Alexander Heil bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und DS Kartsport

Mach1 Motorsport hat weiterhin Titel im Visier

Alexander Heil bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und DS Kartsport Julian Müller bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und Mach1 Motorsport Sebastian Schwendt bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und Mach1 Motorsport

Das vierte Rennwochenende des ADAC Kart Masters in Kerpen hatte sich der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart etwas anders vorgestellt. Neben starkem Regen und schwierigen Streckenbedingungen, hatten auch die Piloten wenig Glück. Alexander Heil führt allerdings weiterhin die X30 Senioren an.

Nach Hahn, Oschersleben und Ampfing war die stärkste Kartrennserie Deutschlands zum vierten Wertungslauf auf dem Erftlandring in Kerpen zu Gast. 209 Teilnehmer fanden den Weg auf den 1.107 Meter langen Kurs und erlebten keine einfachen Rennen. Starker Regen sorgte zeitweise für schwierige Bedingungen und wirbelte die Felder durcheinander.

Als Solist startete Philipp Heim bei den X30 Junioren, doch schon in den Heats am Samstag lief es nicht nach seinen Vorstellung. Als 18. im Zeittraining noch gut in den Renntag gestartet, musste er schon nach dem zweiten Heat sein Wochenende vorzeitig beenden und auf einen Start am Sonntag verzichten. Bei einer Kollision im Warm-Up verletzte er sich sein Handgelenk, eine Entwarnung kam am Montag. Das Handgelenk ist in Ordnung und Philipp kann schon bald wieder ins Lenkrad greifen. Trotz der großen Enttäuschung versuchte Teamchef Martin Hetschel seinen Youngster aufzubauen: „Ich wünsche Phillip eine gute Besserung und hoffe, dass nach dem Pech in Ampfing und hier, er nun von weiteren Verletzungen verschont bleibt.“

Bei den X30 Senioren blickten alle Augen auf Alexander Heil. Als Gesamtführender hatte er in Kerpen die Chance auf einen vorzeitigen Titelgewinn. Nach den Heats sah es für Heil sehr gut aus. Als Zweiter qualifizierte er sich für das erste Finale und erlebte ein aufregendes Rennen. In einem Viererpulk lieferte Alexander sich einen heißen Fight um die Podestränge. Nach 18 Runden war er erneut Zweiter und vertagte damit eine mögliche Entscheidung auf den zweiten Durchgang. In diesem ging Alexander sogar zeitweise in Führung, doch wenig später ein herber Rückschlag. Ein Konkurrent drückte ihn von der Fahrbahn, wodurch Alex sich seine Kette beschädigte und aufgeben musste. „So etwas ist sehr ärgerlich, bis zum Ausfall lief es gut. Nun wird es noch mal eng – in Wackersdorf muss ich voll attackieren“, blickte Alexander in die Zukunft.

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte Julian Müller. Nach seinem DKM-Gastspiel startete er nun wieder bei den X30 Senioren und wollte die gewonnenen Erfahrungen in ein positives Ergebnis ummünzen. In den freien Trainings und im Warmup am Samstag fuhr er permanent Bestzeiten. Doch diese Leistung konnte er im Verlauf des Wochenendes nicht umsetzen. Als 16. im ersten Finale landete er weit hinter seinen Erwartungen. Noch schlimmer traf es ihn im zweiten Lauf, auf Grund einer kleineren Reparatur im Vorstartbereich wurde sein Rennen nicht gewertet. „Julian hat gekämpft wie ein Löwe, wurde dafür aber nicht belohnt. Beim Finale in Wackersdorf kann er trotzdem noch Vizemeister werden.“

Ebenso waren Jan Jesse, Tim Linden, Sebastian Schwedt und Lukas Korsch für Mach1 und das Factory Support Team DS Kartsport vertreten. Das Quartett hatte es diesmal jedoch schwer und schaffte nicht den Sprung in die Punkteränge. Erfolgreichster Fahrer war am Ende Sebastian Schwendt als 19. und 24.

Martin Hetschel war am Abend glücklich das Wochenende überstanden zu haben: „Wir hatten sicherlich schon deutlich erfolgreichere Rennen. Der Regen hat die Arbeit der Fahrer und Mechaniker nicht einfacher gemacht. Das Mach1-Chassis hat hingegen seine Allrounder-Qualitäten bewiesen. Bei Sonne am Freitag, wechselhaftem Wetter am Samstag und strömenden Regen am Sonntag hat das Chassis einen super Job gemacht.“

In vier Wochen wird es ernst im ADAC Kart Masters. Im Prokart Raceland Wackersdorf findet das Finale der Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt statt.

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