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Gelungener DKM-Test für Mach1 Motorsport

In Ampfing fand am vergangenen Wochenende der Saisonauftakt des Süddeutschen ADAC Kart Cup statt. Mit von der Partie war auch der deutsche Chassishersteller Mach1 Motorsport. Vier Piloten starteten in den Klassen KF und KZ, am Abend durfte das Team auf einen erfolgreichen Test zurück blicken.

Drei Wochen vor dem Saisonstart der Deutschen Kart Meisterschaft nutzte Mach1 Motorsport das erste Rennen des SAKC zur Saisonvorbereitung. In der KF ging Teamneuling Harrison Newey auf die Reise. Der Brite unterstrich während der Trainings und Rennen seine guten Leistungen der Wintertests und beendete den Renntag als Doppelsieger.

Ein volles Haus herrschte bei den Schaltkarts. 31 Fahrerinnen und Fahrern waren nach Ampfing gereist und sorgten für starke Konkurrenz. Für eine große Überraschung sorgte John Norris. Nach einem Problem im Zeittraining, musste er das erste Rennen vom Ende des Feldes in Angriff nehmen. Mit schnellen Rundenzeiten kämpfte er sich aber gekonnt nach vorne und wurde als toller Siebter abgewinkt. Für viel Jubel sorgte er im großen Finale. John zog mit perfekten Bremsmanövern an seinen Gegnern vorbei und holte sich in einem Fotofinish den Sieg. „Das war eine sehr beeindruckende Performance von John. Er ist im zweiten Rennen, trotz Aufholjagd, mit über einer halben Sekunde Vorsprung die Rennbestzeit gefahren. Vor allem auf der Bremse hat er Meter aufgeholt, was letztendlich für die Qualität unserer Produkte spricht“, freut sich Teamchef Martin Hetschel über den Erfolg.

Neuland betraten Marcel Schultheiß und Marco Forrer. Neben Noris starteten beide in der Getriebeklasse und zeigte eine positive Lernkurve. Forrer beendete seine Rennen als 14. und Zehnter, Schlutheiß folgte nach drei Jahren Rennpause auf den Rängen 26 und 21.

Nach dem gelungenen Rennsonntag blickt Martin Hetschel dem DKM-Auftakt mit Vorfreude entgegen: „Wir können mit unseren Zeit sehr zufrieden sein. Vor allem in der KZ2 ist John auf einem hohen Niveau, die Konkurrenz war schon an diesem Wochenende sehr stark. Harrison war ebenfalls gut unterwegs. Wir sind bereit für die DKM 2014.“

Bis es aber zum DKM-Start in Ampfig geht, startet Mach1 Motorsport noch am kommenden Wochenende bei der IAME X30 Europa Challenge in Mariembourg (Belgien).

Track Days im Frühjahr

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart bietet zum Saisonstart gleich mehrere Testtage in Deutschland und Belgien an. Interessierte Fahrer und Teams können sich dort ein Bild von der Performance des Mach1-Chassis und der professionellen Arbeitsweise eines Werksteams machen.

Die Erfolge sprechen für sich: In der Saison 2013 sorgte Mach1 Motorsport in allen Bereichen vom Clubsport über die Rotax Max und X30-Klassen bis hin zur DKM für Aufsehen. Am Ende fuhr der Hersteller sogar den dritten ADAC Kart Masters-Meistertitel in Folge ein.

Zur Saisonvorbereitung bietet das Werksteam des deutschen Chassisherstellers Mach1 Kart ausgiebige Test- und Einstellfahrten für Kunden und Interessente an. Nach Vereinbarung steht das Team mit Rat und Tat zur Seite und stellt auf Anfrage auch Material für die Klassen KFJ, KF, KZ, Rotax und Rotax DD2, Iame X30 sowie Bambini bereit. Interessierte Fahrer und Teams können sich telefonisch (+49 7135 / 9849-0) oder per E-Mail (info [at] mach1kart [dot] de) zu den Testtagen anmelden. Diese finden zwischen Februar und April in Genk, Liedolsheim, Wackersdorf und Hahn/Hunsrück statt.

Das Mach1 Motorsport-Werksteam wird in 2014 wieder bei allen großen nationalen und internationalen Rennen am Start sein. Dazu zählen die CIK-FIA Europameisterschaft für die Klassen KF, KFJ und KZ, die Deutsche Kart Meisterschaft, das ADAC Kart Masters und das X30 Euro Finale in Mariembourg. Zusätzlich kann auf Anfrage an weiteren Rennen teilgenommen werden.

Neben dem Werksteam schickt Mach1 Kart gleich mehrere Mach1 Factory Supported Teams ins Rennen. Geplant sind Starts in der Rotax Max Euro Challenge, der Rotax Max Challenge, den ADAC Regionalserien, der German Vega Trophy, dem Rhein Main Kart Cup und der German Team Championship GTC.

Darüber hinaus sind Fahrer- und Teamanfragen für Deutschland und Europa willkommen.

