Schlagwort-Archive: CIK-FIA

Weltklasse Leistung…

Weltklasse Leistung von Mach1 Kart in Wackersdorf – Daniel Stell mischt Elite des Kartsports auf

Vor heimischem Publikum wusste der deutsche Karthersteller Mach1-Kart bei der Weltmeisterschaft in Wackersdorf zu überzeugen. Daniel Stell gehörte von Beginn zu den Spitzenfahrern im CIK-FIA International KZ2 Super Cup und beendete das Wochenende als beeindruckender Siebter.

Die Schaltkart Weltmeisterschaft 2017 wurde zu einem großen Kartsport-Festival in Deutschland. Über 160 Fahrerinnen und Fahrer aus 23 Nationen gingen in den Kampf um die höchsten internationalen Karttitel. Mach1-Motorsport schickte mit Daniel Stell, Pawel Myszkier und Thierry Delre ein Trio ins Rennen.

Im CIK-FIA International KZ2 Super Cup wartete auf die drei harte Konkurrenz. Im Verlauf des Qualifying und jeweils sechs Vorläufen galt bei 113 Teilnehmern den Sprung unter die besten 34 zu schaffen. Die Bedingungen auf dem 1.190 Meter langen Kurs des Prokart Raceland waren teilweise herausfordernd. Vor allem am Samstagnachmittag sorgte Regen für veränderte Bedingungen.

Einen perfekten Start erwischte Lokalmatador Daniel Stell, als Zweiter nach dem Zeittraining hatte er eine gute Ausgangslage für die späteren Heats. „Das Feld hängt unglaublich eng zusammen. Die ersten 104 Fahrer trennen weniger als eine Sekunde“, fasste Teamchef Martin Hetschel zusammen. Doch Daniel ließ sich nicht einschüchtern. Mit zwei Vorlaufsiegen, drei zweiten und einem vierten Rang behauptete er sich unter den besten Fahrern der Welt und startete als Vierter in das große Finale über 26 Runden.

Mehr als 3.000 Zuschauer erlebten in der Oberpfalz ein Kartsport-Spektakel der Extraklasse. Die Fahrer lieferten sich in dem Finale unglaubliche Fights und zögerten die Entscheidungen bis zum Ende heraus. Daniel verteidigte seine Stellung als bester deutscher Fahrer und wurde im Ziel als Siebter abgewinkt. „Zusammenfassend war das eine super Woche für uns. Daniel hat bewiesen, dass man mit unserem Material um den Sieg kämpfen kann. Er ist ein starker Fahrer und hat großen Ehrgeiz. Im Finale hatten wir nicht das perfekte Reifensetup, mit der drittschnellsten Rennrunde gehörten wir trotzdem zu den Besten. Ein großes Lob an Daniel, der über die gesamten drei Tage dem Druck standgehalten hat“, lobte Teamchef
Martin Hetschel am Abend.

Die beiden Teamkollegen schafften nach schwierigen Heats nicht den Sprung unter die besten 34. Die Performance konnte sich trotzdem sehen lassen. Thierry Delre unterstrich
wiederholt seine Fahrkünste im Regen. In einem Vorlauf fuhr er von Startposition 26 bis auf Rang drei nach vorne. Auch Pawel Myszkier stellte mehrmals den Anschluss zu den Top-Ten her.

Nach der Weltmeisterschaft, geht es für Mach1 Motorsport mit Vollgas weiter. Vom 30. September bis 01. Oktober ist das ADAC Kart Masters ebenfalls zum Finale in Wackersdorf zu Gast. Die letzten Wertungsläufe der Deutschen Kart Meisterschaft finden
vom vorletzten Oktober-Wochenende (20.-22.10.) im italienischen Lonato statt.
Zwischendurch ist der Hersteller noch bei den X30 International Finals in LeMans (Frankreich) vertreten.

Douglas Lundberg verstärkt Mach1 Kart

Mit dem Schweden Douglas Lundberg präsentiert Mach1 Kart einen neuen starken Werkspiloten. Der 2014er Vize-Europameister startet für den deutschen Hersteller in der Welt- und Europameisterschaft, sowie der Deutschen Schaltkart Meisterschaft.

