebaut ist. Bei seinem ersten Einsatz mit dem neuen Kart, wurde er in beiden Finalrennen Zweiter.

Werkspilot John Norris machte hingegen einen Abstecher zu den Schaltkarts. In der Klasse KZ2 zeigte er das Potential des Mach1-Chassis. Der Ire behauptete sich gegen starke Konkurrenz und zeigte mit einem vierten Platz im Zeittraining, das er eine Podiumsplatzierung anpeilt. Im ersten Finale lieferte er sich einen packenden Fight in den Top-Fünf. Dabei kam es jedoch zu einer Kollision und John musste das Rennen vorzeitig beenden. Im zweiten Durchgang legte er aber eine tolle Aufholjagd hin und verbesserte sich vom Ende des Feldes auf Rang 13.

Für Teamchef Martin Hetschel war es ein erfolgreicher Saisonabschluss: „Wir dürfen mit der diesjährigen Saison sehr zufrieden sein. Erneut hat ein Fahrer eines Mach1-Chassis einen Titel gewonnen und auch in den anderen Klassen waren wir konkurrenzfähig.“

In drei Wochen geht es für das Team zum großen Finale der Deutschen Kart Meisterschaft. Im belgischen Genk gehört John Norris zu den Titelanwärtern in der Königsklasse des deutschen Kartsports.

Mach1 Motorsport siegt in Oschersleben

Mach1 Motorsport bei den ADAC Kartmasters in Oschersleben

Viel besser hätte der zweite Wertungslauf des ADAC Kart Masters für Mach1 Motosport nicht verlaufen können. In der etropolis Motorsport Arena Oschersleben stand das Team gleich sechs Mal auf dem Siegerpodium und hält nun eine Doppelführung in der Klasse X30 Senioren.

Eine harte Aufgabe wartete auf das Team am vergangenen Wochenende in der Magdeburger Börde. Starker Regen, Wind und kühle Temperaturen prägten das Bild und verlangten alles von den Fahrern, Mechanikern und Teammitgliedern ab. Davon unterkriegen ließ sich die Mannschaft aus Brackenheim aber nicht. Schon im Zeittraining auf trockener Strecke mischten die Piloten in den jeweiligen Klassen ganz vorne mit. Schnellster Mann war Julian Müller bei den X30 Senioren. Der Nachwuchspilot aus Köln hatte mit Rang drei eine perfekte Ausgangsposition für die darauffolgenden Vorläufe. In diesen setzte er seine erfolgreiche Fahrt weiter fort und sicherte sich die Pole-Position für das erste Finalrennen am Sonntag.

Direkt neben ihm durfte sein Teamkollege Alexander Heil als Zweiter platznehmen. Eine tolle Aufholjagd zeigte Sebastian Schwendt: Nach Rang 30 im Zeittraining, startete er in den Vorläufen durch und lag am Sonntagvormittag auf Gesamtposition neun. Ebenfalls das Finale erreichte Baldur Bahn als 26. Pech hatten indessen Jan Jesse und Tim Linden, als 35. respektive 40. verpassten sie ihr Finalticket.

Das erste Rennen war geprägt von einem tollen Kampf an der Spitze. Julian Müller fuhr vorne weg, dahinter lieferten sich Alexander Heil und Sebastian Schwendt einen fairen Fight. Das Duo wechselte mehrmals seine Position, beim Fallen der Zielflagge hatte Schwendt den längeren Atem und stand als Dritter auf dem Siegerpodium, Alexander Heil folgte als Vierter. Auch im zweiten Wertungslauf war Julian Müller in seinem Element. Der Pilot aus Köln kontrollierte das Tempo an der Spitze und sicherte sich gefolgt von Alexander Heil einen beeindruckenden Doppelsieg. Auch im Gesamtklassement gibt das Duo den Ton an. Dort hält Alexander Heil die Spitzenposition vor Müller. Großes Pech hatte Sebastian Schwendt, nach seiner Aufholjagd in den Vorläufen und dem ersten Rennen, musste er im zweiten Durchgang einen Ausfall verzeichnen. Baldur Bahn verpasste gleich zwei Mal das Ziel.

