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Mach1 mischt europäische Schaltkartelite auf

Mach1 Morosport bei der KZ2 EuropameisterschaftAm vergangenen Wochenende reiste Mach1 Motorsport mit seinen Fahrern John Norris und Toni Greif zum ersten Rennen der CIK-FIA KZ2 Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf. Bei bestem Kartsportwetter lösten beide Piloten ihr Finalticket und unterstrichen damit das Potential des deutschen Mach1-Karts.

Neuland betrat John Norris: Der Ire absolvierte erst das zweite Schaltkartrennen seiner Karriere und schlug sich dabei mehr als beachtlich. Schon in den freien Trainings war der derzeitig Führende der Deutschen Kart Meisterschaft in den Top-Ten wieder zu finden und stimmte Teamchef Martin Hetschel vor dem Zeittraining zuversichtlich: „Bis jetzt bin ich mehr als zufrieden. John schlägt sich in diesem hochkarätigen Feld beachtlich.“ Im Zeittraining wollte der Schaltkart-Rookie jedoch etwas zu viel und kam nicht über Position 43 hinaus. Ebenfalls durchwachsen verliefen auch die folgenden sechs Vorläufe. Neben einem hervorragenden sechsten und achten Rang, musste er auch eine fragwürdige drei Sekundenstrafe wegen Lärmüberschreitung und eine Disqualifikation verkraften. Damit lang er am Samstagabend nur auf Position 53 des 98 Fahrer starken Felds.

Von Startplatz 27 gab er aber im ersten Pre-Finale Vollgas. John kämpfte sich durch das Feld, sah das Ziel als Elfter und schaffte damit den Sprung unter die besten 34 Piloten. Im Finale schwanden jedoch schon alle Chancen während des Starts. John verlor zahlreiche Positionen und musste dem Feld nacheilen. In den folgenden 24 Rennrunden stellte er aber wieder den Anschluss her und verbesserte sich noch bis auf Rang 19. Entsprechend glücklich war er am Sonntagabend: „Für meinen ersten offiziellen Werkseinsatz im Schaltkart habe ich mich sehr gut geschlagen. Wir waren das ganze Wochenende richtig schnell und haben viel dazu gelernt. Für mich war dies in erster Linie ein Lernrennen, daher haben wir uns entschieden im Finale noch Kleinigkeiten am Chassis- und Vergasersetup zu ändern. Das stellte sich jedoch nicht als optimal heraus, weshalb die Rundenzeiten nicht auf dem üblichen Niveau waren.“

Teamkollege Toni Greif spielte am Wochenende seine ganze Schaltkarterfahrung aus und fuhr von Beginn auf Augenhöhe mit seiner Konkurrenz. Aber auch für ihn lief das Zeittraining etwas durchwachsen, mit Rang 53 durfte Toni nicht zufrieden sein. Über die Vorläufe machte er aber Boden gut und wurde im Gesamtklassement auf Rang 44 geführt. Noch mal zu legte Toni dann im Pre-Finale: Aus Position 22 gestartet wurde er guter 14. und stand damit ebenfalls im Finale. Von Platz 28 gestartet fuhr er hier bis auf Rang 22 vor, wurde im Rennverlauf jedoch Opfer einer Kollision und verlor zahlreiche Positionen. Mit einem großen Rückstand zum Hauptfeld kam er letztlich nicht über Rang 27 hinaus.

Trotz des durchwachsenden Finales war Teamchef Martin Hetschel mit dem Ergebnis auf dem 1.222 Meter langen Ring sehr zufrieden: „Wir haben gezeigt, dass Mach1 Kart auch in der europäischen Schaltkartelite mitmischen kann, und das ohne Werksmotoren und externem Tuner. Wir haben viel gelernt und werden diese Erfahrungen nun zum zweiten Rennen im belgischen Genk mitnehmen.“

Rennaction wartet auf den deutschen Chassishersteller aber schon am kommenden Wochenende, dann findet in Oschersleben der zweite Wertungslauf des ADAC Kart Masters statt.

Mach1 Kart bereit für 2013

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart hat die kurze Winterpause genutzt und präsentiert pünktlich zum Saisonstart zahlreiche Neuerungen. An den Start gehen wird das Team bei allen renommierten internationalen und nationalen Rennserien.

Das Jahr 2012 war schon ein besonderes für Mach1 Kart, in neuem Look schaffte der Traditionshersteller den Sprung zurück an die Spitze und sicherte sich den KF2-Gesamtsieg im ADAC Kart Masters und die Vizemeisterschaft in der Fahrer- und Teamwertung der Deutschen Kart Meisterschaft. Damit gehörte das Mach1 Werksteam zu den erfolgreichsten in Deutschland und wusste mit seinem Produkt „Made in Germany“ zu überzeugen.