Mach1 Kart ist weiter auf Vormarsch und freut sich mit Douglas Lundberg über einen neuen Fahrer im Team. Auf der Kartmesse in Offenbach am Main besiegelten Mach1 Motorsport-Teamchef Martin Hetschel und Douglas Lundberg die Zusammenarbeit. Der Schwede ist kein Unbekannter im Kartsport. 2014 siegte er beim Finale der KZ2 Europameisterschaft in Kristianstad und sicherte sich damit den Vizetitel.

Nach einem durchwachsenen Jahr 2015, möchte er 2016 gemeinsam mit Mach1 Kart zurück auf die Erfolgsspur: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Martin Hetschel und seinem Team. Das Chassis hat in der Vergangenheit schon oft sein Potential unterstrichen und ich kann es kaum abwarten zu starten“, fasste Lundberg zusammen. An den Start geht er in der KZ1 Europa- und Weltmeisterschaft. Vor allem auf die Weltmeisterschaft legt er einen großen Fokus – das Rennen findet auf seiner Heimstrecke in Kristianstad statt. „Der Kurs ist nur wenige Kilometer von meinem Heimatort entfernt, wir werden dort viel testen und bestens vorbereitet in das Saisonhighlight gehen“, gibt sich Lundberg zielstrebig.

Aber auch die deutschen Fans dürfen sich auf den schnellen Schweden freuen. Gemeinsam mit Mach1 Kart geht er in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft auf Titeljagd. Martin Hetschel ist glücklich über seinen Neuzugang: „Douglas ist einer der schnellsten Schaltkartfahrer in Europa und eine Bereicherung für unser Team. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit ihm große Erfolge feiern.“

Bereits in zwei Wochen wartet auf Mach1 Kart das erste Highlight. Vom 29.-31. Januar findet in den Werkshallen in Meimsheim die alljährliche Hausmesse statt. Neben zahlreichen Schnäppchen, erhalten die Besucher einen Einblick in die Produktion der erfolgreichen Chassis und können sich über die aktuellen Modellen informieren.

MACH1 TRACK DAYS MIT DS KARTSPORT IN LIEDOLSHEIM

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonende die Möglichkeit, die 2016er Modelle im Bereich Schaltkart und X30 Junior/Senior oder Rotax zu testen. Außerdem steht auch ein aktuelles Mach1 Bambinikart zum Test bereit.

Das erste Track Days Wochenende findet am 06. und 07. November auf der Kartbahn in Liedolsheim* statt. Weitere Termine und Strecken sind nach Vereinbarung möglich.

Die aktuellen Mach1 FIA5 Karts waren in der vergangenen Saison national und international wieder sehr erfolgreich, die Erfolge sprechen für sich: Mach1 Piloten sorgten in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM, Europameisterschaft und WM für Aufsehen. Interessierte Fahrer und Teams können sich jetzt ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams und der Factory Supported Teams machen. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (07135/9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2016 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen OK (ehemals KF), OK-J (ehemals KF-J) und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und die X30 Euro/World Finals. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden. Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen.

* Testfahrten nur nach Voranmeldung möglich. Durchführung wetterabhängig ohne Gewähr.

Mach1 Kart überzeugt in Le Mans

Mit drei Fahrern war der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart beim CIK-FIA KZ2 International Super Cup in Le Mans am Start. Bei teilweise schwierigen Bedingungen lieferten das Trio eine starke Performance ab und behauptete sich gegen die internationale Konkurrenz. Am Ende landete Joey Hanssen auf Position 16 von knapp 100 Teilnehmern.

Nur wenige Tage nach der Deutschen Schaltkart Meisterschaft in Oschersleben stand Mach1 Motorsport bei dem Highlight des Jahres am Start. Auf der neuen Kartstrecke in Le Mans fand der CIK-FIA KZ2 International Super Cup statt. Mit Thierry Delre, Pawel Myszkier und Joey Hanssen stellten sich drei Piloten der starken internationalen Konkurrenz.