Als Solist trat Manuel Valier in der KF2 an und war im Verlauf des gesamten Wochenendes immer in den Top-Fünf wiederzufinden. Im Zeittraining auf Platz vier, beendete er beide Vorläufe als Dritter und durfte damit im ersten Finale Startplatz zwei sein Eigen nennen. Im  Rennen ging es in der Vergabe um den Sieg zur Sache. Vier Fahrer zogen wie an der Perlenschnur gezogen ihre Runden und sorgten für ein Herzschlagfinale. Beim Fallen der Zielflagge sah Manuel das Ziel als Zweiter. Deutlich ruhiger verlief das zweite Finale. Manuel setzte sich von Beginn auf Platz zwei fest und sammelte damit wichtige Meisterschaftspunkte. In der Gesamtwertung liegt er als Fünfter in Schlagdistanz zu den Führenden.

Erstmals im ADAC Kart Masters war Tim Schröder für Mach1-Kart vertreten. In der vollbesetzten Schaltkartklasse KZ2 lag er nach den Vorläufen auf Position 18. Leider wurde er im ersten Finalrennen in eine Kollision verwickelt und musste deshalb auf einen Start im zweiten Durchgang verzichten.

Teamchef Martin Hetschel war nach den erfolgreichen Renntagen mehr als zufrieden: „Besser hätte das Wochenende nicht verlaufen können. Wir haben bei den X30 Senioren auf trockener und nasser Strecke das Tempo vorgegeben und führen die Gesamtwertung nun an. Ebenfalls sehr erfolgreich war Manuel in der KF2. Unsere Chassis hat wieder perfekt funktioniert und ich freue mich auf die weiteren Wertungsläufe.”
Schon am Mittwoch steht Mach1 Motorsport mit seinen Fahrern John Norris (KF) und Nicolai Hagenaes (KFJ) beim nächsten Rennen am Start. Im belgischen Genk findet das Finale der WSK Euro Series statt.

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Mach1 Kart erneut international erfolgreich

Mach1 Motorsport international erfolgreich!Mit dem Auftakt der WSK Euro Series in LaConca und der Tropheo Andrea Margutti in Lonato war Mach1 Kart in den vergangenen Wochen gleich bei zwei hochkarätigen internationalen Events zu Gast und brauchte sich dort nicht hinter der starken Konkurrenz verstecken, am Ende etablierte sich der deutsche Chassishersteller in den Top-Fünf.

Stressige Wochen liegen hinter dem Mach1 Motorsport Team. Gemeinsam mit Werkspilot John Norris und dem jungen Norweger Nicolai Hagenaes war die Mannschaft beim Auftakt der WSK Euro Series in LaConca zu Gast. Nach seiner tollen Vorstellung beim Lonato Winter Cup knüpfte der Ire Norris auch in Süditalien an seine Leistung an und etablierte sich auf Anhieb im vorderen Mittelfeld der hartumkämpften Kategorie KF. Im Zeittraining noch 39., verbesserte er sich über die Heats bis auf Rang 18 und schaffte damit den direkten Einzug in die Finals. Das Pre-Finale musste er jedoch nach einem Ausfall vorzeitig beenden, wesentlich besser verlief das Finale: Vom Ende des Feldes kämpfte er sich auf die beachtliche 19. Position nach vorne. Sein Teamkollege Nicolai Hagenaes ging bei den Junioren auf die Reise und sammelte erneut internationale Erfahrung. Nach Platz 52 im Zeittraining, wurde er in den Heats immer schneller und verbesserte sich deutlich. Am Samstagabend war der junge Norweger toller 29. und hatte damit im Pre-Finale alle Chancen auf die Finalteilnahme. Doch im Gerangel des Mittelfeldes verlor er wichtige Positionen und verpasste letztlich die Qualifikation. Teamchef Martin Hetschel war trotzdem durchaus zufrieden: „Beide haben eine sehr gute Leistung gezeigt. John war gewohnt schnell und hat sich in diesem starken Feld einen Namen gemacht. Besonders gefreut hat mich die Vorstellung von Nicolai, er lernt sehr schnell und hat in den vergangenen Wochen einen deutlichen Sprung gemacht.“