Termine für Testfahrten in 2014:
20.-22. Februar in Genk
27. Februar – 03. März in Liedolsheim
22.-23. März in Wackersdorf
05.-06. April in Hahn
*(Alle Termine wetterabhängig ohne Gewähr)

Mach1 Hausmesse 2014

Gutscheine und Anmeldung zu den Workshops (hier klicken)

Mach1 Kart Teamtrailer 2013Hausmesse bei Hetschel Mach1 KartKalender 2014-webLieferprogramm 2014Die Firma Hetschel – Mach1 Kart lädt auch in 2014 wieder zur traditionellen Hausmesse am Firmensitz in Meimsheim ein. An insgesamt drei Tagen können Interessierte die Ausstellung der aktuellen Mach1 Kartmodelle bestaunen, die hochmoderne Rahmen- und Teileproduktion besichtigen und sich bei den komplett neu gestalteten Workshops zu den Themen Kartsport Grundlagen, Fahrwerksabstimmung und Messdatenerfassung informieren und diskutieren.

In diesem Jahr sind die Öffnungszeiten am Freitag, den 31. Januar von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, den 1. Februar von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Am Sonntag, den 2. Februar ist nur die Ausstellung von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet, Betriebsführungen und Workshops finden an diesem Tag nicht statt.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt, wie jedes Jahr übernimmt die Jugendfeuerwehr Brackenheim die Bewirtung (Bratwurst, Pommes, Kaffee, Kuchen, …) und freut sich auf zahlreiche Gäste.

Wie in den vergangen Jahren haben gibt es wieder zahlreiche Neuheiten zu begutachten: So werden unter anderem die neuen 2014er Mach1 FIA9 Karts für alle Klassen sowie die aktuelle Bekleidungslinie von Mach1 zu sehen sein. Auch Motorsportclubs ist sicherlich die Präsentation der JKS1 Karts mit Honda Motoren bis zu 9 PS und einem Gewichtsausgleich von bis zu zwei mal 20 kg einen Besuch wert. Indoor-Betreiber können das bewährte, sehr sportliche Leihkart RT2 Evo in der Version II besichtigen.

Außerdem hat Hetschel für jeden Besucher wieder den großen Jahreswandkalender 2014 hinterlegt, der neu gestaltet wurde und in diesem Jahr schon die wichtigsten Renntermine vorgedruckt hat.

Interessierte können sich auch über das offizielle Werksteam Mach1 Motorsport informieren, welches auch in dieser Saison wieder Fahrer bei den Veranstaltungen der CIK, DKM, ADAC Kartmasters und einigen internationalen X30 Rennen betreuen wird. Es sind noch wenige exklusive Fahrerplätze frei, sprechen Sie das Team von Mach1 Motorsport an, wenn Sie noch auf der Suche nach einem professionellen, Sieg orientierten Team für die aktuelle Saison sind.

Besonders interessieren werden sich viele auch für die große Auswahl an Sonderangeboten, darunter neuwertige Vorführ- und Jahreskarts aus dem Rennteam, Rennreifen in  verschiedenen Mischung, Tillett Sitze, Verkleidungsteile/Bodywork von KG und vieles mehr. Sparfüchse können sich zusätzlich Rabattgutscheine ausdrucken, die auf alle regulären Artikel, MIR-Fahreranzüge und Mach1 Bekleidung angerechnet werden können.

Die kostenfreien, neu gestaltete Lehrgänge (Workshops) zu den Themen Grundlagen Kartsport, Fahrwerksabstimmung unter Rennbedingungen und Messdatenerfassung runden die Veranstaltung ab. Die ersten Workshops sind schon voll besetzt, deshalb wurde kurzfristig noch eine zweite Runde eingeplant. Die Workshops “Kartsport Grundlagen” und “Fahrwerksabstimmung und Setup” finden jetzt Samstags nochmals um 16:45 und 17:30 statt. Am Freitag sind auch noch wenige Plätze frei, da die Teilnehmerplätze begrenzt sind bittet die Firma Hetschel um Anmeldung.

Homesim Rennsimulator von Me-mo-tecWeiterhin informiert die Firma me-mo-tec an beiden Tagen über die aktuellen Produkte von AIM-MyChron. Zusätzlich hat der Messtechnikspezialist noch seinen neuen Homesim Rennsimulator in Gepäck. Interessierte können die Messeneuheit während der regulären Öffnungszeiten probefahren.

Weitere Neuigkeiten und Aktualisierungen auch auf unserer Facebook-Seite:

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Mach1 Motorsport beeindruckt beim DKM-Finale

John Norris (Mach1 Kart) bei der DKM in GenkMit einer starken Leistung verabschiedete sich der Deutsche Chassishersteller Mach1-Kart aus der diesjährigen Deutschen Kart Meisterschaft. Im belgischen Genk sicherte sich Werkspilot John Norris Platz drei in der Gesamtwertung und stand erneut auf dem Siegerpodium.

Als großer Titelfavorit war Mach1 Motorsport in die DKM Saison 2013 gestartet und wurde dieser Stellung auch im Jahresverlauf gerecht. Gemeinsam mit John Norris etablierte man sich an der Spitze des höchsten deutschen Kartsportprädikats und blieb bis zum Saisonende im Titelrennen. Einfach waren die Bedingungen auf dem 1.360 Meter langen Kurs jedoch nicht. Zeitweiser Regen machte die Wahl des passenden Setup schwierig. Das Mach1-Kart bewies dabei aber wieder seine Siegerqualitäten.