Doch ausgeruht hat sich die Truppe rund um Teamchef Martin Hetschel nicht. In den vergangenen Monaten wurde die bewährte Chassis-Modellreihe FIA9 mit Hochdruck weiterentwickelt. Die neuen Chassis verfügen über eine geänderte Rahmengeometrie, welche dem Fahrer ein ruhigeres Fahrverhalten bietet und noch toleranter auf veränderte Streckenbedingungen eingeht. Zusätzlich gibt es zwei unterschiedliche Rahmenhärten. Das Modell FIA9 A04 (Codename Asiatic Bear) ist vergleichbar mit der 2012er Version und optimal für die Senioren-Klasse. Neu ist die FIA9 B04 (Codename Angel Shark) Variante, durch ein weicheres Rahmenrohr findet das Chassis bei den Junioren oder hohen Grippverhältnissen sein Betätigungsfeld.

Für alle Modelle gibt es ebenfalls eine neue technisch und optisch verfeinerte Vorderradnabe mit Radsternen in zwei Längen (Art. 2182 75mm und Art. 2183 95mm), sowie drei unterschiedliche Lenkraddurchmesser des Mach1-Flattop-Lenkrads. 320mm und 345mm für die FIA9 Karts, sowie 300mm für die Bambini und Mini-Kategorie. Ganz neu präsentiert sich dagegen die Rahmenfarbe. Passend zum innovatives Klebesatz, werden die neuen Modelle in mattem Arktisweiß mit Feinstruktur ausgeliefert.

An den Start gehen wird das Team gleich bei mehreren Topserien. So ist Mach1 Kart mit seinem neuen Racetruck bei der CIK-FIA Kart Europameisterschaft, der WSK Euro Series, der Deutschen Kart Meisterschaft und dem ADAC Kart Masters vertreten. Neben den Stammfahrern sind noch einige freie Plätze verfügbar, interessierte Fahrer können sich direkt telefonisch mit Martin Hetschel in Verbindung setzen oder sind herzlich eingeladen den Hersteller am kommenden Wochenende auf der internationalen Kartmesse in Offenbach am Main im Atrium (A2A1-07) zu besuchen.

Die 2012er Erfolge in der Übersicht:

  • Gesamtsieg ADAC Kart Masters (KF2)
  • Vizemeisterschaft Deutsche Kart Meisterschaft (KF1)
  • 3. Platz ADAC Kart Masters (IAME X30)
  • 4. Platz ADAC Kart Masters (KF2)
  • 5. Platz ADAC Kart Masters (KF3)
  • 5. Platz ADAC Kart Masters (KZ2)
  • 8. Platz Deutsche Junioren Kart Meisterschaft (KF3)

Mach1 bewältigt Bahrain-Premiere

Mach1 Motorsport bei der CIK/FIA U18 WM in BahrainEine besondere Herausforderung wartete auf Mach1 Motorsport beim Finale der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft in Bahrain. Beim einzigen Überseerennen der Saison galt es neben der logistischen Herausforderung auch die Bedingungen eines Nachtrennens zu bewältigen. Die beiden Piloten Randy Berglas und Lukas Korsch erlebten jedoch ein durchwachsendes Rennwochenende.

Der nagelneue Kurs unweit entfernt vom Bahrain International Circuit gehört mit seinem neuartigen Layout und einigen anspruchsvollen Passagen zu den modernsten weltweit und verlangte einiges von den Piloten ab. Zusätzlich fanden die Rennen erstmalig unter Flutlicht statt. Zahlreiche Strahler leuchteten den 1.414 Meter aus und sorgten für ein einzigartiges Flair.

Randy Berglas aus der Schweiz fühlte sich auf Anhieb wohl und mischte in den freien Trainings ganz vorne mit und beendete den ersten Tag sogar mit einer Bestzeit. Nach diesen tollen Ergebnissen machte er sich berechtigte Hoffnungen auf eine Topplatzierung in den Finals. Doch eine nachlassende Performance seines Einheitsmotors machte ihm das Leben schwer. Randy wurde immer langsamer und konnte nicht mehr an die Resultate des Vortages anknüpfen. Letztlich qualifizierte er sich als 26. für die Finals und beendeten den Renntag auf einem guten 18. Platz im 50 Mann starken Feld der U18 Weltmeisterschaft. „Randy hat dieses Wochenende eine super Leistung gezeigt und hätte ohne technische Probleme unter den Besten landen können. Leider hatte er am Ende kein Glück“, versuchte Teamchef Martin Hetschel seinen Junior aufzubauen.

Als Zweiter im Bunde betrat Lukas Korsch Neuland und wollte seine erste internationale Saison positiv abschließen. Doch schon ein Motorschaden im Training kostete ihn wichtige Zeit. Trotzdem steigerte er sich stetig und fuhr zeitweise beachtliche Zeiten. Ähnlich wie bei Berglas hatte auch Lukas mit Leistungsschwankungen und Motorproblemen zu kämpfen und musste sein Wochenende mit einer Mittfeldplatzierung im B-Finale beenden.