Nur wenige Tage später rollte das Team schon beim nächsten Rennen an den Start. Auf dem South Garda Circuit fand die 24. Auflage der traditionsreichen Tropheo Andrea Margutti statt. In der KF gehörte erneut John Norris zu den Schnellsten und unterstrich, dass das aktuelle Mach1 Chassis ein wahres Allroundtalent ist. Bei unterschiedlichsten Streckenbedingungen liefert es dem Fahrer die bestmögliche Performance und trägt damit einen großen Anteil zum Erfolg bei. Norris legte mit Rang acht im Qualifying einen guten Start hin und war auch in den Heats sehr schnell unterwegs. Als Elfter startete er am Sonntag in das Pre-Finale. Leider warf ihn in diesem ein Ausfall weit zurück, nach einem unverschuldeten Unfall musste er vorzeitig aufgeben. Doch dem Finale drückte er dann seinen Stempel auf. Aus der hinteren Startreihe kämpfte er sich mit Topzeiten durch das starke Feld und wurde sensationeller Fünfter. „Was für ein Rennen“, strahlte Martin Hetschel im Ziel. „John ist wie entfesselt gefahren, unser Chassis hat perfekt funktioniert, ohne den Zwischenfall im Pre-Finale hätten wir um den Sieg fahren können.“ Neben Norris ging auch sein Teamkollege Lucas Speck an den Start. Der amtierende ADAC Kart Masters-Champion kam nach einer längeren Winterpause wieder schnell in Fahrt und stand, nach Rang drei im Hoffnungslauf, ebenfalls in den Finals. In diesen wurde er als 26. und 22. abgewinkt.

Neben den beiden starken KF-Piloten, war in Lonato ebenfalls Toni Greif bei den Schaltkarts mit von der Partie. Wie auch bei Lucas Speck, war es für Greif der erste Renneinsatz in der Saison 2013. Leider fehlten ihm im Zeittraining noch wichtige Zehntelsekunden auf die Führenden. Über die Heats und den Hoffnungslauf wurde er aber immer schneller und schaffte letztlich als 33. die Finalqualifikation. In diesen holte er dann alles heraus und behauptete sich im großen Finale als 21.

Für Martin Hetschel waren die beiden Wochenenden ein Beweis für die gute Arbeit seines Teams: „Man muss allen ein großes Lob aussprechen. Jeder hat sehr hart gearbeitet und dafür gesorgt, dass wir nun hier stehen. Unser Chassis funktioniert sehr gut, ich kann nun kaum den Saisonstart in Deutschland abwarten.“

Bevor es aber auf heimischem Boden ernst wird, reist das Team noch zum zweiten Wertungslauf der WSK Euro Series im spanischen Zuera.

Mach1 Kart bereit für 2013

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart hat die kurze Winterpause genutzt und präsentiert pünktlich zum Saisonstart zahlreiche Neuerungen. An den Start gehen wird das Team bei allen renommierten internationalen und nationalen Rennserien.

Das Jahr 2012 war schon ein besonderes für Mach1 Kart, in neuem Look schaffte der Traditionshersteller den Sprung zurück an die Spitze und sicherte sich den KF2-Gesamtsieg im ADAC Kart Masters und die Vizemeisterschaft in der Fahrer- und Teamwertung der Deutschen Kart Meisterschaft. Damit gehörte das Mach1 Werksteam zu den erfolgreichsten in Deutschland und wusste mit seinem Produkt „Made in Germany“ zu überzeugen.

Doch ausgeruht hat sich die Truppe rund um Teamchef Martin Hetschel nicht. In den vergangenen Monaten wurde die bewährte Chassis-Modellreihe FIA9 mit Hochdruck weiterentwickelt. Die neuen Chassis verfügen über eine geänderte Rahmengeometrie, welche dem Fahrer ein ruhigeres Fahrverhalten bietet und noch toleranter auf veränderte Streckenbedingungen eingeht. Zusätzlich gibt es zwei unterschiedliche Rahmenhärten. Das Modell FIA9 A04 (Codename Asiatic Bear) ist vergleichbar mit der 2012er Version und optimal für die Senioren-Klasse. Neu ist die FIA9 B04 (Codename Angel Shark) Variante, durch ein weicheres Rahmenrohr findet das Chassis bei den Junioren oder hohen Grippverhältnissen sein Betätigungsfeld.

