Yannick Schorr mit Mach1 Jugendkart

Yannick Schorr bei der Wasserturm-Challenge erfolgreich

Yannick Schorr mit Mach1 Jugendkart
Yannick Schorr

Am 22. und 23. Oktober stand zum Abschluss der Saison 2011 mit der Wasserturm-Challenge noch einmal das Kartslalom-Ereignis des Jahres in Nordhessen an. Zu dieser Veranstaltung trat der frischgebackene Hessische Kart-Meister Yannick Schorr einmal mehr mit dem Mach1 Superslalomkart und mit einem eigens für diese Veranstaltung montierten luftgekühlten KZH-Drehschieber-Motor an.

Für Yannick Schorr, der mit dem Mach1 Jugendkart bei der letzten Wasserturm-Challenge gewinnen konnte, war der ganz besondere Anreiz, es jetzt auch mit dem Mach1 Superslalom-Kart in der großen Klasse zu versuchen. Für die sehr schnelle 1400m lange Strecke war der KZH-Drehschieber geradezu prädestiniert. Vor allem auf den Vollgaspassagen gehörte der typische „Drehschieber-Sound“ zu den Highlights.

Bei der diesjährigen Challenge stand im Gegensatz zu den bisherigen Challenges, weniger der Event-Charakter sondern vielmehr der Wettbewerb im Fokus. Wobei alle Teilnehmer, Veranstalter und Beteiligten aufzeigten, weshalb die KS2-Szene in Hessen zum besten gehört was es im Jugendkartsport derzeit in Deutschland gibt: Kompromisslos aber fair wurde in allen Klassen auf der Strecke um den Sieg gefightet, die Kameradschaft unter den Teilnehmern war vorbildlich, jeder half jedem und keiner musste wegen technischem Defekt ausscheiden, selbst wenn gar nichts mehr ging, fand sich stets jemand der die „Konkurrenz“ auf seinem Kart antreten lies.

Reichlich 1400 m pro Runde (als Doppelrunde gefahren) mit selektiven wie auch gehörigen Vollgasanteilen verlangten den Fahrern alles ab. Yannick konnte nach durchwachsener Trainingsrunde im ersten Durchgang die zweitbeste Zeit einfahren, lag aber knappe zwei Sekunden hinter dem führenden. „Wenn man noch nie ohne Kupplung und dazu noch mit dem anspruchsvollen Drehschieber-Motor durch den Parcour gefahren ist muss man sich erst an die plötzliche enorme Kraftentfaltung gewöhnen. Bis zum Sonntag haben wir dann viele kleinere Änderungen am Set-up vorgenommen und die Vergasereinstellung optimiert,“ so der junge Jannick Schorr. Im Sonntagslauf lief das Kart dann perfekt und er konnte die absolut schnellste Zeit in seiner Klasse fahren, wobei er nicht nur den Zeitrückstand egalisieren konnte sondern auch ausreichend gut machen konnte. Im dritten Lauf war er noch etwas schneller hatte aber einen Pylonenfehler, der jedoch den Sieg nicht mehr gefährdete.

„Ich muss sagen soviel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr, was nicht nur für die gelungene Veranstaltung sondern auch für das Mach1 Kart gilt,“ so Yannick Schorr. Er führt weiter aus, dass er mit dem Chassis in jeder Situation die Möglichkeit hatte, entsprechend auf die Verhältnisse zu reagieren, und mit den richtigen Änderungen in kürzester Zeit auf die Siegerstrasse zurückzukehren. Auch mit der vollen Power des Drehschiebers gab es offenbar keine Schwierigkeiten, denn das Kart war durchweg gut fahrbar, was für den Fahrstil von Yannick sehr wichtig ist. Abschließend lobt er: „Was das FIA9 für den großen Kartsport ist, ist das FIA9-Sport für den Jugendsport – das absolute Spitzenprodukt für diesen Einsatzbereich. Die Meisterschaft und speziell auch der Sieg hier, beweisen das!“

Text: Roland Schorr

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