„Dieses Wochenende war für uns alle ein ganz besonderes Ereignis. Die Anlage war sehr modern und die Rennen unter Flutlicht etwas ganz besonderes. Leider fällt unser Fazit trotzdem negativ aus. Die Idee der Chancengleichheit in der U18 WM leidet derzeitig unter den recht hohen Qualitätsunterschieden der Einheitsmotoren. Zusätzlich erschwerte die einheitliche Vergaserabstimmung bei diesen unterschiedlichen Bedingungen von 35°C am Nachmittag bis hin zu kühlen Temperaturen in der Nacht unsere Arbeit“, äußerte sich Martin Hetschel kritisch.

Nach diesem Saisonhighlight wartet auf den Chassishersteller schon die nächste Herausforderung. In wenigen Tagen startet das Rotax Max Weltfinale in Portugal, bei welchem Mach1-Kart erstmalig die Einheitschassis für die Klasse DD2 stellt.

Mach1 Motorsport erlebt wechselhaftes EM-Finale

Mach1 Motorsport bei der CIK/FIA KF2 EuropameisterschaftDas Finale der CIK-FIA Kart Europameisterschaft im britischen Brandon hatte es für das Mach1 Motorsport Team in sich. Das Chassis des deutschen Herstellers konnte erneut bei wechselhaften Gripverhältnissen überzeugen, letztlich kosteten aber mehrere Unwegsamkeiten die Finalteilnahme.

Nach einem erfolgreichen EM-Auftakt im deutschen Wackersdorf peilte John Norris auch auf dem anspruchsvollen PF International Circuit in Brandon eine Position in den Top-Ten an. Nach den freien Trainings war die Stimmung sehr gut. John fand sich schnell auf der Strecke zurecht und seine Rundenzeiten versprachen einen erfolgreichen Verlauf der insgesamt drei Renntage. Doch im Zeittraining folgte die Ernüchterung. Bei starkem Regen und schwierigen Fahrbahnverhältnissen konnte der Ire keine schnelle Runde fahren und wurde nur als unbefriedigender 53. gewertet. Somit musste er in den insgesamt fünf Vorläufen jeweils aus der denkbarschlechten neunten Startreihe auf die Reise gehen. Trotz harter Fights und einiger Kollision im Mittelfeld konnte John mit einem vierten, zehnten und zwölften Rang Akzente setzen. Leider brachten ihm am Ende aber zwei Ausfälle nach einer Kollision und einem Motorschaden zu viele Strafpunkte ein. Der Mach1 Werkspilot wurde am Samstagabend als 45. gelistet und verpasste den Finaleinzug. Die Enttäuschung war beim Team natürlich groß: „John hat nicht aufgegeben und sich für jedes Rennen neue motiviert. Leider ist es sehr schwer von soweit hinten startend das Rennen unfallfrei zu überstehen. Im B-Finale werden wir nun versuchen das Wochenende mit einem positiven Ergebnis abzuschließen“, erklärte Teamchef Martin Hetschel am Samstagabend.

Sonntags war die erste Enttäuschung verflogen und John startete nochmals hoch motiviert in das B-Finale. Aus der elften Position kämpfte er sich vor und schrammte beim Fallen der Zielflagge als Vierter nur knapp an den Podesträngen vorbei. „Ein erfreulicher Abschluss für uns. Unsere Chassis hat bei Nässe, sowohl hohem Grip und Sonnenschein perfekt funktioniert“, freute sich Hetschel.

Neben John Norris rollten auch Lucas Speck und Lisa-Christin Brunner für den Hersteller aus Brackenheim an den Start. Doch für Speck war das Wochenende beendet, bevor es überhaupt richtig angefangen hatte. Der junge Rheinländer kämpfte mit einer vorangegangen Armverletzung und entschied sich nach dem ersten Vorlauf auf weitere Starts zu verzichten. Ebenfalls nicht ganz fit war seine Teamkollegin Lisa-Christin. Obwohl sie sich im Verlauf des Wochenendes deutlich steigern konnte, machte ihr erneut eine alte Rippenverletzung zu schaffen und sie verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf eine Teilnahme im B-Finale.

Martin Hetschel versuchte im Nachhinein seine Schützlinge aufzubauen: „Allein das Erlebnis auf dieser tollen und anspruchsvollen Strecke zu fahren, können sie sich nicht mehr nehmen lassen. Die Gesundheit können wir leider nicht beeinflussen, für beide war es besser vorzeitig aufzuhören, um nicht noch weitere Beschwerden hervorzurufen.“

Nach den zuletzt stressigen Wochen, geht das Team nun in eine kleine Sommerpause. Das nächste Rennen findet vom 17.-19. August auf dem Hunsrückring/Hahn statt, dort ist dann die DKM zum vierten Saisonrennen zu Gast.