Bester Fahrer war am Ende Joey Hanssen. Nach einem Jahr Rennpause meldete sich Hanssen in dieser Saison zurück im Rennzirkus und startet für Mach1-Importeur B&S in der niederländischen Kart Meisterschaft. Mit der Teilnahme an der Weltmeisterschaft erfüllte er sich einen großen Wunsch und überzeugte auf ganzer Linie. Schon in den Trainings fand er sich in der Spitzengruppe wieder, schaffte es aber nicht im Zeittraining daran anzuknüpfen. Nur Position 56 stand für ihn zu Buche, entsprechend nachdenklich war er am Freitagabend: „Das Chassis fühlte sich gut an, jedoch haben wir im letzten freien Training und im Zeittraining fast fünf km/h Höchstgeschwindigkeit verloren, wir müssen jetzt analysieren, woran das liegt.“

Die Heats am Samstag beanspruchten Mensch und Material, bei wechselhaftem Wetter war es schwer das passende Setup zu finden. Nach dem ersten Heat waren die Antriebsprobleme behoben und Joey kämpfte sich kontinuierlich nach vorne. Am Abend war er wieder auf dem Niveau der Führenden und verbesserte sich auf Position 34. Im Pre-Finale am Sonntagmorgen legte er nochmals nach, als Zehnter sah er die Zielflagge und schaffte damit den Einzug in das große Finale. Im Verlauf der 22 Runden hielt er sich aus allen Rangeleien heraus und beendete seinen Auftritt in Le Mans als 16.

Der zweite im Bunde Pawel Myszkier zeigte wieder eine starke Leistung. Erst zu Saisonmitte wechselte der Pole in das Team von Mach1 Motorsport und kommt mit dem Chassis bestens zurecht. Auf Grund des engen Terminplans mit der DKM hatte er jedoch keine Möglichkeit vorab in Le Mans zu testen und sich auf die für ihn neuen Le Cont Reifen einzustellen. Von Training zu Training wurde er immer schneller und war nach dem Qualifying, als 45. der beste Mach1-Pilot. In den Heats war er dann nicht mehr zu stoppen. Bei wechselndem Wetter landete er gleich drei Mal in den Top-Ten und fand sich am Samstagabend auf Gesamtrang 17 wieder.

Auf abtrocknender Strecke beendete er das Pre-Finale dann als hervorragender Zwölfer und löste sein Finalticket. Doch leider wurde er im großen Showdown für seine Leistungen nicht belohnt. Wegen einem Motorschaden musste er sein Kart vorzeitig im Aus abstellen und war am Abend sichtlich enttäuscht: „Trotz der kurzen Vorbereitungszeit habe ich in diesem hochkarätigen Feld mit den Spitzenfahrern mitgehalten. Mein Mach1-Chassis hat selbst unter den wechselnden Wetterbedingungen sehr gut funktioniert und ich war zuversichtlich, im Finale ein gutes Ergebnis einzufahren. Letztendlich hat mich der Motor ausgebremst, aber das ist Rennsport.“

Gute Erinnerungen an die 1.384 Meter lange Strecke hatte der Belgier Thierry Delre. Im vergangenen Jahr gewann er dort die X30 International Finals. Leider lief es diesmal nicht nach Plan und er musste schon am Samstagabend die Heimreise antreten. „Auch diesmal riss die Pechsträhne nicht ab. Wieder hat ein technisches Problem im Zeittraining alle meine Chancen beraubt. Zusätzlich fand ich nie in den richtigen Rhythmus und musste die WM leider vorzeitig beenden“, fasste Thierry zusammen.

Bei Teamchef Martin Hetschel herrschte am Abend trotzdem gute Laune: „Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Trotz der kurzen Vorbereitungsphase auf Grund der vielen Renntermine in den letzten Wochen, haben unsere Fahrer einen hervorragenden Job gemacht. Ich freue mich, dass wir uns als kleinerer Hersteller selbst bei der WM nicht hinter den Spitzenteams verstecken müssen. Das kommt auch bei den Fahrern an, wir haben viele Anfragen für Testfahrten und dieses Jahr deutlich mehr Chassis produziert als in den Jahren zuvor.“

Am ersten Oktober-Wochenende steht das Team wieder am Start, dann gastiert die Deutsche Kart Meisterschaft zum großen Saisonfinale in Kerpen. Schon in wenigen Tagen wird es für die Mach1 Factory Supported Teams ernst. Mit DS Kartsport und BB Motorsport treten zwei Teams beim Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf an.

Mach1 Kart präsentiert das neue Kart FIA5 (Homologation 2015-2020)

Mit einer tollen Saison im Rücken beendete Mach1-Kart das Jahr 2014 und arbeitet schon heute an einer Fortsetzung in der Zukunft. Neben einem neuen Chassis mit dem Namen Mach1 FIA5 präsentieren die Schwaben auch eine brandneue Bremsanlage für die Schaltkart Klassen und zahlreiche Detailverbesserungen an den Anbauteilen.