Im Zeittraining hatte John Norris nach wenigen Runden einen Motorschaden und kam damit nicht über Position 16 hinaus. Ein großer Sprung gelang dem Iren im ersten Vorlauf. Bis auf Rang drei fuhr er nach vorne und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Im zweiten Durchgang musste er jedoch einen Rückschlag verkraften. Durch eine Kollision mit einem Mitstreiter fiel er weit zurück und musste schlussendlich sogar einen Ausfall verkraften. In der Endabrechnung war er dadurch nur 13.

In den Finals am Sonntag startet er noch einmal durch, fuhr auf Platz fünf liegend in die letzte Kurve, wurde da in eine Rangelei verwickelt und sah im ersten Durchgang das Ziel als hervorragender Achter. Eine Schippe drauf legte er im letzten Rennen des Jahres. Auf trockener Strecke stellte John den Anschluss zur Spitze her und führte das Feld zeitweise sogar an. Im Ziel war er Zweiter und sicherte sich damit Rang drei in der Gesamtwertung. „Wir kämpfen an fünf Wochenenden, in zehn Rennen um Meisterschaftspunkte und am Ende sind die Fahrer punktgleich in der Gesamtwertung. Mit unserer Leistung an diesem Wochenende dürfen wir sehr zufrieden sein. John ist im Finale und in seinem ersten Heat die schnellste Rennrunde gefahren und hat die Allroundqualitäten unseres Chassis genutzt“, fasste Martin Hetschel im Anschluss zusammen.

Im Mittelfeld war sein Schweizer Teamkollege Marco Forrer wieder zu finden. Nach den Heats etablierte er sich als 20. und knüpfte dran auch in den Finals an. Beim Fallen der Zielflagge war er 21. und 24. „Marco fehlte Erfahrung auf dieser schwierigen Strecke. Durch den Regen am Freitag war es für ihn zusätzlich schwer in seinen Rhythmus zu kommen“, kommentierte Teamchef Martin Hetschel.

Bei den Junioren stellte sich Nicolai Hagenaes dem 39 Mann starken Teilnehmerfeld. Die Rennen waren für den Norweger jedoch ein Auf und Ab. Sein Zeittraining wurde wegen eines falsch angeschlossenen Unilog Systems nicht gewertet. Dennoch fuhr er in seinen Heats von ganz hinten auf Platz acht und zwölf nach vorne. Damit war er am Samstagabend zwölfter in der Gesamtwertung. Das erste Rennen startete für ihn jedoch durchwachsen. Auf nasser Strecke wurde er nur als 23. abgewinkt. Für einen gelungenen Abschluss sorgte der amtierende norwegische Meister im zweiten Finale. Aus dem hinteren Mittelfeld fuhr er bis auf Rang zwölf nach vorne.

„Nico fehlt noch etwas Konstanz. Sein Grundspeed ist sehr hoch, leider kann er diesen nicht immer abrufen. Der zweite Durchgang hat jedoch wiedergespiegelt, wozu er in der Lage ist“, lobte Martin Hetschel seinen Junior. „Allgemein war es ein gutes Jahr für uns. Wir erlebten einige Höhen und Tiefen, dass gehört immer dazu. Auch wenn wir nicht den Titel gewonnen haben, dürfen wir zufrieden sein. Mach1-Kart war eins der besten Chassis in der Deutschen Kart Meisterschaft“, Hetschel weiter.

In wenigen Tagen reist das Team zum nächsten Megaevent. Im französischen Lyon startet Mach1 Motorsport beim IAME X30 International Cup.

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Weiterer ADAC Kart Masters-Titel für Mach1 Kart

Alexander Heil mit Mach1 Kart bei den ADAC KartmastersZum dritten Mal in Folge stellt der deutsche Chassis-Hersteller Mach1 Kart einen Titelträger im ADAC Kart Masters. Alexander Heil entschied beim Finale der stärksten Kartrennserie Deutschlands in Wackersdorf die IAME X30 Senioren-Kategorie zu seinen Gunsten. Zusätzlich siegte Mach1 Kart in der KF2.

Die Mach1-Kart-Erfolgsgeschichte setzt sich fort. Mit Alexander Heil stellt das Team zum dritten Mal in Folge einen Meister im ADAC Kart Masters. Schon beim vorangegangen Rennen in Kerpen hätte Heil das Championat für sich entscheiden können, doch eine Ausfall vertagte diese auf das große Finale in Wackersdorf. Die IAME X30 Senioren waren im Jahresverlauf die stärkste Klasse der Rennserie und überzeugten auch in der Oberpfalz mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld. Alexander Heil, der für das Mach1 Supported Team DS Kartsport an den Start geht, ging seine Rennen gelassen an. Nach den Vorläufen war er guter Dritter und legte im ersten Finale noch einmal eine Schippe drauf. Mit einem Laufsieg sorgte er für eine vorzeitige Entscheidung im Titelkampf. „Ich bin überglücklich, wir haben dieses Jahr konstant gepunktet und waren immer in den Toprängen wieder zu finden“, freute sich der frischgebackene Champion. Weniger Grund zur Freude hatten seine Markenkollegen Julian Müller und Jan Jesse. Beide erlebten einen schwarzen Samstag und mussten nach den Vorläufen die vorzeitige Heimreise antreten.

