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Mach1 Kart bereit für 2013

Der deutsche Chassishersteller Mach1 Kart hat die kurze Winterpause genutzt und präsentiert pünktlich zum Saisonstart zahlreiche Neuerungen. An den Start gehen wird das Team bei allen renommierten internationalen und nationalen Rennserien.

Das Jahr 2012 war schon ein besonderes für Mach1 Kart, in neuem Look schaffte der Traditionshersteller den Sprung zurück an die Spitze und sicherte sich den KF2-Gesamtsieg im ADAC Kart Masters und die Vizemeisterschaft in der Fahrer- und Teamwertung der Deutschen Kart Meisterschaft. Damit gehörte das Mach1 Werksteam zu den erfolgreichsten in Deutschland und wusste mit seinem Produkt „Made in Germany“ zu überzeugen.

Doch ausgeruht hat sich die Truppe rund um Teamchef Martin Hetschel nicht. In den vergangenen Monaten wurde die bewährte Chassis-Modellreihe FIA9 mit Hochdruck weiterentwickelt. Die neuen Chassis verfügen über eine geänderte Rahmengeometrie, welche dem Fahrer ein ruhigeres Fahrverhalten bietet und noch toleranter auf veränderte Streckenbedingungen eingeht. Zusätzlich gibt es zwei unterschiedliche Rahmenhärten. Das Modell FIA9 A04 (Codename Asiatic Bear) ist vergleichbar mit der 2012er Version und optimal für die Senioren-Klasse. Neu ist die FIA9 B04 (Codename Angel Shark) Variante, durch ein weicheres Rahmenrohr findet das Chassis bei den Junioren oder hohen Grippverhältnissen sein Betätigungsfeld.

Für alle Modelle gibt es ebenfalls eine neue technisch und optisch verfeinerte Vorderradnabe mit Radsternen in zwei Längen (Art. 2182 75mm und Art. 2183 95mm), sowie drei unterschiedliche Lenkraddurchmesser des Mach1-Flattop-Lenkrads. 320mm und 345mm für die FIA9 Karts, sowie 300mm für die Bambini und Mini-Kategorie. Ganz neu präsentiert sich dagegen die Rahmenfarbe. Passend zum innovatives Klebesatz, werden die neuen Modelle in mattem Arktisweiß mit Feinstruktur ausgeliefert.

An den Start gehen wird das Team gleich bei mehreren Topserien. So ist Mach1 Kart mit seinem neuen Racetruck bei der CIK-FIA Kart Europameisterschaft, der WSK Euro Series, der Deutschen Kart Meisterschaft und dem ADAC Kart Masters vertreten. Neben den Stammfahrern sind noch einige freie Plätze verfügbar, interessierte Fahrer können sich direkt telefonisch mit Martin Hetschel in Verbindung setzen oder sind herzlich eingeladen den Hersteller am kommenden Wochenende auf der internationalen Kartmesse in Offenbach am Main im Atrium (A2A1-07) zu besuchen.

Die 2012er Erfolge in der Übersicht:

  • Gesamtsieg ADAC Kart Masters (KF2)
  • Vizemeisterschaft Deutsche Kart Meisterschaft (KF1)
  • 3. Platz ADAC Kart Masters (IAME X30)
  • 4. Platz ADAC Kart Masters (KF2)
  • 5. Platz ADAC Kart Masters (KF3)
  • 5. Platz ADAC Kart Masters (KZ2)
  • 8. Platz Deutsche Junioren Kart Meisterschaft (KF3)

Mach1-Kart beeindruckt beim WSK Final Cup

Mach1 Motorsport bei der WSK in CastelettoAm vergangenen Wochenende startete Mach1-Kart Werkspilot John Norris beim WSK Final Cup im italienischen Castelletto Di Branduzzo und wusste in der stark besetzten KF2 zu überzeugen. Am Ende fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück. Zusätzlich ging das Team noch bei der KTWB in Wackersdorf an den Start und holte zwei Tagessiege.

Mit dem WSK Final Cup stand zum Saisonende noch einmal ein internationaler Topevent im Rennkalender. Mach1-Kart war in der KF2 vertreten und wusste sich gegen die starke internationale Konkurrenz zu behaupten. Beim Debüt in der World Series Karting konnte Werkspilot John Norris auf Anhieb die Zeiten der Spitze mitgehen und unterstrich seine Vorstellung mit einem sensationellen dritten Rang im Zeittraining. „Bis jetzt läuft alles perfekt. Unser Material ist sehr konkurrenzfähig und ich bin gespannt wie wir uns in den Heats schlagen werden“, John zuversichtlich.