Für alle Modelle gibt es ebenfalls eine neue technisch und optisch verfeinerte Vorderradnabe mit Radsternen in zwei Längen (Art. 2182 75mm und Art. 2183 95mm), sowie drei unterschiedliche Lenkraddurchmesser des Mach1-Flattop-Lenkrads. 320mm und 345mm für die FIA9 Karts, sowie 300mm für die Bambini und Mini-Kategorie. Ganz neu präsentiert sich dagegen die Rahmenfarbe. Passend zum innovatives Klebesatz, werden die neuen Modelle in mattem Arktisweiß mit Feinstruktur ausgeliefert.

An den Start gehen wird das Team gleich bei mehreren Topserien. So ist Mach1 Kart mit seinem neuen Racetruck bei der CIK-FIA Kart Europameisterschaft, der WSK Euro Series, der Deutschen Kart Meisterschaft und dem ADAC Kart Masters vertreten. Neben den Stammfahrern sind noch einige freie Plätze verfügbar, interessierte Fahrer können sich direkt telefonisch mit Martin Hetschel in Verbindung setzen oder sind herzlich eingeladen den Hersteller am kommenden Wochenende auf der internationalen Kartmesse in Offenbach am Main im Atrium (A2A1-07) zu besuchen.

Die 2012er Erfolge in der Übersicht:

  • Gesamtsieg ADAC Kart Masters (KF2)
  • Vizemeisterschaft Deutsche Kart Meisterschaft (KF1)
  • 3. Platz ADAC Kart Masters (IAME X30)
  • 4. Platz ADAC Kart Masters (KF2)
  • 5. Platz ADAC Kart Masters (KF3)
  • 5. Platz ADAC Kart Masters (KZ2)
  • 8. Platz Deutsche Junioren Kart Meisterschaft (KF3)

DKM Genk: Doppelsieg und Vizemeisterschaft für Mach1 Kart

John Norris bei der DKM in Genk mit Mach1 KartEinen perfekten Saisonabschluss der Deutschen Kart Meisterschaft erlebte Mach1 Motorsport im belgischen Genk. John Norris fuhr einen sensationellen Doppelsieg ein und sicherte sich damit die Vizemeisterschaft in der ersten Liga des Deutschen Kartsports. Auch Lucas Speck (DKM) und Cedric Piro (DJKM) wussten zu überzeugen.

Mit 120 Teilnehmern war das Feld der Deutschen Kart Meisterschaft auch beim Finale gut besetzt. Doch einfach waren die Bedingungen, vor allem am Rennsamstag nicht. Starker Regen würfelte die Felder durcheinander und verlangte von den Piloten vollste Konzentration. John Norris schien dabei in seinem Element und kämpfte sich, nach Rang 15 im Zeittraining, in seinen Vorläufen auf Position vier und acht vor. In der Endabrechnung war er damit Siebter in der Startaufstellung zum ersten Finalrennen. Am Sonntag war der 1.360 Meter lange Kurs dann komplett trocken und zeitweise blickte sogar die Sonne durch die Wolkendecke. John gelang ein guter Start und er etablierte sich auf Anhieb in den Top-Drei. Im Rennverlauf hatte er im Vergleich zu seinen Kontrahenten aber den höheren Speed und ging zur Halbzeit in Führung. Bis zum Fallen der Zielflagge verteidigte er diese und konnte sich sogar absetzen. Der Triumph war der erste DKM-Sieg in Johns Karriere und sorgte für Applaus beim Teamchef Martin Hetschel: „Ein geniales Rennen, das Kart lief perfekt und John hat einen tollen Job gemacht. Hoffentlich gelingt uns eine Wiederholung im zweiten Durchgang.“