Bei den Junioren schaffte Philipp Heim einen Befreiungsschlag. Nach Rang 29 im ersten Finale, kämpfte er sich im zweiten Umlauf auf Position 16 nach vorne und sammelte zum Saisonende noch einmal Meisterschaftspunkte. Teamchef Martin Hetschel freute sich über das Ergebnis: „Philipp hatte zuletzt großes Pech. Im zweiten Finale lief es aber richtig gut. Er fuhr konkurrenzfähige Zeiten und hat super gekämpft. Gratulation dazu.“ Mit einem Mach1-Kart in die Top-Ten schaffte es Maximilian Bauer. Der Hannoveraner kämpfte sich im zweiten Finale von Position 23 auf zehn nach vorne und erreichte damit seinen bestes Jahresresultat.

In der internationalen KF2 erlebte Manuel Valier einen „fast“ perfekten Saisonabschluss. Mit der Bestzeit im Qualifying startete er gelungen in das Wochenende und ließ auch einen Vorlaufsieg folgen. Leider warf ihn ein zwölfter Rang im zweiten Vorlauf etwas zurück und er startete als Sechster in der erste Finalrennen. In diesem gab es für Valier kein Halten mehr. Zielsicher fuhr er an die Spitze und feierte seinen ersten Saisonsieg. Das zweite Rennen war dann nur noch reine Formsache. Manuel verteidigte seine Position und siegte erneut. In der Gesamtwertung schaffte er damit noch den Sprung auf Rang fünf.

Ein gelungenes Debüt feierte Lucas Speck. Der Rheinländer startete mit einem LS-Kart, welches auf Basis eines Mach1-Chassis aufgebaut ist. Bei seinem ersten Einsatz mit dem neuen Kart, wurde er in beiden Finalrennen Zweiter.

Werkspilot John Norris machte hingegen einen Abstecher zu den Schaltkarts. In der Klasse KZ2 zeigte er das Potential des Mach1-Chassis. Der Ire behauptete sich gegen starke Konkurrenz und zeigte mit einem vierten Platz im Zeittraining, das er eine Podiumsplatzierung anpeilt. Im ersten Finale lieferte er sich einen packenden Fight in den Top-Fünf. Dabei kam es jedoch zu einer Kollision und John musste das Rennen vorzeitig beenden. Im zweiten Durchgang legte er aber eine tolle Aufholjagd hin und verbesserte sich vom Ende des Feldes auf Rang 13.

Für Teamchef Martin Hetschel war es ein erfolgreicher Saisonabschluss: „Wir dürfen mit der diesjährigen Saison sehr zufrieden sein. Erneut hat ein Fahrer eines Mach1-Chassis einen Titel gewonnen und auch in den anderen Klassen waren wir konkurrenzfähig.“

In drei Wochen geht es für das Team zum großen Finale der Deutschen Kart Meisterschaft. Im belgischen Genk gehört John Norris zu den Titelanwärtern in der Königsklasse des deutschen Kartsports.

Mach1 Motorsport hat weiterhin Titel im Visier

Alexander Heil bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und DS Kartsport Julian Müller bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und Mach1 Motorsport Sebastian Schwendt bei den ADAC Kartmasters mit Mach1 Kart und Mach1 Motorsport

Das vierte Rennwochenende des ADAC Kart Masters in Kerpen hatte sich der deutsche Chassishersteller Mach1-Kart etwas anders vorgestellt. Neben starkem Regen und schwierigen Streckenbedingungen, hatten auch die Piloten wenig Glück. Alexander Heil führt allerdings weiterhin die X30 Senioren an.

Nach Hahn, Oschersleben und Ampfing war die stärkste Kartrennserie Deutschlands zum vierten Wertungslauf auf dem Erftlandring in Kerpen zu Gast. 209 Teilnehmer fanden den Weg auf den 1.107 Meter langen Kurs und erlebten keine einfachen Rennen. Starker Regen sorgte zeitweise für schwierige Bedingungen und wirbelte die Felder durcheinander.