Das Jahr 2014 war ein gutes für den einzigen deutschen Chassishersteller. Die Mannschaft aus Meimsheim beeindruckte sowohl international als auch national und feierte mit dem X30 Shifter Gesamtsieg beim X30 International Final in Le Mans einen großen Erfolg. Zusätzlich sprang ein zweiter Platz beim KZ2 EM-Lauf in Wackersdorf heraus. Auch bei der Deutschen Schaltkart Meisterschaft mischte das Team ganz vorne mit.

In der kommenden Saison möchte sich Mach1 Kart weiter steigern und legt mit dem neu homologierten Chassis FIA5 A01 den ersten Grundstein. Das Modell wurde mit Hilfe modernster Computersimulation komplett neu entwickelt und in zahlreichen Fahrversuchen optimiert. Es verfügt über ein noch besseres Handling im Vergleich zum Vorgänger – neu sind ebenfalls CNC-gefräste Alu-Pedale und leichtere Verkleidungsteile.

Nach ersten Testfahrten war Teamchef Martin Hetschel begeistert von der Performance: „Ein wirklich tolles Chassis. Das Kart ist noch einfacher zu fahren und bietet eine hohe Präzision bei unterschiedlichen Gripverhältnissen.“

Technische Daten

Maße und DatenRahmenrohr: CrMo-Stahl
Hauptrahmenrohr: 30mm
Querrohre: 30mm
Radstand: 1048mm
Rahmenfarbe: Macadamia Metallic
LieferumfangKG FP7 + DUO-Evo Verkleidungsteile (weiß, schwarz, rot, blau), Heckauffahrschutz CIK/14 (schwarz), Mach1 Chromo Klebesatz Modell 2015, Magnesiumfelgen DWT VLV 132/212, HRP/IMAF Sitz, HRP EvoX Bremsanlage, Mach1 Lenkrad 320mm (wahlweise 340mm), Lenkstange vario mit Exzenter, Sniper Adjuster zur Nachlauf- und Sturzeinstellung, CNC-gefräste Alu-Pedale, Kettenschutz KG geschlossen, Auspuffhalter
OptionenHandbetätigte HRP Vorderradbremse, Fußstütze Vario, Zusatzsitzstreben, Bremsscheibenschutz

Bestellinformationen

Karts für getriebelose KassenArt. 1002 Kart FIA5 A03 (standard)
Art. 1008 Kart FIA5 B03 (weich)
SchaltkartsArt. 1004 Kart FIA5 Z A03
Karts für Rotax MAX DD2 MotorenArt. 1006 Kart FIA5 D A03

Bilder

Mach1 Kart: Pfeilschnell beim KF EM-Finale in England

Mit John Norris und Harrison Newey traf Mach1 Motorsport beim Finale der CIK-FIA KF Europameisterschaft in England auf die Weltelite des Kartsports. Mit einer starken Leistung wusste das Duo zu beeindrucken und glänzte bei wechselhaften Witterungsbedingungen. Für die zweite Saisonhälfte ist der deutsche Chassishersteller bestens gerüstet.

Während Mach1 und John Norris eine feste Größe in der Schaltkart Europameisterschaft waren und in Wackersdorf als Zweiter nur hauchdünn am Sieg vorbei rutschten, machte das Team nun einen Abstecher zum Finale der KF Europameisterschaft auf dem PFi International Circuit in Brandon. Mit schnellen Kurven, zwei Schikanen und einem Tunnel, sowie Brücke stellte der 1.382 Meter lange Kurs ganz besondere Anforderungen an die Fahrer. „Um auf den langen Geraden ausreichend Speed mit zu nehmen, ist das Setup des Chassis ganz besonders wichtig“, wusste Teamchef Martin Hetschel zu berichten.

Bei wechselhaften Bedingungen wurde der Donnerstag zum Einfahren der Motoren genutzt. Am Freitag wurde es dann ernst. Bis zum Zeittraining stellte sich das Duo auf die Strecke ein und

überzeugte schon frühzeitig mit schnellen Rundenzeiten. Doch pünktlich zum Qualifying setzte Regen ein und stellte die Arbeit des Morgens auf den Kopf. Harrison Newey fand leider keine perfekte Runde und wurde nur als 40. gewertet. Deutlich besser lief für seinen Teamkollegen aus Irland. Ebenfalls erstmalig auf nasser Strecke fuhr John auf den beeindruckenden fünften Startplatz. „Leider musste ich in meiner schnellen Runde überholen, sonst wäre ich sicher nochmals schneller gefahren“, kommentiert er das Zeittraining. „Aber dafür dass ich das erste Mal mit Dunlop Regenreifen auf der Strecke bin, bin ich sehr zufrieden“, Noris weiter.

