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Mach1 Motorsport brilliert in Kerpen

Top-Teamleistung bei Deutscher Kart-Meisterschaft

Ein gutes Pflaster war der zweite Lauf der Deutschen Kart-Meisterschaft für Mach1 Motorsport am vergangenen Wochenende in Kerpen. Auf dem Erftlandring startete der deutsche Karthersteller mit fünf Fahrern im Gepäck in das Renngeschehen und feierte dabei eine perfekte Vorstellung. Tim Tröger fuhr zum Doppelsieg im DMSB-Schalt-Kart-Cup. Julian Müller, Paul Voegeding und Niels Tröger sorgten daneben für weiteren Pokalregen für das Traditionsteam aus Brackenheim.

Zum zweiten Mal in dieser Saison machte die Deutsche Kart-Meisterschaft am zurückliegenden Wochenende Halt in Kerpen. Auf dem 1.107 Meter langen Kurs in Nordrhein-Westfalen duellierten sich knapp 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer innerhalb der fünf Prädikatsserien um die nächsten Meisterschaftspunkte. Bei besten Wetterverhältnissen setzten sich die Mach1 Motorsport-Schützlinge stark in Szene und repräsentierten das Team um Martin Hetschel mit Bravour.

Tom Kalender war als Solist in der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft unterwegs. Im stark besetzten Fahrerfeld mischte der Youngster souverän mit und legte von Position 23 im Zeittraining aus einen starken Aufwärtstrend hin. Im ersten Rennen noch 13., schrammte Tom als Elfter im finalen Wertungslauf nur knapp an den Top-Ten vorbei.

Bei den Senioren in der DKM ging Niels Tröger als Mach1-Hoffnungsträger an den Start. Als Zweiter des Qualifyings sorgte der Nachwuchspilot bereits für Furore. In den Heats sowie im ersten Rennen als Zehnter wurde Niels noch von Motorenproblemen eingebremst, fand aber im zweiten Rennen zu alter Stärke zurück und preschte mit Rennbestzeit bis auf den tollen zweiten Platz nach vorne.

Im DMSB-Schalt-Kart-Cup präsentierte sich Tim Tröger als Mann des Wochenendes. Nach den Vorläufen rangierte der 18-jährige bereits an der Spitze des Klassements und ließ fortan nicht nach. In beiden Wertungsläufen behielt der Plauener die Oberhand über das Geschehen und fuhr letztlich zu einem fulminanten Doppelsieg. Teamkollege Julian Müller lag nach dem Zeittraining zu Beginn des Wochenendes sogar auf der Pole-Position. In den Heats sowie im Prefinale hatte der Kölner jedoch weniger Glück und fiel zurück. Vom Ende des Feldes startete Julian anschließend eine imposanter Aufholjagd, ging Runde für Runde an seinen Kontrahenten vorbei und kam am Ende als grandioser Zweiter in das Ziel.

Als Dritter im Bunde griff Paul Voegeding in das Lenkrad. Im Zwischenranking bereits auf der sechsten Position verbesserte sich der Mach1-Fahrer in seinem Prefinale bis auf Rang zwei. Im finalen Wertungslauf hielt Paul letztlich mit seinen beiden Teamkollegen mit und sorgte als Dritter für einen Mach1 Motorsport-Dreifacherfolg.

Martin Hetschel zeigte sich nach Rennende mit einem Grinsen im Gesicht: „Das war ein super Wochenende für uns. Wir als Team und unsere Fahrer haben einen tollen Job gemacht. Die harte Arbeit der vergangenen Wochen hat sich ausgezahlt – daran gilt es nun weiterhin anzuknüpfen.“

In knapp vier Wochen geht es für Mach1 Motorsport wieder zur Rennstrecke.- Dann startet das überregionale ADAC Kart Masters im sächsischen Mülsen in die zweite Veranstaltung der noch jungen Saison.

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DSKC-Sieg für Mach1 Motorsport

Starker Auftritt beim Saisonauftakt der Deutschen Kart-Meisterschaft

Zum verspäteten Auftakt der Deutschen Kart-Meisterschaft ging es für das Rennteam des Kartherstellers Mach1 am vergangenen Wochenende zum Erftlandring nach Kerpen. Auf dem traditionsreichen Kurs in Nordrhein-Westfalen gingen sieben Schützlinge in Deutschlands ranghöchster Rennserie an den Start und wussten dabei auf ganzer Linie zu überzeugen. Julian Müller fuhr im DMSB-Schalt-Kart-Cup zu einem fulminanten Doppelsieg. 

110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa wagten es am zurückliegenden Wochenende zum 1.107 Meter langen Kurs nach Kerpen. Bei einer wahren Hitzeschlacht mit Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke gingen Mensch und Maschine an ihre Grenzen. Die Fahrer des Mach1 Motorsport-Teams behaupteten sich dabei gekonnt und überzeugten mit einer tollen Vorstellung. 