Als Solist startete Philipp Heim bei den X30 Junioren, doch schon in den Heats am Samstag lief es nicht nach seinen Vorstellung. Als 18. im Zeittraining noch gut in den Renntag gestartet, musste er schon nach dem zweiten Heat sein Wochenende vorzeitig beenden und auf einen Start am Sonntag verzichten. Bei einer Kollision im Warm-Up verletzte er sich sein Handgelenk, eine Entwarnung kam am Montag. Das Handgelenk ist in Ordnung und Philipp kann schon bald wieder ins Lenkrad greifen. Trotz der großen Enttäuschung versuchte Teamchef Martin Hetschel seinen Youngster aufzubauen: „Ich wünsche Phillip eine gute Besserung und hoffe, dass nach dem Pech in Ampfing und hier, er nun von weiteren Verletzungen verschont bleibt.“

Bei den X30 Senioren blickten alle Augen auf Alexander Heil. Als Gesamtführender hatte er in Kerpen die Chance auf einen vorzeitigen Titelgewinn. Nach den Heats sah es für Heil sehr gut aus. Als Zweiter qualifizierte er sich für das erste Finale und erlebte ein aufregendes Rennen. In einem Viererpulk lieferte Alexander sich einen heißen Fight um die Podestränge. Nach 18 Runden war er erneut Zweiter und vertagte damit eine mögliche Entscheidung auf den zweiten Durchgang. In diesem ging Alexander sogar zeitweise in Führung, doch wenig später ein herber Rückschlag. Ein Konkurrent drückte ihn von der Fahrbahn, wodurch Alex sich seine Kette beschädigte und aufgeben musste. „So etwas ist sehr ärgerlich, bis zum Ausfall lief es gut. Nun wird es noch mal eng – in Wackersdorf muss ich voll attackieren“, blickte Alexander in die Zukunft.

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte Julian Müller. Nach seinem DKM-Gastspiel startete er nun wieder bei den X30 Senioren und wollte die gewonnenen Erfahrungen in ein positives Ergebnis ummünzen. In den freien Trainings und im Warmup am Samstag fuhr er permanent Bestzeiten. Doch diese Leistung konnte er im Verlauf des Wochenendes nicht umsetzen. Als 16. im ersten Finale landete er weit hinter seinen Erwartungen. Noch schlimmer traf es ihn im zweiten Lauf, auf Grund einer kleineren Reparatur im Vorstartbereich wurde sein Rennen nicht gewertet. „Julian hat gekämpft wie ein Löwe, wurde dafür aber nicht belohnt. Beim Finale in Wackersdorf kann er trotzdem noch Vizemeister werden.“

Ebenso waren Jan Jesse, Tim Linden, Sebastian Schwedt und Lukas Korsch für Mach1 und das Factory Support Team DS Kartsport vertreten. Das Quartett hatte es diesmal jedoch schwer und schaffte nicht den Sprung in die Punkteränge. Erfolgreichster Fahrer war am Ende Sebastian Schwendt als 19. und 24.

Martin Hetschel war am Abend glücklich das Wochenende überstanden zu haben: „Wir hatten sicherlich schon deutlich erfolgreichere Rennen. Der Regen hat die Arbeit der Fahrer und Mechaniker nicht einfacher gemacht. Das Mach1-Chassis hat hingegen seine Allrounder-Qualitäten bewiesen. Bei Sonne am Freitag, wechselhaftem Wetter am Samstag und strömenden Regen am Sonntag hat das Chassis einen super Job gemacht.“

In vier Wochen wird es ernst im ADAC Kart Masters. Im Prokart Raceland Wackersdorf findet das Finale der Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt statt.

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Mach1 Motorsport erwartet spannendes DKM-Finale

Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnSo aufregend war eine DKM Saison schon lange nicht mehr. Der Deutsche Chassishersteller Mach1 Kart gehört auch nach der vierten Veranstaltung der deutschen Topserie zum Favoritenkreis und fiebert dem großen Finale entgegen. Nach dem Vizetitel im vergangenen Jahr soll nun der Titel her.

Der 1.377 Meter lange Kurs im Hunsrück stellte auch diesmal die Piloten vor eine große Herausforderung. Schnelle Kurvengeschwindigkeiten und ein welliger Asphalt verlangten vollste Konzentration. Für die Schützlinge des Mach1 Motorsport-Teams aber kein Problem, das Quartett startete hochmotiviert in das Halbfinale der Saison 2013.

Nico Hagenaes mit Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnBei den Junioren platzte für den frischgebackenen norwegischen Meister Nicolai Hagenaes endlich der Knoten. Im Zeittraining auf Startplatz zehn, stoppte ihn im ersten Vorlauf eine gerissene Kette. Im zweiten Durchgang lief dagegen alles glatt und Nico zeigte was möglich ist. Als Sechster betrieb er etwas Schadensbegrenzung und durfte im ersten Finale als 22. auf die Reise gehen. Auf nasser Strecke fuhr er schon bis auf Rang fünf nach vorne, bis er durch einen Plattfuß unfreiwillig gestoppt wurde. Im zweiten Durchgang startete er erneut durch und verbesserte sich von Rang 29 auf Platz elf. Teamchef Martin Hetschel lobte seinen Schützling am Abend: „Nico hat dieses Wochenende wieder einen super Job gemacht. Im Regen und Trockenen war er absolut konkurrenzfähig, leider hatte er in den Rennen etwas Pech.“ Auch Nicolai war zufrieden und blickt nun optimistisch dem Finale in Genk entgegen: „Hier werde ich nochmals alles geben, ich habe mich in Hahn in meinem Mach1 Chassis sehr wohl gefühlt und bin deshalb sehr zuversichtlich.“

Julian Müller mit Mach1 Motorsport bei der DKM in HahnMarco Forrer mit Mach1 Motorsport bei der DKM in Hahn