Neben einem guten neunten und vierten Rang in den Vorläufen, musste Norris leider, nach einem Unfall, auch einen Ausfall verzeichnen und rutschte dadurch in der Gesamtwertung bis auf Rang elf ab. Im Getümmel des Mittelfeldes büßte er dann im Startverlauf der ersten Rennen erneut Positionen ein und kam nur als 25. aus der ersten Runde. Bis zum Fallen der Zielflagge konnte John sich aber wieder vorarbeiten und wurde guter 17. Das Final begann indessen wesentlich besser, der Ire rangierte nach nur wenigen Runden schon auf Rang elf und war auf Top-Ten Kurs. Doch zu Rennmitte verlor sein Motor deutlich an Leistung und er musste fünf Runden vor Rennende aufgeben. Trotz der Enttäuschung über den vorzeitig Ausfall, überwog am Abend die Freude über die gute Vorstellung in solch einem starken Teilnehmerfeld: „In der WSK wird sehr hart aber fair gefahren. Die Leistungsdicht ist dementsprechend hoch und man darf sich keinen Fehler erlauben. Umso mehr freut es mich, dass wir ganz vorne mitfahren konnten, leider hat am Ende der technische Defekt ein zählbares Ergebnis verhindert.“ Auch Teamchef Martin Hetschel konnte ein positives Fazit ziehen: „Ich denke mit unserem ersten WSK-Auftritt dürfen wir sehr zufrieden sein. Wir haben einen guten Job gemacht und erneut auf internationaler Bühne beeindruckt. Unser Chassis hat bei hohen Grippverhältnissen perfekt funktioniert und wir gehörten durchweg zu den Schnellsten.“

Toni Greif mit Mach1 Kart bei der KTWBParallel zum WSK Final Cup, fand in Wackersdorf das Finale der Kart-Trophy Weiß-Blau statt. Dort waren Toni Greif (KZ2) und Simon Wagner (Rotax DD2) mit einem Mach1-Kart am Start. Greif, der als Fünfter die ADAC Kart Masters-Saison beenden konnte, erkämpfte sich im 25 Mann starken Schaltkartfeld mit einem ersten und zweiten Rang, den Tagessieg. Ein gelungenes Wochenende lieferte auch Simon Wagner ab. Der Österreicher startete mit dem Mach1 Rotax DD2 Grand Final-Chassis und fuhr ebenfalls einen Tagssieg ein.

Schon in wenigen Tagen reist der deutsche Chassishersteller zum nächsten Rennen nach Belgien. Dort findet das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft statt und John Norris hat im höchsten Deutschen Kartsportprädikat noch Chancen auf die Vizemeisterschaft.

Mach1 Motorsport holt ADAC Kart Masters-Titel

Lucas Speck bei den ADAC Kart Masters mit Mach1 KartEine erfolgreiche ADAC Kart Masters-Saison liegt hinter dem deutschen Chassis-Hersteller Mach1 Kart. Neben dem KF2-Meistertitel von Lucas Speck, stellt das Team auch in der KF3, KZ2 und IAME X30 einen Piloten in den Top-Fünf. Beim Finale in Wackersdorf sprang zusätzlich ein Doppelsieg in der IAME X30 heraus.

Mit großer Spannung erwartete Teamchef Martin Hetschel das Finale des ADAC Kart Masters im Prokart Raceland. Hatten mit Lucas Speck (KF2) und Cedric Piro (KF3) gleich zwei Piloten Chancen auf den Meistertitel in ihrer Klasse.

Der Saarländer Cedric Piro legte einen guten Start hin: Nach Rang 14 im Zeittraining, verbesserte er sich über die Heats auf Startplatz sieben für das erste Finale. In diesem musste er jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Cedric wurde direkt nach der Startphase in einen Unfall verwickelt und fiel ans Ende des Feldes zurück. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, gab er aber nicht auf und kämpfte sich bis auf Position 15 vor. Der Traum vom Titel war damit zwar geplatzt, im zweiten Lauf wollte er trotzdem auftrumpfen und schrammte als Vierter nur knapp am Siegerpodium vorbei. Die Meisterschaft beendete er als hervorragender Fünfter. Ebenfalls gut in Fahrt kam der Norweger Nicolai Hagenaes, bei seinem zweiten Einsatz in Deutschland, mischte er im vorderen Mittelfeld mit und sah im ersten Rennen das Ziel als Zwölfter. Einziger Wermutstropfen war das zweite Finale, noch in der ersten Runde musste er sein Kart im Aus abstellen.

Seit dem zweiten Saisonrennen in Ampfing führte Lucas Speck die Gesamtwertung der KF2 an und wollte diese auch beim Finale in der Oberpfalz nicht mehr aus der Hand geben. Hochmotiviert ging er in der Oberpfalz ans Werk und gehörte erneut zu den Schnellsten. In den Rennen zeigte er jedoch eine clevere Fahrt, mit dem Wissen nicht zu viel zu riskieren, mischte er im Spitzenfeld mit und machte mit Rang drei und vier alles klar. Mit einem Vorsprung von 13 Punkten stand er als KF2-Gesamtsieger fest. „Lukas hat verdient gewonnen“, lobte Teamchef Martin Hetschel seinen Schützling. „Wir waren auch diesmal siegfähig, doch der Titel stand im Vordergrund“, Hetschel weiter. Teamkollege Manuel Valier präsentierte sich ebenfalls in Bestform und etablierte sich ebenfalls im Spitzenpulk der starkbesetzten KF2. Am Ende standen für ihn die Plätze fünf und sechs zu Buche, womit er sich in der Meisterschaftswertung noch auf Rang vier verbesserte.