Tom Kalender ging erstmalig in der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft auf die Reise. Als Rookie im international besetzten Feld präsentierte sich der Youngster in erfreulicher Verfassung. Von Position 21 nach den Vorläufen aus fuhr Tom zwei gute Rennen und schrammte als Zwölfter am Ende nur knapp an den Top-Ten vorbei. Belohnt wurde er mit seinem ersten Meisterschaftspunkten.

Niels Tröger repräsentierte als Solist die Mach1 Motorsport-Farben in der DKM. Im Hitzekessel von Kerpen bewies der junge Racer zu Beginn des Wochenendes einen kühlen Kopf, fuhr eindrucksvolle Qualifikationsrennen und behauptete sich als Zweiter im Zwischenranking. Im ersten Rennen fiel Niels jedoch mit einem technischen Defekt aus, der einen erneuten Angriff im zweiten Lauf leider verhinderte. Zum Glück ging es ihm nach dem heftigen Einschlag am Abend schon deutlich besser.

Ein Mach1 Motorsport-Quintett ging bei den Schaltkarts im DSKC auf die Reise. Julian Müller zeigte sich dabei in seinem Element. Schon im Zeittraining mischte der Kölner an der Spitze des Feldes mit und legte in den Vorläufen sogar noch nach. Von der Pole-Position aus startete der Routinier anschließend mit einem Sieg in das Pre-Finale, von wo aus Julian letztlich auch einen Sieg im Finale folgen ließ. Teamkollege Tim Tröger war bis zum Pre-Finale ebenfalls ganz vorne unterwegs. Ein Ausfalll warf ihn dort jedoch an das Ende des Feldes zurück. Auf beeindruckende Weise startete Tim anschließend im zweiten Rennen eine Aufholjagd, die nach 23 Runden erst auf Position sechs ein Ende nahm. Seine Konkurrenzfähigkeit unterstrich er mit einer deutlichen Rennbestzeit.

Auch Paul Voegeding mischte als Siebter im Pre-Finale ganz vorne mit, musste jedoch im Finale aufgrund eines Plattfußes sein Kart früh abstellen und hatte keine Chance mehr um die Pokalränge zu kämpfen. Mika Nelles und Tobias Sjörgen hatten am Ende leider auch weniger Glück. Mika duellierte sich im Pre-Finale als Sechster noch um die Spitzenplätze, musste nach einer Startkollision im Finale jedoch vorzeitig aufgeben. Tobias konnte im finalen Wertungslauf trotz gutem Speed in den Vorläufen wegen einer Rippenverletzung bedauerlicherweise nicht mehr antreten. Die ärztliche Untersuchung am Abend ergab eine schwere Rippenprellung jedoch ist glücklicherweise nichts gebrochen.

„An diesem Wochenende mussten wir an unsere Grenzen gehen. Sowohl unsere Fahrer als auch unser Material mussten Höchstleistung bringen, um in der Hitzeschlacht zu bestehen. Am Ende haben wir uns dabei sehr gut geschlagen und in allen Klassen überzeugt. Das Gripp-Niveau auf der Strecke war schon sehr hoch. Die letzten Wochen haben wir viel Energie in die Entwicklung unserer Chassis gesteckt und ernten dafür nun die Lorbeeren“, freute sich Teamchef Martin Hetschel am Abend. 

Weiter geht es für Mach1 Motorsport in knapp drei Wochen nochmals i n Kerpen. Vom 28. bis 30. August läutet die Deutsche Kart-Meisterschaft dann das zweite Rennen der noch frischen Saison ein, dieses mal entgegen der regulären Fahrtrichtung. 

Mach1 Motorsport auf ADAC Kart Masters-Podest

DEUTSCHER KARTHERSTELLER AUF TOP-KURS

Für das Rennteam des Deutschen Kartherstellers Mach1 Kart ging es am zurückliegenden Wochenende mit sechs Fahrern im Gepäck zum Erftlandring nach Kerpen. Der 1.107 Meter lange Kurs war Austragungsort des Auftaktrennens des ADAC Kart Masters. In stark gefüllten Fahrerfeldern behaupteten sich die Mach1-Schützlinge mit Bravour. Julian Müller sicherte sich am Ende sogar Platz drei in der Getriebekart-Wertung der stärksten Kartrennserie Deutschlands. 

Das Corona bedingte Warten hatte am vergangenen Wochenende endlich ein Ende. Der Einladung zum Saisonauftakt des überregionalen ADAC Kart Masters folgten insgesamt 176 Fahrerinnen und Fahrer zur Traditionsstrecke nach Nordrhein-Westfalen. In spannenden Duellen unter wechselhaften Bedingungen begann dabei der Kampf um die ersten Zähler der Saison, bei dem Mach1 Motorsport mit seinen Fahrern ein deutliches Wörtchen mitzureden hatte. 

Erik Müller ging als Solist bei den X30 Senioren an den Start und rangierte nach den Vorläufen auf einem soliden 13. Rang. Von dort aus nahm der Youngster das erste Rennen in Angriff und arbeitete sich gegen Rennmitte sogar bis auf Platz 8 nach vorne, hatte in Rangeleien allerdings das Nachsehen und fiel auf Platz 24 zurück. Ein Ausfall im zweiten Durchgang beendete seine Aufholjagd danach leider vorzeitig wegen eines technischen Defekts. 