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Finaleinzug in der U18 WM

Randy Berglas bei der U18 WMIm portugiesischen Braga startete am ersten Juli-Wochenende (6.-8.7.) die CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft in die Saison 2012. Unter den 71 Piloten aus über 30 Nationen waren auch drei Fahrer aus dem Mach1 Motorsport Team. Der Schweizer Randy Berglas stand am Ende im großen Finale.

Zum dritten Mal findet die U18 Weltmeisterschaft für Fahrer im Alter zwischen 15-18 Jahren statt. Wie in den vergangenen Jahren legt die CIK-FIA dabei großen Wert auf Kostenreduktion und fairen Sport. Die Teilnehmer dürfen aus 17 Herstellern ihr Chassis wählen und fahren mit Einheitsmotoren und -reifen. Für Mach1 Motorsport Teamchef Martin Hetschel hat das Konzept Potential: „Wir sind ebenfalls der Meinung, dass der Kartsport sehr teuer geworden ist. Die CIK-FIA hatte mit der Einführung 2010 eine gute Idee und die Meisterschaft ist an Internationalität kaum zu überbieten. Leider gerät durch die Aufnahmen von immer mehr Herstellern die Idee etwas ins Wanken.“

Aus sportlicher Sicht wartete auf die drei Schützlinge aus dem Team starke Konkurrenz. Unter den 71 Teilnehmern waren die schnellsten Fahrer der Welt und es war wichtig im Verlauf der drei Renntage eine konstante Leistung abzurufen. Obwohl es nach dem Zeittraining nicht danach aussah, gelang dies letztlich dem Schweizer Randy Berglas am besten. Auf abtrocknender Strecke setzte er im Zeittraining auf die falschen Reifen und war letzter. In den Heats drehte er dann aber richtig auf. Jeweils aus der 28. Startposition auf die Reise gegangen, beendete er seine Läufe als Elfter, 13., 14. und 18. und qualifizierte sich damit als 32. für die die Finalrennen am Sonntag. Im ersten Pre-Finale holte ihn das Pech jedoch wieder ein. Ein technisches Problem zwang ihn die Box anzufahren und er konnte das Rennen nur mit einer Runde Rückstand beenden. Im zweiten Lauf, bei umgekehrter Startreihenfolge, nutzte er seine Position in der zweiten Reihe und sah die Zielflagge als beachtlicher Vierter. Damit war er 18. im Finale und etablierte sich im vorderen Mittelfeld. Seine Vorstellung konnte er aber leider nicht bis ins Ziel bringen. Ein Kontrahent rumpelte über sein Kart und er musste vorzeitig aufgeben. „Das war natürlich ein trauriges Ende für Randy. Er hat tolle Rennen gefahren und sich wirklich gut geschlagen. Ich bin gespannt auf den weiteren Saisonverlauf, da könnte noch einiges möglich sein“, lobte Hetschel seinen Schützling.

Ebenfalls waren die beiden Deutschen Lukas Korsch und Chris Dahlmann mit einem Mach1-Kart unterwegs. Beide hatten geringe internationale Erfahrung und schlugen sich dafür wacker. Korsch war im Zeittraining 48. und hätte ohne zwei Ausfälle in seinen Vorläufen ebenfalls eine berechtigte Chance auf eine Finalteilnahme gehabt. Am Sonntagmorgen war er der zweitbeste Deutschte und kämpfte im B-Finale um Meisterschaftspunkte. Doch im Rennen wurde er direkt nach dem Start in eine Kollision verwickelt und musste dem Feld mit einem großen Rückstand hinterher hechten. Trotzdem machte er noch einige Plätze gut und beendete das Wochenende als 21.

Teamkollege Chris Dahlmann hatte indessen das Pech an sich kleben. Im ersten freien Training in seiner Gruppe noch achter, kämpfte er in den Vorläufen mit der Performance seines Leihmotors und verpasste den Einzug in die Finals. Teamchef Martin Hetschel war am Sonntag trotzdem sehr zufrieden: „Wenn man bedenkt das Lukas nie zuvor im Ausland gefahren ist und auch Chris nur sehr wenige Erfahrung auf diesem Gebiet hat, haben beide einen super Job gemacht. Gerade im Mittelfeld kann man Kollisionen nicht immer vermeiden. Sie haben sich aber immer wieder neu motiviert und Lukas war schlussendlich der zweitbeste Deutsche.“

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Sei dabei mit Mach1-Kart in der U18 WM

CIK/FIA U18 WKCAuch in 2012 verspricht die CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft mit Rennen in Portugal, Frankreich und Bahrain spannenden Kartsport. Ebenfalls ist diesmal wieder Mach1-Motorsport am Start und bietet interessierten Piloten attraktive Angebote.