Mit seinem Gewinn hielt John sich auch seine Chancen auf die Vizemeisterschaft offen – vor dem Finale hatte er nur noch sechs Punkte Rückstand. „Das erste Rennen verlief ohne Probleme, nun werde ich versuchen auch im Zweiten zu gewinnen“, zeigte sich der Ire zuversichtlich und er sollte sein Wort halten. John legte einen perfekten Start hin und hielt über die gesamten 19 Rennrunden seine Verfolger auf Distanz. Beim Fallen der Zielflagge war der Doppelsieg perfekt und zusätzlich stand John als Vizemeister der Deutschen Kart Meisterschaft 2012 fest. Entsprechend groß war der Jubel bei der Siegerehrung: „Perfekt, im zweiten Finale hat alles super funktioniert. Die Performance meines Chassis war durchweg konstant und hat einen großen Anteil an diesem Erfolg. Ein großer Dank an Mach1-Kart für die tolle Zusammenarbeit und die kontinuierliche Weiterentwicklung im Jahresverlauf.“

Lucas Speck bei der DKM in Genk mit Mach1 KartNeben John ging auch Lucas Speck in der DKM an den Start. Mit dem ADAC Kart Masters-Titel im Gepäck, wollte er auch in Genk auftrumpfen und war schon im Regen am Samstag sehr schnell unterwegs. Leider warf ihn ein Ausfall im zweiten Vorlauf auf Startplatz 21 für das erste Finale zurück. In diesem kämpfte er sich dann auf Rang 16 und im zweiten Wertungslauf auf Platz 14 nach vorne. Damit war Lucas fünftbester Deutscher und schrammte als Gesamtelfter nur hauchdünn an den Top-Ten vorbei.

Cedric Piro bei der DKM in Genk mit Mach1 KartBei den Junioren erlebte Cedric Piro ein turbulentes Rennwochenende. Nach den freien Trainings und dem Zeittraining war die Stimmung noch gut im Lager des Saarländers. Cedric belegte einen soliden elften Rang. Doch ein Ausfall im ersten Vorlauf wendete das Blatt, mit Platz zwölf in Lauf Nummer zwei war er nur 29. und musste sich über den Hoffnungslauf am Sonntagmorgen für die Finals qualifizieren. Dieser startete allerdings sehr turbulent und Cedric war zu Beginn nur Siebter. Im Rennverlauf machte er aber Positionen gut und schaffte als Vierter den Finaleinzug. Aus der vorletzten Startreihe fuhr er dann im ersten Rennen wie entfesselt durch die Meute. In den 16 Rennrunden überholte Cedric einen Kontrahenten nach dem anderen und überquerte die Ziellinie als hervorragender Elfter. Noch eine Schippe drauf legte er im zweiten Finale – trotz eines erneuten Startunfalls schaffte Cedric es, sich bis auf Platz acht zu verbessern. Selbige Position sprang schlussendlich auch für ihn in der Gesamtwertung heraus.

Mach1 MotorsportTeamchef Martin Hetschel kam am Abend kaum aus dem Grinsen heraus: „Was soll ich sagen? Ein gelungener Renntag für Mach1-Motorsport. Alle drei Fahrer waren konkurrenzfähig und John hat mit seinem Sieg das Potential unseres Chassis unterstrichen. Nach dem Gewinn des ADAC Kart Masters, ist die Vizemeisterschaft der zweite große Erfolg für unser Team in dieser Saison. Ein großer Dank an alle Fahrer, Mechaniker und Partner für deren Treue und Unterstützung.“

In drei Wochen steht für den Hersteller aus Deutschland ein ganz besonderes Auslandgastspiel auf dem Programm. Zum Finale der U18 Weltmeisterschaft reist die Truppe aus Schwaben nach Bahrain.

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Mach1 Motorsport holt ADAC Kart Masters-Titel

Lucas Speck bei den ADAC Kart Masters mit Mach1 KartEine erfolgreiche ADAC Kart Masters-Saison liegt hinter dem deutschen Chassis-Hersteller Mach1 Kart. Neben dem KF2-Meistertitel von Lucas Speck, stellt das Team auch in der KF3, KZ2 und IAME X30 einen Piloten in den Top-Fünf. Beim Finale in Wackersdorf sprang zusätzlich ein Doppelsieg in der IAME X30 heraus.