Am Samstag standen insgesamt vier Heats auf dem Programm. John wusste seine perfekte Ausgangsposition zu nutzen und glänzte direkt im ersten Durchgang mit der schnellsten Rennrunde.

Leider kosteten ihn aber auch ein Motorproblem und ein unverschuldeter Rennunfall wichtige Positionen. „Wenn diese ärgerlichen Zwischenfälle nicht gewesen wären, hätten wir uns sicher in den Top-Ten für das Pre-Finale qualifiziert. Trotzdem ist das eine Topleistung, wenn ich bedenke, dass ich seit dem DKM Finale in Genk das erste Mal wieder in einem KF-Kart sitze“, so John am Samstagabend.

Sein Teamkollege hatte es durch seine schlechte Startposition deutlich schwerer. In allen vier Vorläufen musste er sich aus dem Verfolgerfeld nach vorne kämpfen. Durch einen Ausfall im letzten Heats, lag er am Abend nur auf Gesamtposition 40 und durfte als Zwölfter den Hoffnungslauf in Angriff nehmen.

Sonntags gingen beide Fahrer hochmotiviert in den Renntag. Während John für die Finals qualifiziert war, ging es für Harrison im Hoffnungslauf um das Finalticket. Doch durch die hohe Leistungsdichte reichte es am Ende nicht zum Finaleinzug. „Das ist extrem schade, denn mit meinen Rundenzeiten im Hoffnungslauf hätte ich in Pre-Finale und Finale unter den ersten Fünf fahren können“, wusste Harrison zu berichten.

John verbesserte sich hingegen im Pre-Finale um sechs Positionen und sah das Ziel als hervorragender Zwölfter. Für das Finale hatte sich der Ire nun eine Top-Ten Platzierung als Ziel gesteckt. Doch im Finale war nach vier Runden das Rennen beendet, John wurde unsanft von der Bahn geschoben und musste das Rennen vorzeitig beenden. „Eine Weiterfahrt war mit dem Kart nicht mehr möglich“, berichtete John.

„Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit der Performance unserer Fahrer und auch unseres Materials. Dafür, dass wir zum ersten Mal mit den Dunlop-Reifen unterwegs waren und aus terminlichen Gründen nicht an den Testtagen der großen Teams teilnahmen, haben wir eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was möglich ist. Ich bin sicher, dass wir das auch am nächsten Wochenende bei der DKM in Kerpen wieder zeigen können.“

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153128888628272.1073741848.237462378271

Mach1 Kart beendet EM in den Top-Ten

Auch wenn das Finale der CIK-FIA KZ2 Europameisterschaft in Schweden nicht nach den Vorstellungen von Mach1 Kart verlief, zeigte sich der Chassis-Hersteller am Ende zufrieden. Ein neunter Platz im Gesamtklassement zeigt das Potential eines Mach1-Chassis.

Mit Genk, Wackersdorf und Kristianstad bestritten die über 80 Piloten der CIK-FIA KZ2 Kart Europameisterschaft drei Rennwochenenden. Nach zwei guten Veranstaltungen reisten Mach1 Motorsport und John Norris zuversichtlich zum großen Finale in Schweden. Mit einem zweiten Platz aus Wackersdorf im Gepäck, wollte das Team auch auf dem Asum Ring in Kristianstad glänzen.

Doch die neue Strecke und die vorgeschriebenen Bridgestone Reifen bereiteten dem Team Probleme. „Wir haben kein passendes Setup für diese Bedingungen gefunden“, erklärte Teamchef Martin Hetschel.

Bis zum Zeittraining steigerte sich der Ire aber stetig und sicherte sich Gesamtposition 19. Aber auch im Verlauf der Heats lief nicht alles glatt. Stark nachlassende Reifen zwangen John das Tempo heraus zu nehmen. Mit den Positionen neun, elf, zwölf und 13 hatte er sich jedoch trotzdem gut nach vorne gekämpft. Leider verlor er aber durch einen Wertungsausschluss den neunten Rang und rutschte dadurch in den Hoffnungslauf. „Leider hat hier das Team einen Fehler gemacht, nun gilt es im Hoffnungslauf anzugreifen“, Martin Hetschel am Abend.