Seit dem Debüt der U18 WM im Jahr 2010 wuchs das Championat stetig und gehört neben der KF1 Kart Weltmeisterschaft zu den höchsten Prädikaten im Kartsport. Das Konzept hat sich dagegen nicht geändert. Erneut dürfen die Teilnehmer aus einem Chassispool von 18 Herstellern ihr Wunschfabrikat wählen. Die Motoren und Reifen sind dagegen einheitlich und werden vor jedem Rennen ausgelost.

Mach1-Kart ist seit der ersten Minute in der U18 WM vertreten und konnte sich in den letzten Jahren gegen die starke internationale Konkurrenz behaupten. Im abgelaufenen Jahr holte man den zweiten Platz beim Finale im italienischen Sarno und beendete das Jahr auf den Gesamtpositionen zwölf, 17 und 21. Für diese Saison hat sich die Manufaktur aus Schwaben noch mehr vorgenommen. Mit dem neuen Modell FIA9 2012 konnte man bereits beim Lonato Winter Cup beachtliche Ergebnisse erzielen und ist bereit für den Saisonauftakt in Braga, Portugal (6.-8.Juli). „Die U18 WM hat uns in den letzten beiden Jahren überzeugt. Durch die Verlosung der Einheitsmotoren und -reifen herrscht eine unglaubliche Leistungsdichte. Wir konnten mit unserem Chassis durchaus überzeugen und uns positiv auf dem internationalen Markt präsentieren“, erklärt Teamchef Martin Hetschel im Gespräch.

Interessierte Piloten können sich noch bis zum 30. März oder bis 102 Nennungen eingegangen sind für die Weltmeisterschaft einschreiben. Mach1-Kart bietet ein attraktives Gesamtangebot und freut sich über Testanfragen. „Die Fahrer haben die Möglichkeit das Chassis zu kaufen oder zu mieten, darüber hinaus werden wir alle Piloten unseres Chassis vor Ort mit einem erstklassigen technischen Service unterstützen.“

Neben dem Saisonauftakt in Portugal, macht die Meisterschaft noch in Angerville (Frankreich) und dem Königreich Bahrain halt. Es ist geplant, dass die CIK für das Rennen in Bahrain die Transportkosten des Chassis und das Flugticket für den Piloten übernimmt.

Termine in der Übersicht:
06.-08.07. – Braga (Portugal)
24.-26.08. – Angerville (Frankreich)
08.09.-10.11. – Bahrain (Königreich Bahrain)

Mach1 FIA9-2012Das Mach1 FIA9 2012 für die U18 WM:
Rahmenrohr:  ø30mm
Radstand: 1048mm
Sniper Adjuster vorne
vorderer und hinterer Stabi
Achsschenkel mit Radbolzen ø25mm
HRP EvoX Bremsanlage
Felgen DWT VLV 132/212
Tillett T12 Sitz
KG FP7/CIK17 Verkleidungsteile

Mach1 Motorsport springt auf WM Podium

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Martin Mortensen mit Mach1 Kart bei der U18 WM

Einen perfekten Saisonabschluss erlebte das Mach1-Kart Werksteam beim Finale der U18 Weltmeisterschaft im italienischen Sarno. Auf dem 1.700 Meter langen Kurs bewies die Mannschaft Kampfgeist und wurde letztlich mit einem tollen zweiten Platz belohnt.

Mit den Dänen Martin Mortensen und Yannick Flygenring, sowie dem einzigen Deutschen Lukas Speck starteten drei Piloten auf der anspruchsvollen Strecke in Italien. Für zusätzliche Spannung sorgte auch noch das Wetter. Starker Regen und tornadoartige Windböen am Sonntagmorgen verlangten von den Teilnehmern einiges ab.

Erfolgreichster Pilot war Martin Mortensen, wobei sein Rennstart lange in den Sternen stand. Im freien Training am Freitag hatte der Youngster einen schweren Abflug und erhielt erst nach dem Warm-Up am Samstagmorgen durch den Rennarzt eine Startfreigabe. Mit einem neu aufgebauten Mach1-Chassis kam er auf Anhieb wieder in Fahrt und platzierte sich im Zeittraining auf Platz 24. In den Vorläufen konnte er seine tolle Vorstellung bestätigen. Mit zwei neunten und einem vierten Rang holte er am Samstag das Beste heraus. Einen kleinen Rückschlag gab es jedoch am Sonntag. Martin verlor den ID-Aufkleber seiner Hinterachse und wurde im letzten Durchgang nicht gewertet. Trotz der Nullnummer reichte es am Ende dennoch als 30. zum Finaleinzug.

