DKM Wackersdorf - John Norris (Mach1 Kart)

Mach1 Motorsport in Wackersdorf auf dem Podium

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DKM Wackersdorf - John Norris (Mach1 Kart)
DKM Wackersdorf - John Norris (Mach1 Motorsport)

Das Werksteam der deutschen Chassis Manufaktur Mach1 Kart mischte auch beim dritten Saisonrennen der Deutschen Kart Meisterschaft im Prokart Raceland Wackersdorf ganz vorne mit und landete am Sonntag mit allen vier Piloten unter den besten 15. Der Ire John Norris stand als Dritter sogar auf dem Siegerpodest.

Schon beim letzten Rennen in Ampfing ließ John Norris die Konkurrenz aufhorchen. Bei seinem ersten Einsatz in der Königsklasse des deutschen Kartsports stand er auf der Pole Position. In Wackersdorf gab es ein ähnliches Bild. Nach einem vierten Rang im Zeittraining, verbesserte er sich über die Heats auf Gesamtposition zwei und stand damit erneut in der ersten Startreihe. Im Sprint am Sonntag musste er jedoch etwas zurückstecken. Mit steigender Renndistanz büßte sein Kart an Performance ein und er rutschte auf Rang sechs ab. Zum Finale hatte man aber einige Änderungen vorgenommen und er machte schon in der Startphase einen Sprung nach vorne. Als Dritter – und mit mehreren schnellsten Rennrunden – konnte John über die gesamten 20 Runden die Pace der Führenden mitgehen und eroberte damit seine erste Podestplatzierung in dieser Saison.

Neben dem Piloten Irland war auch wieder das dänische Duo Jannick Flygenring und Martin Mortensen am Start. Schnellster nach den Heats war Flygenring als Elfter vor Mortensen, der nach Pech im zweiten Heat in der Startaufstellung des Sprints auf Position 21 platznehmen musste. In dem elf Runden langen Rennen gelang Mortensen aber eine Steigerung auf Platz 16, sein Landsmann Flygenring musste indessen sein Mach1 Kart nach einer Kollision vorzeitig im Aus abstellen. Im Finale über 25 Kilometer knüpfte Mortensen an seine Performance aus dem ersten Durchgang an und arbeitete sich bis auf einen hervorragenden achten Rang vor. Mit stumpfen Waffen kämpfte dagegen Flygenring. Beim Unfall im ersten Rennen hatte sein Rahmen Schaden genommen und er konnte nicht mehr voll attackieren. Trotzdem fuhr er noch gute Zeiten und verbesserte sich bis auf Rang 15.

Als Gastpilot griff Lucas Speck im Prokart Raceland ins Lenkrad. Der junge Hildener war schon beim ADAC Kart Masters an gleicher Stelle schnell unterwegs und mischte auch im internationalen Feld der DKM ganze vorne mit. Dabei musste er in den Heats ein großes Handikap aus dem Zeittraining tragen. Als nur 29. stand er jeweils ganz hinten, machte aber Boden gut und war vor dem Sprint 26. In diesem drehte er dann richtig auf. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen erreichte er das Ziel nach elf Runden als erstklassiger Zwölfter. Im Finale stand er damit auf einer guten Ausgangsposition. Doch ein unfreiwilliger Ausritt zu Rennbeginn ließ ihn wieder weit zurückfallen. Einbremsen ließ er sich davon aber nicht und so war er schlussendlich guter 13.

Teamchef Martin Hetschel war am Abend hellauf begeistert: „Ein super Rennwochenende für unser Team. Wir sind derzeitig auf dem richtigen Weg und können in der DKM wieder ganz vorne mit mischen. Alle vier Piloten haben die Möglichkeiten unseres Materials bewiesen und lassen auf weitere erfolgreiche Rennen hoffen.“ Erfreulich ist auch die Entwicklung auf dem Chassissektor. Mit den vier Mach1 Piloten ist der Hersteller aus Meimsheim die zweitstärkste Macht im Feld der Deutschen Kart Meisterschaft.

Weiter geht es für die Truppe in zwei Wochen beim nächsten Rennen der CIK-FIA U18 Weltmeisterschaft in Frankreich.

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