Gleich fünf Fahrer schickte der Hersteller aus Schwaben in der IAME X30 ins Rennen. Alexander Heil war diesmal nicht zu stoppen. Nach Rang zwei im Zeittraining, drehte er in den Rennen richtig auf und hielt mit starken Manövern die versammelte Konkurrenz im Schach. Mit einem beeindruckenden Doppelsieg sorgte er für großen Jubel und verteidigte damit seinen dritten Rang in der Gesamtwertung. Seine vier Teamkollegen Jan Jesse, Baldur Bahn, Lukas Korsch und Sebastian Schwendt lieferten sich hingegen packende Kämpfe im Mittelfeld und konnten mit Top-Ten Platzierungen Akzente setzen. Dabei wusste Sebastian Schwendt besonders zu überzeugen, bei seinem ersten Einsatz in der Senioren-Klasse kam er bestens mit dem neuen Material zurecht und sammelte auf Anhieb Meisterschaftspunkte.

Um die Vizemeisterschaft kämpfte Toni Greif bei den Schaltkarts. Mit Position sieben im Zeittraining, legte er schon einen guten Start hin und konnte diese Position auch im Verlauf der Heats verteidigen. In den Rennen ging es für ihn dann zur Sache. Zeitweise rangierte Toni auf der dritten Position, doch eine harte Attacke seines Verfolgers warf ihn im ersten Rennen auf Platz sechs zurück. Im zweiten Durchgang wurde er dann Achter und belegte somit Rang fünf in der Meisterschaftswertung, mit nur neun Punkten Rückstand auf den Zweiten.

Teamchef Martin Hetschel war am Abend sehr zufrieden: „Ohne unsere harte Arbeit in den letzten drei Jahren wären wir nun nicht da, wo wir jetzt stehen. Unsere Chassis funktionieren bei den unterschiedlichsten Bedingungen und die Fahrer können die Performance gekonnt umsetzen. Mit einem Meistertitel und vier weiteren Top-Fünf Resultaten sind wir eins der erfolgreichsten Teams im Championat. Ich bedanke mich bei allen Partner, insbesondere Blanken Tuning (KF-Motoren) und DS-Kartsport (X30-Motoren), für die hervorragende Unterstützung und fiebere nun dem Finale der Deutschen Kart Meisterschaft entgegen.“

Dieses findet in drei Wochen im belgischen Genk statt, mit John Norris belegt Mach1 Motorsport derzeitig den dritten Rang.

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Mach1 Motorsport siegt in der KF3

Mach1 Motorsport Piloten beim ADAC Kartmasters in LiedolsheimEin aufregendes Rennwochenende erlebte Mach1 Motorsport bei der vierten Veranstaltung des ADAC Kart Masters in Liedolsheim. Auf der Hausstrecke des deutschen Chassisherstellers waren die Piloten besonders motiviert und Cedric Piro schaffte seinen ersten KF3-Sieg, Lucas Speck ist dagegen weiterhin Meisterschaftsfavorit in der KF2.

Das Team aus Brackenheim hatte keine lange Verschnaufpause. Am Dienstag aus dem 2.000 Kilometer entfernten Braga (Portugal) zurück gereist, stand nur drei Tage später das nächste Rennen auf dem Programm. Beim ADAC Kart Masters in Liedolsheim schickte das Team gleich elf Fahrer ins Rennen.

Erfolgreichster Pilot war Cedric Piro in der KF3. Der Youngster aus dem Saarland fühlte sich auf Anhieb auf der Strecke wohl und sicherte sich im Zeittraining den hervorragenden fünften Startplatz. In den Vorläufen schaffte er es sich auf dem engen und winkligen Kurs aus allen Rangeleien herauszuhalten und stand auch im ersten Finalrennen in der dritten Startreihe. Dieses startete durchwachsen, Cedric wurde in einer engen Kurvenkombination ins Aus geschoben und fiel bis ans Ende des Feldes zurück. In den verbleibenden Rennrunden gab er noch mal alles und sah das Ziel als guter Elfter. Im zweiten Finale gelang ihm dann der Sprung an die Spitze. Mit einer tollen Aufholjagd fuhr er an seinen starken Kontrahenten vorbei und hatte am Abend allen Grund zum Jubeln: „Alles super! Mein Kart lief perfekt und ich konnte bis zur letzten Kurve voll attackieren und damit den Sieg einfahren.“ In der Gesamtwertung stieg Cedric damit auf Position vier und hat beim Finale sogar noch Chancen auf Rang drei.

In der KF2 rollte Lucas Speck als Gesamtführender an den Start und bewies Köpfchen. Er hatte das gesamte Wochenende den Speed um im vorderen Feld mitzufahren, riskierte aber nicht zu viel und sah das Ziel als Sechster und Fünfter. Damit baute er seine Position weiter aus und hat vor dem Saisonfinale im Prokart Raceland Wackersdorf ein beruhigendes Polster von 27 Punkten. Ebenfalls siegfähig war Teamkollege Manuel Valier aus München. Nach zuletzt großem Pech in Kerpen, lief in Liedolsheim alles glatt und er erkämpfte sich in den Wertungsläufen den hervorragenden achten und vierten Rang. Manuel machte damit in der Gesamtwertung einen großen Sprung nach oben und ist nun Fünfter, mit Chancen auf Platz drei. Als Dritte im Bunde war Lisa-Christin Brunner am Start und erlebte endlich ein Wochenende ohne größere Unfälle. Nach den Heats auf Position 22, kämpfte sie sich im ersten Durchgang auf Rang 18 vor und kassierte damit zum zweiten Mal in Folge Meisterschaftspunkte. Das zweite Finale endete für sie dann leider vorzeitig.