Mit großer Spannung erwartete Teamchef Martin Hetschel das Finale des ADAC Kart Masters im Prokart Raceland. Hatten mit Lucas Speck (KF2) und Cedric Piro (KF3) gleich zwei Piloten Chancen auf den Meistertitel in ihrer Klasse.

Der Saarländer Cedric Piro legte einen guten Start hin: Nach Rang 14 im Zeittraining, verbesserte er sich über die Heats auf Startplatz sieben für das erste Finale. In diesem musste er jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Cedric wurde direkt nach der Startphase in einen Unfall verwickelt und fiel ans Ende des Feldes zurück. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, gab er aber nicht auf und kämpfte sich bis auf Position 15 vor. Der Traum vom Titel war damit zwar geplatzt, im zweiten Lauf wollte er trotzdem auftrumpfen und schrammte als Vierter nur knapp am Siegerpodium vorbei. Die Meisterschaft beendete er als hervorragender Fünfter. Ebenfalls gut in Fahrt kam der Norweger Nicolai Hagenaes, bei seinem zweiten Einsatz in Deutschland, mischte er im vorderen Mittelfeld mit und sah im ersten Rennen das Ziel als Zwölfter. Einziger Wermutstropfen war das zweite Finale, noch in der ersten Runde musste er sein Kart im Aus abstellen.

Seit dem zweiten Saisonrennen in Ampfing führte Lucas Speck die Gesamtwertung der KF2 an und wollte diese auch beim Finale in der Oberpfalz nicht mehr aus der Hand geben. Hochmotiviert ging er in der Oberpfalz ans Werk und gehörte erneut zu den Schnellsten. In den Rennen zeigte er jedoch eine clevere Fahrt, mit dem Wissen nicht zu viel zu riskieren, mischte er im Spitzenfeld mit und machte mit Rang drei und vier alles klar. Mit einem Vorsprung von 13 Punkten stand er als KF2-Gesamtsieger fest. „Lukas hat verdient gewonnen“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Schützling. „Wir waren auch diesmal siegfähig, doch der Titel stand im Vordergrund“, Hetschel weiter. Teamkollege Manuel Valier präsentierte sich ebenfalls in Bestform und etablierte sich ebenfalls im Spitzenpulk der starkbesetzten KF2. Am Ende standen für ihn die Plätze fünf und sechs zu Buche, womit er sich in der Meisterschaftswertung noch auf Rang vier verbesserte.

Gleich fünf Fahrer schickte der Hersteller aus Schwaben in der IAME X30 ins Rennen. Alexander Heil war diesmal nicht zu stoppen. Nach Rang zwei im Zeittraining, drehte er in den Rennen richtig auf und hielt mit starken Manövern die versammelte Konkurrenz im Schach. Mit einem beeindruckenden Doppelsieg sorgte er für großen Jubel und verteidigte damit seinen dritten Rang in der Gesamtwertung. Seine vier Teamkollegen Jan Jesse, Baldur Bahn, Lukas Korsch und Sebastian Schwendt lieferten sich hingegen packende Kämpfe im Mittelfeld und konnten mit Top-Ten Platzierungen Akzente setzen. Dabei wusste Sebastian Schwendt besonders zu überzeugen, bei seinem ersten Einsatz in der Senioren-Klasse kam er bestens mit dem neuen Material zurecht und sammelte auf Anhieb Meisterschaftspunkte.

Um die Vizemeisterschaft kämpfte Toni Greif bei den Schaltkarts. Mit Position sieben im Zeittraining, legte er schon einen guten Start hin und konnte diese Position auch im Verlauf der Heats verteidigen. In den Rennen ging es für ihn dann zur Sache. Zeitweise rangierte Toni auf der dritten Position, doch eine harte Attacke seines Verfolgers warf ihn im ersten Rennen auf Platz sechs zurück. Im zweiten Durchgang wurde er dann Achter und belegte somit Rang fünf in der Meisterschaftswertung, mit nur neun Punkten Rückstand auf den Zweiten.