Niels Tröger gehörte bei den OK Senioren zu den Top-Piloten. Im Zeittraining noch Zwölfter, drehte der Großfriesener schon in den Vorläufen kräftig auf. Im Zwischenranking verbesserte sich Niels bereits auf Platz vier, ehe es im ersten Wertungslauf noch weiter nach vorne ging. Als Zweiter verpasste der Mach1 Motorsport-Schützling nur knapp den Sieg. Mit Platz sechs im zweiten Rennen rundete Niels seine tolle Vorstellung letztlich ab.

Julian Müller hielt die Mach1 Motorsport-Fahnen bei den Schaltkarts hoch. Als Vierter des Zeittrainings unterstrich der Kölner bereits sein Können und hielt sich fortan konsequent in den Top-Ten. Leider warf auch ihn ein technischer Defekt im zweiten Heat am Start weit zurück, so dass er im Zwischenklassement auf Startplatz neun abrutschte. Im ersten Finale ging der Routinier Runde für Runde an seinen Kontrahenten vorbei und klassierte sich auf Rang vier. Im zweiten Lauf verbesserte sich Julian schließlich nochmals und wurde am Ende als toller Dritter abgewinkt. Tim Tröger lag nach den Vorläufen als Fünfter sogar vor seinem Teamkollegen. Im ersten Rennen büßte der Schaltkart-Rookie noch Positionen ein und fiel auf Platz 16 zurück, startete anschließend jedoch noch eine tolle Aufholjagd bis auf Platz neun im zweiten Durchgang. 

Für Paul Voegeding startete das Wochenende durchweg nach Plan. Nach eindrucksvollen Vorläufen sicherte sich der Mach1 Kart-Pilot Startplatz vier für das erste Finale, welches er mit einem hervorragenden dritten Platz beendete. Doch dann der Schock: Eine Disqualifikation wegen zu kleinem Brennraumvolumens warf den schnellen Racer an das Ende des Feldes zurück. Die anschließende Analyse der Situation ergab eine jedoch signifikante Abweichung der Messmethoden, weshalb selbst die Techniker des ADAC im Nachhinein die Korrektheit der Messung anzweifelten und Paul im zweiten Finale ohne Änderungen mit einem technisch korrekten Motor starten durfte. Aus juristischen Gründen wurde die DQ dennoch nicht zurückgenommen, was sportlich gesehen für Motorentuner, Team und Fahrer enttäuschend und in keinster Weise nachvollziehbar war.

Nichtsdestotrotz gab Paul noch einmal alles und schaffte im zweiten Rennen bis auf Position 18 nach vorne. Tobias Sjögren erlebte ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Nach Platz 18 im ersten Lauf musste der Schwede im zweiten Rennen ausfallbedingt leider vorzeitig aufgeben.

„An diesem Wochenende haben wir uns gut geschlagen. Sowohl bei den OK als auch bei den Schaltkarts sind wir mit siegfähigem Speed unterwegs gewesen und haben gezeigt, welches Potential unser Material besitzt. Auch das Mach1 Factory Supported Team DS Kartsport hat mit seinen Fahrern Mika Nelles in der KZ, Niklas Hirsch und Tom Kalender bei den Mini respektive OK Junioren überzeugt und unsere Möglichkeiten bestätigt“, resümierte Teamchef Martin Hetschel den ADAC Kart Masters-Auftakt am Abend. 

Schon am kommenden Wochenende geht es für Mach1 Motorsport wieder zum Erftlandring. Die Deutsche Kart Meisterschaft feiert ihren Saisonauftakt dann ebenfalls auf der Traditionsstrecke in Kerpen. In den vier Prädikaten möchte der deutsche Traditionshersteller dann erneut ganz vorne mitmischen. 

Siege und Titel für Mach1-Kart in Kerpen

ADAC Kart Masters zu Gast auf dem Erftlandring

Am vergangenen Wochenende waren Mach1-Kart-Fahrer beim ADAC Kart Masters in Kerpen erfolgreich. Julian Müller siegte in der Schaltkart-Klasse KZ2 und DS Kartsport-Schützling Tom Kalender sicherte sich den vorzeitigen Titel bei den Bambini. Vor allem am Sonntag erwartete die Fahrer schwierige Witterungsbedingungen.

Auf den 1.107 Meter langen Erftlandring in Kerpen reisten am vergangenen Wochenende 147 Fahrerinnen und Fahrer zum Halbfinale des ADAC Kart Masters. Mit dabei auch einige Piloten die auf ein Mach1-Kart vertrauten und große Erfolge feierten.

Unter der Bewerbung des Werksteam Mach1 Motorsport gab Julian Müller sein Comeback im ADAC Kart Masters. Der noch amtierende KZ2-Champion zeigte, dass er das Kartfahren nicht verlernt hatte. Von Beginn an gehörte er bei trockenen Verhältnissen am Samstag zu den Spitzenfahrern und belegte Position fünf im Zwischenranking. Im Regen am Sonntag gab es für ihn dann kein Halten mehr. Mit nur 0,099 Sekunden Rückstand verpasste er den Sieg im ersten Rennen nur knapp. Diesen holte er sich dann im zweiten Umlauf. Souverän feierte er seinen Start-Ziel-Sieg und stand auf der obersten Stufe des Siegerpodiums.