Bei den Schaltkarts treibt Toni Greif die Entwicklung des Mach1 Kart weiter voran und war an diesem Wochenende auf Augenhöhe mit den Führenden. Toni zeigte in allen Rennen auf trockener oder nasser Strecke eine super Leistung und wurde am Abend mit den Plätzen drei und vier belohnt. Im Klassement ist er nun Vierter, mit nur fünf Punkten Rückstand auf den Zweiten. „Die Arbeit der letzten Wochen zahlt sich aus. Wir steigern uns kontinuierlich und werden hoffentlich in Wackersdorf endgültig um den Sieg fighten können“, zeigte sich Toni Greif zufrieden und glücklich.

Sechs Fahrer rollten bei den IAME X30 Junioren und den IAME X30 an den Start. Schnellster Mann in den Finals war Alexander Heil in der IAME X30. Nach einer fragwürdigen Rennleiterentscheidung im Warm-Up am Sonntagmorgen wurde er vom siebten Zeittrainingsplatz zum ersten Rennen ganz nach hinten gestellt. Mit Rang zehn und einem beeindruckenden dritten Rang im zweiten Lauf erlebte der mehrfache WAKC-Champion dennoch sein bisher bestes Rennwochenende im ADAC Kart Masters und schaffte damit auch in der Meisterschaft den Sprung auf Rang drei. Sich nicht zu verstecken brauchten auch seine Teamkollegen Baldur Bahn und Lukas Korsch, beide kämpften sich im zweiten Finale am Nachmittag in die Top-Ten und wurden als Achter respektive Neunter abgewinkt. Großes Pech hatte dagegen Jan Jesse, der mit zwei Ausfällen eine Nullrunde verzeichnen musste. Ein ähnliches Bild auch bei den Junioren. Sebastian Schwendt kassierte im ersten Durchgang noch Meisterschaftszähler, schied dann aber im zweiten Lauf aus. Juniorkollege Axel Ausländer sah zwar jeweils die Zielflagge, erreichte aber mit den Plätzen 23 und 24 nicht das erhoffte Ergebnis.

Teamchef Martin Hetschel war nach dem Erfolg in gleich vier Klassen am Abend höchstzufrieden: „Viel besser hätte es nicht laufen können. Wir haben den ersten KF3-Sieg eingefahren und damit gezeigt, dass wir nicht nur in der KF2 konkurrenzfähig sind. Lucas ist ein cleveres Rennen gefahren und weiterhin im Titelrennen. Zusätzlich haben Toni, Alexander und Cedric beim Finale die Chance in der Meisterschaft unter den Top-Drei zu landen. Das wäre ein fantastisches Endresultat.“

Mit dem Fallen der Zielfagge geht die Europatour für Mach1 Motorsport weiter. Schon am Mittwoch startet das Team beim KF2 Europameisterschaftsfinale im englischen Brandon.

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Erfolgreiche EM für Mach1 Motorsport

John Norris mit Mach1 Kart bei der CIK/FIA KF2 EMMit dem Rennen zur CIK-FIA Kart Europameisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf erwartete Mach1 Motorsport den ersten großen internationalen Schlagabtausch in dieser Saison. Trotz schwieriger Wetterbedingungen behauptete sich der deutsche Hersteller bestens und sammelte wertvolle Meisterschaftspunkte.

Die letzten Wochen waren anstrengend für den Chassishersteller aus Brackenheim. Mit der DKM, dem DMV Kart Championship und dem ADAC Kart Masters warteten gleich drei große Serien auf das Team. Doch von Müdigkeit keine Spur. Gestärkt von den zahlreichen Erfolgen in dieser Saison startete man mit John Norris, Lucas Speck und Lisa-Christin Brunner zuversichtlich in den ersten Durchgang der CIK-FIA KF2 Europameisterschaft in Wackersdorf.

Schon in den freien Trainings legte das Trio einen hervorragenden Auftritt hin und stimmte Teamchef Martin Hetschel optimistisch: „Wir kämpfen hier gegen die besten Kartfahrer und Teams Europas, Lucas und John haben mit sehr guten Zeiten ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Bis zum Finale steht uns aber noch ein weiter Weg bevor.“

Im Zeittraining wurde dann deutlich, dass an diesem Wochenende neben der Konkurrenz, auch das Wetter eine große Herausforderung darstellt. Leichter Regen wirbelte die vier Zeittrainingsgruppen durcheinander. Am Ende etablierte sich Lucas Speck auf Rang 21, Norris folgte auf 30 und Lisa-Christin Brunner war 82. In den darauffolgenden sechs Heats ging es drunter und drüber. Mit gleich fünf Top-Ten Platzierungen, darunter sogar einem zweiten Rang und zwei schnellsten Rennrunden, überstand John Norris seine Vorläufe am besten. Nur durch einen Ausfall rutschte er in der Startaufstellung auf Rang 21 ab. Zu den Finals am Sonntag war die Restsonne dann komplett verzogen und der erste Durchgang startete auf nasser Fahrbahn. Norris stellte sich schnell auf die rutschigen Bedingungen ein und etablierte sich im Mittelfeld des internationalen Feldes. Beim Fallen der Zielflagge hatte er fünf Positionen aufgeholt und war 16. Für Furore sorgte der Ire im zweiten Rennen am Nachmittag. Auf abtrocknender Strecke kämpfte er sich in den ersten Runden bis auf Rang fünf vor und hielt den Anschluss zur Spitze. Doch ein technisches Probleme bremste ihn im Verlauf der 21 Rennrunden ein. John versuchte alles seine Verfolger hinter sich zuhalten, verlor aber einige Plätze und wurde Elfter. Die Enttäuschung über die verpasste Chance war Martin Hetschel am Abend deutlich anzumerken: „John war auf einem sehr guten Weg. Die Zeiten passten und wir hätten mit viel Glück sogar auf dem Podium landen können. Leider kann man letztlich nicht alles steuern.“