In der DKM erlebten Julian Müller und Marco Forrer ein durchwachsendes Wochenende. Gastpilot Julian Müller kämpfte das gesamte Wochenende mit einer Grippe und Motorenproblemen, weshalb er nicht an seine gewohnte Leistung anknüpfen konnte. Mit einem 13. Platz im ersten Finale, holte er aber das Beste aus seiner Situation heraus. Der Schweizer Marco Forrer fuhr zum ersten Mal in Hahn und musste sich erst an die anspruchsvolle Strecke gewöhnen. Im Verlauf der Trainings und Heats wurde er aber immer schneller und kassierte mit Rang 15 im ersten Finale sogar Punkte. Leider musste er den zweiten Lauf frühzeitig, wegen eines technischen Defekts, beenden. „Die Beiden haben trotz ihrer Probleme, einen tollen Job gemacht. Leider wurde dieser schlussendlich nicht mit einem guten Ergebnis belohnt“, lobte Martin Hetschel seine Schützlinge.

Als Speerspitze ging erneut John Norris auf die Reise. Der Ire zählte schon vor dem Wochenende zu den Favoriten um den Sieg und wurde diesen Erwartungen auch mit einem dritten Platz im Zeittraining gerecht. In den Heats versuchte er etwas seine Reifen zu schonen und eroberte mit jeweils Rang zwei eine gute Ausgangsposition für das erste Finale. Dieses fand auf nasser Fahrbahn statt und John drehte richtig auf. Mit einem perfekten Setup seines Mach1-Karts kämpfte er sich an die Spitze und beendete das Finale als Sieger. Damit machte er einen großen Schritt Richtung Meistertitel und hatte sich für das Finale viel vorgenommen. Doch direkt nach dem Start platzen die Träume vom Doppelsieg. John wurde von einem Kontrahenten ins Aus geschoben und musste das Rennen nach nur einer halben Runde, wegen einer weiteren Kollision, vorzeitig beenden. „Der Vorfall während des Starts war sehr unschön und hat die Entscheidung um die Meisterschaft sicher zu unseren Ungunsten verschoben. Leider kam es aber auch von Johns Seite zu einem Zwischenfall nach Rennende, der ebenfalls nicht angemessen und tolerabel ist“, erklärte Martin Hetschel am Abend.

Am Montagmorgen kam es zusätzlich zu einem klärenden Gespräch zwischen Teamchef Martin Hetschel und seinem Schützling: „John Norris möchte sich in aller Form bei den Beteiligten, dem DMSB sowie dem Veranstalter für sein unsportliches Verhalten entschuldigen, er hat verstanden dass sein Verhalten unangemessen war“, kommentiert Martin Hetschel das Gespräch und hofft nun auf ein faires DKM-Finale: „John kann auch in Zukunft mit unserer vollen Unterstützung rechnen. Wir haben ausführlich über den Vorfall diskutiert und ich kann teilweise nachvollziehen wie seine Gedanken waren, auch wenn ich diese natürlich nicht gut und richtig heißen kann. Ich denke jeder hat schon einmal etwas getan, dass ihm später Leid tut, daher bitte ich alle, John auch in Zukunft mit dem ihm gebührenden Respekt zu behandeln und seine Entschuldigung zu akzeptieren.“

Nach diesem aufregenden Rennsonntag geht die DKM in eine achtwöchige Pause, bevor im belgischen Genk die endgültigen Entscheidungen fallen. John reist als Gesamtdritter an und konnte dort im vergangenen Jahr einen Doppelsieg einfahren. Gibt es dieses Jahr eine Wiederholung?

Vorher stehen für das Team aber noch einige anderer Rennen auf dem Programm, dazu gehört auch der vorletzte Durchgang des ADAC Kart Masters am kommenden Wochenende in Kerpen.

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Mach1 Kart beweist Standfestigkeit

Mach1 Kart bei den Euro endurance 6h of Kerpen18 Teams starteten am vergangenen Wochenende beim ersten Euro 6h Rotax Endurance Race in Kerpen und erlebten eine ganz neue Herausforderung. Mit Einheitschassis des deutschen Herstellers Mach1-Kart galt es das Langstreckenrennen zu überstehen. Am Ende meisterten Mensch und Maschine die harten Anforderungen und machte die Premiere zu einem wahren Erfolg.

Bei Temperaturen von über 30 Grad warteten bei dem Debüt des 6h-Rennens auf dem Erftlandring in Kerpen schwierige Bedingungen. Mach1-Kart, Rotax, Mojo und die Fahrer waren aber gut gerüstet und zeigten eine beeindruckende Standfestigkeit. So mussten während des Rennens nur zwei Teams vorzeitig aufgeben. „Natürlich hatten wir einige kleinere Reparaturen, die waren aber schnell erledigt“, erklärte Mach1 Kart-Chef Martin Hetschel im Nachhinein.