Auch bei den Bambini gab es allen Grund zur Freude. Tom Kalender setzte seine Siegesserie der vergangenen Wochenenden fort und holte sich in Kerpen einen Doppelsieg. Damit sicherte sich der Fahrer aus dem Mach1 supported Team DS Kartsport vorzeitig die Meisterschaft im ADAC Kart Masters. Neben ihm landete noch sein Teamkollege Yannik Hirsch als vierter und fünfter in den Pokalrängen.

Ebenfalls in den Top-Fünf etablierte sich mit Luca Voncken bei den X30 Senior ein weiterer Fahrer von DS Kartsport. Erik Müller hatte dieses Wochenende weniger Glück, im Zeittraining noch auf Platz 6 in seiner Gruppe, konnte er die Heats mit einem neunten und 16. Platz abschließen und qualifizierte sich für das Finale am Sonntag. Da konnte er, auch aufgrund schwieriger Wetterbedingungen, jedoch nicht an seine Performance anknüpfen und musste sich mit Platzierungen im hinteren Feld zufrieden geben.

Mach1-Geschäftsführer Martin Hetschel freute sich über die gute Vorstellung seiner Produkte: „Es hat mir große Freude bereitet die Ergebnisse zu sehen. Julian hat eine starke Vorstellung abgeliefert und mit dem Sieg das Potential unserer Karts, aber auch sein Talent unterstrichen. Bei den Bambini hat sich Tom Kalender verdient die Meisterschaft geholt. Einen herzlichen Glückwunsch an ihn und unseren Partner DS Kartsport.“

Mach1 Motorsport räumt in Kerpen ab

Mach1 Motorsport räumt in Kerpen ab –  Julian Müller übernimmt Gesamtführung bei den Schaltkarts

Das ADAC Kart Masters war am vergangenen Wochenende zum vierten von fünf Rennen in Kerpen zu Gast. Bei einer wahren Hitzeschlacht feierte Mach1 Motorsport große Erfolge. Gleichzeitig gingen auch Siege an das Factory supported Team DS Kartsport. In der Meisterschaft führt die Mannschaft mit Julian Müller das Klassement der Schaltkarts an.

Drei Woche nach dem Halbzeitrennen der überregionalen Rennserie des ADAC in Oschersleben, waren die Fahrer des ADAC Kart Masters wieder am Start. Diesmal ging es nach Kerpen auf den 1.107 Meter langen Erftlandring. Bei hochsommerlichen Temperaturen gingen über 180 Teilnehmer an den Start. Mach1 Motorsport war mit vier Fahrern vertreten.

Hartumkämpft war diesmal die OK-Klasse. 34 Mann sorgten für ein volles Feld und aufregende Rennen. Zu den Favoriten gehörte von Beginn an Tim Tröger. Der Sachse gewann das letzte Rennen in Oschersleben und mischte auch in Kerpen auf den vorderen Rängen mit. Nach dem Qualifying und den späteren Vorläufen belegte er jeweils Rang drei und war im ersten Finale auf dem Weg zum Sieg. Doch eine spätere Spoilerstrafe ließ ihn auf Rang vier zurückfallen. Diese Position hielt er dann auch im zweiten Finale und sammelte damit wichtige Punkte. In der Meisterschaft wahrt er nach den Erfolgen seine Chancen zum Gewinn der Meisterschaft.

Neben Tröger nutzte David Liwinski aus Polen das Rennen zur Vorbereitung auf die herannahende Deutsche Kart-Meisterschaft, welche am kommenden Wochenende an gleicher Stelle stattfindet. Bereits im Zeittraining war er als zehnter in Schlagdistanz und holte diese Position auch im ersten Finale. Leider wurde seine gute Vorstellung im zweiten Lauf durch einen Ausfall gestoppt.

Bei den X30 Senior setzte Erik Müller seinen Lernprozess fort. In seiner ersten ADAC Kart Masters-Saison hat er bereits in Oschersleben seine Ambitionen gezeigt. Diesmal lag er in beiden Rennen als 20. und 22. in Schlagdistanz zum Mittelfeld.

Eine große Show zeigte Schaltkartfahrer Julian Müller. Auf seiner Hausstrecke blies der Kölner zur Attacke und behielt am Samstag mit zwei Siegen seine reine Weste. In den Finals wurde es dann nochmals spannend – teilweise lieferten sich drei Fahrer einen packenden Schlagabtausch. Julian holte am Ende einen Sieg und einen zweiten Rang, womit er die Führung in der Gesamtwertung übernahm.