Der Pechvogel des Wochenendes war jedoch Lucas Speck. Auch er hielt in den Heats sehr gut mit und führte einen Lauf über weite Strecken an, letztlich musste er aber gleich zwei Mal einen Rückschlag verkraften und rutschte am Ende um eine Position an den Finalplätzen vorbei. Als Trost durfte er aus der Pole-Position ins B-Finale starten und unterstrich dort seine Leistung des Wochenendes. Auf nasser Strecke fuhr er als Zweiter ins Ziel und war damit bestplatzierter Deutscher Pilot. Die Dritte im Bunde Lisa-Christin Brunner entwickelte sich in den Heats deutlich weiter und ließ zwischenzeitlich ihre Möglichkeiten aufblitzen. Trotzdem war es für sie schwer sich vorzukämpfen, so dass sie am Samstagabend vorzeitig ausschied. „Lucas hätte es verdient gehabt im Finale zustehen, er hat wirklich eine gute Vorstellung abgeliefert und gehört derzeitig zu den schnellsten KF2-Piloten Deutschlands. Auch bei Lisa ist eine kontinuierliche Steigerung zu spüren, aus dem Verfolgerfeld war es für sie aber schwer, mit der wenigen internationalen Erfahrung, Boden gut zu machen.“, stärkte Martin Hetschel seinen Schützlingen den Rücken.

Als Solist stellte sich Toni Greif der internationalen Schaltkartelite in der KZ2 Europameisterschaft. Nach Rang 79 im Zeittraining, gelang ihm in zwei Vorläufen eine sensationelle Aufholjagd auf die Plätze neun und elf. Leider musste er aber auch gleich zwei Mal unfreiwillig stoppen und fiel zusätzlich noch durch Kollisionen zurück wodurch er die Finalteilnahmen verpasste. Auch wenn das Endergebnis ernüchternd war, freute sich Martin Hetschel über die Vorstellung in der KZ2: „Mit Toni haben wir einen guten Fahrer um die Entwicklung unseres Schaltkartchassis voranzutreiben, wir lernen jedes Wochenende dazu, hatten diesmal aber nicht das Glück auf unserer Seite.“

Schon am kommenden Wochenende reist das Team zum nächsten Rennen, dann steht im bayerischen Ampfing der dritte Durchgang der Deutschen Kart Meisterschaft auf dem Terminkalender.

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Mach1 Kart baut ADAC Gesamtführung aus

Mach1 Motorsport bei den ADAC Kartmasters in KerpenMit elf Piloten in fünf Klassen reiste das Mach1 Motorsport Team am vergangenen Wochenende zum dritten Rennen des ADAC Kart Masters in Kerpen. Neben sportlichen Entscheidungen stand diesmal das Wetter im Fokus, die Mach1 Crew behielt aber den Überblick und baute sogar die KF2-Gesamtführung weiter aus.

Lukas Speck übernahm beim vergangenen Rennen in Ampfing die Führung in der KF2-Wertung und wollte diese auch beim Halbzeitrennen in Kerpen nicht aus der Hand geben. Mit Rang zwei im Zeittraining legte er einen guten Start hin, musste jedoch im ersten Vorlauf auf Grund eines Motorschadens einen Ausfall verkraften. Im zweiten Lauf lief indessen alles glatt, er hielt an der Spitze mit und wurde Zweiter. Damit sicherte er sich Startplatz 13 für das erste Finale am Sonntagmorgen. Auf nasser Fahrbahn startete der Rheinländer eine tolle Aufholjagd und kämpfte sich auf Platz acht und fünf vor. Mit dieser erfolgreichen Vorstellung baute Lucas seine Gesamtführung weiter aus und hat berechtigte Chancen auf den Meistertitel. Sein Teamkollege Manuel Valier präsentierte sich ebenfalls gut aufgelegt. Nach Rang sechs im Zeittraining, beendete er beide Vorläufe als Dritter und startete auf selbiger in das erste Finalrennen. Auf nasser Strecke erreichte er im ersten Durchgang das Ziel als Sechster. Im zweiten Rennen legte er bei abtrocknenden Bedingungen einen perfekten Start hin und war nach wenigen Metern schon Zweiter. Doch ein Ausrutscher auf der noch feuchten Fahrbahn warf ihn weit zurück. Mit einer tollen Aufholjagd zeigte der Münchner noch mal sein Talent auf und wurde als Zehnter abgewinkt. Erneut großes Pech hatte Lisa-Christin Brunner, die das ganze Wochenende über mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Im ersten Rennen noch auf einem aussichtsreichen 23. Rang, musste sie im zweiten Umlauf einen Ausfall hinnehmen.