Mit neuen Reifen hatte John erstmalig an diesem Wochenende eine gute Performance und fuhr die Zeiten der besten Fünf. Aus der 13. Startposition kämpfte er sich bis auf Rang sieben nach vorne und verpasste beim Fallen der Zielflagge den Finaleinzug um hauchdünne drei Zehntelsekunden. „Natürlich sind wir enttäuscht. Nach dem zweiten Platz in Wackersdorf waren die Erwartungen groß. Irgendwie sollte es diesmal nicht klappen“, fasste Hetschel am Abend zusammen.

Unzufrieden war der deutsche Chassis-Hersteller mit dem Verlauf der Europameisterschaft aber trotzdem nicht. „In der Gesamtwertung sind wir sehr guter Neunter, das ist das beste Ergebnis seit einigen Jahren. Wir haben bei unterschiedlichsten Bedingungen die stärken unseres Rennmaterials aufgezeigt.“

Weiter geht es für John Norris in der Deutschen Schaltkart Meisterschaft, die gastiert vom 16.-17. August in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben.

Mach1 Kart holt Platz zwei in der Europameisterschaft

Am vergangenen Wochenende war die Freude groß im Lager des deutschen Chassisherstellers Mach1-Kart. Bei der CIK-FIA Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf wurde Werkspilot John Norris sensationeller Zweiter in der Schaltkartklasse KZ2.

„Ich dachte ich träume“, strahlte Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend. Mit einem zweiten Platz feierte das Team einen der größten internationalen Erfolge der vergangenen Jahre. Bereits im Zeittraining spiegelte sich wieder, dass John Norris in Wackersdorf zu den Besten gehört. Bei wechselnden Bedingungen zwischen Sonne und Regen fühlte der Ire sich wohl und platzierte sich auf Rang 21. Insgesamt traten in Wackersdorf 64 Fahrer aus mehr als 21 Nationen an.

Die insgesamt fünf Heats verliefen diesmal mit den Rängen zwei, vier, fünf, neun und zehn problemlos. John lag damit auf Gesamtposition 13 vor dem Pre-Finale und sorgte bei Teamchef Martin Hetschel für gute Laune: „Diesmal haben wir das Pech zu Hause gelassen und konnten durchweg das Potential unseres Materials zeigen. John ist super Rennen gefahren und das Mach1-Chassis funktioniert sowohl bei Regen als auch Sonnenschein.“

Doch damit nicht genug, im Pre-Finale ging es für den Schaltkart-Rookie noch weiter nach oben. Im Verlauf der 17 Rennrunden verbesserte John sich auf einen sensationellen dritten Rang. Kurz vor dem Finale wurde es dann nochmal spannend. Ein starker Regenschauer setzte den Kurs unter Wasser. Pünktlich zum Start hatten sich die dunklen Wolken aber wieder verzogen und die 1.275 Meter trockneten weiter ab. Während John in der Anfangsphase etwas an Boden einbüßte, legte er einen starken Endspurt hin und säumte am Ende als hervorragender Zweiter den Zielstrich. „Danke an das gesamte Team für die sensationelle Arbeit“, freute sich Norris auf dem Siegerpodium. „Wir haben so lange auf diesen Erfolg hingearbeitet, nun hat es gereicht. Ein großer Dank an das gesamte Team für die hervorragende Arbeit. Das Mach1-Kart hat abermals sein Können bewiesen“, ergänzte Teamchef Martin Hetschel.

Neben John Norris startete auch der Schweizer Marco Forrer für das Mach1 Motorsport-Team. Bei seinem ersten Einsatz in der Europameisterschaft zeigte er eine gute Leistung und belegte nach den Vorläufen Position 51. Im Hoffnungslauf holte er noch einmal sieben Ränge auf, verpasste aber den Finaleinzug. „Marco hat an diesem Wochenende sehr viel gelernt. Er wurde von Sitzung zu Sitzung schneller und fuhr am Ende die Zeiten der Toppiloten“, lobte Martin Hetschel seinen Schaltkart-Neuling.