Teamchef Martin Hetschel war am Abend mehr als zufrieden: „Wir sind vor dem Finale in zwei Klassen im engeren Titelrennen. Das ist eine tolle Leistung und zeigt das Potential unseres Materials. Julian und Tim waren bei diesen Anforderungen sehr gut unterwegs. Auch unser Factory supported Team DS Kartsport hat mit Siegen bei den Bambini und Schaltkarts die Qualität unserer Produkte unterstrichen.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team wieder nach Kerpen, dann zur Deutschen Kart-Meisterschaft. Auch dort werden volle Felder und hohe Außentemperaturen erwartet.

Starke Mach1-Performance bleibt unbelohnt – Werksteam überzeugt am Samstag, hat dann aber Pech in Kerpen

Für das Mach1 Motorsport-Team ging es am vergangenen Wochenende zur Deutschen Kart Meisterschaft nach Kerpen. Auf dem Erftlandring zeigten die Schützlinge von Martin Hetschel am Samstag eine tolle Performance und wollten diese auch am Rennsonntag wiederholen. Letztlich mussten sie aber herbe Rückschläge verkraften, um daraus dann aber doch positive Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Strahlender Sonnenschein und volle Zuschauerränge. Dazu 153 Piloten aus 20 verschiedenen Nationen. Auf Mach1 Motorsport wartete auf dem Erftlandring eine anspruchsvolle Herausforderung in Deutschland höchster Rennserie. Mit insgesamt neun Piloten in allen vier Prädikaten wollte es der deutsche Chassishersteller wissen.

Die Junioren Luca Voncken und Julien-Noel Rehberg begaben sich auf unbekanntes Terrain: Zum ersten Mal starteten sie vor solch einer Kulisse und traten gegen eine starke internationale Konkurrenz an. Voncken machte es am Samstag richtig gut und raste nach Rang 27 im Zeittraining gleich im ersten Vorlauf auf die elfte Position. Auch Julien-Noel Rehberg steigerte sich am Samstag kontinuierlich und fuhr von Platz 41 im Qualifying in den Heats auf die Positionen 23 und 20. Doch in den Finals am Sonntag hat das Junioren-Duo wenig Glück und verzeichnete gleich drei Ausfälle.

Bei der Deutschen Schaltkart Meisterschaft hielten Marcel Schultheiß und Daniel Stell die Fahne für Mach1 Motorsport hoch. Daniel Stell war dabei am Samstag voll auf Kurs: Nach Position 14 im Zeittraining, ging es für ihn gleich im ersten Heat satte neun Plätze nach oben, auf den fünften Rang. Ein Ausfall im zweiten Vorlauf ließ ihn aber lediglich vom 18. Platz aus in die Rennen starten. Doch schon im ersten Wertungslauf kämpfte er sich wieder bis auf den 13. Rang vor und war im zweiten Rennen sogar lange Zeit auf Kurs Top-Five. „Leider ist die Halterung meines Kühlers gebrochen und ich konnte nicht mehr weiterfahren“, sagte Daniel im Ziel.

Teamkollege Marcel Schultheiß verpasste durch einen Ausfall in einem Heats den Einzug in die Finals und wurde dadurch am Sonntag zum unfreiwilligen Zuschauer.

Im Deutschen Schaltkart Cup ging Julian Müller als Gesamtführender in das Event auf dem 1.107 Meter langen Erftlandring. Der Samstag begann für ihn wieder vielversprechend.

Zunächst raste er auf den fünften Platz im Zeittraining – dann gewann er den ersten Vorlauf deutlich vor seinen Konkurrenten. Der sechste Platz im zweiten Heat bescherte ihm den fünften Startplatz. Doch schon im ersten Lauf zwang ihn ein technischer Defekt am Motor zum vorzeitigen Rennende. Auch im zweiten Rennen musste er einen Ausfall verkraften – ein herber Rückschlag für ihn.

Tim Schröder dagegen spulte einige Kilometer an diesem Wochenende ab und kämpfte im Mittelfeld um den Anschluss an die Spitzenplätze – für ihn ein erfolgreiches Event in Kerpen.

Ein Trio schickte Mach1 Motorsport im Prädikat der OK-Piloten der Deutschen Kart Meisterschaft an den Start. Luka Wlömer und David Liwinski behielten in den harten Zweikämpfen im Mittelfeld die Übersicht und konnten sich behaupten. Liwinski blieb als Zwölfter im ersten Rennen in Schlagdistanz zu den Top-Ten. Cameron Boedler versuchte seinerseits Akzente zu setzen und ging nach den Heats als starker Neunter in die Rennläufe.

Doch wie schon seine Teamkollegen zuvor musste auch er am Sonntag einige Rückschläge verdauen. Technische Probleme bereiteten ihm Probleme, weshalb er im ersten Durchgang ausschied. Bei seiner Aufholjagd im zweiten Finale wurde er noch in einen Unfall verwickelt und kam mit einem beschädigten Chassis nicht über Rang 27 hinaus.