In den Pre-Finals machte er dann alles richtig. Aus der 30. Position kämpfte er sich durch das hochkarätige Feld und verbesserte sich auf Platz 15. Eine Schippe drauf legte er im zweiten Pre-Finale. Diesmal in umgekehrter Startreihenfolge, machte er als Fünfter erneut zwei Positionen gut und war damit, nach Addition der Punkte, guter Siebter. Im Finale gab es dann kein Halten mehr. Martin drehte voll auf und ließ einen Kontrahenten nach dem anderen stehen. Nach 18 Rennrunden überquerte er als sensationeller Zweiter die Ziellinie und verriet, dass vielleicht noch mehr möglich gewesen wäre: „Ich bin sehr glücklich, das Chassis hat hervorragend gearbeitet und ich konnte schnelle Rundenzeiten fahren. Hätte das Rennen noch einige Runden länger gedauert, wäre sogar der Sieg möglich gewesen.“

Etwas Pech hatten dagegen seine Teamkollegen. Für Yannick Flygenring lief es im Zeittraining nicht optimal und auch in den Heats konnte er nicht die Performance der letzten Wochenenden abrufen. Immer im Mittelfeld platziert, verpasste der Däne die Finalteilnahme und durfte nur im B-Finale antreten. In diesem zeigte er sein Talent und versuchte sich mit zahlreichen Kämpfen vorzuarbeiten, schlussendlich wurde er als zufriedener Elfter abgewinkt.

Der einzige Deutsche im Feld Lukas Speck haderte indessen über weite Strecken mit der Leistung seines Aggregates. Nach einem enttäuschenden 21. Rang im Zeittraining und Platz zehn und 17. in den ersten Vorläufen, hatten dann auch die CIK-FIA Verantwortlichen ein Einsehen. Lukas erhielt einen neuen Motor und schoss prompt als Fünfter in die Spitzengruppe. Entsprechend hoffnungsvoll startete er in den Rennsonntag. Doch im Regen des letzten Heats wurde er Opfer einer Kollision und verpasste erstmalig in diesem Jahr das große Finale. Leider setzte sich das durchwachsende Wochenende auch im B-Finale fort. Aus der dritten Position auf die Reise gegangen, musste er schon nach der ersten Runde aufgeben. Das Kart war nach dem Unfall im Heat unkontrollierbar.

Trotz der Enttäuschung bei Speck und Flygenring überwiegte bei Teamchef Martin Hetschel am Abend die Freude über die finale Podestplatzierung. „Ein unglaubliches Wochenende mit vielen Höhen und Tiefen. Yannick und Lukas hatten leider Pech und auch bei Martin lief am Anfang nicht alles rund. Wir haben aber nie aufgegeben und mit dem Finalergebnis bewiesen, was mit unserem Chassis möglich ist. Ein riesen Dankeschön an das gesamte Team, für die tolle Arbeit im Jahresverlauf.“

Ebenfalls einen guten Job machte Mach1 Motorsport Junior Randy Berglas. Der amtierende Schweizer Rotax Junioren Champion startete in der Academy Trophy und mischte dort als Achter im Finale ganze vorne mit. Nach diesem hervorragenden Ergebnis hat der junge Schweizer nun für 2012 große Ziele: „Ich bin glücklich über den Saisonabschluss und freue mich nun auf das kommende Jahr. Dann werde ich gemeinsam mit Mach1 in der U18 Weltmeisterschaft starten und rechne mir mit diesem tollen Chassis große Chancen aus.“

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Mach1-Testfahren im Winter

Mach1 Motorsport mit SponsorenDie Erfolge sprechen für sich. In der Saison 2011 sorgte Mach1 Motorsport in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis zur DKM für Aufsehen und konnte am Ende sogar einige Meistertitel einfahren.

In den Wintermonaten bietet das Werksteam des deutschen Chassishersteller Mach1 Kart nun ausgiebige Testfahrten an. Dabei können alle Interessierten die neuen Chassis und Motoren für das Jahr 2012 auf Herz und Nieren prüfen. Nach Vereinbarung stellt das Team Material für die Klassen KF, Rotax, Iame X30, KF4-U18 und KZ bereit. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden.

 

 

 

Termine für Testfahrten in 2011 (Alle Termine wetterabhängig ohne Gewähr):
29./30. Oktober Liedolsheim (mit Mach1 Motorsport Fahrern Lucas Speck und Manuel Valier)
12./13. November Wackersdorf (mit John Norris und Manuel Valier)
Anfang Dezember Lonato (mit John Norris, Lucas Speck und  Manuel Valier)

Mach1 Motorsport wird in 2012 bei folgenden Veranstaltungen teilnehmen:
– Deutsche Kart Meisterschaft
– ADAC Kart Masters
– CIK/FIA Europameisterschaft KF2/KF3
– CIK/FIA U18 Weltmeisterschaft
– weitere Rennen auf Anfrage

Die Mach1 Factory Supported Teams werden unter anderem folgende Meisterschaften abdecken:- – Rotax Euro Challenge
– Rotax MAX Challenge
– Regionalserien des ADAC
– DMV Kart Championship

Darüberhinaus sind Händleranfragen für Deutschland und Europa willkommen.