Bereits in zwei Wochen geht es für das Team zum nächsten Rennen der CIK-FIA Kart Europameisterschaft. Im schwedischen Kristianstad findet das große Finale statt. John belegt derzeitig die aussichtsreiche sechste Gesamtposition.

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152996813853272.1073741844.237462378271

Erfolgreiches EM-Finale für Mach1 Motorsport

Das beschauliche Ortona, direkt an der Adria gelegen, war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Finalrennen zur CIK-FIA KF & KFJ Kart Europameisterschaft. Insgesamt gingen 120 Teilnehmer aus 32 Nationen an den Start, darunter auch Mach1 Motorsport. Die beiden Piloten John Norris und Nicolai Hagenaes schafften mit einer guten Leistung den Sprung in die Finals.

Die Rennen auf dem 1.600 Meter langen Kurs waren an Spannung kaum zu überbieten. Starker Sonnenschein und hohe Grippverhältnisse verlangten von Material und Fahrer einiges ab. Für den Iren John Norris und seinem Mach1-Chassis aber kein Problem. Nach viel Pech beim ersten Durchgang in Alcaniz, wollte Norris diesmal das Wochenende mit einem guten Ergebnis beenden. Mit einer 23. Position im Zeittraining legte er einen guten Start hin und etablierte sich auch in den Heats im vorderen Feld. Zwei kleinere Ausritte kosteten jedoch einige Positionen, mit Rang fünf und neun zeigte er aber seine Möglichkeiten und belegte Gesamtposition 25.
Das Pre-Finale begann aufregend: John wurde in eine Startkollision verwickelt und rutschte ans Ende des Feldes. Mit einer beherzten Fahrt ebnete er sich aber wieder den Weg nach vorne und schaffte als 14. den Finaleinzug. „Was für ein Rennen“, strahlte Norris im Ziel. Entsprechend hochmotiviert ging er ins Finale und machte erneut Positionen gut. Beim Fallen der Zielflagge war Norris hervorragende 17. „Ich habe in den ersten Runden sehr hart attackiert, dadurch sind meine Reifen zu heiß geworden und ich musste das Tempo etwas reduzieren“, erklärte Norris im Nachhinein.

Ein Auf und Ab erlebte Junior Nicolai Hagenaes. Im Zeittraining und den Heats fand der Norweger nicht in seinen Rhythmus und lag als 53. weit hinter seinen Erwartungen. Doch von Aufgabe keine Spur: „Ich werde im Pre-Finale voll attackieren, mein Ziel ist das Finale.“ Gesagt, getan! Nicolai fuhr ein unglaubliches Rennen und verbesserte sich bis auf den 14. Platz. Damit stand er im Junioren-Finale und war entsprechend glücklich. „Der Knoten ist zum richtigen Zeitpunkt geplatzt. Es lief alles perfekt und ich freue mich nun im großen Finalrennen dabei zu sein.“ Doch dieses sollte schneller zu Ende sein als erhofft. Während einer spektakulären Startphase wurde Nicolai in einen Unfall verwickelt und musste sein Kart vorzeitig im Aus abstellen.

„Das war sehr ärgerlich“, Teamchef Martin Hetschel im Anschluss. „Abgesehen davon dürfen wir aber sehr zufrieden sein. Die Bedingungen waren hart und die Felder hingen eng zusammen. Da durfte man sich keinen Fehler erlauben. Wir haben hier einen sehr guten Job gemacht. Unser Chassis hat bei den hohen Grippverhältnissen perfekt funktioniert“, Hetschel weiter.

Der nächste große Auftritt des Chassisherstellers aus Brackenheim steht nun am ersten Augustwochenende ins Haus. Dann wird Mach1-Kart ein 6h-Langstreckenrennen in Kerpen ausrüsten.

Kein EM-Glück für Mach1-Kart

Mach1 Motorsport international erfolgreich!Leider reicht eine gute Performance alleine nicht aus! Das musste der Deutsche Chassishersteller Mach1-Kart bei den Europameisterschaftsläufen in Spanien und Belgien schmerzlich feststellen. Auf dem Niveau der Weltspitze, kosteten zahlreiche Kleinigkeiten ein zählbares Resultat.