„Es ist schon frustrierend“, klagte Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend in Kerpen: „Wenn man sieht, wie gut wir am Samstag unterwegs waren, dann tuen die Ergebnisse vom Sonntag doppelt weh. Aber kein Vorwurf an meine Jungs, die alles gegeben haben aber einfach sehr viel Pech hatten. Wir werden den Blick jetzt aufrichten und uns gut auf das ADAC Kart Masters in Wackersdorf vorbereiten.“

Gut drei Wochen bleiben dem Mach1 Motorsport-Team, um sich für das Kräftemessen im Prokart Raceland vorzubereiten. Mit der Pace und der Performance vom Samstag in Kerpen dürfen sie sich berechtigte Hoffnungen auf gute Resultate in Wackersdorf machen.

Mach1 Kart Fahrer mit zahlreichen Erfolgen

Dank starker Leistung der Mach1-Kart-Fahrer war der deutsche Chassishersteller am vergangenen Wochenende gleich auf mehreren Schauplätzen erfolgreich. Bei der schwedischen Meisterschaft in Kristanstad wurde Douglas Lundberg starker Vierter, Julian Müller überzeugte beim ADAC Kart Masters und auch im ACV Rhein-Main Kart-Cup mischte Mach1 an der Spitze mit.

Werkspilot Douglas Lundberg startete vor heimischem Publikum bei der schwedischen Meisterschaft in Kristianstad und gehörte von Beginn zu den Top-Fahrern. Im Qualifying sicherte er sich die Pole-Position in der Schaltkart-Klasse KZ2. Doch 200 Gramm Untergewicht warfen ihn an das Ende des Feldes zurück. Aus der 73. Position kämpfte er sich im Verlauf der Heats aber nach vorne und beendete das große Finale als hervorragender Vierter. „Douglas hat eine sensationelle Vorstellung abgeliefert. Nach diesem Riesenpech im Qualifying so stark zurück zu kommen, ist eine super Leistung. Unser Material hat perfekt gearbeitet. Bis zur Weltmeisterschaft werden wir aber weiter hart arbeiten und noch stärker zurück kehren“, fasste Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Parallel gingen Julian Müller und Pawel Myszkier beim Halbzeitrennen des ADAC Kart Masters in Kerpen auf die Reise. Auf seiner Heimstrecke hatte Müller endlich keine Probleme und erlebte zwei perfekte Renntage. Bereits im Zeittraining und den Vorläufen mischte er vorne mit und knüpfte daran auch in den Finals an. Als Dritter und Fünfter landete er in den Pokalrängen und erlebte sein bisher bestes Rennwochenende in Deutschlands stärkster Kartrennserie. In der Gesamtwertung machte er damit einen Sprung nach vorne und ist nun Achter.

Ein gegenteiliges Wochenende erlebte der Pole Pawel Myszkier bei den X30 Senioren. Im Zeittraining noch Zehnter, fiel er in den Heats komplett aus und startete als Letzter in das erste Finale. Trotzt der hohen Leistungsdichte bei den X30 Senioren kämpfte er sich mit einer starken Performance von Position 33 bis auf Rang 14 nach vorne. Sein positiver Trend wurde leider im zweiten Umlauf mit einem erneuten Ausfall gestoppt.

Stark unterwegs waren auch wieder die Mach1 Factory Supported Teams DS Kartsport und LS-Racing. Bei den Bambini mischten die Mach1-Piloten ganz vorne mit und stellten gleich drei Fahrer in den Top-Fünf. Bei den Schaltkarts waren die Piloten von DS in den Top-Zehn zu finden. LS-Fahrer Lucas Speck war bei den Schaltkarts schnell unterwegs und wurde dort Dritter und Vierter.

„Das war wieder ein gutes Wochenende für die Mach1-Kart Piloten. Bei den Schaltkarts lagen teilweise drei Mach1-Karts auf den vorderen Rängen. Ein ähnliches Bild auch bei den Bambini. Leider hatte Pawel bei de X30 Senioren Pech, er wäre sonst auch ein sicherer Kandidat für die Top-Fünf gewesen“, fasste Hetschel zusammen.

Beim ACV Rhein-Main Kart-Cup erwischten der Rotax DD2-Fahrer Marco Göttler sowie der Rotax Micro Fahrer Jonas Teichmann in Wittgenborn einen perfekte Renntag und sicherten sich jeweils mit Doppelsiegen auch den verdienten Triumph in der Tageswertung.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für Mach1-Kart weiter. Dann startet in Genk die Deutsche Kart Meisterschaft in die dritte von fünf Veranstaltungen. Zwei Wochen vor der Kart Europameisterschaft, an gleicher Stelle, sind die Starterfelder hochkarätig besetzt.

Pole-Position für Mach1 Kart in Kerpen

Nach einer durchwachsenen Saison in der Deutschen Kart Meisterschaft feierte Mach1 Kart am vergangenen Wochenende einen erfolgreichen Abschluss. Auf dem Erftlandring in Kerpen sprang bei den Schaltkarts die Pole-Position und eine Podestplatz heraus.

„Dieses Saison war wie eine Acherbahnfahrt“, sagte Martin Hetschel vor dem Finale in Kerpen. Dort zeigten die Fahrer aber noch einmal das Potential des deutschen Chassis. In der stark besetzten Schaltkartklasse mischte John Norris von Beginn an der Spitze mit und holte im Zeittraining die Pole-Position. Dass dieses Ergebnis keine Eintagsfliege war, zeigte der Ire in den darauffolgenden Heats. Mit einem Sieg und einem dritten Platz sicherte er sich Startposition zwei für das erste Finale.