Bei den Junioren der KF3 sorgte wiederholt Cedric Piro für große Freude bei Teamchef Martin Hetschel. Der junge Saarländer etablierte sich von Beginn im Spitzenpulk des 42-Mann starken Feldes und startete mit Rang neun im Zeittraining erfolgreich in das Rennwochende. Nochmal zu legte er in den Vorläufen, mit Rang zwei und sieben verbesserte er sich um zwei Startplätze und legte im ersten Rennen einen perfekten Start hin.  Cedric rangierte zeitweise auf Rang zwei, doch auf feuchter Strecke geriet er etwas ins Aus und büßte mehrere Positionen ein. Beim Fallen der Zielflagge war er erneut guter Siebter. Große Spannung herrschte vor dem Finale. Die Strecke begann abzutrocknen, wodurch die richtige Reifenwahl zur Lotterie wurde. Cedric entschied sich letztlich für Regenreifen und lag damit falsch. Im ersten Renndrittel war er zwar schneller als seine Verfolger, doch mit steigender Rundenzahl büßte er Boden gegenüber den Piloten mit profillosen Reifen ein und wurde Achter. Im Gesamtklassement hält er als Vierter weiterhin den Anschluss zu den Führenden. Zur Vorbereitung auf die U18 Kart Weltmeisterschaft rollte Chris Dahlmann auch in Kerpen mit einem Mach1 Chassis an den Start. In den Rennen hatte er jedoch wenig Glück. Als 16. für das erste Finale qualifiziert, musste er sein Kart noch vor dem Start im Aus abstellen; der hinter ihm startende Pilot fuhr ihm am Vorstart so hart aufs Kart, dass die Kette riss. Im zweiten Durchgang lief dann alles glatt. Chris arbeitete sich bei schwierigen Bedingungen nach vorne und wurde 19.

Fünf Fahrer rollten bei den IAME X30 und IAME X30 Junioren an den Start. Schnellster Mann war Alexander Heil bei den Senioren. Der mehrmalige WAKC-Champion überquerte die Ziellinie als Vierter und Sechster und verteidigte damit Position sieben im Klassement. Ebenso wie Heil schaffte auch Lukas Korsch in beiden Durchgängen den Sprung in die Punkteränge und schrammt derzeitig an einer Top-Ten Platzierung. Ein Wochenende zum Vergessen erlebte indessen Jan Jesse. Nach Rang 18 im ersten Durchgang, schied er im Finale wegen eines technischen Defekts aus. Bei den Junioren erlebten Loris Prattes und Sebastian Schwendt einen ereignisreichen Start in das dritte Saisonrennen. Von Startplatz 25 aus dem Zeittraining verbesserte sich Schwendt im ersten Lauf auf 13, im zweiten fiel er nach einem technischen Defekt an Platz sieben liegend aus. Für Prattes verliefen die Rennen andersherum. Er schied im ersten Durchgang nach einer Kollision aus, kämpfte sich aber im Finale bis auf Rang 15 vor.

Als Solist rollte Toni Greif bei den Schaltkarts an den Start und arbeitete sich im Gesamtklassement trotz eines Ausfalls weiter nach vorne. Greif musste im sinnflutartigen Regen des ersten Laufs ein Kart vorzeitig abstellen, bewies im Rennen am Nachmittag aber Kampfgeist und schrammte als Vierter nur knapp am Siegerpodium vorbei.

Teamchef Martin Hetschel war am Sonntagabend froh das Wetterchaos erfolgreich überstanden zu haben: „Das war für alle kein einfaches Wochenende. Der Regen hat am Sonntag einiges von unseren Piloten abverlangt. Alle haben ihr Bestes gegeben und unsere Karts haben auch bei diesen Bedingungen überzeugt. Mit Lucas führen wir die Gesamtwertung weiter und auch Cedric, Manuel, Alexander und Toni haben in ihren Klassen noch Chancen.“

Schon in wenigen Tagen steht für den deutschen Chassishersteller das nächste Highlight des Jahres auf dem Rennkalender. Vor heimischem Publikum findet im Prokart Raceland Wackersdorf die CIK-FIA KZ2 und KF2 Kart Europameisterschaft statt, Mach1 wird mit fünf Fahrern vertreten sein.

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Mach1 Quartett beeindruckt in Wackersdorf

Eigentlich nur als Testwochenende deklariert, lieferten die Piloten des Mach1 Motorsport Teams bei der zweiten Veranstaltung des DMV Kart Championship in Wackersdorf eine Topleistung ab und kämpften in den Klassen KF3, KF2 und KZ2 um Siege. Am Sonntagabend sprangen gleich sechs Podestplätze heraus. Außerdem holte sich Mach1 Pilot Jörn von Wendt-Papenhausen einen hervorragenden 2 Platz bei den Rotax Junioren.

Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Gripverhältnissen starteten die Mach1 Kart Piloten John Norris, Lisa-Christin Brunner (beide KF2), Cedric Piro (KF3) und Toni Greif (KZ2) in die Hatz über den 1.222 Meter langen Kurs. Für alle galt es Extratestkilometer für die anstehende Deutsche- und Europameisterschaft zu sammeln. Somit standen vier Rennen, zwei zur DMV Meisterschaft und zwei zur Wertung der Bavarian Open, welche nach EM-Reglement ausgetragen wurden, auf dem Programm.