Die Rotax DD2 Motoren haben die 6-Stunden Renndistanz ohne größere Probleme überstanden, bei den Junioren waren dagegen einige Kettenwechsel notwendig. Und auch die Mach1-Chassis bewiesen eine hohe Standfestigkeit und unterstrichen ihre Qualität „ Made in Germany“. „Wir hatten keine Chassisbrüche oder Bremsprobleme zu beklagen. Letztendlich hätten alle Karts das Ziel sehen können“, freute sich Hetschel am Ende.

Trotz der langen Renndistanz war auf der Strecke immer Spannung geboten. Erste zu Rennende schaffte es das spätere Siegerteam Dobla Racing sich etwas abzusetzen. Beim Fallen der Zielflagge hatten sie einen Vorsprung von sieben Runden. Ein wahres Fotofinish gab es dagegen in der Vergabe um Rang zwei. Van Viet Racing sah die Zielflagge mit einem auch hauchdünnen Vorsprung von vier Sekunden vor dem Haribo Racing Team.

Ebenfalls einen super Job machten die Junioren-Teams. Nach 408 Runden und insgesamt 6:01 Stunden überquerte das Captain Junior Team die Ziellinie vor dem Flower Power Team und N-TV mini.

Aber nicht nur für die Fahrer war das 6h-Rennen eine ganz neue Erfahrung. Auch Martin Hetschel gab zu, dass er vor dem Start aufgeregt war: „Wir haben mit dieser Veranstaltung absolutes Neuland betreten, daher war ich am Anfang schon etwas nervös. Dass alle Karts das Ziel erreicht hätten, macht mich schon etwas stolz. Am Ende lagen die schnellsten Rundenzeiten nur wenige Zehntelsekunden auseinander. Das spricht für eine hohe Qualität und Konstanz der Teams und des eingesetzten Materials spricht Rotax, Mojo und Mach1. Außerdem möchte ich mich nochmals bei den Veranstaltern, Organisatoren und Teams für die Chance bedanken, bei so einer hochkarätigen Veranstaltung dabei gewesen sein. Vielen Dank auch an meine Mitarbeiter, die in den letzten drei Tagen großartiges geleistet haben.“

Nach diesem aufregenden Ausflug, geht das Geschäft für Mach1-Kart nun wieder zum Alltag herüber. In zwei Wochen wird das Team beim vorletzten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft in Hahn antreten. Mit John Norris hat man in der Königsklasse noch alle Chancen auf den Gesamtsieg.

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Erfolgreiches EM-Finale für Mach1 Motorsport

Das beschauliche Ortona, direkt an der Adria gelegen, war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Finalrennen zur CIK-FIA KF & KFJ Kart Europameisterschaft. Insgesamt gingen 120 Teilnehmer aus 32 Nationen an den Start, darunter auch Mach1 Motorsport. Die beiden Piloten John Norris und Nicolai Hagenaes schafften mit einer guten Leistung den Sprung in die Finals.

Die Rennen auf dem 1.600 Meter langen Kurs waren an Spannung kaum zu überbieten. Starker Sonnenschein und hohe Grippverhältnisse verlangten von Material und Fahrer einiges ab. Für den Iren John Norris und seinem Mach1-Chassis aber kein Problem. Nach viel Pech beim ersten Durchgang in Alcaniz, wollte Norris diesmal das Wochenende mit einem guten Ergebnis beenden. Mit einer 23. Position im Zeittraining legte er einen guten Start hin und etablierte sich auch in den Heats im vorderen Feld. Zwei kleinere Ausritte kosteten jedoch einige Positionen, mit Rang fünf und neun zeigte er aber seine Möglichkeiten und belegte Gesamtposition 25.
Das Pre-Finale begann aufregend: John wurde in eine Startkollision verwickelt und rutschte ans Ende des Feldes. Mit einer beherzten Fahrt ebnete er sich aber wieder den Weg nach vorne und schaffte als 14. den Finaleinzug. „Was für ein Rennen“, strahlte Norris im Ziel. Entsprechend hochmotiviert ging er ins Finale und machte erneut Positionen gut. Beim Fallen der Zielflagge war Norris hervorragende 17. „Ich habe in den ersten Runden sehr hart attackiert, dadurch sind meine Reifen zu heiß geworden und ich musste das Tempo etwas reduzieren“, erklärte Norris im Nachhinein.

Ein Auf und Ab erlebte Junior Nicolai Hagenaes. Im Zeittraining und den Heats fand der Norweger nicht in seinen Rhythmus und lag als 53. weit hinter seinen Erwartungen. Doch von Aufgabe keine Spur: „Ich werde im Pre-Finale voll attackieren, mein Ziel ist das Finale.“ Gesagt, getan! Nicolai fuhr ein unglaubliches Rennen und verbesserte sich bis auf den 14. Platz. Damit stand er im Junioren-Finale und war entsprechend glücklich. „Der Knoten ist zum richtigen Zeitpunkt geplatzt. Es lief alles perfekt und ich freue mich nun im großen Finalrennen dabei zu sein.“ Doch dieses sollte schneller zu Ende sein als erhofft. Während einer spektakulären Startphase wurde Nicolai in einen Unfall verwickelt und musste sein Kart vorzeitig im Aus abstellen.