Aus der ersten Reihe legte John einen perfekten Start hin und führte teilweise das Feld an. Nach 23 Rennrunden kam er als guter Dritter ins Ziel und holte damit das erste Podium in dieser Saison. Leider geriet er im zweiten Durchgang in eine Kollision und schied vorzeitig aus. Teamchef Martin Hetschel war trotzdem zufrieden: „An diesem Wochenende hat unser Material bestens funktioniert. Es hat große Freude gemacht den Fahrern zu zusehen.“

Neben Norris mischte auch der Kanadier Philip Orcic in den Top-Ten mit. Als 16. nahm erdas erste Finale in Angriff und kämpfte sich mit einer starken Performance bis auf Platz sieben nach vorne. Nicht ganz ideal verlief der zweite Durchgang: Das Setup seiner Reifen passte nicht perfekt, weshalb er etwas an Boden verlor und nur als 16. die Ziel-Flagge sah.

Großes Pech hatten Pawel Myskier und Thomas Neumann. Beide Fahrer gingen grippegeschwächt an den Start und mussten auf eine Teilnahme an den Finalrennen verzichten. „Das war sehr schade, Pawel lag nach den Heats auf einem tollen 14. Rang. Doch ohne Kraft konnte er die Finalrennen nicht überstehen. Das gleiche Schicksal ereilte auch Thomas.

Abgesehen davon dürfen wir mit der Saison zufrieden sein. Auch wenn nicht alles nach Plan lief, haben wir mehrmals mit unserem Produkt für Aufsehen gesorgt“, sagte Martin Hetschel abschließend.

Bereits am kommenden Wochenende stehen mehrere Mach1 Kart-Piloten beim ADAC Bundesendlauf in Bopfingen am Start. Eine Woche später reist dann das Werksteam zu den IAME International Finals nach Le Mans (Frankreich).

Erneutes DSKM-Podium für Mach1 Motorsport

Auch bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Kerpen gehörte der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart zu den besten Teams. Werkspilot John Norris landete wieder auf dem Podium und belegt in der Tabelle der Schaltkart Meisterschaft derzeit den vierten Platz.

Direkt nach dem Finale der Kart Europameisterschaft in England schlug Mach1 Motorsport sein Lager in Kerpen auf. John Norris und Harrison Newey starteten beim vierten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem 1.107 Meter langen Kurs.

Im Zeittraining der Schaltkarts lief jedoch noch nicht alles nach Plan, John Norris war nur 15. Doch in den Heats ging es für den gebürtigen Iren weiter nach vorne. Als Zwölfter und Siebter durfte er auf Rang elf in der Startaufstellung des ersten Finals Platz nehmen. Die Bedingungen am Rennsonntag hätten nicht besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein und hohem Gripniveau sahen zahlreiche Zuschauer auf den Rängen einen entfesselt fahrenden John Norris. Mit einem perfekten Start verbesserte er sich schon auf den ersten Metern und lieferte sich im Rennen einige harte Fights im hochkarätig besetzten Feld. In der letzten Runde setzte er sich gegen seinen Kontrahenten durch und wurde als hervorragender Zweiter abgewinkt. „Ich bin sehr erfreut, dass wir nach Oschersleben auch hier vorne dabei sind“, freute sich Teamchef Martin Hetschel. Auch im zweiten Rennen hielt John den Anschluss zu den Führenden und sammelte als Vierter wichtige Meisterschaftspunkte. Leider sorgte aber eine Hiobsbotschaft aus der Rennleitung für Kopfschütteln im Mach1 Motorsport-Team. Nach der Siegerehrung erhielt John eine Zehnsekundenstrafe und wurde nur als Zwölfter gewertet. „Ich weiß gerade nicht was ich dazu sagen soll. Die Race-Control bietet den Kommissaren ein perfektes Werkzeug, leider wird dieses aber falsch genutzt. Wir können die Strafe nicht nachvollziehen“, erklärte Martin Hetschel am Abend. In der Meisterschaft belegt John, trotz der verlorenen Punkte noch den aussichtsreichen vierten Platz.

Der Brite Harrison Newey trat in der DKM gegen die internationale Konkurrenz an und zeigte im Verlauf des Wochenendes eine starke Leistung. Im Zeittraining war er sechster seiner Gruppe mit weniger als 0,1 Sekunden Rückstand zum Dritten, was ihm eine perfekte Ausgangsposition für die Heats lieferte. In zwei tollen Läufen kämpfte er sich nach vorne und kam als Siebter und Achter ins Ziel. Nach Addition der Rennen war er am Samstagabend guter Zehnter in der Gesamtwertung.

Im ersten Finale hatte er etwas Probleme mit den Reifen und sah die Zielflagge nur als 16. Im zweiten Finallauf machte er Platz um Platz gut und mischte schon in den Top-Ten mit. Erst durch einen Ausrutscher verlor er etwas an Boden und wurde 15. „Harrison hat sich in den Rennen sehr gut geschlagen und kommt gut zurecht, das ist schön zu sehen und bestätigt unsere harte Arbeit“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Rookie.

In drei Wochen reist das Team zum großen Finale der DKM nach Genk. Eine Woche vorher findet aber schon in Wackersdorf das Finale des ADAC Kart Masters statt. Dort haben ebenfalls Mach1-Fahrer noch Chancen auf einen Titelgewinn.

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Mach1 Motorsport hat weiterhin Titel im Visier

Alexander Heil bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und DS Kartsport Julian Müller bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und Mach1 Motorsport Sebastian Schwendt bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und Mach1 Motorsport

Das vierte Rennwochenende des ADAC Kart Masters in Kerpen hatte sich der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart etwas anders vorgestellt. Neben starkem Regen und schwierigen Streckenbedingungen, hatten auch die Piloten wenig Glück. Alexander Heil führt allerdings weiterhin die X30 Senioren an.

Nach Hahn, Oschersleben und Ampfing war die stärkste Kartrennserie Deutschlands zum vierten Wertungslauf auf dem Erftlandring in Kerpen zu Gast. 209 Teilnehmer fanden den Weg auf den 1.107 Meter langen Kurs und erlebten keine einfachen Rennen. Starker Regen sorgte zeitweise für schwierige Bedingungen und wirbelte die Felder durcheinander.

Als Solist startete Philipp Heim bei den X30 Junioren, doch schon in den Heats am Samstag lief es nicht nach seinen Vorstellung. Als 18. im Zeittraining noch gut in den Renntag gestartet, musste er schon nach dem zweiten Heat sein Wochenende vorzeitig beenden und auf einen Start am Sonntag verzichten. Bei einer Kollision im Warm-Up verletzte er sich sein Handgelenk, eine Entwarnung kam am Montag. Das Handgelenk ist in Ordnung und Philipp kann schon bald wieder ins Lenkrad greifen. Trotz der großen Enttäuschung versuchte Teamchef Martin Hetschel seinen Youngster aufzubauen: „Ich wünsche Phillip eine gute Besserung und hoffe, dass nach dem Pech in Ampfing und hier, er nun von weiteren Verletzungen verschont bleibt.“

Bei den X30 Senioren blickten alle Augen auf Alexander Heil. Als Gesamtführender hatte er in Kerpen die Chance auf einen vorzeitigen Titelgewinn. Nach den Heats sah es für Heil sehr gut aus. Als Zweiter qualifizierte er sich für das erste Finale und erlebte ein aufregendes Rennen. In einem Viererpulk lieferte Alexander sich einen heißen Fight um die Podestränge. Nach 18 Runden war er erneut Zweiter und vertagte damit eine mögliche Entscheidung auf den zweiten Durchgang. In diesem ging Alexander sogar zeitweise in Führung, doch wenig später ein herber Rückschlag. Ein Konkurrent drückte ihn von der Fahrbahn, wodurch Alex sich seine Kette beschädigte und aufgeben musste. „So etwas ist sehr ärgerlich, bis zum Ausfall lief es gut. Nun wird es noch mal eng – in Wackersdorf muss ich voll attackieren“, blickte Alexander in die Zukunft.

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte Julian Müller. Nach seinem DKM-Gastspiel startete er nun wieder bei den X30 Senioren und wollte die gewonnenen Erfahrungen in ein positives Ergebnis ummünzen. In den freien Trainings und im Warmup am Samstag fuhr er permanent Bestzeiten. Doch diese Leistung konnte er im Verlauf des Wochenendes nicht umsetzen. Als 16. im ersten Finale landete er weit hinter seinen Erwartungen. Noch schlimmer traf es ihn im zweiten Lauf, auf Grund einer kleineren Reparatur im Vorstartbereich wurde sein Rennen nicht gewertet. „Julian hat gekämpft wie ein Löwe, wurde dafür aber nicht belohnt. Beim Finale in Wackersdorf kann er trotzdem noch Vizemeister werden.“

Ebenso waren Jan Jesse, Tim Linden, Sebastian Schwedt und Lukas Korsch für Mach1 und das Factory Support Team DS Kartsport vertreten. Das Quartett hatte es diesmal jedoch schwer und schaffte nicht den Sprung in die Punkteränge. Erfolgreichster Fahrer war am Ende Sebastian Schwendt als 19. und 24.

Martin Hetschel war am Abend glücklich das Wochenende überstanden zu haben: „Wir hatten sicherlich schon deutlich erfolgreichere Rennen. Der Regen hat die Arbeit der Fahrer und Mechaniker nicht einfacher gemacht. Das Mach1-Chassis hat hingegen seine Allrounder-Qualitäten bewiesen. Bei Sonne am Freitag, wechselhaftem Wetter am Samstag und strömenden Regen am Sonntag hat das Chassis einen super Job gemacht.“

In vier Wochen wird es ernst im ADAC Kart Masters. Im Prokart Raceland Wackersdorf findet das Finale der Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt statt.

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