Schnellster Mann im KF2 Open Zeittraining war John Norris, der Ire hatte große Siegesambitionen und führte das Feld im zweiten Durchgang, nach einem dritten Platz in Lauf eins, über weite Strecken an. Schlussendlich kostete ihn jedoch ein Zündungsschaden den erhofften Triumph. Diesen holte er in der DMV Wertung. Als Dritter in das erste Rennen gestartet, war er nicht zu halten und siegte. Ein Problem mit dem Auslassschieber verhinderte den Doppelerfolg, somit wurde er im zweiten Durchgang Zweiter. Trotzdem war er höchstzufrieden: „Unser Chassis hat bei diesem hohen Grip und Mischgummi perfekt funktioniert. Wir sind sehr gut gerüstet für die kommenden Rennen.“

Ebenfalls in der KF2 rollte Lisa-Christin Brunner an den Start. Die Nachwuchspilotin vertraut erst seit Jahresbeginn auf das deutsche Fabrikat und kommt immer besser in Fahrt. Diesen Trend bestätigte sie auch in den Rennen. Zu Beginn durch einen Ausfall schwer gebeutelt, kam Sie hoch motiviert zurück ins Rennen und wurde im KF2 Open Finale tolle Zweite.

Neuling Cedric Piro kommt nach seiner Premiere im Rahmen des ADAC Kart Masters mit seinem neuen Chassis immer besser in Fahrt und beendete seine Zeittrainings auf den Positionen eins und drei. Die ersten Rennen war indessen gespickt mit zahlreichen Rangeleien die wichtige Plätze kosteten. Zum Finale machte er aber alles richtig und wurde zwei Mal toller Dritter.

Die größte Aufgabe stand Toni Greif bevor. Mit 32 respektive 34 Teilnehmern waren beide Schaltkartklassen international stark besetzt und es galt sich zu behaupten. Greif meisterte seine Aufgabe jedoch mit Bravur. Als Dritter in das erste DMV Rennen gestartet, bog er auf Platz fünf auf die Zielgerade ein. Im Finale konnte er seine Kontrahenten wiederholt unter Druck setzen und rutschte als Zweiter nur knapp am Sieg vorbei.

Etwas schwerer war die Situation im Bavarian Open. Neben starker internationaler Konkurrenz, hatte Toni wenige Erfahrungen mit den einzusetzenden Vega-Reifen. Er steigerte sich aber stetig und unterstrich mit einem achten Platz in einem Vorlauf und Gesamtposition 13 im Finale seine Möglichkeiten.

In der Klasse Rotax MAX Junior war Jörn von Wendt-Papenhausen mit einem Mach1 Kart unterwegs, im Zeittraining belegte er mit nur 0,25 Sekunden Rückstand den vierten Platz, musste jedoch nach einer Kollision und Zeitstrafe im ersten Rennen mit Position sieben einen kleinen Dämpfer verkraften. Nach einer tollen Aufholjagt im zweiten Rennen konnte er jedoch noch bis auf Platz zwei vorfahren und sicherte ein weiteres Podiumsergebnis für Mach1.

Auch Teamchef Martin Hetschel erkannte die Vorstellung seiner Piloten positiv an: „Alle vier haben wirklich eine gute Performance abgeliefert. Das Chassis hat bei den Verhältnissen sehr gut funktioniert und auch bei den Schaltkarts schaffen wir nun den Sprung an die Spitze. So darf es nächste Woche bei der DKM gerne weiter gehen.“

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Mach1 Motorsport: Fünf Pokale und KF2-Gesamtführung im ADAC Kart Masters

Mach1 Motorsport bei den ADAC Kartmasters in Ampfing, (c) Heinz Franzen - kartnet.de
Mach1 Motorsport bei den ADAC Kartmasters in Ampfing

Auch beim zweiten Durchgang des ADAC Kart Masters konnte Mach1 Motorsport überzeugen und entwickelt sich zu einem der stärksten und erfolgreichsten Teams im Championat. Am Sonntagabend landeten gleich vier der 14 Piloten in den Pokalrängen und Lucas Speck führt das KF2-Gesamtklassement an.

Auf Teamchef Martin Hetschel wartete in Ampfing eine große Aufgabe. Mit 14 Piloten in fünf Klassen war man vielfältig vertreten und durchaus erfolgreich. „Nach dem Erfolg in Oschersleben war der Zuspruch sehr groß. Mit Cedric Piro und Chris Dahlmann haben wir nun auch noch Zuwachs in der KF3 erhalten und hoffen dort ebenfalls gute Ergebnisse ein zufahren“, erklärte Martin Hetschel.

Erfolgreichster Pilot war Lucas Speck in der KF2. Nach Rang drei in Oschersleben mischte er auch diesmal vorne mit und beendete seine Rennen auf einem hervorragenden zweiten und dritten Rang. Damit schob sich der Rheinländer an die Tabellenspitze und zählt nun zu den ernsthaften Titelfavoriten. Ebenfalls sehr schnell unterwegs war sein Teamkollege Manuel Valier. Nur 60 Kilometer von seinem Wohnort entfernt, zählt das Rennen zu seinem Heimspiel. Nach einem Sieg im Vorlauf sicherte sich der Münchner einen Startplatz in der ersten Reihe. Im Rennen musste er jedoch etwas zurückstecken und erreichte das Ziel als toller Fünfter. Einen herben Rückschlag gab es im zweiten Durchgang, Manuel wurde in einen Startunfall verwickelt und musste dem 28-Mann starkem Feld hinterher eilen. Nach 18 Rennrunden erreichte er das Ziel noch als Dreizehnter und konnte damit noch wertvolle Meisterschaftspunkte sammeln. Als Dritte im Bunde war Lisa-Christin Brunner mit von der Partie. Jedoch immer in Kämpfen im Verfolgerfeld verwickelt, schaffte sie es nicht sich freizufahren und wurde so nur 21. und 24.