Teamchef Martin Hetschel war am Abend sehr zufrieden: „Ohne unsere harte Arbeit in den letzten drei Jahren wären wir nun nicht da, wo wir jetzt stehen. Unsere Chassis funktionieren bei den unterschiedlichsten Bedingungen und die Fahrer können die Performance gekonnt umsetzen. Mit einem Meistertitel und vier weiteren Top-Fünf Resultaten sind wir eins der erfolgreichsten Teams im Championat. Ich bedanke mich bei allen Partner, insbesondere Blanken Tuning (KF-Motoren) und DS-Kartsport (X30-Motoren), für die hervorragende Unterstützung und fiebere nun dem Finale der Deutschen Kart Meisterschaft entgegen.“

Dieses findet in drei Wochen im belgischen Genk statt, mit John Norris belegt Mach1 Motorsport derzeitig den dritten Rang.

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Erneutes DKM-Podium für Mach1 Kart

John Norris mit Mach1 Kart bei der DKM in Hahn

Selbst das Sommerhoch konnte Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende nicht einbremsen. Bei der vierten Veranstaltung der Deutschen Kart Meisterschaft kämpfte der Chassishersteller in der DKM um Podiumsplatzierungen und peilt nun mit John Norris die Vizemeisterschaft an.

Temperaturen von 35 Grad und mehr sorgten für heiße Bedingungen auf dem 1.375 Meter langen Kurs im Hunsrück. In der DKM mischte von Beginn der irische Werkspilot John Norris an der Spitze mit und durfte nach zwei vierten Rängen in den Vorläufen, auf selbiger Position in der Startaufstellung des ersten Rennens platznehmen. Norris gelang ein perfekter Start und ging nach nur wenigen Metern in Führung. Dem Druck seiner Verfolger konnte er jedoch nicht standhalten und fiel zeitweise bis auf Rang vier zurück. Norris behielt aber einen kühlen Kopf und kämpfte sich zurück auf Rang zwei. Abgerundet wurde der Erfolg durch Lucas Speck. Mit Rang acht war er der erfolgreichste deutsche Pilot im DKM-Feld. „Was für ein Rennen“, freute sich Teamchef Martin Hetschel: „selbst unter diesen extremen Bedingungen haben die beiden Mach1 Piloten einen kühlen Kopf bewahrt und wertvolle Punkte ergattert.”

Im zweiten Durchgang kostete Norris auf den ersten Metern die schlechtere Außenbahn wichtige Positionen, doch im Verlauf der 18 Rennrunden kämpfte er sich wieder vor und eroberte noch auf der Ziel-Geraden den vierten Rang. In der Gesamtwertung liegt er nun auf Position drei und kann beim Saisonfinale in Genk sogar noch die Vizemeisterschaft gewinnen. Teamkollege Speck hatte diesmal Pech, sehr gut gestartet und zeitweise auf Platz fünf liegend wurde er nach einem unverschuldeten Rennunfall als 23. abgewunken.

Bei den Junioren erlebte Cedric Piro ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Im Zeittraining auf Rang zehn und dem ersten Vorlauf sogar Sechster, musste er im zweiten Lauf sein Kart noch vor dem Start abstellen. Somit war er in der Addition nur noch 33. und musste versuchen sich über den Hoffnungslauf für die Finals zu qualifizieren. Mit der nötigen Professionalität riskierte er in dem Rennen nicht zu viel und schaffte als Dritter den Finaleinzug. Vom Ende des Feldes bewies er sein fahrerisches Talent, mit geschickten Manövern zog er an seinen Kontrahenten vorbei und wurde als 17. respektive Zehnter abgewinkt. Damit sammelte er wichtige Meisterschaftszähler und kann in der Gesamtwertung noch den Sprung in die Top-Ten schaffen. Neuland betrat der junge Johan Nicolai Hagenaes, zum ersten Mal in der DJKM am Start schied der Norweger leider nach dem Hoffnungslauf aus.

Martin Hetschel freute sich am Abend über die Erfolge seiner Piloten: „In den Rennen glühte der Asphalt und unser Mach1-Chassis hat einen sehr guten Job geleistet. Wir waren zu jedem Zeitpunkt konkurrenzfähig und die Reifen unserer Piloten haben gehalten. John hat in der DKM sogar Führungskilometer gesammelt und peilt nun die Vizemeisterschaft an.“

Schon am kommenden Wochenende reist das Team zum nächsten Rennen nach Frankreich. In Angervillle findet die zweite Veranstaltung der U18-Weltmeisterschaft statt.