Mach1 Kart holt Top-Ergebnis in der U18 WM

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Martin Mortensen bei der U18 Weltmeisterschaft
Martin Mortensen

Zur Halbzeit der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft reiste das Mach1 Motorsport Team ins französische Essay. Auf dem Kurs in der Normandie lieferten die vier Piloten des deutschen Chassisherstellers eine beachtliche Vorstellung ab und landeten unter den besten Zehn der Welt.

Mit langen Geraden, schnellen Kurven und engen Passagen bot die 1.220 Meter lange Strecke alle Facetten einer modernen Anlage und verlangte von den Piloten eine 100-prozentige Konzentration. Zusätzlich sorgten ein geringes Grippniveau und zeitweiser Regen für schwierige Verhältnisse. Das Mach1-Kart Quartett hatte damit jedoch keine Schwierigkeiten und gehörte schon während der freien Trainings am Freitagnachmittag zu den besten im Feld der über 70 Piloten.

Schnellster Mann des Wochenendes war am Ende Martin Mortensen. Der junge Däne platzierte sein Kart im Zeittraining auf der tollen siebten Position und mischte auch in den insgesamt vier Vorläufen ganz vorne mit, wodurch er sich als Neunter für das erste Pre-Finale qualifizierte. In diesem hing er vom Start weg im Führungspulk. Zahlreiche Zweikämpfte bremsten ihn jedoch ein und im Ziel war er erneut Neunter. Das zweite Pre-Finale startete gewohnt in der umgedrehten Reihenfolge. Nun im Hinterfeld machte Martin in den ersten Runden einige Positionen gut und lag schon auf Position elf. Doch eine Rennkollision sorgte für einen kurzzeitigen Ausritt und schlussendlich Platz 25 beim Fallen der Zielflagge. Damit qualifizierte sich das Nachwuchstalent als 17. für das große Finale. In den 19 Rennrunden präsentierte er sich wieder von seiner besten Seite und kämpfte sich in einem konzentrierten und fehlerfreien Rennen bis auf Rang zehn nach vorne. Damit war er am Ende auch der bestplatzierte dänische Pilot im Rahmen der U18 WM.

Lucas Speck bei der U18 Weltmeisterschaft
Lucas Speck

Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen erlebte der einzige Deutsche im Championat Lukas Speck. Zahlreiche Motorprobleme bremsten ihn immer wieder ein, trotzdem gab er nicht auf und überzeugte letztlich. Das Zeittraining begann jedoch mit einem Rückschlag. Der Elektrostarter seines CIK-FIA Einheitsmotors quittierte seinen Dienst und Lukas konnte nur drei schnelle Runden fahren. Dadurch war er nur 51. und musste in den Vorläufen aus einer denkbar schlechten Position starten. Mit vier soliden Rennen und tollen Aufholjagden konnte der Rheinländer den Schaden wieder begrenzen und schaffte als 29. den Sprung in die Finalrennen. Vor dem Start zum ersten Pre-Finale bemängelte Lukas jedoch die Leistung seines Motors und rechnete sich dadurch nur geringe Chancen aus. Zusätzlich bereitete erneut der Anlasser Startschwierigkeiten und Lukas musste dem Feld mit einer halben Runde Rückstand hinterher eilen. Trotz der mangelnden Performance seines Motors schloss er im Rennverlauf wieder zur Konkurrenz auf und wurde 25. Zum zweiten Durchgang erhielt er nach den erneuten Problemen einen Ersatzmotor der CIK-FIA und startete hochmotiviert in das Rennen. Doch eine Startkollision sorgte für einen platten Reifen und das vorzeitige Aus. Nach dieser schlechten Bilanz durfte er im Finale nur aus der 30. Position starten. Diesmal lief aber alles glatt und Lukas ließ seine Möglichkeiten mit einem 14. Rang aufblitzen.

Jannick Flygenring bei der U18 Weltmeisterschaft
Jannick Flygenring

Der weitere Däne Jannick Flyengring kam nach seiner tollen Vorstellung beim Auftakt in Italien, diesmal nicht recht in Fahrt und qualifizierte sich nach schwierigen Vorläufen nur als 34. für die Finalphase. Auch weitere Änderungen am Motorsetup brachten nicht die erhoffte Steigerung und er musste im ersten Pre-Finale sogar nach einem technischen Defekt vorzeitig aufgeben. Eine Trendwende gab es im zweiten Lauf. Von der Pole-Position gestartet musste er zwar einige Piloten ziehen lassen, sammelte mit Platz sechs aber solide Punkte und sicherte sich Position 19 für das Finale. In diesem haderte aber auch er mit der Leistung seines Aggregates und fuhr im Rennverlauf ungewöhnliche 0,5 Sekunden langsamer als seine Teamkollegen. Eine Aufholjagd wurde dadurch schwierig und Jannick kam nicht über Platz 21 hinaus.