„Das war sehr ärgerlich“, Teamchef Martin Hetschel im Anschluss. „Abgesehen davon dürfen wir aber sehr zufrieden sein. Die Bedingungen waren hart und die Felder hingen eng zusammen. Da durfte man sich keinen Fehler erlauben. Wir haben hier einen sehr guten Job gemacht. Unser Chassis hat bei den hohen Grippverhältnissen perfekt funktioniert“, Hetschel weiter.

Der nächste große Auftritt des Chassisherstellers aus Brackenheim steht nun am ersten Augustwochenende ins Haus. Dann wird Mach1-Kart ein 6h-Langstreckenrennen in Kerpen ausrüsten.

Mach1 Motorsport: Pechsträhne reißt nicht ab

Mach1 Motorsport Pilot John Norris beim Bridgestone CupDas Jahr 2013 scheint mit Mach1 Motorsport und John Norris nicht gut gesonnen. Der deutsche Kart-Hersteller führte das internationale Feld des Bridgestone Sommer-Cup an, bis ein technischer Defekt wiederholt alle Träume platzen ließ. Trotzdem konnte man wichtige Erkenntnisse für die DKM sammeln.

Der Rennzirkus steht nicht still: Am vergangenen Wochenende war Mach1 Kart mit drei Fahrern beim Bridgestone Sommer-Cup auf dem Erftlandring in Kerpen vertreten. Als Speerspitze ging in der KF2 Werkspilot John Norris auf die Reise und legte am Samstag einen gelungenen Start hin. Die Vorläufe beendete er als Gesamtzweiter und galt damit als einer der Favoriten auf den Gesamtsieg. Im ersten Finale verlor er jedoch nach einem durchwachsenden Start einige Positionen, holte diese aber wieder auf und ging kurz vor Rennmitte in Führung. Mit hohem Speed setzte er sich ab und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch ein Cent-Artikel ließ den Traum platzen, John musste das Rennen vorzeitig beenden und verlor alle Chancen auf den Gesamtsieg. „Es hört einfach nicht auf. Wir waren wirklich schnell und die Performance passte“, erklärte der Ire später. Vom Ende des Feldes gab er im zweiten Final noch einmal Vollgas und verbesserte sich bis auf den hervorragenden sechsten Rang. „Die Konkurrenz war sehr stark und vergleichbar mit der DKM. Wir haben einiges gelernt und sollten davon am kommenden Wochenende profitieren. Die DKM ist nun sehr wichtig, am Ende möchte ich den Titelgewinnen“, Norris kämpferisch.

Mach1 Motorsport Pilot Julian Müller beim Bridgestone CupNeben dem Fahrer aus Irland wagte Julian Müller ein Gastspiel in der KF2. Der aktuelle Zweite der X30 Senior im ADAC Kart Masters zeigte eine starke Leistung. Als Zehnter sprang er im Zeittraining in die Top-Ten und verbesserte sich im Verlauf der Heats weiter. „Leider hatte ich im zweiten Heat etwas Pech, mit Platz neun im ersten Lauf darf ich aber sehr zufrieden sein“, ein glücklicher Julian Müller am Samstag. Nach Addition der Rennen belegte er Startplatz 14 vor dem ersten Finale. In diesem gab es für ihn kein Halten mehr, Julian hielt sich aus allem Gerangel heraus und verbesserte sich auf den tollen achten Rang. Leider verhinderte ein Ausfall im zweiten Rennen einen perfekten Abschluss des Wochenendes in Kerpen. In wenigen Tagen hat Julian seine nächste Chance, dann trifft er bei der DKM in Kerpen auf ein internationales Top-Feld.

Mach1 Motorsport Pilot Nico Hagenaes beim Bridgestone CupSchwierig waren die Rennen hingegen für Junior Nicolai Hagenaes. Der junge Norweger nutzte das Wochenende zur Vorbereitung auf die DJKM, kam jedoch nicht in seinen gewohnten Rhythmus. Am Rennsamstag lag er weit hinter seinen Erwartungen und hatte am Sonntag eine schwierige Aufgabe vor sich. In den Finals lief es aber schon deutlich besser und er schaffte mit den Rängen 14 und sieben, sogar als Gesamtneunter, noch den Sprung in die Top-Ten.

Teamchef Martin Hetschel war mit den Ergebnissen nicht ganz zufrieden: „Eigentlich sind wir mit Siegesambitionen nach Kerpen gereist. Am Ende wissen wir zwar, dass wir den Speed haben, gereicht hat es jedoch erneut nicht. Wir müssen weiter hart arbeiten, kommendes Wochenende ist sehr wichtig. Eine gute Platzierung in der DKM könnte den Weg zum Titelgewinn einfacher gestalten. Überzeugt hat mich Julian Müller, der Umstieg vom X30- ins KF2-Kart war für ihn gar kein Problem. Bei Nicolai lief zu Beginn leider gar nichts zusammen, am Sonntag konnte er mindestens die Zeiten der Spitze fahren.“

Schon in wenigen Tagen reist das Team wieder nach Kerpen. Zum Halbzeitrennen der Deutschen Kart Meisterschaft erwartet der DMSB mehr als 130 Fahrer aus mehr als 20 Nationen.

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