Ebenfalls drei Schützlinge schickten die Schwaben in der KF3 auf die Reise. Neben Stammpilot Johannes Gumbrecht, fuhren Chris Dahlmann und Cedric Piro ihr erstes Rennen mit einem Mach1 Kart. Der Saarländer Piro war auf Anhieb bei der Musik und drehte prompt die schnellste Runde in seiner Zeittrainingsgruppe. Doch ein fehlerhaftes Teil bei der technischen Nachkontrolle warf ihn ans Ende des Feldes, auf Rang 49 zurück. Piro ließ sich davon aber nicht beeindrucken. In den Heats arbeitete er sich auf Platz 16 vor und im ersten Rennen schaffte er dann als Neunter den Sprung in die Top-Ten. Einen Dämpfer musste er dann im zweiten Finale verkraften. Nach einer Rangelei in der ersten Runde musste er erneut das Feld von hinten aufrollen. Der Rückstand war jedoch so groß, dass er, obwohl er konstant schnelle Rundenzeiten auf die Strecke brannte, nur bis auf Rang 21 vorkam. Auf Augenhöhe mit Piro war auch Chris Dahlmann. Der Youngster wird gemeinsam mit Mach1 in der U18 WM antreten und nutzte das Rennen zur Vorbereitung. Als 20. nach den verregneten Vorläufen, kämpfte er sich im ersten Durchgang im Trockenen bis auf Position elf vor. Der zweite Lauf endete für Chris leider vorzeitig, nachdem ihm ein Konkurrent bei einer Kollision Heckauffahrschutz und Auspuff beschädigte. Weniger erfolgreich war das Rennwochenende für Gumbrecht, nach zwei durchwachsenen Heats verpasste er die Finalqualifikation.

Bei den IAME X30 Junioren rollten Axel Ausländer, Loris Prattes und Sebastian Schwendt unter der Bewerbung Mach1 Motorsport an den Start. Schnellster Mann war Schwendt, nach Rang drei im Zeittraining fightete er im ersten Rennen um eine Top-Fünf Platzierung. Ein kleiner Fahrfehler ließ ihn letztlich jedoch auf Rang neun zurück fallen. In Lauf Nummer zwei erwischte es ihn dann mit voller Breitseite. Durch einen Startunfall rutschte er bis auf Rang 21 ab. Die Kohlen aus dem Feuer holte Loris Prattes als 13., im ersten Rennen war er 22. Abhaken muss Axel Ausländer sein Gastspiel in Ampfing. In beiden Rennen landete er weit hinter seinen Erwartungen.

Ein sicherer Kandidat auf einen Podestplatz war erneut Alexander Heil. Mit Rang vier im Qualifying hatte er eine gute Ausgangsposition und brachte diese auch im ersten Rennen nach Hause. Das Zweite war jedoch schon vor dem Start beendet. Alex musste mit einem technischen Problem die Box ansteuern. Das Mechanikerteam konnte den Schaden zwar schnell beheben, doch wieder auf der Strecke hatte er drei Runden Rückstand und verlor alle Chancen auf ein gutes Endergebniss. Seine Teamkollegen Lukas Korsch, Baldur Bahn und Jan Jesse etablierten sich in den Rennen jeweils im Mittelfeld und kämpfen um die Position zwischen zehn und 20.

Als Solist rollte erneut Toni Greif bei den Schaltkarts an den Start. In Oschersleben erstmalig mit einem Mach1 Kart unterwegs, schoss er sich in Ampfing schnell darauf ein und war stets auf Punktekurs. Am Ende legte er noch eine Schippe drauf und durfte sich als Vierter und Siebter über einen Pokal freuen.

Teamchef Martin Hetschel war am Sonntag sehr zufrieden, auch wenn am Ende nicht jeder seine Möglichkeiten zeigen konnte. „Dieses Wochenende war erneut ein Härtetest für unser Material, der mit Bravur bestanden wurde. Wir waren im Heißen, Kalten und Nassen konkurrenzfähig, was die außergewöhnlich gute Balance des Mach1 Karts erneut unterstreicht. Letztlich konnte leider nur Lucas in beiden Rennen ein zählbares Ergebniss einfahren. Manuel war ebenfalls auf Augenhöhe mit seinem Teamkollegen, doch der Unfall im zweiten Lauf warf ihn weit zurück. Überzeugt haben mich auch unsere Junioren; Chris und Cedric waren auf Anhieb und ohne Testkilometer mit dem neuen Material konkurrenzfähig. Auch bei den X30 Klassen haben wir gezeigt, dass wir der Konkurrenz absolut gewachsen sind, unerwartete Zwischenfälle verhinderten jedoch bessere Platzierungen.“

Schon am kommenden Wochenende geht das Renngeschehen für das Team weiter. Beim DMV Kart Championship in Wackersdorf bereitet man sich auf das anstehende Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft vor.

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