Nicolai Nielsen bei der U18 Weltmeisterschaft
Nicolai Nielsen

Der jüngste des Mach1-Quartetts Nicolai Nielsen erreichte im Zeittraining den aussichtsreichen 31. Platz. Doch zahlreiche Rennunfälle und ein Ausfall in den Vorläufen ließen ihn letztlich am Finale vorbeirutschen und er durfte nur noch im „kleinen Finale“ starten. In diesem konnte er immerhin wichtige Rennerfahrung sammeln und verbesserte sich bis auf Rang 21.

Erfreut über die Vorstellung seiner Schützling war Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend gut gelaunt: „Wir haben hier erneut auf einer schwierigen Strecke und bei anspruchsvollen Bedingungen die Möglichkeiten unseres Chassis bewiesen. Leider war die Qualität der Einheitsmotoren dieses Mal etwas schwach. Hohe Leistungsunterschiede und technische Probleme verschoben letztlich das Ergebnis. Abgesehen davon haben wir aber wieder ein tolles Rennwochenende erlebt und freuen uns nun auf das Finale.“

Dieses findet am ersten November Wochenende im italienischen Sarno statt. Nach dem Aus des Rennens in Bahrain, präsentierte die CIK-FIA in der vergangenen Woche die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Italien als Ausweichort.

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Mach1 Kart „on the top“ in der U18 WM

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Mach1 Kart bei der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft
Mach1 Fahrer bei der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft

Am vergangenen Wochenende startete Mach1 Kart als einer von 15 Herstellern bei der CIK-FIA U18 Kart Weltmeisterschaft in Ortona (Italien). In spannenden Rennen konnten die vier Fahrer beeindrucken und gleich zwei schafften im Finale den Sprung in die Top-Ten.

„Ein super Wochenende“, schwärmt Mach1 Motorsport Teamchef Martin Hetschel. Schon in den freien Trainingssitzungen am Freitag waren die vier Mach1 Kart-Piloten Lucas Speck aus Deutschland, sowie die Dänen Nicolai Nielsen, Martin Mortensen und Jannick Flygenring sehr schnell unterwegs und fanden auf Anhieb das passenden Setup für ihr FIA9 Chassis. Diese Performance bestätige das Quartett auch im Zeittraining. Lucas Speck fehlten als Vierter nur zwei Zehntelsekunden auf die Pole-Position. Direkt hinter Speck folgte Nicolai Nielsen vor Martin Mortensen, der sich auf Position 13 platzierte. Vergaser Probleme bremsten leider Jannick Flygenring ein, wodurch er nicht über Startplatz 43 hinaus kam.

In den insgesamt vier darauffolgenden Heats galt es Ruhe zu bewahren und einen möglichen Ausfall zu vermeiden. Denn am Ende schafften nur die besten 34 der rund 80 Teilnehmer die Qualifikation in die Finalrennen. Die vier machten ihren Job gut. Speck siegte gleich in zwei Durchgängen und stand im ersten Pre-Finale auf Position acht. Zweitbester Pilot war Nicolai Nielsen als 22. vor Jannick Flygenring und Martin Mortensen auf den Positionen 29 und 30. Damit schafften alle vier Schützlinge die Qualifikation. „Besser kann man sich nicht präsentieren“, freute sich Hetschel.

Die beiden Pre-Final Rennen verlangten alles von den Piloten ab. Durch die entgegengesetzte Startaufstellung in einem Rennen, galt es sich gekonnt durch das Feld zu kämpfen. Martin Mortensen hatte das beste Händchen und wurde Achter, Flygenring folgte auf elf vor Speck auf 13 und Nicolai Nielsen als 27. Für den Deutschen Speck wäre sogar noch mehr möglich gewesen, leider stoppten ihn aber Motorenprobleme und er konnte nicht voll attackieren.

Das Finale über 19 Rennrunden war dann an Spannung kaum zu überbieten. Das Dreigestirn Mortensen, Flygenring und Speck kämpfte sich mit tollen Überholmanövern nach vorne und Mortensen konnte im letzten Renndrittel sogar kurzzeitig Position drei einnehmen. Leider wurde er nur kurze Zeit später durch einen Kontrahenten unfair ins Aus geschoben und musste aufgeben. Flygenring und Speck erlebten indessen ein fehlerfreies Rennen und holten einen tollen fünften respektive siebten Rang. Nielsen hatte es schwer sich von Startplatz 27 vorzukämpfen und kam nach einigem Gerangel im Mittelfeld immerhin auf Platz 18.

Teamboss Martin Hetschel war Sonntagabend ganz aus dem Häuschen. „Alles in Allem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Zwei Fahrer in der Top-Ten der Weltmeisterschaftswertung und alle eingesetzten Mach1 Karts im Finale, mehr muss man da nicht sagen. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Lauf Ende August im französischen Essay.“

Neben den vier Fahrern in Frankreich, verteidigte Luca Walter bei schwierigen Witterungsbedingungen auf dem Hunsrückring/Hahn seine IAME X30 Gesamtführung im ADAC Kart Masters und zählt nun zu den heißen Titelanwärtern.

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