Den Anfang machte die CIK-FIA KF3 & KF2 Kart Europameisterschaft im spanischen Alcaniz. Bei Temperaturen über 40 Grad Celsius wartete auf die 80 KFJ und 64 KF-Piloten eine harte Aufgabe. Bei den Junioren waren für das Mach1 Motorsport-Team der Norweger Nicolai Hagenaes vertreten. In den freien Trainings zeigte der Youngster seine bisher beste Leistung und konnte die Zeiten der Führenden mitgehen. Leider schaffte er im Qualifying keine Wiederholung. Als 65. lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte in den Heats ein großes Stück Arbeit vor sich. Diese meisterte Nicolai aber mit Bravur. Mit einem neunten, zwei elften, einem 16. und 25. Platz verbesserte er sich deutlich und durfte als 19. in das Pre-Finale starten. In diesem galt es den Sprung unter die besten 17 zu schaffen, doch durch ein Startgerangel verlor er schon in der ersten Runde wichtige Positionen. Bis zum Fallen der Zielflagge war er 18. und verpasste damit sein Finalticket um Haaresbreite. „So etwas ist natürlich enttäuschend. Nach dem schwierigen Zeittraining, ist er wirklich tolle Rennen gefahren und hat gezeigt, dass er das Zeug für die Top-Ten hat. Schnell genug sind wir, jetzt muss auch noch alles Weitere passen“, ließ Martin Hetschel die vier Renntage Revue passieren.

Bei den Senioren ging Werkspilot John Norris auf die Reise und legte mit Platz 23 im Zeittraining einen guten Start hin. Doch ganz zufrieden war der Ire mit dem Ergebnis nicht: „Ich habe einfach keine freie Runden gefunden und dadurch einige Zehntelsekunden verloren“, erklärte Norris wenig später. Damit aber nicht genug: In den Vorläufen raubten ihn zwei Startunfälle und eine defekte Zündung auf Rang vier liegend alle Chancen auf eine gute Platzierung. Mit Position neun im letzten Umlauf konnte er noch einmal glänzen, musste aber trotzdem aus dem hinteren Mittelfeld in das Pre-Finale starten. Während einer starken Anfangsphase machte er direkt Positionen gut, doch in Runde zwei folgte, wegen eines Motorschadens, das plötzliche Aus. „Ähnlich wie bei Nicolai, einfach frustrierend. Alle Arbeiten sehr hart und bringen das Produkt Mach1-Kart nach vorne. Unsere Performance passt und wir brauchen uns keineswegs vor internationalem Publikum zu verstecken. Leider können wir diese Performance nicht mit einem zählbaren Ergebnis unterstreichen“, Hetschel nachdenklich.

Seine nächste Chance hatte John Norris nur zwei Wochen später beim Finale der Schaltkart-Europameisterschaft im belgischen Genk. Mit 84 Pilotinnen und Piloten war das Feld stark besetzt und bot eine große Herausforderung. Schon in den freien Trainings und im Zeittraining zeigte Norris, dass mit ihm zu rechnen ist. Als 17. hatte er eine sehr gute Ausgangsposition für die insgesamt sechs Heats. „Das Wetter hat uns leider einen kleinen Streich gespielt. Die anderen Gruppen hatten eine trockenere Strecke und waren dadurch schneller“, Norris nach dem Zeittraining. Die Heats verliefen aber fast problemlos. Zwei Mal Platz fünf und einmal Rang elf waren sehr vielversprechend. Hinzu kamen jedoch ein Ausfall und eine Disqualifikation wegen Untergewichts. „Wir mussten im Verlauf des Tages mehrmals zwischen Trocken- und Regenkart wechseln. Leider bin ich einmal ohne Regenanzug gestartet und hatte deshalb Untergewicht, das war sehr ärgerlich“, John selbstkritisch. Im Pre-Finale traf es ihn jedoch noch härter: Durch einen Startunfall wurde er ans Ende des Feldes gespült, startete aber wiederholt eine beeindruckende Aufholjagd und pflügte durch die internationale Meute. Seine Mühen wurden letztendlich aber nicht belohnt, John verpasste als 18. das Finale um einen Platz. „Wie schon in Alcaniz waren wir wirklich sehr gut unterwegs. Man darf nicht vergessen, dass war Johns drittes KZ2-Rennen und unser zweiter Auftritt in solchen einem Starterfeld“, so Martin Hetschel am Abend.

In wenigen Tagen geht es für das Team nach Kerpen zum Bridgestone Sommer-Cup und eine Woche später zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft.