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Starke Mach1-Performance bleibt unbelohnt – Werksteam überzeugt am Samstag, hat dann aber Pech in Kerpen

Für das Mach1 Motorsport-Team ging es am vergangenen Wochenende zur Deutschen Kart Meisterschaft nach Kerpen. Auf dem Erftlandring zeigten die Schützlinge von Martin Hetschel am Samstag eine tolle Performance und wollten diese auch am Rennsonntag wiederholen. Letztlich mussten sie aber herbe Rückschläge verkraften, um daraus dann aber doch positive Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Strahlender Sonnenschein und volle Zuschauerränge. Dazu 153 Piloten aus 20 verschiedenen Nationen. Auf Mach1 Motorsport wartete auf dem Erftlandring eine anspruchsvolle Herausforderung in Deutschland höchster Rennserie. Mit insgesamt neun Piloten in allen vier Prädikaten wollte es der deutsche Chassishersteller wissen.

Die Junioren Luca Voncken und Julien-Noel Rehberg begaben sich auf unbekanntes Terrain: Zum ersten Mal starteten sie vor solch einer Kulisse und traten gegen eine starke internationale Konkurrenz an. Voncken machte es am Samstag richtig gut und raste nach Rang 27 im Zeittraining gleich im ersten Vorlauf auf die elfte Position. Auch Julien-Noel Rehberg steigerte sich am Samstag kontinuierlich und fuhr von Platz 41 im Qualifying in den Heats auf die Positionen 23 und 20. Doch in den Finals am Sonntag hat das Junioren-Duo wenig Glück und verzeichnete gleich drei Ausfälle.

Bei der Deutschen Schaltkart Meisterschaft hielten Marcel Schultheiß und Daniel Stell die Fahne für Mach1 Motorsport hoch. Daniel Stell war dabei am Samstag voll auf Kurs: Nach Position 14 im Zeittraining, ging es für ihn gleich im ersten Heat satte neun Plätze nach oben, auf den fünften Rang. Ein Ausfall im zweiten Vorlauf ließ ihn aber lediglich vom 18. Platz aus in die Rennen starten. Doch schon im ersten Wertungslauf kämpfte er sich wieder bis auf den 13. Rang vor und war im zweiten Rennen sogar lange Zeit auf Kurs Top-Five. „Leider ist die Halterung meines Kühlers gebrochen und ich konnte nicht mehr weiterfahren“, sagte Daniel im Ziel.

Teamkollege Marcel Schultheiß verpasste durch einen Ausfall in einem Heats den Einzug in die Finals und wurde dadurch am Sonntag zum unfreiwilligen Zuschauer.

Im Deutschen Schaltkart Cup ging Julian Müller als Gesamtführender in das Event auf dem 1.107 Meter langen Erftlandring. Der Samstag begann für ihn wieder vielversprechend.

Zunächst raste er auf den fünften Platz im Zeittraining – dann gewann er den ersten Vorlauf deutlich vor seinen Konkurrenten. Der sechste Platz im zweiten Heat bescherte ihm den fünften Startplatz. Doch schon im ersten Lauf zwang ihn ein technischer Defekt am Motor zum vorzeitigen Rennende. Auch im zweiten Rennen musste er einen Ausfall verkraften – ein herber Rückschlag für ihn.

Tim Schröder dagegen spulte einige Kilometer an diesem Wochenende ab und kämpfte im Mittelfeld um den Anschluss an die Spitzenplätze – für ihn ein erfolgreiches Event in Kerpen.

Ein Trio schickte Mach1 Motorsport im Prädikat der OK-Piloten der Deutschen Kart Meisterschaft an den Start. Luka Wlömer und David Liwinski behielten in den harten Zweikämpfen im Mittelfeld die Übersicht und konnten sich behaupten. Liwinski blieb als Zwölfter im ersten Rennen in Schlagdistanz zu den Top-Ten. Cameron Boedler versuchte seinerseits Akzente zu setzen und ging nach den Heats als starker Neunter in die Rennläufe.

Doch wie schon seine Teamkollegen zuvor musste auch er am Sonntag einige Rückschläge verdauen. Technische Probleme bereiteten ihm Probleme, weshalb er im ersten Durchgang ausschied. Bei seiner Aufholjagd im zweiten Finale wurde er noch in einen Unfall verwickelt und kam mit einem beschädigten Chassis nicht über Rang 27 hinaus.

„Es ist schon frustrierend“, klagte Teamchef Martin Hetschel am Sonntagabend in Kerpen: „Wenn man sieht, wie gut wir am Samstag unterwegs waren, dann tuen die Ergebnisse vom Sonntag doppelt weh. Aber kein Vorwurf an meine Jungs, die alles gegeben haben aber einfach sehr viel Pech hatten. Wir werden den Blick jetzt aufrichten und uns gut auf das ADAC Kart Masters in Wackersdorf vorbereiten.“

Gut drei Wochen bleiben dem Mach1 Motorsport-Team, um sich für das Kräftemessen im Prokart Raceland vorzubereiten. Mit der Pace und der Performance vom Samstag in Kerpen dürfen sie sich berechtigte Hoffnungen auf gute Resultate in Wackersdorf machen.

Mach1 Kart Fahrer mit zahlreichen Erfolgen

Dank starker Leistung der Mach1-Kart-Fahrer war der deutsche Chassishersteller am vergangenen Wochenende gleich auf mehreren Schauplätzen erfolgreich. Bei der schwedischen Meisterschaft in Kristanstad wurde Douglas Lundberg starker Vierter, Julian Müller überzeugte beim ADAC Kart Masters und auch im ACV Rhein-Main Kart-Cup mischte Mach1 an der Spitze mit.

Werkspilot Douglas Lundberg startete vor heimischem Publikum bei der schwedischen Meisterschaft in Kristianstad und gehörte von Beginn zu den Top-Fahrern. Im Qualifying sicherte er sich die Pole-Position in der Schaltkart-Klasse KZ2. Doch 200 Gramm Untergewicht warfen ihn an das Ende des Feldes zurück. Aus der 73. Position kämpfte er sich im Verlauf der Heats aber nach vorne und beendete das große Finale als hervorragender Vierter. „Douglas hat eine sensationelle Vorstellung abgeliefert. Nach diesem Riesenpech im Qualifying so stark zurück zu kommen, ist eine super Leistung. Unser Material hat perfekt gearbeitet. Bis zur Weltmeisterschaft werden wir aber weiter hart arbeiten und noch stärker zurück kehren“, fasste Teamchef Martin Hetschel zusammen.

Parallel gingen Julian Müller und Pawel Myszkier beim Halbzeitrennen des ADAC Kart Masters in Kerpen auf die Reise. Auf seiner Heimstrecke hatte Müller endlich keine Probleme und erlebte zwei perfekte Renntage. Bereits im Zeittraining und den Vorläufen mischte er vorne mit und knüpfte daran auch in den Finals an. Als Dritter und Fünfter landete er in den Pokalrängen und erlebte sein bisher bestes Rennwochenende in Deutschlands stärkster Kartrennserie. In der Gesamtwertung machte er damit einen Sprung nach vorne und ist nun Achter.

Ein gegenteiliges Wochenende erlebte der Pole Pawel Myszkier bei den X30 Senioren. Im Zeittraining noch Zehnter, fiel er in den Heats komplett aus und startete als Letzter in das erste Finale. Trotzt der hohen Leistungsdichte bei den X30 Senioren kämpfte er sich mit einer starken Performance von Position 33 bis auf Rang 14 nach vorne. Sein positiver Trend wurde leider im zweiten Umlauf mit einem erneuten Ausfall gestoppt.

Stark unterwegs waren auch wieder die Mach1 Factory Supported Teams DS Kartsport und LS-Racing. Bei den Bambini mischten die Mach1-Piloten ganz vorne mit und stellten gleich drei Fahrer in den Top-Fünf. Bei den Schaltkarts waren die Piloten von DS in den Top-Zehn zu finden. LS-Fahrer Lucas Speck war bei den Schaltkarts schnell unterwegs und wurde dort Dritter und Vierter.

„Das war wieder ein gutes Wochenende für die Mach1-Kart Piloten. Bei den Schaltkarts lagen teilweise drei Mach1-Karts auf den vorderen Rängen. Ein ähnliches Bild auch bei den Bambini. Leider hatte Pawel bei de X30 Senioren Pech, er wäre sonst auch ein sicherer Kandidat für die Top-Fünf gewesen“, fasste Hetschel zusammen.

Beim ACV Rhein-Main Kart-Cup erwischten der Rotax DD2-Fahrer Marco Göttler sowie der Rotax Micro Fahrer Jonas Teichmann in Wittgenborn einen perfekte Renntag und sicherten sich jeweils mit Doppelsiegen auch den verdienten Triumph in der Tageswertung.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für Mach1-Kart weiter. Dann startet in Genk die Deutsche Kart Meisterschaft in die dritte von fünf Veranstaltungen. Zwei Wochen vor der Kart Europameisterschaft, an gleicher Stelle, sind die Starterfelder hochkarätig besetzt.

Pole-Position für Mach1 Kart in Kerpen

Nach einer durchwachsenen Saison in der Deutschen Kart Meisterschaft feierte Mach1 Kart am vergangenen Wochenende einen erfolgreichen Abschluss. Auf dem Erftlandring in Kerpen sprang bei den Schaltkarts die Pole-Position und eine Podestplatz heraus.

„Dieses Saison war wie eine Acherbahnfahrt“, sagte Martin Hetschel vor dem Finale in Kerpen. Dort zeigten die Fahrer aber noch einmal das Potential des deutschen Chassis. In der stark besetzten Schaltkartklasse mischte John Norris von Beginn an der Spitze mit und holte im Zeittraining die Pole-Position. Dass dieses Ergebnis keine Eintagsfliege war, zeigte der Ire in den darauffolgenden Heats. Mit einem Sieg und einem dritten Platz sicherte er sich Startposition zwei für das erste Finale.

Aus der ersten Reihe legte John einen perfekten Start hin und führte teilweise das Feld an. Nach 23 Rennrunden kam er als guter Dritter ins Ziel und holte damit das erste Podium in dieser Saison. Leider geriet er im zweiten Durchgang in eine Kollision und schied vorzeitig aus. Teamchef Martin Hetschel war trotzdem zufrieden: „An diesem Wochenende hat unser Material bestens funktioniert. Es hat große Freude gemacht den Fahrern zu zusehen.“

Neben Norris mischte auch der Kanadier Philip Orcic in den Top-Ten mit. Als 16. nahm erdas erste Finale in Angriff und kämpfte sich mit einer starken Performance bis auf Platz sieben nach vorne. Nicht ganz ideal verlief der zweite Durchgang: Das Setup seiner Reifen passte nicht perfekt, weshalb er etwas an Boden verlor und nur als 16. die Ziel-Flagge sah.

Großes Pech hatten Pawel Myskier und Thomas Neumann. Beide Fahrer gingen grippegeschwächt an den Start und mussten auf eine Teilnahme an den Finalrennen verzichten. „Das war sehr schade, Pawel lag nach den Heats auf einem tollen 14. Rang. Doch ohne Kraft konnte er die Finalrennen nicht überstehen. Das gleiche Schicksal ereilte auch Thomas.

Abgesehen davon dürfen wir mit der Saison zufrieden sein. Auch wenn nicht alles nach Plan lief, haben wir mehrmals mit unserem Produkt für Aufsehen gesorgt“, sagte Martin Hetschel abschließend.

Bereits am kommenden Wochenende stehen mehrere Mach1 Kart-Piloten beim ADAC Bundesendlauf in Bopfingen am Start. Eine Woche später reist dann das Werksteam zu den IAME International Finals nach Le Mans (Frankreich).

Erneutes DSKM-Podium für Mach1 Motorsport

Auch bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Kerpen gehörte der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart zu den besten Teams. Werkspilot John Norris landete wieder auf dem Podium und belegt in der Tabelle der Schaltkart Meisterschaft derzeit den vierten Platz.

Direkt nach dem Finale der Kart Europameisterschaft in England schlug Mach1 Motorsport sein Lager in Kerpen auf. John Norris und Harrison Newey starteten beim vierten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem 1.107 Meter langen Kurs.

Im Zeittraining der Schaltkarts lief jedoch noch nicht alles nach Plan, John Norris war nur 15. Doch in den Heats ging es für den gebürtigen Iren weiter nach vorne. Als Zwölfter und Siebter durfte er auf Rang elf in der Startaufstellung des ersten Finals Platz nehmen. Die Bedingungen am Rennsonntag hätten nicht besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein und hohem Gripniveau sahen zahlreiche Zuschauer auf den Rängen einen entfesselt fahrenden John Norris. Mit einem perfekten Start verbesserte er sich schon auf den ersten Metern und lieferte sich im Rennen einige harte Fights im hochkarätig besetzten Feld. In der letzten Runde setzte er sich gegen seinen Kontrahenten durch und wurde als hervorragender Zweiter abgewinkt. „Ich bin sehr erfreut, dass wir nach Oschersleben auch hier vorne dabei sind“, freute sich Teamchef Martin Hetschel. Auch im zweiten Rennen hielt John den Anschluss zu den Führenden und sammelte als Vierter wichtige Meisterschaftspunkte. Leider sorgte aber eine Hiobsbotschaft aus der Rennleitung für Kopfschütteln im Mach1 Motorsport-Team. Nach der Siegerehrung erhielt John eine Zehnsekundenstrafe und wurde nur als Zwölfter gewertet. „Ich weiß gerade nicht was ich dazu sagen soll. Die Race-Control bietet den Kommissaren ein perfektes Werkzeug, leider wird dieses aber falsch genutzt. Wir können die Strafe nicht nachvollziehen“, erklärte Martin Hetschel am Abend. In der Meisterschaft belegt John, trotz der verlorenen Punkte noch den aussichtsreichen vierten Platz.

Der Brite Harrison Newey trat in der DKM gegen die internationale Konkurrenz an und zeigte im Verlauf des Wochenendes eine starke Leistung. Im Zeittraining war er sechster seiner Gruppe mit weniger als 0,1 Sekunden Rückstand zum Dritten, was ihm eine perfekte Ausgangsposition für die Heats lieferte. In zwei tollen Läufen kämpfte er sich nach vorne und kam als Siebter und Achter ins Ziel. Nach Addition der Rennen war er am Samstagabend guter Zehnter in der Gesamtwertung.

Im ersten Finale hatte er etwas Probleme mit den Reifen und sah die Zielflagge nur als 16. Im zweiten Finallauf machte er Platz um Platz gut und mischte schon in den Top-Ten mit. Erst durch einen Ausrutscher verlor er etwas an Boden und wurde 15. „Harrison hat sich in den Rennen sehr gut geschlagen und kommt gut zurecht, das ist schön zu sehen und bestätigt unsere harte Arbeit“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Rookie.

In drei Wochen reist das Team zum großen Finale der DKM nach Genk. Eine Woche vorher findet aber schon in Wackersdorf das Finale des ADAC Kart Masters statt. Dort haben ebenfalls Mach1-Fahrer noch Chancen auf einen Titelgewinn.

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Mach1 Motorsport hat weiterhin Titel im Visier

Alexander Heil bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und DS Kartsport Julian Müller bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und Mach1 Motorsport Sebastian Schwendt bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und Mach1 Motorsport

Das vierte Rennwochenende des ADAC Kart Masters in Kerpen hatte sich der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart etwas anders vorgestellt. Neben starkem Regen und schwierigen Streckenbedingungen, hatten auch die Piloten wenig Glück. Alexander Heil führt allerdings weiterhin die X30 Senioren an.

Nach Hahn, Oschersleben und Ampfing war die stärkste Kartrennserie Deutschlands zum vierten Wertungslauf auf dem Erftlandring in Kerpen zu Gast. 209 Teilnehmer fanden den Weg auf den 1.107 Meter langen Kurs und erlebten keine einfachen Rennen. Starker Regen sorgte zeitweise für schwierige Bedingungen und wirbelte die Felder durcheinander.

Als Solist startete Philipp Heim bei den X30 Junioren, doch schon in den Heats am Samstag lief es nicht nach seinen Vorstellung. Als 18. im Zeittraining noch gut in den Renntag gestartet, musste er schon nach dem zweiten Heat sein Wochenende vorzeitig beenden und auf einen Start am Sonntag verzichten. Bei einer Kollision im Warm-Up verletzte er sich sein Handgelenk, eine Entwarnung kam am Montag. Das Handgelenk ist in Ordnung und Philipp kann schon bald wieder ins Lenkrad greifen. Trotz der großen Enttäuschung versuchte Teamchef Martin Hetschel seinen Youngster aufzubauen: „Ich wünsche Phillip eine gute Besserung und hoffe, dass nach dem Pech in Ampfing und hier, er nun von weiteren Verletzungen verschont bleibt.“

Bei den X30 Senioren blickten alle Augen auf Alexander Heil. Als Gesamtführender hatte er in Kerpen die Chance auf einen vorzeitigen Titelgewinn. Nach den Heats sah es für Heil sehr gut aus. Als Zweiter qualifizierte er sich für das erste Finale und erlebte ein aufregendes Rennen. In einem Viererpulk lieferte Alexander sich einen heißen Fight um die Podestränge. Nach 18 Runden war er erneut Zweiter und vertagte damit eine mögliche Entscheidung auf den zweiten Durchgang. In diesem ging Alexander sogar zeitweise in Führung, doch wenig später ein herber Rückschlag. Ein Konkurrent drückte ihn von der Fahrbahn, wodurch Alex sich seine Kette beschädigte und aufgeben musste. „So etwas ist sehr ärgerlich, bis zum Ausfall lief es gut. Nun wird es noch mal eng – in Wackersdorf muss ich voll attackieren“, blickte Alexander in die Zukunft.

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte Julian Müller. Nach seinem DKM-Gastspiel startete er nun wieder bei den X30 Senioren und wollte die gewonnenen Erfahrungen in ein positives Ergebnis ummünzen. In den freien Trainings und im Warmup am Samstag fuhr er permanent Bestzeiten. Doch diese Leistung konnte er im Verlauf des Wochenendes nicht umsetzen. Als 16. im ersten Finale landete er weit hinter seinen Erwartungen. Noch schlimmer traf es ihn im zweiten Lauf, auf Grund einer kleineren Reparatur im Vorstartbereich wurde sein Rennen nicht gewertet. „Julian hat gekämpft wie ein Löwe, wurde dafür aber nicht belohnt. Beim Finale in Wackersdorf kann er trotzdem noch Vizemeister werden.“

Ebenso waren Jan Jesse, Tim Linden, Sebastian Schwedt und Lukas Korsch für Mach1 und das Factory Support Team DS Kartsport vertreten. Das Quartett hatte es diesmal jedoch schwer und schaffte nicht den Sprung in die Punkteränge. Erfolgreichster Fahrer war am Ende Sebastian Schwendt als 19. und 24.

Martin Hetschel war am Abend glücklich das Wochenende überstanden zu haben: „Wir hatten sicherlich schon deutlich erfolgreichere Rennen. Der Regen hat die Arbeit der Fahrer und Mechaniker nicht einfacher gemacht. Das Mach1-Chassis hat hingegen seine Allrounder-Qualitäten bewiesen. Bei Sonne am Freitag, wechselhaftem Wetter am Samstag und strömenden Regen am Sonntag hat das Chassis einen super Job gemacht.“

In vier Wochen wird es ernst im ADAC Kart Masters. Im Prokart Raceland Wackersdorf findet das Finale der Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt statt.

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Mach1 Kart beweist Standfestigkeit

Mach1 Kart bei den Euro endurance 6h of Kerpen18 Teams starteten am vergangenen Wochenende beim ersten Euro 6h Rotax Endurance Race in Kerpen und erlebten eine ganz neue Herausforderung. Mit Einheitschassis des deutschen Herstellers Mach1-Kart galt es das Langstreckenrennen zu überstehen. Am Ende meisterten Mensch und Maschine die harten Anforderungen und machte die Premiere zu einem wahren Erfolg.

Bei Temperaturen von über 30 Grad warteten bei dem Debüt des 6h-Rennens auf dem Erftlandring in Kerpen schwierige Bedingungen. Mach1-Kart, Rotax, Mojo und die Fahrer waren aber gut gerüstet und zeigten eine beeindruckende Standfestigkeit. So mussten während des Rennens nur zwei Teams vorzeitig aufgeben. „Natürlich hatten wir einige kleinere Reparaturen, die waren aber schnell erledigt“, erklärte Mach1 Kart-Chef Martin Hetschel im Nachhinein.

Die Rotax DD2 Motoren haben die 6-Stunden Renndistanz ohne größere Probleme überstanden, bei den Junioren waren dagegen einige Kettenwechsel notwendig. Und auch die Mach1-Chassis bewiesen eine hohe Standfestigkeit und unterstrichen ihre Qualität „ Made in Germany“. „Wir hatten keine Chassisbrüche oder Bremsprobleme zu beklagen. Letztendlich hätten alle Karts das Ziel sehen können“, freute sich Hetschel am Ende.

Trotz der langen Renndistanz war auf der Strecke immer Spannung geboten. Erste zu Rennende schaffte es das spätere Siegerteam Dobla Racing sich etwas abzusetzen. Beim Fallen der Zielflagge hatten sie einen Vorsprung von sieben Runden. Ein wahres Fotofinish gab es dagegen in der Vergabe um Rang zwei. Van Viet Racing sah die Zielflagge mit einem auch hauchdünnen Vorsprung von vier Sekunden vor dem Haribo Racing Team.

Ebenfalls einen super Job machten die Junioren-Teams. Nach 408 Runden und insgesamt 6:01 Stunden überquerte das Captain Junior Team die Ziellinie vor dem Flower Power Team und N-TV mini.

Aber nicht nur für die Fahrer war das 6h-Rennen eine ganz neue Erfahrung. Auch Martin Hetschel gab zu, dass er vor dem Start aufgeregt war: „Wir haben mit dieser Veranstaltung absolutes Neuland betreten, daher war ich am Anfang schon etwas nervös. Dass alle Karts das Ziel erreicht hätten, macht mich schon etwas stolz. Am Ende lagen die schnellsten Rundenzeiten nur wenige Zehntelsekunden auseinander. Das spricht für eine hohe Qualität und Konstanz der Teams und des eingesetzten Materials spricht Rotax, Mojo und Mach1. Außerdem möchte ich mich nochmals bei den Veranstaltern, Organisatoren und Teams für die Chance bedanken, bei so einer hochkarätigen Veranstaltung dabei gewesen sein. Vielen Dank auch an meine Mitarbeiter, die in den letzten drei Tagen großartiges geleistet haben.“

Nach diesem aufregenden Ausflug, geht das Geschäft für Mach1-Kart nun wieder zum Alltag herüber. In zwei Wochen wird das Team beim vorletzten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft in Hahn antreten. Mit John Norris hat man in der Königsklasse noch alle Chancen auf den Gesamtsieg.

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Mach 1 weiter im DKM-Titelrennen

Gemeinsam mit John Norris behauptet sich Mach1 Kart auch nach dem Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft im Spitzenfeld. Zu Gast war die erste Liga des Deutschen Kartsports auf dem Erftlandring in Kerpen. In der Gesamtwertung liegt das Team derzeitig auf Position zwei.

Voller Ehrgeiz reiste der Karthersteller aus Brackenheim zum dritten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft nach Kerpen. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich der 1.107 Meter lange Kurs von seiner besten Seite und zog an beiden Tagen zahlreiche Zuschauer an. Im Kampf um den deutschen Meistertitel redet weiterhin John Norris ein gehöriges Wörtchen mit. Der Werkspilot aus Irland startete, mit Rang drei im Qualifying, gut in das Rennwochenende und verteidigte diese Position auch im Verlauf der Heats. Noch eine Schippe drauf legte er im ersten Finale. John übte mächtig Druck auf den Führenden aus und ging kurzzeitig sogar an diesem vorbei. In der zweiten Rennhälfte brach jedoch seine Performance etwas ein und er hatte alle Hände voll zu tun Rang zwei zu verteidigen. Vor dem zweiten Rennen zeigte er sich aber durchaus zuversichtlich: „Wir haben noch etwas am Kart verändert, nun sollte der Sieg möglich sein.“ Leider stellten sich die Setup-Änderungen als Nachteil heraus. John verlor mächtig an Boden und rutschte bis auf Platz acht ab. In den 23 Rennrunden stellte er sich zwar auf die neuen Anforderungen ein, mehr als Position fünf war aber nicht möglich. „Eigentlich sollte das Ergebnis anders aussehen. Trotzdem sind wir zufrieden. John ist vier Rennen vor Saisonende Zweiter und zählt zu den ernsthaften Titelfavoriten“, kommentierte Martin Hetschel die Geschehnisse.

Neben dem Iren waren auch Marco Forrer und Julian Müller in der Königsklasse vertreten. Grippegeschwächt konnte der Schweizer Forrer aber nicht voll attackieren und musste das Wochenende vorzeitig beenden. Julian Müller schlug sich hingegen wacker. Bei seinem ersten Start in der DKM fuhr er das gesamte Wochenende in Zeiten der Führenden. Leider verhinderten Ausfälle in den Vorläufen eine gute Startposition. Trotzdem schaffte er es, sich im Finale bis auf Position 16 vorzukämpfen. Der Mühe wurde jedoch im zweiten Umlauf nicht belohnt, ein Unfall sorgte für ein vorzeitiges Aus.

„Julian hat in den vergangenen Tagen eine tolle Steigerung hingelegt. Auf Position 16, in einem solch einem starken Feld zu fahren ist sehr gut.

Hingegen Marco einfach keine Chance hatte, seine Erkrankung hatte ihn fest im Griff. Er war am Ende viel zu schwach noch ein weiteres Rennen zu fahren“, analysierte Hetschel die Ereignisse.

Ebenfalls vom Pech verfolgt war Junior Nicolai Hagenaes. Technische Probleme und Kollisionen in den Rennen sorgten bei dem Norweger für zwei Ausfälle und lange Gesichter. „Wir alle wissen zu welcher Leistung Nicolai in der Lage ist, Kerpen ist leider nicht sein Pflaster“, baute Hetschel seinen Schützling auf.

Schon in wenigen Tagen geht es zum nächsten Highlight. Im italienischen Ortona startet das Finale der CIK-FIA KF2 & KF3 Kart Europameisterschaft an. John Norris und Nicolai Hagenaes werden dort für Mach 1 vertreten sein.

Mach1 Motorsport: Pechsträhne reißt nicht ab

Mach1 Motorsport Pilot John Norris beim Bridgestone CupDas Jahr 2013 scheint mit Mach1 Motorsport und John Norris nicht gut gesonnen. Der deutsche Kart-Hersteller führte das internationale Feld des Bridgestone Sommer-Cup an, bis ein technischer Defekt wiederholt alle Träume platzen ließ. Trotzdem konnte man wichtige Erkenntnisse für die DKM sammeln.

Der Rennzirkus steht nicht still: Am vergangenen Wochenende war Mach1 Kart mit drei Fahrern beim Bridgestone Sommer-Cup auf dem Erftlandring in Kerpen vertreten. Als Speerspitze ging in der KF2 Werkspilot John Norris auf die Reise und legte am Samstag einen gelungenen Start hin. Die Vorläufe beendete er als Gesamtzweiter und galt damit als einer der Favoriten auf den Gesamtsieg. Im ersten Finale verlor er jedoch nach einem durchwachsenden Start einige Positionen, holte diese aber wieder auf und ging kurz vor Rennmitte in Führung. Mit hohem Speed setzte er sich ab und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch ein Cent-Artikel ließ den Traum platzen, John musste das Rennen vorzeitig beenden und verlor alle Chancen auf den Gesamtsieg. „Es hört einfach nicht auf. Wir waren wirklich schnell und die Performance passte“, erklärte der Ire später. Vom Ende des Feldes gab er im zweiten Final noch einmal Vollgas und verbesserte sich bis auf den hervorragenden sechsten Rang. „Die Konkurrenz war sehr stark und vergleichbar mit der DKM. Wir haben einiges gelernt und sollten davon am kommenden Wochenende profitieren. Die DKM ist nun sehr wichtig, am Ende möchte ich den Titelgewinnen“, Norris kämpferisch.

Mach1 Motorsport Pilot Julian Müller beim Bridgestone CupNeben dem Fahrer aus Irland wagte Julian Müller ein Gastspiel in der KF2. Der aktuelle Zweite der X30 Senior im ADAC Kart Masters zeigte eine starke Leistung. Als Zehnter sprang er im Zeittraining in die Top-Ten und verbesserte sich im Verlauf der Heats weiter. „Leider hatte ich im zweiten Heat etwas Pech, mit Platz neun im ersten Lauf darf ich aber sehr zufrieden sein“, ein glücklicher Julian Müller am Samstag. Nach Addition der Rennen belegte er Startplatz 14 vor dem ersten Finale. In diesem gab es für ihn kein Halten mehr, Julian hielt sich aus allem Gerangel heraus und verbesserte sich auf den tollen achten Rang. Leider verhinderte ein Ausfall im zweiten Rennen einen perfekten Abschluss des Wochenendes in Kerpen. In wenigen Tagen hat Julian seine nächste Chance, dann trifft er bei der DKM in Kerpen auf ein internationales Top-Feld.

Mach1 Motorsport Pilot Nico Hagenaes beim Bridgestone CupSchwierig waren die Rennen hingegen für Junior Nicolai Hagenaes. Der junge Norweger nutzte das Wochenende zur Vorbereitung auf die DJKM, kam jedoch nicht in seinen gewohnten Rhythmus. Am Rennsamstag lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte am Sonntag eine schwierige Aufgabe vor sich. In den Finals lief es aber schon deutlich besser und er schaffte mit den Rängen 14 und sieben, sogar als Gesamtneunter, noch den Sprung in die Top-Ten.

Teamchef Martin Hetschel war mit den Ergebnissen nicht ganz zufrieden: „Eigentlich sind wir mit Siegesambitionen nach Kerpen gereist. Am Ende wissen wir zwar, dass wir den Speed haben, gereicht hat es jedoch erneut nicht. Wir müssen weiter hart arbeiten, kommendes Wochenende ist sehr wichtig. Eine gute Platzierung in der DKM könnte den Weg zum Titelgewinn einfacher gestalten. Überzeugt hat mich Julian Müller, der Umstieg vom X30- ins KF2-Kart war für ihn gar kein Problem. Bei Nicolai lief zu Beginn leider gar nichts zusammen, am Sonntag konnte er mindestens die Zeiten der Spitze fahren.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team wieder nach Kerpen. Zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft erwartet der DMSB mehr als 130 Fahrer aus mehr als 20 Nationen.

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Mach1 Kart baut ADAC Gesamtführung aus

Mach1 Motorsport bei den ADAC Kartmasters in KerpenMit elf Piloten in fünf Klassen reiste das Mach1 Motorsport Team am vergangenen Wochenende zum dritten Rennen des ADAC Kart Masters in Kerpen. Neben sportlichen Entscheidungen stand diesmal das Wetter im Fokus, die Mach1 Crew behielt aber den Überblick und baute sogar die KF2-Gesamtführung weiter aus.

Lukas Speck übernahm beim vergangenen Rennen in Ampfing die Führung in der KF2-Wertung und wollte diese auch beim Halbzeitrennen in Kerpen nicht aus der Hand geben. Mit Rang zwei im Zeittraining legte er einen guten Start hin, musste jedoch im ersten Vorlauf auf Grund eines Motorschadens einen Ausfall verkraften. Im zweiten Lauf lief indessen alles glatt, er hielt an der Spitze mit und wurde Zweiter. Damit sicherte er sich Startplatz 13 für das erste Finale am Sonntagmorgen. Auf nasser Fahrbahn startete der Rheinländer eine tolle Aufholjagd und kämpfte sich auf Platz acht und fünf vor. Mit dieser erfolgreichen Vorstellung baute Lucas seine Gesamtführung weiter aus und hat berechtigte Chancen auf den Meistertitel. Sein Teamkollege Manuel Valier präsentierte sich ebenfalls gut aufgelegt. Nach Rang sechs im Zeittraining, beendete er beide Vorläufe als Dritter und startete auf selbiger in das erste Finalrennen. Auf nasser Strecke erreichte er im ersten Durchgang das Ziel als Sechster. Im zweiten Rennen legte er bei abtrocknenden Bedingungen einen perfekten Start hin und war nach wenigen Metern schon Zweiter. Doch ein Ausrutscher auf der noch feuchten Fahrbahn warf ihn weit zurück. Mit einer tollen Aufholjagd zeigte der Münchner noch mal sein Talent auf und wurde als Zehnter abgewinkt. Erneut großes Pech hatte Lisa-Christin Brunner, die das ganze Wochenende über mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Im ersten Rennen noch auf einem aussichtsreichen 23. Rang, musste sie im zweiten Umlauf einen Ausfall hinnehmen.

Bei den Junioren der KF3 sorgte wiederholt Cedric Piro für große Freude bei Teamchef Martin Hetschel. Der junge Saarländer etablierte sich von Beginn im Spitzenpulk des 42-Mann starken Feldes und startete mit Rang neun im Zeittraining erfolgreich in das Rennwochende. Nochmal zu legte er in den Vorläufen, mit Rang zwei und sieben verbesserte er sich um zwei Startplätze und legte im ersten Rennen einen perfekten Start hin.  Cedric rangierte zeitweise auf Rang zwei, doch auf feuchter Strecke geriet er etwas ins Aus und büßte mehrere Positionen ein. Beim Fallen der Zielflagge war er erneut guter Siebter. Große Spannung herrschte vor dem Finale. Die Strecke begann abzutrocknen, wodurch die richtige Reifenwahl zur Lotterie wurde. Cedric entschied sich letztlich für Regenreifen und lag damit falsch. Im ersten Renndrittel war er zwar schneller als seine Verfolger, doch mit steigender Rundenzahl büßte er Boden gegenüber den Piloten mit profillosen Reifen ein und wurde Achter. Im Gesamtklassement hält er als Vierter weiterhin den Anschluss zu den Führenden. Zur Vorbereitung auf die U18 Kart Weltmeisterschaft rollte Chris Dahlmann auch in Kerpen mit einem Mach1 Chassis an den Start. In den Rennen hatte er jedoch wenig Glück. Als 16. für das erste Finale qualifiziert, musste er sein Kart noch vor dem Start im Aus abstellen; der hinter ihm startende Pilot fuhr ihm am Vorstart so hart aufs Kart, dass die Kette riss. Im zweiten Durchgang lief dann alles glatt. Chris arbeitete sich bei schwierigen Bedingungen nach vorne und wurde 19.

Fünf Fahrer rollten bei den IAME X30 und IAME X30 Junioren an den Start. Schnellster Mann war Alexander Heil bei den Senioren. Der mehrmalige WAKC-Champion überquerte die Ziellinie als Vierter und Sechster und verteidigte damit Position sieben im Klassement. Ebenso wie Heil schaffte auch Lukas Korsch in beiden Durchgängen den Sprung in die Punkteränge und schrammt derzeitig an einer Top-Ten Platzierung. Ein Wochenende zum Vergessen erlebte indessen Jan Jesse. Nach Rang 18 im ersten Durchgang, schied er im Finale wegen eines technischen Defekts aus. Bei den Junioren erlebten Loris Prattes und Sebastian Schwendt einen ereignisreichen Start in das dritte Saisonrennen. Von Startplatz 25 aus dem Zeittraining verbesserte sich Schwendt im ersten Lauf auf 13, im zweiten fiel er nach einem technischen Defekt an Platz sieben liegend aus. Für Prattes verliefen die Rennen andersherum. Er schied im ersten Durchgang nach einer Kollision aus, kämpfte sich aber im Finale bis auf Rang 15 vor.

Als Solist rollte Toni Greif bei den Schaltkarts an den Start und arbeitete sich im Gesamtklassement trotz eines Ausfalls weiter nach vorne. Greif musste im sinnflutartigen Regen des ersten Laufs ein Kart vorzeitig abstellen, bewies im Rennen am Nachmittag aber Kampfgeist und schrammte als Vierter nur knapp am Siegerpodium vorbei.

Teamchef Martin Hetschel war am Sonntagabend froh das Wetterchaos erfolgreich überstanden zu haben: „Das war für alle kein einfaches Wochenende. Der Regen hat am Sonntag einiges von unseren Piloten abverlangt. Alle haben ihr Bestes gegeben und unsere Karts haben auch bei diesen Bedingungen überzeugt. Mit Lucas führen wir die Gesamtwertung weiter und auch Cedric, Manuel, Alexander und Toni haben in ihren Klassen noch Chancen.“

Schon in wenigen Tagen steht für den deutschen Chassishersteller das nächste Highlight des Jahres auf dem Rennkalender. Vor heimischem Publikum findet im Prokart Raceland Wackersdorf die CIK-FIA KZ2 und KF2 Kart Europameisterschaft statt, Mach1 wird mit fünf Fahrern vertreten sein.

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Mach1 Motorsport auf Siegkurs in Kerpen

Deutsche Kartmeisterschaft  Kerpen - Mach1 auf Siegkurs in KerpenEinen perfekten Start legte Mach1 Kart auf dem Erftlandring in Kerpen hin. Beim Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft gehörte man zu den schnellsten Teams und wurde am Ende nur durch kuriose Ereignisse ausgebremst.

Nach dem erfolgreichen Wochenende in Oschersleben, reiste Mach1 Motorsport nur eine Woche später ins Erftland zum ersten von fünf Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft. Mit 49 Teilnehmern aus Deutschland und dem angrenzendem Ausland erlebt das ranghöchste Championat Deutschlands einen erfreulichen Aufschwung. Für Mach1 Kart starteten John Norris aus Irland, sowie Lucas Speck und Lisa-Christin Brunner.

Lisa Christin Brunner auf Mach1 Kart bei der DKM in KerpenDoch die einzige Dame im Team erlebte ein Wochenende zum Abhaken. Noch durch den schweren Unfall in Oschersleben geschwächt, konnte Lisa das ganze Wochenende nicht die gewohnte Leistung bringen. In den Heats jeweils durch Kollisionen eingebremst, entschied sie sich aus gesundheitlichen Gründen, den Hoffnungslauf nicht mehr zu fahren. Teamchef Martin Hetschel versuchte am Abend seinen Schützling trotzdem aufzubauen: „Das war kein einfaches Wochenende für Lisa-Christin. Sie hat eine tolle Lernkurve hingelegt und steigert sich deutlich. Ich wünsche ihr eine schnelle Genesung und das benötigte Quäntchen Glück in den nächsten Rennen.“

Ihre Teamkollegen John Norris und Lucas Speck kämpften unterdessen energisch im Spitzenfeld um Podestplätze. Der Ire Norris gehörte in allen Sitzungen zu den Schnellsten und beendete seine Heats als Erster und Vierter und hätte damit eine vordere Startposition für den ersten Durchgang inne gehabt. Doch eine anschließende Zehnsekundenstrafe kostete ihn gleich 19 Position, so dass er am Sonntag als 14. ins erste Rennen startete. Mit einer erneut tollen Performance kämpfte er sich in dem 23 Runden langen Wertungslauf bis auf Position drei nach vorne und unterstrich damit die Möglichkeiten seines Mach1 Karts. Für die tollste Show des Wochenendes sorgte er dann im Finale. John übernahm direkt nach dem Start die Führung, verlor diese nach einer Kollision mit einem Kontrahenten aber nur weniger Meter später und fiel bis ins hintere Mittelfeld zurück. Doch aufgeben kannte der Fünfte des letzten Jahres nicht. Mit tollen Manövern ließ er seine hochkarätige Konkurrenz stehen und erreichte das Ziel als unglaublicher Dritter. Aber auch diesmal folgte nur wenige Minuten später die Ernüchterung. Die Race-Control interpretierte ein Manöver von John als unfair und bestrafte ihn erneut mit zehn Sekunden. Dadurch fiel er bis auf Position 14 zurück und verlor seine Tabellenführung. Martin Hetschel war nach dieser Entscheidung sichtlich aufgebracht: „Wir haben uns die Videobilder mehrmals angesehen und für uns war das ein normaler Rennunfall. Beide Fahrer haben um die Führung gekämpft und keiner wollte nachgeben. Letztlich gilt es aber diese Entscheidung zu akzeptieren und wir werden beim nächsten Mal erneut voll attackieren.“

Lucas Speck bei der DKM in KerpenEbenfalls nicht alles nach Plan lief für Lucas Speck. Der Rheinländer rangierte nach Positionen drei und acht in den Heats auf Startplatz sieben für das erste Finalrennen. Doch nach einem guten Start, musste er in der zweiten Runde sein Kart wegen einer defekten Zündspule unfreiwillig im Aus abstellen. Im zweiten Finale ging es für ihn dann von ganz hinten bis auf den überragenden Elften Rang. Damit kassierte Lucas noch sechs Meisterschaftspunkte und wird als 15. gewertet. „Lucas hat wiederholt seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt, ohne dem Ausfall im ersten Rennen wären für ihn Plätze auf dem Podium mehr als möglich gewesen“, lobt Martin Hetschel seinen Piloten.

In drei Wochen reist das Team dann weiter zum nächsten Rennen im bayerischen Ampfing, dort findet der zweite Lauf des ADAC Kart Masters statt.