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Mach1 Motorsport erlebt wechselhaftes EM-Finale

Mach1 Motorsport bei der CIK/FIA KF2 EuropameisterschaftDas Finale der CIK-FIA Kart Europameisterschaft im britischen Brandon hatte es für das Mach1 Motorsport Team in sich. Das Chassis des deutschen Herstellers konnte erneut bei wechselhaften Gripverhältnissen überzeugen, letztlich kosteten aber mehrere Unwegsamkeiten die Finalteilnahme.

Nach einem erfolgreichen EM-Auftakt im deutschen Wackersdorf peilte John Norris auch auf dem anspruchsvollen PF International Circuit in Brandon eine Position in den Top-Ten an. Nach den freien Trainings war die Stimmung sehr gut. John fand sich schnell auf der Strecke zurecht und seine Rundenzeiten versprachen einen erfolgreichen Verlauf der insgesamt drei Renntage. Doch im Zeittraining folgte die Ernüchterung. Bei starkem Regen und schwierigen Fahrbahnverhältnissen konnte der Ire keine schnelle Runde fahren und wurde nur als unbefriedigender 53. gewertet. Somit musste er in den insgesamt fünf Vorläufen jeweils aus der denkbarschlechten neunten Startreihe auf die Reise gehen. Trotz harter Fights und einiger Kollision im Mittelfeld konnte John mit einem vierten, zehnten und zwölften Rang Akzente setzen. Leider brachten ihm am Ende aber zwei Ausfälle nach einer Kollision und einem Motorschaden zu viele Strafpunkte ein. Der Mach1 Werkspilot wurde am Samstagabend als 45. gelistet und verpasste den Finaleinzug. Die Enttäuschung war beim Team natürlich groß: „John hat nicht aufgegeben und sich für jedes Rennen neue motiviert. Leider ist es sehr schwer von soweit hinten startend das Rennen unfallfrei zu überstehen. Im B-Finale werden wir nun versuchen das Wochenende mit einem positiven Ergebnis abzuschließen“, erklärte Teamchef Martin Hetschel am Samstagabend.

Sonntags war die erste Enttäuschung verflogen und John startete nochmals hoch motiviert in das B-Finale. Aus der elften Position kämpfte er sich vor und schrammte beim Fallen der Zielflagge als Vierter nur knapp an den Podesträngen vorbei. „Ein erfreulicher Abschluss für uns. Unsere Chassis hat bei Nässe, sowohl hohem Grip und Sonnenschein perfekt funktioniert“, freute sich Hetschel.

Neben John Norris rollten auch Lucas Speck und Lisa-Christin Brunner für den Hersteller aus Brackenheim an den Start. Doch für Speck war das Wochenende beendet, bevor es überhaupt richtig angefangen hatte. Der junge Rheinländer kämpfte mit einer vorangegangen Armverletzung und entschied sich nach dem ersten Vorlauf auf weitere Starts zu verzichten. Ebenfalls nicht ganz fit war seine Teamkollegin Lisa-Christin. Obwohl sie sich im Verlauf des Wochenendes deutlich steigern konnte, machte ihr erneut eine alte Rippenverletzung zu schaffen und sie verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf eine Teilnahme im B-Finale.

Martin Hetschel versuchte im Nachhinein seine Schützlinge aufzubauen: „Allein das Erlebnis auf dieser tollen und anspruchsvollen Strecke zu fahren, können sie sich nicht mehr nehmen lassen. Die Gesundheit können wir leider nicht beeinflussen, für beide war es besser vorzeitig aufzuhören, um nicht noch weitere Beschwerden hervorzurufen.“

Nach den zuletzt stressigen Wochen, geht das Team nun in eine kleine Sommerpause. Das nächste Rennen findet vom 17.-19. August auf dem Hunsrückring/Hahn statt, dort ist dann die DKM zum vierten Saisonrennen zu Gast.

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